| Geburtsdatum | 11.04.1966 |
|---|---|
| Alter | 60 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Peter Stöger [Trainer]
10.12.2017 - 12:06 Uhr
19.02.2018 - 12:50 Uhr
Zitat von rechengenie
Brauchst nicht persönlich werden!
Ich glaube, das Hertha-Spiel ist ja auch ein sehr gutes Beispiel. Wenn Duda nicht so dämlich ist, den sicheren Treffer zum 2:0 zu verhindern, dann werdet ihr in diesem Spiel nicht ansatzweise für einen Punkt in Frage kommen. Gerade weil in diesem Spiel noch viel weniger Möglichkeiten auf eurer Seite zu verzeichnen waren, als in den anderen Spielen der Rückrunde.
Zudem hoffe ich, dass die Abgänge vor 1,5 Jahren keinen Einfluss auf das jetzige Spiel haben dürften. Man hat letztes Jahr in der Hinrunde einen großen Umbruch vollzogen, konnte keinerlei Konstanz in die Leistungen bringen aber hat bereits in der Rückrunde deutlich stabiler agiert und einen Titel eingefahren. Daher lasse ich die Abgänge nicht als Begründung für spielerisch schwache Leistungen gelten. Dabei brauchen wir noch nicht mal die Thematik des Ersetzens dieser Spieler anreißen, denn für diese Abgänge hat man auch viel Geld eingenommen!
Ich glaube der User @BVBBC hat das richtigerweise beschrieben. Aktuell hat man das Spielglück auf seiner Seite, dass man die vielen engen Spiele für sich entscheidet. Das wird aber nicht über eine ganze Saison oder selbst eine Halbserie funktionieren, denn irgendwann gehen die Bälle dann an die Latte und nicht ins Tor!
Und da sind wir eben beim Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Wir haben uns letztes Jahr teilweise einen zusammen gewürgt, grauenvolle Spiele abgeliefert aber häufig in den letzten Minuten zugeschlagen oder durch Traumtore wie Costa in Darmstadt gewonnen. Dadurch wurden diese Leistungen immer gerechtfertigt, denn man hat ja gewonnen. Aber irgendwann gehen diese Bälle dann eben nicht mehr rein, der Ball geht an den Pfosten statt rein, der Gegner trifft dann auch mit den wenigen Torschüssen und zack fehlen die Ergebnisse. Geraten die sportlichen Ziele dann in Gefahr, ist es auch mit der Heiterkeit in der Mannschaft bzw. dem Verein zu Ende.
Zitat von Dunkelheit
Genie, wir haben zur Zeit eine Umbruchsphase, dessen sind wir uns alle bewußt. Wir haben einfach zu viele Klassespieler verloren, die wollen erst einmal ersetzt werden.
Was mich ein wenig wundert ist, dass du hier in diesen Diskussionen immer zu finden bist, aber offensichtlich unsere Spiele nicht anschaust. Sonst wüsstest du, dass Hertha und Wolfsburg ungefähr so glücklich zu einer Punkteteilung gekommen sind wie wir zu unserem 3er in Gladbach. Freiburg ist da noch einmal eine andere Hausnummer, aber mit denen haben zur Zeit noch ganz andere Probleme, die machen das richtig gut.
Der Vergleich zu den Ancelotti Bayern passt insofern überhaupt nicht, da man bei uns im Team sieht, dass die Mannschaft langsam wieder zusammen findet, während bei Bayern tiefe Gräben sichtbar waren.
Das Gladbach Spiel war richtig mies, keine Frage, aber zu unseren derzeitigen Spielen war das ein deftiger Ausreisser nach unten. Vielen Dank für deine Fürsorge, aber so schlecht wie du tust läuft es den Umständen entsprechend nicht. Dazu haben wir einfach zu viele Klasseleute verloren. Wie gut uns ein Reus tut lässt nur ansatzweise erahnen, wie sehr wir unter den Abgängen von Gündogan, Hummels und Miki leiden. Von älteren Abgängen wie zB Lewa ganz zu schweigen.
Zitat von rechengenie
Ich erwarte ja absolut keine Wunderdinge von Stöger, erwarte auch kein Tiki-Taka oder eine Dominanz sondergleichen, aber man kann ja durchaus mehr erwarten als Ball nach vorne und hoffen, dass die vorne was ausrichten! Man kann ja sogar fast witzigerweise die ersten Spiele der Rückrunde hernehmen, als die individuelle Qualität vorne nicht wirklich gegeben war, so dass man gegen Hertha, Wolfsburg und Freiburg nicht gewann.
Und nochmal, ich habe es vorhin auch angerissen. Man hatte unter Bosz zu Beginn eine extrem positive Phase, gefühlt sah man sich wieder auf Augenhöhe mit Bayern und dann plötzlich kam der Einbruch. Die Gegner hatten mehr Videomaterial, wie der BVB unter Bosz spielte und hat die erkennbaren Muster besser verteidigt! So langsam wird die Masse an Material bei Stögers BVB größer und auch hier werden Muster erkennbar, die die Gegner lahm legen wollen. Ich bin gespannt wie die Anpassungen darauf lauten, bin gespannt wie die nächsten Ergebnisse sein werden und bin mir zu 1000% sicher, dass sich die Stimmung hier relativ zügig drehen würde, wenn man in der EL rausfliegt und solche Spiele wie gestern nicht durch Bürki oder der Qualität von Reus gewinnt.
Auch hier der Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Viel (erzwungenes) Glück, viele späte Tore ohne klaren Plan, so dass die ordentlichen Ergebnisse den Blick auf die spielerischen Leistungen dramatisch beeinflussten. Das ging dann so lange gut, bis man dieses Glück eben nicht mehr erzwang und der Laden flog Ancelotti schneller um die Ohren als er Pasta zubereiten konnte. Das ist halt ein schmaler Grat.
Aber das ist aktuell noch der Konjunktiv und ich persönlich hoffe eigentlich, dass dieser positive (Ergebnis)-Weg des BVB weitergeht, damit Ruhe und Stabilität einkehrt um im Sommer richtige Schlüsse zu ziehen.
Ich erwarte ja absolut keine Wunderdinge von Stöger, erwarte auch kein Tiki-Taka oder eine Dominanz sondergleichen, aber man kann ja durchaus mehr erwarten als Ball nach vorne und hoffen, dass die vorne was ausrichten! Man kann ja sogar fast witzigerweise die ersten Spiele der Rückrunde hernehmen, als die individuelle Qualität vorne nicht wirklich gegeben war, so dass man gegen Hertha, Wolfsburg und Freiburg nicht gewann.
Und nochmal, ich habe es vorhin auch angerissen. Man hatte unter Bosz zu Beginn eine extrem positive Phase, gefühlt sah man sich wieder auf Augenhöhe mit Bayern und dann plötzlich kam der Einbruch. Die Gegner hatten mehr Videomaterial, wie der BVB unter Bosz spielte und hat die erkennbaren Muster besser verteidigt! So langsam wird die Masse an Material bei Stögers BVB größer und auch hier werden Muster erkennbar, die die Gegner lahm legen wollen. Ich bin gespannt wie die Anpassungen darauf lauten, bin gespannt wie die nächsten Ergebnisse sein werden und bin mir zu 1000% sicher, dass sich die Stimmung hier relativ zügig drehen würde, wenn man in der EL rausfliegt und solche Spiele wie gestern nicht durch Bürki oder der Qualität von Reus gewinnt.
Auch hier der Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Viel (erzwungenes) Glück, viele späte Tore ohne klaren Plan, so dass die ordentlichen Ergebnisse den Blick auf die spielerischen Leistungen dramatisch beeinflussten. Das ging dann so lange gut, bis man dieses Glück eben nicht mehr erzwang und der Laden flog Ancelotti schneller um die Ohren als er Pasta zubereiten konnte. Das ist halt ein schmaler Grat.
Aber das ist aktuell noch der Konjunktiv und ich persönlich hoffe eigentlich, dass dieser positive (Ergebnis)-Weg des BVB weitergeht, damit Ruhe und Stabilität einkehrt um im Sommer richtige Schlüsse zu ziehen.
Genie, wir haben zur Zeit eine Umbruchsphase, dessen sind wir uns alle bewußt. Wir haben einfach zu viele Klassespieler verloren, die wollen erst einmal ersetzt werden.
Was mich ein wenig wundert ist, dass du hier in diesen Diskussionen immer zu finden bist, aber offensichtlich unsere Spiele nicht anschaust. Sonst wüsstest du, dass Hertha und Wolfsburg ungefähr so glücklich zu einer Punkteteilung gekommen sind wie wir zu unserem 3er in Gladbach. Freiburg ist da noch einmal eine andere Hausnummer, aber mit denen haben zur Zeit noch ganz andere Probleme, die machen das richtig gut.
Der Vergleich zu den Ancelotti Bayern passt insofern überhaupt nicht, da man bei uns im Team sieht, dass die Mannschaft langsam wieder zusammen findet, während bei Bayern tiefe Gräben sichtbar waren.
Das Gladbach Spiel war richtig mies, keine Frage, aber zu unseren derzeitigen Spielen war das ein deftiger Ausreisser nach unten. Vielen Dank für deine Fürsorge, aber so schlecht wie du tust läuft es den Umständen entsprechend nicht. Dazu haben wir einfach zu viele Klasseleute verloren. Wie gut uns ein Reus tut lässt nur ansatzweise erahnen, wie sehr wir unter den Abgängen von Gündogan, Hummels und Miki leiden. Von älteren Abgängen wie zB Lewa ganz zu schweigen.
