| Geburtsdatum | 17.10.1978 |
|---|---|
| Alter | 47 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Dinamo Moskau |
Sandro Schwarz
26.05.2022 - 18:36 Uhr
01.04.2023 - 21:11 Uhr
Was ich nicht verstehe wiederum ist, dass er nicht eingreift und ne klare Ansage macht, das Spiel zu beschleunigen, wenn wir 0:1 hinten liegen und Christensen trotzdem noch ca. ne Minute für jeden Abstoß braucht.
01.04.2023 - 21:42 Uhr
Zitat von wacken
Insgesamt war das sicherlich eins der besseren Auswärtsspiele. Trotzdem kann mir ja vielleicht jemand den Ansatz erklären, weil ich mich echt schwer tue, das taktisch zu verstehen.
Wir spielen mit Dreierkette. Im Spielaufbau zieht sich dennoch unser einziger 6er jedes Mal, also sicherlich auf Anweisung, in die Kette zurück, um den Ballvortrag zu übernehmen. Dann schieben unsere IV nach außen und bilden eine extrem tiefe 4er-Kette. Unsere Außenverteidiger (Platte und Kenny) sind nicht gerade für ihre Offensivstärke bekannt und schieben dann nach vorne. Daraufhin haben wir ein RIESIGES Loch in der Zentrale, da unser 6er in der letzten Kette steht und unsere 8er weiter vorne stehen. Jetzt mag das evtl ja noch funkionieren, wenn man agile 8er hat, die diesen Zwischenraum eben mit Tempo überbrücken können. Aber wie soll das bitte mit Boateng funktionieren? Das man bei ner 4er-Kette, v.a. im 4-2-3-1, immer mal wieder einen 6er hat, der sich fallen lässt, während die AV dann extrem hochschieben, ist absolut normal. Aber was soll diese Taktik bei einer 3er-Kette? Wir hatten in der ersten Hälfte quasi keinen zentralen Spieler vor der Abwehr, dafür aber 4 tief stehende Spieler, die sich die Bälle quergeschoben haben. Würde wirklich gerne mal verstehen, wie das von der Idee her funktionieren soll.
Das wir dann in HZ2 etwa 10 Minuten lang ein 5-2-3 gespielt haben, verschweige ich mal lieber. Da hat man dann zumindest schnell reagiert und die 5er-Kette aufgelöst. Glaube nicht, dass ich dieses System vorher mal bewusst gesehen habe.
Wie gesagt, insgesamt eines der besseren Auswärtsspiele. Aber ich verstehe unsere Spielidee nicht. Zu Beginn war das ein recht klares 4-3-3. Inzwischen ist das, v.a. im Ballbesitz, aber schon schwierig mit der 5er-Kette. Oder ich verstehe es einfach nicht.
Insgesamt war das sicherlich eins der besseren Auswärtsspiele. Trotzdem kann mir ja vielleicht jemand den Ansatz erklären, weil ich mich echt schwer tue, das taktisch zu verstehen.
Wir spielen mit Dreierkette. Im Spielaufbau zieht sich dennoch unser einziger 6er jedes Mal, also sicherlich auf Anweisung, in die Kette zurück, um den Ballvortrag zu übernehmen. Dann schieben unsere IV nach außen und bilden eine extrem tiefe 4er-Kette. Unsere Außenverteidiger (Platte und Kenny) sind nicht gerade für ihre Offensivstärke bekannt und schieben dann nach vorne. Daraufhin haben wir ein RIESIGES Loch in der Zentrale, da unser 6er in der letzten Kette steht und unsere 8er weiter vorne stehen. Jetzt mag das evtl ja noch funkionieren, wenn man agile 8er hat, die diesen Zwischenraum eben mit Tempo überbrücken können. Aber wie soll das bitte mit Boateng funktionieren? Das man bei ner 4er-Kette, v.a. im 4-2-3-1, immer mal wieder einen 6er hat, der sich fallen lässt, während die AV dann extrem hochschieben, ist absolut normal. Aber was soll diese Taktik bei einer 3er-Kette? Wir hatten in der ersten Hälfte quasi keinen zentralen Spieler vor der Abwehr, dafür aber 4 tief stehende Spieler, die sich die Bälle quergeschoben haben. Würde wirklich gerne mal verstehen, wie das von der Idee her funktionieren soll.
