TSV 1860 München TSV 1860 München
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Presseschau - Feedback

23.01.2009 - 00:50 Uhr
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Presseschau - Feedback |#151
10.09.2025 - 08:04 Uhr
Zitat von lion60
https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/jens-lehmann-will-beim-tsv-1860-einsteigen-die-az-kennt-seine-plaene-art-1079677

Kann das jemand mit Zugang zusammenfassen?

Nur Spekulation oder tatsächliche Informationen?

Vielen Dank 🫣

lg

lion60


Lehmann möchte mit einem Investorenpool einsteigen, er sucht dafür weltweit nach Investoren, möchte aber wohl auch regionale Unternehmen und Investoren mit einbeziehen. Hat darüber wohl auch mit Martin Gräfer gesprochen.
Er rechnet persönlich mit einem Kaufpreis von 26 bis 30 Mio. inkl. Übernahme der Verbindlichkeiten
Sollte er einsteigen, dann müsste Christian Werner wohl seinen Platz räumen. Lehmann möchte selbst "Head of Sports " werden und soll dabei von zwei prominenten Ex-Löwen unterstüzt werden, die zudem auch als Repräsentanten des Vereins auftreten sollen.
Zudem schwebt ihm ein Stadion in Riem vor. Es soll eine Multifunktionsarena für 40-50.000 Zuschauer werden und zwischen 250-300 Mio kosten.

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Sechzig München passt einfach nicht in eine Fußball-Arena, das ist einfach so!
Wenn du in dem Tunnel stehst, bevor du auf den Rasen kommst, das riecht nach Fußball!
Fußball is nicht Schicki-Micki, Fußball is Stehplatz, Bier in der Hand, Bratwurst, Mannschaft anfeuern, nach Schweiß stinken! Und die Mannschaft versucht das zurück zu geben ! Und genau DAS ist SECHZIG MÜNCHEN!!! (Sascha Mölders [Fußballgott])


FREIHEIT FÜR SECHZIG !
Presseschau - Feedback |#152
10.09.2025 - 08:51 Uhr
Auch ich sähe einen Jens Lehmann sehr ungern bei unserm TSV. Aber er würde ja nicht alleine die Anteile halten, sondern eher das Gesicht einer Mehrzahl von Investoren sein. Und wenn das bedeutet, dass wir statt einem erratischen, unverlässlichen und rein machtbesessenen Darlehensgeber hin zu einer Gruppe seriöser, solider und sich mit den hiesigen Gepflogenheiten auskennender Unternehmer wandern, dann sehe ich das erstmal nicht als rein negativ.

Da kommt es am Ende einfach auf die tatsächliche Ausgestaltung an. In der AZ wird ja auch wild umherspekuliert. Ein "Head of Sports", was JL dann wohl wäre, klingt für mich eher nicht nach einem klassischen Sportdirektor, sondern eher nach einem Bindeglied zwischen dem operativen Geschäft und den verschiedenen Anteilseignern. Das wäre grundsätzlich eine sinnvolle Position, weil die tatsächlich operativ eingebundenen Personen (Werner/PG im Moment) dann nicht mehr dauerhaft Gesellschafterthemen bearbeiten/beantworten müssen. Und bei einer Mehrzahl von Investoren macht eine eigene Stelle hier durchaus Sinn!

Dass man sich noch weitere Ex-Löwen an Bord holen möchte, wird ja eh immer gefordert und kann auch positiv sein. Ein Benny Lauth könnte sicher im Marketing/TV-Bereich einige Türen öffnen z.B. Am Ende kommt es immer auf die Ausgestaltung an. Wenn da jetzt ein Hofmann und Winkler auftauchen, kannst den Laden zusperren. Leute, wie Lauth/Mauersberger/Schindler/Bender könnten dagegen schon einen Mehrwert bieten. Und dass das einem CW den Job kosten würde, das ist auch reine Spekulation von der AZ, welche auch sprachlich so gekennzeichnet wurde ("Ob für den erfolgreichen Sport-Geschäftsführer Christian Werner in diesem Führungskonstrukt dann überhaupt noch Platz wäre? Wohl kaum, da Lehmanns Pläne vorsehen, noch weitere sportliche Expertise dazuzuholen").

"Wohl kaum" ist eine rein subjektive Bewertung der Autoren und "dazuholen" suggeriert ja erstmal Addition statt Substitution.
Was mich am meisten irritiert ist, wie die AZ überhaupt an diese Infos kommt. Lehmann selbst hat ja eine Kommentierung abgelehnt... Gräfer?

