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Sandro Schwarz
Geburtsdatum 17.10.1978
Alter 47
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Dinamo Moskau

Sandro Schwarz [Ex-Trainer]

31.05.2017 - 13:32 Uhr
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1431
25.10.2019 - 15:00 Uhr
Zitat von Jul3s_R0y4l
Zitat von FSVDragon

Zitat von Jul3s_R0y4l

Quelle: www.bild.de
Bei den Fans ist auch Sandro Schwarz wieder in der Kritik. „Bei uns nicht“, stellt Boëtius vehement klar: „Der Trainer gibt immer mehr als 100 Prozent, nur kriegen wir's nicht auf den Platz – nach dem Anpfiff ist es unser Job!"
So sieht die Mannschaft unseren Sandro und die können das wesentlich besser beurteilen, als wir alle zusammen denke ich.




Ist zwar schön das Boetius das sagt und den Trainer in Schutz nimmt, aber mal ehrlich was soll er den anderes sagen?


Er hätte sich natürlich auch anders äußern können, um den Schein der heilen Welt zu festigen, keine Frage. Aber warum sollte man das tun? Es ist immer der leichteste Weg, anderen die Schuld zu zu schieben und so wie ich Boetius bisher bei uns erlebt hab, hat der auf mich sehr authentisch gewirkt.

Man muss sich auch darüber klar sein, dass solche Sachen auch von den Mannschaftskollegen gelesen werden können und ich bin mir relativ sicher, dass wenn durch falsche Behauptungen in einem Zeitungsinterview noch mehr Unruhe in die Mannschaft hinein getragen wird, verlieren alle. Boetius würde wohl an Standing innerhalb der Mannschaft verlieren, der Trainer wäre öffentlich angezählt, die Autorität des Trainers auch ein Stück weit untergraben, was zur Folge hätte, dass der Trainer gehen müsste (in meinen Augen).

Da kann man als Kritiker natürlich sagen, dass es doch super wäre, weil dann mal neuer Wind in die Mannschaft käme. Aber wer hätte denn danach noch Interesse, eine Mannschaft zu übernehmen, die ihren Trainer schasst? Und warum sollte Boetius überhaupt entgegen seiner eigenen Meinung äußern? Ich empfinde die Aussagen von Boetius absolut als Bestätigung, für das, was die Mannschaft in dieser Saison abliefert. Sie liefert zu selten gut ab und das ist meines Erachtens nach ein Problem was aus der Mannschaft kommt und nicht was zu hundert Prozent am Trainer festzumachen ist smile






Das meinte ich mit " was soll er denn anderes Sagen " er kann ja schlecht sagen wir vertrauen dem Trainer nicht mehr oder er ist Schuld. Das hätte sich nur noch weiter in der Moral der Mannschaft wieder gespiegelt, und die Moral wäre vlt nur weiter gesunken als Sie eh schon ist.

Trainer wurden in Mainz Nie öffentlich kritisiert weder von Verantwortlichen noch von Spielern solche Sachen wurden immer Intern geklärt. Das war auch schon bei Heidel so.

Was er vlt selber denkt werden wir nie erfahren.
Jedoch sollte man bei Spieleraussagen eh immer vorsichtig sein, Heute wollen Sie ihre Karriere beim aktuellen Verein beenden, morgen haben Sie schon als Kind in der Bettwäsche des neuen Vereins geschlafen.Lachend

Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1432
25.10.2019 - 15:26 Uhr
Zitat von Kusit
Wenn wir schon bei Fakten sind.

Das ist Mainz 05: 6.51
vgl:
Fortuna Düsseldorf: 6.68
Union Berlin: 6.60
1.FC Köln: 6.56
FC Augsburg: 6.43
SC Paderborn: 6.46
SC Freiburg: 6.76

Das sind die aktuellen Werte der Mannschaften in der Bundesliga. Mainz hatte am Ende der letzten Saison einen Wert von 6.7. Diese Werte geben die Performance der kompletten Teams als durchschnittlichen Wert an.

