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Peter Stöger
Geburtsdatum 11.04.1966
Alter 60
Nat. Österreich  Österreich
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Peter Stöger [Trainer]

10.12.2017 - 12:06 Uhr
Peter Stöger [Trainer] |#1851
19.02.2018 - 09:51 Uhr
Zitat von rechengenie

Zitat von tirobvb

Zitat von Faxmonkey

Was genau muss ich mir unter dieser ominösen "Entwicklung" vorstellen, die man Stöger nicht zutraut ? Ist das ein Code für "lässt nicht so spielen wie ich das will" ?


Bei vielen ist genaus DAS der Fall. Ich empfehle diesen Fans nach Manchester oder Barcelona auszuwandern, da gibt es dann den Fußball der erwartet wird. Selbst der "Stern des Südens" spielt seit längerem nicht wirklich ansehnlich, gewinnt aber.

Ich finde es schön mich über einen leidenschaftlich erkämpften Sieg zu freuen - andere freuen sich nur wenn der Gegner "vernichtet" wurde.


Ich glaube, man darf aber nicht vergessen das auch Peter Bosz hier zu Beginn seiner Amtszeit vieles richtig machte, tolle Ergebnisse ablieferte und dann plötzlich, nachdem die Gegner deutlich mehr Anschauungsmaterial hatten, in ein tiefes Loch gefallen ist.

Stöger macht im Moment vieles richtig, der Erfolg gibt immer Recht! Nur vage ich zu bezweifeln, dass dieses Glück was man sich aktuell erarbeitet hat, auch langfristig funktioniert. Erinnert mich irgendwie an die Ancelotti-Zeit bei uns, der auch relativ erfolgreich war, viele späte Tore aber der Fußball grauenvoll war. Und irgendwann kommt dieses "Glück" eben nicht mehr und die Ergebnisse stimmen überhaupt nicht mehr.


Man muss aber auch sagen, dass einige Leute hier ganz komische Ansichten haben, was Profifussball angeht. Das ist teilweise ganz schlimm und völlig realitätsfern. Bestes Beispiel war das erste Testspiel von Bosz. Der Mann hatte zwei Trainingseinheiten und wurde schon niedergemacht. Die Fifa-Generation ist einfach die schlimmste Generation von allen. Alles muss sofort funktionieren, alles muss sofort Barcelona-like sein, alles muss souverän sein - sonst muss ein neuer Mann her. Es wird nur von Spiel zu Spiel geschaut und alles andere ausgeblendet.

"Wieso spielt Castro gegen Bergamo? Er war gegen Freiburg soooo schlecht" - ja, für den Trainer ist Freiburg schon eine gefühlte Ewigkeit her, weil er die Spieler täglich sieht. Dass der Trainer kein Mannschaftsaufsteller ist, sondern Trainer, wird auch völlig außer Acht gelassen. Er arbeitet täglich mit den Jungs und nicht nur am Spieltag.

Stoeger sitzt bestimmt nicht auf der Trainerbank und sagt "boah, geil". Auch er sieht als Fussballtrainer, dass nicht alles perfekt ist. Dafür gibt es ja das Training. Nur ist das Training keine Schule - eine Stunde Schusstraining, eine Stunde Passspiel und schon gewinnt man jedes Spiel 5:0. Man muss immer wieder aufbauen, Dinge aus dem Spiel verbessern etc. Das dauert eben, vor allem dann, wenn man so eine Phase hatte, wie der BVB. Das kapieren die Leute hier aber nicht. Pep hatte am Anfang auch Probleme, obwohl er den kompletten Sommer beim FCB hatte. Bei ManCity klappt es auch erst so richtig im zweiten Jahr. Beim BVB hätte man ihn schon längst vom Hof gejagt. Man gibt den Leuten überhaupt keine Zeit mehr.

Thomas Hitzelsperger hat es gestern richtig gesagt. Die Offensive zu trainieren ist viel schwieriger als die Defensive - und das dauert eben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 19.02.2018 um 09:56 Uhr bearbeitet
Peter Stöger [Trainer] |#1852
19.02.2018 - 10:03 Uhr
Zitat von NullNeun
Zitat von rechengenie

Zitat von tirobvb

Zitat von Faxmonkey

Was genau muss ich mir unter dieser ominösen "Entwicklung" vorstellen, die man Stöger nicht zutraut ? Ist das ein Code für "lässt nicht so spielen wie ich das will" ?


Bei vielen ist genaus DAS der Fall. Ich empfehle diesen Fans nach Manchester oder Barcelona auszuwandern, da gibt es dann den Fußball der erwartet wird. Selbst der "Stern des Südens" spielt seit längerem nicht wirklich ansehnlich, gewinnt aber.

