| Geburtsdatum | 14.11.1990 |
|---|---|
| Alter | 35 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | 31.12.2027 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | St. Louis CITY SC |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 20 | 25 | 3 | ||
![]() | MLS | 17 | 23 | 2 | |
![]() | US Open Cup | 3 | 2 | 1 | |
Roman Bürki [38]
14.06.2015 - 13:36 Uhr
31.01.2022 - 15:43 Uhr
Zitat von MrSimpson
Logisch. Habe ich sportlich null Ambitionen mache ich sowas logischerweise nicht.
Außerdem reden wir hier von einer Leihe, die bis Juni 22 gehen würde, nicht um einen kompletten Standort Wechsel.
Und nochmal: Um Geld geht es da nicht. Den Vertrag hat er ja immer noch.
Den Drops muss der BVB jetzt wohl schlucken.
Selbst schuld.
Will Bürki nicht, geht er nicht.
Zitat von UnderratedCritic
Das ist doch alles viel zu plump ausgedrückt, weil ein tatsächlicher Wechsel viel mehr beinhaltet, als "bloß zu wechseln". Es ist ein Umzug, es geht um eine neue Lebenssituation, um Geld und und und. Ich kann nur jeden verstehen, der es als Job anssieht und nicht alles annimmt, wenn man den Vertrag seines Lebens hat.
Zitat von MrSimpson
Wenn ich meinen Beruf allerdings weiter halbwegs erfolgreich weiterverfolgen möchte und auch weiterhin ein gutes Salär verdienen möchte, sollte man spielen und nicht nur trainieren.
Jede Transferperiode, die verstreicht macht einen Wechsel schwieriger.
Außer Bürki hat eh vor seine Karriere 23 zu beenden und sich anderen Dingen zu widmen.
Dann würde das jeder von uns genauso machen.
Zitat von UnderratedCritic
Ja, da hast du recht. Aber ändert an meiner Aussage nichts. Wenn ich Fussball als Beruf sehe, bei dem mir ein hoher Vertrag wichtig ist, muss ich nicht nach Frankreich gehen, um unten mitzuspielen, nur um zu spielen.
Zitat von MrSimpson
Wieso sollte er bei einer Leihe auf Geld verzichten? Lorient wird einen Anteil übernehmen und den Rest bezahlen wir. Der arme Mann muss so auf keinen Cent verzichten.
Zitat von UnderratedCritic
Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen so handeln würden, wie er. Es gibt eben Menschen, die Fussball als Beruf sehen. Irgendwo, bei einem möglichen Absteiger in Frankreich neu anzufangen, mit 31 Jahren, um dafür auf wahnsinnig viel Geld zu verzichten, hat meiner Meinung nach wenig mit fehlender Ambition zu tun.
Zitat von Arno09
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass Bürki nicht wirklich die Absicht hat, seine Karriere ambitioniert fortzusetzen, sondern seinen Vertrag aussitzen wird.
Ein Jahr ohne jegliche Spielpraxis wird im Sommer jedenfalls nicht dazu führen, dass die Angebote lukrativer werden und das wird er auch wissen.
Es ist sein gutes Recht, den Vertrag zu erfüllen - pactas sunt servanda eben.
Aber es ist auch so, dass er mich von außen in dem Eindruck eines egoistisch denkenden, unreflektierten Egos bestärkt. Es passt einfach zu seinen Interviews, in denen er eigene Fehler kleinredet, seine Leistung nicht realistisch einschätzt, Mitspieler und Fans über die Maßen kritisiert sowie gegenüber vereinseigenen Sponsoren, die sein Millionengehalt mitfinanzieren, klagt, gleichzeitig aber großspurig auftritt.
Ein befremdlich seltsamer Kauz, der noch merkwürdiger daher kommt als einstige Sonderlinge wie Lehmann, Mor, Ikpeba oder Götze.
Möglicherweise bekommt man im Sommer zumindest eine (leider sehr teure) Vertragsauflösung zustande.
Zitat von JBo84
Im Bild-Liveticker:
"BVB wird Bürki nicht los
Der BVB wird „Ladenhüter“ Roman Bürki (31/Vertrag bis 2023) wohl auch im zweiten Anlauf nicht los. Nach BILD-Informationen hat der französische Erstligist FC Lorient versucht, sich den Schweizer auf dem letzten Drücker zu schnappen.
Bürki, der beim BVB rund 5 Mio. Gehalt kassiert, will aber wohl nicht zum stark abstiegsgefährdeten Klub."
Zitat von KalleRiedle11
Aber aber... der will doch hier nur seinen Vertrag aussitzen 111!!elf!1
Zitat von Molsiris
Scheinbar gibt es bei Bürki doch noch ein Happy End. Wir wird wohl auf Leihbasis nach Frankreich zum Fc Lorient wechseln!
https://twitter.com/bvbnewsblog
Scheinbar gibt es bei Bürki doch noch ein Happy End. Wir wird wohl auf Leihbasis nach Frankreich zum Fc Lorient wechseln!
https://twitter.com/bvbnewsblog
Aber aber... der will doch hier nur seinen Vertrag aussitzen 111!!elf!1
Im Bild-Liveticker:
"BVB wird Bürki nicht los
Der BVB wird „Ladenhüter“ Roman Bürki (31/Vertrag bis 2023) wohl auch im zweiten Anlauf nicht los. Nach BILD-Informationen hat der französische Erstligist FC Lorient versucht, sich den Schweizer auf dem letzten Drücker zu schnappen.
Bürki, der beim BVB rund 5 Mio. Gehalt kassiert, will aber wohl nicht zum stark abstiegsgefährdeten Klub."
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass Bürki nicht wirklich die Absicht hat, seine Karriere ambitioniert fortzusetzen, sondern seinen Vertrag aussitzen wird.
Ein Jahr ohne jegliche Spielpraxis wird im Sommer jedenfalls nicht dazu führen, dass die Angebote lukrativer werden und das wird er auch wissen.
Es ist sein gutes Recht, den Vertrag zu erfüllen - pactas sunt servanda eben.
Aber es ist auch so, dass er mich von außen in dem Eindruck eines egoistisch denkenden, unreflektierten Egos bestärkt. Es passt einfach zu seinen Interviews, in denen er eigene Fehler kleinredet, seine Leistung nicht realistisch einschätzt, Mitspieler und Fans über die Maßen kritisiert sowie gegenüber vereinseigenen Sponsoren, die sein Millionengehalt mitfinanzieren, klagt, gleichzeitig aber großspurig auftritt.
Ein befremdlich seltsamer Kauz, der noch merkwürdiger daher kommt als einstige Sonderlinge wie Lehmann, Mor, Ikpeba oder Götze.
Möglicherweise bekommt man im Sommer zumindest eine (leider sehr teure) Vertragsauflösung zustande.
Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen so handeln würden, wie er. Es gibt eben Menschen, die Fussball als Beruf sehen. Irgendwo, bei einem möglichen Absteiger in Frankreich neu anzufangen, mit 31 Jahren, um dafür auf wahnsinnig viel Geld zu verzichten, hat meiner Meinung nach wenig mit fehlender Ambition zu tun.
Wieso sollte er bei einer Leihe auf Geld verzichten? Lorient wird einen Anteil übernehmen und den Rest bezahlen wir. Der arme Mann muss so auf keinen Cent verzichten.
Ja, da hast du recht. Aber ändert an meiner Aussage nichts. Wenn ich Fussball als Beruf sehe, bei dem mir ein hoher Vertrag wichtig ist, muss ich nicht nach Frankreich gehen, um unten mitzuspielen, nur um zu spielen.
Wenn ich meinen Beruf allerdings weiter halbwegs erfolgreich weiterverfolgen möchte und auch weiterhin ein gutes Salär verdienen möchte, sollte man spielen und nicht nur trainieren.
Jede Transferperiode, die verstreicht macht einen Wechsel schwieriger.
Außer Bürki hat eh vor seine Karriere 23 zu beenden und sich anderen Dingen zu widmen.
Dann würde das jeder von uns genauso machen.
Das ist doch alles viel zu plump ausgedrückt, weil ein tatsächlicher Wechsel viel mehr beinhaltet, als "bloß zu wechseln". Es ist ein Umzug, es geht um eine neue Lebenssituation, um Geld und und und. Ich kann nur jeden verstehen, der es als Job anssieht und nicht alles annimmt, wenn man den Vertrag seines Lebens hat.
Logisch. Habe ich sportlich null Ambitionen mache ich sowas logischerweise nicht.
Außerdem reden wir hier von einer Leihe, die bis Juni 22 gehen würde, nicht um einen kompletten Standort Wechsel.
Und nochmal: Um Geld geht es da nicht. Den Vertrag hat er ja immer noch.
Den Drops muss der BVB jetzt wohl schlucken.
Selbst schuld.
Will Bürki nicht, geht er nicht.
Sitzt Bürki lieber bei uns auf der Tribüne als in Lorient zu spielen?
Vielleicht wollen die eine Option über den Sommer hinaus?
Vielleicht will der BVB Bürkis Gehalt nicht vollständig ausgleichen?
Vielleicht findet Bürki sich unfair behandelt und möchte dem BVB eins auswischen?
Ich würde es erstaunlich finden, wenn Bürki einfach keinen Bock mehr auf Profisport hätte. Bei der Wahl zwischen Tribüne und Einsätzen in einer starken Liga sollte die Entscheidung eindeutig ausfallen. Es sei denn, es gibt eine Haken...