Brauchst nicht persönlich werden!
Ich glaube, das Hertha-Spiel ist ja auch ein sehr gutes Beispiel. Wenn Duda nicht so dämlich ist, den sicheren Treffer zum 2:0 zu verhindern, dann werdet ihr in diesem Spiel nicht ansatzweise für einen Punkt in Frage kommen. Gerade weil in diesem Spiel noch viel weniger Möglichkeiten auf eurer Seite zu verzeichnen waren, als in den anderen Spielen der Rückrunde.
Zudem hoffe ich, dass die Abgänge vor 1,5 Jahren keinen Einfluss auf das jetzige Spiel haben dürften. Man hat letztes Jahr in der Hinrunde einen großen Umbruch vollzogen, konnte keinerlei Konstanz in die Leistungen bringen aber hat bereits in der Rückrunde deutlich stabiler agiert und einen Titel eingefahren. Daher lasse ich die Abgänge nicht als Begründung für spielerisch schwache Leistungen gelten. Dabei brauchen wir noch nicht mal die Thematik des Ersetzens dieser Spieler anreißen, denn für diese Abgänge hat man auch viel Geld eingenommen!
Ich glaube der User @BVBBC hat das richtigerweise beschrieben. Aktuell hat man das Spielglück auf seiner Seite, dass man die vielen engen Spiele für sich entscheidet. Das wird aber nicht über eine ganze Saison oder selbst eine Halbserie funktionieren, denn irgendwann gehen die Bälle dann an die Latte und nicht ins Tor!
Und da sind wir eben beim Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Wir haben uns letztes Jahr teilweise einen zusammen gewürgt, grauenvolle Spiele abgeliefert aber häufig in den letzten Minuten zugeschlagen oder durch Traumtore wie Costa in Darmstadt gewonnen. Dadurch wurden diese Leistungen immer gerechtfertigt, denn man hat ja gewonnen. Aber irgendwann gehen diese Bälle dann eben nicht mehr rein, der Ball geht an den Pfosten statt rein, der Gegner trifft dann auch mit den wenigen Torschüssen und zack fehlen die Ergebnisse. Geraten die sportlichen Ziele dann in Gefahr, ist es auch mit der Heiterkeit in der Mannschaft bzw. dem Verein zu Ende.
Du malst hier ein Bild von einem BVB, welcher seine Spiele knapp und unverdient durch Traumtore gewinnt und das Bild ist einfach komplett falsch und losgelöst. Deshalb hat das auch nichts mit "persönlich" werden zu tun, wenn ich anmerke, dass du unsere Spiele einfach nicht schaust.
Es gibt eine Webseite, die relativ gut wiederspiegelt, wie die Spiele tatsächlich ablaufen:
https://understat.com/
Dort kannst du leicht sehen, dass wir gegen Gladbach unfassbares Glück hatten, dass wir dort 3 Punkte mitgenommen haben. Aber du kannst auch sehen, dass wir in all den anderen Spielen klar überlegen waren und zB gegen Wolfsburg und Hertha viel Pech gehabt haben. Und ganz ehrlich, da nehme ich lieber die 4 Punkte aus diesen beiden Spielen mit und geben dafür die 3 gegen Gladbach ab. So funktioniert Fußball einfach nicht.
Man kann Statistiken mögen oder auch nicht, aber understat.com gibt die Spiele in etwas so wieder, wie ich sie auch wahrgenommen habe.
Insofern habe ich wirklich keine Ahnung, wovon du redest oder welche Agenda du hier verfolgst.
19.02.2018 - 13:18 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Du malst hier ein Bild von einem BVB, welcher seine Spiele knapp und unverdient durch Traumtore gewinnt und das Bild ist einfach komplett falsch und losgelöst. Deshalb hat das auch nichts mit "persönlich" werden zu tun, wenn ich anmerke, dass du unsere Spiele einfach nicht schaust.
Es gibt eine Webseite, die relativ gut wiederspiegelt, wie die Spiele tatsächlich ablaufen:
https://understat.com/
Dort kannst du leicht sehen, dass wir gegen Gladbach unfassbares Glück hatten, dass wir dort 3 Punkte mitgenommen haben. Aber du kannst auch sehen, dass wir in all den anderen Spielen klar überlegen waren und zB gegen Wolfsburg und Hertha viel Pech gehabt haben. Und ganz ehrlich, da nehme ich lieber die 4 Punkte aus diesen beiden Spielen mit und geben dafür die 3 gegen Gladbach ab. So funktioniert Fußball einfach nicht.
Man kann Statistiken mögen oder auch nicht, aber understat.com gibt die Spiele in etwas so wieder, wie ich sie auch wahrgenommen habe.
Insofern habe ich wirklich keine Ahnung, wovon du redest oder welche Agenda du hier verfolgst.
Zitat von rechengenie
Brauchst nicht persönlich werden!
Ich glaube, das Hertha-Spiel ist ja auch ein sehr gutes Beispiel. Wenn Duda nicht so dämlich ist, den sicheren Treffer zum 2:0 zu verhindern, dann werdet ihr in diesem Spiel nicht ansatzweise für einen Punkt in Frage kommen. Gerade weil in diesem Spiel noch viel weniger Möglichkeiten auf eurer Seite zu verzeichnen waren, als in den anderen Spielen der Rückrunde.
Zudem hoffe ich, dass die Abgänge vor 1,5 Jahren keinen Einfluss auf das jetzige Spiel haben dürften. Man hat letztes Jahr in der Hinrunde einen großen Umbruch vollzogen, konnte keinerlei Konstanz in die Leistungen bringen aber hat bereits in der Rückrunde deutlich stabiler agiert und einen Titel eingefahren. Daher lasse ich die Abgänge nicht als Begründung für spielerisch schwache Leistungen gelten. Dabei brauchen wir noch nicht mal die Thematik des Ersetzens dieser Spieler anreißen, denn für diese Abgänge hat man auch viel Geld eingenommen!
Ich glaube der User @BVBBC hat das richtigerweise beschrieben. Aktuell hat man das Spielglück auf seiner Seite, dass man die vielen engen Spiele für sich entscheidet. Das wird aber nicht über eine ganze Saison oder selbst eine Halbserie funktionieren, denn irgendwann gehen die Bälle dann an die Latte und nicht ins Tor!
Und da sind wir eben beim Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Wir haben uns letztes Jahr teilweise einen zusammen gewürgt, grauenvolle Spiele abgeliefert aber häufig in den letzten Minuten zugeschlagen oder durch Traumtore wie Costa in Darmstadt gewonnen. Dadurch wurden diese Leistungen immer gerechtfertigt, denn man hat ja gewonnen. Aber irgendwann gehen diese Bälle dann eben nicht mehr rein, der Ball geht an den Pfosten statt rein, der Gegner trifft dann auch mit den wenigen Torschüssen und zack fehlen die Ergebnisse. Geraten die sportlichen Ziele dann in Gefahr, ist es auch mit der Heiterkeit in der Mannschaft bzw. dem Verein zu Ende.
Zitat von Dunkelheit
Genie, wir haben zur Zeit eine Umbruchsphase, dessen sind wir uns alle bewußt. Wir haben einfach zu viele Klassespieler verloren, die wollen erst einmal ersetzt werden.
Was mich ein wenig wundert ist, dass du hier in diesen Diskussionen immer zu finden bist, aber offensichtlich unsere Spiele nicht anschaust. Sonst wüsstest du, dass Hertha und Wolfsburg ungefähr so glücklich zu einer Punkteteilung gekommen sind wie wir zu unserem 3er in Gladbach. Freiburg ist da noch einmal eine andere Hausnummer, aber mit denen haben zur Zeit noch ganz andere Probleme, die machen das richtig gut.
Der Vergleich zu den Ancelotti Bayern passt insofern überhaupt nicht, da man bei uns im Team sieht, dass die Mannschaft langsam wieder zusammen findet, während bei Bayern tiefe Gräben sichtbar waren.
Das Gladbach Spiel war richtig mies, keine Frage, aber zu unseren derzeitigen Spielen war das ein deftiger Ausreisser nach unten. Vielen Dank für deine Fürsorge, aber so schlecht wie du tust läuft es den Umständen entsprechend nicht. Dazu haben wir einfach zu viele Klasseleute verloren. Wie gut uns ein Reus tut lässt nur ansatzweise erahnen, wie sehr wir unter den Abgängen von Gündogan, Hummels und Miki leiden. Von älteren Abgängen wie zB Lewa ganz zu schweigen.
Zitat von rechengenie
Ich erwarte ja absolut keine Wunderdinge von Stöger, erwarte auch kein Tiki-Taka oder eine Dominanz sondergleichen, aber man kann ja durchaus mehr erwarten als Ball nach vorne und hoffen, dass die vorne was ausrichten! Man kann ja sogar fast witzigerweise die ersten Spiele der Rückrunde hernehmen, als die individuelle Qualität vorne nicht wirklich gegeben war, so dass man gegen Hertha, Wolfsburg und Freiburg nicht gewann.
Und nochmal, ich habe es vorhin auch angerissen. Man hatte unter Bosz zu Beginn eine extrem positive Phase, gefühlt sah man sich wieder auf Augenhöhe mit Bayern und dann plötzlich kam der Einbruch. Die Gegner hatten mehr Videomaterial, wie der BVB unter Bosz spielte und hat die erkennbaren Muster besser verteidigt! So langsam wird die Masse an Material bei Stögers BVB größer und auch hier werden Muster erkennbar, die die Gegner lahm legen wollen. Ich bin gespannt wie die Anpassungen darauf lauten, bin gespannt wie die nächsten Ergebnisse sein werden und bin mir zu 1000% sicher, dass sich die Stimmung hier relativ zügig drehen würde, wenn man in der EL rausfliegt und solche Spiele wie gestern nicht durch Bürki oder der Qualität von Reus gewinnt.
