TSV 1860 München TSV 1860 München
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Presseschau - Feedback

23.01.2009 - 00:50 Uhr
Presseschau - Feedback |#111
15.06.2018 - 11:27 Uhr
Die Fans einigen wird der aktuelle Verhandlungs-Erfolg nicht. Weil für manche bestimmte Themen nur Mittel zum Zweck sind. Manch einer hat sich über viele Monate Feindbilder geschaffen und hetzt täglich gegen einige Personen. Das hat sich tief in den Köpfen festgesetzt und wird fast immer persönlich.
https://loewenmagazin.de/die-standhaftigkeit-hat-sich-ausgezahlt-einigung-mit-dem-investor-fuer-eine-sportliche-zukunft

Für mich in vielerlei Hinsicht ein sehr gelungener Artikel, der auch meine Meinung wiederspiegelt!
Presseschau - Feedback |#112
19.06.2018 - 10:14 Uhr
Naja, da brauchen wir jetzt hier nichts zu verdrehen.
Diese Aussagen sind ganz klar darauf zurückzuführen, dass GG und Bierofka gegangen wären - wenn man keine Einigung gefunden hätte und damit hätten sie sich den e.V. in die Mangel genommen, weniger die Investoren-Seite. Das ist meine persönliche Einschätzung, sie stehen beide der Investoren-Seite näher.

Es ändert aber nichts an der Sachlage, dass die e.V. Seite in ihrem Sinne nicht falsch handelt, wenn sie nicht das erste Angebot mir-nichts-dir-nichts annimmt, sondern nachverhandelt. Und wenn sie auch nicht alles einfach so abnickt, was die sportliche Führung sich wünscht. Es geht darum, dass man abwägt und nicht alles blind annimmst, das hat man hier gemacht. Letztendlich ist der e.V. weich geworden, weil er Angst hatte, dass Bierofka ein Beben auslöst, aber immer deswegen zu sagen, der e.V. hätte falsch gehandelt, ist doch auch falsch, oder? @Goalgarant

Glaubt man den Berichten, hat der e.V. ja gut ausverhandelt und das Paket zum Vorteil der KGAA gedreht. Jedenfalls ist das selbst ins Spiel gebrachte Paket vernünftiger als das, was zuerst offiziell angeboten wurde.

Insofern haben doch ALLE nun das richtige gemacht, dass die KGAA nicht gefährdet und die sportlichen Ziele erreichen kann.

Ich persönlich bin sehr skeptisch deswegen, weil ich gewollt hätte, dass der e.V. seinen Weg weitergeht und die Drittligasaision selbst finanziert. Dann hätte man wohl GG und Bierofka verloren. Insofern können doch die Gegner des e.V. glücklich sein, dass es nicht so gekommen ist. Warum genau diese jetzt dagegen hetzen, schließt sich mir nicht, sie haben doch ihr Ziel erreicht (weiteres Geld von HI).
Presseschau - Feedback |#113
19.12.2018 - 05:58 Uhr


Leider zeigt es das große Problem um den Verein (aber auch in unserer Gesellschaft), denn es darf für viele leider nur noch schwarz oder weiß geben.
Dieser Artikel lässt halt - wie die meisten hier auch - keinerlei Kritik an Vertreten des Vereins zu, selbst wenn sie berechtigt wäre.
Ist leider ein gesellschaftliches Problem, dass nur noch viel zu selten versucht wird, eine Brücke zwischen zwei verschiedenen Insel zu bauen, sondern lieber noch eine Barriere hochgezogen wird.
Presseschau - Feedback |#114
17.05.2019 - 15:29 Uhr
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/1860-trainer-bierofka-warnt-vor-sparkurs-dann-bricht-unser-team-auseinander-61934088.bild.html

Quelle: Bild
Was Bierofka noch schlimmer findet: „Wir können keine Verträge verlängern! Das bedeutet, dass wir nächstes Jahr noch vier Spieler unter Vertrag haben, der Rest kann ablösefrei gehen.“

