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Peter Bosz
Geburtsdatum 21.11.1963
Alter 62
Nat. Niederlande  Niederlande
Funktion Trainer
Akt. Verein PSV Eindhoven

Peter Bosz [Trainer]

06.06.2017 - 13:06 Uhr
Peter Bosz [Trainer] |#2491
02.10.2017 - 09:08 Uhr
Zitat von DerMoe

Zitat von Schmiermich

Ich kriege das Grinsen nicht mehr weg. Eine Umbruch/Übergangssaison und Bosz pulverisiert alles was ich bisher vom BVB gesehen habe. Stand jetzt, der beste Trainer den wir jemals hatten.


Viel zu früh. 2 Niederlagen und alle schimpfen wieder über sein zu offensives System.

Abwarten un Tee trinken, die heiße Phase der Saison hat noch nicht mal annähernd begonnen.


Das gute an bosz ist das er sehr pragmatisch zu sein scheint, gerade heraus und offen. Dies scheint sehr gut zu passen.

Der kollektivgedanke im team scheint besser zu sein, auch kann das ergebnis mal gehalten werden ohne punkte liegen zu lassen.

Bisher alles tutti in der bl, cl üben wir dann noch etwas silent

•     •     •

"Wir treten nicht mit vollen Hosen an. Ich habe extra noch mal nachgeschaut."(Jürgen Klopp )

"Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer."(Dieter Eilts)

"Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe."(Berti Vogts)

"Ich habe in einem Jahr 16 Monate durchgespielt."(Franz Beckenbauer)

"Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal."(Lothar Matthäus)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muschelschrubber12 am 02.10.2017 um 09:23 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2492
02.10.2017 - 09:48 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Zitat von DerMoe

Zitat von Schmiermich

Ich kriege das Grinsen nicht mehr weg. Eine Umbruch/Übergangssaison und Bosz pulverisiert alles was ich bisher vom BVB gesehen habe. Stand jetzt, der beste Trainer den wir jemals hatten.


Viel zu früh. 2 Niederlagen und alle schimpfen wieder über sein zu offensives System.

Abwarten un Tee trinken, die heiße Phase der Saison hat noch nicht mal annähernd begonnen.


Das gute an bosz ist das er sehr pragmatisch zu sein scheint, gerade heraus und offen. Dies scheint sehr gut zu passen.

Der kollektivgedanke im team scheint besser zu sein, auch kann das ergebnis mal gehalten werden ohne punkte liegen zu lassen.

Bisher alles tutti in der bl, cl üben wir dann noch etwas silent


Trotzdem sollte man jetzt nicht anfangen und zu viel erwarten. Das Spiel und das Team wird sicherlich im Verlauf der Saison noch besser zusammen wachsen.Alleine wenn Weigl wieder bei 100% ist und Dahoud und Götze eingespielt sind, wird schon einiges mehr gehen. Dazu Guerreiro oder eben Schmelzer als LV. Da geht dann sicherlich noch einiges mehr im Spiel. Jedoch kommen auch noch genug Ausnahmespiele auf uns zu und man hat am Wochenende auch etwas Verunsicherung gemerkt, gerade nach den ganzen englischen Wochen. Da kommt der NM-Cut gerade richtig.
Die Ziele sind für die Liga klar definiert. Wir wollen wieder in die CL und den Kurs fahren wir auch wieder. Im Pokal ist man logischerweise auch komplett im Soll.

Was die CL angeht, frage ich mich was alle immer vom BVB erwarten. Gegen Tottenham sollte man mMn zu hause versuchen einen Punkt zu holen. Sie sind eingespielt und einfach ein Wahnsinns Team. Die Spiele gegen Nikosia muss man für sich entscheiden und ob man in Madrid punktet wird man sehen, was sicherlich aber kein Muss ist.
Bei dieser Gruppe kann man auch erhobenen Hauptes in die EL gehen und braucht sicherlich nicht dem Trainer die Schuld geben oder groß sagen, dass wir daran unbedingt arbeiten müssen.

