| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
29.09.2017 - 20:57 Uhr
Zitat von Povle
Ach so, mann passt einfach sein System an und Schwupps ist man auf Augenhöhe mit Real und Barca. Krass das die ganzen ***** en von Managern mittlerweile hunderte von Millionen an Transfersummen in jedem Sommer raushauen?! Brauchen eigentlich nur ein Taktikgenie . Aber warte mal, hatten doch eins. Komisch mit dem Triple hat es trotzdem nicht hingehauen.
Zitat von t0x1m
Auch hier muss ich gegensteuern bzw. mind. das geschriebene für spätere Tage festhalten. Sofern das kein Problem des Systems Bosz gewesen ist, sondern die Qualität (Entwicklungsstand ist sicher etwas anderes als Qualität aber ich lasse es trotzdem mal so stehen) der Spieler in Frage gestellt wird, muss der Trainer auch automatisch sein System den vorhanden Spielern anpassen, die Spieler von Real oder Barca sind leider nicht zu haben für den BVB
Zitat von gelbschreib
Für mich eine Niederlage die eher die Grenzen des aktuellen Entwicklungsstandes der Mannschaft herausarbeitet als die Grenzen des Systems Bosz.
Zitat von HejaHejaBvB
Dass der Zugriff nicht so gut war, ist dann aber auch eben ein Auswuchs des ganzen. Real hat mit Kroos, Modric, Casemiro und(!) Isco im Zentrum agiert und den Ball viel zirkulieren lassen. Ein pressingresistenteres Mittelfeld soll mir mal jemand zeigen! Sprich, ich bin da voll auf eurer Seite: Im Prinzip hat man nicht hoch genug gestanden und vor allem Modric und Kroos aus gebührendem Respekt nicht häufig genug unter Druck gesetzt.
In Ansätzen hat das aber durchaus funktioniert, ich erinnere mich an einige wirklich gute Umschaltsituationen, in denen dann aber die Präzision in der (vor-)letzten Aktion gefehlt hat. Dadurch wurden das gar keine augenscheinlichen Chancen und das ganze wird retrospektiv weniger diskutiert weil nicht augenscheinlich relevant, aber diese Momente waren da! Und das sicherlich häufiger als Real das wollte und vor allem auch als das auch nur ansatzweise normal wäre.
Ich hoffe Bosz lässt sich durch die völlig undifferenzierte Kritik in den Medien nicht von seiner Philosophie abbringen. Die guten Ansätze waren da, das Team muss das nur einfach noch mehr verinnerlichen und den Respekt vor solchen Gegnern verlieren. Dann ist die Chance so erfolgreich zu sein definitiv höher, als alle paar Wochen mal den Schalter umzulegen und sich hinten zu verschanzen. Dafür ist dieses Team nicht gemacht.
Zitat von gelbschreib
Ich bin froh dass ich nicht der Einzige bin der das so sieht. Ich hatte es schon im STT glaub ich geschrieben: Das weder Fisch noch Fleisch: Weder tief genug zum reinen Verteidigen und konterspiel noch hoch genug, um Real wirklich beim Aufbau unter Druck zu setzen. Insofern verstehe ich diesen Teil der Kritik mit dem zu hoch stehen auch nicht. Es kam aber auch noch dazu, dass der Zugriff nicht so gut war, vielleicht auch weil man nicht hoch genug stand, aber auch, weil man meinem Gefühl nach einige entscheidende Zonen nicht gut genug kontrollierte.
Zitat von BlueCheese
So siehts aus! Da würden die ganzen "die standen viel zu hoch"-Kritiker zwar ziemlich blöd aus der Wäsche schauen, wenn man ihnen sagt, dass sie eigentlich höher hätten stehen müssen.. Aber so ist es letztendlich.
Der Fehler an der schlechten Performance liegt nicht an Bosz' System. Das könnte man sagen, wenn alle Spieler sein System gespielt und umgesetzt hätten, aber das war eben nicht der Fall. Da war einfach zu viel Respekt / Angst mit dabei.
Zitat von Harlekin
Ich habe gerade keine Zeit für ein ausführliches Posting, fand aber, dass am Mittwoch sehr gut zu sehen war, dass den Spielern nach der ersten Madrid-Chance die Düse ging und sie zu tief standen. Das ist aber genau der Kardinalfehler: Wenn man nicht brutal hoch steht, sondern nur hoch, hat der Gegner a) Zeit für die Pässe in die Schnittstellen und b) trotzdem ausreichend Raum, um in die Schnittstellen einzulaufen. Heißt: Das macht gegen sehr starke Gegner sofort die Taktik hinfällig. Das "wir waren immer einen Schritt zu spät", was nach dem Spiel beklagt wurde, ist exakt ein Symptom von: Wir standen zu tief und waren nicht mutig genug.