Mainz schwankt hier fast immer zwischen 6,4 und 6,7.
In der vergangenen Saison waren die Top5 im Mainzer Team:
Aaron, Mateta, Hack, Boetius und Zentner.

Das waren vergangene Saison die Leistungsträger.

In diesem Jahr sind das (bisher) Boetius, Zentner, St.Juste, Kunde und Brosinski. Allerdings einige Prozentpunkte unter den Werten der letzten Saison.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass sich Mannschaften, wie jegliche Leistung allgemein, in einem auf- und ab bewegen ist das nichts besonderes. Schon gar nicht für Mainz. Einer der absoluten Leistungsträger ist verletzt, einige etwas außer Form (Aaron eventuell wegen der U21 WM, wo er auf einen 7.24 Wert kam).

Man könnte sich jetzt noch die Leistungen der direkten Konkurrenz ansehen. Dann würde man noch sehen, dass Düsseldorf, Freiburg und Union derzeit besser spielen als ihr Durchschnitt und Köln, Augsburg sowie Mainz schlechter als möglich. Paderborn spielt exakt auf dem Niveau, wie sie gewertet sind.


Was ich aus daraus mitnehme:
Man könnte jetzt Schwarz entlassen in der Hoffnung, dass die Mannschaft plötzlich wieder auf oder über ihrem Niveau zu spielen anfängt (Schmidt-Effekt) nur um dann in drei bis fünf Monaten wieder auf dem "üblichen" Niveau anzukommen.
Danach müsste man wieder bangen und könnte den nächsten Trainer holen bis auch der Effekt wieder verpufft (Kaiserslautern-System)

Wenn man Schwarz entlassen wollen würde, müsste man sich allerdings gründlich überlegt haben wer ihn ersetzen kann/soll und welche Eigenschaften dieser Trainer mitbringen muss. Will man einen Trainer, der wie Mainz im Jahre 2005 spielt oder einen der wie Hjulmand versucht ein gutes System zu etablieren, dass über "Konterfussball" hinausgeht.
Dann sollte man sich überlegen woher man so einen Trainer bekommt, ob man ihn finanzieren kann und ob er auch zum Verein passt?

Ich persönlich halte von Trainerwechseln aufgrund von "Leistungslöchern" gar nichts. Da gibt es genug Leute im Verein, die näher an Trainer und Mannschaft sind und die beurteilen können, ob Schwarz "noch der richtige" ist oder eben nicht. Die meisten Trainerwechsel sind statistisch gesehen übrigens immer negativ gewesen und bringen im Endeffekt nichts.
















Natürlich hast du recht.. ein Trainerwechsel ist keine Garantie für einen Erfolg.
Das haben genügend Vereine gezeigt. HSV, VfB etc.
Trotzdem gibt es auch positive Beispiele, ich finde immer wieder die TSG als gutes Beispiel, unter diversen Trainer spielte man gegen den Abstieg, dann kam Nagelsmann und der Formte eine Mannschaft die es letztlich bis in Champions League schaffte. Jetzt ist Nagelsmann weg, und die TSG tut sich schwer.

Nagelsmann war natürlich auch ein besonderer Fall. ( Wenn man bedenkt das Sie vorher eben Sandro Schwarz wollten ) Zwinkernd

Auch in Bremen hat Kohfels gute Arbeit geleistet, auch wenn jetzt ganz so erfolgreich aber trotzdem gut.

Das soll jetzt keine Entlassung rechtfertigen, auch wenn ich zu Fraktion gehöre die Schwarz eher früher als Später Entlassen würden.
Wie gesagt es gibt positive Beispiele und Negative
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1433
25.10.2019 - 15:30 Uhr
Zitat von FSVDragon

Zitat von Jul3s_R0y4l

Quelle: www.bild.de
Bei den Fans ist auch Sandro Schwarz wieder in der Kritik. „Bei uns nicht“, stellt Boëtius vehement klar: „Der Trainer gibt immer mehr als 100 Prozent, nur kriegen wir's nicht auf den Platz – nach dem Anpfiff ist es unser Job!"
So sieht die Mannschaft unseren Sandro und die können das wesentlich besser beurteilen, als wir alle zusammen denke ich.




