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Peter Stöger
Geburtsdatum 11.04.1966
Alter 60
Nat. Österreich  Österreich
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Peter Stöger [Trainer]

10.12.2017 - 12:06 Uhr
Peter Stöger [Trainer] |#4601
06.05.2018 - 10:34 Uhr
Stögers Arbeit hier ist nicht hoch genug zu bewerten. Er wurde bei Köln mit 2 Punkten aus 14 Spielen entlassen und hat hier auf Platz 8 übernommen, mit dem Wissen, dass alles außer die CL Quali ein Scheitern darstellt. Klar es gibt viele Faktoren: Der Anschlag, die Verletztenliste, die Konkurrenz, aber wenn wir nächstes Wochenende Hoffenheim besiegen, haben wir den gleichen Tabellenplatz wie letztes Jahr; ohne Dembele, die RR ohne Auba und inklusive Trainerwechsel. Ich denke nicht, dass er die dauerhafte Lösung sein wird, man könnte meinen, das möchte er auch garnicht, wenn man sich seine Aussagen anschaut.

„Wir haben alles klar kommuniziert: Ich bin für eine Aufgabe hierhergekommen, die Qualifikation für die Champions League. Das ist der einzige Weg, den wir entlanggehen wollen.“

"Man muss schauen, welche Art und Weise möchte man spielen, wofür soll der Verein stehen. Was ist die Ausrichtung, welche Spieler braucht man für diese Philosophie. Wenn am Ende ein anderer Mann gefragt ist, ist das auch in Ordnung."

"Ich bin froh und stolz, hier arbeiten zu können. Mein Leben definiert sich aber nicht darüber, dass ich beim BVB an der Seitenlinie stehe. Ich bin ein relativ aufgeräumter und glücklicher Mensch."

Klar sollte man da alle Aussagen in den Kontext einordnen, aber grundsätzlich haut man solche Aussagen nicht raus, wenn man unbedingt Trainer bei uns bleiben möchte.
Peter Stöger [Trainer] |#4602
06.05.2018 - 10:49 Uhr
Zitat von Tothenam-Fan
Stögers Arbeit hier ist nicht hoch genug zu bewerten. Er wurde bei Köln mit 2 Punkten aus 14 Spielen entlassen und hat hier auf Platz 8 übernommen, mit dem Wissen, dass alles außer die CL Quali ein Scheitern darstellt. Klar es gibt viele Faktoren: Der Anschlag, die Verletztenliste, die Konkurrenz, aber wenn wir nächstes Wochenende Hoffenheim besiegen, haben wir den gleichen Tabellenplatz wie letztes Jahr; ohne Dembele, die RR ohne Auba und inklusive Trainerwechsel. Ich denke nicht, dass er die dauerhafte Lösung sein wird, man könnte meinen, das möchte er auch garnicht, wenn man sich seine Aussagen anschaut.



Da liegst du mit Sicherheit nicht komplett falsch. Auch ich bin der festen Überzeugung, dass Stöger mit seiner sehr ruhigen und sachlichen Art der Mannschaft gut getan hat. Er hat es zumindest geschafft, die Mannschaft etwas ausgewogener auf den Platz zu schicken, aber er hat mit Sicherheit keinen überragenden Job gemacht.

Hierfür hat er mehrfach, auch gestern, taktische Schwächen gezeigt, oder wurde vom gegnerischen Trainer ausgecoacht. Hier verweise ich auf den hervorragenden Beitrag #4588 vom hochgeschätzten User BVBBC, der das sehr anschaulich präsentiert hat.

•     •     •

Borussia Dortmund.

Mitglied seit: 19.12.2007
Peter Stöger [Trainer] |#4603
06.05.2018 - 12:07 Uhr
Um meinem gestrigen Beitrag nochmal etwas mehr Substanz zu verleihen, will ich die Geschichte nochmal mit ein paar Daten unterfüttern:

Hat der BVB unter Stöger mindestens 55% Ballbesitz gehabt, hat man in 9/18 Spielen 13/33 Punkte geholt. Das entspricht also einem Punkteschnitt von 1,44. Heißt also, dass Stögers aktueller Punkteschnitt von 1,83 hauptsächlich durch Spiele mit wenig Ballbesitz, in denen man viel kontern konnte, nach oben gezogen wird. Zum Beleg: hatte man maximal 50% Ballbesitz, hat man einen Punkteschnitt von 2,5 in 6 Spielen.