Deswegen hat Bosz zurecht auch Kritik an der Spielweise geübt. So seltsam es klingt: wenn der BVB erfolgreich sein möchte international, dann muss die Mannschaft sich trauen, was den Mut zum hohen Stehen angeht wirklich wie Barca in den ersten Pep-Jahren zu spielen. Anders wird es nicht funktionieren - aber das wird m.E. klappen. Wartet mal ab. Dass die Jungs das am Anfang auf dem Platz völlig kontraintuitiv finden und gefühlt 'viel' zu hoch stehen und ständig den Rückwärtsgang einlegen wollen, wenn man gegen Madrid spielt und die einen gerade ausgekontert haben: vollkommen klar. Auf Dauer werden sie das abstellen.
Leider habe ich gerade keine Zeit, um Szenen rauszusuchen. Vergleicht mal die ersten paar Minuten des Madrid-Spiels, dann kommt ein Konter, maximal ein zweiter - und der BVB verliert den Mut. Wenn ihr dann noch die Bundesligaspiele daneben legt, seht ihr genau, dass der BVB tiefer stand (aber eben nicht: Mourinho-Mauer, sondern immer noch hoch) und damit Real genau die nötigen Meter gelassen hat. Das war garantiert nicht die Bosz-Ansage, sondern Angst vor der eigenen Courage, weil die Spielweise so neu ist.
Ich habe gerade keine Zeit für ein ausführliches Posting, fand aber, dass am Mittwoch sehr gut zu sehen war, dass den Spielern nach der ersten Madrid-Chance die Düse ging und sie zu tief standen. Das ist aber genau der Kardinalfehler: Wenn man nicht brutal hoch steht, sondern nur hoch, hat der Gegner a) Zeit für die Pässe in die Schnittstellen und b) trotzdem ausreichend Raum, um in die Schnittstellen einzulaufen. Heißt: Das macht gegen sehr starke Gegner sofort die Taktik hinfällig. Das "wir waren immer einen Schritt zu spät", was nach dem Spiel beklagt wurde, ist exakt ein Symptom von: Wir standen zu tief und waren nicht mutig genug.
Deswegen hat Bosz zurecht auch Kritik an der Spielweise geübt. So seltsam es klingt: wenn der BVB erfolgreich sein möchte international, dann muss die Mannschaft sich trauen, was den Mut zum hohen Stehen angeht wirklich wie Barca in den ersten Pep-Jahren zu spielen. Anders wird es nicht funktionieren - aber das wird m.E. klappen. Wartet mal ab. Dass die Jungs das am Anfang auf dem Platz völlig kontraintuitiv finden und gefühlt 'viel' zu hoch stehen und ständig den Rückwärtsgang einlegen wollen, wenn man gegen Madrid spielt und die einen gerade ausgekontert haben: vollkommen klar. Auf Dauer werden sie das abstellen.
Leider habe ich gerade keine Zeit, um Szenen rauszusuchen. Vergleicht mal die ersten paar Minuten des Madrid-Spiels, dann kommt ein Konter, maximal ein zweiter - und der BVB verliert den Mut. Wenn ihr dann noch die Bundesligaspiele daneben legt, seht ihr genau, dass der BVB tiefer stand (aber eben nicht: Mourinho-Mauer, sondern immer noch hoch) und damit Real genau die nötigen Meter gelassen hat. Das war garantiert nicht die Bosz-Ansage, sondern Angst vor der eigenen Courage, weil die Spielweise so neu ist.
So siehts aus! Da würden die ganzen "die standen viel zu hoch"-Kritiker zwar ziemlich blöd aus der Wäsche schauen, wenn man ihnen sagt, dass sie eigentlich höher hätten stehen müssen.. Aber so ist es letztendlich.
Der Fehler an der schlechten Performance liegt nicht an Bosz' System. Das könnte man sagen, wenn alle Spieler sein System gespielt und umgesetzt hätten, aber das war eben nicht der Fall. Da war einfach zu viel Respekt / Angst mit dabei.
Ich bin froh dass ich nicht der Einzige bin der das so sieht. Ich hatte es schon im STT glaub ich geschrieben: Das weder Fisch noch Fleisch: Weder tief genug zum reinen Verteidigen und konterspiel noch hoch genug, um Real wirklich beim Aufbau unter Druck zu setzen. Insofern verstehe ich diesen Teil der Kritik mit dem zu hoch stehen auch nicht. Es kam aber auch noch dazu, dass der Zugriff nicht so gut war, vielleicht auch weil man nicht hoch genug stand, aber auch, weil man meinem Gefühl nach einige entscheidende Zonen nicht gut genug kontrollierte.