Das wir dann in HZ2 etwa 10 Minuten lang ein 5-2-3 gespielt haben, verschweige ich mal lieber. Da hat man dann zumindest schnell reagiert und die 5er-Kette aufgelöst. Glaube nicht, dass ich dieses System vorher mal bewusst gesehen habe.
Wie gesagt, insgesamt eines der besseren Auswärtsspiele. Aber ich verstehe unsere Spielidee nicht. Zu Beginn war das ein recht klares 4-3-3. Inzwischen ist das, v.a. im Ballbesitz, aber schon schwierig mit der 5er-Kette. Oder ich verstehe es einfach nicht.
Bezieht sich deine Frage auf den Spielaufbau? Wenn ja, dann wird es daran liegen, dass wir keinen IV mehr haben, der das Spiel eröffnen kann, da die 3, die dort hinten stehen, überhaupt keine Kreativität haben. Auch nicht Marton. Und der fallende 6 schiebt dann in die Kette um dann den eröffnenden Ball zu spielen.
01.04.2023 - 21:49 Uhr
Zitat von wacken
Insgesamt war das sicherlich eins der besseren Auswärtsspiele. Trotzdem kann mir ja vielleicht jemand den Ansatz erklären, weil ich mich echt schwer tue, das taktisch zu verstehen.
Wir spielen mit Dreierkette. Im Spielaufbau zieht sich dennoch unser einziger 6er jedes Mal, also sicherlich auf Anweisung, in die Kette zurück, um den Ballvortrag zu übernehmen. Dann schieben unsere IV nach außen und bilden eine extrem tiefe 4er-Kette. Unsere Außenverteidiger (Platte und Kenny) sind nicht gerade für ihre Offensivstärke bekannt und schieben dann nach vorne. Daraufhin haben wir ein RIESIGES Loch in der Zentrale, da unser 6er in der letzten Kette steht und unsere 8er weiter vorne stehen. Jetzt mag das evtl ja noch funkionieren, wenn man agile 8er hat, die diesen Zwischenraum eben mit Tempo überbrücken können. Aber wie soll das bitte mit Boateng funktionieren? Das man bei ner 4er-Kette, v.a. im 4-2-3-1, immer mal wieder einen 6er hat, der sich fallen lässt, während die AV dann extrem hochschieben, ist absolut normal. Aber was soll diese Taktik bei einer 3er-Kette? Wir hatten in der ersten Hälfte quasi keinen zentralen Spieler vor der Abwehr, dafür aber 4 tief stehende Spieler, die sich die Bälle quergeschoben haben. Würde wirklich gerne mal verstehen, wie das von der Idee her funktionieren soll.
Das wir dann in HZ2 etwa 10 Minuten lang ein 5-2-3 gespielt haben, verschweige ich mal lieber. Da hat man dann zumindest schnell reagiert und die 5er-Kette aufgelöst. Glaube nicht, dass ich dieses System vorher mal bewusst gesehen habe.
Wie gesagt, insgesamt eines der besseren Auswärtsspiele. Aber ich verstehe unsere Spielidee nicht. Zu Beginn war das ein recht klares 4-3-3. Inzwischen ist das, v.a. im Ballbesitz, aber schon schwierig mit der 5er-Kette. Oder ich verstehe es einfach nicht.
Insgesamt war das sicherlich eins der besseren Auswärtsspiele. Trotzdem kann mir ja vielleicht jemand den Ansatz erklären, weil ich mich echt schwer tue, das taktisch zu verstehen.