31.01.2022 - 15:47 Uhr
Zitat von arche
Bürki hat beim BVB folgende Bilanz:
232 Spiele, 276 Gegentore, 83 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,189
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,8 %
Kobel hat beim BVB folgende Bilanz:
28 Spiele, 43 Gegentore, 6 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,535
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 13,9%
Unzulässiger Vergleich?
Vielleicht!
Und wenn man die einzelnen Spielzeiten nimmt?
Bilanz von Bürki
2015/16
42 Spiele, 36 Gegentore, 19 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 0,857
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 45,2%
2016/17
40 Spiele, 45 Gegentore, 13 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,125
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 32,5%
2017/18
47 Spiele, 65 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,382
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 31,9%
2018/19
40 Spiele, 47 Gegentore, 14 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,175
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,0%
2019/20
39 Spiele, 51 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,307
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 38,5%
2020/21
24 Spiele, 32 Gegentore, 7 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,333
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 29,2%
Nimmt man die durchschnittlichen Gegentore pro Spiel als Maßstab, dann hatte Bürki seine beste Saison in seinem ersten Jahr beim BVB, aber keine Saison, auch nicht 2020/21 als er von Hitz im Tor abgelöst wurde, in der er durchschnittlich mehr Gegentore als Kobel in seinen ersten 28 Spielen bekommen hat.
Immer noch ein unzulässiger Vergleich, weil die außergewöhnlich deutlich höhere Anzahl von Spielen ohne Gegentore, die Bürki im Vergleich zu Kobel aufweist, einer deutlich besseren Defensivarbeit des BVB in allen Spielzeiten seit 2015/16 im Vergleich zur aktuellen Saison geschuldet war, die ziemlich deutlich besseren Werte von Bürki demnach nicht durch seine Leistung, sondern die seiner Vorderleute entstanden ist?
Vielleicht ....
Vergleichen wir also, wie viele Gegentore der BVB in den Spielzeiten mit Bürki am jeweils 20. BL-Spieltag hatte, mit den 27 Gegentoren in der Bundesliga, die Kobel in dieser Saison auf dem Konto hat.
Kobel, Bundesliga:
2021/22, 18,5 Spiele bis zum 20 . Spieltag, 27 Gegentore = 1,459 Gegentore pro Spiel
Bürki, Bundesliga:
2020/21, 16 Spiele bis zum 20. Spieltag, 26 Gegentore = 1,625 Gegentore
2019/20, 18 Spiele bis zum 20. Spieltag, 28 Gegentore = 1,555
2018/19, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 20 Gegentore = 1,052
2017/18, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 23 Gegentore = 1,210
2016/17, 13 Spiele bis zum 20. Spieltag, 12 Gegentore = 0,923
2015/16, 20 Spiele bis zum 20. Spieltag, 24 Gegentore = 1,200
In den ersten vier Spielzeiten ist der positive Unterschied eklatant. Die Frage ist nur, ob es an Bürki lag bzw. jetzt an Kobel liegt oder an der besseren bzw. schlechteren Defensivarbeit der Mannschaft. Aber selbst in der Spielzeit 2019/20, in der Bürki (und die Defensivarbeit?) etwas schlechter liegt, hat Bürki wettbewerbsübergreifend immer noch bessere Werte (s.o.) als Kobel. Erst 2020/21 hat Bürki eine schlechtere Gegentorbilanz als Kobel, allerdings auch nur in der Bundesliga, nicht wettbewerbsübergreifend.
Wie ich es auch drehe und wende, statistisch (trotz aller Macken, die in solchen Vergleichen liegen) kann ich keinen signifikanten Unterschied zwischen Bürkis und Kobels Leistung erkennen. Es läuft sogar gegen den Trend hier im Forum. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Kobel schneidet bisher keinesfalls besser ab.
Bürki hat beim BVB folgende Bilanz:
232 Spiele, 276 Gegentore, 83 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,189
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,8 %
Kobel hat beim BVB folgende Bilanz:
28 Spiele, 43 Gegentore, 6 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,535
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 13,9%
Unzulässiger Vergleich?
Vielleicht!
Und wenn man die einzelnen Spielzeiten nimmt?
Bilanz von Bürki
2015/16
42 Spiele, 36 Gegentore, 19 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 0,857
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 45,2%
2016/17
40 Spiele, 45 Gegentore, 13 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,125
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 32,5%
2017/18
47 Spiele, 65 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,382
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 31,9%
2018/19
40 Spiele, 47 Gegentore, 14 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,175
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,0%
2019/20
39 Spiele, 51 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,307
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 38,5%
2020/21
24 Spiele, 32 Gegentore, 7 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,333
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 29,2%
Nimmt man die durchschnittlichen Gegentore pro Spiel als Maßstab, dann hatte Bürki seine beste Saison in seinem ersten Jahr beim BVB, aber keine Saison, auch nicht 2020/21 als er von Hitz im Tor abgelöst wurde, in der er durchschnittlich mehr Gegentore als Kobel in seinen ersten 28 Spielen bekommen hat.
Immer noch ein unzulässiger Vergleich, weil die außergewöhnlich deutlich höhere Anzahl von Spielen ohne Gegentore, die Bürki im Vergleich zu Kobel aufweist, einer deutlich besseren Defensivarbeit des BVB in allen Spielzeiten seit 2015/16 im Vergleich zur aktuellen Saison geschuldet war, die ziemlich deutlich besseren Werte von Bürki demnach nicht durch seine Leistung, sondern die seiner Vorderleute entstanden ist?
Vielleicht ....
Vergleichen wir also, wie viele Gegentore der BVB in den Spielzeiten mit Bürki am jeweils 20. BL-Spieltag hatte, mit den 27 Gegentoren in der Bundesliga, die Kobel in dieser Saison auf dem Konto hat.
Kobel, Bundesliga:
2021/22, 18,5 Spiele bis zum 20 . Spieltag, 27 Gegentore = 1,459 Gegentore pro Spiel
Bürki, Bundesliga:
2020/21, 16 Spiele bis zum 20. Spieltag, 26 Gegentore = 1,625 Gegentore
2019/20, 18 Spiele bis zum 20. Spieltag, 28 Gegentore = 1,555
2018/19, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 20 Gegentore = 1,052
2017/18, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 23 Gegentore = 1,210
2016/17, 13 Spiele bis zum 20. Spieltag, 12 Gegentore = 0,923
2015/16, 20 Spiele bis zum 20. Spieltag, 24 Gegentore = 1,200
In den ersten vier Spielzeiten ist der positive Unterschied eklatant. Die Frage ist nur, ob es an Bürki lag bzw. jetzt an Kobel liegt oder an der besseren bzw. schlechteren Defensivarbeit der Mannschaft. Aber selbst in der Spielzeit 2019/20, in der Bürki (und die Defensivarbeit?) etwas schlechter liegt, hat Bürki wettbewerbsübergreifend immer noch bessere Werte (s.o.) als Kobel. Erst 2020/21 hat Bürki eine schlechtere Gegentorbilanz als Kobel, allerdings auch nur in der Bundesliga, nicht wettbewerbsübergreifend.
Wie ich es auch drehe und wende, statistisch (trotz aller Macken, die in solchen Vergleichen liegen) kann ich keinen signifikanten Unterschied zwischen Bürkis und Kobels Leistung erkennen. Es läuft sogar gegen den Trend hier im Forum. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Kobel schneidet bisher keinesfalls besser ab.
Danke für diesen ausführlichen Vergleich, der eins mal wieder zeigt: Für Torhüter sind solche Statistiken nicht zu gebrauchen.
Jetzt nehmen wir mal die Unforced Errors mit dazu und dann sieht das Ganze wieder anders aus.
Gehen wir mal ganz tief in Statistiken und graben wir mal nach der Spieleröffnung und nach den Ecken, die in schöner Regelmäßigkeit bei Bürki zum Sicherheitsrisiko wurden.
Nach der Logik müsste Flekken bei den Bayern spielen und Neuer bei Frankfurt.
Trotzdem ist Neuer der bessere Torwart.
31.01.2022 - 15:50 Uhr
Zitat von Danjo88
31 Jahre sind aber für einen Torwart noch kein sehr hohes Alter.
Bürki kann durchaus noch mindestens 5-6 Jahre auf hohen Niveau spielen und es liegt an ihm, ob er sich durch eine Leihe wieder für höhere Aufgaben empfehlen möchte, oder bis 2023 seinen Vertrag auf der Tribüne aussitzen möchte.
Mit dann gut 2,5 Jahren ohne Spielpraxis wird es für ihn schwerer irgendwo noch ein interessantes Angebot zu bekommen um seine Karriere weiter zu führen.
Galatasary, Young Boys Bern und Lorient sind nun auch nicht die Creme de la Creme des internationalen Fußballs, aber zumindest spielen alle Vereine noch auf relativ hohen Niveau, da sie erstklassig sind.
Selbst solche Angebot dürfte es dann in 1,5 Jahren wohl nicht mehr geben.
Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht wo Bürki's Problem ist. Es handelt sich hier lediglich um eine Leihe bis Saisonende und wahrscheinlich hätten sich Lorient und der BVB das Gehalt bis Saisonende geteilt.
Bürki hätte also keine Einbüßen gehabt und sogar Spielpraxis bekommen und nebenbei die Chance sich wieder für andere Vereine interessant zu machen.
Alles besser als die ganze Zeit auf der Tribüne zu hocken.
Ich glaube kaum, dass dies 95% der Menschen so handhaben würden. Dafür haben zu viele Menschen einfach ein zu hohes Selbstwertgefühl als das man sich so verhalten muss.
