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Peter Bosz
Geburtsdatum 21.11.1963
Alter 62
Nat. Niederlande  Niederlande
Funktion Trainer
Akt. Verein PSV Eindhoven

Peter Bosz [Trainer]

06.06.2017 - 13:06 Uhr
Peter Bosz [Trainer] |#2481
30.09.2017 - 21:20 Uhr
Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MGBFanAusHolland am 30.09.2017 um 21:22 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2482
30.09.2017 - 21:52 Uhr
Zitat von MGBFanAusHolland
Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly


Augsburg hat es sehr gut gemacht ab Halbzeit zwei. Sehr stark gepresst, sehr stark in den Zweikämpfen und auch sehr offensiv. Dass Dortmund da so abgebaut hat, lag auch daran, dass Augsburg draufgelegt hat. Vor der Mannschaft kann man auch Respekt haben. Was die kämpferisch geboten haben, darauf kann man als Augsburger Fan stolz sein.. sowas sieht man selbst in der Bundesliga nicht alle Tage.

Aber Dortmund hat zumindest ebenfalls Kampfgeist gezeigt und wurde so belohnt.
Peter Bosz [Trainer] |#2483
01.10.2017 - 08:11 Uhr
Zitat von Gooble
Zitat von MGBFanAusHolland

Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly


Augsburg hat es sehr gut gemacht ab Halbzeit zwei. Sehr stark gepresst, sehr stark in den Zweikämpfen und auch sehr offensiv. Dass Dortmund da so abgebaut hat, lag auch daran, dass Augsburg draufgelegt hat. Vor der Mannschaft kann man auch Respekt haben. Was die kämpferisch geboten haben, darauf kann man als Augsburger Fan stolz sein.. sowas sieht man selbst in der Bundesliga nicht alle Tage.

Aber Dortmund hat zumindest ebenfalls Kampfgeist gezeigt und wurde so belohnt.


Im Grunde teile ich alle diese Meinungen hier zu 100 Prozent. Ich würde nur dagegen halten wollen oder besser gesagt ergänzen, dass man, wenn man nicht mehr ins Spiel kommt, mehr kämpferisch dagegen halten muss. Wir haben nicht mehr agiert ( Pressing ) nur noch reagiert und das wäre fast bestraft worden. Bis zum Elfmeter fand der BVB offensiv gar nicht mehr statt.

Deswegen habe ich hier gestern auch Toljans Leistung gewürdigt, obwohl da viele geteilter Meinung sind. Aber läuferisch und kämpferisch war er in der zweiten Halbzeit einfach stark. Alle anderen sind, übertrieben dargestellt, nur noch hinterhergelaufen.

Ich bin froh über die drei Punkte, die auf Grund der ersten Halbzeit und der vielen hochkarätigen Chancen noch in Ordnung gehen. Aber trotzdem wünschte ich mir, dass man in solchen Sitiuationen mehr auf den kloppschen Kampfmodus umschalten kann, um dann so wieder ins Spiel zu finden. Aber so ganz eine Halbzeit abschenken, auch wenn Augsburg das gut gemacht hat, finde ich dann doch zu extrem.

Die bisherige Belastung finde ich als Ausrede dann auch nicht angemessen, dafür hat Bosz wieder gut und viel rotiert.

Aber genug, im Moment nehme ich einfach die klare Analyse vom Trainer hin..... in der Saison hat man 2 solche Spiele und verliert die normalerweise noch oder spielt unentschieden. Das ist so und das trifft den Punkt genau. Unter Tuchel haben wir solche Dinger in letzter Minute verspielt und die Bayern machen es gerade ( Wolfsburg / Hoffenheim ).