Dazu dann auch noch die jeweiligen xG und xGA Mittelwerte sowie die ShotRatio:

>55% Ballbesitz:
xG pg = 1,61 | xG per Shot = 0,12
xGA pg = 0,83 | xGA per Shot = 0,08
ShotRatio = 123/216 = 57%
Torverhältnis = 11:9

<=50% Ballbesitz:
xG pg = 1,77 | xG per Shot = 0,13
xGA pg = 1,48 | xGA per Shot = 0,12
ShotRatio = 79/154 = 51%
Torverhältnis = 13:9

Allerdings sollte man bei letzterem Absatz bedenken: 50% aller Spiele wurden zu 0 gewonnen und das 0:6 gegen die Bayern ist hier dabei! Ohne Bayern sähe es so aus:

xG pg = 2,03 | xG per Shot = 0,15
xGA pg = 1,08 | xGA per Shot = 0,08
ShotRatio = 70/137 = 51%
Torverhältnis = 13:3

Dabei fällt vor allem auf: je weniger Ballbesitz der BVB hat, desto besser ist seine Chancenqualität unter Stöger. Noch auffälliger aber, dass die eigene und gegnerische Chancenverwertung extrem divergiert, je geringer der Ballbesitz ist, was sich meines Erachtens vor allem daran festmachen lässt, dass es in Spielen mit wenig Ballbesitz mehr Großchancen für den BVB gibt und weniger für den Gegner, während es sich bei mehr Ballbesitz genau umgekehrt verhält.

In 12/18 Spielen hatte der BVB jedoch mehr Ballbesitz als der Gegner, sodass die Spielanlage bei Ballbesitz maximiert werden muss und nicht etwa im Umschaltspiel, weil es in der Regel vom BVB verlangt wird, dass man es beherrscht. Mehr als ein gutes Umschaltspiel ist Stöger aber beim BVB nicht gelungen und mehr hat er auch nicht entwickelt bekommen, weswegen er hier langfristig der Falsche ist.

Wenn man Rode zudem gerade so gehört hat, dann muss man Stöger zwar sicher auch in Schutz nehmen, da Rode den Schmelzer machte, indem er ebendiesen verteidigte, wie es Schmelzer selbst noch unter Tuchel mit Sahin machte. Heißt für mich nun 2 Dinge: Stöger hat sich bereits menschlich in der Mannschaft abgenutzt, aber es deutet weiterhin sehr vieles auf interne Probleme hin, die eben erst dafür sorgen, dass es dazu kommt. Wenn die Mannschaft sich jedenfalls gegen die 3 letzten Trainer - mit wie viel Recht auch immer - gegen den Trainer stellt, dann gehört auch die Mannschaft kräftig hinterfragt. Ändert an der Gesamtbewertung Stögers aber nichts Entscheidendes.
Peter Stöger [Trainer] |#4604
06.05.2018 - 12:15 Uhr
Zitat von BVBBC
Um meinem gestrigen Beitrag nochmal etwas mehr Substanz zu verleihen, will ich die Geschichte nochmal mit ein paar Daten unterfüttern:

Hat der BVB unter Stöger mindestens 55% Ballbesitz gehabt, hat man in 9/18 Spielen 13/33 Punkte geholt. Das entspricht also einem Punkteschnitt von 1,44. Heißt also, dass Stögers aktueller Punkteschnitt von 1,83 hauptsächlich durch Spiele mit wenig Ballbesitz, in denen man viel kontern konnte, nach oben gezogen wird. Zum Beleg: hatte man maximal 50% Ballbesitz, hat man einen Punkteschnitt von 2,5 in 6 Spielen.