Zitat von UnderratedCritic
Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen so handeln würden, wie er. Es gibt eben Menschen, die Fussball als Beruf sehen. Irgendwo, bei einem möglichen Absteiger in Frankreich neu anzufangen, mit 31 Jahren, um dafür auf wahnsinnig viel Geld zu verzichten, hat meiner Meinung nach wenig mit fehlender Ambition zu tun.
Außerdem finde ich es schwierig, in so dermaßen zu bewerten, wie du es tust. Rose lobt ihn ständig in hohen Tönen und man hat nie etwas negatives vom ihm gehört, seitdem er so degradiert wurde.
Zitat von Arno09
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass Bürki nicht wirklich die Absicht hat, seine Karriere ambitioniert fortzusetzen, sondern seinen Vertrag aussitzen wird.
Ein Jahr ohne jegliche Spielpraxis wird im Sommer jedenfalls nicht dazu führen, dass die Angebote lukrativer werden und das wird er auch wissen.
Es ist sein gutes Recht, den Vertrag zu erfüllen - pactas sunt servanda eben.
Aber es ist auch so, dass er mich von außen in dem Eindruck eines egoistisch denkenden, unreflektierten Egos bestärkt. Es passt einfach zu seinen Interviews, in denen er eigene Fehler kleinredet, seine Leistung nicht realistisch einschätzt, Mitspieler und Fans über die Maßen kritisiert sowie gegenüber vereinseigenen Sponsoren, die sein Millionengehalt mitfinanzieren, klagt, gleichzeitig aber großspurig auftritt.
Ein befremdlich seltsamer Kauz, der noch merkwürdiger daher kommt als einstige Sonderlinge wie Lehmann, Mor, Ikpeba oder Götze.
Möglicherweise bekommt man im Sommer zumindest eine (leider sehr teure) Vertragsauflösung zustande.
Zitat von JBo84
Im Bild-Liveticker:
"BVB wird Bürki nicht los
Der BVB wird „Ladenhüter“ Roman Bürki (31/Vertrag bis 2023) wohl auch im zweiten Anlauf nicht los. Nach BILD-Informationen hat der französische Erstligist FC Lorient versucht, sich den Schweizer auf dem letzten Drücker zu schnappen.
Bürki, der beim BVB rund 5 Mio. Gehalt kassiert, will aber wohl nicht zum stark abstiegsgefährdeten Klub."
Zitat von KalleRiedle11
Aber aber... der will doch hier nur seinen Vertrag aussitzen 111!!elf!1
Zitat von Molsiris
Scheinbar gibt es bei Bürki doch noch ein Happy End. Wir wird wohl auf Leihbasis nach Frankreich zum Fc Lorient wechseln!
https://twitter.com/bvbnewsblog
Scheinbar gibt es bei Bürki doch noch ein Happy End. Wir wird wohl auf Leihbasis nach Frankreich zum Fc Lorient wechseln!
https://twitter.com/bvbnewsblog
Aber aber... der will doch hier nur seinen Vertrag aussitzen 111!!elf!1
Im Bild-Liveticker:
"BVB wird Bürki nicht los
Der BVB wird „Ladenhüter“ Roman Bürki (31/Vertrag bis 2023) wohl auch im zweiten Anlauf nicht los. Nach BILD-Informationen hat der französische Erstligist FC Lorient versucht, sich den Schweizer auf dem letzten Drücker zu schnappen.
Bürki, der beim BVB rund 5 Mio. Gehalt kassiert, will aber wohl nicht zum stark abstiegsgefährdeten Klub."
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass Bürki nicht wirklich die Absicht hat, seine Karriere ambitioniert fortzusetzen, sondern seinen Vertrag aussitzen wird.
Ein Jahr ohne jegliche Spielpraxis wird im Sommer jedenfalls nicht dazu führen, dass die Angebote lukrativer werden und das wird er auch wissen.
Es ist sein gutes Recht, den Vertrag zu erfüllen - pactas sunt servanda eben.
Aber es ist auch so, dass er mich von außen in dem Eindruck eines egoistisch denkenden, unreflektierten Egos bestärkt. Es passt einfach zu seinen Interviews, in denen er eigene Fehler kleinredet, seine Leistung nicht realistisch einschätzt, Mitspieler und Fans über die Maßen kritisiert sowie gegenüber vereinseigenen Sponsoren, die sein Millionengehalt mitfinanzieren, klagt, gleichzeitig aber großspurig auftritt.
Ein befremdlich seltsamer Kauz, der noch merkwürdiger daher kommt als einstige Sonderlinge wie Lehmann, Mor, Ikpeba oder Götze.
Möglicherweise bekommt man im Sommer zumindest eine (leider sehr teure) Vertragsauflösung zustande.
Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen so handeln würden, wie er. Es gibt eben Menschen, die Fussball als Beruf sehen. Irgendwo, bei einem möglichen Absteiger in Frankreich neu anzufangen, mit 31 Jahren, um dafür auf wahnsinnig viel Geld zu verzichten, hat meiner Meinung nach wenig mit fehlender Ambition zu tun.
Außerdem finde ich es schwierig, in so dermaßen zu bewerten, wie du es tust. Rose lobt ihn ständig in hohen Tönen und man hat nie etwas negatives vom ihm gehört, seitdem er so degradiert wurde.
31 Jahre sind aber für einen Torwart noch kein sehr hohes Alter.
Bürki kann durchaus noch mindestens 5-6 Jahre auf hohen Niveau spielen und es liegt an ihm, ob er sich durch eine Leihe wieder für höhere Aufgaben empfehlen möchte, oder bis 2023 seinen Vertrag auf der Tribüne aussitzen möchte.
Mit dann gut 2,5 Jahren ohne Spielpraxis wird es für ihn schwerer irgendwo noch ein interessantes Angebot zu bekommen um seine Karriere weiter zu führen.
Galatasary, Young Boys Bern und Lorient sind nun auch nicht die Creme de la Creme des internationalen Fußballs, aber zumindest spielen alle Vereine noch auf relativ hohen Niveau, da sie erstklassig sind.
Selbst solche Angebot dürfte es dann in 1,5 Jahren wohl nicht mehr geben.
Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht wo Bürki's Problem ist. Es handelt sich hier lediglich um eine Leihe bis Saisonende und wahrscheinlich hätten sich Lorient und der BVB das Gehalt bis Saisonende geteilt.
Bürki hätte also keine Einbüßen gehabt und sogar Spielpraxis bekommen und nebenbei die Chance sich wieder für andere Vereine interessant zu machen.
Alles besser als die ganze Zeit auf der Tribüne zu hocken.
Ich glaube kaum, dass dies 95% der Menschen so handhaben würden. Dafür haben zu viele Menschen einfach ein zu hohes Selbstwertgefühl als das man sich so verhalten muss.
Kann man so sehen. Ist auch in Ordnung. Ich kann es nur aus meiner Sicht bewerten und in meiner Welt haben viele schon ein Problem einen Job zu wechseln, wenn man 10 Minuten länger fahren muss. Auch ist den Menschen, die ich kenne, die Freizeit viel wichtiger als Karrieren. Ich sage ja nicht, dass 95% aller Fussballer so handeln würden, sondern 95% der Menschen. Ich würde es auch so machen. Es gibt so viele verschiedene Gründe und Möglichkeiten. Vielleicht hat Bürki auch gemerkt, dass es doch ganz schön ist, nicht mehr im Rampenlicht zu stehen? Vielleicht genießt er die Situation aktuell viel mehr als so mancher glaubt? Vielleicht ist es super, viel Geld zu bekommen, ohne den ständigen Druck zu spüren, ohne die Kritik in den Medien, ohne den social Media Wahnsinn. Keine Ahnung, man kann nur spekulieren.
31.01.2022 - 15:59 Uhr
Zitat von arche
Bürki hat beim BVB folgende Bilanz:
232 Spiele, 276 Gegentore, 83 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,189
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,8 %
Kobel hat beim BVB folgende Bilanz:
28 Spiele, 43 Gegentore, 6 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,535
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 13,9%
Unzulässiger Vergleich?
Vielleicht!
Und wenn man die einzelnen Spielzeiten nimmt?
Bilanz von Bürki
2015/16
42 Spiele, 36 Gegentore, 19 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 0,857
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 45,2%
2016/17
40 Spiele, 45 Gegentore, 13 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,125
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 32,5%
2017/18
47 Spiele, 65 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,382
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 31,9%
2018/19
40 Spiele, 47 Gegentore, 14 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,175
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,0%
2019/20
39 Spiele, 51 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,307
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 38,5%
2020/21
24 Spiele, 32 Gegentore, 7 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,333
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 29,2%
Nimmt man die durchschnittlichen Gegentore pro Spiel als Maßstab, dann hatte Bürki seine beste Saison in seinem ersten Jahr beim BVB, aber keine Saison, auch nicht 2020/21 als er von Hitz im Tor abgelöst wurde, in der er durchschnittlich mehr Gegentore als Kobel in seinen ersten 28 Spielen bekommen hat.
Immer noch ein unzulässiger Vergleich, weil die außergewöhnlich deutlich höhere Anzahl von Spielen ohne Gegentore, die Bürki im Vergleich zu Kobel aufweist, einer deutlich besseren Defensivarbeit des BVB in allen Spielzeiten seit 2015/16 im Vergleich zur aktuellen Saison geschuldet war, die ziemlich deutlich besseren Werte von Bürki demnach nicht durch seine Leistung, sondern die seiner Vorderleute entstanden ist?
Vielleicht ....
Vergleichen wir also, wie viele Gegentore der BVB in den Spielzeiten mit Bürki am jeweils 20. BL-Spieltag hatte, mit den 27 Gegentoren in der Bundesliga, die Kobel in dieser Saison auf dem Konto hat.