Also im Ergebnis, wenn auch glücklich, alles gut.
Peter Bosz [Trainer] |#2484
01.10.2017 - 10:30 Uhr
Zitat von Gooble

Zitat von MGBFanAusHolland

Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly


Augsburg hat es sehr gut gemacht ab Halbzeit zwei. Sehr stark gepresst, sehr stark in den Zweikämpfen und auch sehr offensiv. Dass Dortmund da so abgebaut hat, lag auch daran, dass Augsburg draufgelegt hat. Vor der Mannschaft kann man auch Respekt haben. Was die kämpferisch geboten haben, darauf kann man als Augsburger Fan stolz sein.. sowas sieht man selbst in der Bundesliga nicht alle Tage.

Aber Dortmund hat zumindest ebenfalls Kampfgeist gezeigt und wurde so belohnt.


Ja, Augsburg hat das stark gemacht, aber der BVB hat sich auch auf Augsburgs Spiel eingelassen. Allein wenn man bedenkt, wie der Ball dann auch häufiger hoch und weit in der Luft war, wo Augsburg klare Vorteile (nicht nur größenbedingt) hat. Die Frage, die man sich daher dringend stellen muss: warum schafft man es nicht den Ball wieder am Boden zu kontrollieren?

Ich bin mir da im Moment nicht sicher, aber wenn man die liegengelassenen Chancen sieht, dann hatte ich während des Spiels teilweise das Gefühl, dass man Augsburg nicht ernstnimmt und nach dem Spiel gegen Gladbach - trotz dem Dämpfer gegen Real - etwas abgehoben ist. Aubameyang hatte gestern ein Spiel, in dem er komplett neben der Spur war und nicht er selbst - kann passieren. Allerdings war auch beim Rest zu sehen, dass man hie und da mal einen Weg nach hinten nicht mitgemacht hat, die Abstimmung mit dem Nebenmann nicht gestimmt hat (um nicht zu sagen, dass er allein gelassen wurde) oder in Umschaltsituationen das Tempo rausgenommen wurde, bis der Gegenspieler dran war und den Ball abnehmen konnte, sodass viele Bälle unnötig hergegeben wurden, obwohl man viel Zeit zur Sicherung hatte und sowieso kein Tempo aufbaute. Trotz des Pressings der Augsburger bin ich überzeugt, dass man eigentlich ballsicher genug ist, um das sonst sehr viel häufiger ins Leere laufen zu lassen.

Kann mich hier bspw. noch an eine Szene besonders erinnern, bei der man den Ball auf halbrechter Position hat, Augsburg alles zugestellt hat, außer dem ZM im Zentrum - der in meinen Augen auch anspielbar war -, aber der Ball wird quer zum IV zurück gespielt, der natürlich sofort Druck bekommt und den Ball nur noch raushauen kann. Eine weitere Szene hatte Weigl, der in einer Situation gleich 2 beinahe identische Fehlpässe hintereinander spielt und quasi mit dem Kopf durch die Wand will, anstatt eine neue Idee zu finden. So hat man sich das Leben eben auch selbst schwer gemacht! Von zahnlosen Defensivszenen ganz zu schweigen, in denen der Gegenspieler halt laufen gelassen wurde oder gar kein Einsatz mehr gezeigt wird, ob man den Zweikampf nun noch gewinnen kann oder nicht, wie beim Gegentor (Yarmolenko, Bartra und Toljan) .

Dementsprechend sollte man nicht den Fehler machen und hier nur den Augsburgern Lob aussprechen, da es schon auch sehr stark am BVB lag, dass sie die Augsburger im Spiel hielten und immer stärker spielten. In der ersten Halbzeit lag es an der Chancenverwertung, in der zweiten Halbzeit ist es schwerer zu sagen: am Vertrauen in das System und die Mitspieler oder war man nun doch schon auf einigen Positionen zu platt (bis auf Aubameyang und Piszczek - der zwar wieder seinen mittlerweile gewohnten Pass ins Nirwana hatte, aber ansonsten wieder hinten der bessere AV war - und vielleicht noch Sokratis könnte ich das aber nicht nachvollziehen, da ansonsten genug rotiert wurde) oder war man tatsächlich schon zu überheblich und konnte dann den Schalter nicht mehr umkippen als sich das Spiel veränderte? Warum schafft man es nicht, gegen plötzlich aggressivere und mutigere Gegner, die sich von Minute zu Minute steigern, das Spiel unter Kontrolle zu halten? Wie kann es sein, dass man von zu viel Vertrauen, zu viel zu wenig Vertrauen in sich, seine Mitspieler und das System so schnell umschwankt, sodass man sich auf das Spiel des Gegners einlässt - bei dem man nur verlieren kann -, anstatt sein eigenes Spiel weiter durchzuziehen? Das Problem hat man schon länger und ist daher nicht trainerspezifisch, gilt es aber zu lösen!