Wir spielen mit Dreierkette. Im Spielaufbau zieht sich dennoch unser einziger 6er jedes Mal, also sicherlich auf Anweisung, in die Kette zurück, um den Ballvortrag zu übernehmen. Dann schieben unsere IV nach außen und bilden eine extrem tiefe 4er-Kette. Unsere Außenverteidiger (Platte und Kenny) sind nicht gerade für ihre Offensivstärke bekannt und schieben dann nach vorne. Daraufhin haben wir ein RIESIGES Loch in der Zentrale, da unser 6er in der letzten Kette steht und unsere 8er weiter vorne stehen. Jetzt mag das evtl ja noch funkionieren, wenn man agile 8er hat, die diesen Zwischenraum eben mit Tempo überbrücken können. Aber wie soll das bitte mit Boateng funktionieren? Das man bei ner 4er-Kette, v.a. im 4-2-3-1, immer mal wieder einen 6er hat, der sich fallen lässt, während die AV dann extrem hochschieben, ist absolut normal. Aber was soll diese Taktik bei einer 3er-Kette? Wir hatten in der ersten Hälfte quasi keinen zentralen Spieler vor der Abwehr, dafür aber 4 tief stehende Spieler, die sich die Bälle quergeschoben haben. Würde wirklich gerne mal verstehen, wie das von der Idee her funktionieren soll.
Das wir dann in HZ2 etwa 10 Minuten lang ein 5-2-3 gespielt haben, verschweige ich mal lieber. Da hat man dann zumindest schnell reagiert und die 5er-Kette aufgelöst. Glaube nicht, dass ich dieses System vorher mal bewusst gesehen habe.
Wie gesagt, insgesamt eines der besseren Auswärtsspiele. Aber ich verstehe unsere Spielidee nicht. Zu Beginn war das ein recht klares 4-3-3. Inzwischen ist das, v.a. im Ballbesitz, aber schon schwierig mit der 5er-Kette. Oder ich verstehe es einfach nicht.
Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe auch weder die personellen Entscheidungen noch die taktische Grundausrichtung verstanden. Bin auch leider der Meinung, dass wir nur den Punkt durch eine extrem durchwachsene Tagesform des SC Freiburg erspielt haben als durch eigene Stärke.
Da wäre meines Erachtens deutlich mehr drin gewesen, wenn wir mit Serdar und Mittelstädt in der Startelf mehr Dynamik ins Spiel gebracht hätten. Das natürlich der formstarke Ngankam das Tor macht nach (überfälliger) Einwechslung ist dann die dringend benötigte Pointe.
Möchte das Unentschieden nicht schlechtreden, es war aber kein Konzept bei dieser Startelf heute erkennbar, was mich äußerst bedenklich stimmt für die zukünftigen Aufgaben.
Sandro wird sich dabei etwas gedacht haben, aber ich kann auf Kanga, Boateng, Plattenhardt und Umerovic zusammen in der nächsten Startelf gerne verzichten. Das sind einfach zu viele potenzielle Ausfälle in allen Mannschaftsteilen gleichzeitig.
01.04.2023 - 23:40 Uhr
Ich hab ihn am Sonntag privat getroffen, wobei er mich sogar angequatscht hatte. Menschlich auf jeden Fall top und kam sogar am Ende nochmal zu mir und hatte sich verabschiedet. Hatte ihm mitgegeben, dass ich an die Jungs und ihn glaube - hat wohl gewirkt. :-D
01.04.2023 - 23:46 Uhr
Ab jetzt 3 - 4 - 3 und wir schaffen es mit Schwarz
02.04.2023 - 08:14 Uhr
Aus meiner Sicht war es enorm wichtig das Schwarz mutiger wird. Nach einer Länderspielpause geht das auch etwas leichter.