Dass der Zugriff nicht so gut war, ist dann aber auch eben ein Auswuchs des ganzen. Real hat mit Kroos, Modric, Casemiro und(!) Isco im Zentrum agiert und den Ball viel zirkulieren lassen. Ein pressingresistenteres Mittelfeld soll mir mal jemand zeigen! Sprich, ich bin da voll auf eurer Seite: Im Prinzip hat man nicht hoch genug gestanden und vor allem Modric und Kroos aus gebührendem Respekt nicht häufig genug unter Druck gesetzt.
In Ansätzen hat das aber durchaus funktioniert, ich erinnere mich an einige wirklich gute Umschaltsituationen, in denen dann aber die Präzision in der (vor-)letzten Aktion gefehlt hat. Dadurch wurden das gar keine augenscheinlichen Chancen und das ganze wird retrospektiv weniger diskutiert weil nicht augenscheinlich relevant, aber diese Momente waren da! Und das sicherlich häufiger als Real das wollte und vor allem auch als das auch nur ansatzweise normal wäre.
Ich hoffe Bosz lässt sich durch die völlig undifferenzierte Kritik in den Medien nicht von seiner Philosophie abbringen. Die guten Ansätze waren da, das Team muss das nur einfach noch mehr verinnerlichen und den Respekt vor solchen Gegnern verlieren. Dann ist die Chance so erfolgreich zu sein definitiv höher, als alle paar Wochen mal den Schalter umzulegen und sich hinten zu verschanzen. Dafür ist dieses Team nicht gemacht.
Für mich eine Niederlage die eher die Grenzen des aktuellen Entwicklungsstandes der Mannschaft herausarbeitet als die Grenzen des Systems Bosz.
Auch hier muss ich gegensteuern bzw. mind. das geschriebene für spätere Tage festhalten. Sofern das kein Problem des Systems Bosz gewesen ist, sondern die Qualität (Entwicklungsstand ist sicher etwas anderes als Qualität aber ich lasse es trotzdem mal so stehen) der Spieler in Frage gestellt wird, muss der Trainer auch automatisch sein System den vorhanden Spielern anpassen, die Spieler von Real oder Barca sind leider nicht zu haben für den BVB

Ach so, mann passt einfach sein System an und Schwupps ist man auf Augenhöhe mit Real und Barca. Krass das die ganzen ***** en von Managern mittlerweile hunderte von Millionen an Transfersummen in jedem Sommer raushauen?! Brauchen eigentlich nur ein Taktikgenie . Aber warte mal, hatten doch eins. Komisch mit dem Triple hat es trotzdem nicht hingehauen.
Man kann sich Dinge auch schön saufen oder Tatsachen vollständig verdrehen, dein Beitrag is ne Mischung aus beiden Varianten? Es ging nicht um Systemanpassung- Schwupps- Augenhöhe mit Real. Es ging drum, nicht so anfällig auf Konter zu sein, wie man es offensichtlich in der CL ist. Es war doch bereits vor Anpfiff klar wer da mit Bale und Ronaldo auf den Strafraum vor Bürki zulaufen wird oder etwa nicht? Wieso lasse ich jetzt meine Verteidiger einen Großteil der Partie gegen solche Spieler 1:1 spielen, sofern ich das in entsprechenden Situationen mit einer etwas abgeänderten Taktik evtl. auch doppeln kann? Nee wird mir n bischen zu blöd hier, keine Lust auf Kreis drehen
In paar Monaten wird man sehen in wie weit diese grundsätzliche Schwäche, welche in der CL offensichtlich ans Tageslicht gefördert wurde, behoben oder zumind. dran gearbeitet wurde.
29.09.2017 - 21:42 Uhr
Zitat von t0x1m
Man kann sich Dinge auch schön saufen oder Tatsachen vollständig verdrehen, dein Beitrag is ne Mischung aus beiden Varianten? Es ging nicht um Systemanpassung- Schwupps- Augenhöhe mit Real. Es ging drum, nicht so anfällig auf Konter zu sein, wie man es offensichtlich in der CL ist. Es war doch bereits vor Anpfiff klar wer da mit Bale und Ronaldo auf den Strafraum vor Bürki zulaufen wird oder etwa nicht? Wieso lasse ich jetzt meine Verteidiger einen Großteil der Partie gegen solche Spieler 1:1 spielen, sofern ich das in entsprechenden Situationen mit einer etwas abgeänderten Taktik evtl. auch doppeln kann? Nee wird mir n bischen zu blöd hier, keine Lust auf Kreis drehen
In paar Monaten wird man sehen in wie weit diese grundsätzliche Schwäche, welche in der CL offensichtlich ans Tageslicht gefördert wurde, behoben oder zumind. dran gearbeitet wurde.