Allgemein hat das Spiel viele Botschaften zum Lernen bereit gehalten. Denn Augsburg wurde als mutige Mannschaft beinahe belohnt, weil sie mehr riskierte, dem Trainer und dessen System vertraute und vor allem klare Vorteile seinerseits ausgespielt hat, trotzdem sie in Rückstand waren und längst klar zurückgelegen haben könnten. In all diesen Punkten kann unsere Mannschaft idealerweise was für sich mitnehmen, denn nicht nur Real hat aufgezeigt, dass das System und das Vertrauen darin nur solange sitzt, wie der Gegner in Ehrfurcht erstarrt und keine Lösungen bereit hält. Dabei macht es sich die Mannschaft in meinen Augen aber zu einfach, weil sie es schon weitaus besser gezeigt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 01.10.2017 um 10:34 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2485
01.10.2017 - 10:53 Uhr
Zitat von BVBBC

Zitat von Gooble

Zitat von MGBFanAusHolland

Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly


Augsburg hat es sehr gut gemacht ab Halbzeit zwei. Sehr stark gepresst, sehr stark in den Zweikämpfen und auch sehr offensiv. Dass Dortmund da so abgebaut hat, lag auch daran, dass Augsburg draufgelegt hat. Vor der Mannschaft kann man auch Respekt haben. Was die kämpferisch geboten haben, darauf kann man als Augsburger Fan stolz sein.. sowas sieht man selbst in der Bundesliga nicht alle Tage.

Aber Dortmund hat zumindest ebenfalls Kampfgeist gezeigt und wurde so belohnt.


Ja, Augsburg hat das stark gemacht, aber der BVB hat sich auch auf Augsburgs Spiel eingelassen. Allein wenn man bedenkt, wie der Ball dann auch häufiger hoch und weit in der Luft war, wo Augsburg klare Vorteile (nicht nur größenbedingt) hat. Die Frage, die man sich daher dringend stellen muss: warum schafft man es nicht den Ball wieder am Boden zu kontrollieren?

Ich bin mir da im Moment nicht sicher, aber wenn man die liegengelassenen Chancen sieht, dann hatte ich während des Spiels teilweise das Gefühl, dass man Augsburg nicht ernstnimmt und nach dem Spiel gegen Gladbach - trotz dem Dämpfer gegen Real - etwas abgehoben ist. Aubameyang hatte gestern ein Spiel, in dem er komplett neben der Spur war und nicht er selbst - kann passieren. Allerdings war auch beim Rest zu sehen, dass man hie und da mal einen Weg nach hinten nicht mitgemacht hat, die Abstimmung mit dem Nebenmann nicht gestimmt hat (um nicht zu sagen, dass er allein gelassen wurde) oder in Umschaltsituationen das Tempo rausgenommen wurde, bis der Gegenspieler dran war und den Ball abnehmen konnte, sodass viele Bälle unnötig hergegeben wurden, obwohl man viel Zeit zur Sicherung hatte und sowieso kein Tempo aufbaute. Trotz des Pressings der Augsburger bin ich überzeugt, dass man eigentlich ballsicher genug ist, um das sonst sehr viel häufiger ins Leere laufen zu lassen.