Ein Horror-Szenario für den Fußballlehrer, der nach dem Sturz in die Regionalliga 2017 aus dem Nichts ein neues Team aufbaute. Der Zweijahres-Plan war ein ganz anderer! Bierofka: „Wir wollten uns im ersten Jahr in der 3. Liga stabilisieren und im zweiten Jahr den Angriff nach oben schaffen. Aktuell kann man die Mannschaft nicht weiterentwickeln. Wenn es so bleibt, wird die Mannschaft auseinander brechen!“


Bei allem Respekt für seine Leistungen um 1860 München. Jedoch ist diese Aussage nicht richtig. In der dritten Liga haben die meisten Vereine ihre finanziellen Probleme. Daher laufen stets viele Spielerverträge aus. Schaut euch doch mal nach Zwickau, Lautern und Co. Bei dort haben eine Handvoll Spieler Vertrag bis 2021. In dieser Liga kannst du nicht wirklich langfristig planen.

Das die Löwen aktuell keine Spielerverträge verlängern können, liegt nicht nur an dem fehlenden Etat. Ein anderer Verlauf im Toto-Pokal hätte durchaus Spielraum für Transfers schaffen können. Hier hätte Daniel Bierofka einen guten Anteil daran nehmen können um den Verein finanziell zu unterstützen.

5.000 Euro Toto-Pokal, Zuschauereinnahmen aus dem Finalspiel, zzgl. DFB-Pokalrunde 1, inkl. Heimspiel-Einnahmen hätte durchaus den Etat erhöhen können.

Fredclever hat es in seinem Beitrag (Finanzthread) bereits angeschnitten. Der VfL Osnabrück hatte einen ähnlichen Etat wie wir und schaffte den Aufstieg. Obwohl sie in der abgelaufenen Saison mit Ach und Krach in der Liga geblieben sind. Denke das die den Aufstieg nicht durch Jammern bewerkstelligt haben sondern durch Tugenden wie Kampfgeist, Leidenschaft und Siegeswillen. Diesen Vermisse ich bei den Löwen sehr oft.
Presseschau - Feedback |#115
17.05.2019 - 16:04 Uhr
Zitat von Roman
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/1860-trainer-bierofka-warnt-vor-sparkurs-dann-bricht-unser-team-auseinander-61934088.bild.html

Quelle: Bild
Was Bierofka noch schlimmer findet: „Wir können keine Verträge verlängern! Das bedeutet, dass wir nächstes Jahr noch vier Spieler unter Vertrag haben, der Rest kann ablösefrei gehen.“

Ein Horror-Szenario für den Fußballlehrer, der nach dem Sturz in die Regionalliga 2017 aus dem Nichts ein neues Team aufbaute. Der Zweijahres-Plan war ein ganz anderer! Bierofka: „Wir wollten uns im ersten Jahr in der 3. Liga stabilisieren und im zweiten Jahr den Angriff nach oben schaffen. Aktuell kann man die Mannschaft nicht weiterentwickeln. Wenn es so bleibt, wird die Mannschaft auseinander brechen!“


Bei allem Respekt für seine Leistungen um 1860 München. Jedoch ist diese Aussage nicht richtig. In der dritten Liga haben die meisten Vereine ihre finanziellen Probleme. Daher laufen stets viele Spielerverträge aus. Schaut euch doch mal nach Zwickau, Lautern und Co. Bei dort haben eine Handvoll Spieler Vertrag bis 2021. In dieser Liga kannst du nicht wirklich langfristig planen.

Das die Löwen aktuell keine Spielerverträge verlängern können, liegt nicht nur an dem fehlenden Etat. Ein anderer Verlauf im Toto-Pokal hätte durchaus Spielraum für Transfers schaffen können. Hier hätte Daniel Bierofka einen guten Anteil daran nehmen können um den Verein finanziell zu unterstützen.

5.000 Euro Toto-Pokal, Zuschauereinnahmen aus dem Finalspiel, zzgl. DFB-Pokalrunde 1, inkl. Heimspiel-Einnahmen hätte durchaus den Etat erhöhen können.