Edith sagt noch: das Stadionthema werte ich jetzt erstmal nicht großartig, weil ich denke, dass das der zweite Schritt vor dem ersten wäre. 40k in Riem kannst du Investoren halt besser verkaufen als Zukunftsvision, als 15k im Sechzger, so sehr mein Herz dabei blutet.

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casselfornia x giasing

Dieser Beitrag wurde zuletzt von corvee am 10.09.2025 um 08:54 Uhr bearbeitet
Presseschau - Feedback |#153
24.04.2026 - 09:38 Uhr
Klare Worte – doch nicht alles wirkt stimmig. Warum Verlaat, Schröter und Wolfram für Misserfolge haftbar gemacht werden, ist schwer nachvollziehbar: Alle drei waren über weite Strecken der Saison verletzt und konnten kaum Einfluss nehmen. Das Trio Jacobsen, Schifferl und Philipp gehörte dagegen zum Stamm. Für sie muss das kühl verkündete Aus wie eine Abrechnung wirken.
Den Absatz finde ich auch einfach Faktisch Falsch.

Nur Jacobsen war wirklich unangefochtener Stammspieler.

Paula hat weder Verlaat, Schröter oder Wolfram für irgendwas Verantwortlich gemacht, er hat sogar spezifisch die Verletzungsprobleme angesprochen.

Aber man braucht sich auch nicht wundern, wenn man sieht wer da neben Kellner am Artikel rumgewerkelt hat, merkt man den Dubai24 Einfluss.

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~-~ TSV 1860 München ~-~


EINMAL LÖWE IMMER LÖWE
Presseschau - Feedback |#154
27.04.2026 - 17:40 Uhr
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-kommentar-manfred-paula-kader-kahlschlag-verlaat-jacobsen-schifferl-loewen-94279147.html

grundsätzlich finde ich Uli Kellners Arbeit ganz gut, diese Kommentar ist m.E. aber bodenlos schlecht. Nicht vom Schreibstil sondern vom Inhalt. Dass er mit der Entscheidung Schifferl ein Problem hat, hat man in der letzten Löwenrunde schon gemerkt.
Den größten Fehler macht er, nicht nur er aber eben in diesem Kommentar, dass man ein Merkmal nimmt, zB Identifikation. Dann nimmt man einen Spieler aus der Vergangenheit und vergleicht dieses Merkmal mit einem aktuellen Abgang. Daraus leitet man nun ab, dass sich Paula widerspricht und "seinen emotionalen Kompass" verloren hat. Holla die Waldfee. Warum man sich von einem Spieler trennt oder eben nicht, hat doch zig verschiedene Faktoren. Deniz bringt wohl genau die Merkmale mit, die man kommende Saison benötigt - Verlaat halt nicht. Dass beide länger verletzt sind ist doch einfach EIN Punkt von vielen.

Dass jetzt Verlaat "DAS Gesicht" des Vereines war...also ich weiß ja nicht. Diese Saison war er es jedenfalls nicht. Nicht falsch verstehen, meine Tochter hat auch ein Verlaat Trikot, aber deswegen Paula vorzuwerfen er hätte seine eigenen Überzeugungen und Grundsätze über den Haufen geschmissen finde ich mehr als Hart und unangebracht.

Das Paula-Bashing was in der TZ und db24 passiert ist sowieso wieder typisch. Anscheinend benötigen Viele immer ein Feinbild. Jahrelang war es RR jetzt ist es als Paula. Klick-orientierte Berichterstattung braucht Feinbilder, das ist klar. Das jetzt aber die Medien die auf die Spieler die ganze Saison draufgehauen haben, nun so überrascht tun, dass es Veränderungen gibt ist schon witzig.
Presseschau - Feedback |#155
04.06.2026 - 12:20 Uhr
Mich stört es enorm, wie zurzeit mal wieder stellenweise über Ismaik berichtet wird.

Seit Jahren gibt es Berichterstattung, die versucht, die realen Ereignisse nuanciert und möglichst klar aufzubereiten, auch unter Berücksichtigung der verschiedenen Standpunkte der Konfliktparteien.
Ich möchte hier nochmals die SZ hervorheben, die in meinen Augen wirklich richtig gute Arbeit leistet.