Kann mich hier bspw. noch an eine Szene besonders erinnern, bei der man den Ball auf halbrechter Position hat, Augsburg alles zugestellt hat, außer dem ZM im Zentrum - der in meinen Augen auch anspielbar war -, aber der Ball wird quer zum IV zurück gespielt, der natürlich sofort Druck bekommt und den Ball nur noch raushauen kann. Eine weitere Szene hatte Weigl, der in einer Situation gleich 2 beinahe identische Fehlpässe hintereinander spielt und quasi mit dem Kopf durch die Wand will, anstatt eine neue Idee zu finden. So hat man sich das Leben eben auch selbst schwer gemacht! Von zahnlosen Defensivszenen ganz zu schweigen, in denen der Gegenspieler halt laufen gelassen wurde oder gar kein Einsatz mehr gezeigt wird, ob man den Zweikampf nun noch gewinnen kann oder nicht, wie beim Gegentor (Yarmolenko, Bartra und Toljan) .

Dementsprechend sollte man nicht den Fehler machen und hier nur den Augsburgern Lob aussprechen, da es schon auch sehr stark am BVB lag, dass sie die Augsburger im Spiel hielten und immer stärker spielten. In der ersten Halbzeit lag es an der Chancenverwertung, in der zweiten Halbzeit ist es schwerer zu sagen: am Vertrauen in das System und die Mitspieler oder war man nun doch schon auf einigen Positionen zu platt (bis auf Aubameyang und Piszczek - der zwar wieder seinen mittlerweile gewohnten Pass ins Nirwana hatte, aber ansonsten wieder hinten der bessere AV war - und vielleicht noch Sokratis könnte ich das aber nicht nachvollziehen, da ansonsten genug rotiert wurde) oder war man tatsächlich schon zu überheblich und konnte dann den Schalter nicht mehr umkippen als sich das Spiel veränderte? Warum schafft man es nicht, gegen plötzlich aggressivere und mutigere Gegner, die sich von Minute zu Minute steigern, das Spiel unter Kontrolle zu halten? Wie kann es sein, dass man von zu viel Vertrauen, zu viel zu wenig Vertrauen in sich, seine Mitspieler und das System so schnell umschwankt, sodass man sich auf das Spiel des Gegners einlässt - bei dem man nur verlieren kann -, anstatt sein eigenes Spiel weiter durchzuziehen? Das Problem hat man schon länger und ist daher nicht trainerspezifisch, gilt es aber zu lösen!

Allgemein hat das Spiel viele Botschaften zum Lernen bereit gehalten. Denn Augsburg wurde als mutige Mannschaft beinahe belohnt, weil sie mehr riskierte, dem Trainer und dessen System vertraute und vor allem klare Vorteile seinerseits ausgespielt hat, trotzdem sie in Rückstand waren und längst klar zurückgelegen haben könnten. In all diesen Punkten kann unsere Mannschaft idealerweise was für sich mitnehmen, denn nicht nur Real hat aufgezeigt, dass das System und das Vertrauen darin nur solange sitzt, wie der Gegner in Ehrfurcht erstarrt und keine Lösungen bereit hält. Dabei macht es sich die Mannschaft in meinen Augen aber zu einfach, weil sie es schon weitaus besser gezeigt hat.


Warum nicht den Augsburgern Lob aussprechen? Sie haben mit einer sehr guten kämpferischen Performance in puncto Zweikämpfen dagegen gehalten, haben ordentlich gepresst zumindest in der 2. Hälfte. Das Spiel wirkte in Hälfte 2 ausgeglichen wenn nicht sogar mit Vorteilen für wackere Augsburger. Hätte Auba seine beiden 100% jedoch gemacht wären wir evtl. mit 4:1 von dannen gezogen und als BvB Anhänger hätten wir uns wieder in den Interviews bezüglich Dortmunds Dominanz in der Bundesliga gesult.