Das mit Njankam und Niederlechner Power von der Bank eingewechselt werden kann und man anfangs stabiler agieren wollte ging zu 100% auf. Vielleicht macht es auch was mit Suat wenn er nicht in der S11 steht. Sowas kann auch positive Auswirkungen haben für Suat. Bissl weniger Druck auch für ihn nach den letzten Wochen, in denen er sichtlich überfordert schien und er maximal unsichtbar agierte.
Es gibt nun mal nicht etliche Varianten und mit KPB in der S11 gehst du auch Risiko aber die Alternative war halt Suat und die funktionierte in den letzten Wochen fast nie.
Mit Tolga, Lucas und Kevin hast du maximale Erfahrung im Zentrum und das brauchst du jetzt in dieser wiedermal extrem engen Phase.
Hätten wir wiedermal 3-4 Stück bekommen, wäre der Drops erstmal für die nächsten Wochen gelutscht gewesen. So kommen die Jungs mit einem Erfolgserlebnis aus dem Breisgau zurück und mit dem Wissen, dass sie es können.
Der Coach erreicht sie und hat die Pause genutzt um sich Gedanken zu machen und am Ende kommen sie zur Abwechslung mal nicht mit leeren Händen und gesenktem Kopf nachhause.
Das ist es was zählt und wenn sie gegen Leipzig, die jetzt natürlich auch unbedingt Punkten müssen um nicht ihre Zielen zu gefährden, etwas Zählbares mitnehmen sind wir auch mental wieder voll dabei.
Anders als der VFB und die Hoffenheimer, bei denen der Druck, auch da wir mal auswärts gepunktet haben, nicht gerade geringer ist als bei uns .
Wichtig war das Sandro auch auf Kempf zählen konnte und sie eine Reaktion auch mit den Bankspielern im Rücken zeigen konnten. Sowas bei einem Top Five Team ist einfach mal Balsam fürs Selbstvertrauen
Bleiben wir halbwegs von Verletzungen und Ausfällen in den kommenden wichtigen Spielen gegen die unmittelbare Konkurrenz verschont, bin ich dank des Punktes von gestern wieder ein wenig optimistischer
Das mit Njankam und Niederlechner Power von der Bank eingewechselt werden kann und man anfangs stabiler agieren wollte ging zu 100% auf. Vielleicht macht es auch was mit Suat wenn er nicht in der S11 steht. Sowas kann auch positive Auswirkungen haben für Suat. Bissl weniger Druck auch für ihn nach den letzten Wochen, in denen er sichtlich überfordert schien und er maximal unsichtbar agierte.
Es gibt nun mal nicht etliche Varianten und mit KPB in der S11 gehst du auch Risiko aber die Alternative war halt Suat und die funktionierte in den letzten Wochen fast nie.
Mit Tolga, Lucas und Kevin hast du maximale Erfahrung im Zentrum und das brauchst du jetzt in dieser wiedermal extrem engen Phase.
Hätten wir wiedermal 3-4 Stück bekommen, wäre der Drops erstmal für die nächsten Wochen gelutscht gewesen. So kommen die Jungs mit einem Erfolgserlebnis aus dem Breisgau zurück und mit dem Wissen, dass sie es können.
Der Coach erreicht sie und hat die Pause genutzt um sich Gedanken zu machen und am Ende kommen sie zur Abwechslung mal nicht mit leeren Händen und gesenktem Kopf nachhause.
Das ist es was zählt und wenn sie gegen Leipzig, die jetzt natürlich auch unbedingt Punkten müssen um nicht ihre Zielen zu gefährden, etwas Zählbares mitnehmen sind wir auch mental wieder voll dabei.
Anders als der VFB und die Hoffenheimer, bei denen der Druck, auch da wir mal auswärts gepunktet haben, nicht gerade geringer ist als bei uns .