Hier fehlt nämlich vor Allem eins und das ist Erfahrung.
Peter Bosz [Trainer] |#2493
02.10.2017 - 13:19 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von Wolfi5396

Zitat von BVBBC

Zitat von Gooble

Zitat von MGBFanAusHolland

Zitat von mannibender_93

Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team. daumen-hoch

Seine Aufgabe ist es zu analysieren warum alle Spieler so unglaublich abbauten in der 2. Halbzeit.
Erste halbzeit fussball schöner kann es nicht sein.
In die zweite halbzeit lief niks mehr zusammen.

Jeder moment glaubst du die fangen gleich wieder an zu kombinieren, sicherer zu spielen aber rumbolzen war angesagt.Kein pass kommt an.
Ich bin.liebhaber des spiels vor allen das von dortmund aber die 2. hz war zum abgewöhnenugly


Augsburg hat es sehr gut gemacht ab Halbzeit zwei. Sehr stark gepresst, sehr stark in den Zweikämpfen und auch sehr offensiv. Dass Dortmund da so abgebaut hat, lag auch daran, dass Augsburg draufgelegt hat. Vor der Mannschaft kann man auch Respekt haben. Was die kämpferisch geboten haben, darauf kann man als Augsburger Fan stolz sein.. sowas sieht man selbst in der Bundesliga nicht alle Tage.

Aber Dortmund hat zumindest ebenfalls Kampfgeist gezeigt und wurde so belohnt.


Ja, Augsburg hat das stark gemacht, aber der BVB hat sich auch auf Augsburgs Spiel eingelassen. Allein wenn man bedenkt, wie der Ball dann auch häufiger hoch und weit in der Luft war, wo Augsburg klare Vorteile (nicht nur größenbedingt) hat. Die Frage, die man sich daher dringend stellen muss: warum schafft man es nicht den Ball wieder am Boden zu kontrollieren?

Ich bin mir da im Moment nicht sicher, aber wenn man die liegengelassenen Chancen sieht, dann hatte ich während des Spiels teilweise das Gefühl, dass man Augsburg nicht ernstnimmt und nach dem Spiel gegen Gladbach - trotz dem Dämpfer gegen Real - etwas abgehoben ist. Aubameyang hatte gestern ein Spiel, in dem er komplett neben der Spur war und nicht er selbst - kann passieren. Allerdings war auch beim Rest zu sehen, dass man hie und da mal einen Weg nach hinten nicht mitgemacht hat, die Abstimmung mit dem Nebenmann nicht gestimmt hat (um nicht zu sagen, dass er allein gelassen wurde) oder in Umschaltsituationen das Tempo rausgenommen wurde, bis der Gegenspieler dran war und den Ball abnehmen konnte, sodass viele Bälle unnötig hergegeben wurden, obwohl man viel Zeit zur Sicherung hatte und sowieso kein Tempo aufbaute. Trotz des Pressings der Augsburger bin ich überzeugt, dass man eigentlich ballsicher genug ist, um das sonst sehr viel häufiger ins Leere laufen zu lassen.

Kann mich hier bspw. noch an eine Szene besonders erinnern, bei der man den Ball auf halbrechter Position hat, Augsburg alles zugestellt hat, außer dem ZM im Zentrum - der in meinen Augen auch anspielbar war -, aber der Ball wird quer zum IV zurück gespielt, der natürlich sofort Druck bekommt und den Ball nur noch raushauen kann. Eine weitere Szene hatte Weigl, der in einer Situation gleich 2 beinahe identische Fehlpässe hintereinander spielt und quasi mit dem Kopf durch die Wand will, anstatt eine neue Idee zu finden. So hat man sich das Leben eben auch selbst schwer gemacht! Von zahnlosen Defensivszenen ganz zu schweigen, in denen der Gegenspieler halt laufen gelassen wurde oder gar kein Einsatz mehr gezeigt wird, ob man den Zweikampf nun noch gewinnen kann oder nicht, wie beim Gegentor (Yarmolenko, Bartra und Toljan) .