Dazu dann auch noch die jeweiligen xG und xGA Mittelwerte sowie die ShotRatio:

>55% Ballbesitz:
xG pg = 1,61 | xG per Shot = 0,12
xGA pg = 0,83 | xGA per Shot = 0,08
ShotRatio = 123/216 = 57%
Torverhältnis = 11:9

<=50% Ballbesitz:
xG pg = 1,77 | xG per Shot = 0,13
xGA pg = 1,48 | xGA per Shot = 0,12
ShotRatio = 79/154 = 51%
Torverhältnis = 13:9

Allerdings sollte man bei letzterem Absatz bedenken: 50% aller Spiele wurden zu 0 gewonnen und das 0:6 gegen die Bayern ist hier dabei! Ohne Bayern sähe es so aus:

xG pg = 2,03 | xG per Shot = 0,15
xGA pg = 1,08 | xGA per Shot = 0,08
ShotRatio = 70/137 = 51%
Torverhältnis = 13:3

Dabei fällt vor allem auf: je weniger Ballbesitz der BVB hat, desto besser ist seine Chancenqualität unter Stöger. Noch auffälliger aber, dass die eigene und gegnerische Chancenverwertung extrem divergiert, je geringer der Ballbesitz ist, was sich meines Erachtens vor allem daran festmachen lässt, dass es in Spielen mit wenig Ballbesitz mehr Großchancen für den BVB gibt und weniger für den Gegner, während es sich bei mehr Ballbesitz genau umgekehrt verhält.

In 12/18 Spielen hatte der BVB jedoch mehr Ballbesitz als der Gegner, sodass die Spielanlage bei Ballbesitz maximiert werden muss und nicht etwa im Umschaltspiel, weil es in der Regel vom BVB verlangt wird, dass man es beherrscht. Mehr als ein gutes Umschaltspiel ist Stöger aber beim BVB nicht gelungen und mehr hat er auch nicht entwickelt bekommen, weswegen er hier langfristig der Falsche ist.

Wenn man Rode zudem gerade so gehört hat, dann muss man Stöger zwar sicher auch in Schutz nehmen, da Rode den Schmelzer machte, indem er ebendiesen verteidigte, wie es Schmelzer selbst noch unter Tuchel mit Sahin machte. Heißt für mich nun 2 Dinge: Stöger hat sich bereits menschlich in der Mannschaft abgenutzt, aber es deutet weiterhin sehr vieles auf interne Probleme hin, die eben erst dafür sorgen, dass es dazu kommt. Wenn die Mannschaft sich jedenfalls gegen die 3 letzten Trainer - mit wie viel Recht auch immer - gegen den Trainer stellt, dann gehört auch die Mannschaft kräftig hinterfragt. Ändert an der Gesamtbewertung Stögers aber nichts Entscheidendes.


Gebe dir recht, aber wenn die Mannschaft sich gegen 3 Trainer stellt und unser Kapitän das sogar vor laufenden Kameras, dann erwarte ich von Aki, das er diesen Spuk ein Ende bereitet und sowas nicht ungestraft durchgehen lässt. Das ist für unsere Außendarstellung schädlich.
Peter Stöger [Trainer] |#4605
06.05.2018 - 13:37 Uhr
Zitat von Vero-amore
Zitat von BVBBC



Wenn man Rode zudem gerade so gehört hat, dann muss man Stöger zwar sicher auch in Schutz nehmen, da Rode den Schmelzer machte, indem er ebendiesen verteidigte, wie es Schmelzer selbst noch unter Tuchel mit Sahin machte. Heißt für mich nun 2 Dinge: Stöger hat sich bereits menschlich in der Mannschaft abgenutzt, aber es deutet weiterhin sehr vieles auf interne Probleme hin, die eben erst dafür sorgen, dass es dazu kommt. Wenn die Mannschaft sich jedenfalls gegen die 3 letzten Trainer - mit wie viel Recht auch immer - gegen den Trainer stellt, dann gehört auch die Mannschaft kräftig hinterfragt. Ändert an der Gesamtbewertung Stögers aber nichts Entscheidendes.


