Presseschau - Feedback
23.01.2009 - 00:50 Uhr
27.11.2023 - 09:42 Uhr
Ein Fundstück aus dem Kommentarbereich vom LM und LF:
https://loewenforum.de/t/dieblaue24-de-fact-checking/10106/9262
Ich hab Griss im Jahr 2015 noch kaum verfolgt, aber da hat er doch tatsächlich einen Ungezähmt-Kommentar verfasst, der Ismaik genauso scharf kritisiert, wie heute Reisinger, und der inhaltlich genau das anspricht, was auch heute noch das Problem ist:
Von Ismaik kämen nur „Worthülsen und ständige Querschläge“, die den „Selbstzerfleischungsprozess von Münchens großer Liebe anheizen“. Ismaik würde sich für bestimmte Personalien in der sportlichen Leitung stark machen, und so ein kontrolliertes Verstärken der Mannschaft verhindern. Ismaik würde andere Personalien für die sportliche Leitung blockieren und stattdessen Verwandte in Geschäftsführer-Positionen hieven.
Die Hoffnung auf sportlichen Erfolg würde so immer mehr schrumpfen, weil Ismaik weder große Investitionen in die Mannschaft tätigen, noch seine Wünsche offen ansprechen will.
So dürfte der Klub nicht mehr zu retten sein.
Das alles aus der Feder von Griss.
Irgendwann hat jemand mal die Vermutung geäußert, Griss würde selbst glauben, was er da verzapft. Andere glauben eher an den großen Geldkoffer aus Abu-Dhabi in 2016.
https://loewenforum.de/t/dieblaue24-de-fact-checking/10106/9262
Ich hab Griss im Jahr 2015 noch kaum verfolgt, aber da hat er doch tatsächlich einen Ungezähmt-Kommentar verfasst, der Ismaik genauso scharf kritisiert, wie heute Reisinger, und der inhaltlich genau das anspricht, was auch heute noch das Problem ist:
Von Ismaik kämen nur „Worthülsen und ständige Querschläge“, die den „Selbstzerfleischungsprozess von Münchens großer Liebe anheizen“. Ismaik würde sich für bestimmte Personalien in der sportlichen Leitung stark machen, und so ein kontrolliertes Verstärken der Mannschaft verhindern. Ismaik würde andere Personalien für die sportliche Leitung blockieren und stattdessen Verwandte in Geschäftsführer-Positionen hieven.
Die Hoffnung auf sportlichen Erfolg würde so immer mehr schrumpfen, weil Ismaik weder große Investitionen in die Mannschaft tätigen, noch seine Wünsche offen ansprechen will.
So dürfte der Klub nicht mehr zu retten sein.
Das alles aus der Feder von Griss.
Irgendwann hat jemand mal die Vermutung geäußert, Griss würde selbst glauben, was er da verzapft. Andere glauben eher an den großen Geldkoffer aus Abu-Dhabi in 2016.
18.11.2024 - 10:34 Uhr
Ich empfinde die Pressemitteilung bezüglich als Vollath als lächerlich. Versteht mich nicht falsch: Es ist richtig sich vor einen Spieler zu stellen!
Das ist nur leider in der Vergangenheit bei schlimmeren Angelegenheiten nicht passiert. Wo war die Pressemitteilung bei Lex, Belkahia, Biankadi, Greilinger, Hiller und Moll? Die wurden im Internet auf das übelste rauf und runter beleidigt. Und ja: die Spieler lesen das. Bei Biankadi war es teilweise rassistisch und bei Lex hat teilweise der Regensburger Schwurbel Trainer noch mit drauf gehauen. Kein Wort! Wenn es aber darum geht, dass die Geister, die man rief, einen heimsuchen, dann kann man plötzlich eine Pressemitteilung raushauen. Was dachte man denn, wie es ausgeht, wenn ein polarisierender Spieler, ohne echten Zweikampf zur Nr. 1 wird, das sportlich nicht von Backing getragen wird, deshalb noch viel umstrittener ist, ausgerechnet gegen seinen Ex-Club, wo er reichlich zerbrochenes Porzellan hinterlassen hat, wieder ins Spotlight zu stellen und das noch in einem Derby? Die Drucksituation war erheblich höher als gewöhnlich, die Mehrheit der Fans wollte Hiller sehen und von Unterhaching hatte er sowieso kein Mitleid zu erwarten. Zusätzlich hallen noch gewissen Äußerungen von Vollath selbst nach:
"Als ich vor meinem Wechsel von Haching zu Sechzig darüber nachgedacht habe, habe ich mir gewünscht, dass wir das erste Spiel in Haching haben", sagt er und erklärt diesen Wunsch mit einer ganz besonderen Motivationsspritze. "Wenn mich das ganze Stadion auspfeift, bin ich mit am besten. Sollen sie ruhig pfeifen. Das gefällt mir."
