| Geburtsdatum | 11.01.1998 |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Nat. |
Türkei |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Besiktas JK |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 6 | - | - | ||
![]() | Europa League Quali | 5 | - | - | |
![]() | Süper Lig | 1 | - | - | |
Salih Özcan [6]
23.05.2022 - 10:47 Uhr
26.05.2025 - 16:59 Uhr
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Zitat von Offensiv84
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
26.05.2025 - 17:27 Uhr
Zitat von Circial
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Zitat von Offensiv84
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
26.05.2025 - 17:34 Uhr
Zitat von Showen
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Zitat von Circial
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Zitat von Offensiv84
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
26.05.2025 - 17:43 Uhr
Zitat von Circial
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
Zitat von Showen
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Zitat von Circial
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Zitat von Offensiv84
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
Und wo hat er das bis jetzt nachgewiesen? Egal wer neben/hinter ihm stand, da war bisher nichts überdurchschnittliches zu sehen. Weder bei uns (mit unzähligen anderen Spielern!), noch bei Wolfsburg. Wenn er neben keinem einzigen Spieler mehr als durchschnittliche Leistungen gezeigt hat, ist er am Ende auch Durchschnitt.
Ich bin kein Fan von Can, jedoch hat dieser in gewissen Phasen doch viel Klasse gezeigt, die ihn letztendlich auch wieder in die Nationalmannschaft gebracht haben.
Vielleicht bin ich da auch der einzige, aber weder statistisch, noch subjektiv hat Özcan jemals mehr als Durchschnitt (außer in seiner letzten Köln-Saison, da war sein Mittelfeldpartner aber deutlich stärker unterwegs) gezeigt. Da zu sagen, dass er die Qualitäten von can hat, ist mutig. Kannst du mir das auch irgendwie statistisch belegen? Dort liegt er nämlich in eigentlich jeder Saison am unteren Ende unserer Mittelfeldspieler.
Ich wiederhole mich: wenn er unter mehreren Trainern, mit wirklich unzähligen Mitspielern nicht funktioniert hat, liegt es vielleicht nicht an seinen Mitspielern (seine Konkurrenten haben nämlich teilweise funktioniert), sondern an ihm selbst.
26.05.2025 - 17:55 Uhr
Das du mich hier falsch repräsentierst finde ich nicht gut, weil ich bei Özcan grundsätzlich von einem Back-up mit Rolle eines Spezialisten spreche. Wie man aus einer reinen Aussage über den Spielertyp auf einen Qualitätsvergleich mit Cans kommt verstehe ich gar nicht.
Wann hat Özcan (und Can) am Besten funktioniert? Als man Guerreiro und Jude Bellingham im Kader hatte und beide es Özcan (und Can) ermöglichten sich auf seine Stärken zu konzentrieren. Immerhin wurde er in der Hinrunde der Saison 22/23 nochmal aufgewertet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 26.05.2025 um 17:56 Uhr bearbeitet
26.05.2025 - 18:08 Uhr
Zitat von MAB09
Ich verstehe nicht, wie der Überlegungsansatz so gut sein kann, aber der Rückschluss katastrophal daneben geht.
Die wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Ryerson, Svensson sind nicht die reine Ablöse sondern Ablöse in Kombination mit Gehalt.
Selbiges bei Özcan und Wolf.
Weswegen Özcan eher in eine Kategorie kommt mit Götze, Schulz, Delaney, Meunier und Süle die Ablösetechnisch komplett unterschiedlich sind.
Aber alles Spieler die so viel verdienen dass es so lukrativ ist, auch bei medialem Druck und teilweise Anfeindungen, (versuchten) Leihodysseen, 4 Jahre Bankplatz durchzustehen, weil sie 4-5 mal so viel verdienen wie anderswo.
Das Problem ist nicht wie bei Pongracic zu probieren ob ein P/L günstiger Spieler uns weiterhelfen kann.
Weil einen Ryerson hätte man nach Flop ohne Probleme wieder losbekommen, auch einen Svensson.
Diese Transfers auch wie Özcan sollten viel öfter probiert werden, aber mit ganz klar anderen gehaltstechnischen Vorgaben.
Das kann wie im Fall von Ryerson dann sehr schnell angehoben werden.
Aber gerade durch die Svensson, Ryerson Transfers ermöglichst du dir erst die Chancen auch mal im Regal 40,50 Millionen zuzuschlagen, vielleicht sogar überraschend bei einem Simons den Hut in den Ring werfen könntest, wenn er am Ende der Transferperiode nicht bei Barca, City und Inter untergekommen ist.
Ein anderer schlauer Weg ist mMn das was man auch seit einiger Zeit versucht.
Spieler wie Sancho, Maatsen oder Chuk erstmal per Leihe zu probieren um dann sicherer zu sein, ob eine hohe Ablöse denn nicht gerechtfertigt wäre.
Auch das halte ich für schlau und stimme komplett gegen den Tenor "Das ist für einen Verein wie dem BvB vollkommen unangemessen".
Salah, Marmoush, Doan, Mitoma etc. zeigen auch sehr gut, dass es diese Spieler gibt, die erst mit ~25 richtig die Kurve bekommen.
Wir haben mit Anton, Guirassy ja auch Spieler in den Reihen, die nicht mit 23 den großen Breakout hatten
Der BvB sollte diese Spieler aber verpflichten wenn sie noch unter dem Radar laufen und nicht wie bei Doan, Mitoma, Anton zu spät, auf dem Marktwertpeak einkaufen.
Weil die dann in einem Alter sind, wo man einen Großteil der Ablösesumme vermutlich nie wieder sehen wird.
Was bei einem Verein, der auf Verkäufe angewiesen ist um den Kader zu verstärken komplett Kontraproduktiv ist.
Bei Guirassy hatte man das Glück, dass der eine AK hatte, die deutlich unter dem war, was er eigentlich Wert gewesen ist. Weswegen man da für sein zu spät sein, nicht bestraft wurde.
Demnach nein, man kann und sollte durchaus solche Spieler mit 25 für 5 Millionen verpflichten, weil im besten Fall ein Marmoush, Doan daraus werden kann.
Man sollte sie aber nicht von Anfang an mit 4-6 Millionen vergüten.
Plus man sollte solche Spieler erst Recht nicht nach einer Breakout-Season für 22-40 Millionen verpflichten.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Ich verstehe nicht, wie der Überlegungsansatz so gut sein kann, aber der Rückschluss katastrophal daneben geht.
Die wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Ryerson, Svensson sind nicht die reine Ablöse sondern Ablöse in Kombination mit Gehalt.
Selbiges bei Özcan und Wolf.
Weswegen Özcan eher in eine Kategorie kommt mit Götze, Schulz, Delaney, Meunier und Süle die Ablösetechnisch komplett unterschiedlich sind.
Aber alles Spieler die so viel verdienen dass es so lukrativ ist, auch bei medialem Druck und teilweise Anfeindungen, (versuchten) Leihodysseen, 4 Jahre Bankplatz durchzustehen, weil sie 4-5 mal so viel verdienen wie anderswo.
Das Problem ist nicht wie bei Pongracic zu probieren ob ein P/L günstiger Spieler uns weiterhelfen kann.
Weil einen Ryerson hätte man nach Flop ohne Probleme wieder losbekommen, auch einen Svensson.
Diese Transfers auch wie Özcan sollten viel öfter probiert werden, aber mit ganz klar anderen gehaltstechnischen Vorgaben.