Auch hier der Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Viel (erzwungenes) Glück, viele späte Tore ohne klaren Plan, so dass die ordentlichen Ergebnisse den Blick auf die spielerischen Leistungen dramatisch beeinflussten. Das ging dann so lange gut, bis man dieses Glück eben nicht mehr erzwang und der Laden flog Ancelotti schneller um die Ohren als er Pasta zubereiten konnte. Das ist halt ein schmaler Grat.
Aber das ist aktuell noch der Konjunktiv und ich persönlich hoffe eigentlich, dass dieser positive (Ergebnis)-Weg des BVB weitergeht, damit Ruhe und Stabilität einkehrt um im Sommer richtige Schlüsse zu ziehen.
Ich erwarte ja absolut keine Wunderdinge von Stöger, erwarte auch kein Tiki-Taka oder eine Dominanz sondergleichen, aber man kann ja durchaus mehr erwarten als Ball nach vorne und hoffen, dass die vorne was ausrichten! Man kann ja sogar fast witzigerweise die ersten Spiele der Rückrunde hernehmen, als die individuelle Qualität vorne nicht wirklich gegeben war, so dass man gegen Hertha, Wolfsburg und Freiburg nicht gewann.
Und nochmal, ich habe es vorhin auch angerissen. Man hatte unter Bosz zu Beginn eine extrem positive Phase, gefühlt sah man sich wieder auf Augenhöhe mit Bayern und dann plötzlich kam der Einbruch. Die Gegner hatten mehr Videomaterial, wie der BVB unter Bosz spielte und hat die erkennbaren Muster besser verteidigt! So langsam wird die Masse an Material bei Stögers BVB größer und auch hier werden Muster erkennbar, die die Gegner lahm legen wollen. Ich bin gespannt wie die Anpassungen darauf lauten, bin gespannt wie die nächsten Ergebnisse sein werden und bin mir zu 1000% sicher, dass sich die Stimmung hier relativ zügig drehen würde, wenn man in der EL rausfliegt und solche Spiele wie gestern nicht durch Bürki oder der Qualität von Reus gewinnt.
Auch hier der Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Viel (erzwungenes) Glück, viele späte Tore ohne klaren Plan, so dass die ordentlichen Ergebnisse den Blick auf die spielerischen Leistungen dramatisch beeinflussten. Das ging dann so lange gut, bis man dieses Glück eben nicht mehr erzwang und der Laden flog Ancelotti schneller um die Ohren als er Pasta zubereiten konnte. Das ist halt ein schmaler Grat.
Aber das ist aktuell noch der Konjunktiv und ich persönlich hoffe eigentlich, dass dieser positive (Ergebnis)-Weg des BVB weitergeht, damit Ruhe und Stabilität einkehrt um im Sommer richtige Schlüsse zu ziehen.
Genie, wir haben zur Zeit eine Umbruchsphase, dessen sind wir uns alle bewußt. Wir haben einfach zu viele Klassespieler verloren, die wollen erst einmal ersetzt werden.
Was mich ein wenig wundert ist, dass du hier in diesen Diskussionen immer zu finden bist, aber offensichtlich unsere Spiele nicht anschaust. Sonst wüsstest du, dass Hertha und Wolfsburg ungefähr so glücklich zu einer Punkteteilung gekommen sind wie wir zu unserem 3er in Gladbach. Freiburg ist da noch einmal eine andere Hausnummer, aber mit denen haben zur Zeit noch ganz andere Probleme, die machen das richtig gut.
Der Vergleich zu den Ancelotti Bayern passt insofern überhaupt nicht, da man bei uns im Team sieht, dass die Mannschaft langsam wieder zusammen findet, während bei Bayern tiefe Gräben sichtbar waren.
Das Gladbach Spiel war richtig mies, keine Frage, aber zu unseren derzeitigen Spielen war das ein deftiger Ausreisser nach unten. Vielen Dank für deine Fürsorge, aber so schlecht wie du tust läuft es den Umständen entsprechend nicht. Dazu haben wir einfach zu viele Klasseleute verloren. Wie gut uns ein Reus tut lässt nur ansatzweise erahnen, wie sehr wir unter den Abgängen von Gündogan, Hummels und Miki leiden. Von älteren Abgängen wie zB Lewa ganz zu schweigen.
Brauchst nicht persönlich werden!
Ich glaube, das Hertha-Spiel ist ja auch ein sehr gutes Beispiel. Wenn Duda nicht so dämlich ist, den sicheren Treffer zum 2:0 zu verhindern, dann werdet ihr in diesem Spiel nicht ansatzweise für einen Punkt in Frage kommen. Gerade weil in diesem Spiel noch viel weniger Möglichkeiten auf eurer Seite zu verzeichnen waren, als in den anderen Spielen der Rückrunde.
Zudem hoffe ich, dass die Abgänge vor 1,5 Jahren keinen Einfluss auf das jetzige Spiel haben dürften. Man hat letztes Jahr in der Hinrunde einen großen Umbruch vollzogen, konnte keinerlei Konstanz in die Leistungen bringen aber hat bereits in der Rückrunde deutlich stabiler agiert und einen Titel eingefahren. Daher lasse ich die Abgänge nicht als Begründung für spielerisch schwache Leistungen gelten. Dabei brauchen wir noch nicht mal die Thematik des Ersetzens dieser Spieler anreißen, denn für diese Abgänge hat man auch viel Geld eingenommen!
Ich glaube der User @BVBBC hat das richtigerweise beschrieben. Aktuell hat man das Spielglück auf seiner Seite, dass man die vielen engen Spiele für sich entscheidet. Das wird aber nicht über eine ganze Saison oder selbst eine Halbserie funktionieren, denn irgendwann gehen die Bälle dann an die Latte und nicht ins Tor!
Und da sind wir eben beim Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Wir haben uns letztes Jahr teilweise einen zusammen gewürgt, grauenvolle Spiele abgeliefert aber häufig in den letzten Minuten zugeschlagen oder durch Traumtore wie Costa in Darmstadt gewonnen. Dadurch wurden diese Leistungen immer gerechtfertigt, denn man hat ja gewonnen. Aber irgendwann gehen diese Bälle dann eben nicht mehr rein, der Ball geht an den Pfosten statt rein, der Gegner trifft dann auch mit den wenigen Torschüssen und zack fehlen die Ergebnisse. Geraten die sportlichen Ziele dann in Gefahr, ist es auch mit der Heiterkeit in der Mannschaft bzw. dem Verein zu Ende.
Du malst hier ein Bild von einem BVB, welcher seine Spiele knapp und unverdient durch Traumtore gewinnt und das Bild ist einfach komplett falsch und losgelöst. Deshalb hat das auch nichts mit "persönlich" werden zu tun, wenn ich anmerke, dass du unsere Spiele einfach nicht schaust.
Es gibt eine Webseite, die relativ gut wiederspiegelt, wie die Spiele tatsächlich ablaufen:
https://understat.com/
Dort kannst du leicht sehen, dass wir gegen Gladbach unfassbares Glück hatten, dass wir dort 3 Punkte mitgenommen haben. Aber du kannst auch sehen, dass wir in all den anderen Spielen klar überlegen waren und zB gegen Wolfsburg und Hertha viel Pech gehabt haben. Und ganz ehrlich, da nehme ich lieber die 4 Punkte aus diesen beiden Spielen mit und geben dafür die 3 gegen Gladbach ab. So funktioniert Fußball einfach nicht.
Man kann Statistiken mögen oder auch nicht, aber understat.com gibt die Spiele in etwas so wieder, wie ich sie auch wahrgenommen habe.
Insofern habe ich wirklich keine Ahnung, wovon du redest oder welche Agenda du hier verfolgst.
Im Endeffekt interessiert doch keine Erwartungsprognose im Fußball.
Es interessiert in 3 Wochen keine Sau mehr, wie die prognostizierte Toranzahl beim Spiel in Berlin ausgesehen hat, oder ob man in allen Spielen eigentlich mehr Treffer hätte erzielen müssen aber trotzdem verloren hat. Im Fußball kann auch ein Treffer ein gesamtes Spiel auf den Kopf stellen, das ist dann auch ein Zeichen von Qualität.
Nehmen wir mal das Spiel BVB-FC Bayern. 1,89 Tore:1,28 Tore. Dementsprechend haben wir also Glück gehabt? Oder haben wir nicht trotzdem das Spiel verdient gewonnen? Diese Statistiken bzw. deren Grundlagen können immer extrem subjektiv ausfallen, so dass man keine vernünftigen Aussagen darüber treffen kann, wie das Spiel tatsächlich abgelaufen ist. Denn es kann auch eine Stärke sein, dass man aus wenigen Chancen vieles rausholt oder einen guten TW hat, der viele Chancen verhindert.
Das ist ja genau das, was ich beim BVB unter Stöger meine. Aktuell zieht immer die Trumpfkarte individuelle Qualität und das Glück in entscheidenden Situationen, meinetwegen sogar in 50:50-Szenen. Dieses Glück kann man erzwingen, aber irgendwann wird das halt auch "aufgebraucht" sein. Dabei ist der Begriff "Glück" extrem weit definierbar von Schiedsrichterentscheidungen, über Platzverweise, Schiedsrichterentscheidungen, Alu-Treffern, Unforced Errors des Gegners oder Sonntagsschüsse.