Dementsprechend sollte man nicht den Fehler machen und hier nur den Augsburgern Lob aussprechen, da es schon auch sehr stark am BVB lag, dass sie die Augsburger im Spiel hielten und immer stärker spielten. In der ersten Halbzeit lag es an der Chancenverwertung, in der zweiten Halbzeit ist es schwerer zu sagen: am Vertrauen in das System und die Mitspieler oder war man nun doch schon auf einigen Positionen zu platt (bis auf Aubameyang und Piszczek - der zwar wieder seinen mittlerweile gewohnten Pass ins Nirwana hatte, aber ansonsten wieder hinten der bessere AV war - und vielleicht noch Sokratis könnte ich das aber nicht nachvollziehen, da ansonsten genug rotiert wurde) oder war man tatsächlich schon zu überheblich und konnte dann den Schalter nicht mehr umkippen als sich das Spiel veränderte? Warum schafft man es nicht, gegen plötzlich aggressivere und mutigere Gegner, die sich von Minute zu Minute steigern, das Spiel unter Kontrolle zu halten? Wie kann es sein, dass man von zu viel Vertrauen, zu viel zu wenig Vertrauen in sich, seine Mitspieler und das System so schnell umschwankt, sodass man sich auf das Spiel des Gegners einlässt - bei dem man nur verlieren kann -, anstatt sein eigenes Spiel weiter durchzuziehen? Das Problem hat man schon länger und ist daher nicht trainerspezifisch, gilt es aber zu lösen!

Allgemein hat das Spiel viele Botschaften zum Lernen bereit gehalten. Denn Augsburg wurde als mutige Mannschaft beinahe belohnt, weil sie mehr riskierte, dem Trainer und dessen System vertraute und vor allem klare Vorteile seinerseits ausgespielt hat, trotzdem sie in Rückstand waren und längst klar zurückgelegen haben könnten. In all diesen Punkten kann unsere Mannschaft idealerweise was für sich mitnehmen, denn nicht nur Real hat aufgezeigt, dass das System und das Vertrauen darin nur solange sitzt, wie der Gegner in Ehrfurcht erstarrt und keine Lösungen bereit hält. Dabei macht es sich die Mannschaft in meinen Augen aber zu einfach, weil sie es schon weitaus besser gezeigt hat.


Warum nicht den Augsburgern Lob aussprechen? Sie haben mit einer sehr guten kämpferischen Performance in puncto Zweikämpfen dagegen gehalten, haben ordentlich gepresst zumindest in der 2. Hälfte. Das Spiel wirkte in Hälfte 2 ausgeglichen wenn nicht sogar mit Vorteilen für wackere Augsburger. Hätte Auba seine beiden 100% jedoch gemacht wären wir evtl. mit 4:1 von dannen gezogen und als BvB Anhänger hätten wir uns wieder in den Interviews bezüglich Dortmunds Dominanz in der Bundesliga gesult.



Ich sehe das eben differenzierter. Man kann die Augsburger loben, aber den BVB auch dafür kritisieren, dass die Augsburger überhaupt in eine Position kommen, in der man sie loben kann. Denn auch wenn Augsburg derzeit eine gute Form beweist, sie haben mitgespielt, haben Räume geboten und genutzt hat man davon nichts - das war nicht das schwer zu bespielende Freiburg.

Bosz hat das sinngemäß schon richtig gesagt: die erste Hälfte war nicht gut (außer hinsichtlich der Chancen und deren Qualität), die zweite Hälfte richtig schlecht (hier hatte Augsburg für mich klare Vorteile, da sie das Spiel mit ihren Mitteln dominiert haben - sie hatten schließlich genau das Spiel, welches sie wollten). Ich bezweifel daher, dass er zufrieden dagestanden wäre, wenn die zweite Halbzeit wie die erste gewesen wäre.


Für mich hat es einfach an der nötigen Frische gefehlt, das Spiel im ZM war sehr statisch zu wenig Bewegung und auch das Pressing wurde nicht so konsequent betrieben wie in den vorangegangenen Spielen. Ich denke das wir nach der Länderspielpause wieder den BvB aus den ersten Spielen sehen werden wenn die Akkus vollständig aufgeladen sind. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte wieder kommt ... könnte es für die kommenden BL Gegner hart werden stark


Das mit dem Pressing hat schon gegen Real angefangen, wobei das mit der Frisch eben so eine Sache ist. Die einzigen Feldspieler, die bereits richtig viele Minuten in den Beinen haben, sind Sokratis, Piszczek und Aubameyang. Bis auf bei Aubameyang kann man hier aber nicht davon reden, dass diese Spieler unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Daher ist mir die Erklärung nicht ausreichend - die reicht im Grunde für Aubameyang, dem die Länderspielpause sicherlich wieder gut tut, wenn er gar nicht dabei ist oder früher zurück kommt!