Ich finde es schön mich über einen leidenschaftlich erkämpften Sieg zu freuen - andere freuen sich nur wenn der Gegner "vernichtet" wurde.


Ich glaube, man darf aber nicht vergessen das auch Peter Bosz hier zu Beginn seiner Amtszeit vieles richtig machte, tolle Ergebnisse ablieferte und dann plötzlich, nachdem die Gegner deutlich mehr Anschauungsmaterial hatten, in ein tiefes Loch gefallen ist.

Stöger macht im Moment vieles richtig, der Erfolg gibt immer Recht! Nur vage ich zu bezweifeln, dass dieses Glück was man sich aktuell erarbeitet hat, auch langfristig funktioniert. Erinnert mich irgendwie an die Ancelotti-Zeit bei uns, der auch relativ erfolgreich war, viele späte Tore aber der Fußball grauenvoll war. Und irgendwann kommt dieses "Glück" eben nicht mehr und die Ergebnisse stimmen überhaupt nicht mehr.


Tja, der Fußball ist aber nicht grauenvoll und die Siege (vll. gestern etwas) auch kein Glück, selbst wenn manch einer das glaubt, weil wir nicht 110% Ballbesitz und 5 Tore aus 4 Chancen erzielt haben, während Dembele 32,5 Pirouetten gedreht hat.

Der Fußball ist sicher noch etwas (und vor allem!) pragmatisch und noch nicht alles rund, aber es ist aktuell schlicht einfach noch nicht absehbar, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.

Bosz ist daran gescheitert, dass es nur einen - irgendwann leicht zu verteidigenden - Plan A gab. Diese Mannschaft erarbeitet Lösungen und ist mit ihrer individuellen Klasse, die es doch irgendwo noch gibt, in kein starres Korsett gepresst, welches nur nach Schaltplan funktioniert. Dass sich hierbei noch Automatismen finden müssen und Spieler, die teilweise monatelang nicht zusammen gezockt haben, den ein oder anderen Laufweg ihrer Mitspieler erst noch inhalieren müssen, ist nüchtern betrachtet einfach komplett normal.


Der Begriff Glück ist im Fußball auch schwer zu definieren und da wird auch jeder eine andere Meinung zu haben. Wenn man das gestrige Spiel hernimmt, hatte Gladbach deutlich mehr Chancen und Möglichkeiten hat aber im Gegensatz zu Dortmund kein Tor geschossen. War der Sieg dadurch glücklich? Ich denke nicht, weil es ist halt auch eine Qualität aus wenig Möglichkeiten viel rauszuholen!

Nur ist die Frage halt, was passiert wenn dieses "Spielglück" mal ausbleibt und es nicht im Flow bleibt? Und da bleibe ich halt dabei, wie nach dem EL-Spiel bereits hier geschrieben, dass man mit einer anderen oder vielleicht zusätzlichen Spielidee etwas resistenter gegen den Faktor Zufall/Glück ist.
Peter Stöger [Trainer] |#1853
19.02.2018 - 10:20 Uhr
Das Spielglück hatten wir schon gegen Wolfsburg bspw. nicht zwinker
Also ist das kein Faktor.
Peter Stöger [Trainer] |#1854
19.02.2018 - 10:26 Uhr
Zitat von rechengenie
den Faktor Zufall/Glück


Ernsthaft? geht das jetzt wieder los? rolleyes
Peter Stöger [Trainer] |#1855
19.02.2018 - 10:38 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von KiwiDenny

Zitat von EthanZ

Zitat von jacques

Nur mal zur Klarstellung :

Punkteschnitt des besten BVB-Trainers aller Zeiten: 2,09 (Tuchel)

Punkteschnitt Peter Stöger 2,25 (natürlich erst acht Spiele)

Also was gibt es gerade zu meckern?

Über die Ergebnisse kann man nicht meckern. Dennoch sollte man ansprechen, dass da oft viel Glück dabei war (viele späte Tore u.a.) und der Fußball alles andere als schön ist.

Wieso werden späte Tore eigentlich mit Glück gleichgesetzt?

Soweit ich weiß, geht ein Spiel eben 90 Minuten, da ist es doch egal, ob ich in der Ersten oder Neunzigsten die Bude mache? Oder heisst es, dass Teams, die in Hälfte 1 treffen mehr Qualität da weniger Glück haben?


Späte Tore sind sicher auch eine Qualität, aber unsere Spielanlage ist derzeit nicht so, dass man da dauerhaft mit solch einer Durchschlagskraft rechnen sollte, dass man spät immer treffen kann, weswegen ich schon denke, dass Glück häufig genug im Moment zutrifft - Glück, das man bspw. unter Bosz nicht hatte.