Das kann wie im Fall von Ryerson dann sehr schnell angehoben werden.
Aber gerade durch die Svensson, Ryerson Transfers ermöglichst du dir erst die Chancen auch mal im Regal 40,50 Millionen zuzuschlagen, vielleicht sogar überraschend bei einem Simons den Hut in den Ring werfen könntest, wenn er am Ende der Transferperiode nicht bei Barca, City und Inter untergekommen ist.
Ein anderer schlauer Weg ist mMn das was man auch seit einiger Zeit versucht.
Spieler wie Sancho, Maatsen oder Chuk erstmal per Leihe zu probieren um dann sicherer zu sein, ob eine hohe Ablöse denn nicht gerechtfertigt wäre.
Auch das halte ich für schlau und stimme komplett gegen den Tenor "Das ist für einen Verein wie dem BvB vollkommen unangemessen".
Salah, Marmoush, Doan, Mitoma etc. zeigen auch sehr gut, dass es diese Spieler gibt, die erst mit ~25 richtig die Kurve bekommen.
Wir haben mit Anton, Guirassy ja auch Spieler in den Reihen, die nicht mit 23 den großen Breakout hatten
Der BvB sollte diese Spieler aber verpflichten wenn sie noch unter dem Radar laufen und nicht wie bei Doan, Mitoma, Anton zu spät, auf dem Marktwertpeak einkaufen.
Weil die dann in einem Alter sind, wo man einen Großteil der Ablösesumme vermutlich nie wieder sehen wird.
Was bei einem Verein, der auf Verkäufe angewiesen ist um den Kader zu verstärken komplett Kontraproduktiv ist.
Bei Guirassy hatte man das Glück, dass der eine AK hatte, die deutlich unter dem war, was er eigentlich Wert gewesen ist. Weswegen man da für sein zu spät sein, nicht bestraft wurde.
Demnach nein, man kann und sollte durchaus solche Spieler mit 25 für 5 Millionen verpflichten, weil im besten Fall ein Marmoush, Doan daraus werden kann.
Man sollte sie aber nicht von Anfang an mit 4-6 Millionen vergüten.
Plus man sollte solche Spieler erst Recht nicht nach einer Breakout-Season für 22-40 Millionen verpflichten.
Ich gebe dir vollkommen Recht damit, dass die zu hohen Gehälter die wir zahlen (auch nach Ankündigung Kehls, dass man diese reduzieren wolle) das weitaus größere Problem ist. Ich sehe in der Qualität der Spieler für die man Geld ausgibt aber unabhängig von den Gehältern ein weiteres Problem auf das ich hinauswollte.
Denn auch wenn es ebenso Ausnahmen von Spielern gibt, die mit Mitte 20 noch deutliche Entwicklungssprünge machen wie es Ausnahmen gibt, dass man solche Spieler noch für <10 Millionen bekommt, so ist dies bei Leibe weit weg von der Regel, sondern tatsächlich in einem vollkommen transparenten und mit Daten durchanalysierten Markt die klare Ausnahme.
Sollte man sich also dennoch öfter als nötig für diese Strategie entscheiden, mit der Begründung, dass es seltene Ausnahmen gibt oder verzichtet man auf diesen Weg und liegt in den allermeisten Fällen in denen man nicht das goldene Los gezogen hat richtig?
Ich denke jedenfalls, dass es einen Grund hat, dass der FC Bayern in den letzten 4 Transferperioden mit Ausnahme von Torhütern nur einen einzigen Spieler unter 10 Millionen verpflichtet hat: es macht schlicht keinen Sinn darauf zu hoffen, dass die absolute Ausnahme eintrifft. Und auch wenn ein hohes Gehalt das Problem eines solche Transfers multipliziert bleibt es dennoch verschenktes Kapital, selbst wenn der Spieler nach einem Jahr wieder für kaum weniger Geld transferierbar ist. Und selbst wenn nicht mal ein Verlustgeschäft gemacht wurde, gäbe es noch immer Kosten die darin bestehen, dass Kaderplätze für Talente blockiert sind.
Solche Transfers bedingen aus meiner Sicht ein extrem gutes Scouting und einen extrem guten Sportdirektor, um die logische Wahrscheinlichkeit auszuhebeln und in der Gesamtbilanz positiv zu stehen. Bei einer unterdurchschnittlichen Spieleranalyse wie wir sie in den letzten Jahren mehrheitlich beim BVB gesehen haben waren all die Transfers um Wolf, Özcan, Meunier (Handgeld), Modeste und Co. raugeschmissenes Geld mit Ansage. Selbst wenn man diese aufgrund eines deutlichen geringeren Gehalts deutlich früher losgeworden wäre so hat allein deren Verpflichtung mindestens einen Top-Transfer verhindert. Auch dieser hätte nicht garantiert Top-Qualität, aber er hätte in der Wahrscheinlichkeitslotterie deutlich bessere Aussichten.
Ich hoffe daher, dass der Verein die Anzahl der Transfers unter 10 Millionen Euro zukünftig deutlich nach unten schraubt mit dem Bewusstsein, dass man sich a) selbst weiterentwickelt hat und b) Qualität teurer geworden ist und man mit der gleichen Risikobereitschaft wie vor 10 Jahren (mit Blick auf die absolute Ablösesumme) heute schlicht weniger Qualität bekommt.
26.05.2025 - 19:30 Uhr
Zitat von Allusion09
Ich gebe dir vollkommen Recht damit, dass die zu hohen Gehälter die wir zahlen (auch nach Ankündigung Kehls, dass man diese reduzieren wolle) das weitaus größere Problem ist. Ich sehe in der Qualität der Spieler für die man Geld ausgibt aber unabhängig von den Gehältern ein weiteres Problem auf das ich hinauswollte.
Denn auch wenn es ebenso Ausnahmen von Spielern gibt, die mit Mitte 20 noch deutliche Entwicklungssprünge machen wie es Ausnahmen gibt, dass man solche Spieler noch für <10 Millionen bekommt, so ist dies bei Leibe weit weg von der Regel, sondern tatsächlich in einem vollkommen transparenten und mit Daten durchanalysierten Markt die klare Ausnahme.
Sollte man sich also dennoch öfter als nötig für diese Strategie entscheiden, mit der Begründung, dass es seltene Ausnahmen gibt oder verzichtet man auf diesen Weg und liegt in den allermeisten Fällen in denen man nicht das goldene Los gezogen hat richtig?
Ich denke jedenfalls, dass es einen Grund hat, dass der FC Bayern in den letzten 4 Transferperioden mit Ausnahme von Torhütern nur einen einzigen Spieler unter 10 Millionen verpflichtet hat: es macht schlicht keinen Sinn darauf zu hoffen, dass die absolute Ausnahme eintrifft. Und auch wenn ein hohes Gehalt das Problem eines solche Transfers multipliziert bleibt es dennoch verschenktes Kapital, selbst wenn der Spieler nach einem Jahr wieder für kaum weniger Geld transferierbar ist. Und selbst wenn nicht mal ein Verlustgeschäft gemacht wurde, gäbe es noch immer Kosten die darin bestehen, dass Kaderplätze für Talente blockiert sind.