Wichtiger dürfte sein, dass in der Länderspielpause viele Spieler da sind, womit man vernünftig arbeiten können sollte, denn die letzten beiden Spiele haben in meinen Augen schon noch gezeigt, dass das System, trotz des Spiels gegen Gladbach, noch lange nicht vor Rückschlägen gefeit ist.


Also rein prinzipiell stimme ich dir auf jeden Fall zu: Wir waren schwächer als erwartet und haben deswegen Augsburg stark gemacht..aber: War die Henne vor dem Ei da oder umgekehrt? Gegen Augsburg haben schon ganz andere Teams "semi gut" ausgesehen, wir haben letzte Saison sowohl daheim als auch auswärts 1:1 gespielt und hätten diesen Spieltag mit dem 3:1 auch den absoluten Zahn gezogen, aber das ist natürlich nur "wäre wäre Fahrradkette"

Augsburg ist unglaublich heimstark, hat unter Baum ganze ein mal kein Tor daheim erzielt (0:1 gg. Hoffenheim) und war seit April btw. in der WWK Arena ungeschlagen. On top kommen vier ungeschlagene Partien mit einem ganzen Gegentor.

Ich war in der Vorbereitung auch ein bisschen im Augsburger Forum unterwegs und die durchgängige Meinung (die ich auch teile) ist eben, dass die Verteidigung das absolute Prunkstück ist. Die Statistiken belegen das, auch, dank 10 Mann, die ständig anrennen. Nun kann man dagegenhalten, dass wir der große BVB sind und das auf jeden Fall souveräner lösen müssen etc. pp. Aber so funktioniert die Realität nicht.
Du kannst das 3:1 machen (Auba oder Kagawa ja auch schon der 1. HZ), hast den berühmten Sack zu gemacht, aber statt dessen brüllt dann ein Augsburger "Kommt jungs, jetzt erst recht" und schon steckst du in einer Kaskade an Ablauf drin. Da wird dann auf einmal gebolzt, auch wenn der Trainer von außen "Ruhig jungs, Bälle flach halten" ruft, weil in der 70. Minute die Angriffsreihe einfach brutal zu läuft und du keine Ahnung hast was so recht passiert.

Genau das ist in dieser Saison schon eig. jeder Spitzenmannschaft Europas passiert (von der PL hab ich jetzt weniger Ahnung, die interessiert mich nicht so sehr) und wird auch jedes Jahr immer wieder passieren.

Ich liebe es ja auch, den Fußball zu sezieren, Taktiken und vor allem Statistiken in ein konzeptionelles Kleid zu fassen und damit die Realität abzubilden. Aber irgendwo muss man doch auch den Carlo machen: Fußball ist einfacher. Bei allem Taktieren, aller Qualität und aller Vorbereitung ist ein Matchablauf wie gegen den FCA immer mal drin. Auch bei den absoluten alten Hasen. Interessant ist hier z.B. auch die Heatmap der Augsburger: Nimmt man die Verteidiger außen vor, waren die restlichen Spiele überall unterwegs. Keine festen Zuordnungen sondern absolute Ballhatz bis zum Umfallen.

Ob der BVB darauf eine Antwort kennen muss? Ich sage: In der Rückrunde ja, aber aktuell ist das System mMn. noch nicht weit genug "fortgeschritten" um auf ein absolutes Anrennen zu antworten. Da steht ein Philipp z.B. trotzdem stur auf Rechts und wechselt nicht die Flanke, was ein Zulaufen wohl noch mal einfacher macht. @BvB_4_ever hat das ja schon sehr schön analysiert. MMn. hat ein Philipp eher nicht die Qualität, das dann alleine perfekt lösen zu können.
Aber ganz ehrlich: Ohne Situationsanalyse sind das doch auch viel Floskeln. Keine Ahnung im spezifischen Fall, ob das auf die Realität zu übertragen ist.

Für mich liegt allgemein die Schlussfolgerung näher, dass Augsburg einfach richtig unangenehm zu bespielen ist, auch für uns. Unter normalen Umständen und mit einem nicht so arroganten Auba reden wir heute wohl von einem unaufgeregten Sieg, das Gegentor würde uns wohl etwas nerven.