Fredclever hat es in seinem Beitrag (Finanzthread) bereits angeschnitten. Der VfL Osnabrück hatte einen ähnlichen Etat wie wir und schaffte den Aufstieg. Obwohl sie in der abgelaufenen Saison mit Ach und Krach in der Liga geblieben sind. Denke das die den Aufstieg nicht durch Jammern bewerkstelligt haben sondern durch Tugenden wie Kampfgeist, Leidenschaft und Siegeswillen. Diesen Vermisse ich bei den Löwen sehr oft.


Wobei ich meine Aussage auch ein wenig revidieren muss. Habe mir grade die PK angehört: https://www.youtube.com/watch?v=jlqOo2aCpds

Darin hat er in aller Ausführlichkeit erklärt, dass es durchaus machbar ist mit 3 Mio. einen guten Kader zusammenzubekommen, allerdings hat der Verein aktuell das Problem mit den Alt-Verträgen. Aufgerufen wurden hier im übrigen nur 3,9 Mio.

900.000 Euro müssen somit eingespart werden und es gibt stand jetzt keine Möglichkeit neue Spieler zu verpflichten, geschweige Vertragsverlängerungen zu tätigen.
Presseschau - Feedback |#116
21.06.2019 - 14:12 Uhr
Zitat von Kini60
Hasan Ismaik bietet dem TSV 1860 eine ähnliche Summe wie der Hauptsponsor – mit geringer Verzinsung. Die Ablehnung gegenüber dem Investor ist für die Löwen riskant.
Dieser Artikel der AZ ist meiner Meinung nach eine Bodenlose Frechheit und dermaßen Amateurhaft geschrieben, das grenz ja ans "Pikant".

Zitat von AZ

"Gegenangebot von Investor Hasan Ismaik
Mit normalen, konstruktiv zusammenarbeitenden Gesellschaftern müsste man sich zwischen zwei Finanzspritzen gar nicht erst entscheiden. Beim TSV 1860 heißt es aber: entweder oder. Entweder die Sponsoringerhöhung von Hauptsponsor "die Bayerische", jährlich statt 800 000 Euro 1,1 Millionen, dazu 500 000 Euro für die Namensrechte des Nachwuchsleistungszentrums für zwei Jahre. Oder: das bisher mysteriöse "Gegenangebot" von Investor Hasan Ismaik.

"Mit einer umgehenden Finanzspritze, die ich in Form eines Darlehens umgehend zur Verfügung stellen werde, können Daniel Bierofka und Günther Gorenzel die Mannschaft sinnvoll und zielgerichtet verstärken", hatte der Jordanier erklärt. Wie die AZ erfuhr, handelt es sich dabei um ein Darlehen etwa in derselben Höhe wie das Angebot von Sechzigs Hauptsponsor. Verzinsung: knapp ein Prozent."


Erstmal vergleichen wir hier Sponsoring (quasi geschenktes Geld) mit einem Darlehen (das man zurück Zahlen muss mit extra). Zwar schon seltsam, aber okay, aber dann:

Zitat von AZ

"TSV 1860: Reisinger verschmäht Ismaik-Darlehen
Kein schlechtes Angebot würden Präsident Robert Reisinger und die Vereinsseite Ismaiks Darlehen nicht seit Winter 2018 verschmähen. Zum Vergleich: Das aktivierte Zwei-Millionen-Darlehen von "die Bayerische" ist mit 3,5 Prozent verzinst. Mittels 50+1-Regel haben sich Reisinger und Co. allein für den Geldkoffer des Sponsors entschieden - und gegen die Investorenschatulle."