Das Risiko noch mehr Schaden anzurichten, war daher viel höher, als dass sich Vollath mit einem einzigen Spiel rehabilitieren kann.
Um auf den Anfang zurückzukommen: Mich nerven diese Doppelstandards, dass man scheinbar nur etwas unternimmt, wenn es die vermeintlich richtigen Personen trifft, während man woanders völlig wegschaut.
Das ist nur leider in der Vergangenheit bei schlimmeren Angelegenheiten nicht passiert. Wo war die Pressemitteilung bei Lex, Belkahia, Biankadi, Greilinger, Hiller und Moll? Die wurden im Internet auf das übelste rauf und runter beleidigt. Und ja: die Spieler lesen das. Bei Biankadi war es teilweise rassistisch und bei Lex hat teilweise der Regensburger Schwurbel Trainer noch mit drauf gehauen. Kein Wort! Wenn es aber darum geht, dass die Geister, die man rief, einen heimsuchen, dann kann man plötzlich eine Pressemitteilung raushauen. Was dachte man denn, wie es ausgeht, wenn ein polarisierender Spieler, ohne echten Zweikampf zur Nr. 1 wird, das sportlich nicht von Backing getragen wird, deshalb noch viel umstrittener ist, ausgerechnet gegen seinen Ex-Club, wo er reichlich zerbrochenes Porzellan hinterlassen hat, wieder ins Spotlight zu stellen und das noch in einem Derby? Die Drucksituation war erheblich höher als gewöhnlich, die Mehrheit der Fans wollte Hiller sehen und von Unterhaching hatte er sowieso kein Mitleid zu erwarten. Zusätzlich hallen noch gewissen Äußerungen von Vollath selbst nach:
"Als ich vor meinem Wechsel von Haching zu Sechzig darüber nachgedacht habe, habe ich mir gewünscht, dass wir das erste Spiel in Haching haben", sagt er und erklärt diesen Wunsch mit einer ganz besonderen Motivationsspritze. "Wenn mich das ganze Stadion auspfeift, bin ich mit am besten. Sollen sie ruhig pfeifen. Das gefällt mir."
Das Risiko noch mehr Schaden anzurichten, war daher viel höher, als dass sich Vollath mit einem einzigen Spiel rehabilitieren kann.
Um auf den Anfang zurückzukommen: Mich nerven diese Doppelstandards, dass man scheinbar nur etwas unternimmt, wenn es die vermeintlich richtigen Personen trifft, während man woanders völlig wegschaut.
18.11.2024 - 12:17 Uhr
Zitat von M-Power
Wenn ich mir die Kommentare auf social media so durchlese, dann würde ich au contraire sagen. Ich sehe bei Vollath nicht, dass man ihm Verletzungen wünscht, die Familie beleidigt wird, etc. Bei den anderen Spielern war es auch keine Situation die der Spieler selbst menschlich mitheraufbeschworen hat.
Zitat von Laxaffe17
Der kleine aber feine Unterschied ist, dass es bei Vollath vor allem ums Stadion ging.
Bei Belkahia, Lec und Co. war es mit deutlichem Abstand nicht so heftig wie es mit Vollath ist.
Zitat von M-Power
Ich empfinde die Pressemitteilung bezüglich als Vollath als lächerlich. Versteht mich nicht falsch: Es ist richtig sich vor einen Spieler zu stellen!
Das ist nur leider in der Vergangenheit bei schlimmeren Angelegenheiten nicht passiert. Wo war die Pressemitteilung bei Lex, Belkahia, Biankadi, Greilinger, Hiller und Moll? Die wurden im Internet auf das übelste rauf und runter beleidigt. Und ja: die Spieler lesen das. Bei Biankadi war es teilweise rassistisch und bei Lex hat teilweise der Regensburger Schwurbel Trainer noch mit drauf gehauen. Kein Wort! Wenn es aber darum geht, dass die Geister, die man rief, einen heimsuchen, dann kann man plötzlich eine Pressemitteilung raushauen. Was dachte man denn, wie es ausgeht, wenn ein polarisierender Spieler, ohne echten Zweikampf zur Nr. 1 wird, das sportlich nicht von Backing getragen wird, deshalb noch viel umstrittener ist, ausgerechnet gegen seinen Ex-Club, wo er reichlich zerbrochenes Porzellan hinterlassen hat, wieder ins Spotlight zu stellen und das noch in einem Derby? Die Drucksituation war erheblich höher als gewöhnlich, die Mehrheit der Fans wollte Hiller sehen und von Unterhaching hatte er sowieso kein Mitleid zu erwarten. Zusätzlich hallen noch gewissen Äußerungen von Vollath selbst nach:
"Als ich vor meinem Wechsel von Haching zu Sechzig darüber nachgedacht habe, habe ich mir gewünscht, dass wir das erste Spiel in Haching haben", sagt er und erklärt diesen Wunsch mit einer ganz besonderen Motivationsspritze. "Wenn mich das ganze Stadion auspfeift, bin ich mit am besten. Sollen sie ruhig pfeifen. Das gefällt mir."