Kobel, Bundesliga:
2021/22, 18,5 Spiele bis zum 20 . Spieltag, 27 Gegentore = 1,459 Gegentore pro Spiel
Bürki, Bundesliga:
2020/21, 16 Spiele bis zum 20. Spieltag, 26 Gegentore = 1,625 Gegentore
2019/20, 18 Spiele bis zum 20. Spieltag, 28 Gegentore = 1,555
2018/19, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 20 Gegentore = 1,052
2017/18, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 23 Gegentore = 1,210
2016/17, 13 Spiele bis zum 20. Spieltag, 12 Gegentore = 0,923
2015/16, 20 Spiele bis zum 20. Spieltag, 24 Gegentore = 1,200
In den ersten vier Spielzeiten ist der positive Unterschied eklatant. Die Frage ist nur, ob es an Bürki lag bzw. jetzt an Kobel liegt oder an der besseren bzw. schlechteren Defensivarbeit der Mannschaft. Aber selbst in der Spielzeit 2019/20, in der Bürki (und die Defensivarbeit?) etwas schlechter liegt, hat Bürki wettbewerbsübergreifend immer noch bessere Werte (s.o.) als Kobel. Erst 2020/21 hat Bürki eine schlechtere Gegentorbilanz als Kobel, allerdings auch nur in der Bundesliga, nicht wettbewerbsübergreifend.
Wie ich es auch drehe und wende, statistisch (trotz aller Macken, die in solchen Vergleichen liegen) kann ich keinen signifikanten Unterschied zwischen Bürkis und Kobels Leistung erkennen. Es läuft sogar gegen den Trend hier im Forum. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Kobel schneidet bisher keinesfalls besser ab.
Bürki hat beim BVB folgende Bilanz:
232 Spiele, 276 Gegentore, 83 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,189
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,8 %
Kobel hat beim BVB folgende Bilanz:
28 Spiele, 43 Gegentore, 6 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,535
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 13,9%
Unzulässiger Vergleich?
Vielleicht!
Und wenn man die einzelnen Spielzeiten nimmt?
Bilanz von Bürki
2015/16
42 Spiele, 36 Gegentore, 19 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 0,857
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 45,2%
2016/17
40 Spiele, 45 Gegentore, 13 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,125
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 32,5%
2017/18
47 Spiele, 65 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,382
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 31,9%
2018/19
40 Spiele, 47 Gegentore, 14 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,175
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,0%
2019/20
39 Spiele, 51 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,307
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 38,5%
2020/21
24 Spiele, 32 Gegentore, 7 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,333
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 29,2%
Nimmt man die durchschnittlichen Gegentore pro Spiel als Maßstab, dann hatte Bürki seine beste Saison in seinem ersten Jahr beim BVB, aber keine Saison, auch nicht 2020/21 als er von Hitz im Tor abgelöst wurde, in der er durchschnittlich mehr Gegentore als Kobel in seinen ersten 28 Spielen bekommen hat.
Immer noch ein unzulässiger Vergleich, weil die außergewöhnlich deutlich höhere Anzahl von Spielen ohne Gegentore, die Bürki im Vergleich zu Kobel aufweist, einer deutlich besseren Defensivarbeit des BVB in allen Spielzeiten seit 2015/16 im Vergleich zur aktuellen Saison geschuldet war, die ziemlich deutlich besseren Werte von Bürki demnach nicht durch seine Leistung, sondern die seiner Vorderleute entstanden ist?
Vielleicht ....
Vergleichen wir also, wie viele Gegentore der BVB in den Spielzeiten mit Bürki am jeweils 20. BL-Spieltag hatte, mit den 27 Gegentoren in der Bundesliga, die Kobel in dieser Saison auf dem Konto hat.
Kobel, Bundesliga:
2021/22, 18,5 Spiele bis zum 20 . Spieltag, 27 Gegentore = 1,459 Gegentore pro Spiel
Bürki, Bundesliga:
2020/21, 16 Spiele bis zum 20. Spieltag, 26 Gegentore = 1,625 Gegentore
2019/20, 18 Spiele bis zum 20. Spieltag, 28 Gegentore = 1,555
2018/19, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 20 Gegentore = 1,052
2017/18, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 23 Gegentore = 1,210
2016/17, 13 Spiele bis zum 20. Spieltag, 12 Gegentore = 0,923
2015/16, 20 Spiele bis zum 20. Spieltag, 24 Gegentore = 1,200
In den ersten vier Spielzeiten ist der positive Unterschied eklatant. Die Frage ist nur, ob es an Bürki lag bzw. jetzt an Kobel liegt oder an der besseren bzw. schlechteren Defensivarbeit der Mannschaft. Aber selbst in der Spielzeit 2019/20, in der Bürki (und die Defensivarbeit?) etwas schlechter liegt, hat Bürki wettbewerbsübergreifend immer noch bessere Werte (s.o.) als Kobel. Erst 2020/21 hat Bürki eine schlechtere Gegentorbilanz als Kobel, allerdings auch nur in der Bundesliga, nicht wettbewerbsübergreifend.
Wie ich es auch drehe und wende, statistisch (trotz aller Macken, die in solchen Vergleichen liegen) kann ich keinen signifikanten Unterschied zwischen Bürkis und Kobels Leistung erkennen. Es läuft sogar gegen den Trend hier im Forum. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Kobel schneidet bisher keinesfalls besser ab.
Schöne Auflistung nur zeigt diese Statistik nur die Gegentore und Spiele ohne Gegentor an und was soll uns das zeigen? Das Bürki weniger Gegentore hatte? Oder mehr Spiele ohne Gegentor? Bedeutet trotzdem nicht, dass er der bessere Torhüter war oder ist. Torhüter sind nicht allein oder oft überhaupt nicht an den Gegentoren Schuld die sie kassieren und so ist es auch bei Kobel der nur sehr wenige wirkliche Patzer dabei hatte in den Spielen die er bis jetzt bei uns gemacht hat. Dabei muss du auch bedenken mit was für einer Abwehr er teilweise gespielt hat und immer noch spielt. Die meiste Zeit war unsere Abwehr angeschlagen oder verletzt und sie ist sowieso nicht wirklich auf Top Niveau, das blendet so eine Statistik komplett aus.
Man merkt jetzt schon deutlich das Kobel viel sicherer wirkt als es Bürki je tat und er hat ein ganz anderes Auftreten als Bürki, er strahlt was aus. Dazu ist er noch jung und hat noch sehr viel Potenzial und wie gesagt sehe ich bei ihm nur ganz selten das er patzt trotz der vielen Gegentore.
31.01.2022 - 16:00 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Kann man so sehen. Ist auch in Ordnung. Ich kann es nur aus meiner Sicht bewerten und in meiner Welt haben viele schon ein Problem einen Job zu wechseln, wenn man 10 Minuten länger fahren muss. Auch ist den Menschen, die ich kenne, die Freizeit viel wichtiger als Karrieren. Ich sage ja nicht, dass 95% aller Fussballer so handeln würden, sondern 95% der Menschen. Ich würde es auch so machen. Es gibt so viele verschiedene Gründe und Möglichkeiten. Vielleicht hat Bürki auch gemerkt, dass es doch ganz schön ist, nicht mehr im Rampenlicht zu stehen? Vielleicht genießt er die Situation aktuell viel mehr als so mancher glaubt? Vielleicht ist es super, viel Geld zu bekommen, ohne den ständigen Druck zu spüren, ohne die Kritik in den Medien, ohne den social Media Wahnsinn. Keine Ahnung, man kann nur spekulieren.
Zitat von Danjo88
31 Jahre sind aber für einen Torwart noch kein sehr hohes Alter.
Bürki kann durchaus noch mindestens 5-6 Jahre auf hohen Niveau spielen und es liegt an ihm, ob er sich durch eine Leihe wieder für höhere Aufgaben empfehlen möchte, oder bis 2023 seinen Vertrag auf der Tribüne aussitzen möchte.
Mit dann gut 2,5 Jahren ohne Spielpraxis wird es für ihn schwerer irgendwo noch ein interessantes Angebot zu bekommen um seine Karriere weiter zu führen.
Galatasary, Young Boys Bern und Lorient sind nun auch nicht die Creme de la Creme des internationalen Fußballs, aber zumindest spielen alle Vereine noch auf relativ hohen Niveau, da sie erstklassig sind.
Selbst solche Angebot dürfte es dann in 1,5 Jahren wohl nicht mehr geben.
Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht wo Bürki's Problem ist. Es handelt sich hier lediglich um eine Leihe bis Saisonende und wahrscheinlich hätten sich Lorient und der BVB das Gehalt bis Saisonende geteilt.
Bürki hätte also keine Einbüßen gehabt und sogar Spielpraxis bekommen und nebenbei die Chance sich wieder für andere Vereine interessant zu machen.
Alles besser als die ganze Zeit auf der Tribüne zu hocken.
Ich glaube kaum, dass dies 95% der Menschen so handhaben würden. Dafür haben zu viele Menschen einfach ein zu hohes Selbstwertgefühl als das man sich so verhalten muss.
Zitat von UnderratedCritic
Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen so handeln würden, wie er. Es gibt eben Menschen, die Fussball als Beruf sehen. Irgendwo, bei einem möglichen Absteiger in Frankreich neu anzufangen, mit 31 Jahren, um dafür auf wahnsinnig viel Geld zu verzichten, hat meiner Meinung nach wenig mit fehlender Ambition zu tun.
Außerdem finde ich es schwierig, in so dermaßen zu bewerten, wie du es tust. Rose lobt ihn ständig in hohen Tönen und man hat nie etwas negatives vom ihm gehört, seitdem er so degradiert wurde.