Ist zwar schön das Boetius das sagt und den Trainer in Schutz nimmt, aber mal ehrlich was soll er den anderes sagen?


Ist es vielleicht gar nicht entscheidend was er sagte sondern eher wie er es sagte.

Im Bericht steht das er der Kritik der Fans an Sandro Schwarz VEHEMENT widerspricht, was doch heißt das von Seiten der Spieler positive Emotionen dem Trainer gegenüber im Spiel sind.

Und der Reporter hat das Wort vehement mit Sicherheit nicht leichtfertig verwendet. Er hat es wohl verwendet weil er an der Art und Weise der Aussage erkannt hat das die Spieler nach eigener Einschätzung sehr wohl wissen wer welchen Anteil an der sportlichen Situation hat und nicht die Schuld beim Trainer sehen so wie eben viele Fans.

•     •     •

Auch im Norden bleibt die Liebe zu Mainz 05 !
Elkin Soto "Unser Fußballgott" Jürgen Klopp "05er aus Leidenschaft"
Danke Bo Henriksen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WHV05er am 25.10.2019 um 15:34 Uhr bearbeitet
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1434
25.10.2019 - 15:39 Uhr
Hier wird ja gerne so getan , als sei es nur eine schlechte Phase oderein Leistungsloch ... ist mir völlig unverständlich . Wir sehen doch ganz im Ernst seit dem letzten Jahr von Schmidt quasi durchgängig spätenstens alle 2 spiele eine sehr sehr schlechte Leistung und quasi nie mal die Mainzer Grundtugenden (Kampf Wille und Laufleistung) das ist doch mittlerweile dauerzustand und keine Ausnahme oder Delle in der Lwistubg ?!!! Das muss man doch mal klar ansprechen können . Hier fordert keiner eine Wntlassung wegen einzelner schlechter Spiele ! Hier geht es um die Grundausrichtung und die Entwicklungsfähigkeit der Mannschaft & bei allem Respekt stagnieren wir da komplett . Wir haben jetzt Jahre lang keinen konstanten Schritt in die richtige Richtung gesehen und es wird immernoch mit „ schlechten Phasen“ argumentiert ?? Bei aller Liebe aber Mainz 05 ist fußballerisch komplett unattraktiv geworden , kein Feuer keine Herz keine mitreißenden Heimspiele ... finde es sehr schade , dass eine Hand voll guter Spiele in 2-3 Jahren immer als Anker für Erklärungsversuche gezogen werden kann und die 60 anderen Auftritte sind dann nur Ausrutscher :/ von mir aus darf Sandro gerne bleiben aber ich will als Fan endlich mal was sehen auf dem Platz und selbst wenn wir verlieren kann man rennen und kämpfen aber diese Statistiken sind ja auch unterirdisch... und zu der Diskussion um die Kohle und Marktwerte ... jeder wirklich jeder Spieler kann rennen bis zum umfallen und die Fans so überzeugen , es bedarf nicht immer einem Sieg .. aber unser Trainer schafft es leider einfach absolut nicht das in die Köpfe zu bekommen und demnach ist er für mich mittlerweile der falsche , entweder ist die Truppe lernresistent oder er bringt es nicht rüber , allerdings haben wir seit seinem Amtsantritt mehr als 11 Spieler auf dem Platz gehabt
Dieser Beitrag wurde zuletzt von R-Block am 25.10.2019 um 15:41 Uhr bearbeitet
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1435
25.10.2019 - 16:06 Uhr
Zitat von WHV05er
Zitat von FSVDragon

Zitat von Jul3s_R0y4l

Quelle: www.bild.de
Bei den Fans ist auch Sandro Schwarz wieder in der Kritik. „Bei uns nicht“, stellt Boëtius vehement klar: „Der Trainer gibt immer mehr als 100 Prozent, nur kriegen wir's nicht auf den Platz – nach dem Anpfiff ist es unser Job!"
So sieht die Mannschaft unseren Sandro und die können das wesentlich besser beurteilen, als wir alle zusammen denke ich.