Gegen Freiburg darf man sich meines Erachtens jedenfalls nicht beschweren, wenn man verliert. Man war über 90 Minuten in meinen Augen etwas schlechter als die Freiburger, aber kurz vor Schluss findet Toljan dann doch noch per Abstauber die Lücke. Da kann man nicht nur von Können reden, dass er richtig steht und den Ball auch noch gut trifft. Da ist dann einfach auch Zufall mit im Spiel und damit Glück. Gegen Köln trifft Schürrle mit einem abgefälschten Schuss spät. Wird der Ball nicht abgefälscht, geht das Spiel ziemlich sicher unentschieden aus, was jetzt auch nicht gerade unverdient gewesen wäre.

Die Spiele haben zur Zeit in meinen Augen teilweise jedenfalls oft genug einen glücklichen Ausgang, weil sie alle richtig eng sind. Auch gegen Bergamo muss man nicht gewinnen, selbst wenn man sich dumme Gegentore fängt, aber die schenkt uns im Grunde auch Atalanta, indem sie 3x in eine Umschaltsituation rennen. Vor allem das Siegtor, welches Götze auflegt, ist für mich dabei eine echte Gratwanderung zwischen Können und Glück, wobei ich mich klar für das Glück entscheiden würde, dass man überhaupt noch zu dieser Chance kommt - im Tennis würde man wohl von einem Unforced Error sprechen. Sie machen es beide überragend, aber was wenn der Ball nicht genau dort (zu Götze) hinkommt? Macht man dann noch ein Tor? Ich denke nicht! Dafür fehlt aktuell schlichtweg auch zu viel in der aktiven und selbstbestimmten Spielgestaltung, da man sich selbst erst mal davon abhängig macht, was der Gegner (falsch) macht.

Die gesamte Spielanlage ist in meinen Augen jedenfalls sehr stark darauf ausgerichtet, dass man selbst in Führung geht oder mit kurzer Erhöhung des Risikos zum Torerfolg kommen kann, um entweder (spät) in Führung zu gehen oder um zumindest schnell wieder auszugleichen, wodurch das Spiel wieder von vorn beginnt - gestern ist man sogar in Führung gegangen, obwohl bis dahin wenig für überhaupt ein Tor sprach. Stöger maximiert hiermit sicherlich Qualitäten der einzelnen Spieler und umgeht gewissermaßen auch Heterogenität im Kader, die es ihm schwer macht das Spiel selbst zu gestalten. Es ist somit Pragmatismus, aber am Ende ist es trotzdem Glück, dass wir bislang noch nie einen ungünstigen Spielverlauf hatten, bei dem wir mal richtig hinten lagen oder gegen einen Gegner spielten, gegen den wir uns nicht mehr nur darauf verlassen konnten, dass wir Chancen aus dem Nichts oder über Konter bekommen. Einen drückend überlegenen BVB gab es unter Stöger jedenfalls noch nicht wirklich - am ehesten noch gegen Wolfsburg, gegen die man paradoxerweise nicht gewonnen hat, weil man da eben mal nicht das Glück hatte ein Tor zu machen.

Genau das ist es dann aber auch: viel Glück zur Zeit, weil die Passivität in vielen Spielen entweder nicht bestraft wird - wofür man vielen Teams allerdings auch Unfähigkeit aussprechen muss - oder doch noch irgendwie der Ball für den BVB reingeht.

Gestern war es kein spätes Tor, aber Reus gibt im Grunde ja selbst zu, dass er Glück hatte, indem er sagt, dass er den Ball gar nicht gut getroffen hatte und ihn eigentlich woanders hin platzieren wollte. Im Grunde eint all die Torschützen übrigens, dass sie sich persönlich so ein Erfolgserlebnis verdient haben, aufgrund von besonders harten Wochen oder gar Monaten hier beim BVB. Dennoch würde ich eben keinen der genannten Treffer auf pures Können reduzieren. Genausowenig die Punktausbeute von Stöger bislang. Das werden auch noch einige kommende Aufgaben zeigen, zumal man sich erinnern sollte, wie der Negativtrend unter Bosz losging. Das waren im Grunde genau die Spiele wie gestern, wobei die nächsten 4 Gegner in der Liga besonders schwer sein werden, weil die taktisch mehr oder weniger denselben Plan verfolgen, wie Stöger, was noch so ein Ding ist, warum man von Glück reden kann und vielleicht sogar muss.