Zitat von Arno09
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass Bürki nicht wirklich die Absicht hat, seine Karriere ambitioniert fortzusetzen, sondern seinen Vertrag aussitzen wird.
Ein Jahr ohne jegliche Spielpraxis wird im Sommer jedenfalls nicht dazu führen, dass die Angebote lukrativer werden und das wird er auch wissen.
Es ist sein gutes Recht, den Vertrag zu erfüllen - pactas sunt servanda eben.
Aber es ist auch so, dass er mich von außen in dem Eindruck eines egoistisch denkenden, unreflektierten Egos bestärkt. Es passt einfach zu seinen Interviews, in denen er eigene Fehler kleinredet, seine Leistung nicht realistisch einschätzt, Mitspieler und Fans über die Maßen kritisiert sowie gegenüber vereinseigenen Sponsoren, die sein Millionengehalt mitfinanzieren, klagt, gleichzeitig aber großspurig auftritt.
Ein befremdlich seltsamer Kauz, der noch merkwürdiger daher kommt als einstige Sonderlinge wie Lehmann, Mor, Ikpeba oder Götze.
Möglicherweise bekommt man im Sommer zumindest eine (leider sehr teure) Vertragsauflösung zustande.
Zitat von JBo84
Im Bild-Liveticker:
"BVB wird Bürki nicht los
Der BVB wird „Ladenhüter“ Roman Bürki (31/Vertrag bis 2023) wohl auch im zweiten Anlauf nicht los. Nach BILD-Informationen hat der französische Erstligist FC Lorient versucht, sich den Schweizer auf dem letzten Drücker zu schnappen.
Bürki, der beim BVB rund 5 Mio. Gehalt kassiert, will aber wohl nicht zum stark abstiegsgefährdeten Klub."
Zitat von KalleRiedle11
Aber aber... der will doch hier nur seinen Vertrag aussitzen 111!!elf!1
Zitat von Molsiris
Scheinbar gibt es bei Bürki doch noch ein Happy End. Wir wird wohl auf Leihbasis nach Frankreich zum Fc Lorient wechseln!
https://twitter.com/bvbnewsblog
Scheinbar gibt es bei Bürki doch noch ein Happy End. Wir wird wohl auf Leihbasis nach Frankreich zum Fc Lorient wechseln!
https://twitter.com/bvbnewsblog
Aber aber... der will doch hier nur seinen Vertrag aussitzen 111!!elf!1
Im Bild-Liveticker:
"BVB wird Bürki nicht los
Der BVB wird „Ladenhüter“ Roman Bürki (31/Vertrag bis 2023) wohl auch im zweiten Anlauf nicht los. Nach BILD-Informationen hat der französische Erstligist FC Lorient versucht, sich den Schweizer auf dem letzten Drücker zu schnappen.
Bürki, der beim BVB rund 5 Mio. Gehalt kassiert, will aber wohl nicht zum stark abstiegsgefährdeten Klub."
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass Bürki nicht wirklich die Absicht hat, seine Karriere ambitioniert fortzusetzen, sondern seinen Vertrag aussitzen wird.
Ein Jahr ohne jegliche Spielpraxis wird im Sommer jedenfalls nicht dazu führen, dass die Angebote lukrativer werden und das wird er auch wissen.
Es ist sein gutes Recht, den Vertrag zu erfüllen - pactas sunt servanda eben.
Aber es ist auch so, dass er mich von außen in dem Eindruck eines egoistisch denkenden, unreflektierten Egos bestärkt. Es passt einfach zu seinen Interviews, in denen er eigene Fehler kleinredet, seine Leistung nicht realistisch einschätzt, Mitspieler und Fans über die Maßen kritisiert sowie gegenüber vereinseigenen Sponsoren, die sein Millionengehalt mitfinanzieren, klagt, gleichzeitig aber großspurig auftritt.
Ein befremdlich seltsamer Kauz, der noch merkwürdiger daher kommt als einstige Sonderlinge wie Lehmann, Mor, Ikpeba oder Götze.
Möglicherweise bekommt man im Sommer zumindest eine (leider sehr teure) Vertragsauflösung zustande.
Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen so handeln würden, wie er. Es gibt eben Menschen, die Fussball als Beruf sehen. Irgendwo, bei einem möglichen Absteiger in Frankreich neu anzufangen, mit 31 Jahren, um dafür auf wahnsinnig viel Geld zu verzichten, hat meiner Meinung nach wenig mit fehlender Ambition zu tun.
Außerdem finde ich es schwierig, in so dermaßen zu bewerten, wie du es tust. Rose lobt ihn ständig in hohen Tönen und man hat nie etwas negatives vom ihm gehört, seitdem er so degradiert wurde.
31 Jahre sind aber für einen Torwart noch kein sehr hohes Alter.
Bürki kann durchaus noch mindestens 5-6 Jahre auf hohen Niveau spielen und es liegt an ihm, ob er sich durch eine Leihe wieder für höhere Aufgaben empfehlen möchte, oder bis 2023 seinen Vertrag auf der Tribüne aussitzen möchte.
Mit dann gut 2,5 Jahren ohne Spielpraxis wird es für ihn schwerer irgendwo noch ein interessantes Angebot zu bekommen um seine Karriere weiter zu führen.
Galatasary, Young Boys Bern und Lorient sind nun auch nicht die Creme de la Creme des internationalen Fußballs, aber zumindest spielen alle Vereine noch auf relativ hohen Niveau, da sie erstklassig sind.
Selbst solche Angebot dürfte es dann in 1,5 Jahren wohl nicht mehr geben.
Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht wo Bürki's Problem ist. Es handelt sich hier lediglich um eine Leihe bis Saisonende und wahrscheinlich hätten sich Lorient und der BVB das Gehalt bis Saisonende geteilt.
Bürki hätte also keine Einbüßen gehabt und sogar Spielpraxis bekommen und nebenbei die Chance sich wieder für andere Vereine interessant zu machen.
Alles besser als die ganze Zeit auf der Tribüne zu hocken.
Ich glaube kaum, dass dies 95% der Menschen so handhaben würden. Dafür haben zu viele Menschen einfach ein zu hohes Selbstwertgefühl als das man sich so verhalten muss.
Kann man so sehen. Ist auch in Ordnung. Ich kann es nur aus meiner Sicht bewerten und in meiner Welt haben viele schon ein Problem einen Job zu wechseln, wenn man 10 Minuten länger fahren muss. Auch ist den Menschen, die ich kenne, die Freizeit viel wichtiger als Karrieren. Ich sage ja nicht, dass 95% aller Fussballer so handeln würden, sondern 95% der Menschen. Ich würde es auch so machen. Es gibt so viele verschiedene Gründe und Möglichkeiten. Vielleicht hat Bürki auch gemerkt, dass es doch ganz schön ist, nicht mehr im Rampenlicht zu stehen? Vielleicht genießt er die Situation aktuell viel mehr als so mancher glaubt? Vielleicht ist es super, viel Geld zu bekommen, ohne den ständigen Druck zu spüren, ohne die Kritik in den Medien, ohne den social Media Wahnsinn. Keine Ahnung, man kann nur spekulieren.
Laut französischen Medien, allen voran der L’Equipe ist ein Wechsel noch nicht vom Tisch.
Lorient ist an einer Leihe interessiert, hat aber auch Helton Leite von Benfica auf der Liste.
Das Problem ist wohl das Gehalt, welches Bürki verdient. Helton verdient wohl einiges weniger.
Von einer Gehaltsbeteiligung ist da nicht die Rede.
Bevor wir jetzt weiterhin hier Orangen in Valencia erneuten, die noch nicht reif sind.
Wenn Bürki morgen noch da ist, kann man immer noch fleißig spekulieren und seine Beweggründe erforschen.
31.01.2022 - 16:04 Uhr
Zitat von Doktor_BiH
Schöne Auflistung nur zeigt diese Statistik nur die Gegentore und Spiele ohne Gegentor an und was soll uns das zeigen? Das Bürki weniger Gegentore hatte? Oder mehr Spiele ohne Gegentor? Bedeutet trotzdem nicht, dass er der bessere Torhüter war oder ist. Torhüter sind nicht allein oder oft überhaupt nicht an den Gegentoren Schuld die sie kassieren und so ist es auch bei Kobel der nur sehr wenige wirkliche Patzer dabei hatte in den Spielen die er bis jetzt bei uns gemacht hat. Dabei muss du auch bedenken mit was für einer Abwehr er teilweise gespielt hat und immer noch spielt. Die meiste Zeit war unsere Abwehr angeschlagen oder verletzt und sie ist sowieso nicht wirklich auf Top Niveau, das blendet so eine Statistik komplett aus.
Man merkt jetzt schon deutlich das Kobel viel sicherer wirkt als es Bürki je tat und er hat ein ganz anderes Auftreten als Bürki, er strahlt was aus. Dazu ist er noch jung und hat noch sehr viel Potenzial und wie gesagt sehe ich bei ihm nur ganz selten das er patzt trotz der vielen Gegentore.
Zitat von arche
Bürki hat beim BVB folgende Bilanz:
232 Spiele, 276 Gegentore, 83 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,189
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,8 %
Kobel hat beim BVB folgende Bilanz:
28 Spiele, 43 Gegentore, 6 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,535
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 13,9%
Unzulässiger Vergleich?
Vielleicht!
Und wenn man die einzelnen Spielzeiten nimmt?