Das Risiko noch mehr Schaden anzurichten, war daher viel höher, als dass sich Vollath mit einem einzigen Spiel rehabilitieren kann.
Um auf den Anfang zurückzukommen: Mich nerven diese Doppelstandards, dass man scheinbar nur etwas unternimmt, wenn es die vermeintlich richtigen Personen trifft, während man woanders völlig wegschaut.
Ich empfinde die Pressemitteilung bezüglich als Vollath als lächerlich. Versteht mich nicht falsch: Es ist richtig sich vor einen Spieler zu stellen!
Das ist nur leider in der Vergangenheit bei schlimmeren Angelegenheiten nicht passiert. Wo war die Pressemitteilung bei Lex, Belkahia, Biankadi, Greilinger, Hiller und Moll? Die wurden im Internet auf das übelste rauf und runter beleidigt. Und ja: die Spieler lesen das. Bei Biankadi war es teilweise rassistisch und bei Lex hat teilweise der Regensburger Schwurbel Trainer noch mit drauf gehauen. Kein Wort! Wenn es aber darum geht, dass die Geister, die man rief, einen heimsuchen, dann kann man plötzlich eine Pressemitteilung raushauen. Was dachte man denn, wie es ausgeht, wenn ein polarisierender Spieler, ohne echten Zweikampf zur Nr. 1 wird, das sportlich nicht von Backing getragen wird, deshalb noch viel umstrittener ist, ausgerechnet gegen seinen Ex-Club, wo er reichlich zerbrochenes Porzellan hinterlassen hat, wieder ins Spotlight zu stellen und das noch in einem Derby? Die Drucksituation war erheblich höher als gewöhnlich, die Mehrheit der Fans wollte Hiller sehen und von Unterhaching hatte er sowieso kein Mitleid zu erwarten. Zusätzlich hallen noch gewissen Äußerungen von Vollath selbst nach:
"Als ich vor meinem Wechsel von Haching zu Sechzig darüber nachgedacht habe, habe ich mir gewünscht, dass wir das erste Spiel in Haching haben", sagt er und erklärt diesen Wunsch mit einer ganz besonderen Motivationsspritze. "Wenn mich das ganze Stadion auspfeift, bin ich mit am besten. Sollen sie ruhig pfeifen. Das gefällt mir."
Das Risiko noch mehr Schaden anzurichten, war daher viel höher, als dass sich Vollath mit einem einzigen Spiel rehabilitieren kann.
Um auf den Anfang zurückzukommen: Mich nerven diese Doppelstandards, dass man scheinbar nur etwas unternimmt, wenn es die vermeintlich richtigen Personen trifft, während man woanders völlig wegschaut.
Der kleine aber feine Unterschied ist, dass es bei Vollath vor allem ums Stadion ging.
Bei Belkahia, Lec und Co. war es mit deutlichem Abstand nicht so heftig wie es mit Vollath ist.
Wenn ich mir die Kommentare auf social media so durchlese, dann würde ich au contraire sagen. Ich sehe bei Vollath nicht, dass man ihm Verletzungen wünscht, die Familie beleidigt wird, etc. Bei den anderen Spielern war es auch keine Situation die der Spieler selbst menschlich mitheraufbeschworen hat.
So wie ich Dich verstanden hatte, fandest Du nicht die Pressemitteilung selbst lächerlich, sondern die Tatsache, dass sie an anderer Stelle ausbleibt, wo sie mindestens so berechtigt wäre.
Ganz unberechtigt find ich den Einwand von @Laxaffe17 aber nicht, wenn er sagt, dass es hier ums Stadion ging. Hier war Sechzig - und als Verantwortlicher für die KG der Geschäftsführer Werner - Veranstalter, und dass er sich da schneller zuständig fühlt als für die Kommentarbereiche von Social Media, die er nicht zu verantworten hat, find ich grundsätzlich erstmal nachvollziehbar.
Ich gehe auch davon aus, dass diese Veröffentlichung in einem vergleichbaren Fall genauso bei jedem anderen Spieler gekommen wäre, also mit der Person Vollath gar nichts zu tun hat. Alles andere wäre sonst in der Tat ein Armutszeugnis.
Insofern find ich jetzt die Pressemitteilung so weit auch o.k.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, dass Vollath halt auch wirklich seinen Beitrag geleistet hat, dass er diese Resonanz im Stadion erfahren hat.