Ich check diese Glücks-Diskussion nicht. Erst ist der BVB jahrelang dafür bekannt, selten Glück zu haben und massig Chancen zu versieben, dann ändert sich das mal und wir sind sehr konsequent vor dem Tor, plötzlich ist es nur Glück, dass man gewinnt, denn der Ball hätte ja auch an den Pfosten krachen können. Auch gestern das Tor von Reus: es war nicht einfach Glück, das hat Reus auch so nicht zugegeben. Er stand perfekt an der Strafraumlinie, um den zweiten Ball zu bekommen. Er kriegt ihn auch und ist völlig frei. Reus versucht den Ball ins Lage Eck zu prügeln, das gelingt nicht, weil er ihn nicht richtig trifft. Das ist zunächst mal sogar Pech. Zum Glück fliegt er dann komisch über den Torwart an die Latte und geht rein. Was wäre denn gewesen, wenn Reus ihn direkt links in den Winkel gehämmert hätte, dann hätte auch jeder gesagt: Wow, was für ein Traumtor! Man kann jetzt echt nicht bei allem sagen, es ist nur Glück, dass es so gekommen ist. Der Sensationslupfer von Petersen gegen uns war sicherlich auch kein Glück für uns. So Tore schießt der auch nicht am Fließband.
Peter Stöger [Trainer] |#1856
19.02.2018 - 10:43 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von rechengenie

Zitat von tirobvb

Zitat von Faxmonkey

Was genau muss ich mir unter dieser ominösen "Entwicklung" vorstellen, die man Stöger nicht zutraut ? Ist das ein Code für "lässt nicht so spielen wie ich das will" ?


Bei vielen ist genaus DAS der Fall. Ich empfehle diesen Fans nach Manchester oder Barcelona auszuwandern, da gibt es dann den Fußball der erwartet wird. Selbst der "Stern des Südens" spielt seit längerem nicht wirklich ansehnlich, gewinnt aber.

Ich finde es schön mich über einen leidenschaftlich erkämpften Sieg zu freuen - andere freuen sich nur wenn der Gegner "vernichtet" wurde.


Ich glaube, man darf aber nicht vergessen das auch Peter Bosz hier zu Beginn seiner Amtszeit vieles richtig machte, tolle Ergebnisse ablieferte und dann plötzlich, nachdem die Gegner deutlich mehr Anschauungsmaterial hatten, in ein tiefes Loch gefallen ist.

Stöger macht im Moment vieles richtig, der Erfolg gibt immer Recht! Nur vage ich zu bezweifeln, dass dieses Glück was man sich aktuell erarbeitet hat, auch langfristig funktioniert. Erinnert mich irgendwie an die Ancelotti-Zeit bei uns, der auch relativ erfolgreich war, viele späte Tore aber der Fußball grauenvoll war. Und irgendwann kommt dieses "Glück" eben nicht mehr und die Ergebnisse stimmen überhaupt nicht mehr.


Man muss aber auch sagen, dass einige Leute hier ganz komische Ansichten haben, was Profifussball angeht. Das ist teilweise ganz schlimm und völlig realitätsfern. Bestes Beispiel war das erste Testspiel von Bosz. Der Mann hatte zwei Trainingseinheiten und wurde schon niedergemacht. Die Fifa-Generation ist einfach die schlimmste Generation von allen. Alles muss sofort funktionieren, alles muss sofort Barcelona-like sein, alles muss souverän sein - sonst muss ein neuer Mann her. Es wird nur von Spiel zu Spiel geschaut und alles andere ausgeblendet.

"Wieso spielt Castro gegen Bergamo? Er war gegen Freiburg soooo schlecht" - ja, für den Trainer ist Freiburg schon eine gefühlte Ewigkeit her, weil er die Spieler täglich sieht. Dass der Trainer kein Mannschaftsaufsteller ist, sondern Trainer, wird auch völlig außer Acht gelassen. Er arbeitet täglich mit den Jungs und nicht nur am Spieltag.

Stoeger sitzt bestimmt nicht auf der Trainerbank und sagt "boah, geil". Auch er sieht als Fussballtrainer, dass nicht alles perfekt ist. Dafür gibt es ja das Training. Nur ist das Training keine Schule - eine Stunde Schusstraining, eine Stunde Passspiel und schon gewinnt man jedes Spiel 5:0. Man muss immer wieder aufbauen, Dinge aus dem Spiel verbessern etc. Das dauert eben, vor allem dann, wenn man so eine Phase hatte, wie der BVB. Das kapieren die Leute hier aber nicht. Pep hatte am Anfang auch Probleme, obwohl er den kompletten Sommer beim FCB hatte. Bei ManCity klappt es auch erst so richtig im zweiten Jahr. Beim BVB hätte man ihn schon längst vom Hof gejagt. Man gibt den Leuten überhaupt keine Zeit mehr.

Thomas Hitzelsperger hat es gestern richtig gesagt. Die Offensive zu trainieren ist viel schwieriger als die Defensive - und das dauert eben.

Ja, häufig dauert es bis der Trainer sein Konzept einer Mannschaft implementieren kann. Dennoch kann man bei fast allen Trainern direkt sehen, welchen Fußball sie spielen lassen möchten.
Bei Bosz oder Pep konnte man deren Positionsspiel schon in der ersten Testspielen gut erkennen.