Bilanz von Bürki
2015/16
42 Spiele, 36 Gegentore, 19 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 0,857
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 45,2%
2016/17
40 Spiele, 45 Gegentore, 13 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,125
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 32,5%
2017/18
47 Spiele, 65 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,382
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 31,9%
2018/19
40 Spiele, 47 Gegentore, 14 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,175
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,0%
2019/20
39 Spiele, 51 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,307
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 38,5%
2020/21
24 Spiele, 32 Gegentore, 7 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,333
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 29,2%
Nimmt man die durchschnittlichen Gegentore pro Spiel als Maßstab, dann hatte Bürki seine beste Saison in seinem ersten Jahr beim BVB, aber keine Saison, auch nicht 2020/21 als er von Hitz im Tor abgelöst wurde, in der er durchschnittlich mehr Gegentore als Kobel in seinen ersten 28 Spielen bekommen hat.
Immer noch ein unzulässiger Vergleich, weil die außergewöhnlich deutlich höhere Anzahl von Spielen ohne Gegentore, die Bürki im Vergleich zu Kobel aufweist, einer deutlich besseren Defensivarbeit des BVB in allen Spielzeiten seit 2015/16 im Vergleich zur aktuellen Saison geschuldet war, die ziemlich deutlich besseren Werte von Bürki demnach nicht durch seine Leistung, sondern die seiner Vorderleute entstanden ist?
Vielleicht ....
Vergleichen wir also, wie viele Gegentore der BVB in den Spielzeiten mit Bürki am jeweils 20. BL-Spieltag hatte, mit den 27 Gegentoren in der Bundesliga, die Kobel in dieser Saison auf dem Konto hat.
Kobel, Bundesliga:
2021/22, 18,5 Spiele bis zum 20 . Spieltag, 27 Gegentore = 1,459 Gegentore pro Spiel
Bürki, Bundesliga:
2020/21, 16 Spiele bis zum 20. Spieltag, 26 Gegentore = 1,625 Gegentore
2019/20, 18 Spiele bis zum 20. Spieltag, 28 Gegentore = 1,555
2018/19, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 20 Gegentore = 1,052
2017/18, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 23 Gegentore = 1,210
2016/17, 13 Spiele bis zum 20. Spieltag, 12 Gegentore = 0,923
2015/16, 20 Spiele bis zum 20. Spieltag, 24 Gegentore = 1,200
In den ersten vier Spielzeiten ist der positive Unterschied eklatant. Die Frage ist nur, ob es an Bürki lag bzw. jetzt an Kobel liegt oder an der besseren bzw. schlechteren Defensivarbeit der Mannschaft. Aber selbst in der Spielzeit 2019/20, in der Bürki (und die Defensivarbeit?) etwas schlechter liegt, hat Bürki wettbewerbsübergreifend immer noch bessere Werte (s.o.) als Kobel. Erst 2020/21 hat Bürki eine schlechtere Gegentorbilanz als Kobel, allerdings auch nur in der Bundesliga, nicht wettbewerbsübergreifend.
Wie ich es auch drehe und wende, statistisch (trotz aller Macken, die in solchen Vergleichen liegen) kann ich keinen signifikanten Unterschied zwischen Bürkis und Kobels Leistung erkennen. Es läuft sogar gegen den Trend hier im Forum. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Kobel schneidet bisher keinesfalls besser ab.
Bürki hat beim BVB folgende Bilanz:
232 Spiele, 276 Gegentore, 83 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,189
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,8 %
Kobel hat beim BVB folgende Bilanz:
28 Spiele, 43 Gegentore, 6 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,535
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 13,9%
Unzulässiger Vergleich?
Vielleicht!
Und wenn man die einzelnen Spielzeiten nimmt?
Bilanz von Bürki
2015/16
42 Spiele, 36 Gegentore, 19 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 0,857
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 45,2%
2016/17
40 Spiele, 45 Gegentore, 13 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,125
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 32,5%
2017/18
47 Spiele, 65 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,382
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 31,9%
2018/19
40 Spiele, 47 Gegentore, 14 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,175
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 35,0%
2019/20
39 Spiele, 51 Gegentore, 15 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,307
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 38,5%
2020/21
24 Spiele, 32 Gegentore, 7 Spiele ohne Gegentor
- Gegentore pro Spiel durchschnittlich 1,333
- Prozentsatz der Spiele ohne Gegentore 29,2%
Nimmt man die durchschnittlichen Gegentore pro Spiel als Maßstab, dann hatte Bürki seine beste Saison in seinem ersten Jahr beim BVB, aber keine Saison, auch nicht 2020/21 als er von Hitz im Tor abgelöst wurde, in der er durchschnittlich mehr Gegentore als Kobel in seinen ersten 28 Spielen bekommen hat.
Immer noch ein unzulässiger Vergleich, weil die außergewöhnlich deutlich höhere Anzahl von Spielen ohne Gegentore, die Bürki im Vergleich zu Kobel aufweist, einer deutlich besseren Defensivarbeit des BVB in allen Spielzeiten seit 2015/16 im Vergleich zur aktuellen Saison geschuldet war, die ziemlich deutlich besseren Werte von Bürki demnach nicht durch seine Leistung, sondern die seiner Vorderleute entstanden ist?
Vielleicht ....
Vergleichen wir also, wie viele Gegentore der BVB in den Spielzeiten mit Bürki am jeweils 20. BL-Spieltag hatte, mit den 27 Gegentoren in der Bundesliga, die Kobel in dieser Saison auf dem Konto hat.
Kobel, Bundesliga:
2021/22, 18,5 Spiele bis zum 20 . Spieltag, 27 Gegentore = 1,459 Gegentore pro Spiel
Bürki, Bundesliga:
2020/21, 16 Spiele bis zum 20. Spieltag, 26 Gegentore = 1,625 Gegentore
2019/20, 18 Spiele bis zum 20. Spieltag, 28 Gegentore = 1,555
2018/19, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 20 Gegentore = 1,052
2017/18, 19 Spiele bis zum 20. Spieltag, 23 Gegentore = 1,210
2016/17, 13 Spiele bis zum 20. Spieltag, 12 Gegentore = 0,923
2015/16, 20 Spiele bis zum 20. Spieltag, 24 Gegentore = 1,200
In den ersten vier Spielzeiten ist der positive Unterschied eklatant. Die Frage ist nur, ob es an Bürki lag bzw. jetzt an Kobel liegt oder an der besseren bzw. schlechteren Defensivarbeit der Mannschaft. Aber selbst in der Spielzeit 2019/20, in der Bürki (und die Defensivarbeit?) etwas schlechter liegt, hat Bürki wettbewerbsübergreifend immer noch bessere Werte (s.o.) als Kobel. Erst 2020/21 hat Bürki eine schlechtere Gegentorbilanz als Kobel, allerdings auch nur in der Bundesliga, nicht wettbewerbsübergreifend.
Wie ich es auch drehe und wende, statistisch (trotz aller Macken, die in solchen Vergleichen liegen) kann ich keinen signifikanten Unterschied zwischen Bürkis und Kobels Leistung erkennen. Es läuft sogar gegen den Trend hier im Forum. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Kobel schneidet bisher keinesfalls besser ab.
Schöne Auflistung nur zeigt diese Statistik nur die Gegentore und Spiele ohne Gegentor an und was soll uns das zeigen? Das Bürki weniger Gegentore hatte? Oder mehr Spiele ohne Gegentor? Bedeutet trotzdem nicht, dass er der bessere Torhüter war oder ist. Torhüter sind nicht allein oder oft überhaupt nicht an den Gegentoren Schuld die sie kassieren und so ist es auch bei Kobel der nur sehr wenige wirkliche Patzer dabei hatte in den Spielen die er bis jetzt bei uns gemacht hat. Dabei muss du auch bedenken mit was für einer Abwehr er teilweise gespielt hat und immer noch spielt. Die meiste Zeit war unsere Abwehr angeschlagen oder verletzt und sie ist sowieso nicht wirklich auf Top Niveau, das blendet so eine Statistik komplett aus.
Man merkt jetzt schon deutlich das Kobel viel sicherer wirkt als es Bürki je tat und er hat ein ganz anderes Auftreten als Bürki, er strahlt was aus. Dazu ist er noch jung und hat noch sehr viel Potenzial und wie gesagt sehe ich bei ihm nur ganz selten das er patzt trotz der vielen Gegentore.
ganz genau. Einen Spieler kann man nicht direkt an der reinen Statistik bewerten. Ist zwar auch durchsaus wichtig, aber das war ja Bürkis Problem nicht. Er konnte durchaus mal richtig stark halten, hatte aber auch immer mal wieder kleinere Fehler im Spiel. Ich fande, dass man nie richtig sicher sein konnte mit ihm nach dem Motto: Wenn die Abwehr überspielt wird, haben wir da hinten eine Granate. Nicht falsch verstehen, Bürki ist ein guter Keeper. Aber für Top Niveau hat es einfach - trotz starker Phasen - leider nicht gereicht. Mit Kobel wirkt ihr schon besser. Trotz der vielen Gegentore, welche hauptsächlich aus Abwehrfehlern resultieren. Die Verpflichtung war schon recht wichtig.
Wenn man Bürki jetzt los wird, ist das zum Glück dann das Ende dieser Saga. Ich wünsche ihm aufjedenfall Erfolg und dass er dann spielen kann
31.01.2022 - 16:26 Uhr
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von arche am 31.01.2022 um 16:28 Uhr bearbeitet
31.01.2022 - 16:52 Uhr
Zitat von arche
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Ich sehe den Vergleich Bürki/Kobel so:
Stellst du eine Pepsi und eine Coca Cola hin, werden sich mehr Leute für die Cola entscheiden. Füllst du die Inhalte in neutrale Dosen oder aber die Pepsi in die Cola, können die meisten Leute das nicht mehr unterscheiden und die Chance ist größ, dass sich mehr Leute für die Pepsi entscheiden.