Gebe dir recht, aber wenn die Mannschaft sich gegen 3 Trainer stellt und unser Kapitän das sogar vor laufenden Kameras, dann erwarte ich von Aki, das er diesen Spuk ein Ende bereitet und sowas nicht ungestraft durchgehen lässt. Das ist für unsere Außendarstellung schädlich.



Das Thema mit der Mannschaft ist aber teilweise eben auch hausgemacht und daran tragen alle 3 Trainer mehr oder weniger eine Mitschuld.

Der viel zu große Kader stellt sich doch immer mehr als nicht moderierbar heraus. Man hat permanent eine Vielzahl an unzufriedenen Spielern, dazu kommt noch eine mutmaßliche Grüppchenbildung sowie eine wenig stark ausgeprägte Hierarchie innerhalb des Kaders. Wobei man unter Hierarchie nochmal unterteilen kann in eine Art sportliche (leistungsmäßige) Hierarchie und eine Hierarchie basierend auf Persönlichkeit. Beides ist kaum vorhanden.

Wir hatten diese Saison im Prinzip keine 5 unumstrittenen Stammspieler. Mir fallen da lediglich Reus, Auba (dann Bats) und Pischu ein.

Wenn Spieler nicht überzeugen, dahinter aber gleich 3 oder 4 Leute auf ihre Einsatzzeit warten, führt das doch automatisch zu Unruhe. Die Verkleinerung des Kaders, bei der gezielt auch die interne Hierarchie und deren Veränderung mit einbezogen werden sollte (gerade durch Abgänge von Sahin und Sokratis), steht an oberster Stelle.

Es waren 3 Trainer nicht in der Lage dieses Problem zu lösen, nicht umsonst wurde Kehl nahe an der Mannschaft installiert. Scheinbar hat man jetzt erkannt, dass man dieses Problem von höherer Stelle aus angehen muss.
Peter Stöger [Trainer] |#4606
06.05.2018 - 13:43 Uhr
Moin,

ich lese hier als "Nicht-BVBer" aus interesse immer schon ganz gerne mit, halte mich aber bewusst raus, da ich selber weiß, wie nervig andere Fans im "eigenen Forum" sein können. Zudem ist das ganze Thema durch "Tucheljünger" oder "Watzke/Zerc/Schmelzer-Versteher" doch erheblich aufgeheizt

Da es auf den letzten Seiten jedoch recht viel um die spielerischen Probleme des BVB, Stichworte "Krieger/falsche Aufstellung etc.", ging, habe ich mich nun doch entschlossen, nur kurz zu dem Thema auf die taktischen Aspekte hinzuweisen.

Auf Spielverlagerung wurden die Probleme des BVB sehr gut anhand der Spiele gegen die Bayern und gegen Schalke analysiert. Das ist jetzt nicht als Provokation gemeint, ausgerechnet die Niederlagen gegen diese Beiden hier zu posten, andere Spiele wurden bzgl. der Problematiken schlicht nicht analysiert. Zudem geht es ja gerade um die Probleme und nicht um die "Fußballfeste" Zwinkernd

Wen es interessiert, kann sich die Probleme ja mal aus Expertensicht durchlesen. Es ist jedenfalls nicht nur ein kleiner Blick über den Tellerrand.

Bayern: https://spielverlagerung.de/2018/04/02/die-neue-stabilitaet-verschiedene-aspekte-zum-stoeger-debakel/

Schalke: https://spielverlagerung.de/2018/04/19/koenigsblaue-dominanz-zehn-gute-bvb-minuten/
Peter Stöger [Trainer] |#4607
06.05.2018 - 13:46 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von Vero-amore

Zitat von BVBBC

Wenn man Rode zudem gerade so gehört hat, dann muss man Stöger zwar sicher auch in Schutz nehmen, da Rode den Schmelzer machte, indem er ebendiesen verteidigte, wie es Schmelzer selbst noch unter Tuchel mit Sahin machte. Heißt für mich nun 2 Dinge: Stöger hat sich bereits menschlich in der Mannschaft abgenutzt, aber es deutet weiterhin sehr vieles auf interne Probleme hin, die eben erst dafür sorgen, dass es dazu kommt. Wenn die Mannschaft sich jedenfalls gegen die 3 letzten Trainer - mit wie viel Recht auch immer - gegen den Trainer stellt, dann gehört auch die Mannschaft kräftig hinterfragt. Ändert an der Gesamtbewertung Stögers aber nichts Entscheidendes.