Was sich mMn. diese Saison einfach stark zeigt, sind die hoch postierten AV. Die regen mich persönlich mehr auf als die IV, da selbst in relativ statischen Situationen wie beim 1:1 einfach niemand rechtzeitig da ist. Flanken aus dem Halbfeld / Sechzehner-Eck sind gegen unsere eher kleine IV bzw. allgemeine VTDG dann recht schnell tödlich (bzw. ist unser Stellungsspiel bei diesen einfach miserabel). Das wird weiter unten in der Statistik auch krass hervorstechen.

Lobend würde ich hier gerne mal Bartra herausstellen, der einmal mehr gezeigt hat wie wichtig die Barca-Ausbildung für das Bosz-Spiel ist:
- 10 abgefangene Bälle (1. beim BVB)
- 5 angesetzte Dribblings auf der LAV-Position (nach Pulisic die meisten, 3/5 erfolgreich)
- 63 Pässe (davon nur 7 Lange, wieder Spitzenwert; im Gegensatz dazu Socke: 59/12)
- 89 Ballberührungen (1. beim BVB)
- 5 gewonnen Luftzweikämpfe (geteilter 1.)
- keinen verlorenen Ball

Und noch etwas zum Thema lange Bälle und Vorteil etc.:
Gewonnene Luftzweikämpfe:
44% : 56% pro BVB

Gewonnene Zweikämpfe:
48% : 52% pro BVB

Lange Bälle zu kurzen Bällen zu Crosses
- FCA: 272 / 74 / 23 | gegen den FCA: 467 / 71 / 16

Wie sah der FCA im Spiel gegen den BVB aus?
- FCA: 290 / 61 / 27 | Durchschnitt der Teams GEGEN den BVB: 211 / 67 / 13
--> im Vergleich zur bisherigen Saisonstatisitk haben sie sogar weniger (!) lange Bälle versucht, dabei mehr kurze Pässe und mehr Flanken / Seitenverlagerungen. Sie waren dabei auch überdurchschnittlich besser wenn man die Stats der sonstigen Gegner des BVB vergleicht.

Dass gegen Ende die Keule rausgehauen wird, ist nichts neues. Dass dies subjektiv oft war, liegt in der Natur der Sache (Ende des Spiels, Verdrängung des Guten bzw. eben mittelmäßigen durch das Schlechte)

Und beim BVB?

- BVB: 448 / 69 / 15 | Durchschnitt der Teams GEGEN den FCA: 440 / 71 / 17
Es ist der Klassiker: Augsburg wusste, wie man den BVB auf sein Niveau zieht. Das Erfolgsrezept, was wir unter Klopp gegen die Bayern z.B. gerne mal gefahren sind: Dreck fressen (Augsburg hatte knapp 30 Sprints mehr als wir) auf die Knochen geben (23:12 Fouls), Respekt erzeugen. Ja, das funktioniert auch gegen uns.
Köln hatte das z.B. mit 10 Fouls nicht hinbekommen, Gladbach (6 Fouls) oder der HSV (15) ebenfalls nicht.

Was will ich damit sagen? Der FCA weiß es, seine Gegner zu hohen Bällen zu zwingen und dadurch bei den 2. Bällen im chaotischen System (hier ist z.B. der HSV das Extrembeispiel) Unruhe zu erzeugen und den Umschaltmoment durch gutes Passspiel zu erzeugen. Hier konnte der BVB durchaus gut dagegenhalten, man hat mehr Luftzweikämpfe gewonnen was absolut kriegsentscheidend war, hat sich aber auch stark auf das Niveau drängen lassen.
Die Mär von hohen Bällen, Schwächen in den (Luft-) Zweikämpfen ist absolut nicht haltbar und mMn. dem subjektiven Eindruck hinten raus geschuldet.

Man hat gegen ein aktuell starkes Augsburg dreckig mit 2:1 gewonnen, alles nur dank einer Arroganz unseres Stürmers, da man ansonsten in den letzten 20 Minuten in Ruhe auf Konter hätte lauern können.