17.01.2025 - 09:35 Uhr
Zitat von Kini60
Hab ich mir auch gedacht
Die fragen waren auch selten dämlich schon wieder und sein Ton war einfach nur Aggressiv, wenn das jetzt sein neuer Ansatz ist, hat sich das auch bald wieder erledigt mit Zugang zu den PK´s
Hab ich mir auch gedacht
Die fragen waren auch selten dämlich schon wieder und sein Ton war einfach nur Aggressiv, wenn das jetzt sein neuer Ansatz ist, hat sich das auch bald wieder erledigt mit Zugang zu den PK´sHab grade mal auf Mordor24 rumgeklickt und siehe da: Der Holzkirchner Stecksemmelorthograf erleuchtet seine Leserschaft mit dem pikanten Hintergrund seiner letztjährigen scheinbaren PK-Abwesenheit.
Hier ein paar seiner Highlights:
Zitat von Porscheleaser
Ehrlich? Wir waren in jeder PK dabei. Aber man wird müde von der Schönrederei der Verantwortlichen, der chronischen Selbstüberschätzung und Aussichtslosigkeit auf einem Niveau, das so gar nicht zu diesem großen Traditionsverein passt.
Ehrlich? Wir waren in jeder PK dabei. Aber man wird müde von der Schönrederei der Verantwortlichen, der chronischen Selbstüberschätzung und Aussichtslosigkeit auf einem Niveau, das so gar nicht zu diesem großen Traditionsverein passt.
Also wohl dabei gewesen, aber seinen Job machen wollte er dann doch auch nicht. Hier würde mich wirklich interessieren, ob das jemand bestätigen kann. War der Unsägliche wirklich doch auf den PKs dabei, nur um dann keine Fragen zu stellen, was jetzt als heldenhaftes Statement gegen die e.V-Seite verkauft werden soll?
Zitat von Telefonzellen-Maradonna
Deswegen haben wir uns entschlossen, Trainer Agis Giannikis, der für den Sport verantwortlich ist, in der Öffentlichkeit wieder Fragen zu stellen - nicht nur weichgespülte, denn das hat wenig mit kritischem und gutem Sportjournalismus zu tun.
Deswegen haben wir uns entschlossen, Trainer Agis Giannikis, der für den Sport verantwortlich ist, in der Öffentlichkeit wieder Fragen zu stellen - nicht nur weichgespülte, denn das hat wenig mit kritischem und gutem Sportjournalismus zu tun.
Wie Phoenix aus der Asche kommt Marc Oliver Griss aus der selbsterklärten Müdigkeit um den Löwen zu zu retten! Weichgespült; das sollen seine Fragen nicht sein! Was ist denn dann das anvisierte Gegenteil von weichspülen? Hart verschmutzen?
Davon mal abgesehen, dass dieser selbst von der widerlichen Boulevardmedienlandschaft geächtete Camper nichts vom Geschäft versteht - weder sportlich, noch wirtschaftlich, wie der zitierte "Artikel" erneut beweist (Stichwort: Boni für Mueller) - ist dieses Organ der Niedertracht und Spalterei für mich neben der HAM der größte Anker, der unsere Leidenschaft in den Niederungen der 3.Liga hält.
Geld durch Hass, Hetze und ein rein parasitäres Geschäftsmodell, Vorsprung durch Spaltung, absolute Ahnungslosigkeit vom Fach des Journalismus und des Fußballs. Und dieser Auswuchs ist der reichweitenstärkste Blog und Informationsquelle #1 für viele Löwen und leider auch andere Medien. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich k*tzen möchte.
Freiheit für Sechzig, Hausverbot für Marc Oliver Griss!
26.05.2025 - 22:50 Uhr
Ich finde damit macht es sich schon sehr einfach.
Klassisches Henne Ei Problem.
Dabei ist es doch ganz einfach, den Schund einfach gar nicht lesen.
Es handelt sich dabei doch eh um Pseudoinformationen.
Egal ob aus tz, az, bild.
Ab und an bringt die Sueddeutsche noch informative Artikel, aber alles andere ist doch nur Effekthascherei.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich bin für die ganze Gerüchteküche gar nicht mehr empfänglich. Früher habe ich noch jeden Infoschnippsel aufgesaugt aber heute? Ob ich jetzt im Mai weiß wer unser neuer Torhüter wird oder ob ich den Namen erst am 1. August in unserer Startaufstellung vernehme macht doch keinen Unterschied. Granteln werd ich so oder so.
Aber hier wird teilweise diskutiert ob das Überleben davon abhängt ob jetzt Torhüter A oder B kommt.
Bin ich einfach schon emotional gestorben oder was stimmt nicht mehr mit mit?
Klassisches Henne Ei Problem.
Dabei ist es doch ganz einfach, den Schund einfach gar nicht lesen.
Es handelt sich dabei doch eh um Pseudoinformationen.
Egal ob aus tz, az, bild.
Ab und an bringt die Sueddeutsche noch informative Artikel, aber alles andere ist doch nur Effekthascherei.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich bin für die ganze Gerüchteküche gar nicht mehr empfänglich. Früher habe ich noch jeden Infoschnippsel aufgesaugt aber heute? Ob ich jetzt im Mai weiß wer unser neuer Torhüter wird oder ob ich den Namen erst am 1. August in unserer Startaufstellung vernehme macht doch keinen Unterschied. Granteln werd ich so oder so.