Gebe dir recht, aber wenn die Mannschaft sich gegen 3 Trainer stellt und unser Kapitän das sogar vor laufenden Kameras, dann erwarte ich von Aki, das er diesen Spuk ein Ende bereitet und sowas nicht ungestraft durchgehen lässt. Das ist für unsere Außendarstellung schädlich.



Das Thema mit der Mannschaft ist aber teilweise eben auch hausgemacht und daran tragen alle 3 Trainer mehr oder weniger eine Mitschuld.

Der viel zu große Kader stellt sich doch immer mehr als nicht moderierbar heraus. Man hat permanent eine Vielzahl an unzufriedenen Spielern, dazu kommt noch eine mutmaßliche Grüppchenbildung sowie eine wenig stark ausgeprägte Hierarchie innerhalb des Kaders. Wobei man unter Hierarchie nochmal unterteilen kann in eine Art sportliche (leistungsmäßige) Hierarchie und eine Hierarchie basierend auf Persönlichkeit. Beides ist kaum vorhanden.

Wir hatten diese Saison im Prinzip keine 5 unumstrittenen Stammspieler. Mir fallen da lediglich Reus, Auba (dann Bats) und Pischu ein.

Wenn Spieler nicht überzeugen, dahinter aber gleich 3 oder 4 Leute auf ihre Einsatzzeit warten, führt das doch automatisch zu Unruhe. Die Verkleinerung des Kaders, bei der gezielt auch die interne Hierarchie und deren Veränderung mit einbezogen werden sollte (gerade durch Abgänge von Sahin und Sokratis), steht an oberster Stelle.

Es waren 3 Trainer nicht in der Lage dieses Problem zu lösen, nicht umsonst wurde Kehl nahe an der Mannschaft installiert. Scheinbar hat man jetzt erkannt, dass man dieses Problem von höherer Stelle aus angehen muss.


Für die Kadergröße darf man dann aber auch Zorc als Sportdirektor kritisieren.
Peter Stöger [Trainer] |#4608
06.05.2018 - 13:50 Uhr
Zitat von BVBBC

Wenn man Rode zudem gerade so gehört hat, dann muss man Stöger zwar sicher auch in Schutz nehmen, da Rode den Schmelzer machte, indem er ebendiesen verteidigte, wie es Schmelzer selbst noch unter Tuchel mit Sahin machte. Heißt für mich nun 2 Dinge: Stöger hat sich bereits menschlich in der Mannschaft abgenutzt, aber es deutet weiterhin sehr vieles auf interne Probleme hin, die eben erst dafür sorgen, dass es dazu kommt. Wenn die Mannschaft sich jedenfalls gegen die 3 letzten Trainer - mit wie viel Recht auch immer - gegen den Trainer stellt, dann gehört auch die Mannschaft kräftig hinterfragt. Ändert an der Gesamtbewertung Stögers aber nichts Entscheidendes.

Die Mannschaft? Das Problem ist wohl eindeutig auf einen überschaubaren Personenkreis zu reduzieren. Bspw. ist Schmelzer verdächtig oft involviert, wenn gegen den Trainer geschossen wird. Sahin hat sich spätestens seit dem Pokal-Finale menschlich disqualifiziert.
Und Rode .. nunja tongue

Man kann auch noch 10 Kehl´s als Leiter irgendwas installieren, solange man solche Charaktere in der Mannschaft hat, die schon aus der Erfahrung heraus bei der nächsten Gelegenheit einen Trainer öffentlich anzählen, wird sich das nicht ändern.