Wenn diese "Qualität" weg ist, die Ergebnisse nicht passen, wird man sehr schnell den Blick Richtung Spielidee/System legen. Aktuell wird da eben einiges übertüncht.
19.02.2018 - 13:30 Uhr
Zitat von BVBBC
Wir sind da wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander, was grundsätzliche Gedankengänge angeht, allerdings störe ich mich extrem am Wort "zwingen" im Zusammenhang mit der passiven Spielweise. Nein, genau das tun wir meines Erachtens eben nicht! Vor allem Gegner, der nicht mitspielen will, dem ein Punkt reicht, der wird zu gar nichts gezwungen. Mit dem Selbstverständnis jedes Spiel des Jahres gewinnen zu wollen, das der BVB haben muss, angesichts der finanziellen Rolle in der Liga - heißt schließlich, dass man jedes Spiel am Ende dann auch tatsächlich gewinnen muss -, hat die passive Strategie Stögers im Moment jedenfalls nichts zu tun. Denn im Ballbesitz zwingt man den Gegner aktuell zu rein gar nichts.
Wie im Ausgangspost schon geschrieben: wir haben aktuell häufig das Spielglück, dass wir in relativ komfortable Spielsituationen kommen, durch die wir uns auf Konter und Umschaltspiel beschränken können, bei denen die Fehlerwahrscheinlichkeit des Gegners erhöht ist, während umgekehrt unsere Fehlerwahrscheinlichkeit gesenkt wird, weil wir ja nicht selbst agieren müssen und damit nicht selbst in Konter geraten - möglichwerweise sinnvoll, weil es der BVB nicht kann, aber es ist definitiv nicht sinnvoll, das er dahingehend nicht dazulernt. Dazu profitieren wir zuletzt häufig genug von "Unforced Errors" des Gegners, hinter denen überhaupt kein Zwang zum Ballverlust steckte, aber der Ballverlust dennoch das Resultat war.
Das wird in den nächsten 4 Spielen nicht mehr so einfach möglich sein, weil die Gegner zu hart sind, um ohne Entlastung ohne Ballbesitz auszukommen oder dieselbe Strategie mit mehr Erfolg im Rücken und Qualität in der Mannschaft verfolgen. Danach kommen dann auch noch die Bayern. Im Moment sehe ich da aber kaum einen Ansatz, wie man in diesen Spielen bestehen will und die ergebnistechnische Euphoriewelle aufrecht erhalten will. Vielmehr sehe ich im Moment aber nicht, was den BVB darüber hinaus trägt.
Zumal ich unsere Defensive - im Gesamtverbund - auch nicht mehr ganz so stabil sehe, wie noch in den ersten Spielen Stögers, obwohl sich individuell viele Spieler dahingehend klar gesteigert haben. Sie lässt sogar mehr als unter Bosz und vor allem auch zunehmend mehr zu, während man offensiv nicht mehr so zwingend ist, wie zu Beginn unter Stöger - den schwachen HSV ausgeklammert, ohne dass man gegen die ein gutes Spiel gemacht hätte. In Summe stelle ich daher nicht nur keine positive Entwicklung fest, wie sie zu erwarten wäre, je länger Stöger sich verwirklichen kann, sondern habe auch die Befürchtung, dass man wieder kurz vor einer negativen Entwicklung steht, die dann auch schwerwiegender ausfallen könnte.
Zitat von Lochpasser
Ich verstehe ja deinen Ansatz mit dem Glück und Pech im Fußball absolut. Klar haben wir auch mal Glück. Aber ich finde es eben als Argument nicht besonders aussagekräftig, da wir auch häufig Pech haben. Ich weiß nicht genau, ob es Studien dazu gibt, aber ich habe schon oft gehört, dass sich Glück und Pech über eine Saison gesehen ziemlich genau die Waage halten. Daher für die Meisterschaft ein Nicht-Faktor sind. Das ist das Einzige, was ich damit ausdrücken wollte.
Und zu deinem zweiten Punkt: es ist kein Qualitätsmangel, wenn man von Fehlern des Gegners profitiert. Fußball ist ein Fehlervermeidungsspiel. Man versucht also immer, dem Gegner die Sicherheit und die Routine zu nehmen, damit er Fehler macht, die man ausnutzen kann. Zwingen wir den Gegner aufgrund unserer guten Staffelung und aufgrund des Drucks, den wir mit und gegen den Ball ausüben, zu mehreren groben Fehlern, dann ist das für mich eben ein Qualitätsmerkmal. Macht der Gegner keinerlei Fehler, hat man keine realistische Chance auf Erfolg.
Zitat von BVBBC
Ja, wie jetzt? Es ist Pech, dass der Ball nicht dorthingeht, wo er hingehen soll, aber Glück, dass der Ball trotzdem komisch reingeht, womit es in Summe dann nicht einfach Glück ist? Ich bin mir übrigens noch nicht mal ganz sicher, wen Schürrle überhaupt anspielen wollte, da Götze auch noch in den Ball sprintet aber zurücksteckt - vermutlich hat er Reus gesehen/gehört. Auch das war dann vielleicht schon Glück, zumindest deswegen, da Götze nicht hingeht. Auch dein Petersen Beispiel bestätigt doch nochmal die Abhängigkeit von Glück und Pech, obwohl man die nicht notwendig haben sollte - dafür ist der Kader immer noch zu gut, trotz aller Probleme.
Glück fängt für mich jedenfalls vor allem damit an, wenn man nicht selbstbestimmt für positive Aktionen sorgen kann, sondern davon abhängig ist, dass der Gegner (mehrere) Fehler macht oder schlichtweg etwas gelingt, das so nicht im Ansatz geplant war. Deswegen hat der BVB für mich zur Zeit sehr viel Glück, möglicherweise das Glück, das lange gefehlt hat, aber das irgendwann auch wieder aufgebraucht ist. Verlässt man sich dann immer noch darauf, wie es aktuell der Fall ist, dann wird es ein böses Erwachen geben, weil dann eben nicht nur die Ergebnisse ausbleiben, sondern auch die Basis, um sich diese Ergebnisse erarbeiten zu können.
Aber die Diskussion ist im Grunde eh nichts Neues. Nach dem Augsburg Spiel der Hinrunde, als man kollektiv gestanden hat, dass man viel Glück hatte den Dreier mitzunehmen, hat man davon geredet, dass solch dreckige Siege dafür sprechen, dass man Meister werden kann, weil das eigentlich nur absoluten Spitzenmannschaften gelingt. Danach kam bekanntermaßen aber ziemlich schnell die Seuche ...
Zitat von Lochpasser
Ich check diese Glücks-Diskussion nicht. Erst ist der BVB jahrelang dafür bekannt, selten Glück zu haben und massig Chancen zu versieben, dann ändert sich das mal und wir sind sehr konsequent vor dem Tor, plötzlich ist es nur Glück, dass man gewinnt, denn der Ball hätte ja auch an den Pfosten krachen können. Auch gestern das Tor von Reus: es war nicht einfach Glück, das hat Reus auch so nicht zugegeben. Er stand perfekt an der Strafraumlinie, um den zweiten Ball zu bekommen. Er kriegt ihn auch und ist völlig frei. Reus versucht den Ball ins Lage Eck zu prügeln, das gelingt nicht, weil er ihn nicht richtig trifft. Das ist zunächst mal sogar Pech. Zum Glück fliegt er dann komisch über den Torwart an die Latte und geht rein. Was wäre denn gewesen, wenn Reus ihn direkt links in den Winkel gehämmert hätte, dann hätte auch jeder gesagt: Wow, was für ein Traumtor! Man kann jetzt echt nicht bei allem sagen, es ist nur Glück, dass es so gekommen ist. Der Sensationslupfer von Petersen gegen uns war sicherlich auch kein Glück für uns. So Tore schießt der auch nicht am Fließband.
Zitat von BVBBC
Späte Tore sind sicher auch eine Qualität, aber unsere Spielanlage ist derzeit nicht so, dass man da dauerhaft mit solch einer Durchschlagskraft rechnen sollte, dass man spät immer treffen kann, weswegen ich schon denke, dass Glück häufig genug im Moment zutrifft - Glück, das man bspw. unter Bosz nicht hatte.
Gegen Freiburg darf man sich meines Erachtens jedenfalls nicht beschweren, wenn man verliert. Man war über 90 Minuten in meinen Augen etwas schlechter als die Freiburger, aber kurz vor Schluss findet Toljan dann doch noch per Abstauber die Lücke. Da kann man nicht nur von Können reden, dass er richtig steht und den Ball auch noch gut trifft. Da ist dann einfach auch Zufall mit im Spiel und damit Glück. Gegen Köln trifft Schürrle mit einem abgefälschten Schuss spät. Wird der Ball nicht abgefälscht, geht das Spiel ziemlich sicher unentschieden aus, was jetzt auch nicht gerade unverdient gewesen wäre.