Solche Transfers bedingen aus meiner Sicht ein extrem gutes Scouting und einen extrem guten Sportdirektor, um die logische Wahrscheinlichkeit auszuhebeln und in der Gesamtbilanz positiv zu stehen. Bei einer unterdurchschnittlichen Spieleranalyse wie wir sie in den letzten Jahren mehrheitlich beim BVB gesehen haben waren all die Transfers um Wolf, Özcan, Meunier (Handgeld), Modeste und Co. raugeschmissenes Geld mit Ansage. Selbst wenn man diese aufgrund eines deutlichen geringeren Gehalts deutlich früher losgeworden wäre so hat allein deren Verpflichtung mindestens einen Top-Transfer verhindert. Auch dieser hätte nicht garantiert Top-Qualität, aber er hätte in der Wahrscheinlichkeitslotterie deutlich bessere Aussichten.
Ich hoffe daher, dass der Verein die Anzahl der Transfers unter 10 Millionen Euro zukünftig deutlich nach unten schraubt mit dem Bewusstsein, dass man sich a) selbst weiterentwickelt hat und b) Qualität teurer geworden ist und man mit der gleichen Risikobereitschaft wie vor 10 Jahren (mit Blick auf die absolute Ablösesumme) heute schlicht weniger Qualität bekommt.
Zitat von MAB09
Ich verstehe nicht, wie der Überlegungsansatz so gut sein kann, aber der Rückschluss katastrophal daneben geht.
Die wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Ryerson, Svensson sind nicht die reine Ablöse sondern Ablöse in Kombination mit Gehalt.
Selbiges bei Özcan und Wolf.
Weswegen Özcan eher in eine Kategorie kommt mit Götze, Schulz, Delaney, Meunier und Süle die Ablösetechnisch komplett unterschiedlich sind.
Aber alles Spieler die so viel verdienen dass es so lukrativ ist, auch bei medialem Druck und teilweise Anfeindungen, (versuchten) Leihodysseen, 4 Jahre Bankplatz durchzustehen, weil sie 4-5 mal so viel verdienen wie anderswo.
Das Problem ist nicht wie bei Pongracic zu probieren ob ein P/L günstiger Spieler uns weiterhelfen kann.
Weil einen Ryerson hätte man nach Flop ohne Probleme wieder losbekommen, auch einen Svensson.
Diese Transfers auch wie Özcan sollten viel öfter probiert werden, aber mit ganz klar anderen gehaltstechnischen Vorgaben.
Das kann wie im Fall von Ryerson dann sehr schnell angehoben werden.
Aber gerade durch die Svensson, Ryerson Transfers ermöglichst du dir erst die Chancen auch mal im Regal 40,50 Millionen zuzuschlagen, vielleicht sogar überraschend bei einem Simons den Hut in den Ring werfen könntest, wenn er am Ende der Transferperiode nicht bei Barca, City und Inter untergekommen ist.
Ein anderer schlauer Weg ist mMn das was man auch seit einiger Zeit versucht.
Spieler wie Sancho, Maatsen oder Chuk erstmal per Leihe zu probieren um dann sicherer zu sein, ob eine hohe Ablöse denn nicht gerechtfertigt wäre.
Auch das halte ich für schlau und stimme komplett gegen den Tenor "Das ist für einen Verein wie dem BvB vollkommen unangemessen".
Salah, Marmoush, Doan, Mitoma etc. zeigen auch sehr gut, dass es diese Spieler gibt, die erst mit ~25 richtig die Kurve bekommen.
Wir haben mit Anton, Guirassy ja auch Spieler in den Reihen, die nicht mit 23 den großen Breakout hatten
Der BvB sollte diese Spieler aber verpflichten wenn sie noch unter dem Radar laufen und nicht wie bei Doan, Mitoma, Anton zu spät, auf dem Marktwertpeak einkaufen.
Weil die dann in einem Alter sind, wo man einen Großteil der Ablösesumme vermutlich nie wieder sehen wird.
Was bei einem Verein, der auf Verkäufe angewiesen ist um den Kader zu verstärken komplett Kontraproduktiv ist.
Bei Guirassy hatte man das Glück, dass der eine AK hatte, die deutlich unter dem war, was er eigentlich Wert gewesen ist. Weswegen man da für sein zu spät sein, nicht bestraft wurde.
Demnach nein, man kann und sollte durchaus solche Spieler mit 25 für 5 Millionen verpflichten, weil im besten Fall ein Marmoush, Doan daraus werden kann.
Man sollte sie aber nicht von Anfang an mit 4-6 Millionen vergüten.
Plus man sollte solche Spieler erst Recht nicht nach einer Breakout-Season für 22-40 Millionen verpflichten.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Ich verstehe nicht, wie der Überlegungsansatz so gut sein kann, aber der Rückschluss katastrophal daneben geht.
Die wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Ryerson, Svensson sind nicht die reine Ablöse sondern Ablöse in Kombination mit Gehalt.
Selbiges bei Özcan und Wolf.
Weswegen Özcan eher in eine Kategorie kommt mit Götze, Schulz, Delaney, Meunier und Süle die Ablösetechnisch komplett unterschiedlich sind.
Aber alles Spieler die so viel verdienen dass es so lukrativ ist, auch bei medialem Druck und teilweise Anfeindungen, (versuchten) Leihodysseen, 4 Jahre Bankplatz durchzustehen, weil sie 4-5 mal so viel verdienen wie anderswo.
Das Problem ist nicht wie bei Pongracic zu probieren ob ein P/L günstiger Spieler uns weiterhelfen kann.
Weil einen Ryerson hätte man nach Flop ohne Probleme wieder losbekommen, auch einen Svensson.
Diese Transfers auch wie Özcan sollten viel öfter probiert werden, aber mit ganz klar anderen gehaltstechnischen Vorgaben.
Das kann wie im Fall von Ryerson dann sehr schnell angehoben werden.
Aber gerade durch die Svensson, Ryerson Transfers ermöglichst du dir erst die Chancen auch mal im Regal 40,50 Millionen zuzuschlagen, vielleicht sogar überraschend bei einem Simons den Hut in den Ring werfen könntest, wenn er am Ende der Transferperiode nicht bei Barca, City und Inter untergekommen ist.
Ein anderer schlauer Weg ist mMn das was man auch seit einiger Zeit versucht.
Spieler wie Sancho, Maatsen oder Chuk erstmal per Leihe zu probieren um dann sicherer zu sein, ob eine hohe Ablöse denn nicht gerechtfertigt wäre.
Auch das halte ich für schlau und stimme komplett gegen den Tenor "Das ist für einen Verein wie dem BvB vollkommen unangemessen".
Salah, Marmoush, Doan, Mitoma etc. zeigen auch sehr gut, dass es diese Spieler gibt, die erst mit ~25 richtig die Kurve bekommen.
Wir haben mit Anton, Guirassy ja auch Spieler in den Reihen, die nicht mit 23 den großen Breakout hatten
Der BvB sollte diese Spieler aber verpflichten wenn sie noch unter dem Radar laufen und nicht wie bei Doan, Mitoma, Anton zu spät, auf dem Marktwertpeak einkaufen.
Weil die dann in einem Alter sind, wo man einen Großteil der Ablösesumme vermutlich nie wieder sehen wird.
Was bei einem Verein, der auf Verkäufe angewiesen ist um den Kader zu verstärken komplett Kontraproduktiv ist.
Bei Guirassy hatte man das Glück, dass der eine AK hatte, die deutlich unter dem war, was er eigentlich Wert gewesen ist. Weswegen man da für sein zu spät sein, nicht bestraft wurde.
Demnach nein, man kann und sollte durchaus solche Spieler mit 25 für 5 Millionen verpflichten, weil im besten Fall ein Marmoush, Doan daraus werden kann.