Wichtig war das Sandro auch auf Kempf zählen konnte und sie eine Reaktion auch mit den Bankspielern im Rücken zeigen konnten. Sowas bei einem Top Five Team ist einfach mal Balsam fürs Selbstvertrauen
Bleiben wir halbwegs von Verletzungen und Ausfällen in den kommenden wichtigen Spielen gegen die unmittelbare Konkurrenz verschont, bin ich dank des Punktes von gestern wieder ein wenig optimistischer
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gruenschnabel am 02.04.2023 um 08:27 Uhr bearbeitet
03.04.2023 - 19:35 Uhr
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
04.04.2023 - 09:10 Uhr
Zitat von xLusica92x
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Ich kann das alles sehr gut verstehen. Man kann aber davon ausgehen, dass im Zusammenhang mit der Bobic-Analyse, auch der Trainer in Frage gestellt und analysiert wurde. Das ist ja nun auch ein paar Monate her. In diesen Monaten wird man ja - hoffentlich - auch mit anderen Trainern gesprochen haben. Falls nun DIE sinnvolle Lösung ausbleibt, wäre ich auch eher dafür, dass es Schwarz allen zeigen soll. Man hat es in der eigenen Hand.
Ich habe ebenfalls maximale Bedenken, dass man eben wieder mal in so ein Loch fällt - auch wenn es nur eine Halbzeit ist. Gegen Hoffenheim kann man so nicht auftreten. Merkt man, dass es gar nicht läuft, sollte man erstmal Beton anrühren und das Spiel beruhigen. Unter Schwarz habe ich leider immer das Gefühl, dass er zu offensiv denkt. Was sich natürlich auf die Spieler projiziert. Sprich die Spieler vergessen teilweise hinten die Räume dicht zu machen. Fand das gegen Hoffenheim schon wieder echt schwach.
Gegen Freiburg war das besser, sodass man sagen kann: Erste Halbzeit war absolut nicht schön, aber es war auch kein Durchkommen. Solch ein Gefühl möchte ich auch für die nächsten Spiele.
Ich schätze man wird jetzt von Spiel zu Spiel sehen. Ist zwar keine wirklich sinnvolle Herangehensweise, aber sollte man gg. Leipzig unter gehen und danach verlieren. Wird man vlt doch ne andere Lösung suchen?!?
04.04.2023 - 09:18 Uhr
Zitat von marvstar
Ich kann das alles sehr gut verstehen. Man kann aber davon ausgehen, dass im Zusammenhang mit der Bobic-Analyse, auch der Trainer in Frage gestellt und analysiert wurde. Das ist ja nun auch ein paar Monate her. In diesen Monaten wird man ja - hoffentlich - auch mit anderen Trainern gesprochen haben. Falls nun DIE sinnvolle Lösung ausbleibt, wäre ich auch eher dafür, dass es Schwarz allen zeigen soll. Man hat es in der eigenen Hand.
Ich habe ebenfalls maximale Bedenken, dass man eben wieder mal in so ein Loch fällt - auch wenn es nur eine Halbzeit ist. Gegen Hoffenheim kann man so nicht auftreten. Merkt man, dass es gar nicht läuft, sollte man erstmal Beton anrühren und das Spiel beruhigen. Unter Schwarz habe ich leider immer das Gefühl, dass er zu offensiv denkt. Was sich natürlich auf die Spieler projiziert. Sprich die Spieler vergessen teilweise hinten die Räume dicht zu machen. Fand das gegen Hoffenheim schon wieder echt schwach.
Gegen Freiburg war das besser, sodass man sagen kann: Erste Halbzeit war absolut nicht schön, aber es war auch kein Durchkommen. Solch ein Gefühl möchte ich auch für die nächsten Spiele.
Ich schätze man wird jetzt von Spiel zu Spiel sehen. Ist zwar keine wirklich sinnvolle Herangehensweise, aber sollte man gg. Leipzig unter gehen und danach verlieren. Wird man vlt doch ne andere Lösung suchen?!?