Die Spiele haben zur Zeit in meinen Augen teilweise jedenfalls oft genug einen glücklichen Ausgang, weil sie alle richtig eng sind. Auch gegen Bergamo muss man nicht gewinnen, selbst wenn man sich dumme Gegentore fängt, aber die schenkt uns im Grunde auch Atalanta, indem sie 3x in eine Umschaltsituation rennen. Vor allem das Siegtor, welches Götze auflegt, ist für mich dabei eine echte Gratwanderung zwischen Können und Glück, wobei ich mich klar für das Glück entscheiden würde, dass man überhaupt noch zu dieser Chance kommt - im Tennis würde man wohl von einem Unforced Error sprechen. Sie machen es beide überragend, aber was wenn der Ball nicht genau dort (zu Götze) hinkommt? Macht man dann noch ein Tor? Ich denke nicht! Dafür fehlt aktuell schlichtweg auch zu viel in der aktiven und selbstbestimmten Spielgestaltung, da man sich selbst erst mal davon abhängig macht, was der Gegner (falsch) macht.
Die gesamte Spielanlage ist in meinen Augen jedenfalls sehr stark darauf ausgerichtet, dass man selbst in Führung geht oder mit kurzer Erhöhung des Risikos zum Torerfolg kommen kann, um entweder (spät) in Führung zu gehen oder um zumindest schnell wieder auszugleichen, wodurch das Spiel wieder von vorn beginnt - gestern ist man sogar in Führung gegangen, obwohl bis dahin wenig für überhaupt ein Tor sprach. Stöger maximiert hiermit sicherlich Qualitäten der einzelnen Spieler und umgeht gewissermaßen auch Heterogenität im Kader, die es ihm schwer macht das Spiel selbst zu gestalten. Es ist somit Pragmatismus, aber am Ende ist es trotzdem Glück, dass wir bislang noch nie einen ungünstigen Spielverlauf hatten, bei dem wir mal richtig hinten lagen oder gegen einen Gegner spielten, gegen den wir uns nicht mehr nur darauf verlassen konnten, dass wir Chancen aus dem Nichts oder über Konter bekommen. Einen drückend überlegenen BVB gab es unter Stöger jedenfalls noch nicht wirklich - am ehesten noch gegen Wolfsburg, gegen die man paradoxerweise nicht gewonnen hat, weil man da eben mal nicht das Glück hatte ein Tor zu machen.
Genau das ist es dann aber auch: viel Glück zur Zeit, weil die Passivität in vielen Spielen entweder nicht bestraft wird - wofür man vielen Teams allerdings auch Unfähigkeit aussprechen muss - oder doch noch irgendwie der Ball für den BVB reingeht.
Gestern war es kein spätes Tor, aber Reus gibt im Grunde ja selbst zu, dass er Glück hatte, indem er sagt, dass er den Ball gar nicht gut getroffen hatte und ihn eigentlich woanders hin platzieren wollte. Im Grunde eint all die Torschützen übrigens, dass sie sich persönlich so ein Erfolgserlebnis verdient haben, aufgrund von besonders harten Wochen oder gar Monaten hier beim BVB. Dennoch würde ich eben keinen der genannten Treffer auf pures Können reduzieren. Genausowenig die Punktausbeute von Stöger bislang. Das werden auch noch einige kommende Aufgaben zeigen, zumal man sich erinnern sollte, wie der Negativtrend unter Bosz losging. Das waren im Grunde genau die Spiele wie gestern, wobei die nächsten 4 Gegner in der Liga besonders schwer sein werden, weil die taktisch mehr oder weniger denselben Plan verfolgen, wie Stöger, was noch so ein Ding ist, warum man von Glück reden kann und vielleicht sogar muss.
Zitat von KiwiDenny
Wieso werden späte Tore eigentlich mit Glück gleichgesetzt?
Soweit ich weiß, geht ein Spiel eben 90 Minuten, da ist es doch egal, ob ich in der Ersten oder Neunzigsten die Bude mache? Oder heisst es, dass Teams, die in Hälfte 1 treffen mehr Qualität da weniger Glück haben?
Zitat von EthanZ
Über die Ergebnisse kann man nicht meckern. Dennoch sollte man ansprechen, dass da oft viel Glück dabei war (viele späte Tore u.a.) und der Fußball alles andere als schön ist.
Zitat von jacques
Nur mal zur Klarstellung :
Punkteschnitt des besten BVB-Trainers aller Zeiten: 2,09 (Tuchel)
Punkteschnitt Peter Stöger 2,25 (natürlich erst acht Spiele)
Also was gibt es gerade zu meckern?
Nur mal zur Klarstellung :
Punkteschnitt des besten BVB-Trainers aller Zeiten: 2,09 (Tuchel)
Punkteschnitt Peter Stöger 2,25 (natürlich erst acht Spiele)
Also was gibt es gerade zu meckern?
Über die Ergebnisse kann man nicht meckern. Dennoch sollte man ansprechen, dass da oft viel Glück dabei war (viele späte Tore u.a.) und der Fußball alles andere als schön ist.
Wieso werden späte Tore eigentlich mit Glück gleichgesetzt?
Soweit ich weiß, geht ein Spiel eben 90 Minuten, da ist es doch egal, ob ich in der Ersten oder Neunzigsten die Bude mache? Oder heisst es, dass Teams, die in Hälfte 1 treffen mehr Qualität da weniger Glück haben?
Späte Tore sind sicher auch eine Qualität, aber unsere Spielanlage ist derzeit nicht so, dass man da dauerhaft mit solch einer Durchschlagskraft rechnen sollte, dass man spät immer treffen kann, weswegen ich schon denke, dass Glück häufig genug im Moment zutrifft - Glück, das man bspw. unter Bosz nicht hatte.
Gegen Freiburg darf man sich meines Erachtens jedenfalls nicht beschweren, wenn man verliert. Man war über 90 Minuten in meinen Augen etwas schlechter als die Freiburger, aber kurz vor Schluss findet Toljan dann doch noch per Abstauber die Lücke. Da kann man nicht nur von Können reden, dass er richtig steht und den Ball auch noch gut trifft. Da ist dann einfach auch Zufall mit im Spiel und damit Glück. Gegen Köln trifft Schürrle mit einem abgefälschten Schuss spät. Wird der Ball nicht abgefälscht, geht das Spiel ziemlich sicher unentschieden aus, was jetzt auch nicht gerade unverdient gewesen wäre.
Die Spiele haben zur Zeit in meinen Augen teilweise jedenfalls oft genug einen glücklichen Ausgang, weil sie alle richtig eng sind. Auch gegen Bergamo muss man nicht gewinnen, selbst wenn man sich dumme Gegentore fängt, aber die schenkt uns im Grunde auch Atalanta, indem sie 3x in eine Umschaltsituation rennen. Vor allem das Siegtor, welches Götze auflegt, ist für mich dabei eine echte Gratwanderung zwischen Können und Glück, wobei ich mich klar für das Glück entscheiden würde, dass man überhaupt noch zu dieser Chance kommt - im Tennis würde man wohl von einem Unforced Error sprechen. Sie machen es beide überragend, aber was wenn der Ball nicht genau dort (zu Götze) hinkommt? Macht man dann noch ein Tor? Ich denke nicht! Dafür fehlt aktuell schlichtweg auch zu viel in der aktiven und selbstbestimmten Spielgestaltung, da man sich selbst erst mal davon abhängig macht, was der Gegner (falsch) macht.
Die gesamte Spielanlage ist in meinen Augen jedenfalls sehr stark darauf ausgerichtet, dass man selbst in Führung geht oder mit kurzer Erhöhung des Risikos zum Torerfolg kommen kann, um entweder (spät) in Führung zu gehen oder um zumindest schnell wieder auszugleichen, wodurch das Spiel wieder von vorn beginnt - gestern ist man sogar in Führung gegangen, obwohl bis dahin wenig für überhaupt ein Tor sprach. Stöger maximiert hiermit sicherlich Qualitäten der einzelnen Spieler und umgeht gewissermaßen auch Heterogenität im Kader, die es ihm schwer macht das Spiel selbst zu gestalten. Es ist somit Pragmatismus, aber am Ende ist es trotzdem Glück, dass wir bislang noch nie einen ungünstigen Spielverlauf hatten, bei dem wir mal richtig hinten lagen oder gegen einen Gegner spielten, gegen den wir uns nicht mehr nur darauf verlassen konnten, dass wir Chancen aus dem Nichts oder über Konter bekommen. Einen drückend überlegenen BVB gab es unter Stöger jedenfalls noch nicht wirklich - am ehesten noch gegen Wolfsburg, gegen die man paradoxerweise nicht gewonnen hat, weil man da eben mal nicht das Glück hatte ein Tor zu machen.
Genau das ist es dann aber auch: viel Glück zur Zeit, weil die Passivität in vielen Spielen entweder nicht bestraft wird - wofür man vielen Teams allerdings auch Unfähigkeit aussprechen muss - oder doch noch irgendwie der Ball für den BVB reingeht.
Gestern war es kein spätes Tor, aber Reus gibt im Grunde ja selbst zu, dass er Glück hatte, indem er sagt, dass er den Ball gar nicht gut getroffen hatte und ihn eigentlich woanders hin platzieren wollte. Im Grunde eint all die Torschützen übrigens, dass sie sich persönlich so ein Erfolgserlebnis verdient haben, aufgrund von besonders harten Wochen oder gar Monaten hier beim BVB. Dennoch würde ich eben keinen der genannten Treffer auf pures Können reduzieren. Genausowenig die Punktausbeute von Stöger bislang. Das werden auch noch einige kommende Aufgaben zeigen, zumal man sich erinnern sollte, wie der Negativtrend unter Bosz losging. Das waren im Grunde genau die Spiele wie gestern, wobei die nächsten 4 Gegner in der Liga besonders schwer sein werden, weil die taktisch mehr oder weniger denselben Plan verfolgen, wie Stöger, was noch so ein Ding ist, warum man von Glück reden kann und vielleicht sogar muss.