Zitat von Povle
Ach so, mann passt einfach sein System an und Schwupps ist man auf Augenhöhe mit Real und Barca. Krass das die ganzen ***** en von Managern mittlerweile hunderte von Millionen an Transfersummen in jedem Sommer raushauen?! Brauchen eigentlich nur ein Taktikgenie . Aber warte mal, hatten doch eins. Komisch mit dem Triple hat es trotzdem nicht hingehauen.
Zitat von t0x1m
Auch hier muss ich gegensteuern bzw. mind. das geschriebene für spätere Tage festhalten. Sofern das kein Problem des Systems Bosz gewesen ist, sondern die Qualität (Entwicklungsstand ist sicher etwas anderes als Qualität aber ich lasse es trotzdem mal so stehen) der Spieler in Frage gestellt wird, muss der Trainer auch automatisch sein System den vorhanden Spielern anpassen, die Spieler von Real oder Barca sind leider nicht zu haben für den BVB
Zitat von gelbschreib
Für mich eine Niederlage die eher die Grenzen des aktuellen Entwicklungsstandes der Mannschaft herausarbeitet als die Grenzen des Systems Bosz.
Zitat von HejaHejaBvB
Dass der Zugriff nicht so gut war, ist dann aber auch eben ein Auswuchs des ganzen. Real hat mit Kroos, Modric, Casemiro und(!) Isco im Zentrum agiert und den Ball viel zirkulieren lassen. Ein pressingresistenteres Mittelfeld soll mir mal jemand zeigen! Sprich, ich bin da voll auf eurer Seite: Im Prinzip hat man nicht hoch genug gestanden und vor allem Modric und Kroos aus gebührendem Respekt nicht häufig genug unter Druck gesetzt.
In Ansätzen hat das aber durchaus funktioniert, ich erinnere mich an einige wirklich gute Umschaltsituationen, in denen dann aber die Präzision in der (vor-)letzten Aktion gefehlt hat. Dadurch wurden das gar keine augenscheinlichen Chancen und das ganze wird retrospektiv weniger diskutiert weil nicht augenscheinlich relevant, aber diese Momente waren da! Und das sicherlich häufiger als Real das wollte und vor allem auch als das auch nur ansatzweise normal wäre.
Ich hoffe Bosz lässt sich durch die völlig undifferenzierte Kritik in den Medien nicht von seiner Philosophie abbringen. Die guten Ansätze waren da, das Team muss das nur einfach noch mehr verinnerlichen und den Respekt vor solchen Gegnern verlieren. Dann ist die Chance so erfolgreich zu sein definitiv höher, als alle paar Wochen mal den Schalter umzulegen und sich hinten zu verschanzen. Dafür ist dieses Team nicht gemacht.
Zitat von gelbschreib
Ich bin froh dass ich nicht der Einzige bin der das so sieht. Ich hatte es schon im STT glaub ich geschrieben: Das weder Fisch noch Fleisch: Weder tief genug zum reinen Verteidigen und konterspiel noch hoch genug, um Real wirklich beim Aufbau unter Druck zu setzen. Insofern verstehe ich diesen Teil der Kritik mit dem zu hoch stehen auch nicht. Es kam aber auch noch dazu, dass der Zugriff nicht so gut war, vielleicht auch weil man nicht hoch genug stand, aber auch, weil man meinem Gefühl nach einige entscheidende Zonen nicht gut genug kontrollierte.
Zitat von BlueCheese
So siehts aus! Da würden die ganzen "die standen viel zu hoch"-Kritiker zwar ziemlich blöd aus der Wäsche schauen, wenn man ihnen sagt, dass sie eigentlich höher hätten stehen müssen.. Aber so ist es letztendlich.
Der Fehler an der schlechten Performance liegt nicht an Bosz' System. Das könnte man sagen, wenn alle Spieler sein System gespielt und umgesetzt hätten, aber das war eben nicht der Fall. Da war einfach zu viel Respekt / Angst mit dabei.
Zitat von Harlekin
Ich habe gerade keine Zeit für ein ausführliches Posting, fand aber, dass am Mittwoch sehr gut zu sehen war, dass den Spielern nach der ersten Madrid-Chance die Düse ging und sie zu tief standen. Das ist aber genau der Kardinalfehler: Wenn man nicht brutal hoch steht, sondern nur hoch, hat der Gegner a) Zeit für die Pässe in die Schnittstellen und b) trotzdem ausreichend Raum, um in die Schnittstellen einzulaufen. Heißt: Das macht gegen sehr starke Gegner sofort die Taktik hinfällig. Das "wir waren immer einen Schritt zu spät", was nach dem Spiel beklagt wurde, ist exakt ein Symptom von: Wir standen zu tief und waren nicht mutig genug.