Aber hier wird teilweise diskutiert ob das Überleben davon abhängt ob jetzt Torhüter A oder B kommt.
Bin ich einfach schon emotional gestorben oder was stimmt nicht mehr mit mit?
16.06.2025 - 14:43 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Die Wertung, dass es schlecht um 50+1 stehen würde, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht teilen wollen. Inhaltlich ist das, was vom Bundeskartellamt jetzt kam, ja alles andere als überraschend, und im Vorfeld haben sich DFB und DFL klar zu 50+1 bekannt. Außerdem räumt die Behörde ja einen längeren Übergangszeitraum ein.
Tendenziell würde ich immer noch darauf wetten, dass 50+1 bleibt, aber spannend wird es in jedem Fall, welche Wege man jetzt gehen wird.
Zitat von Laxaffe17
Ich bin mir gerade nicht sicher, welcher Thread der richtige ist, daher:
https://sportbild.bild.de/fussball/wegen-leverkusen-und-wolfsburg-50-1-hammer-fuer-die-dfl-684fd47e33535142ac5c50fd
Sieht ziemlich schlecht aus für 50+1
1. Wolfsburg und Leverkusen dürfen keine Ausnahmen mehr sein
2. Leipzig muss mitgliederoffen sein
3. Vereinsvertreter müssen entscheidungsgebunden sein ( Hannover)
Kann ja jeder jetzt für sich selbst entscheiden, ob die Bundesliga sich mit den 3 Clubs anlegen wird (zumal begünstigte Entscheidungen nicht so leicht zurückzunehmen sind)
Ich bin mir gerade nicht sicher, welcher Thread der richtige ist, daher:
https://sportbild.bild.de/fussball/wegen-leverkusen-und-wolfsburg-50-1-hammer-fuer-die-dfl-684fd47e33535142ac5c50fd
Sieht ziemlich schlecht aus für 50+1
1. Wolfsburg und Leverkusen dürfen keine Ausnahmen mehr sein
2. Leipzig muss mitgliederoffen sein
3. Vereinsvertreter müssen entscheidungsgebunden sein ( Hannover)
Kann ja jeder jetzt für sich selbst entscheiden, ob die Bundesliga sich mit den 3 Clubs anlegen wird (zumal begünstigte Entscheidungen nicht so leicht zurückzunehmen sind)
Die Wertung, dass es schlecht um 50+1 stehen würde, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht teilen wollen. Inhaltlich ist das, was vom Bundeskartellamt jetzt kam, ja alles andere als überraschend, und im Vorfeld haben sich DFB und DFL klar zu 50+1 bekannt. Außerdem räumt die Behörde ja einen längeren Übergangszeitraum ein.
Tendenziell würde ich immer noch darauf wetten, dass 50+1 bleibt, aber spannend wird es in jedem Fall, welche Wege man jetzt gehen wird.
Ich sehe hier auch nach aktuellem Stand nicht, inwiefern das Urteil 50+1 gefährdet. Prinzipiell ist jetzt gerichtlich festgehalten, dass 50+1 nicht gegen das Kartellrecht verstößt, das ist in meinen Augen die zentrale Aussage. Dementsprechend muss im Sinne der als kritisch eingestuften Vereine nicht die Regelung in Richtung einer weiteren Aufweichung bewegt werden, sondern kann sogar explizit zu einer konsequenteren Anwendung führen.
Mit diesen zwei Optionen ist für mich eigentlich klar, dass es in den nächsten Jahren niemals zu einer Abschaffung von 50+1 auf regulärem Weg kommen wird. Zum einen gibt es wie von @Hanse-Loewe schon angesprochen klare Aussagen von DFB und DFL in diese Richtung, zum anderen haben wir ja im Zuge des angepeilten Investoreneinstiegs gesehen, dass die Fans im Stadion tatsächlich die Macht haben, den Spielbetrieb soweit zu stören, dass eine dermaßen unpopuläre Entscheidung in der Praxis nicht durchgesetzt werden könnte.
Mich macht es sogar vorsichtig optimistisch, dass tatsächlich endlich Bewegung in diese leidige Zweiklassengesellschaft kommt. Und um mal die rosarote Brille aufzuziehen: Vllt. kommt es ja tatsächlich dazu, dass VW, Red Bull oder Bayer sich ohne Entscheidungsgewalt dazu entschließen, die Clubs ihrem eigenen Schicksal überlassen werden und auf ihre natürliche Größe schrumpfen würden.
Und auch für 1860 kann es nur positiv sein, dass dieses Gerichtsurteil ergangen ist, nicht zuletzt, weil ja nun sogar festgehalten wurde, dass Taschenspielertricks wie bei Hannover fragwürdig sind und dementsprechend auch Erpressungsversuche wie bspw. bei der GF-Bestellung mit Blick auf eine DFL-Lizenzierung kritisch werden könnten.