Man sollte sie aber nicht von Anfang an mit 4-6 Millionen vergüten.
Plus man sollte solche Spieler erst Recht nicht nach einer Breakout-Season für 22-40 Millionen verpflichten.
Ich gebe dir vollkommen Recht damit, dass die zu hohen Gehälter die wir zahlen (auch nach Ankündigung Kehls, dass man diese reduzieren wolle) das weitaus größere Problem ist. Ich sehe in der Qualität der Spieler für die man Geld ausgibt aber unabhängig von den Gehältern ein weiteres Problem auf das ich hinauswollte.
Denn auch wenn es ebenso Ausnahmen von Spielern gibt, die mit Mitte 20 noch deutliche Entwicklungssprünge machen wie es Ausnahmen gibt, dass man solche Spieler noch für <10 Millionen bekommt, so ist dies bei Leibe weit weg von der Regel, sondern tatsächlich in einem vollkommen transparenten und mit Daten durchanalysierten Markt die klare Ausnahme.
Sollte man sich also dennoch öfter als nötig für diese Strategie entscheiden, mit der Begründung, dass es seltene Ausnahmen gibt oder verzichtet man auf diesen Weg und liegt in den allermeisten Fällen in denen man nicht das goldene Los gezogen hat richtig?
Ich denke jedenfalls, dass es einen Grund hat, dass der FC Bayern in den letzten 4 Transferperioden mit Ausnahme von Torhütern nur einen einzigen Spieler unter 10 Millionen verpflichtet hat: es macht schlicht keinen Sinn darauf zu hoffen, dass die absolute Ausnahme eintrifft. Und auch wenn ein hohes Gehalt das Problem eines solche Transfers multipliziert bleibt es dennoch verschenktes Kapital, selbst wenn der Spieler nach einem Jahr wieder für kaum weniger Geld transferierbar ist. Und selbst wenn nicht mal ein Verlustgeschäft gemacht wurde, gäbe es noch immer Kosten die darin bestehen, dass Kaderplätze für Talente blockiert sind.
Solche Transfers bedingen aus meiner Sicht ein extrem gutes Scouting und einen extrem guten Sportdirektor, um die logische Wahrscheinlichkeit auszuhebeln und in der Gesamtbilanz positiv zu stehen. Bei einer unterdurchschnittlichen Spieleranalyse wie wir sie in den letzten Jahren mehrheitlich beim BVB gesehen haben waren all die Transfers um Wolf, Özcan, Meunier (Handgeld), Modeste und Co. raugeschmissenes Geld mit Ansage. Selbst wenn man diese aufgrund eines deutlichen geringeren Gehalts deutlich früher losgeworden wäre so hat allein deren Verpflichtung mindestens einen Top-Transfer verhindert. Auch dieser hätte nicht garantiert Top-Qualität, aber er hätte in der Wahrscheinlichkeitslotterie deutlich bessere Aussichten.
Ich hoffe daher, dass der Verein die Anzahl der Transfers unter 10 Millionen Euro zukünftig deutlich nach unten schraubt mit dem Bewusstsein, dass man sich a) selbst weiterentwickelt hat und b) Qualität teurer geworden ist und man mit der gleichen Risikobereitschaft wie vor 10 Jahren (mit Blick auf die absolute Ablösesumme) heute schlicht weniger Qualität bekommt.
Ich kann auch da nur vehement widersprechen.
Wer hier in der Analyse auf den FcB schaut hat grundlegende Unterschiede nicht verstanden.
Es gibt einen Grund warum der FcB trotz großem Stadion, trotz aberwitziger Gehälter und damit irgendwo vergleichbar mit uns, nicht wie wir während Corona 30,50,90 Millionen Minus gemacht hat sondern auch in den Coronajahren mit einem Plus rausgegangen ist.
Ein FCB kann es sich leisten nur aus reinen normalen sportlichen Saisonleistungen in der Transferperiode 60-100 Millionen in Spieler zu investieren ohne auf Verkäufe angewiesen zu sein.
Man sollte uns auf keinen Fall mit Vereinen wie Barcelona, City, Bayern, Real, Arsenal, Liverpool vergleichen!
Insbesondere die Bayern, die seit Jahren ihre deutsche Marktmonopolstellung ausnutzen um Transfers wie Goretzka oder Nübel oder Bischof, mal nebenher für umsonst einzupacken müssen gar keine 5-10 Millionen in Wundertüten stecken.
Da wird dann gewartet und Tah kommt halt ne Saison später.
Können wir sowas bei Doan, Koch und Co. durchziehen? Ich würde sagen nein.
Dazu kommt das die das ja nicht nur auf deutsche Spieler bezogen machen.
Guerreiro, Laimer, EMCM, Blind, Mazraoui, Dier.
Plus die werden uu am ende wie Maz ja sogar mit Gewinn verkauft.
Also wo hat der FCB überhaupt das Bedürfnis sich kreativ auf dem Transfermarkt zu orientieren?
Durch die ablösefreien Transfers hat man die volle wirtschaftliche Kraft für Kane, Olise, Palinha, Mane, De Light, Kim und wie sie heißen ordentlich Geld in die Hand zu nehmen.
Man wäre bereit gewesen über 100 Millionen in Wirtz zu investieren!
Warum sollte man da wirklich "unnötig kreativ" auf dem Transfermarkt werden und Marmoush für 14 Millionen von Wolfsburg verpflichten, wenn man ihn auch "ohne Probleme" für 80 Millionen im Sommer nach seiner Breakout Season in Frankfurt kaufen könnte?
Natürlich macht es für Bayern da Sinn voll auf Talente, ablösefreie Transfers und Top Transfers zu setzten.
Die liegen in der Nahrungskette ganz oben. Warum sollten die dieses unnötige Risiko eingehen, wenn sie genau dafür viel Geld bezahlen, dass sie dieses Risiko nicht eingehen müssen.
Aber wir sind der BvB.
Zu uns kommt kein Bischof auch wenn wir ihn genauso gerne gehabt hätten.
Zu uns kommt kein Olise auch wenn wir 50 Millionen geboten hätten.
Und ohne Spielerverkäufe hätten wir nicht im Ansatz das Geld um für einen Xavi Simons bieten zu können, der uns richtig gut zu Gesicht stehen würde, selbst mit Spielerverkäufen ist und wäre dieser Transfer, fernab jeglicher Realitäten.
Also ja, wir haben eindeutig den Bedarf unnötig kreativ auf dem Transfermarkt zu sein.
Und da stellt sich definitiv die Frage was wäre denn eine Alternative zu den potentiellen Özcan Transfers die funktionieren würden.
Was sind Alternativen zu Ryerson oder Svensson?
Weil wir sind darauf angewiesen, Spieler zu verkaufen um Geld in den Kader investieren zu können.
Wir können nicht bei Leipzig bei Sekso anfragen.
Schürrle, Götze, Hazard, Schulz, Hummels, Dahoud, Delaney, Guerreiro, Witsel, Toprak, Rode
Das sind 215 Millionen Euro die in den Kader investiert wurden und nicht durch Ablöse zurück gewonnen werden konnten. Diese 215 Millionen sind unserem Kader komplett verloren gegangen.
Das sind fast 20 Millionen pro Spieler. Was meinst du was für ein Schaden das bei uns hinterlassen hat?
Natürlich hat man Sancho, Bellingham, Dembele, Pulisic und Auba verkauft.