Kein schlechtes Angebot? Wirklich? Sollen wir lieber mehr Schulden machen als GESCHENKTES Geld zu nehmen? Wie zum Geier kann man sowas auch nur im Ansatz als "Kein schlechtes Angebot" bezeichnen Herr Eicher? Vor allem, im nächsten Absatz dann wieder relativieren wollen:

Zitat von AZ

"Der Deal wird wohl am Freitag im Laufe des Tages verkündet. Nach AZ-Informationen hatte die Geschäftsführung versucht, eine Art "Kompromiss" einzufädeln - und beabsichtigt, von beiden Seiten Soforthilfe anzunehmen. Reisingers Vorgehensweise ist auf Basis der Argumentation, als hochverschuldeter Klub keine weiteren Kredite anzuhäufen, nachvollziehbar."


Herrlich, und das Ende ist auch wieder Gold:

Zitat von AZ

"Ismaik könnte Darlehen auf fällig stellen
Die Tatsache, den Hauptgesellschafter lieber zu brüskieren als eine gemeinsame Lösung herbeizuführen, birgt aber ein großes Risiko: Sechzig hängt bekanntlich nach wie vor am Finanztropf Ismaiks - der seine gestundeten Darlehen nur fällig stellen müsste, um die Sechzger in die Zahlungsunfähigkeit zu stürzen."


Bloß nicht auf alle Angebote des e.V. eingehen und einfach mal behaupten man ist an keiner "gemeinsamen Lösung" interessiert. Stark, richtig Stark.

Wenn der Artikel nicht in der AZ stehen würde, dann könnte man auch meinen der kommt von einem speziellen Blog. Vielleicht reg ich mich gerade etwas zu sehr auf, aber diesen Artikel finde ich einer richtigen Zeitung einfach unwürdig und irreführend.


Musst dich nicht aufregen. Ich habe den Artikel ohnehin nicht verstanden, weil da teilweise Wörter fehlen, die den Satz in einen sinnvollen Zusammenhang stellen (oder täuscht das nur?), gutes Deutsch ist was anderes. Dazu springt er noch von einem Punkt zum anderen, sodass du dir als Leser schon die Frage stellst: hat das ein Journalist geschrieben oder ein Schüler aus der 3. Klasse?

In Anbetracht dessen, dass Ismaik uns 2016/2017 mehr als 20 Mio. Miese eingebrockt hat, sollte er eigentlich selbst auf 1% verzichten. Dass er das nicht tut, zeigt, wie sehr ihm 1860 München am Herzen liegt. Er k**** mit Anlauf drauf.

Er kommt Mitte Juni, wenn viele Transfers schon getätigt sind, um die Ecke. Das allerdings erst, nachdem die Bayerische ein vielversprechendes Angebot abgegeben hat. Glaubt denn irgendjemand, dass Ismaik ein Darlehen geben würde, wenn die Bayerische das nicht getan hätte? Never ever. Und wenn ich die Angebote so vergleiche, dann nehme ich lieber das, bei dem ich 0% Zinsen (+ Namensrechte am NLZ) habe, als das mit 1%. Schon dreist, allein deswegen würde ich das Angebot ausschlagen und ihm vorschlagen, nochmal darüber nachzudenken.

Meiner Meinung nach ist er uns ohnehin noch seine eigenen Altlasten aus 2016/2017 schuldig, stattdessen lümmelt er uns weiter mit seinen verzinsten Darlehen voll.
Presseschau - Feedback |#117
27.06.2019 - 21:52 Uhr
Zitat von Blauer_Esel
Zitat von Ma1860YY

Zitat von Ma1860YY

"Respekt vor allen Beteiligten ist extrem wichtig. Da muss sich jeder am Riemen reißen. Wir wünschen uns durchaus eine konstruktive Unruhe, aber: Destruktive Unruhe schreckt Sponsoren ab. Und daran ist nicht der Präsident schuld. Regelmäßig öffentlich und dann auch persönlich zu kritisieren, fördert eine konstruktive Zusammenarbeit nicht
Martin Gräfer von der Bayrischen gibt ein Konterinterview zu HI. Erscheint morgen exklusiv in der AZ.

Finde den Sponsor ja super, manchmal habe ich aber das Gefühl, dass sich da jemand für ein Amt in Stellung bringt.