ABER: Es gibt leider immer und immer wieder (und leider Gottes gibt es ja keinen Mangel an solchen Gelegenheiten) auch Situationen, in denen es zu erheblichen Konflikten zwischen e.V. und Ismaik kommt. Und jedes mal verläuft die Berichterstattung selbst von spezialisierten Sportmedien gleich ab: Man macht einen Artikel über den Vorfall und seine Konsequenzen, ohne die Vorgeschichte ansatzweise zu erwähnen. Hier mal das Beispiel der beiden (für mich) wichtigsten Infoseiten Transfermarkt und Kicker:
https://www.transfermarkt.de/zwangsabstieg-offiziell-1860-munchen-erhalt-keine-drittliga-lizenz-zweites-mal-nach-2017/view/news/480531
https://www.kicker.de/der-1860-zwangsabstieg-und-die-folgen-1225058/artikel

So weit, so gut und verständlich. Man informiert über das Vorgehen. Jetzt kommt aber wie immer der unvermeidliche Post unseres (hoffentlich bald nicht mehr) Gesellschafters bzw. seiner Agentur. Es ist völlig egal, was für ein Blödsinn in diesem Post steht, es ist völlig irrelevant, wie viele innere Widersprüche sich daraus ergeben, es interessiert niemanden, welche Vorgeschichte es gibt. Es wird auch nicht ansatzweise im gleichen Maß darüber berichtet, was der e.V. (in diesem Fall bspw. über sein FAQ) über die Verhandlungen berichtet. Warum auch, es gibt ja den lustigen Onkel aus Jordanien, der sich gut klickt. Und heraus kommen dann solche Artikel:
https://www.transfermarkt.de/investor-ismaik-erklart-finanzielle-mittel-waren-da-aber-kein-konsens-zwischen-parteien/view/news/480547
https://www.kicker.de/ismaik-statement-heute-empfinde-ich-grosse-traurigkeit-1225074/artikel

Ich verlange nicht von den Lesern, dass sie sich in allen Details mit Sechzig auskennen, ich widme dem ganzen Konstrukt seit Jahren (vllt. zu viel) Zeit und kann immer noch nicht ansatzweise behaupten, ich würde alles verstehen. ABER: Ich verlange von expliziten Fußballmedien, dass sie mehr leisten, als einfach nur solche Social-Media-Postings widerzugeben und damit einen völlig falsches Bild der Geschehnisse weiterzuverbreiten, das sich dann außerhalb der Löwenbubble logischerweise festsetzt. Dieses Muster zeigt sich immer wieder, ich möchte hier einfach mal exemplarisch das Ganze oberflächlich auseinandernehmen, um auch klarzumachen, dass es kein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre, diese Artikel anders zu schreiben @Marie_Schwabe :

- "Bis spät in die Nacht hinein":
In welche Nacht eigentlich?! Die Deadline war um 17 Uhr, den ganzen Tag über wurde noch verhandelt, Ismaik hat tagsüber noch eine "3" geschickt
- "Eines dieser Papiere wäre für die HAM-Seite akzeptabel gewesen, eines für den e.V., beide hätten nach ihrer Darstellung der KGaA geholfen. Trotzdem war kein Konsens zustande gekommen."
Der e.V. war basierend auf den eigenen Mitteilungen (insb. FAQ) und der SZ dazu bereit, alle Bedingungen zu erfüllen, die 50+1-Konform gewesen wären. Der Lizenzentzug wäre basierend auf Ismaiks Forderungen absolut unausweichlich gewesen
- "das grundlegende Problem seit vielen Jahren bekannt: wiederkehrende finanzielle Defizite, die daraus entstehen, dass die Ausgaben die tatsächlichen Möglichkeiten des Vereins übersteigen. Jahr für Jahr mussten zusätzliche Mittel bereitgestellt werden, um diese Lücke zu schließen."
Ja, aber Ismaik war diese Saison der Grund für die Budgeterhöhung, gegen den Willen der e.V.-Vertreter!

Das sind nur drei Abschnitte, aus beiden Artikeln gezogen, die aber sofort (!) ins Auge stechen müssen, wenn ich mich mit der Thematik auseinandersetze. Stattdessen wird darauf hingewiesen, dass Ismaik unter seinem Post verunglimpft wurde, mit dem Subtext, dass ja die ach so bösen Fans Ismaik seit Jahren nur als Zahlonkel haben wollen, aber zu keinen Zugeständnissen bereit sind.
Dieses Muster in der Berichterstattung zieht sich leider seit Jahren durch und ist für mich langsam absolut unverständlich und nur einigermaßen schwer zu ertragen. Mir ist bewusst, dass so Klicks generiert werden können, ohne viel Eigenleistung erbringen zu müssen und natürlich ist das für Newsportale attraktiv. Aber gerade als Fachjournalist muss ich doch eigentlich den Anspruch an mich haben, etwas weiter über den Tellerrand zu schauen als ein Twitter-Post des notorischen Lügners Ismaik. Das verzerrte Bild, das diese Berichterstattung ergibt, zeigt sich ja sinnbildhaft in den Kommentaren zur aktuellen Ismaik-News.