Aber nimm dann noch Coronaverluste dazu und es ist sehr klar, warum man nicht weiter kommt, bei der Kaderqualität.
Und da sind Spieler wie Haller, vermutlich Sabitzer, verm. Anton, noch nicht berücksichtigt.
Also warum genau sollte man weiter Spieler auf ihrem Peak Marktwert kaufen, wenn das höchste der Gefühle Transfers wie Anton, Doan oder Adeyemi sind, die ihren Marktwert nicht wirklich verbessern können oder konnten, im Verhältnis zu ihrer Ablöse.
Weil das war bisher die alternative Strategie die wir gefahren sind.
Vermeintlich mehr Auszugeben um mit höherer Wahrscheinlichkeit gute qualität zu bekommen.
Die bei Philipp, Toprak, Delaney etc. mMn überhaupt nicht funktioniert hat.
Wenn der Bvb in der Lage wäre jetzt durch erreichen der CL eine Transferperiode rauszuhauen nach dem Motto
Abgänge
Couto
Bensebaini
Gittens
Sabitzer
Reyna
Süle
Zugänge
Goncalo Inacio
Jorrel Hato
Onyedika
Stiller
Nypan
Cherki
Xavi Simons
Ja dann würde ich dir Recht geben, warum müht man sich eigentlich um kreativ Lösungen auf dem Transfermarkt.
Aber solange man im Winter leihen muss und selbst die 7 Millionen für Svensson mehr oder weniger als Kauf option/Pflicht eingearbeitet werden müssen. Solange möchte ich Lösungen wie Özcan sehen.
Nur eben mit angemessenem Gehalt. Weil genau da und nur da lag der Fehler bei diesem kreativem Versuch.
26.05.2025 - 22:46 Uhr
Zitat von Showen
Und wo hat er das bis jetzt nachgewiesen? Egal wer neben/hinter ihm stand, da war bisher nichts überdurchschnittliches zu sehen. Weder bei uns (mit unzähligen anderen Spielern!), noch bei Wolfsburg. Wenn er neben keinem einzigen Spieler mehr als durchschnittliche Leistungen gezeigt hat, ist er am Ende auch Durchschnitt.
Ich bin kein Fan von Can, jedoch hat dieser in gewissen Phasen doch viel Klasse gezeigt, die ihn letztendlich auch wieder in die Nationalmannschaft gebracht haben.
Vielleicht bin ich da auch der einzige, aber weder statistisch, noch subjektiv hat Özcan jemals mehr als Durchschnitt (außer in seiner letzten Köln-Saison, da war sein Mittelfeldpartner aber deutlich stärker unterwegs) gezeigt. Da zu sagen, dass er die Qualitäten von can hat, ist mutig. Kannst du mir das auch irgendwie statistisch belegen? Dort liegt er nämlich in eigentlich jeder Saison am unteren Ende unserer Mittelfeldspieler.
Ich wiederhole mich: wenn er unter mehreren Trainern, mit wirklich unzähligen Mitspielern nicht funktioniert hat, liegt es vielleicht nicht an seinen Mitspielern (seine Konkurrenten haben nämlich teilweise funktioniert), sondern an ihm selbst.
Zitat von Circial
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
Zitat von Showen
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Zitat von Circial
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Zitat von Offensiv84
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
Und wo hat er das bis jetzt nachgewiesen? Egal wer neben/hinter ihm stand, da war bisher nichts überdurchschnittliches zu sehen. Weder bei uns (mit unzähligen anderen Spielern!), noch bei Wolfsburg. Wenn er neben keinem einzigen Spieler mehr als durchschnittliche Leistungen gezeigt hat, ist er am Ende auch Durchschnitt.
Ich bin kein Fan von Can, jedoch hat dieser in gewissen Phasen doch viel Klasse gezeigt, die ihn letztendlich auch wieder in die Nationalmannschaft gebracht haben.
Vielleicht bin ich da auch der einzige, aber weder statistisch, noch subjektiv hat Özcan jemals mehr als Durchschnitt (außer in seiner letzten Köln-Saison, da war sein Mittelfeldpartner aber deutlich stärker unterwegs) gezeigt. Da zu sagen, dass er die Qualitäten von can hat, ist mutig. Kannst du mir das auch irgendwie statistisch belegen? Dort liegt er nämlich in eigentlich jeder Saison am unteren Ende unserer Mittelfeldspieler.
Ich wiederhole mich: wenn er unter mehreren Trainern, mit wirklich unzähligen Mitspielern nicht funktioniert hat, liegt es vielleicht nicht an seinen Mitspielern (seine Konkurrenten haben nämlich teilweise funktioniert), sondern an ihm selbst.
Warum sollte Özcan irgendwas überdurchschnittliches zeigen müssen, wenn seine Rolle die des Backups ist? Sorry, aber diese ständigen falschen Erwartungen sind nur noch nervig. Als ob hier niemand mehr dazu in der Lage ist Spieler realistisch einzuschätzen, und nur noch in Extremen gedacht werden kann.
26.05.2025 - 22:57 Uhr
Zitat von MAB09
Ich kann auch da nur vehement widersprechen.
Wer hier in der Analyse auf den FcB schaut hat grundlegende Unterschiede nicht verstanden.
Es gibt einen Grund warum der FcB trotz großem Stadion, trotz aberwitziger Gehälter und damit irgendwo vergleichbar mit uns, nicht wie wir während Corona 30,50,90 Millionen Minus gemacht hat sondern auch in den Coronajahren mit einem Plus rausgegangen ist.
Ein FCB kann es sich leisten nur aus reinen normalen sportlichen Saisonleistungen in der Transferperiode 60-100 Millionen in Spieler zu investieren ohne auf Verkäufe angewiesen zu sein.
Man sollte uns auf keinen Fall mit Vereinen wie Barcelona, City, Bayern, Real, Arsenal, Liverpool vergleichen!
Insbesondere die Bayern, die seit Jahren ihre deutsche Marktmonopolstellung ausnutzen um Transfers wie Goretzka oder Nübel oder Bischof, mal nebenher für umsonst einzupacken müssen gar keine 5-10 Millionen in Wundertüten stecken.
Da wird dann gewartet und Tah kommt halt ne Saison später.
Können wir sowas bei Doan, Koch und Co. durchziehen? Ich würde sagen nein.
Dazu kommt das die das ja nicht nur auf deutsche Spieler bezogen machen.
Guerreiro, Laimer, EMCM, Blind, Mazraoui, Dier.
Plus die werden uu am ende wie Maz ja sogar mit Gewinn verkauft.
Also wo hat der FCB überhaupt das Bedürfnis sich kreativ auf dem Transfermarkt zu orientieren?
Durch die ablösefreien Transfers hat man die volle wirtschaftliche Kraft für Kane, Olise, Palinha, Mane, De Light, Kim und wie sie heißen ordentlich Geld in die Hand zu nehmen.
Man wäre bereit gewesen über 100 Millionen in Wirtz zu investieren!
Warum sollte man da wirklich "unnötig kreativ" auf dem Transfermarkt werden und Marmoush für 14 Millionen von Wolfsburg verpflichten, wenn man ihn auch "ohne Probleme" für 80 Millionen im Sommer nach seiner Breakout Season in Frankfurt kaufen könnte?
Natürlich macht es für Bayern da Sinn voll auf Talente, ablösefreie Transfers und Top Transfers zu setzten.
Die liegen in der Nahrungskette ganz oben. Warum sollten die dieses unnötige Risiko eingehen, wenn sie genau dafür viel Geld bezahlen, dass sie dieses Risiko nicht eingehen müssen.