28.06.2025 - 11:53 Uhr
Zitat von big_daddy0909
Also hier dem Blogger die Schuld zu geben finde ich nicht richtig.
Wenn es so ist wie du schreibst ist hier der eV durch seine abweichende Handlungsweise verantwortlich und es ist jedem Journalisten oder Blogger sein Recht das auszuschlachten und Vermutungen anzustellen. Wenn dann muss der eV offen kommunizieren. Aber das ist ja genau einer der Gründe warum er immer wieder Grund zu Interpretationen liefert. Butter auf die Fische und es gibt keine Fehlinterpretationen mehr.
Zitat von Hanse-Loewe
Vorausgesetzt, das stimmt, wiederholt sich das Muster der jüngeren Vergangenheit:
Der eV stimmt im Aufsichtsrat gegen die Etaterhöhung und wird überstimmt. Er verzichtet andererseits aber darauf, über die Geschäftsführungs-GmbH den Geschäftsführer anzuweisen, keine neuen Schulden zu machen: und damit stimmt der eV der Etaterhöhung letztlich doch zu.
Für dieses in den verschiedenen Gremien unterschiedliche Vorgehen des eV kann es gute Gründe geben, die aber nicht öffentlich kommuniziert werden.
Blöd ist nur, dass das sofort vereinspolitisch ausgeschlachtet wird vom Blogger, der den Eindruck erwecken will, der eV würde den sportlichen Erfolg verhindern wollen. Und die User dort empören sich darüber, dass der eV die aufkommende Euphorie zerstören will, und merken nicht, dass es erst der Blogger ist, der hier wieder Spaltung betreibt.
Zitat von Laxaffe17
https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/doppelte-stimme-des-ismaik-statthalters-die-millionen-spritze-fuer-den-tsv-1860-art-1064863
Saki musste also vom doppelten Stimmrecht Gebrauch machen
https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/doppelte-stimme-des-ismaik-statthalters-die-millionen-spritze-fuer-den-tsv-1860-art-1064863
Saki musste also vom doppelten Stimmrecht Gebrauch machen
Vorausgesetzt, das stimmt, wiederholt sich das Muster der jüngeren Vergangenheit:
Der eV stimmt im Aufsichtsrat gegen die Etaterhöhung und wird überstimmt. Er verzichtet andererseits aber darauf, über die Geschäftsführungs-GmbH den Geschäftsführer anzuweisen, keine neuen Schulden zu machen: und damit stimmt der eV der Etaterhöhung letztlich doch zu.
Für dieses in den verschiedenen Gremien unterschiedliche Vorgehen des eV kann es gute Gründe geben, die aber nicht öffentlich kommuniziert werden.
Blöd ist nur, dass das sofort vereinspolitisch ausgeschlachtet wird vom Blogger, der den Eindruck erwecken will, der eV würde den sportlichen Erfolg verhindern wollen. Und die User dort empören sich darüber, dass der eV die aufkommende Euphorie zerstören will, und merken nicht, dass es erst der Blogger ist, der hier wieder Spaltung betreibt.
Also hier dem Blogger die Schuld zu geben finde ich nicht richtig.
Wenn es so ist wie du schreibst ist hier der eV durch seine abweichende Handlungsweise verantwortlich und es ist jedem Journalisten oder Blogger sein Recht das auszuschlachten und Vermutungen anzustellen. Wenn dann muss der eV offen kommunizieren. Aber das ist ja genau einer der Gründe warum er immer wieder Grund zu Interpretationen liefert. Butter auf die Fische und es gibt keine Fehlinterpretationen mehr.
Da muss ich auf zwei Ebenen antworten, einmal bezogen auf das Motiv von Griss, und dann auf das Vorgehen des eV.
Zuerst zum eV: ich habe in meiner Darstellung ja auf das „widersprüchliche“ Verhalten des eV hingewiesen: im AR stimmt man der Etaterhöhung nicht zu, als Geschäftsführungs-GmbH toleriert man die Etaterhöhung aber, statt den Geschäftsführer anzuweisen, die weiteren Kredite nicht einzusetzen.
Fakt ist, dass der eV der Etaterhöhung damit in letzter Konsequenz eben eindeutig doch zustimmt. Warum er dem zuvor im AR nicht zustimmt, weiß ich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es dafür gute Gründe gibt, die wir nur nicht kennen. Gleiches gilt für die Kommunikation des Sachverhalts durch den eV: Ich würd mir auch mehr Klarheit wünschen, aber wir brauchen andererseits auch nicht viel Phantasie, um uns sehr viele Sachverhalte vorzustellen, die in unserer komplizierten Gesellschafterkonstellation gar nicht transparent kommuniziert werden können/dürfen.