Ich gehe davon aus, dass wir aktuell auch schon Stögers Handschrift klar zu sehen bekommen. Jedenfalls kann man, meiner Meinung nach, kaum davon ausgehen, dass wir nach dem Sommer plötzlich ganz anders mit Stöger spielen werden.
Die Frage ist dann für mich, woran Stöger arbeitet und was dadurch in Zukunft besser wird. Klar ist für mich, dass Stöger kein striktes Positionsspiel verfolgt. Auch lässt er kein intensives Pressing spielen. Allerdings würde ich Stöger bezüglich des Pressingverhaltens noch eine Änderung zutrauen. Mal schauen, ob wir im Verlauf der Rückrunde noch etwas mutiger agieren werden.

Der taktisch Rahmen ist für mich daher weitestgehend gegeben. Wir stehen mit Stöger etwas tiefer und lassen die Gegner daher oft in Ruhe aufbauen, da wir die Kompaktheit eben weiter hinten herstellen.
Im Ballbesitz gibt kaum Positionsspiel. Die Spieler dürfen ihre Positionen frei interpretieren und viele eigene taktische Entscheidungen treffen. Die Freiheiten in der Positionierung ermöglicht es auch die Rollen einzelner Spieler besser auf ihre individuellen Stärken/Schwächen abzustimmen. So kann beispielsweise Schürrle seine Laufstärke und Weiträumigkeit voll einbringen. Unter Bosz wäre dies als LA nicht möglich gewesen.

Wenn wir uns vielleicht auf diesen taktischen Rahmen einigen, welches Potential könnte die Mannschaft unter dieser Prämisse haben?
Das Potential sehe ich hauptsächlich in der Wahl des Personal und der Anpassung einzelner Spielerrollen.
Beispielsweise tüftelt Stöger noch an der Zusammensetzung in der Offensive: Soll Reus auf die Zehn? Wie sieht die Grundordnung mit Reus, Götze oder Kagawa aus?
Hier und bei der Besetzung des ZMs kann sich noch etwas ändern, denke ich.

Aber was kann man grundsätzlich innerhalb so eines taktischen Rahmens erwarten?
Welche Mannschaften sind mit einer ähnlichen Herangehensweise erfolgreich?
Vielleicht ist von den Topmannschaften United mit Mourinho noch am meisten vergleichbar?
Ein strahlendes Vorbild scheint es mir jedenfalls nicht zu geben. Auch deswegen glaube ich nicht, dass unsere Taktik mittelfristig das Optimum für uns ist.
Aber vielleicht sind auch keine Trainer verfügbar, die taktisch mehr versprechen.
Peter Stöger [Trainer] |#1857
19.02.2018 - 10:51 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von rechengenie

den Faktor Zufall/Glück


Ernsthaft? geht das jetzt wieder los? rolleyes


Jop geht wieder los!

Aber gut, vermutlich kommt dann auch wieder die (durchaus akzeptable) Begründung, wir gewinnen und hatten eine schwere Phase im Herbst, da ist der Spielstil doch aktuell egal.

Aber wir reden ja hier immer noch vom BVB, oder? Also der immer noch den zweitteuersten Kader unterhält, oder?

Ich erwarte ja absolut keine Wunderdinge von Stöger, erwarte auch kein Tiki-Taka oder eine Dominanz sondergleichen, aber man kann ja durchaus mehr erwarten als Ball nach vorne und hoffen, dass die vorne was ausrichten! Man kann ja sogar fast witzigerweise die ersten Spiele der Rückrunde hernehmen, als die individuelle Qualität vorne nicht wirklich gegeben war, so dass man gegen Hertha, Wolfsburg und Freiburg nicht gewann.

Und nochmal, ich habe es vorhin auch angerissen. Man hatte unter Bosz zu Beginn eine extrem positive Phase, gefühlt sah man sich wieder auf Augenhöhe mit Bayern und dann plötzlich kam der Einbruch. Die Gegner hatten mehr Videomaterial, wie der BVB unter Bosz spielte und hat die erkennbaren Muster besser verteidigt! So langsam wird die Masse an Material bei Stögers BVB größer und auch hier werden Muster erkennbar, die die Gegner lahm legen wollen. Ich bin gespannt wie die Anpassungen darauf lauten, bin gespannt wie die nächsten Ergebnisse sein werden und bin mir zu 1000% sicher, dass sich die Stimmung hier relativ zügig drehen würde, wenn man in der EL rausfliegt und solche Spiele wie gestern nicht durch Bürki oder der Qualität von Reus gewinnt.