Ich zitiere mich mal frech selbst hierrüber.

Wiegesagt, ich mag die Bayrische ja gerne als Sponsor und bin der Meinung, dass wir mit denen einen richtigen Glücksgriff getätigt haben. In letzter Zeit mehrt sich aber das Gefühl, dass Gräfer sich für einen Vereinsposten in Stellung bringt und sich für einen Sponsor öffentlich schon stark in das Vereins- und KGaA-Geschehen einmischt. Sehe das noch nicht als kritisch, aber die Bayrische muss aufpassen da nicht die Kompetenz als Sponsor zu überschreiten.


Die Kompetenz wurde doch schon lange überschritten.

Ein Sponsor soll zahlen, er bekommt ne Plattform für sein Unternehmen. Aber er soll die Klappe halten.


Die Bayerische ist auch mehr als nur gewöhnlicher Sponsor. Ein Darlehen geben, gehört nicht zu den üblichen Aktivitäten eines Sponsors, meine ich. Ich verstehe schon Euren Punkt, aber die Bayerische hat auch Interessen. Die streben hier - mein Eindruck - ein längeres Engagement an. Da ist es vielleicht grwnzwertig, aber nachvollziehbar einem Reisinger den Rücken zu stärken, wenn als Alternative ein Saki bzw. erst mal wieder ein Vakuum und damit Unsicherheit droht. Dazu hat Gräfer völlig recht. Diese Unruhe reinbringen, das sind doch typische Ismaik-Moves, die uns immer wieder zurückwerfen. Reisinger hält sich zurück, während Ismaik mitten in der Saisonvorbereitung (ja, Herr Ismaik, wir sind nicht nur im Wahlkampf, da gibt es noch diese Nebensache Fussball) versucht einen Keil zwischen Gesellschafter und die wohl wichtigste Personalie im Fussball - den Trainer - zu treiben. Ist Geschmackssache, aber mich freut es, dass ihm mal einer über den Mund fährt - öffentlich wie Ismaik es selbst ja immer macht. Er darf ruhig auch was von seiner Medizin kosten.

Noch ein Punkt: Wann hat sich die Bayerische zuvor schon "kompetenzüberschreitend" geäußert? Ich kenne nur Aussagen im Zuge des Sponsorings.
Presseschau - Feedback |#118
29.06.2019 - 22:59 Uhr
Und noch ein Artikel der, neben SZ und einem weiteren Kicker Artikel zuvor, zeigt was an der 114ner so läuft.

http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/752356/artikel_nicht-ismaik-nicht-reisinger_die-probleme-von-1860.html
Presseschau - Feedback |#119
08.07.2019 - 08:58 Uhr
Zitat von Blauer_Esel
Zitat von Pewie1972

Zitat von BlueSystem

Zitat von Pewie1972

Zitat von helgerabbe

angry



Holzners Forderung nach einem hauptamtlichen Präsidenten ist absurd.

Uli Hoeness arbeitet ehrenamtlich und auch bei allen Bundesligisten sind die Präsidenten ehrenamtlich tätig.


Wenn Du unter ehrenamtlich auch eine fünf- bis sechsstellige Aufwandsentschädigung pro Jahr gelten lässt, liegst Du fast richtig. Tatsächlich gibt es aber durchaus einige Präsidenten in der Bundesliga, die ein Gehalt beziehen,z.B. Fischer in Frankfurt. Auch im beschaulichen Freiburg gibt es keinen ehrenamtlich tätigen Präsidenten mehr.
Bei 1860 gibt es aber nicht einmal eine Aufwandsentschädigung und das ist aufgrund des zeitlichen Aufwands den so ein Amt mitbringt, aber auch aufgrund der Haftungsthematik einfach nicht mehr zeitgemäß. Da hat der Kicker-Redakteur recht (in diesem Fall!).


Uli Hoeness bekommt keine pauschale Aufwandsentschädigung. Ihm werden natürlich alle Reisekosten, etc. ersetzt. Und für Fahrzeug samt Chauffeur muß er direkt bezahlen, da es mangels Gehalt keinen geldwerten Vorteil gibt.