Für mich hat es einfach an der nötigen Frische gefehlt, das Spiel im ZM war sehr statisch zu wenig Bewegung und auch das Pressing wurde nicht so konsequent betrieben wie in den vorangegangenen Spielen. Ich denke das wir nach der Länderspielpause wieder den BvB aus den ersten Spielen sehen werden wenn die Akkus vollständig aufgeladen sind. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte wieder kommt ... könnte es für die kommenden BL Gegner hart werden stark
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wolfi5396 am 01.10.2017 um 10:53 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2486
01.10.2017 - 11:06 Uhr
Zitat von Wolfi5396
Zitat von BVBBC

Zitat von Gooble

Zitat von MGBFanAusHolland

Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly


Augsburg hat es sehr gut gemacht ab Halbzeit zwei. Sehr stark gepresst, sehr stark in den Zweikämpfen und auch sehr offensiv. Dass Dortmund da so abgebaut hat, lag auch daran, dass Augsburg draufgelegt hat. Vor der Mannschaft kann man auch Respekt haben. Was die kämpferisch geboten haben, darauf kann man als Augsburger Fan stolz sein.. sowas sieht man selbst in der Bundesliga nicht alle Tage.

Aber Dortmund hat zumindest ebenfalls Kampfgeist gezeigt und wurde so belohnt.


Ja, Augsburg hat das stark gemacht, aber der BVB hat sich auch auf Augsburgs Spiel eingelassen. Allein wenn man bedenkt, wie der Ball dann auch häufiger hoch und weit in der Luft war, wo Augsburg klare Vorteile (nicht nur größenbedingt) hat. Die Frage, die man sich daher dringend stellen muss: warum schafft man es nicht den Ball wieder am Boden zu kontrollieren?

Ich bin mir da im Moment nicht sicher, aber wenn man die liegengelassenen Chancen sieht, dann hatte ich während des Spiels teilweise das Gefühl, dass man Augsburg nicht ernstnimmt und nach dem Spiel gegen Gladbach - trotz dem Dämpfer gegen Real - etwas abgehoben ist. Aubameyang hatte gestern ein Spiel, in dem er komplett neben der Spur war und nicht er selbst - kann passieren. Allerdings war auch beim Rest zu sehen, dass man hie und da mal einen Weg nach hinten nicht mitgemacht hat, die Abstimmung mit dem Nebenmann nicht gestimmt hat (um nicht zu sagen, dass er allein gelassen wurde) oder in Umschaltsituationen das Tempo rausgenommen wurde, bis der Gegenspieler dran war und den Ball abnehmen konnte, sodass viele Bälle unnötig hergegeben wurden, obwohl man viel Zeit zur Sicherung hatte und sowieso kein Tempo aufbaute. Trotz des Pressings der Augsburger bin ich überzeugt, dass man eigentlich ballsicher genug ist, um das sonst sehr viel häufiger ins Leere laufen zu lassen.

Kann mich hier bspw. noch an eine Szene besonders erinnern, bei der man den Ball auf halbrechter Position hat, Augsburg alles zugestellt hat, außer dem ZM im Zentrum - der in meinen Augen auch anspielbar war -, aber der Ball wird quer zum IV zurück gespielt, der natürlich sofort Druck bekommt und den Ball nur noch raushauen kann. Eine weitere Szene hatte Weigl, der in einer Situation gleich 2 beinahe identische Fehlpässe hintereinander spielt und quasi mit dem Kopf durch die Wand will, anstatt eine neue Idee zu finden. So hat man sich das Leben eben auch selbst schwer gemacht! Von zahnlosen Defensivszenen ganz zu schweigen, in denen der Gegenspieler halt laufen gelassen wurde oder gar kein Einsatz mehr gezeigt wird, ob man den Zweikampf nun noch gewinnen kann oder nicht, wie beim Gegentor (Yarmolenko, Bartra und Toljan) .