Ich check diese Glücks-Diskussion nicht. Erst ist der BVB jahrelang dafür bekannt, selten Glück zu haben und massig Chancen zu versieben, dann ändert sich das mal und wir sind sehr konsequent vor dem Tor, plötzlich ist es nur Glück, dass man gewinnt, denn der Ball hätte ja auch an den Pfosten krachen können. Auch gestern das Tor von Reus: es war nicht einfach Glück, das hat Reus auch so nicht zugegeben. Er stand perfekt an der Strafraumlinie, um den zweiten Ball zu bekommen. Er kriegt ihn auch und ist völlig frei. Reus versucht den Ball ins Lage Eck zu prügeln, das gelingt nicht, weil er ihn nicht richtig trifft. Das ist zunächst mal sogar Pech. Zum Glück fliegt er dann komisch über den Torwart an die Latte und geht rein. Was wäre denn gewesen, wenn Reus ihn direkt links in den Winkel gehämmert hätte, dann hätte auch jeder gesagt: Wow, was für ein Traumtor! Man kann jetzt echt nicht bei allem sagen, es ist nur Glück, dass es so gekommen ist. Der Sensationslupfer von Petersen gegen uns war sicherlich auch kein Glück für uns. So Tore schießt der auch nicht am Fließband.
Ja, wie jetzt? Es ist Pech, dass der Ball nicht dorthingeht, wo er hingehen soll, aber Glück, dass der Ball trotzdem komisch reingeht, womit es in Summe dann nicht einfach Glück ist? Ich bin mir übrigens noch nicht mal ganz sicher, wen Schürrle überhaupt anspielen wollte, da Götze auch noch in den Ball sprintet aber zurücksteckt - vermutlich hat er Reus gesehen/gehört. Auch das war dann vielleicht schon Glück, zumindest deswegen, da Götze nicht hingeht. Auch dein Petersen Beispiel bestätigt doch nochmal die Abhängigkeit von Glück und Pech, obwohl man die nicht notwendig haben sollte - dafür ist der Kader immer noch zu gut, trotz aller Probleme.
Glück fängt für mich jedenfalls vor allem damit an, wenn man nicht selbstbestimmt für positive Aktionen sorgen kann, sondern davon abhängig ist, dass der Gegner (mehrere) Fehler macht oder schlichtweg etwas gelingt, das so nicht im Ansatz geplant war. Deswegen hat der BVB für mich zur Zeit sehr viel Glück, möglicherweise das Glück, das lange gefehlt hat, aber das irgendwann auch wieder aufgebraucht ist. Verlässt man sich dann immer noch darauf, wie es aktuell der Fall ist, dann wird es ein böses Erwachen geben, weil dann eben nicht nur die Ergebnisse ausbleiben, sondern auch die Basis, um sich diese Ergebnisse erarbeiten zu können.
Aber die Diskussion ist im Grunde eh nichts Neues. Nach dem Augsburg Spiel der Hinrunde, als man kollektiv gestanden hat, dass man viel Glück hatte den Dreier mitzunehmen, hat man davon geredet, dass solch dreckige Siege dafür sprechen, dass man Meister werden kann, weil das eigentlich nur absoluten Spitzenmannschaften gelingt. Danach kam bekanntermaßen aber ziemlich schnell die Seuche ...
Ich verstehe ja deinen Ansatz mit dem Glück und Pech im Fußball absolut. Klar haben wir auch mal Glück. Aber ich finde es eben als Argument nicht besonders aussagekräftig, da wir auch häufig Pech haben. Ich weiß nicht genau, ob es Studien dazu gibt, aber ich habe schon oft gehört, dass sich Glück und Pech über eine Saison gesehen ziemlich genau die Waage halten. Daher für die Meisterschaft ein Nicht-Faktor sind. Das ist das Einzige, was ich damit ausdrücken wollte.
Und zu deinem zweiten Punkt: es ist kein Qualitätsmangel, wenn man von Fehlern des Gegners profitiert. Fußball ist ein Fehlervermeidungsspiel. Man versucht also immer, dem Gegner die Sicherheit und die Routine zu nehmen, damit er Fehler macht, die man ausnutzen kann. Zwingen wir den Gegner aufgrund unserer guten Staffelung und aufgrund des Drucks, den wir mit und gegen den Ball ausüben, zu mehreren groben Fehlern, dann ist das für mich eben ein Qualitätsmerkmal. Macht der Gegner keinerlei Fehler, hat man keine realistische Chance auf Erfolg.
Wir sind da wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander, was grundsätzliche Gedankengänge angeht, allerdings störe ich mich extrem am Wort "zwingen" im Zusammenhang mit der passiven Spielweise. Nein, genau das tun wir meines Erachtens eben nicht! Vor allem Gegner, der nicht mitspielen will, dem ein Punkt reicht, der wird zu gar nichts gezwungen. Mit dem Selbstverständnis jedes Spiel des Jahres gewinnen zu wollen, das der BVB haben muss, angesichts der finanziellen Rolle in der Liga - heißt schließlich, dass man jedes Spiel am Ende dann auch tatsächlich gewinnen muss -, hat die passive Strategie Stögers im Moment jedenfalls nichts zu tun. Denn im Ballbesitz zwingt man den Gegner aktuell zu rein gar nichts.
Wie im Ausgangspost schon geschrieben: wir haben aktuell häufig das Spielglück, dass wir in relativ komfortable Spielsituationen kommen, durch die wir uns auf Konter und Umschaltspiel beschränken können, bei denen die Fehlerwahrscheinlichkeit des Gegners erhöht ist, während umgekehrt unsere Fehlerwahrscheinlichkeit gesenkt wird, weil wir ja nicht selbst agieren müssen und damit nicht selbst in Konter geraten - möglichwerweise sinnvoll, weil es der BVB nicht kann, aber es ist definitiv nicht sinnvoll, das er dahingehend nicht dazulernt. Dazu profitieren wir zuletzt häufig genug von "Unforced Errors" des Gegners, hinter denen überhaupt kein Zwang zum Ballverlust steckte, aber der Ballverlust dennoch das Resultat war.
Das wird in den nächsten 4 Spielen nicht mehr so einfach möglich sein, weil die Gegner zu hart sind, um ohne Entlastung ohne Ballbesitz auszukommen oder dieselbe Strategie mit mehr Erfolg im Rücken und Qualität in der Mannschaft verfolgen. Danach kommen dann auch noch die Bayern. Im Moment sehe ich da aber kaum einen Ansatz, wie man in diesen Spielen bestehen will und die ergebnistechnische Euphoriewelle aufrecht erhalten will. Vielmehr sehe ich im Moment aber nicht, was den BVB darüber hinaus trägt.
Zumal ich unsere Defensive - im Gesamtverbund - auch nicht mehr ganz so stabil sehe, wie noch in den ersten Spielen Stögers, obwohl sich individuell viele Spieler dahingehend klar gesteigert haben. Sie lässt sogar mehr als unter Bosz und vor allem auch zunehmend mehr zu, während man offensiv nicht mehr so zwingend ist, wie zu Beginn unter Stöger - den schwachen HSV ausgeklammert, ohne dass man gegen die ein gutes Spiel gemacht hätte. In Summe stelle ich daher nicht nur keine positive Entwicklung fest, wie sie zu erwarten wäre, je länger Stöger sich verwirklichen kann, sondern habe auch die Befürchtung, dass man wieder kurz vor einer negativen Entwicklung steht, die dann auch schwerwiegender ausfallen könnte.
Ja, ich glaube auch, dass wir grundsätzlich nah beieinander sind.
Die Spielweise, dir wir im Moment an den Tag legen, ist auch keinesfalls ruhmreich. Die Restverteidigung ist immer noch Kraut und Rüben, mit dem einzigen Unterschied, dass die Kette tiefer steht und nicht mehr so leicht durch hohe Bälle geknackt werden kann. So können Toprak und Sokratis ihre Zweikampfstärke einbringen. Allerdings kann man uns über außen nach wie vor sehr leicht ausspielen und der zweite Pfosten ist dann meist völlig verwaist. Das ist das, was auch Bosz schon kritisiert hatte, die leichten Ballverluste im Spielaufbau. Wenn es Freiburg reicht, mit zwei Stürmern auf Konter zu lauern, dann machen wir was falsch, das ist einfach so. Wir lassen gegen mittelmäßige Gegner viel zu viele Chancen zu, haben zuwenig Ballbesitz, zu wenig Präzision im Passspiel. Einzig die Spielweise im letzten Drittel weiß wirklich zu gefallen, denn da sind wir momentan sehr konsequent und variantenreich.
Ein bisschen Angst vor Donnerstag hab ich schon und spätestens Leipzig wird dann die Reifeprüfung. Die linke Außenverteidigerposition und das defensive Mittelfeld (Kombination 6 und 8) sind Schwachstellen und könnten uns wieder in einen Strudel reißen. Das ist allerdings das Worst-Case-Scenario. Vielleicht wird auch alles gut.