Ist zwar schön das Boetius das sagt und den Trainer in Schutz nimmt, aber mal ehrlich was soll er den anderes sagen?


Ist es vielleicht gar nicht entscheidend was er sagte sondern eher wie er es sagte.

Im Bericht steht das er der Kritik der Fans an Sandro Schwarz VEHEMENT widerspricht, was doch heißt das von Seiten der Spieler positive Emotionen dem Trainer gegenüber im Spiel sind.

Und der Reporter hat das Wort vehement mit Sicherheit nicht leichtfertig verwendet. Er hat es wohl verwendet weil er an der Art und Weise der Aussage erkannt hat das die Spieler nach eigener Einschätzung sehr wohl wissen wer welchen Anteil an der sportlichen Situation hat und nicht die Schuld beim Trainer sehen so wie eben viele Fans.

Wie jetzt? Ist die Blö.d doch nicht blöd oder halt doch nur dann, wenns gerade passt? Was hier an Doppelmoral abgeht, das geht mittlerweile auf keine Kuhhaut mehr. Sorry, Nordlicht, dass ich Dich gerade zitiere hier jetzt, geht nicht gg Dich. Du stellst jedoch die Art und Weise des Bild-Reporters noch mal so genial dar, wie er es evtl meinen könnte. Kann so sein, muss aber nicht. Ist mir auch Jacke wie Hose ehrlich gesagt. Bin nur irritiert, da Artikel aus der Bild bei der werten Uswrschaft in aller Regel als „blöd“ eingestuft werden. Gilt offensichtlich halt auch nur sofern sie kritisch berichten. Wird pro geschrieben oder interpretiert, passts dann wieder. Gutes Spiel und auf 3 Punkte
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1436
25.10.2019 - 16:50 Uhr
Zitat von mibmod

Zitat von WHV05er

Zitat von FSVDragon

Zitat von Jul3s_R0y4l

Quelle: www.bild.de
Bei den Fans ist auch Sandro Schwarz wieder in der Kritik. „Bei uns nicht“, stellt Boëtius vehement klar: „Der Trainer gibt immer mehr als 100 Prozent, nur kriegen wir's nicht auf den Platz – nach dem Anpfiff ist es unser Job!"
So sieht die Mannschaft unseren Sandro und die können das wesentlich besser beurteilen, als wir alle zusammen denke ich.




Ist zwar schön das Boetius das sagt und den Trainer in Schutz nimmt, aber mal ehrlich was soll er den anderes sagen?


Ist es vielleicht gar nicht entscheidend was er sagte sondern eher wie er es sagte.

Im Bericht steht das er der Kritik der Fans an Sandro Schwarz VEHEMENT widerspricht, was doch heißt das von Seiten der Spieler positive Emotionen dem Trainer gegenüber im Spiel sind.

Und der Reporter hat das Wort vehement mit Sicherheit nicht leichtfertig verwendet. Er hat es wohl verwendet weil er an der Art und Weise der Aussage erkannt hat das die Spieler nach eigener Einschätzung sehr wohl wissen wer welchen Anteil an der sportlichen Situation hat und nicht die Schuld beim Trainer sehen so wie eben viele Fans.

Wie jetzt? Ist die Blö.d doch nicht blöd oder halt doch nur dann, wenns gerade passt? Was hier an Doppelmoral abgeht, das geht mittlerweile auf keine Kuhhaut mehr. Sorry, Nordlicht, dass ich Dich gerade zitiere hier jetzt, geht nicht gg Dich. Du stellst jedoch die Art und Weise des Bild-Reporters noch mal so genial dar, wie er es evtl meinen könnte. Kann so sein, muss aber nicht. Ist mir auch Jacke wie Hose ehrlich gesagt. Bin nur irritiert, da Artikel aus der Bild bei der werten Uswrschaft in aller Regel als „blöd“ eingestuft werden. Gilt offensichtlich halt auch nur sofern sie kritisch berichten. Wird pro geschrieben oder interpretiert, passts dann wieder. Gutes Spiel und auf 3 Punkte


Och @mibmod das trifft mich jetzt aber mitten ins Herz.zwinker

Also grundsätzlich lese ich keine Bild. Ich habe diese Zeitung auch mit keinem Wort in meinem Post erwähnt.