•     •     •

"Jahrelang haben wir hier nur Knochen genagt. Und jetzt, wo es wieder Steaks gibt, muss ich weg. Das
tut weh." Dédé #17
Peter Bosz [Trainer] |#2494
02.10.2017 - 13:26 Uhr
Man muss ja auch mal sagen, dass Augsburg im Moment ein SEHR unangenehmer, kleiner Gegner ist. Mich hat die gute erste Halbzeit schon überrascht. Dass man hier den Sieg über die Zeit gebracht hast, ist spitze. Wichtig ist, wie Bosz auch selbst sagt, dass man sich ansieht, wie der Gegner und wie wir uns in der 2.HZ verändert haben, um für die Zukunft zu ernen. Nicht alle Gegner werden so dankbar wie die Gegner vor Augsburg sein.
Peter Bosz [Trainer] |#2495
02.10.2017 - 21:08 Uhr
Zitat von Seppinho
Man muss ja auch mal sagen, dass Augsburg im Moment ein SEHR unangenehmer, kleiner Gegner ist. Mich hat die gute erste Halbzeit schon überrascht. Dass man hier den Sieg über die Zeit gebracht hast, ist spitze. Wichtig ist, wie Bosz auch selbst sagt, dass man sich ansieht, wie der Gegner und wie wir uns in der 2.HZ verändert haben, um für die Zukunft zu ernen. Nicht alle Gegner werden so dankbar wie die Gegner vor Augsburg sein.


So ein Spiel hätten wir, wie Sokratis schon sagte, wahrscheinlich in den letzten Jahren nicht gewonnen, das liegt auch am ordentlich breiten Kader.

Mit der schwachen 2. Halbzeit kann ich leben, aber wie platt alle Spieler waren, das fand ich schon besorgniserregend.

Klar, das letzte von vielen Spielen hintereinander, aber Bosz hat auch viel rotiert. Hoffentlich sind das keine langfristigen Fitnessprobleme, denn die Mannschaft läuft trotz viel Ballbesitz meistens mehr als der Gegner.
Peter Bosz [Trainer] |#2496
02.10.2017 - 21:25 Uhr
Zitat von Willi009


Klar, das letzte von vielen Spielen hintereinander, aber Bosz hat auch viel rotiert. Hoffentlich sind das keine langfristigen Fitnessprobleme, denn die Mannschaft läuft trotz viel Ballbesitz meistens mehr als der Gegner.

Nicht nur meist, sondern immer!

71% Ballbesitz und 114,23km vs. 113,46km gegen Wolfsburg
66% Ballbesitz und 114,50km vs. 112,38km gegen Hertha BSC
83% Ballbesitz und 113,30km vs. 112,24km gegen SC Freiburg
74% Ballbesitz und 115,70km vs. 109,25km gegen Köln
54% Ballbesitz und 113,45km vs. 110,84km gegen Hamburg
79% Ballbesitz und 114,63km vs. 113,70km gegen Gladbach
61% Ballbesitz und 117,89km vs. 115,10km gegen Augsburg

Quelle: Kicker.de

Schaut man bei Sport.de, liegen wir jedoch mit durchschnittlich 113,33km/Spiel auf Platz 13 Lachend

•     •     •

"Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung, egal wie es steht." - Nick Hornby (Fever Pitch)

Nur der BVB!
Peter Bosz [Trainer] |#2497
02.10.2017 - 22:51 Uhr
Außer gegen Köln sind die Laufleistungen aber alles andere als signifikant höher. Das sind 1-3 Prozent, ob das was ausmacht....

•     •     •

* 19.12.1909 - Borussia Dortmund

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pubert am 02.10.2017 um 22:53 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2498
02.10.2017 - 22:58 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Zitat von Willi009

Klar, das letzte von vielen Spielen hintereinander, aber Bosz hat auch viel rotiert. Hoffentlich sind das keine langfristigen Fitnessprobleme, denn die Mannschaft läuft trotz viel Ballbesitz meistens mehr als der Gegner.

Nicht nur meist, sondern immer!