Aber wir sind der BvB.
Zu uns kommt kein Bischof auch wenn wir ihn genauso gerne gehabt hätten.
Zu uns kommt kein Olise auch wenn wir 50 Millionen geboten hätten.
Und ohne Spielerverkäufe hätten wir nicht im Ansatz das Geld um für einen Xavi Simons bieten zu können, der uns richtig gut zu Gesicht stehen würde, selbst mit Spielerverkäufen ist und wäre dieser Transfer, fernab jeglicher Realitäten.
Also ja, wir haben eindeutig den Bedarf unnötig kreativ auf dem Transfermarkt zu sein.
Und da stellt sich definitiv die Frage was wäre denn eine Alternative zu den potentiellen Özcan Transfers die funktionieren würden.
Was sind Alternativen zu Ryerson oder Svensson?
Weil wir sind darauf angewiesen, Spieler zu verkaufen um Geld in den Kader investieren zu können.
Wir können nicht bei Leipzig bei Sekso anfragen.
Schürrle, Götze, Hazard, Schulz, Hummels, Dahoud, Delaney, Guerreiro, Witsel, Toprak, Rode
Das sind 215 Millionen Euro die in den Kader investiert wurden und nicht durch Ablöse zurück gewonnen werden konnten. Diese 215 Millionen sind unserem Kader komplett verloren gegangen.
Das sind fast 20 Millionen pro Spieler. Was meinst du was für ein Schaden das bei uns hinterlassen hat?
Natürlich hat man Sancho, Bellingham, Dembele, Pulisic und Auba verkauft.
Aber nimm dann noch Coronaverluste dazu und es ist sehr klar, warum man nicht weiter kommt, bei der Kaderqualität.
Und da sind Spieler wie Haller, vermutlich Sabitzer, verm. Anton, noch nicht berücksichtigt.
Also warum genau sollte man weiter Spieler auf ihrem Peak Marktwert kaufen, wenn das höchste der Gefühle Transfers wie Anton, Doan oder Adeyemi sind, die ihren Marktwert nicht wirklich verbessern können oder konnten, im Verhältnis zu ihrer Ablöse.
Weil das war bisher die alternative Strategie die wir gefahren sind.
Vermeintlich mehr Auszugeben um mit höherer Wahrscheinlichkeit gute qualität zu bekommen.
Die bei Philipp, Toprak, Delaney etc. mMn überhaupt nicht funktioniert hat.
Wenn der Bvb in der Lage wäre jetzt durch erreichen der CL eine Transferperiode rauszuhauen nach dem Motto
Abgänge
Couto
Bensebaini
Gittens
Sabitzer
Reyna
Süle
Zugänge
Goncalo Inacio
Jorrel Hato
Onyedika
Stiller
Nypan
Cherki
Xavi Simons
Ja dann würde ich dir Recht geben, warum müht man sich eigentlich um kreativ Lösungen auf dem Transfermarkt.
Aber solange man im Winter leihen muss und selbst die 7 Millionen für Svensson mehr oder weniger als Kauf option/Pflicht eingearbeitet werden müssen. Solange möchte ich Lösungen wie Özcan sehen.
Nur eben mit angemessenem Gehalt. Weil genau da und nur da lag der Fehler bei diesem kreativem Versuch.
Ich kann auch da nur vehement widersprechen.
Wer hier in der Analyse auf den FcB schaut hat grundlegende Unterschiede nicht verstanden.
Es gibt einen Grund warum der FcB trotz großem Stadion, trotz aberwitziger Gehälter und damit irgendwo vergleichbar mit uns, nicht wie wir während Corona 30,50,90 Millionen Minus gemacht hat sondern auch in den Coronajahren mit einem Plus rausgegangen ist.
Ein FCB kann es sich leisten nur aus reinen normalen sportlichen Saisonleistungen in der Transferperiode 60-100 Millionen in Spieler zu investieren ohne auf Verkäufe angewiesen zu sein.
Man sollte uns auf keinen Fall mit Vereinen wie Barcelona, City, Bayern, Real, Arsenal, Liverpool vergleichen!
Insbesondere die Bayern, die seit Jahren ihre deutsche Marktmonopolstellung ausnutzen um Transfers wie Goretzka oder Nübel oder Bischof, mal nebenher für umsonst einzupacken müssen gar keine 5-10 Millionen in Wundertüten stecken.
Da wird dann gewartet und Tah kommt halt ne Saison später.
Können wir sowas bei Doan, Koch und Co. durchziehen? Ich würde sagen nein.
Dazu kommt das die das ja nicht nur auf deutsche Spieler bezogen machen.
Guerreiro, Laimer, EMCM, Blind, Mazraoui, Dier.
Plus die werden uu am ende wie Maz ja sogar mit Gewinn verkauft.
Also wo hat der FCB überhaupt das Bedürfnis sich kreativ auf dem Transfermarkt zu orientieren?
Durch die ablösefreien Transfers hat man die volle wirtschaftliche Kraft für Kane, Olise, Palinha, Mane, De Light, Kim und wie sie heißen ordentlich Geld in die Hand zu nehmen.
Man wäre bereit gewesen über 100 Millionen in Wirtz zu investieren!
Warum sollte man da wirklich "unnötig kreativ" auf dem Transfermarkt werden und Marmoush für 14 Millionen von Wolfsburg verpflichten, wenn man ihn auch "ohne Probleme" für 80 Millionen im Sommer nach seiner Breakout Season in Frankfurt kaufen könnte?
Natürlich macht es für Bayern da Sinn voll auf Talente, ablösefreie Transfers und Top Transfers zu setzten.
Die liegen in der Nahrungskette ganz oben. Warum sollten die dieses unnötige Risiko eingehen, wenn sie genau dafür viel Geld bezahlen, dass sie dieses Risiko nicht eingehen müssen.
Aber wir sind der BvB.
Zu uns kommt kein Bischof auch wenn wir ihn genauso gerne gehabt hätten.
Zu uns kommt kein Olise auch wenn wir 50 Millionen geboten hätten.
Und ohne Spielerverkäufe hätten wir nicht im Ansatz das Geld um für einen Xavi Simons bieten zu können, der uns richtig gut zu Gesicht stehen würde, selbst mit Spielerverkäufen ist und wäre dieser Transfer, fernab jeglicher Realitäten.
Also ja, wir haben eindeutig den Bedarf unnötig kreativ auf dem Transfermarkt zu sein.
Und da stellt sich definitiv die Frage was wäre denn eine Alternative zu den potentiellen Özcan Transfers die funktionieren würden.
Was sind Alternativen zu Ryerson oder Svensson?
Weil wir sind darauf angewiesen, Spieler zu verkaufen um Geld in den Kader investieren zu können.
Wir können nicht bei Leipzig bei Sekso anfragen.
Schürrle, Götze, Hazard, Schulz, Hummels, Dahoud, Delaney, Guerreiro, Witsel, Toprak, Rode
Das sind 215 Millionen Euro die in den Kader investiert wurden und nicht durch Ablöse zurück gewonnen werden konnten. Diese 215 Millionen sind unserem Kader komplett verloren gegangen.
Das sind fast 20 Millionen pro Spieler. Was meinst du was für ein Schaden das bei uns hinterlassen hat?
Natürlich hat man Sancho, Bellingham, Dembele, Pulisic und Auba verkauft.