Ich habe mich nur auf die Aussage unseres Spielers bezogen und auf das Wort vehement. Dies benutzt man eigentlich um einer Aussage mehr Ausdruckskraft zu verleihen, deshalb habe ich angesprochen das dies sicher nicht verwendet wird wenn man einer Aussage wenig Glauben schenkt.

Und ob dieser Reporter genial ist oder eine Blindbinse kann ich nicht beurteilen da ich weder ihn noch seine journalistische Arbeit kenne. Aber huldigen wollte ich ihm ganz bestimmt nicht.

Aber sonst bin ich absolut bei dir, auch ich hoffe auf ein gutes Spiel und drei Punkte.

•     •     •

Auch im Norden bleibt die Liebe zu Mainz 05 !
Elkin Soto "Unser Fußballgott" Jürgen Klopp "05er aus Leidenschaft"
Danke Bo Henriksen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WHV05er am 25.10.2019 um 17:05 Uhr bearbeitet
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1437
25.10.2019 - 17:08 Uhr
Zitat von R-Block
Hier wird ja gerne so getan , als sei es nur eine schlechte Phase oderein Leistungsloch ... ist mir völlig unverständlich . Wir sehen doch ganz im Ernst seit dem letzten Jahr von Schmidt quasi durchgängig spätenstens alle 2 spiele eine sehr sehr schlechte Leistung und quasi nie mal die Mainzer Grundtugenden (Kampf Wille und Laufleistung) das ist doch mittlerweile dauerzustand und keine Ausnahme oder Delle in der Lwistubg ?!!!


Wenn du Fussball sehen willst, der über Kampf, Wille und Laufleistung entschieden wird, sind die Amateurligen dein Ziel.
Im modernen Fussball geht es nicht mehr um "Dreck fressen" und den "Gegner zu Tode rennen". Das funktioniert nicht mehr. Laufleistung ist ein Wert, der zwar gerne benutzt wird um zu belegen wie "aktiv" ein Spieler auf dem Platz war, ist aber faktisch sinnlos.
Es gab diese Diskussion in Deutschland zur letzten EM und WM wenn man versucht hat Özil als "Schwachpunkt" des Teams rauszuarbeiten. "Der läuft ja nie", "Alibipässe" oder "hängende Schultern, keine Körpersprache" waren da die ausschlaggebenden Kombinationen.
Das zeigte vor allem wie schlecht es um den deutschen Sportjournalismus bestellt ist, denn keine dieser angeblichen "Schwächen" von Özil ist für einen Fussballer heute relevant.

Zurück zu Mainz 05 und den angeblichen Tugenden.
Wir wissen heute, dass sich Laufleistungen von Mannschaften, die gegeneinander spielen, meistens angleichen. Das bedeutet das sie unwesentlich mehr oder weniger laufen als der Gegner. In den unteren Ligen wird statistisch deutlich mehr gelaufen, weil die Fähigkeiten Bälle zu verarbeiten auf viel schlechterem Niveau sind.
Das heißt Laufleistung sagt wenig über die allgemeine Leistung einer Mannschaft aus. Worauf es in der Bundesliga ankommt sind Taktik und deren Umsetzung, Talent (der jeweiligen Spieler). Alles andere wie Zweikampfwerte sind schön anzusehen, aber größtenteils unwichtig. Zweikampf wird dann interessant, wenn der gewonnene Zweikampf eine Torchance verhindert oder den Spielaufbau des Gegners zerstört. Die Quote der gewonnen Zweikämpfe ist daher vernachlässigbar - hier zählt die Qualität.