Deswegen hat Bosz zurecht auch Kritik an der Spielweise geübt. So seltsam es klingt: wenn der BVB erfolgreich sein möchte international, dann muss die Mannschaft sich trauen, was den Mut zum hohen Stehen angeht wirklich wie Barca in den ersten Pep-Jahren zu spielen. Anders wird es nicht funktionieren - aber das wird m.E. klappen. Wartet mal ab. Dass die Jungs das am Anfang auf dem Platz völlig kontraintuitiv finden und gefühlt 'viel' zu hoch stehen und ständig den Rückwärtsgang einlegen wollen, wenn man gegen Madrid spielt und die einen gerade ausgekontert haben: vollkommen klar. Auf Dauer werden sie das abstellen.
Leider habe ich gerade keine Zeit, um Szenen rauszusuchen. Vergleicht mal die ersten paar Minuten des Madrid-Spiels, dann kommt ein Konter, maximal ein zweiter - und der BVB verliert den Mut. Wenn ihr dann noch die Bundesligaspiele daneben legt, seht ihr genau, dass der BVB tiefer stand (aber eben nicht: Mourinho-Mauer, sondern immer noch hoch) und damit Real genau die nötigen Meter gelassen hat. Das war garantiert nicht die Bosz-Ansage, sondern Angst vor der eigenen Courage, weil die Spielweise so neu ist.
Ich habe gerade keine Zeit für ein ausführliches Posting, fand aber, dass am Mittwoch sehr gut zu sehen war, dass den Spielern nach der ersten Madrid-Chance die Düse ging und sie zu tief standen. Das ist aber genau der Kardinalfehler: Wenn man nicht brutal hoch steht, sondern nur hoch, hat der Gegner a) Zeit für die Pässe in die Schnittstellen und b) trotzdem ausreichend Raum, um in die Schnittstellen einzulaufen. Heißt: Das macht gegen sehr starke Gegner sofort die Taktik hinfällig. Das "wir waren immer einen Schritt zu spät", was nach dem Spiel beklagt wurde, ist exakt ein Symptom von: Wir standen zu tief und waren nicht mutig genug.
Deswegen hat Bosz zurecht auch Kritik an der Spielweise geübt. So seltsam es klingt: wenn der BVB erfolgreich sein möchte international, dann muss die Mannschaft sich trauen, was den Mut zum hohen Stehen angeht wirklich wie Barca in den ersten Pep-Jahren zu spielen. Anders wird es nicht funktionieren - aber das wird m.E. klappen. Wartet mal ab. Dass die Jungs das am Anfang auf dem Platz völlig kontraintuitiv finden und gefühlt 'viel' zu hoch stehen und ständig den Rückwärtsgang einlegen wollen, wenn man gegen Madrid spielt und die einen gerade ausgekontert haben: vollkommen klar. Auf Dauer werden sie das abstellen.
Leider habe ich gerade keine Zeit, um Szenen rauszusuchen. Vergleicht mal die ersten paar Minuten des Madrid-Spiels, dann kommt ein Konter, maximal ein zweiter - und der BVB verliert den Mut. Wenn ihr dann noch die Bundesligaspiele daneben legt, seht ihr genau, dass der BVB tiefer stand (aber eben nicht: Mourinho-Mauer, sondern immer noch hoch) und damit Real genau die nötigen Meter gelassen hat. Das war garantiert nicht die Bosz-Ansage, sondern Angst vor der eigenen Courage, weil die Spielweise so neu ist.
So siehts aus! Da würden die ganzen "die standen viel zu hoch"-Kritiker zwar ziemlich blöd aus der Wäsche schauen, wenn man ihnen sagt, dass sie eigentlich höher hätten stehen müssen.. Aber so ist es letztendlich.
Der Fehler an der schlechten Performance liegt nicht an Bosz' System. Das könnte man sagen, wenn alle Spieler sein System gespielt und umgesetzt hätten, aber das war eben nicht der Fall. Da war einfach zu viel Respekt / Angst mit dabei.
Ich bin froh dass ich nicht der Einzige bin der das so sieht. Ich hatte es schon im STT glaub ich geschrieben: Das weder Fisch noch Fleisch: Weder tief genug zum reinen Verteidigen und konterspiel noch hoch genug, um Real wirklich beim Aufbau unter Druck zu setzen. Insofern verstehe ich diesen Teil der Kritik mit dem zu hoch stehen auch nicht. Es kam aber auch noch dazu, dass der Zugriff nicht so gut war, vielleicht auch weil man nicht hoch genug stand, aber auch, weil man meinem Gefühl nach einige entscheidende Zonen nicht gut genug kontrollierte.