Das Problem ist nicht die Mannschaft, sondern u.a. oben aufgezählte Spieler, die einfach die ganze Mannschaft mit solchen Aktionen spalten.
Peter Stöger [Trainer] |#4609
06.05.2018 - 17:35 Uhr
Zitat von DeFlamingo
Zitat von BVBBC

Wenn man Rode zudem gerade so gehört hat, dann muss man Stöger zwar sicher auch in Schutz nehmen, da Rode den Schmelzer machte, indem er ebendiesen verteidigte, wie es Schmelzer selbst noch unter Tuchel mit Sahin machte. Heißt für mich nun 2 Dinge: Stöger hat sich bereits menschlich in der Mannschaft abgenutzt, aber es deutet weiterhin sehr vieles auf interne Probleme hin, die eben erst dafür sorgen, dass es dazu kommt. Wenn die Mannschaft sich jedenfalls gegen die 3 letzten Trainer - mit wie viel Recht auch immer - gegen den Trainer stellt, dann gehört auch die Mannschaft kräftig hinterfragt. Ändert an der Gesamtbewertung Stögers aber nichts Entscheidendes.

Die Mannschaft? Das Problem ist wohl eindeutig auf einen überschaubaren Personenkreis zu reduzieren. Bspw. ist Schmelzer verdächtig oft involviert, wenn gegen den Trainer geschossen wird. Sahin hat sich spätestens seit dem Pokal-Finale menschlich disqualifiziert.
Und Rode .. nunja tongue

Man kann auch noch 10 Kehl´s als Leiter irgendwas installieren, solange man solche Charaktere in der Mannschaft hat, die schon aus der Erfahrung heraus bei der nächsten Gelegenheit einen Trainer öffentlich anzählen, wird sich das nicht ändern.

Das Problem ist nicht die Mannschaft, sondern u.a. oben aufgezählte Spieler, die einfach die ganze Mannschaft mit solchen Aktionen spalten.


Zudem kommt ja noch, dass Stögers Autorität durch einen 6 Monats-Vertrag von Anfang an geschwächt war. Da haben wohl einige so wie Rode gedacht, und die Leistungen auf dem Platz spiegeln das auch wieder. Vollen Einsatz gabs nur nach deutlichen Ansagen der Vereinsführung, Fans und Medien. Dazwischen kam halbgares Quergeschiebe und Verweigerung taktischer Vorgaben. Stöger wies früh sogar Öffentlich darauf hin. Eigentlich sollte man den Hut vor ihm ziehen, die Bilanz ist durchaus positiv und unter den Umständen die wir alle Woche für Woche sehen durften/mussten, nahezu Herausragend. Irgendwie hat er das alles zusammenhalten können, mit Ach und Krach. Und meiner Meinung nach ohne große Rückendeckung der Vereinsführung. Er wurde viel zu lange im Regen stehen gelassen. Ich sag es ja nicht gerne aber bei den Bayern hätten die Spieler spätestens nach den skandalösen internationalen Auftritte bei Hoeneß nach und nach auf der Matte stehen müssen. Bei uns verkriecht man sich lieber, lässt den Trainer als Alleinverantwortlichen zurück und träumt von irgendwelchen Nagelsmännern.
Peter Stöger [Trainer] |#4610
06.05.2018 - 18:03 Uhr
Puhhh es ist schon bemerkenswert wie stark die Personalie Schmelzer aneckt und wohl auch das Team spaltet. Wenn solche Entscheidungen durch den Trainer so an die Öffentlichkeit brodelt will ich gar nicht wissen wie es im Team aussieht.

Tedesco hat bei Schalke nach seinem Amtsantritt einen Höwedes sofort rasiert um mögliche Unruheherde sofort im Keim zu ersticken. Vielleicht braucht man solch einen Schritt auf Dortmund, Verdienst hin oder her.

Im Sommer müssen einige reinigende Personalentscheidungen her und es muss ein neues Mannschaftsgefüge aufgebaut werden, sonst wird für den nächsten Trainer die Saison wieder zum Spießrutenlauf.

Denke Stöger hat das bestmögliche aus diesem "Team" herausgeholt und wird es wohl schaffen die Saison mit dem Minimalziel einigermaßen zu retten. Ich hoffe es gab genug Austausch mit den Verantwortlichen und es werden die richten Schlüsse gezogen, so schonungslos sie auch sein mögen.
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