Dazu gibt es übrigens eine schöne Ausarbeitung vom Bund deutscher Fussball-Lehrer


Die Mannschaft mit der höheren Lauf-leistung gewinnt das Spiel
Entsprechende Untersuchungen haben inzwischen verdeutlicht, dass Mannschaften mit einer niedrigeren Laufleistung als der Gegner insgesamt häufiger gewinnen!



Und viel passender zum Thema:


Nachspiel: Mit dem Trainerwechselkehrt der Erfolg zurück

Es gibt eine Untersuchung der Universitäten Münster und Kassel, die sich mit allen vollzogenen Trainerwechselnin der Geschichte der Fußball -Bundesliga von 1963 bis zum Jahr 2008 beschäftigt hat, und zu folgendem interessanten Ergebnis gekommen ist:Weder kurz-, noch mittel-, noch langfristig führt ein Trainerwechsel zu einem größeren Erfolg!



Quelle: https://www.bdfl.de/images/ITK/2011/05_Loy.pdf
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1438
25.10.2019 - 17:12 Uhr
Zitat von R-Block
Hier wird ja gerne so getan , als sei es nur eine schlechte Phase oderein Leistungsloch ... ist mir völlig unverständlich . Wir sehen doch ganz im Ernst seit dem letzten Jahr von Schmidt quasi durchgängig spätenstens alle 2 spiele eine sehr sehr schlechte Leistung und quasi nie mal die Mainzer Grundtugenden (Kampf Wille und Laufleistung) das ist doch mittlerweile dauerzustand und keine Ausnahme oder Delle in der Lwistubg ?!!! Das muss man doch mal klar ansprechen können . Hier fordert keiner eine Wntlassung wegen einzelner schlechter Spiele ! Hier geht es um die Grundausrichtung und die Entwicklungsfähigkeit der Mannschaft & bei allem Respekt stagnieren wir da komplett . Wir haben jetzt Jahre lang keinen konstanten Schritt in die richtige Richtung gesehen und es wird immernoch mit „ schlechten Phasen“ argumentiert ?? Bei aller Liebe aber Mainz 05 ist fußballerisch komplett unattraktiv geworden , kein Feuer keine Herz keine mitreißenden Heimspiele ... finde es sehr schade , dass eine Hand voll guter Spiele in 2-3 Jahren immer als Anker für Erklärungsversuche gezogen werden kann und die 60 anderen Auftritte sind dann nur Ausrutscher :/ von mir aus darf Sandro gerne bleiben aber ich will als Fan endlich mal was sehen auf dem Platz und selbst wenn wir verlieren kann man rennen und kämpfen aber diese Statistiken sind ja auch unterirdisch... und zu der Diskussion um die Kohle und Marktwerte ... jeder wirklich jeder Spieler kann rennen bis zum umfallen und die Fans so überzeugen , es bedarf nicht immer einem Sieg .. aber unser Trainer schafft es leider einfach absolut nicht das in die Köpfe zu bekommen und demnach ist er für mich mittlerweile der falsche , entweder ist die Truppe lernresistent oder er bringt es nicht rüber , allerdings haben wir seit seinem Amtsantritt mehr als 11 Spieler auf dem Platz gehabt


Lieber @ R-Block,

Warum nur immer diese Übertreibungen. Ich habe deutlich mehr als eine Handvoll gute Spiele unsere Mannschaft gesehn in den letzten gut zwei Jahren und keine 60 "Ausrutscher".

Ich bin bei Dir - und habe das auch schon mehrfach gespostet - dass Schwarz scheinbar zu lange Wert auf die spielerische Komponente gelegt hat und das, was man als Mainzer Fan gerne sehen möchte, vernachlässigt hat. Aber in der letzten Saison hat er da durchaus die Kurve langsam hinbekommen. Und wenn man im zweiten Jahr mehr Punkte holt als im ersten, ist Stagnation auch nicht zutreffend. Woran es fehlt, ist sicherlich die Konstanz, gerade im "kämpferischen" Bereich. Die war und ist oft nur eine HZ lang zu sehn und das ist zugegebenermaßen ärgerlich.