Kobel ist ein Marketing-Gag während Bürki der Marketing-Supergau ist.
Er hat nicht schlecht gehalten, aber doch ein paar Mal zu oft Aussetzer gehabt. Eig. hat er aber nach seiner Horrorsaison, in der er ähnlich viele Riesenpatzer drin hatte, wie in der letzten Saison, eine seiner besten Saisons gespielt, sein Vertrag wurde folgerichtig verlängert. Ich denke man hätte ihm die Chance wieder geben sollen, nach der Horrorsaison, diese Saison evtl wieder eine Topsaison hinzulegen. Hat man nicht.
Stattdessen hat man Kobel geholt, der der typische vor übermäßigem Selbstbewusstsein strotzende Typ ist, bei dem es eben die Menschen schwer haben, ihn genauso "objektiv" zu "bewerten".
Ich höre hier ständig er ist ein sicherer Rückhalt und strahlt mehr Ruhe aus. Das wird einfach nur so dahergesagt, weil es einfach nicht stimmt.
Man redet von einer schlechteren Abwehr? Ich finde Akanji, der unter Bürki immer Stamm-IV war, spielt seine beste Saison bisher...
Das passt alles hinten und vorne nicht. Bürki wird wie eine Topstar-Cola bewertet, obwohl er Pepsi ist und Kobel wie eine noch verbesserte Coca-Cola, obwohl er auch Pepsi ist.
Also mir ist und war es dieses Saison vollkommen egal ob jetzt Bürki oder Kobel oder Hitz im Tor stehen, weil ich, rein objektiv, keinen großen Unterschied sehe. Die Stärken Kobels würde Bürki durch andere Stärken wettmachen und die Schwächen der beiden geben sich auch nicht viel.
Aber Kobel ist der Star und Bürki ist der Sündenbock.
Den großen Vorteil den ich wiederum sehe, warum ich wahrscheinlich auch Kobel spielen lassen würde, ist dessen Alter.
Ich hatte allerdings subjektiv den Eindruck, dass Kobel am Anfang der Saison besser gehalten hat als in den letzten Spielen, anstatt dass er immer besser wird. Aber das ist wirklich nur subjektiv :-D
31.01.2022 - 17:09 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Ich sehe den Vergleich Bürki/Kobel so:
Stellst du eine Pepsi und eine Coca Cola hin, werden sich mehr Leute für die Cola entscheiden. Füllst du die Inhalte in neutrale Dosen oder aber die Pepsi in die Cola, können die meisten Leute das nicht mehr unterscheiden und die Chance ist größ, dass sich mehr Leute für die Pepsi entscheiden.
Kobel ist ein Marketing-Gag während Bürki der Marketing-Supergau ist.
Er hat nicht schlecht gehalten, aber doch ein paar Mal zu oft Aussetzer gehabt. Eig. hat er aber nach seiner Horrorsaison, in der er ähnlich viele Riesenpatzer drin hatte, wie in der letzten Saison, eine seiner besten Saisons gespielt, sein Vertrag wurde folgerichtig verlängert. Ich denke man hätte ihm die Chance wieder geben sollen, nach der Horrorsaison, diese Saison evtl wieder eine Topsaison hinzulegen. Hat man nicht.
Stattdessen hat man Kobel geholt, der der typische vor übermäßigem Selbstbewusstsein strotzende Typ ist, bei dem es eben die Menschen schwer haben, ihn genauso "objektiv" zu "bewerten".
Ich höre hier ständig er ist ein sicherer Rückhalt und strahlt mehr Ruhe aus. Das wird einfach nur so dahergesagt, weil es einfach nicht stimmt.
Man redet von einer schlechteren Abwehr? Ich finde Akanji, der unter Bürki immer Stamm-IV war, spielt seine beste Saison bisher...
Das passt alles hinten und vorne nicht. Bürki wird wie eine Topstar-Cola bewertet, obwohl er Pepsi ist und Kobel wie eine noch verbesserte Coca-Cola, obwohl er auch Pepsi ist.
Also mir ist und war es dieses Saison vollkommen egal ob jetzt Bürki oder Kobel oder Hitz im Tor stehen, weil ich, rein objektiv, keinen großen Unterschied sehe. Die Stärken Kobels würde Bürki durch andere Stärken wettmachen und die Schwächen der beiden geben sich auch nicht viel.
Aber Kobel ist der Star und Bürki ist der Sündenbock.
Den großen Vorteil den ich wiederum sehe, warum ich wahrscheinlich auch Kobel spielen lassen würde, ist dessen Alter.
Ich hatte allerdings subjektiv den Eindruck, dass Kobel am Anfang der Saison besser gehalten hat als in den letzten Spielen, anstatt dass er immer besser wird. Aber das ist wirklich nur subjektiv :-D
Zitat von arche
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Ich sehe den Vergleich Bürki/Kobel so:
Stellst du eine Pepsi und eine Coca Cola hin, werden sich mehr Leute für die Cola entscheiden. Füllst du die Inhalte in neutrale Dosen oder aber die Pepsi in die Cola, können die meisten Leute das nicht mehr unterscheiden und die Chance ist größ, dass sich mehr Leute für die Pepsi entscheiden.
Kobel ist ein Marketing-Gag während Bürki der Marketing-Supergau ist.
Er hat nicht schlecht gehalten, aber doch ein paar Mal zu oft Aussetzer gehabt. Eig. hat er aber nach seiner Horrorsaison, in der er ähnlich viele Riesenpatzer drin hatte, wie in der letzten Saison, eine seiner besten Saisons gespielt, sein Vertrag wurde folgerichtig verlängert. Ich denke man hätte ihm die Chance wieder geben sollen, nach der Horrorsaison, diese Saison evtl wieder eine Topsaison hinzulegen. Hat man nicht.
Stattdessen hat man Kobel geholt, der der typische vor übermäßigem Selbstbewusstsein strotzende Typ ist, bei dem es eben die Menschen schwer haben, ihn genauso "objektiv" zu "bewerten".
Ich höre hier ständig er ist ein sicherer Rückhalt und strahlt mehr Ruhe aus. Das wird einfach nur so dahergesagt, weil es einfach nicht stimmt.
Man redet von einer schlechteren Abwehr? Ich finde Akanji, der unter Bürki immer Stamm-IV war, spielt seine beste Saison bisher...
Das passt alles hinten und vorne nicht. Bürki wird wie eine Topstar-Cola bewertet, obwohl er Pepsi ist und Kobel wie eine noch verbesserte Coca-Cola, obwohl er auch Pepsi ist.
Also mir ist und war es dieses Saison vollkommen egal ob jetzt Bürki oder Kobel oder Hitz im Tor stehen, weil ich, rein objektiv, keinen großen Unterschied sehe. Die Stärken Kobels würde Bürki durch andere Stärken wettmachen und die Schwächen der beiden geben sich auch nicht viel.
Aber Kobel ist der Star und Bürki ist der Sündenbock.
Den großen Vorteil den ich wiederum sehe, warum ich wahrscheinlich auch Kobel spielen lassen würde, ist dessen Alter.
Ich hatte allerdings subjektiv den Eindruck, dass Kobel am Anfang der Saison besser gehalten hat als in den letzten Spielen, anstatt dass er immer besser wird. Aber das ist wirklich nur subjektiv :-D
Sehe ich anders als du, und zwar aus zwei gründen:
Zuerst einmal ist Bürki nicht die Komplettpfeife zu der er hier manchmal gemacht wird, aber es fehlt ihm an 2 Faktoren, weshalb es für das Level von Borussia nicht reicht. Fußballerisch ist er nicht zu gebrauchen, das ist definitiv unterstes Bundesliganiveau, mit Ball am Fuß, und das ist gerade bei einem Team, das eher dominant ist, eine extreme Schwächung.
Zum anderen muss er, anders als ein Torwart von Bochum, in der Lage sein, in den 5 Situationen, in denen er im Spiel gefragt ist, da zu sein. Und das kann er für mich nicht. Er macht nicht viele kapitale Böcke, aber er hält auch nicht mal einen unhaltbaren.
Und das ist eben der große Unterschied zu Kobel. Kobel ist nicht perfekt, aber auch noch verdammt jung für einen keeper, ist hinten quasi als Libero zu gebrauchen und ist eben auch mal in der Lage, einen vermeintlich unhaltbaren rauszuholen und - und deshalb ist er für mich schon jetzt eine andere Kategorie. Was nicht bedeutet, dass Bürki nicht bei Bochum ein guter Torwart sein könnte.
31.01.2022 - 17:31 Uhr
Zitat von BVB-Toby
Sehe ich anders als du, und zwar aus zwei gründen:
Zuerst einmal ist Bürki nicht die Komplettpfeife zu der er hier manchmal gemacht wird, aber es fehlt ihm an 2 Faktoren, weshalb es für das Level von Borussia nicht reicht. Fußballerisch ist er nicht zu gebrauchen, das ist definitiv unterstes Bundesliganiveau, mit Ball am Fuß, und das ist gerade bei einem Team, das eher dominant ist, eine extreme Schwächung.
Zum anderen muss er, anders als ein Torwart von Bochum, in der Lage sein, in den 5 Situationen, in denen er im Spiel gefragt ist, da zu sein. Und das kann er für mich nicht. Er macht nicht viele kapitale Böcke, aber er hält auch nicht mal einen unhaltbaren.