Dass der Zugriff nicht so gut war, ist dann aber auch eben ein Auswuchs des ganzen. Real hat mit Kroos, Modric, Casemiro und(!) Isco im Zentrum agiert und den Ball viel zirkulieren lassen. Ein pressingresistenteres Mittelfeld soll mir mal jemand zeigen! Sprich, ich bin da voll auf eurer Seite: Im Prinzip hat man nicht hoch genug gestanden und vor allem Modric und Kroos aus gebührendem Respekt nicht häufig genug unter Druck gesetzt.
In Ansätzen hat das aber durchaus funktioniert, ich erinnere mich an einige wirklich gute Umschaltsituationen, in denen dann aber die Präzision in der (vor-)letzten Aktion gefehlt hat. Dadurch wurden das gar keine augenscheinlichen Chancen und das ganze wird retrospektiv weniger diskutiert weil nicht augenscheinlich relevant, aber diese Momente waren da! Und das sicherlich häufiger als Real das wollte und vor allem auch als das auch nur ansatzweise normal wäre.
Ich hoffe Bosz lässt sich durch die völlig undifferenzierte Kritik in den Medien nicht von seiner Philosophie abbringen. Die guten Ansätze waren da, das Team muss das nur einfach noch mehr verinnerlichen und den Respekt vor solchen Gegnern verlieren. Dann ist die Chance so erfolgreich zu sein definitiv höher, als alle paar Wochen mal den Schalter umzulegen und sich hinten zu verschanzen. Dafür ist dieses Team nicht gemacht.
Für mich eine Niederlage die eher die Grenzen des aktuellen Entwicklungsstandes der Mannschaft herausarbeitet als die Grenzen des Systems Bosz.
Auch hier muss ich gegensteuern bzw. mind. das geschriebene für spätere Tage festhalten. Sofern das kein Problem des Systems Bosz gewesen ist, sondern die Qualität (Entwicklungsstand ist sicher etwas anderes als Qualität aber ich lasse es trotzdem mal so stehen) der Spieler in Frage gestellt wird, muss der Trainer auch automatisch sein System den vorhanden Spielern anpassen, die Spieler von Real oder Barca sind leider nicht zu haben für den BVB

Ach so, mann passt einfach sein System an und Schwupps ist man auf Augenhöhe mit Real und Barca. Krass das die ganzen ***** en von Managern mittlerweile hunderte von Millionen an Transfersummen in jedem Sommer raushauen?! Brauchen eigentlich nur ein Taktikgenie . Aber warte mal, hatten doch eins. Komisch mit dem Triple hat es trotzdem nicht hingehauen.
Man kann sich Dinge auch schön saufen oder Tatsachen vollständig verdrehen, dein Beitrag is ne Mischung aus beiden Varianten? Es ging nicht um Systemanpassung- Schwupps- Augenhöhe mit Real. Es ging drum, nicht so anfällig auf Konter zu sein, wie man es offensichtlich in der CL ist. Es war doch bereits vor Anpfiff klar wer da mit Bale und Ronaldo auf den Strafraum vor Bürki zulaufen wird oder etwa nicht? Wieso lasse ich jetzt meine Verteidiger einen Großteil der Partie gegen solche Spieler 1:1 spielen, sofern ich das in entsprechenden Situationen mit einer etwas abgeänderten Taktik evtl. auch doppeln kann? Nee wird mir n bischen zu blöd hier, keine Lust auf Kreis drehen
In paar Monaten wird man sehen in wie weit diese grundsätzliche Schwäche, welche in der CL offensichtlich ans Tageslicht gefördert wurde, behoben oder zumind. dran gearbeitet wurde.Mir ist schon klar was damit gemeint ist. Mit der überspitzten Formulierung wollte ich lediglich aufzeigen wie lächerlich diese Diskussion ist. Du hättest gegen Real dopplen können , dich vorm eigenen 16 verammeln, beten. Alles was viele, viele Mannschaften jedes Jahr machen. Ohne Erfolg. Real hat nun mal mehr Qualität. Wenn es nicht optimal läuft holst du halt nichts gegen Real. Dabei ist es doch vollkommen egal ob du in Konter läufst oder Gegentore durch Standards bekommst weil du Dich in der eigenen Hälfte verrammelst . Oder durch das doppeln andere Räume preisgibst. Ich finde es ziemlich naiv zu glauben das mit einem anderen System Real zu weniger Chancen gekommen wäre. Aber ich warte gerne ab. Anfang der Saison haben ja einige auch prophezeit das wir Probleme gegen die "kleinen" tief stehen Gegner haben werden.
29.09.2017 - 23:09 Uhr
Quelle: www.reviersport.de
Was ging in Ihnen vor, als das Angebot vom BVB kam? Das war ein sehr gutes Gefühl. Dortmund ist eine der beiden besten Mannschaften in Deutschland. Wenn so ein großer Verein aus einer der größten Ligen in Europa anfragt, dann ist man stolz und aufgeregt.