Davon abgesehen denke ich, das Kapitel Stöger wird im Sommer wieder beendet. Er ist ein total positiver Mensch, aber er überzeugt mich von der Spielanlage bis jetzt nicht. Wir brauchen einen Trainer, der die Mannschaft von hinten (Defensive) nach vorne (Abteilung Attacke) entwickelt und nicht umgekehrt. Eine formstarke Offensive kann einiges kaschieren (siehe Tuchels letzte Halbserie), aber am Ende gewinnt man damit in der Regel nichts. Wir brauchen jemanden, der dafür sorgt, dass wir so gut wie nichts zulassen und dann Stück für Stück das Offensivspiel entwickelt (so jemanden, wie ihn die Blauen gerade leider haben
. Klopp zum Beispiel lässt seiner Offensivreihe kreative Freiheit, gibt fast nichts vor, und man sieht, zu welchen Glanzleistungen seine Spieler imstande sind. Wir brauchen eine bessere, aggressivere Defensive und ein gutes, verlässliches Ballbesitzspiel, das unseren kreativen Köpfen Gestaltungsraum bietet. Letzteres haben wir aktuell unter Stöger, die übrigen Punkte jedoch nicht. Die RR wird zeigen, welche Impulse er noch setzen kann. Ich glaube allerdings nicht, dass es am Ende reicht, um hier zu bleiben.Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lochpasser am 19.02.2018 um 13:34 Uhr bearbeitet
19.02.2018 - 13:31 Uhr
Zitat von Monsieur_Puff
Seit wann wird das Wort "Kunde" als respektlos angesehen? Das dürfte wohl nur deiner "exklusiven" Auffassung entspringen.
Wenn keine Bereitschaft zur Leidenschaft vorhanden ist dann wird der Fan zum Kunden.
"Ich verlange Erfolg und ich verlange das meine Augen dabei verwöhnt werden, dass alles immer und fortwährend! Denn wenn das alles nicht gegeben ist dann läuft doch etwas falsch, da ich ja nicht zur vollen Gänze befriedigt werde!"
Das sind die Ansprüche die hier von einigen gestellt werden! Ansprüche die nicht strapazierfähige Kunden geltend machen, da sie für ihre Investition Gegenleistung verlangen.
Der BVB gibt derzeit Kampf und Engagement (Grundtugenden die diesen Verein ausmachen) und sogar Erfolg und hier ist der Fan nicht mal dazu bereit für kurze Zeit Leidenschaft entgegenzubringen!
Fan? Nein! Ein Kunde! Wo ist diese Ansicht respektlos?
Zitat von thoms09
Junge junge junge da fällt einem echt nichts mehr zu ein.
1. Kenne ich sehr wohl die Bedeutung der Wörter
2. Geht es mir darum Fans als Kunden zu bezeichnen, nur weil sie eine andere Meinung vertreten als man selber -> Respektlos
Der Fußball unter Stöger ist nunmal alles andere als ansehnlich. Aber bloß weil man das kritisiert und mit dem zweitteuersten Kader der Liga mittelfristig gesehen einen ansehnlicheren Fußball fordert ist man also gleich ein Kunde und kein Fan?
Komm mal runter von deinem hohen Ross. Deine Ausdrucksweise gehört eher auf Facebook oder in die Kommentarspalte der Bild.
Zitat von Monsieur_Puff
Etwas als armselig zu bezeichnen und dafür Mitgefühl zu äußern ist also respektlos?!
Beschäftige Dich doch lieber zuerst mit, diesen dir völlig fremden Wort von, "erbärmlich", bevor du versuchst dieses "Fremdwort" zu interpretieren, sonst löst du abermals nur Erbarmen in mir aus!
Erbärmlichkeit, Armseligkeit oder Unzulänglichkeit im Fantum wird dann offensichtlich wenn Leidenschaft nicht vorhanden ist! Kannst du nicht verstehen, schon klar! Deswegen auch "Kunde"! Und das ist die sachliche Warte!
Und jetzt widme dich dem Googeln!
Zitat von thoms09
Witzig, dass du in deiner Signatur auf einen sachlichen und respektvollen Umgang verweist und dann so einen Beitrag raushaust. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Zitat von Monsieur_Puff
So manch einem BVB-Kunden rate ich dazu, bei den nächsten Spielen, fest die Daumen dafür zu drücken das der BVB verliert, damit mit Stöger ja nicht verlängert wird. Toi, toi, toi Jungs!
"Der BVB spielt nicht schön
, was für eine Frechheit mir so etwas zu bieten!"
"Der Spielstil passt nicht zum BVB!"
Nein! Kunden passen nicht zum BVB!
So etwas erbärmliches habe ich hier noch nie erlebt!
So manch einem BVB-Kunden rate ich dazu, bei den nächsten Spielen, fest die Daumen dafür zu drücken das der BVB verliert, damit mit Stöger ja nicht verlängert wird. Toi, toi, toi Jungs!
"Der BVB spielt nicht schön
, was für eine Frechheit mir so etwas zu bieten!" "Der Spielstil passt nicht zum BVB!"
Nein! Kunden passen nicht zum BVB!
So etwas erbärmliches habe ich hier noch nie erlebt!
Witzig, dass du in deiner Signatur auf einen sachlichen und respektvollen Umgang verweist und dann so einen Beitrag raushaust. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Etwas als armselig zu bezeichnen und dafür Mitgefühl zu äußern ist also respektlos?!
Beschäftige Dich doch lieber zuerst mit, diesen dir völlig fremden Wort von, "erbärmlich", bevor du versuchst dieses "Fremdwort" zu interpretieren, sonst löst du abermals nur Erbarmen in mir aus!
Erbärmlichkeit, Armseligkeit oder Unzulänglichkeit im Fantum wird dann offensichtlich wenn Leidenschaft nicht vorhanden ist! Kannst du nicht verstehen, schon klar! Deswegen auch "Kunde"! Und das ist die sachliche Warte!
Und jetzt widme dich dem Googeln!
Junge junge junge da fällt einem echt nichts mehr zu ein.
1. Kenne ich sehr wohl die Bedeutung der Wörter
2. Geht es mir darum Fans als Kunden zu bezeichnen, nur weil sie eine andere Meinung vertreten als man selber -> Respektlos
Der Fußball unter Stöger ist nunmal alles andere als ansehnlich. Aber bloß weil man das kritisiert und mit dem zweitteuersten Kader der Liga mittelfristig gesehen einen ansehnlicheren Fußball fordert ist man also gleich ein Kunde und kein Fan?
Komm mal runter von deinem hohen Ross. Deine Ausdrucksweise gehört eher auf Facebook oder in die Kommentarspalte der Bild.
Seit wann wird das Wort "Kunde" als respektlos angesehen? Das dürfte wohl nur deiner "exklusiven" Auffassung entspringen.
Wenn keine Bereitschaft zur Leidenschaft vorhanden ist dann wird der Fan zum Kunden.
"Ich verlange Erfolg und ich verlange das meine Augen dabei verwöhnt werden, dass alles immer und fortwährend! Denn wenn das alles nicht gegeben ist dann läuft doch etwas falsch, da ich ja nicht zur vollen Gänze befriedigt werde!"
Das sind die Ansprüche die hier von einigen gestellt werden! Ansprüche die nicht strapazierfähige Kunden geltend machen, da sie für ihre Investition Gegenleistung verlangen.
Der BVB gibt derzeit Kampf und Engagement (Grundtugenden die diesen Verein ausmachen) und sogar Erfolg und hier ist der Fan nicht mal dazu bereit für kurze Zeit Leidenschaft entgegenzubringen!
Fan? Nein! Ein Kunde! Wo ist diese Ansicht respektlos?
Man kann sich natürlich immer alles hinbiegen wie man will. Klar ist das Wort „Kunde“ an sich nicht respektlos. In dem allgemeinen Kontext sieht das aber schon wieder anders aus. Denn unter Fußballfans ist der Begriff „Kunde“ sehr wohl eine Beleidigung. Was meinst du warum die ganzen Internethools auch immer RB-Fans als Kunden bezeichnen? Oder warum von einigen auch die Bayernfans zum Teil als „Kunden“ belächelt werden?
An sich sind auch die Worte „Gutmensch“ oder „Wutbürger“ keine Beleidigungen (okay letzteres Vlt noch eher als ersteres), aber im allgemeinen weiß jeder was damit gemeint ist. Ebenso verhält es sich mit den Wort „Kunde“ in einem Fußballforum.
Kunde kann man hier nämlich auch analog zu „Erfolgsfan“ sehen. Bevor du jetzt wieder auf diesem Begriff rumreitest: es geht hier nicht um einen Fan von Erfolgen( denn wer freut sich denn nicht über Erfolg) sondern um einen Menschen, der sich ausschließlich aufgrund der Erfolge eines Vereins als Fan dieses Clubs bezeichnet, aber bei Misserfolg kein Interesse mehr am Verein hegt.
Bloß weil man jetzt aber Stögers Fußball kritisiert und diesen als unattraktiv bezeichnet ist man noch lange kein Kunde oder eben Erfolgsfan. Bloß weil man nicht zu allem ja und Amen sagt was in unserem Verein geschieht heißt das noch lange nicht, dass mein ein „schlechterer“ oder „besserer“ Fan ist. In diesem Forum gibt es aber immer mehr Leute die keine anderen Meinungen als ihre eigene akzeptieren. Du schreibst selbst in deiner Signatur es können auch 2 Meinungen nebeneinander existieren. Ist soweit richtig. Mit deinem ursprünglichen Post ziehst du aber genau über die Leute her, die eine andere Meinung vertreten als du und das wie ich finde in alles anderer als respektvoller Weise. Denn mal ehrlich so krass wie du dich in deinem Beitrag äußerst („Ich verlange Erfolg.....“) hat sich hier kaum ein User geäußert. Mir ist schon klar, dass das zum Teil Übertreibungen sind, allerdings nutzt du diese Übertreibungen ja um für deinen Beitrag und gegen meinen zu argumentieren, daher habe ich diese jetzt als Beispiel genommen.