71% Ballbesitz und 114,23km vs. 113,46km gegen Wolfsburg
66% Ballbesitz und 114,50km vs. 112,38km gegen Hertha BSC
83% Ballbesitz und 113,30km vs. 112,24km gegen SC Freiburg
74% Ballbesitz und 115,70km vs. 109,25km gegen Köln
54% Ballbesitz und 113,45km vs. 110,84km gegen Hamburg
79% Ballbesitz und 114,63km vs. 113,70km gegen Gladbach
61% Ballbesitz und 117,89km vs. 115,10km gegen Augsburg

Quelle: Kicker.de

Schaut man bei Sport.de, liegen wir jedoch mit durchschnittlich 113,33km/Spiel auf Platz 13 Lachend


Bricht man das auf die Spieler runter, läuft jeder Spieler ein paar Hundert meter mehr als der Gegner. Ich denke, das macht für einen Profi keinen Unterschied.
Peter Bosz [Trainer] |#2499
02.10.2017 - 23:12 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von KiwiDenny

Zitat von Willi009

Klar, das letzte von vielen Spielen hintereinander, aber Bosz hat auch viel rotiert. Hoffentlich sind das keine langfristigen Fitnessprobleme, denn die Mannschaft läuft trotz viel Ballbesitz meistens mehr als der Gegner.

Nicht nur meist, sondern immer!

71% Ballbesitz und 114,23km vs. 113,46km gegen Wolfsburg
66% Ballbesitz und 114,50km vs. 112,38km gegen Hertha BSC
83% Ballbesitz und 113,30km vs. 112,24km gegen SC Freiburg
74% Ballbesitz und 115,70km vs. 109,25km gegen Köln
54% Ballbesitz und 113,45km vs. 110,84km gegen Hamburg
79% Ballbesitz und 114,63km vs. 113,70km gegen Gladbach
61% Ballbesitz und 117,89km vs. 115,10km gegen Augsburg

Quelle: Kicker.de

Schaut man bei Sport.de, liegen wir jedoch mit durchschnittlich 113,33km/Spiel auf Platz 13 Lachend


Bricht man das auf die Spieler runter, läuft jeder Spieler ein paar Hundert meter mehr als der Gegner. Ich denke, das macht für einen Profi keinen Unterschied.


Vor allem da durch den hohen Ballbesitz die Läufe ganz anders sind als wenn man nur hinterherrennt. So laufen sich Spieler frei, gehen gegen den Ball, ziehen auseinander. Wohingegen laufen bei geringem Ballbesitz meistens intensiver ist, da man Ball und Gegener nachläuft.

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PRO: BVB, ManUtd

Gegen Pyro und Gewalt im Fußball!

Alles Gute, Toni, Florian, Shinji und Lucas, danke für eine tolle Zeit!
Peter Bosz [Trainer] |#2500
02.10.2017 - 23:29 Uhr
Zitat von RESOPO123
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von KiwiDenny

Zitat von Willi009

Klar, das letzte von vielen Spielen hintereinander, aber Bosz hat auch viel rotiert. Hoffentlich sind das keine langfristigen Fitnessprobleme, denn die Mannschaft läuft trotz viel Ballbesitz meistens mehr als der Gegner.

Nicht nur meist, sondern immer!

71% Ballbesitz und 114,23km vs. 113,46km gegen Wolfsburg
66% Ballbesitz und 114,50km vs. 112,38km gegen Hertha BSC
83% Ballbesitz und 113,30km vs. 112,24km gegen SC Freiburg
74% Ballbesitz und 115,70km vs. 109,25km gegen Köln
54% Ballbesitz und 113,45km vs. 110,84km gegen Hamburg
79% Ballbesitz und 114,63km vs. 113,70km gegen Gladbach
61% Ballbesitz und 117,89km vs. 115,10km gegen Augsburg

Quelle: Kicker.de

Schaut man bei Sport.de, liegen wir jedoch mit durchschnittlich 113,33km/Spiel auf Platz 13 Lachend


Bricht man das auf die Spieler runter, läuft jeder Spieler ein paar Hundert meter mehr als der Gegner. Ich denke, das macht für einen Profi keinen Unterschied.


Vor allem da durch den hohen Ballbesitz die Läufe ganz anders sind als wenn man nur hinterherrennt. So laufen sich Spieler frei, gehen gegen den Ball, ziehen auseinander. Wohingegen laufen bei geringem Ballbesitz meistens intensiver ist, da man Ball und Gegener nachläuft.


Interessante Theorie, die du wohl nicht belegen kannst? Gegen Köln ist der BVB jedenfalls nicht nur mehr, sondern auch schneller und intensiver als der FC gelaufen.
http://www.bundesliga.com/de/bundesliga/spieltag/2017-2018/4-borussia_dortmund-1_fc_koeln.jsp?statistics

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
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