Schönes Interview mit Bosz in der Reviersport
30.09.2017 - 01:10 Uhr
Zitat von BvB_4_ever
Man muss dabei aber eben auch berücksichtigen dass z.B. ein System und eine Taktik zunächst mal zwei verschiedene paar Schuhe sind. Eine Taktik zelebriert man in aller Regel aus einem System heraus. Also wenn wir im System 4-3-3 spielen welches von Bosz favorisiert wird, gibt es zig vermeintliche taktische Variationen innerhalb eben eines Systems. Man kann sich im Prinzip auch in einem 4-3-3 komplett zurückziehen und tiefer stehen, mann kann komplett ins gegnerische Drittel pressen und dort auf zweite Bälle gehen worauf aber Bosz wert legt ist eben das die Positionstreue gehalten wird bzw. die Aufgaben und Rollenverteilung eines jeden einzelnen Spielers in seinem System. Das sieht im Kollektiv dann natürlich irgendwo berechenbar aus, hat im Endeffekt aber eben einen Vorteil gegenüber Tuchels Variationen die es ja teilweise im 15 Minuten Takt während einer Partie gab, es ist einfacher und konsequenter für alle Spieler zu verinnerlichen.
Man muss dabei aber eben auch berücksichtigen dass z.B. ein System und eine Taktik zunächst mal zwei verschiedene paar Schuhe sind. Eine Taktik zelebriert man in aller Regel aus einem System heraus. Also wenn wir im System 4-3-3 spielen welches von Bosz favorisiert wird, gibt es zig vermeintliche taktische Variationen innerhalb eben eines Systems. Man kann sich im Prinzip auch in einem 4-3-3 komplett zurückziehen und tiefer stehen, mann kann komplett ins gegnerische Drittel pressen und dort auf zweite Bälle gehen worauf aber Bosz wert legt ist eben das die Positionstreue gehalten wird bzw. die Aufgaben und Rollenverteilung eines jeden einzelnen Spielers in seinem System. Das sieht im Kollektiv dann natürlich irgendwo berechenbar aus, hat im Endeffekt aber eben einen Vorteil gegenüber Tuchels Variationen die es ja teilweise im 15 Minuten Takt während einer Partie gab, es ist einfacher und konsequenter für alle Spieler zu verinnerlichen.
Stimmt nicht so ganz. Ein 4-3-3 ist eine Grundordnung und Fragen (bzw. die Antworten auf die Fragen) wie "Pressen im gegnerischen Drittel?" definieren das Spielsystem. Und hier wurde auch immer Quatsch über Tuchels "Systemwechsel" geschrieben und dann von Grundordnungen ausgegangen. Entscheidend ist aber das Spielsystem. Und jeder Trainer passt sein Spielsystem an. Anders geht es gar nicht. Fußball ist ein Spiel,
in dem Interagiert wird. Und jeder Trainer passt sich irgendwie dem Gegner und den Spielstand an.
Positionstreue gibt es in der Form bei Bosz auch nicht. Gerade das Mittelfeld rotiert viel. Tendentiell gebe ich Dir aber Recht. Allerdings ist dies kein Positionsspiel (hast Du nicht behauptet - möchte ich nur mal anmerken), sondern alte holländische Schule. Die allerdings auch Spielern alle Freiheiten geben kann. Siehe Cruyff himself unter Michels.
Bedeutet also zunächst mal dass man selbst in einem fixen 4-3-3 diverse taktischen Möglichkeiten nach Bedarf auf den Platz bringen kann, während die jeweiligen Spielerrollen nicht zu sehr geändert werden müssen, sich evt. einfach Laufwege oder Ballaufnahmen oder Zirkulationen ändern, der Grundtenor aber größenteils sich nicht verändert. Damit kann ein jeder Spieler erst mal viel mehr anfangen als in Systemen wie unter Tuchel die zwar dann sehr flexibel sind, aber eben auch ein jeder Spieler zig Aufgaben auf dem Platz zu bewältigen hat. Das fängt an bei den Spielern die auf em Platz stehen von Beginn an, bis zu denen die dann eingewechselt werden.
Die Jungs spielen ihr lebenlang Fußball auf höchstem Niveau. Da muss man nicht mehr an Basics arbeiten. Nenn mir doch mal einen der heute bekannten Top-Trainer, die nicht "taktisch" flexibel agieren. Dabei geht es ja nicht um Grundphilosophien wie bei Bosz 4-3-3 Grundordnung, Ballbesitzfußball und Gegenpressing, sondern um taktische Elemente. Und da darf auch ein Bosz durchaus mal den Gegner überraschen. Genau das macht für mich einen Top-Trainer aus. Und natürlich arbeitet auch Bosz flexibel. Gerade die ZM agieren manchmal als OM mit Tendenz mit den AS zu spielen und manchmal eher als ZM und Dreiecksbildung mit dem DM, AV.