Auch hier der Vergleich zu den Ancelotti-Bayern. Viel (erzwungenes) Glück, viele späte Tore ohne klaren Plan, so dass die ordentlichen Ergebnisse den Blick auf die spielerischen Leistungen dramatisch beeinflussten. Das ging dann so lange gut, bis man dieses Glück eben nicht mehr erzwang und der Laden flog Ancelotti schneller um die Ohren als er Pasta zubereiten konnte. Das ist halt ein schmaler Grat.

Aber das ist aktuell noch der Konjunktiv und ich persönlich hoffe eigentlich, dass dieser positive (Ergebnis)-Weg des BVB weitergeht, damit Ruhe und Stabilität einkehrt um im Sommer richtige Schlüsse zu ziehen.
Peter Stöger [Trainer] |#1858
19.02.2018 - 10:59 Uhr
Der Fußball ist grausig, aber ich denke in der Mannschaft steckt immer noch ne Menge Verunsicherung.

Was ich nicht verstehe warum hier Leute wirklich den Punkteschnitt von Stöger mit Tuchel vergleichen? Der Mann hat 9-10 Spiele hinter sich. Bei Tuchel waren es dann doch einige mehr.

Gerade wenn ich mir unser Restprogramm ansehe, könnte ich mir vorstellen, dass der Punkteschnitt von Stöger zum Ende der Saison nicht mehr so schick aussehen wird.

24 Mo. 26.02.2018 20:30 H FC Augsburg ---> diese Saison gut drauf
25 Sa. 03.03.2018 18:30 A RB Leipzig --> direkter Konkurrent auf CL
26 So. 11.03.2018 18:00 H E. Frankfurt--> direkter Konkurrent auf CL
27 So. 18.03.2018 13:30 H Hannover 96 --> diese Saison gut drauf
28 Sa. 31.03.2018 - A Bayern München --> ähmm ja
29 Sa. 07.04.2018 - H VfB Stuttgart --> Pflichtsieg
30 Sa. 14.04.2018 - A FC Schalke 04 --> direkter Konkurrent auf CL
31 Sa. 21.04.2018 - H Bay. Leverkusen --> direkter Konkurrent auf CL
32 Sa. 28.04.2018 - A Werder Bremen --> formverbessert...
33 Sa. 05.05.2018 - H 1.FSV Mainz 05 --> Pflichtsieg
34 Sa. 12.05.2018 - A TSG Hoffenheim --> wird schwer


Also ich will uns nicht kleiner machen, nur anmerken, dass wir in der aktuellen Form es gegen das genannte Restprogramm schwer haben werden.

Klar haben Schalke, Leipzig und Co diese Saison auch mal gewackelt, aber teilweise auch echt nen schönen Ball gespielt. Uns sehe ich eig nur von einen zum nächsten Spiel schwimmen.

•     •     •

Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Dies kann und sollte künftig verhindert werden« - Karl-Heinz Rummenigge 2014


"Es ist völlig ausgeschlossen, dass alle drei nächstes Jahr nicht für Borussia Dortmund spielen. Das kann ich ausschließen". Hans Joachim Watzke 2016



Peter Stöger [Trainer] |#1859
19.02.2018 - 11:02 Uhr
Zitat von Lochpasser
Zitat von BVBBC

Zitat von KiwiDenny

Zitat von EthanZ

Zitat von jacques

Nur mal zur Klarstellung :

Punkteschnitt des besten BVB-Trainers aller Zeiten: 2,09 (Tuchel)

Punkteschnitt Peter Stöger 2,25 (natürlich erst acht Spiele)

Also was gibt es gerade zu meckern?

Über die Ergebnisse kann man nicht meckern. Dennoch sollte man ansprechen, dass da oft viel Glück dabei war (viele späte Tore u.a.) und der Fußball alles andere als schön ist.

Wieso werden späte Tore eigentlich mit Glück gleichgesetzt?

Soweit ich weiß, geht ein Spiel eben 90 Minuten, da ist es doch egal, ob ich in der Ersten oder Neunzigsten die Bude mache? Oder heisst es, dass Teams, die in Hälfte 1 treffen mehr Qualität da weniger Glück haben?


Späte Tore sind sicher auch eine Qualität, aber unsere Spielanlage ist derzeit nicht so, dass man da dauerhaft mit solch einer Durchschlagskraft rechnen sollte, dass man spät immer treffen kann, weswegen ich schon denke, dass Glück häufig genug im Moment zutrifft - Glück, das man bspw. unter Bosz nicht hatte.