Aber nimm dann noch Coronaverluste dazu und es ist sehr klar, warum man nicht weiter kommt, bei der Kaderqualität.
Und da sind Spieler wie Haller, vermutlich Sabitzer, verm. Anton, noch nicht berücksichtigt.
Also warum genau sollte man weiter Spieler auf ihrem Peak Marktwert kaufen, wenn das höchste der Gefühle Transfers wie Anton, Doan oder Adeyemi sind, die ihren Marktwert nicht wirklich verbessern können oder konnten, im Verhältnis zu ihrer Ablöse.
Weil das war bisher die alternative Strategie die wir gefahren sind.
Vermeintlich mehr Auszugeben um mit höherer Wahrscheinlichkeit gute qualität zu bekommen.
Die bei Philipp, Toprak, Delaney etc. mMn überhaupt nicht funktioniert hat.
Wenn der Bvb in der Lage wäre jetzt durch erreichen der CL eine Transferperiode rauszuhauen nach dem Motto
Abgänge
Couto
Bensebaini
Gittens
Sabitzer
Reyna
Süle
Zugänge
Goncalo Inacio
Jorrel Hato
Onyedika
Stiller
Nypan
Cherki
Xavi Simons
Ja dann würde ich dir Recht geben, warum müht man sich eigentlich um kreativ Lösungen auf dem Transfermarkt.
Aber solange man im Winter leihen muss und selbst die 7 Millionen für Svensson mehr oder weniger als Kauf option/Pflicht eingearbeitet werden müssen. Solange möchte ich Lösungen wie Özcan sehen.
Nur eben mit angemessenem Gehalt. Weil genau da und nur da lag der Fehler bei diesem kreativem Versuch.
Mit dem Verweis auf die Bayern gebe ich dir Recht. Der Vorteil der ablösefreien Transfers ist definitiv einer durch die der Need für Kreativtransfers deutlich verringert wird, da hast du Recht. Ich bin zwar dennoch der Meinung, dass auch die Bayern nicht unbegrenzt Budget haben und es durchaus einen gewaltigen Unterschied macht, ob sie Marmoush für 15 Millionen oder für 80 verpflichten und auch sie aus rein finanzieller Sicht einen Need hätten auch günstig einzukaufen, wenn es denn für sie sinnvoll wäre, aber du hast Recht damit, dass der Need bei uns aus rein finanzieller Sicht um ein Vielfaches größer ist.
Wo ich dir aber definitiv widerspreche ist dein Verweis auf die Unsinnigkeit von teuren Transfers, nur weil wir extrem schlecht darin waren. Es ergibt keinen Sinn etwas Sinnvolles nicht zu tun, nur weil wir schlecht darin waren diesen sinnvollen Weg zu gehen. Das ist genauso als wenn wir sagen würden, wir sollten nie wieder kontrollierten Ballbesitzfußball spielen, nur weil es mit Sahin nicht geklappt hat. Wie ich zuvor sagte: Ausnahmen widerlegen nicht die Regel und wenn es darum geht womit wir Geld verbrannt haben dann kann ich genauso gut unsere glorreiche AV Strategie anführen in der wir über 10 Jahre den von dir bevorzugten Weg gegangen sind und hierbei ebenso massig Geld verbrannt haben:
Wir hatten in den letzten 10 Jahren ganze 2 AVs mit internationalem Top-Niveau: Hakimi und Piszu. Wir haben allerdings folgende Spieler verpflichtet bzw. bezahlt: Couto, Ryerson, Svensson, Bensebaini, Passlack, Wolf, Morey, Toljan, Schulz, Park, Ginter. Ein einziger Transfer hat >10 Millionen Euro gekostet, doch wir haben in Summe mindestens 180-200 Millionen für all diese Spieler an Ablöse und Gehalt gezahlt. In a nutshell haben wir 10 Jahre versucht Pflaster über Dammbrüche zu kleben, nur um meist 1 Jahr später festzustellen, dass es ein neues Pflaster braucht bis die Pflasterkosten irgendwann eine Komplettsanierung doppelt und dreifach finanziert hätten. Bei den allermeisten dieser Spieler hätte man das exakt gleiche Argument von Özcan anführen können: "Der Spieler hat halt das geleistet was man für 2-7 Millionen erwarten kann." Gebracht hat es uns dennoch nichts, sondern es hat uns mit Blick auf die Gesamtkosten massiv geschadet. Es ist also nicht so, dass uns nur die einzeln betrachtet teuren Transfers in unseren finanziellen Möglichkeiten beschnitten haben, sondern auch die Strategie, der zu krassen Risikodiversifizierung.
Denn es ist und bleibt Fakt, dass wir (auch die Vorteile anderer Vereine inkludiert) sehr Risikoavers transferieren:
Wir stehen im Umsatzranking auf Platz 11 und im Ranking der teuersten Verpflichtungen auf Platz 25. Natürlich gibt es hier Vereine die über dubiose Geschäftsmodelle oder andere Vorteile Transfers tätigen können, die sie trotz geringerem Umsatz umsetzen können. Dennoch bin ich der Meinung, dass es innerhalb dieser 25 Mannschaften mindestens 8 Mannschaften gibt, die sich keine teureren Transfers als der BVB leisten dürften und die schlicht weniger Risikoavers sind als wir. Selbst der Top Transfer von Leverkusen bewegt sich in unseren Gefilden obwohl Leverkusen in jeglicher Hinsicht finanziell schlechter aufgestellt ist als wir.
Was ist also die Alternative für günstige Transfers im mittleren Alterssegment? Ich möchte nicht auf günstige Transfers verzichten. Ich möchte sie nur etwas weniger frequentiert sehen, vor allem wenn es parallel dazu die dogmatische Ablösegrenze bei 35 Millionen gibt, selbst wenn es um Spieler geht, die uns offensichtlich helfen würden. Wenn wir zukünftig günstig transferieren, dann mit einem niedrigen Gehalt (da bin ich bei dir) und einem durch junges Alter bedingten Wiederverkaufswert. Bei Özcan kann ich mit dem Verweis darauf, dass er halt das geleistet hat, was man von einem 5 Millionen Transfers erwarten kann nichts anfangen wenn das bedeutet, dass er damit die Leistung eines unterdurchschnittlichen Bundesligaspielers bringt (Durchschnitt liegt bei 9 Millionen Euro). Das ist aus meiner Sicht so sinnvoll wie der Verweis darauf, dass das Auto für 400 Euro nach 3 Fahrten den Geist ausgegeben hat, man für das Geld aber schlicht nicht mehr erwarten könne. Das Geld ist dennoch weg und wenn man den Fehler 5 mal macht fängt es an weh zu tun und genau das sieht man bei uns seit einiger Zeit, woraus die Konsequenz gezogen wird, dass man auch zukünftig Autos für 400 Euro kaufen müsse.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Allusion09 am 26.05.2025 um 23:19 Uhr bearbeitet
26.05.2025 - 23:06 Uhr
Zitat von ChaosTiufal
Warum sollte Özcan irgendwas überdurchschnittliches zeigen müssen, wenn seine Rolle die des Backups ist? Sorry, aber diese ständigen falschen Erwartungen sind nur noch nervig. Als ob hier niemand mehr dazu in der Lage ist Spieler realistisch einzuschätzen, und nur noch in Extremen gedacht werden kann.