Dementsprechend sollte man nicht den Fehler machen und hier nur den Augsburgern Lob aussprechen, da es schon auch sehr stark am BVB lag, dass sie die Augsburger im Spiel hielten und immer stärker spielten. In der ersten Halbzeit lag es an der Chancenverwertung, in der zweiten Halbzeit ist es schwerer zu sagen: am Vertrauen in das System und die Mitspieler oder war man nun doch schon auf einigen Positionen zu platt (bis auf Aubameyang und Piszczek - der zwar wieder seinen mittlerweile gewohnten Pass ins Nirwana hatte, aber ansonsten wieder hinten der bessere AV war - und vielleicht noch Sokratis könnte ich das aber nicht nachvollziehen, da ansonsten genug rotiert wurde) oder war man tatsächlich schon zu überheblich und konnte dann den Schalter nicht mehr umkippen als sich das Spiel veränderte? Warum schafft man es nicht, gegen plötzlich aggressivere und mutigere Gegner, die sich von Minute zu Minute steigern, das Spiel unter Kontrolle zu halten? Wie kann es sein, dass man von zu viel Vertrauen, zu viel zu wenig Vertrauen in sich, seine Mitspieler und das System so schnell umschwankt, sodass man sich auf das Spiel des Gegners einlässt - bei dem man nur verlieren kann -, anstatt sein eigenes Spiel weiter durchzuziehen? Das Problem hat man schon länger und ist daher nicht trainerspezifisch, gilt es aber zu lösen!

Allgemein hat das Spiel viele Botschaften zum Lernen bereit gehalten. Denn Augsburg wurde als mutige Mannschaft beinahe belohnt, weil sie mehr riskierte, dem Trainer und dessen System vertraute und vor allem klare Vorteile seinerseits ausgespielt hat, trotzdem sie in Rückstand waren und längst klar zurückgelegen haben könnten. In all diesen Punkten kann unsere Mannschaft idealerweise was für sich mitnehmen, denn nicht nur Real hat aufgezeigt, dass das System und das Vertrauen darin nur solange sitzt, wie der Gegner in Ehrfurcht erstarrt und keine Lösungen bereit hält. Dabei macht es sich die Mannschaft in meinen Augen aber zu einfach, weil sie es schon weitaus besser gezeigt hat.


Warum nicht den Augsburgern Lob aussprechen? Sie haben mit einer sehr guten kämpferischen Performance in puncto Zweikämpfen dagegen gehalten, haben ordentlich gepresst zumindest in der 2. Hälfte. Das Spiel wirkte in Hälfte 2 ausgeglichen wenn nicht sogar mit Vorteilen für wackere Augsburger. Hätte Auba seine beiden 100% jedoch gemacht wären wir evtl. mit 4:1 von dannen gezogen und als BvB Anhänger hätten wir uns wieder in den Interviews bezüglich Dortmunds Dominanz in der Bundesliga gesult.



Ich sehe das eben differenzierter. Man kann die Augsburger loben, aber den BVB auch dafür kritisieren, dass die Augsburger überhaupt in eine Position kommen, in der man sie loben kann. Denn auch wenn Augsburg derzeit eine gute Form beweist, sie haben mitgespielt, haben Räume geboten und genutzt hat man davon nichts - das war nicht das schwer zu bespielende Freiburg.

Bosz hat das sinngemäß schon richtig gesagt: die erste Hälfte war nicht gut (außer hinsichtlich der Chancen und deren Qualität), die zweite Hälfte richtig schlecht (hier hatte Augsburg für mich klare Vorteile, da sie das Spiel mit ihren Mitteln dominiert haben - sie hatten schließlich genau das Spiel, welches sie wollten). Ich bezweifel daher, dass er zufrieden dagestanden wäre, wenn die zweite Halbzeit wie die erste gewesen wäre.



Für mich hat es einfach an der nötigen Frische gefehlt, das Spiel im ZM war sehr statisch zu wenig Bewegung und auch das Pressing wurde nicht so konsequent betrieben wie in den vorangegangenen Spielen. Ich denke das wir nach der Länderspielpause wieder den BvB aus den ersten Spielen sehen werden wenn die Akkus vollständig aufgeladen sind. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte wieder kommt ... könnte es für die kommenden BL Gegner hart werden stark


Das mit dem Pressing hat schon gegen Real angefangen, wobei das mit der Frisch eben so eine Sache ist. Die einzigen Feldspieler, die bereits richtig viele Minuten in den Beinen haben, sind Sokratis, Piszczek und Aubameyang. Bis auf bei Aubameyang kann man hier aber nicht davon reden, dass diese Spieler unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Daher ist mir die Erklärung nicht ausreichend - die reicht im Grunde für Aubameyang, dem die Länderspielpause sicherlich wieder gut tut, wenn er gar nicht dabei ist oder früher zurück kommt!