Zitat von xLusica92x
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Ich kann das alles sehr gut verstehen. Man kann aber davon ausgehen, dass im Zusammenhang mit der Bobic-Analyse, auch der Trainer in Frage gestellt und analysiert wurde. Das ist ja nun auch ein paar Monate her. In diesen Monaten wird man ja - hoffentlich - auch mit anderen Trainern gesprochen haben. Falls nun DIE sinnvolle Lösung ausbleibt, wäre ich auch eher dafür, dass es Schwarz allen zeigen soll. Man hat es in der eigenen Hand.
Ich habe ebenfalls maximale Bedenken, dass man eben wieder mal in so ein Loch fällt - auch wenn es nur eine Halbzeit ist. Gegen Hoffenheim kann man so nicht auftreten. Merkt man, dass es gar nicht läuft, sollte man erstmal Beton anrühren und das Spiel beruhigen. Unter Schwarz habe ich leider immer das Gefühl, dass er zu offensiv denkt. Was sich natürlich auf die Spieler projiziert. Sprich die Spieler vergessen teilweise hinten die Räume dicht zu machen. Fand das gegen Hoffenheim schon wieder echt schwach.
Gegen Freiburg war das besser, sodass man sagen kann: Erste Halbzeit war absolut nicht schön, aber es war auch kein Durchkommen. Solch ein Gefühl möchte ich auch für die nächsten Spiele.
Ich schätze man wird jetzt von Spiel zu Spiel sehen. Ist zwar keine wirklich sinnvolle Herangehensweise, aber sollte man gg. Leipzig unter gehen und danach verlieren. Wird man vlt doch ne andere Lösung suchen?!?
Ich denke „der Richtige“ ist aktuell nicht auf dem Markt oder möchte nicht zu uns. Deswegen hält man lieber an Sandro fest und verkauft es als Geduld.
Man will nicht etwas machen, um etwas gemacht zu haben. Ist das der richtige Ansatz? Grundsätzlich vermutlich schon, aber in unserer Situation ist solch ein Impuls vielleicht nicht ganz verkehrt
04.04.2023 - 09:47 Uhr
Zitat von xLusica92x
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Deine Auflistung macht natürlich in den Punkten die du ansprichst Sinn, allerdings denke ich auch dass sich nach einem Nachfolger umgesehen wurde, da man die typischen Aussagen der Verantwortlichen ja kennt. Man täuscht Vertrauen in den Trainer vor, entlässt ihn dann für gewöhnlich dennoch.
Ich denke einfach, dass sich da die Alternativen in Grenzen halten.
Fakt ist ja schließlich, dass unsere Mannschaft eigentlich die Qualität hat, um in der Bundesliga zu bleiben. Rein von den Einzelspielern her. Zusammen als Team schlaucht und hemmt natürlich der Kopf. Wenn man da unten drin steht, ab und and deutliche Klatschen von Gegnern bekommt und wir außerhalb des Platzes dann auch noch starke Unruhen vorfinden können, dann spielt der Kopf da oft nicht mehr mit.
Ich bin mir auch sicher, dass wir wenn wir es noch packen wollen, die Klasse zu halten, einen Motivator als Trainer brauchen und keinen der als Taktikfuchs bekannt ist.
Nur welche Möglichkeiten gibt es denn? Ich kenne zumindest keinen, der aktuell vereinslos wäre und dazu noch unsere Hertha als Wunschverein sieht. Wir hatten ja bereits einige Trainerwechsel und wenn man ehrlich ist, hat es nach Pal nicht mehr wirklich sportliche Erfolge gegeben.
Dazu will man unsere Mannschaft vermutlich nicht noch mehr verunsichern, indem man Schwarz entlässt und einen neuen Trainer heranzieht. Unsere Mannschaft gewöhnt sich ja an das aktuelle System und müsste sich für die restlichen Spieltage vermutlich wieder auf etwas Neues umstellen.
Ich denke, dass wir auch nach einer Niederlage gegen RB an Schwarz festhalten, auch wenn es dann wirklich eng wird.
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