Ich möchte das hier auch nicht als "Lügenpresse" und pauschale Kritik an den ach-so-schlimmen Medien verstanden wissen. Aber gerade mit Blick auf Ismaik ist es seit Jahren mangelhaft, wie berichtet wird und das ist auch ein Grund, warum unsere Fanlandschaft so gespalten ist. Man kann, soll und muss natürlich über Ismaik und seine Stellungnahmen berichten. Man muss aber am Ende auch klar benennen, wenn er lügt!
Presseschau - Feedback |#156
06.06.2026 - 01:37 Uhr
Zitat von Breatnach
Da mehrere Rechtschreibfehler (z.B. fünk statt fünf) drin sind, halte ich es eher nicht für KI generiert. Aber gerade am Anfang waren sehr viele Fehler bzgl. der Spieler und Trainer. Aiges spielte nie 2.Liga Portugal. Ribamar wurde nicht verliehen. Biero wurde nicht entlassen. Aber gut, für den wirtschaftlichen Blickwinkel ist das eher unerheblich.


Gerade die Tippfehler sind kein Argument gegen KI, ganz im Gegenteil: Spätestens bei der sich ständig wiederholenden und schon ziemlich nervigen "fünkzehn" war mir klar, dass es sich definitiv zu großen Teilen um KI-generierten Fülltext zwischen den vorgegebenen Rechercheinhalten handeln muss.

Ein toller Text, in Teilen etwas drüber geraten aber tatsächlich sehr beeindruckend. Die etlichen Inhalts- (sportlicher Bereich) und Textfehler wecken ein paar Zweifel bezüglich der Recherchetiefe des Inhalts, im Großen und Ganzen wird der aber hoffentlich stimmen.

lg

lion60
Presseschau - Feedback |#157
06.06.2026 - 09:41 Uhr
Wir hatten die Diskussion ja schonmal hier im Forum.
Mir fällt das berufsbedingt auch einfach schneller und - ja - negativer auf, als vielen anderen Lesern.
Ich will jetzt hier keine Textanalyse vorlegen, aber beide Texte weisen "klassische" KI-Merkmale, bzw. KI-Fehler auf. Nur um einige zu nennen: der Text weist Halluzinationen/Konfabulationen (non-existente Personen/Ereignisse), Error Propagation (wiederholte Fortführung von Input-Rechtschreibfehlern, wie von @Lion_60 genannt), Überverallgemeinerungen (große Schlüsse werden aus wenig Daten gezogen) oder auch klassische Repetition Bias und Verbosität auf.
Das sind nur ein paar KI-Indikatoren, die mir beim jeweiligen einmaligen Lesen entgegensprangen. Und klar, das können z.T. auch menschliche Fehler sein, aber das gehäufte Auftreten von wirklich klassischen KI-Fehlern weist für mich klar darauf hin, dass dieser Text zwar nicht kompletter AI-Slop ist - dafür ist er inhaltlich auch zu stark - aber definitiv nur auf einigen Stichpunkten und auf zugegeben gutem Prompting aufbaut.

Das Problem ist aus meiner Sicht, dass das nicht klar gekennzeichnet wird und durch den beinahe investigativen Reportage-Stil das Bild eines enorm gut informierten und sach-, wie wahrheitsgetreuen Textes von einem Insider-Autor gezeichnet wird. Und das ist dieser Mann nunmal nicht.

Ich gehöre auch zu den Menschen, die solche Texte dann kaum noch gerne lesen. Und ich fühle mich dann beinahe getäuscht, wenn nicht zumindest arg verschaukelt.
Das Problem: wie @Hanse-Loewe schon sagte, beleuchtet der Text durchaus spannende und wohl auch inhaltlich wie semantisch kohärente und korrekte verhaltensökonomische Perspektiven und Argumentationen. Etwas, was niemand der Münchner Schmierblätter, auch die SZ nicht, so hinkriegt. Der Text hat also eine ganz klare Daseinsberechtigung und bereichert auch die Diskussion hier im Forum.

Dennoch sind mir zum Beispiel die logischerweise kürzeren Beiträge vom @Hanse-Loewe über die spieltheoretischen oder verhaltensökonomischen Konsequenzen und Möglichkeiten im Gesellschafterstreit 10x lieber, als so eine ausufernde, verbose und irgendwo hinters Licht führende Textwand eines Outsiders - bei aller Dankbarkeit für die verschiedenen Perspektiven.

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casselfornia x giasing
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