Aber hier müssen wir nicht über die Seitenstraße diskutieren, gehen wir wieder zurück zur Löwenschau.


Auch unser Vize Schmidt bekommt seit Jahren extra Geld , aber nur VIZE


Ist ja wohl auch gerechtfertigt das Leute die Ihre Zeit in ein Ehrenamt investieren eine Entschädigung bekommen, zumal bei den Vizes Sitzberger auch noch als Sponsor auftritt.

Was der Holzner da schon wieder von sich gibt ist purer Blödsinn, für mich hat der den Verstand verloren sorry.

•     •     •

~-~ TSV 1860 München ~-~


EINMAL LÖWE IMMER LÖWE
Presseschau - Feedback |#120
14.08.2019 - 19:13 Uhr
Zitat von vanenburg

Zitat von LandshutLion

Hasan Ismaik exklusiv - Löwen-Bosse sind Rassisten
Da diese Schlagzeile scheinbar auch in großen Lettern der Aufmacher in der Printausgabe der AZ ist, erwarte ich hier zeitnah eine Reaktion des Präsidiums. Ich denke hier ist es nicht mit einer diplomatisch formulierten Pressemitteilung getan. Laut Interview sagt HI: "Es ist für mich kein Vorwurf, sondern eine Tatsache: Mehrere Präsidenten, Funktionäre und Vereinsmitglieder sind mit mir rassistisch umgegangen."

Diese Aussage kann auf keinem Fall unkommentiert bleiben.


Es ist klar, dass das jetzt hochkocht und natürlich muss das Präsidium darauf reagieren, allerdings müssen sie da höllisch aufpassen was sie sagen, nicht dass das nach hinten losgeht.

Wir haben die Aussage von Ismaik, dass die Präsidenten rassistisch mit ihm umgegangen wären.
Das ist erstmal ein Fakt, dem es nachzugehen gilt, den ist ein großer Vorwurf.

Keiner von uns weiß, wie die einzelnen Präsidenten mit ihm umgegangen sind und worauf sich Ismaik genau bezieht.
Das erstmal als Lächerlichkeit abzutun, wäre aber erstmal klassisches "Victim Blaiming". Das wäre nicht nur absolut unangebracht sondern würde auch negativ auf uns zurückfallen.

Den einzigen Anhaltspunkt den Ismaik liefert ist Reisingers Haltung gegenüber dem "Scheichlied".
Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für ihn.

Das Lied hat natürlich eine rassistische Attitüte, da Ismaik eben kein Scheich ist und das nur aufgrund seiner Herkunft als Jordanier ("exotischer Orient") funktioniert.

Reisinger hat das Lied aber weder getextet noch angestimmt (zumindest soviel ich weiß).
Das er als Präsident nicht Stellung dazu genommen hat, empfinde ich auch als unglücklich. Ob er das machen muss weiß ich nicht. Das müssen andere beurteilen (Ehrenrat???).

Das struktureller Rassismus in Deutschen Vereinsführungen aber besteht, steht außer Zweifel. Warum also nicht auch bei uns. So traurig wie es ist.

Ich warte auf ne Stellungnahme der "Löwenfans gegen Rechts". und des Präsidiums.
Mal schaun wie das weitergeht


Lieber vanenburg, ich glaube, wir waren schon des Öfteren an diesem Punkt, an dem du - zumindest aus meiner Sicht - Begriffe unsauber verwendest und damit die Diskussion inhaltlich verwässerst. Mir stößt das persönlich sauer auf, weil ich dadurch in einem Fußballforum an die tagtäglichen öffentlichen Diskussionen erinnert werde, in denen begriffliche Unschärfen an der Tagesordnung sind und nur dazu dienen eigene Standpunkte mit verbalen Sprengsätzen zu versehen, an deren Entschärfung sich keiner heranwagt.