Aber Schwarz hatte auch mit sehr ärgerlichen individuellen Negativentwicklungen zu kämpfen, für die ich ihn nicht verantwortlich machen kann. Ein Bell hat durch Leichtsinnigkeiten etliche Tore verursacht, ebenso ein Hack. Auch Brosi war letzte Saison oft ziemlich neben sich. Da kann Schwarz absolut nichts dazu. Kann mich an viele Spiele unter Schwarz erinnern, wo der Gegner im ganzen Spiel eigentlich nur 2, 3 mal gefährlich auf unser Tor kam und dann Tore wegen haarsträubender Patzer fielen und eigentlich vom Spielverlauf sichere Punkte für uns damit weg waren. Das hat natürlich alle verunsichert und Schwarz musste eben dann auch wieder mehr Augenmerk auf defensive Stabilität legen.

Das sollte man sich auch noch mal vor Augen führen. Nur der Fairness halber.
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1439
25.10.2019 - 17:34 Uhr
Das wir jammern ist ja ok, wenn ich aber so lese, was woanders los ist.....
Favre und die Nachfolger-Gerüchte: "Nicht okay für mich"

Vor dem Derby appellieren die Dortmunder Verantwortlichen an die Einstellung der Spieler, Lucien Favre steht schwer unter Druck.


Kovacs Grundsatzdebatte: "Warum immer auf Kosten des Trainers?"

Der FC Bayern hinkt dem eigenen fußballerischen Anspruch hinterher: Stückarbeit statt Dominanz. Vieles erinnert an den Herbst des Vorjahres. Schnell stellt sich in München die Schuld-Frage. Niko Kovac sagt, er und seine Trainer-Kollegen geraten zu früh in die Kritik - und bemängelt fehlenden Respekt.

Die Pressekonferenz an diesem Freitag läuft rund 13 Minuten. Bis dahin: Erklärungen dafür, was im Vergleich zu den fußballerisch sehr mauen Auftritten in Piräus (3:2) und Augsburg (2:2) besser werden muss; eine Analyse der Probleme in der Defensive; Updates zum Personal. So weit nichts Ungewöhnliches. Als diese Themen aber abgearbeitet sind, wird munter diskutiert - denn Niko Kovac eröffnet eine Grundsatzdebatte.
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Es geht um die öffentliche und aus seiner Sicht viel zu überhastete Kritik an Bundesligatrainern. Zu früh geraten er und seine Kollegen in die Schusslinie, meint der 48-Jährige. Es gehöre sich nicht, "nach acht Spieltagen alles infrage zu stellen". Weder in München noch in Dortmund noch anderswo. Das sei "keine gute Tendenz". Er betont: "Wir reden von Respekt!" Viel mehr: von fehlendem Respekt.
"Der Trainer ist derjenige, der alles leitet - umsetzen aber muss es der Spieler"


Das nenne ich mal jammern auf hohem Niveau. stark

•     •     •

SC Rapide Wedding 1893 e.V.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alsodoch am 25.10.2019 um 17:35 Uhr bearbeitet
Sandro Schwarz [Ex-Trainer] |#1440
25.10.2019 - 18:05 Uhr
Zitat von Kusit
Wenn wir schon bei Fakten sind.

Das ist Mainz 05: 6.51
vgl:
Fortuna Düsseldorf: 6.68
Union Berlin: 6.60
1.FC Köln: 6.56
FC Augsburg: 6.43
SC Paderborn: 6.46
SC Freiburg: 6.76

Das sind die aktuellen Werte der Mannschaften in der Bundesliga. Mainz hatte am Ende der letzten Saison einen Wert von 6.7. Diese Werte geben die Performance der kompletten Teams als durchschnittlichen Wert an.



Das ist genau mein Humor.
Irgendwelche Dezimalzahlen aufschreiben ohne jegliche Quellenangabe und dies als Fakten anführen.
Geile Diskussion!
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