Wichtiger dürfte sein, dass in der Länderspielpause viele Spieler da sind, womit man vernünftig arbeiten können sollte, denn die letzten beiden Spiele haben in meinen Augen schon noch gezeigt, dass das System, trotz des Spiels gegen Gladbach, noch lange nicht vor Rückschlägen gefeit ist.
Peter Bosz [Trainer] |#2487
01.10.2017 - 11:57 Uhr
Zitat von mannibender_93
Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch


Ja, das war auch das, was mich an schwachen Auftritten unter Tuchel immer am meisten gestört hat: das Ausredensuchen. Bosz sagt einmal kurz, dass das nicht gut oder sogar schlecht war und dann wird weitergemacht.
Obwohl man Tuchel zugute halten muss, dass er auch ein paar Mal von der Leistung als "einem einzigen Defizit" gesprochen hat, fällt mir beim Schreiben so ein. Vielleicht war er auch einfach ratlos, wie er das abstellen kann und hat mehrere Dinge versucht. Ist aber auch Wurst, Bosz macht es jedenfalls bisher topdaumen-hoch
Peter Bosz [Trainer] |#2488
01.10.2017 - 23:51 Uhr
Ich kriege das Grinsen nicht mehr weg. Eine Umbruch/Übergangssaison und Bosz pulverisiert alles was ich bisher vom BVB gesehen habe. Stand jetzt, der beste Trainer den wir jemals hatten.

•     •     •

Niebaum gibt die Richtung an,
der loyale Meier setzt die Ideen um.
"Der Borussia Dortmund mit einem Fernglas beurteilt, vielleicht auch noch das Fernglas umgedreht hat. Da müssen sie einen großen Mülleimer aufmachen und das da reinwerfen und das ist eigentlich die Antwort von Borussia Dortmund darauf."
"Wir haben die ganze Zeit geprädigt, dass der Jäger am Ende gewinnen kann und gewinnen wird. Von daher ist die Position ideal um den Blattschuss zu setzten."
http://bit.ly/29bwfqg

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schmiermich am 01.10.2017 um 23:52 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2489
02.10.2017 - 08:53 Uhr
Zitat von Korbflechter

Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch


Ja, das war auch das, was mich an schwachen Auftritten unter Tuchel immer am meisten gestört hat: das Ausredensuchen. Bosz sagt einmal kurz, dass das nicht gut oder sogar schlecht war und dann wird weitergemacht.


Ich finde hier wird enorm verfrüht extrem hart übertrieben!
Die große Kritik fing ja eig. erst in der zweiten Saison unter Tuchel an und dies eig. auch nur weil die Manschaft a) teils richtig schlecht gespielt hat und b) die Reporter auch kritischere Fragen gestellt haben. Wartet mal die Saison ab und in 1-2 Spielzeiten sprechen wir uns wieder und ich bin mir sicher auch unter Bosz wird es noch andere PKs geben...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 02.10.2017 um 08:57 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2490
02.10.2017 - 08:55 Uhr
Zitat von Schmiermich
Ich kriege das Grinsen nicht mehr weg. Eine Umbruch/Übergangssaison und Bosz pulverisiert alles was ich bisher vom BVB gesehen habe. Stand jetzt, der beste Trainer den wir jemals hatten.


Viel zu früh. 2 Niederlagen und alle schimpfen wieder über sein zu offensives System.

Abwarten un Tee trinken, die heiße Phase der Saison hat noch nicht mal annähernd begonnen.
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