Deswegen: der Verein verhält sich in den unterschiedlichen Gremien, was die Etaterhöhung angeht, nach außen vermeintlich inkonsistent, was nicht schön ist, weil es den eV angreifbar macht. Aber ich weiß schlicht nicht, ob sich das wirklich vermeiden lässt.
Jetzt zum Blogger: statt es so darzustellen, wie es ist, nämlich, dass der eV letztlich die Etaterhöhung ja billigt, und die Gründe für das Verhalten im AR unklar sind, statt also hier z.B. beim eV investigativ nachzuhaken, um mehr Klarheit in den Sachverhalt zu bringen, greift er sich gerade den weniger bedeutsamen Sachverhalt heraus (die Nichtzustimmung im AR), um den Sachverhalt so darzustellen, der eV würde den sportlichen Erfolg gar nicht wollen.
Und das ist sachlich schlicht falsch: erstens ginge es dem eV nicht darum, den sportlichen Erfolg nicht zu wollen, sondern lediglich um wirtschaftliche Konsolidierung. Und zweitens ist selbst das nicht der Fall, weil der eV in diesem Fall auf wirtschaftliche Konsolidierung bewusst verzichtet, um den sportlichen Erfolg zu ermöglichen. Würde er auf wirtschaftliche Konsolidierung setzen, hätte der eV wie gesagt CW angewiesen, den Etat bei 4,5 oder 5 Mio zu belassen.
Griss stellt in seiner üblichen populistischen Manier den Sachverhalt also bewusst so verkürzt dar, dass jeder, der nicht wirklich vertraut mit den Gesellschaftsstrukturen ist, nur zu einer völlig falschen Schlussfolgerung den eV betreffend kommen kann. Und mit diesem immer wieder aufgewärmten Narrativ, der eV würde den sportlichen Erfolg gar nicht wollen, treibt er bewusst wieder die Spaltung voran, und das in einer Zeit, wo wir uns jetzt doch alle miteinander freuen könnten an der sportlichen Perspektive, die so gut wie seit Jahren nicht ist.
28.06.2025 - 15:56 Uhr
@Hanse-Loewe denke du liegst mit deiner Erklärung schon sehr nahe an der Wahrheit.
Welchen Grund hat der eV nicht im AR zuzustimmen? Der Grund dafür ist, dass man eine Erpressbarkeit (rechtlich wie moralisch) durch die HAM Gesellschafter vermeiden will und kann.
1. Budget: Bis zu einem Sportbudget (unser klassisches 60er KPI) ist Ismaik zur Erhaltung der Gesellschaft und damit indirekt im Dezember auch zur Wandlung der Darlehen in Genußscheine verpflichtet.
2. Budget: Die Erhöhung auf 5,1 Mio ist in dieser Hinsicht nicht schädlich, da es sich ja um die Transfererlöse aus dem Reich Transfer handelt. HAM hat bei dieser Erhöhung zugestimmt, dass sie trotz der Erlöse zu ihren Verpflichtungen aus Budget 1) steht. das müsste sie nicht und ist ihr positiv anzurechnen.
3, Budget: Hier muss der eV nun leider taktieren und die Erhöhung ablehnen. Denn ansonsten ist es leider wohl so sicher wie das Amen in der Kirche, dass bei der anstehenden Darlehen/Genußscheinwaandlung neue Forderungen der HAM auf den Tisch kommen. Es besteht ja leider weiterhin ein großes Interesse daran, 50+1 auszuhebeln. Für eine dem eV aufgedrückte Budgeterhöhung gibt es hier keine rechtliche und auch keine moralische, öffentlichkeitswirksame Begründung.
Vieles bei 60 hängt leider am total zerrütteten Vertrauensverhältnis- Denke das muss man stets bedenken, wenn man Handlungen bewertet.
Dass der oben erwähnte Blog natürlich Gift für jede Form der Vertrauensbildung ist und natürlich genau das Gegenteil bezwecken will, das ist natürlich so bedauerlich wie aktuell nicht änderbar.
Welchen Grund hat der eV nicht im AR zuzustimmen? Der Grund dafür ist, dass man eine Erpressbarkeit (rechtlich wie moralisch) durch die HAM Gesellschafter vermeiden will und kann.
1. Budget: Bis zu einem Sportbudget (unser klassisches 60er KPI) ist Ismaik zur Erhaltung der Gesellschaft und damit indirekt im Dezember auch zur Wandlung der Darlehen in Genußscheine verpflichtet.
2. Budget: Die Erhöhung auf 5,1 Mio ist in dieser Hinsicht nicht schädlich, da es sich ja um die Transfererlöse aus dem Reich Transfer handelt. HAM hat bei dieser Erhöhung zugestimmt, dass sie trotz der Erlöse zu ihren Verpflichtungen aus Budget 1) steht. das müsste sie nicht und ist ihr positiv anzurechnen.