Insgesamt bin ich auch keiner der ein Problem mit Stöger hat, aber ich finde man sollte es respektieren, dass nicht jeder mit der aktuellen Spielweise zufrieden ist. (Eben auch im Hinblick auf Kaderkosten etc.)
Allerdings denke ich, dass es jetzt doch eher OT ist und werde mich daher aus der Diskussion zurückziehen, da es hier ja eigentlich um Peter Stöger geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thoms09 am 19.02.2018 um 13:32 Uhr bearbeitet
19.02.2018 - 13:33 Uhr
Zitat von theoneandonly
...
Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
19.02.2018 - 13:49 Uhr
Zitat von tirobvb
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
Zitat von theoneandonly
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
Letztendlich will jeder erfolgreichen Fußball sehen. Wenn Stöger seinen Punkteschnitt von 2,25 pro Spiel beibehält, sind alle glücklich.
Aber mal schauen, wie viele Punkte Stöger dann tatsächlich holt.
19.02.2018 - 16:37 Uhr
Zitat von tirobvb
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
Zitat von theoneandonly
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
Der BVB steht seit fast 10 Jahren für Angriffsfußball, sei es durch Kloppos Heavy-Metal-Überfall-Fußball oder durch Tuchels Ballbesitz-Positionsspiel, kannst du dir frei aussuchen. Wofür steht er nicht? Langweiliges, ängstliches Einigeln (sofern man davon überhaupt sprechen kann, da unsere Defensive immer noch alles andere als souverän ist) ohne Plan nach vorne, wie man es jetzt sieht.
Mit etwas Suchen wirst du sicher auch Aussagen unserer Bosse dazu finden. Mal als Erinnerung: nach dem Spiel gegen Hoffe im Winter hat Aki höchstpersönlich im Sportstudio gesagt, dass es ja eine Ausnahme bleiben würde, dass der Gegner im eigenen Stadtion mehr Ballbesitz (!) hat als wir.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tarkleigh am 19.02.2018 um 16:38 Uhr bearbeitet
19.02.2018 - 17:05 Uhr
Ich bin mir auch nicht sicher, ob Stöger wird einen guten offensiven Stil hier einbringen kann. In Wien hat er es allerdings bewiesen.
Doch derzeit kann man das nicht einschätzen, weil jetzt nicht die Zeit vorhanden ist um irgendeine Philosophie zu entwickeln. Manchmal braucht man einfach Ergebnisse und Stabilität.
Stöger kann man erst abschließend beurteilen, wenn er eine Sommervorbereitung Zeit bekommt und auch den ein oder anderen Wunschtransfer realisieren kann.
Doch derzeit kann man das nicht einschätzen, weil jetzt nicht die Zeit vorhanden ist um irgendeine Philosophie zu entwickeln. Manchmal braucht man einfach Ergebnisse und Stabilität.
Stöger kann man erst abschließend beurteilen, wenn er eine Sommervorbereitung Zeit bekommt und auch den ein oder anderen Wunschtransfer realisieren kann.
19.02.2018 - 17:06 Uhr
Zitat von Tarkleigh
Der BVB steht seit fast 10 Jahren für Angriffsfußball, sei es durch Kloppos Heavy-Metal-Überfall-Fußball oder durch Tuchels Ballbesitz-Positionsspiel, kannst du dir frei aussuchen. Wofür steht er nicht? Langweiliges, ängstliches Einigeln (sofern man davon überhaupt sprechen kann, da unsere Defensive immer noch alles andere als souverän ist) ohne Plan nach vorne, wie man es jetzt sieht.
Mit etwas Suchen wirst du sicher auch Aussagen unserer Bosse dazu finden. Mal als Erinnerung: nach dem Spiel gegen Hoffe im Winter hat Aki höchstpersönlich im Sportstudio gesagt, dass es ja eine Ausnahme bleiben würde, dass der Gegner im eigenen Stadtion mehr Ballbesitz (!) hat als wir.
Zitat von tirobvb
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
Zitat von theoneandonly
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
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Aber hier muss zum Saisonende klar erkannt werden, dass das nicht der Fußball ist der zu diesem Verein passt. Ich hoffe weiterhin, dass wir Favre/Nagelsmann an Bord holen.
Bisher konnten wir in keinem Spiel unter Stöger dominanten oder auch nur ansehnlichen Fußball spielen. Mal abgesehen davon, sah das bisher defensiv auch nicht sonderlich rosig aus.
Wer bestimmt denn, welcher Fußball zu uns passt? Du?
Vielleicht habe ich ja ganz andere Ansprüche an "unseren" Fußball als du? Und dann?
Da du sicherlich Superduperpeppibarcatikitakamancityballbesitzdominanzfußball sehen möchtest kann ich dir sagen, wass wird 100% unterschiedliche Ansichten haben.
Der BVB steht seit fast 10 Jahren für Angriffsfußball, sei es durch Kloppos Heavy-Metal-Überfall-Fußball oder durch Tuchels Ballbesitz-Positionsspiel, kannst du dir frei aussuchen. Wofür steht er nicht? Langweiliges, ängstliches Einigeln (sofern man davon überhaupt sprechen kann, da unsere Defensive immer noch alles andere als souverän ist) ohne Plan nach vorne, wie man es jetzt sieht.
Mit etwas Suchen wirst du sicher auch Aussagen unserer Bosse dazu finden. Mal als Erinnerung: nach dem Spiel gegen Hoffe im Winter hat Aki höchstpersönlich im Sportstudio gesagt, dass es ja eine Ausnahme bleiben würde, dass der Gegner im eigenen Stadtion mehr Ballbesitz (!) hat als wir.
Hast bestimmt recht!
Nur ist Stöger dafür alleine verantwortlich?
Geben es die Spieler derzeit einfach nicht her so zu spielen?
Oder fehlt den Spielern einfach das Selbstvertrauen dazu?
Am Ende des Tages wird es von allen ein wenig sein, und man versucht auf Nummer sicher zu spielen, nur wie gestern gezeigt, ist es eben auch ein schmaler Grad wo wir uns derzeit bewegen, gestern in der zweiten hz, sonst immer so 10-20min.
Und zum Schluss waren sie auch noch platt um irgendeinen konter nur ansatzweise zu initiieren.
Kann mir aber mit dieser derzeitigen Konstellation und dieser Form einiger Spieler, bei Gott nicht vorstellen wie man hier auf ballbesitz spielen soll.
Unser Spiel in den berühmten halbräumen findet derzeit nicht statt, was uns im ballbesitz sicher gut tun würde.
Unser Dreieck besteht meistens aus Weigl und den beiden IV‘s um Situationen zu lösen oder nach vorne zu initiieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schmu09 am 19.02.2018 um 17:10 Uhr bearbeitet
19.02.2018 - 17:30 Uhr
Zitat von Tarkleigh
Der BVB steht seit fast 10 Jahren für Angriffsfußball, sei es durch Kloppos Heavy-Metal-Überfall-Fußball oder durch Tuchels Ballbesitz-Positionsspiel, kannst du dir frei aussuchen. Wofür steht er nicht? Langweiliges, ängstliches Einigeln (sofern man davon überhaupt sprechen kann, da unsere Defensive immer noch alles andere als souverän ist) ohne Plan nach vorne, wie man es jetzt sieht.
Mit etwas Suchen wirst du sicher auch Aussagen unserer Bosse dazu finden. Mal als Erinnerung: nach dem Spiel gegen Hoffe im Winter hat Aki höchstpersönlich im Sportstudio gesagt, dass es ja eine Ausnahme bleiben würde, dass der Gegner im eigenen Stadtion mehr Ballbesitz (!) hat als wir.
Der BVB steht seit fast 10 Jahren für Angriffsfußball, sei es durch Kloppos Heavy-Metal-Überfall-Fußball oder durch Tuchels Ballbesitz-Positionsspiel, kannst du dir frei aussuchen. Wofür steht er nicht? Langweiliges, ängstliches Einigeln (sofern man davon überhaupt sprechen kann, da unsere Defensive immer noch alles andere als souverän ist) ohne Plan nach vorne, wie man es jetzt sieht.
Mit etwas Suchen wirst du sicher auch Aussagen unserer Bosse dazu finden. Mal als Erinnerung: nach dem Spiel gegen Hoffe im Winter hat Aki höchstpersönlich im Sportstudio gesagt, dass es ja eine Ausnahme bleiben würde, dass der Gegner im eigenen Stadtion mehr Ballbesitz (!) hat als wir.
Und was spricht dann gegen Peter Stöger?
Wieviel Zeit hat Klopp für seinen Heavy Metal Fußball nochmal schnell gehabt + Sommervorbereitung?
Wieviel Zeit Tuchel + Sommervorbereitung?
Stöger hat momentan den Auftrag die Saison zu retten und nicht irgendeinen Stil zu entwickeln! Für ein Konzept braucht es eine SOMMMERVORBEREITUNG + Freundschaftsspiele + Trainingslager + einige Spiele und vorallem Zeit in der die Spieler die Köpfe wieder frei bekommen (Urlaub etc.).
Momentan geht es um die Basics! Jetzt muss man fußballerisch halt 1 Schritt zurückmachen um 2 Schritte nach vorne zu kommen!
Und du kannst hier Aki noch so oft zitieren! Er hat sicher nicht gemeint nach dem Hoffenheim-Spiel muss Ballbesitz her, sondern sobald die Mannschaft wieder gefestigt ist. Und das braucht ZEIT. Also ruhig, ganz ruhig!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zizzla am 19.02.2018 um 17:35 Uhr bearbeitet
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