Gegen Freiburg darf man sich meines Erachtens jedenfalls nicht beschweren, wenn man verliert. Man war über 90 Minuten in meinen Augen etwas schlechter als die Freiburger, aber kurz vor Schluss findet Toljan dann doch noch per Abstauber die Lücke. Da kann man nicht nur von Können reden, dass er richtig steht und den Ball auch noch gut trifft. Da ist dann einfach auch Zufall mit im Spiel und damit Glück. Gegen Köln trifft Schürrle mit einem abgefälschten Schuss spät. Wird der Ball nicht abgefälscht, geht das Spiel ziemlich sicher unentschieden aus, was jetzt auch nicht gerade unverdient gewesen wäre.

Die Spiele haben zur Zeit in meinen Augen teilweise jedenfalls oft genug einen glücklichen Ausgang, weil sie alle richtig eng sind. Auch gegen Bergamo muss man nicht gewinnen, selbst wenn man sich dumme Gegentore fängt, aber die schenkt uns im Grunde auch Atalanta, indem sie 3x in eine Umschaltsituation rennen. Vor allem das Siegtor, welches Götze auflegt, ist für mich dabei eine echte Gratwanderung zwischen Können und Glück, wobei ich mich klar für das Glück entscheiden würde, dass man überhaupt noch zu dieser Chance kommt - im Tennis würde man wohl von einem Unforced Error sprechen. Sie machen es beide überragend, aber was wenn der Ball nicht genau dort (zu Götze) hinkommt? Macht man dann noch ein Tor? Ich denke nicht! Dafür fehlt aktuell schlichtweg auch zu viel in der aktiven und selbstbestimmten Spielgestaltung, da man sich selbst erst mal davon abhängig macht, was der Gegner (falsch) macht.

Die gesamte Spielanlage ist in meinen Augen jedenfalls sehr stark darauf ausgerichtet, dass man selbst in Führung geht oder mit kurzer Erhöhung des Risikos zum Torerfolg kommen kann, um entweder (spät) in Führung zu gehen oder um zumindest schnell wieder auszugleichen, wodurch das Spiel wieder von vorn beginnt - gestern ist man sogar in Führung gegangen, obwohl bis dahin wenig für überhaupt ein Tor sprach. Stöger maximiert hiermit sicherlich Qualitäten der einzelnen Spieler und umgeht gewissermaßen auch Heterogenität im Kader, die es ihm schwer macht das Spiel selbst zu gestalten. Es ist somit Pragmatismus, aber am Ende ist es trotzdem Glück, dass wir bislang noch nie einen ungünstigen Spielverlauf hatten, bei dem wir mal richtig hinten lagen oder gegen einen Gegner spielten, gegen den wir uns nicht mehr nur darauf verlassen konnten, dass wir Chancen aus dem Nichts oder über Konter bekommen. Einen drückend überlegenen BVB gab es unter Stöger jedenfalls noch nicht wirklich - am ehesten noch gegen Wolfsburg, gegen die man paradoxerweise nicht gewonnen hat, weil man da eben mal nicht das Glück hatte ein Tor zu machen.

Genau das ist es dann aber auch: viel Glück zur Zeit, weil die Passivität in vielen Spielen entweder nicht bestraft wird - wofür man vielen Teams allerdings auch Unfähigkeit aussprechen muss - oder doch noch irgendwie der Ball für den BVB reingeht.

Gestern war es kein spätes Tor, aber Reus gibt im Grunde ja selbst zu, dass er Glück hatte, indem er sagt, dass er den Ball gar nicht gut getroffen hatte und ihn eigentlich woanders hin platzieren wollte. Im Grunde eint all die Torschützen übrigens, dass sie sich persönlich so ein Erfolgserlebnis verdient haben, aufgrund von besonders harten Wochen oder gar Monaten hier beim BVB. Dennoch würde ich eben keinen der genannten Treffer auf pures Können reduzieren. Genausowenig die Punktausbeute von Stöger bislang. Das werden auch noch einige kommende Aufgaben zeigen, zumal man sich erinnern sollte, wie der Negativtrend unter Bosz losging. Das waren im Grunde genau die Spiele wie gestern, wobei die nächsten 4 Gegner in der Liga besonders schwer sein werden, weil die taktisch mehr oder weniger denselben Plan verfolgen, wie Stöger, was noch so ein Ding ist, warum man von Glück reden kann und vielleicht sogar muss.


Ich check diese Glücks-Diskussion nicht. Erst ist der BVB jahrelang dafür bekannt, selten Glück zu haben und massig Chancen zu versieben, dann ändert sich das mal und wir sind sehr konsequent vor dem Tor, plötzlich ist es nur Glück, dass man gewinnt, denn der Ball hätte ja auch an den Pfosten krachen können. Auch gestern das Tor von Reus: es war nicht einfach Glück, das hat Reus auch so nicht zugegeben. Er stand perfekt an der Strafraumlinie, um den zweiten Ball zu bekommen. Er kriegt ihn auch und ist völlig frei. Reus versucht den Ball ins Lage Eck zu prügeln, das gelingt nicht, weil er ihn nicht richtig trifft. Das ist zunächst mal sogar Pech. Zum Glück fliegt er dann komisch über den Torwart an die Latte und geht rein. Was wäre denn gewesen, wenn Reus ihn direkt links in den Winkel gehämmert hätte, dann hätte auch jeder gesagt: Wow, was für ein Traumtor! Man kann jetzt echt nicht bei allem sagen, es ist nur Glück, dass es so gekommen ist. Der Sensationslupfer von Petersen gegen uns war sicherlich auch kein Glück für uns. So Tore schießt der auch nicht am Fließband.