3, Budget: Hier muss der eV nun leider taktieren und die Erhöhung ablehnen. Denn ansonsten ist es leider wohl so sicher wie das Amen in der Kirche, dass bei der anstehenden Darlehen/Genußscheinwaandlung neue Forderungen der HAM auf den Tisch kommen. Es besteht ja leider weiterhin ein großes Interesse daran, 50+1 auszuhebeln. Für eine dem eV aufgedrückte Budgeterhöhung gibt es hier keine rechtliche und auch keine moralische, öffentlichkeitswirksame Begründung.
Vieles bei 60 hängt leider am total zerrütteten Vertrauensverhältnis- Denke das muss man stets bedenken, wenn man Handlungen bewertet.
Dass der oben erwähnte Blog natürlich Gift für jede Form der Vertrauensbildung ist und natürlich genau das Gegenteil bezwecken will, das ist natürlich so bedauerlich wie aktuell nicht änderbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlueBerry_ am 28.06.2025 um 15:57 Uhr bearbeitet
30.06.2025 - 07:56 Uhr
Zitat von Breatnach
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Bei den ganzen Zahlen, die da herumschwirren, werden immer zwei Dinge durcheinandergeworfen:
Für die Fortführungsprognose (steht im Herbst an, und ist auf Sicht von eineinhalb Jahren nach vorne gerichtet), muss die Liquidität sichergestellt werden (Insolvenzvermeidung für diesen Zeitraum).
Dabei wird immer ein Worst Case Szenario unterstellt (z.B. dass wir kommende Saison kaum noch Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion nicht ausverkauft ist, etc.). Deswegen benötigen wir hier sehr viel Liquidität, die die HAM als SICHERHEIT (Überbrückungsdarlehen) zur Verfügung stellt.
Das ist die hohe Summe (5 Mio), um die es jetzt in den Medien geht.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, was wir an jährlichem Defizit haben: dieses fällt regelmäßig deutlich geringer aus als die Summe im Überbrückungsdarlehen, da wir im Nachhinein meist doch ordentliche Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion immer ausverkauft ist, und meist auch noch ein Transferüberschuss erzielt wird, Ausbildungsvergütungen anfallen, die TV-Einnahmen erhöht werden, etc.
Das durchschnittliche jährliche Defizit war in den Jahren seit dem Zweitliga-Abstieg nur gut 1,5 Mio, und dürfte für die laufende Saison wegen der Etaterhöhung aber darüber liegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 30.06.2025 um 08:14 Uhr bearbeitet
30.06.2025 - 18:10 Uhr
Zitat von Magoose
Die Androhung einer Insolvenz durch Sofortfälligstellung der Darlehen durch HAM ist doch nach wie vor ein eher stumpfes Schwert. Oder seh ich das falsch?
Die Androhung einer Insolvenz durch Sofortfälligstellung der Darlehen durch HAM ist doch nach wie vor ein eher stumpfes Schwert. Oder seh ich das falsch?
JEIN.
Bis zum Herbst letzten Jahres habe ich das auch für ein stumpfes Schwert gehalten. Warum konnte Ismaik letztes Jahr aber mit Insolvenz drohen, und das eV-Präsidium hat das so ernst genommen, dass es diesen Vertrag unterzeichnet hat, über den es dann zum Zerwürfnis mit dem Verwaltungsrat gekommen ist?
Meine Interpretation ist, dass es darum ging, wem man eine mögliche Insolvenz anlasten kann. Wenn man die Insolvenz in letzter Instanz dem eV anlasten kann, da der von ihm eingesetzte Geschäftsführer Mueller – möglicherweise durch einen Planungs- oder Rechenfehler - nicht durch den AR freigegebene Gelder eingesetzt hat (das ist ja der im Raum stehende Vorwurf), dann scheint Ismaik nicht vor einem Insolvenzantrag zurückzuschrecken.
Ein Insolvenzantrag ist ja nicht gleichbedeutend mit einer Liquidation der Gesellschaft. Möglicherweise kann er sich im Zuge eines Insolvenzverfahrens billig die restlichen eV-Anteile an der KG einverleiben, und ansonsten geht alles weiter. Außerdem hätte der eV nicht die Möglichkeit, den Kooperationsvertrag zu kündigen, da die Schuld an der Insolvenz ja nicht Ismaik trifft.
Wäre es dagegen so, dass Ismaik „einfach so“ die Darlehen fällig stellt, und so eine Insolvenz auslöst, könnte der eV wohl mit sehr guten Erfolgsaussichten den Kooperationsvertrag aufkündigen, da sich Ismaik im Kooperationsvertrag wohl verpflichtet hat, an der Finanzierung der Gesellschaft konstruktiv mitzuwirken. Und an einer Aufkündigung des Kooperationsvertrags kann Ismaik nicht gelegen sein. Deswegen rechne ich diesen Herbst auch nicht mit einer Wiederholung des Theaters vom letzten Herbst.
Das wäre zumindest meine Lesart zu dieser Thematik.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