Und das ist eben der große Unterschied zu Kobel. Kobel ist nicht perfekt, aber auch noch verdammt jung für einen keeper, ist hinten quasi als Libero zu gebrauchen und ist eben auch mal in der Lage, einen vermeintlich unhaltbaren rauszuholen und - und deshalb ist er für mich schon jetzt eine andere Kategorie. Was nicht bedeutet, dass Bürki nicht bei Bochum ein guter Torwart sein könnte.
Zitat von GonzoFronzo
Ich sehe den Vergleich Bürki/Kobel so:
Stellst du eine Pepsi und eine Coca Cola hin, werden sich mehr Leute für die Cola entscheiden. Füllst du die Inhalte in neutrale Dosen oder aber die Pepsi in die Cola, können die meisten Leute das nicht mehr unterscheiden und die Chance ist größ, dass sich mehr Leute für die Pepsi entscheiden.
Kobel ist ein Marketing-Gag während Bürki der Marketing-Supergau ist.
Er hat nicht schlecht gehalten, aber doch ein paar Mal zu oft Aussetzer gehabt. Eig. hat er aber nach seiner Horrorsaison, in der er ähnlich viele Riesenpatzer drin hatte, wie in der letzten Saison, eine seiner besten Saisons gespielt, sein Vertrag wurde folgerichtig verlängert. Ich denke man hätte ihm die Chance wieder geben sollen, nach der Horrorsaison, diese Saison evtl wieder eine Topsaison hinzulegen. Hat man nicht.
Stattdessen hat man Kobel geholt, der der typische vor übermäßigem Selbstbewusstsein strotzende Typ ist, bei dem es eben die Menschen schwer haben, ihn genauso "objektiv" zu "bewerten".
Ich höre hier ständig er ist ein sicherer Rückhalt und strahlt mehr Ruhe aus. Das wird einfach nur so dahergesagt, weil es einfach nicht stimmt.
Man redet von einer schlechteren Abwehr? Ich finde Akanji, der unter Bürki immer Stamm-IV war, spielt seine beste Saison bisher...
Das passt alles hinten und vorne nicht. Bürki wird wie eine Topstar-Cola bewertet, obwohl er Pepsi ist und Kobel wie eine noch verbesserte Coca-Cola, obwohl er auch Pepsi ist.
Also mir ist und war es dieses Saison vollkommen egal ob jetzt Bürki oder Kobel oder Hitz im Tor stehen, weil ich, rein objektiv, keinen großen Unterschied sehe. Die Stärken Kobels würde Bürki durch andere Stärken wettmachen und die Schwächen der beiden geben sich auch nicht viel.
Aber Kobel ist der Star und Bürki ist der Sündenbock.
Den großen Vorteil den ich wiederum sehe, warum ich wahrscheinlich auch Kobel spielen lassen würde, ist dessen Alter.
Ich hatte allerdings subjektiv den Eindruck, dass Kobel am Anfang der Saison besser gehalten hat als in den letzten Spielen, anstatt dass er immer besser wird. Aber das ist wirklich nur subjektiv :-D
Zitat von arche
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Ein bisschen Teufel spielen möchte ich schon als Replik auf die erwartbaren subjektiven Eindrücke als Argument gegen die Statistik zu Bürki und Kobel, v.a. weil ich auch zu Beginn der Saison den Eindruck hatte, dort steht jetzt ein Torhüter, der mehr Sicherheit ausstrahlt, weniger Abschläge ins Aus oder ungenau abschlägt und bessere Strafraumbeherrschung anbieten kann. Gerade aber weil sich diese Eindrücke bei mir sukzessive relativiert haben, wollte ich mal schauen, wie das denn statistisch aussieht und habe selbst mal einige Daten zusammengestellt.
Übrigens kann man das auch auf einschlägigen Websites nachvollziehen, wie z.B. hier:
https://fbref.com/de/fussballspieler/9d12e142/Roman-Burki
https://fbref.com/de/fussballspieler/cd59b9df/Gregor-Kobel
(unter "Torhüter" nachschauen)
Ich sehe den Vergleich Bürki/Kobel so:
Stellst du eine Pepsi und eine Coca Cola hin, werden sich mehr Leute für die Cola entscheiden. Füllst du die Inhalte in neutrale Dosen oder aber die Pepsi in die Cola, können die meisten Leute das nicht mehr unterscheiden und die Chance ist größ, dass sich mehr Leute für die Pepsi entscheiden.
Kobel ist ein Marketing-Gag während Bürki der Marketing-Supergau ist.
Er hat nicht schlecht gehalten, aber doch ein paar Mal zu oft Aussetzer gehabt. Eig. hat er aber nach seiner Horrorsaison, in der er ähnlich viele Riesenpatzer drin hatte, wie in der letzten Saison, eine seiner besten Saisons gespielt, sein Vertrag wurde folgerichtig verlängert. Ich denke man hätte ihm die Chance wieder geben sollen, nach der Horrorsaison, diese Saison evtl wieder eine Topsaison hinzulegen. Hat man nicht.
Stattdessen hat man Kobel geholt, der der typische vor übermäßigem Selbstbewusstsein strotzende Typ ist, bei dem es eben die Menschen schwer haben, ihn genauso "objektiv" zu "bewerten".
Ich höre hier ständig er ist ein sicherer Rückhalt und strahlt mehr Ruhe aus. Das wird einfach nur so dahergesagt, weil es einfach nicht stimmt.
Man redet von einer schlechteren Abwehr? Ich finde Akanji, der unter Bürki immer Stamm-IV war, spielt seine beste Saison bisher...
Das passt alles hinten und vorne nicht. Bürki wird wie eine Topstar-Cola bewertet, obwohl er Pepsi ist und Kobel wie eine noch verbesserte Coca-Cola, obwohl er auch Pepsi ist.
Also mir ist und war es dieses Saison vollkommen egal ob jetzt Bürki oder Kobel oder Hitz im Tor stehen, weil ich, rein objektiv, keinen großen Unterschied sehe. Die Stärken Kobels würde Bürki durch andere Stärken wettmachen und die Schwächen der beiden geben sich auch nicht viel.
Aber Kobel ist der Star und Bürki ist der Sündenbock.
Den großen Vorteil den ich wiederum sehe, warum ich wahrscheinlich auch Kobel spielen lassen würde, ist dessen Alter.
Ich hatte allerdings subjektiv den Eindruck, dass Kobel am Anfang der Saison besser gehalten hat als in den letzten Spielen, anstatt dass er immer besser wird. Aber das ist wirklich nur subjektiv :-D
Sehe ich anders als du, und zwar aus zwei gründen:
Zuerst einmal ist Bürki nicht die Komplettpfeife zu der er hier manchmal gemacht wird, aber es fehlt ihm an 2 Faktoren, weshalb es für das Level von Borussia nicht reicht. Fußballerisch ist er nicht zu gebrauchen, das ist definitiv unterstes Bundesliganiveau, mit Ball am Fuß, und das ist gerade bei einem Team, das eher dominant ist, eine extreme Schwächung.
Zum anderen muss er, anders als ein Torwart von Bochum, in der Lage sein, in den 5 Situationen, in denen er im Spiel gefragt ist, da zu sein. Und das kann er für mich nicht. Er macht nicht viele kapitale Böcke, aber er hält auch nicht mal einen unhaltbaren.
Und das ist eben der große Unterschied zu Kobel. Kobel ist nicht perfekt, aber auch noch verdammt jung für einen keeper, ist hinten quasi als Libero zu gebrauchen und ist eben auch mal in der Lage, einen vermeintlich unhaltbaren rauszuholen und - und deshalb ist er für mich schon jetzt eine andere Kategorie. Was nicht bedeutet, dass Bürki nicht bei Bochum ein guter Torwart sein könnte.
Bürki rein betrachtet an der Hinrunde letztes Jahr, bzw bis er verletzt war, ja.
Aber der Bürki davor hat sehr wohl Unhaltbare auch rausgeholt.
Und da ist wieder das Mysterium. Kobel hat für mich noch keinen dieser Unhaltbaren rausgeholt im BVB-Dress. Das hat er beim VfB letztes Jahr. Er spielt den Libero während Bürki unterstes Bundesliga-Niveau mit dem Fuß ist? Alles klar. Wie gesagt, es ist fast unmöglich, wenn man einmal einen Ruf weg hat, diesen Ruf auch wieder wegzubekommen. Und mit der richtigen Ausstrahlung sieht genau der gleiche Ablauf, Ball annehmen und zum Abwehrspieler weiterleiten, total anders aus und viel besser...
Ich glaube sowieso da verwechselst du etwas, Bürki ist grottig bei den langen Bällen gewesen, die aber auch zu oft nach Außen an die Seitenlinie kamen. Diese Bälle spielt Kobel kaum. Das hat aber auch etwas mit Anweisungen vom Trainer zu tun. Bei den kurzen Bällen war er eig. sicher, bis eben auf die Spiele mit den Patzern.
Aber gut, ich will da gar nicht streiten, ich freue mich wenn Bürki verliehen wird und bin zufrieden mit Kobel als Nr.1.
Ich halte es nur für ein Gerücht, dass er besser ist oder dass er Bürki vom Niveau her mal klar überragen wird. Wenn dem so sein sollte, schön, wenn nicht kann man ja einen x-beliebigen ähnlich guten Torhüter holen.
Bürkis Zeit ist doch eh vorbei und auch vom Alter her, war der Torhüter-Wechsel angebracht, auch wenn er im Normalfall 2-3 Jahre später passiert, finde ich es eig. gut einen ca 30-jährigen schon mit einem jungen Torhüter zu ersetzen.
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