Zitat von Showen
Und wo hat er das bis jetzt nachgewiesen? Egal wer neben/hinter ihm stand, da war bisher nichts überdurchschnittliches zu sehen. Weder bei uns (mit unzähligen anderen Spielern!), noch bei Wolfsburg. Wenn er neben keinem einzigen Spieler mehr als durchschnittliche Leistungen gezeigt hat, ist er am Ende auch Durchschnitt.
Ich bin kein Fan von Can, jedoch hat dieser in gewissen Phasen doch viel Klasse gezeigt, die ihn letztendlich auch wieder in die Nationalmannschaft gebracht haben.
Vielleicht bin ich da auch der einzige, aber weder statistisch, noch subjektiv hat Özcan jemals mehr als Durchschnitt (außer in seiner letzten Köln-Saison, da war sein Mittelfeldpartner aber deutlich stärker unterwegs) gezeigt. Da zu sagen, dass er die Qualitäten von can hat, ist mutig. Kannst du mir das auch irgendwie statistisch belegen? Dort liegt er nämlich in eigentlich jeder Saison am unteren Ende unserer Mittelfeldspieler.
Ich wiederhole mich: wenn er unter mehreren Trainern, mit wirklich unzähligen Mitspielern nicht funktioniert hat, liegt es vielleicht nicht an seinen Mitspielern (seine Konkurrenten haben nämlich teilweise funktioniert), sondern an ihm selbst.
Zitat von Circial
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
Zitat von Showen
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Zitat von Circial
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Zitat von Allusion09
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Zitat von Offensiv84
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Eigentlich ein guter Transfer des BVB.
Die Ablöse ist für einen Ersatzspieler in Ordnung und seine Leistungen waren durchaus passend mit Höhen und Tiefen.
Klar hatte man gehofft als Fan, er könnte sich steigern aber das klappt leider nicht immer.
Ich kenne aber nicht die Kosten für Handgeld und Beratergebühren, was den Transfer in ein schlechteres Licht rücken könnte.
Erschreckend ist wohl das Gehalt, wenn er selbst für Wolfsburger Verhältnisse zu teuer wäre.
Beim Aufsteiger Köln eher weniger verwunderlich.
Bin gespannt, ob er nach Köln wechselt oder ob sich noch einen anderer verein für ihn interessiert. Der BVB Kader ist nicht so groß und auch hier bekäme er seine Spielzeit denke ich und evtl kommt noch ein Verein nach der WM.
Aus meiner Sicht war Özcan mit Ansage kein guter Transfer und dabei exemplarisch dafür, dass die Argumentation über das P/L Verhältnis nicht immer richtig ist. Denn die Opportunitätskosten bestehen eben nicht darin einen anderen 5 Mio.€ Transfer der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert hätte nicht bekommen zu haben, sondern einen begehrten 40 Millionen Transfer nicht bekommen zu haben, weil es an 5 Mio€ in der Ablöse bzw. 4 Millionen € Gehalt pro Jahr scheiterte.
Auch in die Zukunft gerichtet war der Svensson Transfer eine schöne Ausnahme, kann aber nicht die Regel sein, denn normalerweise werden wir für den Preis nicht die benötigte Qualität erhalten, auch nicht für die Breite. Özcan hat uns zu keinem Zeitpunkt ein Paket gegeben, dass uns von einem durchschnittlichen Bundesligisten abhebt. Der Anspruch des BVB muss es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln sein eine A-Elf zu stellen die absolutes CL Format hat und dahinter weitere 7-8 Spieler zu haben, die min. EL Format besitzen. Bayer Leverkusen war in den letzten 2 Jahren genauso aufgestellt. Özcan hatte unter dieser Prämisse keinerlei Mehrwert für das benötigte Niveau.
Ich erhoffe mir daher für die Zukunft, dass man solche Risiken nur noch für entwicklungsfähige Spieler eingeht, die man im Misserfolgsfall ohne größere Verluste wiederverkaufen kann. Bei einem Spieler im mittleren Alter muss man zukünftig umso sicherer bzgl. dessen Qualität sein. Ist ein Spieler mit Mitte 20 nur 5 Millionen wert hat er in der Regel nicht die Qualität für den BVB bzw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist zu groß.
Der Verein scheint dies allerdings erkannt zu haben und findet für Özcan diesen Sommer hoffentlich eine finale Lösung.
Das Problem bei Özcan ist ein ähnliches Problem welches der Verein mit Can hatte und hat nichts mit der grundsätzlichen Qualität des Spielers zu tun sondern mit dem fehlenden Deep-Lying-Playmaker bzw. Spielmachenden Außenverteidiger der einen Abräumer/Ball-Winning-Midfielders des Typs Can/Özcan/Sabitzer neben sich haben möchte. Für die verbesserungswürdige Kaderplanung der letzten Jahre kann der Spieler aber nichts.
Auch wenn ich den Özcan nicht so kritisch sehe, hat er aber zu keinem Zeitpunkt die Qualitäten für uns gehabt - selbst wenn alle anderen Positionen optimal besetzt gewesen wären. Und auch wenn Can in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen hatte, ist er doch auf einem ganz anderen Level als Salih.
Nach meinem Verständnis wurde Özcan als 1 zu 1 Back-up für Can verpflichtet und die Qualität dafür hatte er/hat er zu jedem Zeitpunkt. Özcans Gehalt ist denke ich gemessen an den Fähigkeiten etwas zu hoch aber ich sehe es als direkte Folge der günstigen Ablöse weit unterhalb des Marktwertes.
Und wo hat er das bis jetzt nachgewiesen? Egal wer neben/hinter ihm stand, da war bisher nichts überdurchschnittliches zu sehen. Weder bei uns (mit unzähligen anderen Spielern!), noch bei Wolfsburg. Wenn er neben keinem einzigen Spieler mehr als durchschnittliche Leistungen gezeigt hat, ist er am Ende auch Durchschnitt.
Ich bin kein Fan von Can, jedoch hat dieser in gewissen Phasen doch viel Klasse gezeigt, die ihn letztendlich auch wieder in die Nationalmannschaft gebracht haben.
Vielleicht bin ich da auch der einzige, aber weder statistisch, noch subjektiv hat Özcan jemals mehr als Durchschnitt (außer in seiner letzten Köln-Saison, da war sein Mittelfeldpartner aber deutlich stärker unterwegs) gezeigt. Da zu sagen, dass er die Qualitäten von can hat, ist mutig. Kannst du mir das auch irgendwie statistisch belegen? Dort liegt er nämlich in eigentlich jeder Saison am unteren Ende unserer Mittelfeldspieler.
Ich wiederhole mich: wenn er unter mehreren Trainern, mit wirklich unzähligen Mitspielern nicht funktioniert hat, liegt es vielleicht nicht an seinen Mitspielern (seine Konkurrenten haben nämlich teilweise funktioniert), sondern an ihm selbst.
Warum sollte Özcan irgendwas überdurchschnittliches zeigen müssen, wenn seine Rolle die des Backups ist? Sorry, aber diese ständigen falschen Erwartungen sind nur noch nervig. Als ob hier niemand mehr dazu in der Lage ist Spieler realistisch einzuschätzen, und nur noch in Extremen gedacht werden kann.
Deine Meinung. Meine ist eine andere. Purer Durchschnitt ist eben nicht unserer Anspruch, wenn wir den Spieler überdurchschnittlich bezahlen. Aber auf eine Diskussion mit dir lasse ich mich nicht ein.
Zum Glück sieht es der bvb wie ich und nicht wie du.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Showen am 26.05.2025 um 23:09 Uhr bearbeitet
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