Mir leuchtet es nicht ein, warum der unverschämte und vorerst unbegründete Vorwurf des Rassismus an unsere Vereinsführung irgendwie ernst genommen werden sollte. Bis heute ist gibt es dafür keine Belege, Ismaik arbeitet mit Taschenspielertricks, die sich unserer gesellschaftlicher Debatten und mentalitätsgeschichtlicher Hintergründe bedienen. Die einen mögen das clever finden, ich finde das unterste Schublade.

Da du auch keine konkreten Hinweise auf rassistisches Verhalten unserer Vereinsführung hast spekulierst du, dass eventuell das Scheichlied der Aufhänger sein könnte. Perfide genug, dass wir jetzt alle Ecken nach Rassismus ausleuchten sollen, behaupte ich ganz lapidar, dass es sich bei diesem Song, der einzig und allein von einer Gruppe der Fans gesungen wird, niemals um Rassismus handelt.

Damit wir alle wissen, worüber wir reden, wenn wir den Begriff des Rassismus verwenden:

Zitat von wikipedia

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.


Der Text des Liedes geht folgendermaßen: "Schaiz auf den Scheich, schaiz auf sein Geld, egal was er sagt, egal was er denkt! Wir wolln nur eins, wir wolln das Glück - Freiheit für Sechzig und nach Giesing zurück."

Zum einen, ein Scheich ist kein Stellvertreter für eine Rasse, Scheich ist ein arabischer Ehrentitel, der für vornehme Männer oder Männer von Rang verwendet wird. Es findet also keine Abgrenzung hinsichtlich Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache statt, es geht auch nicht um kulturelle Merkmale, man tituliert Ismaik als Scheich. Das ist für mich völlig wertneutral, es wertet den Jordanier sogar auf, weil er einen solchen Ehrentitel gar nicht führt.
Nähmen wir an, dieses Meisterwerk deutscher Lyrik würde den Begriff des Scheichs sarkastisch verwenden, so fehlten doch alle biologistischen Bedeutungen, die auf Rassismus schließen lassen würden. Es geht mitnichten um Fähigkeiten oder Eigenschaften, die man Ismaik aufgrund seiner Herkunft gibt, niemand gibt vor höherwertig zu sein als er, niemand diskriminiert ihn aufgrund seiner Herkunft, niemand suggeriert Überlegenheit, es wird lediglich verbal auf diesen Mann gesch... und sein Geld abgelehnt, weil man die Freiheit und Giesing bevorzugt. Im Sinne der Kunstfreiheit, sind alle Übertreibungen und Stilmittel des Sarkasmus legitim.

Mal abgesehen davon, dass Robert Reisinger nicht als Urheber dieses Machwerkes in Erscheinung getreten ist oder irgendwelche andere Präsidenten vor ihm, er muss sich nur für sein eigenes Handeln verantworten. Ismaik missbraucht in dem Interview die Sensibilität Deutschlands hinsichtlich Rassismus, er verwendet den Begriff lediglich dafür, um Hoheit in der Diskussion zu erlangen, um sich zum Opfer zu stilisieren und seine "politischen" Gegner zu Tätern. Er versucht moralische Überlegenheit zu erzeugen, andere in die Defensive zu drängen, in eine Rechtfertigungsposition. Damit marginalisiert er nicht nur echten Rassismus, damit gewinnt seine Art der Kommunikation totalitäre Züge, weil er versucht die vermeintlich rassistischen Gegner vom Diskurs auszuschließen, weil sie zum einen den gesellschaftlichen Konsens verletzt haben und zum anderen dadurch nicht mehr als moralisch integrer Bestandteil der Diskussion gelten können. Ismaik versucht über diese Strategie Deutungshoheit zu erlangen, dies gelänge aber nur, wenn man sich seiner perfiden Strategie anschließen würde. Davon rate ich entschieden ab.

•     •     •

"Was ist das? Blaues Licht. Was macht es? Es leuchtet blau."
John Rambo

Dieser Beitrag wurde zuletzt von sternbald am 14.08.2019 um 19:28 Uhr bearbeitet
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