Ja, wie jetzt? Es ist Pech, dass der Ball nicht dorthingeht, wo er hingehen soll, aber Glück, dass der Ball trotzdem komisch reingeht, womit es in Summe dann nicht einfach Glück ist? Ich bin mir übrigens noch nicht mal ganz sicher, wen Schürrle überhaupt anspielen wollte, da Götze auch noch in den Ball sprintet aber zurücksteckt - vermutlich hat er Reus gesehen/gehört. Auch das war dann vielleicht schon Glück, zumindest deswegen, da Götze nicht hingeht. Auch dein Petersen Beispiel bestätigt doch nochmal die Abhängigkeit von Glück und Pech, obwohl man die nicht notwendig haben sollte - dafür ist der Kader immer noch zu gut, trotz aller Probleme.

Glück fängt für mich jedenfalls vor allem damit an, wenn man nicht selbstbestimmt für positive Aktionen sorgen kann, sondern davon abhängig ist, dass der Gegner (mehrere) Fehler macht oder schlichtweg etwas gelingt, das so nicht im Ansatz geplant war. Deswegen hat der BVB für mich zur Zeit sehr viel Glück, möglicherweise das Glück, das lange gefehlt hat, aber das irgendwann auch wieder aufgebraucht ist. Verlässt man sich dann immer noch darauf, wie es aktuell der Fall ist, dann wird es ein böses Erwachen geben, weil dann eben nicht nur die Ergebnisse ausbleiben, sondern auch die Basis, um sich diese Ergebnisse erarbeiten zu können.

Aber die Diskussion ist im Grunde eh nichts Neues. Nach dem Augsburg Spiel der Hinrunde, als man kollektiv gestanden hat, dass man viel Glück hatte den Dreier mitzunehmen, hat man davon geredet, dass solch dreckige Siege dafür sprechen, dass man Meister werden kann, weil das eigentlich nur absoluten Spitzenmannschaften gelingt. Danach kam bekanntermaßen aber ziemlich schnell die Seuche ...
Peter Stöger [Trainer] |#1860
19.02.2018 - 11:02 Uhr
Zitat von TomChen
Der Fußball ist grausig, aber ich denke in der Mannschaft steckt immer noch ne Menge Verunsicherung.

Was ich nicht verstehe warum hier Leute wirklich den Punkteschnitt von Stöger mit Tuchel vergleichen? Der Mann hat 9-10 Spiele hinter sich. Bei Tuchel waren es dann doch einige mehr.

Gerade wenn ich mir unser Restprogramm ansehe, könnte ich mir vorstellen, dass der Punkteschnitt von Stöger zum Ende der Saison nicht mehr so schick aussehen wird.

24 Mo. 26.02.2018 20:30 H FC Augsburg ---> diese Saison gut drauf
25 Sa. 03.03.2018 18:30 A RB Leipzig --> direkter Konkurrent auf CL
26 So. 11.03.2018 18:00 H E. Frankfurt--> direkter Konkurrent auf CL
27 So. 18.03.2018 13:30 H Hannover 96 --> diese Saison gut drauf
28 Sa. 31.03.2018 - A Bayern München --> ähmm ja
29 Sa. 07.04.2018 - H VfB Stuttgart --> Pflichtsieg
30 Sa. 14.04.2018 - A FC Schalke 04 --> direkter Konkurrent auf CL
31 Sa. 21.04.2018 - H Bay. Leverkusen --> direkter Konkurrent auf CL
32 Sa. 28.04.2018 - A Werder Bremen --> formverbessert...
33 Sa. 05.05.2018 - H 1.FSV Mainz 05 --> Pflichtsieg
34 Sa. 12.05.2018 - A TSG Hoffenheim --> wird schwer


Also ich will uns nicht kleiner machen, nur anmerken, dass wir in der aktuellen Form es gegen das genannte Restprogramm schwer haben werden.

Klar haben Schalke, Leipzig und Co diese Saison auch mal gewackelt, aber teilweise auch echt nen schönen Ball gespielt. Uns sehe ich eig nur von einen zum nächsten Spiel schwimmen.


Ist wieder so ein klassischer Fall von "die Äpfel beim Nachbarn...."
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