Ein Pulisic der gestern reinkommt weiß einfach dass er dies und das dort und hier zu tun hat um im System zu funktionieren, durch Training aber eben auch natürlich durch Einsätze auf dem Platz, unter Tuchel war es nicht gerade selten dass du die und die Aufgabe innerhalb des System bekommst und dann plötzlich eine komplette andere Aufgabe verordnet bekommst und der Einwechselspieler für die vermeintlich selber Position dann wiederum eine andere Rolle zu tragen hat etc.. nicht falsch verstehen, soll gar keine Kritik an Tuchel sein, nur mal aufreihen dass es in Tuchels Systemen sehr viel komplizierter war taktische Anweisungen auf den Platz zu zelebrieren.
Dafür bereitet man sich doch auf Spiele vor. Ich verstehe zwar, was Du sagen möchtest, aber meinst Du wirklich, dass Training auf auf diesem Niveau so ablaufen sollte. Ein System ohne Flexibilität?
Bosz hält an seinem System fest, dass bedeutet noch lange nicht dass es innerhalb von dem System nicht eben zu taktischen Änderungen kommen kann, nur weil ein Tuchel dies quas von Spiel zu Spiel geändert hat und es den Anschein erweckt "wir waren da viel flexibler und nur so knackt man international Spitzenteams", das ist nämlich quatsch, ich denke die Erfolgswahrscheinlichkeit in so einem Stilmittel wie Bosz es versucht zu etablieren wird einem Verein wie uns eher weiterbingen als dieses flexible mit zig Aufgaben, da es für jeden Spieler erstmal wohl unkomplizierter ist die Abläufe zu verinnerlichen, dies aber trotzdem eine gewisse Zeit braucht, nur hat man dann eben quasi für jede Position die doppelt besetzt Spieler, dass selbst wenn man wechselt oder auf Verletzungen oder Ruhepausen reagieren muss, im Endeffekt weniger Leistungsgefälle als in den komplizierteren flexiblen Systemen wo sich von jetzt auf gleich viele Faktoren ändern können und sowas dann eben auch schwieriger ist zu verinnerlichen und ich mir auch so die vielen teils kruden Spiele von uns erklären kann.
Es ist ganz sicher kein Quatsch, dass ein Spielsystem flexibel sein muss und es muss vor allem Antworten auf Aktionen der Gegner finden. Und natürlich den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben stellen. Ich glaube, dass Du da auch ein etwas zu simples Bild - auch von Bosz - System hast.
Hat sich mal ein jeder auf das System von Bosz eingestellt, also auch die vermeintlich zweite Garde, können dann die tatsächlichen Stärken eines jeden Individuell abgerufen werden innerhalb des Systems. Ein Dahoud weiß er hat die und die Aufgabe und die macht er immer und immer wieder etc. kann der Gegner zwar besser lesen dass ist klar, alelrdings hängt auch viel von der eigenen individuellen Stärke ab und da sehe ich uns national und international ganz vernünftig aufgestellt, denn wenn wir ein System haben in dem ein jeder Spieler mit der Zeit ganz genau weiß was er da machen soll und wie, ohne größere Änderungen in einer hohen Frequenz, wird er denke ich eher eine Peak seiner Leistung durch seine individuelle Stärke erreichen als wenn er quasi nie wissen kann was ihn wohl im nächsten Spiel erwartet. Selbiges gilt auch für Wechsler unter Tuchel musste man sich ja quasi in der Hinrunde letztes Jahr von Spiel zu Spiel neu erfinden, für den Gegner unberechenbar, für die eigenen Spieler eben auch, Automatismen brauchen einfach länger um verninnerlicht zu werden, wenn dann noch ein Faktor dazukommt den man in einem SPiel immer hat mit dem man evt. nicht rechnet, kann es eher nach hinten losgehen als in einem sich selber bekannten System und dann sind wir eben bei dem Punkt individuelle Qualität.
Glaubst Du wirklich, dass ein Dahoud damit überfordert wäre, wenn man ihm wie gegen Gladbach sagt, dass er in die unbesetzten Halbräume stoßen soll, weil dies wohl die Schwäche eines 4-4-2 ist.
Der Augsburger der vor dem Spiel instruiert wurde dass der Yarmolenko so und so spielen wird und der BvB dies und das machen wird, weil sie es immer so machen, da unser System ja so vorhersehbar ist, wird das zwar verinnerlichen und sich drauf einstellen, am Ende vom Tag wird ihn Yarmolenko aber trotzdem in Grund und Boden spielen, warum? Weil er frei von irgendwelchen komplizierten taktischen Anwesiungen wie unter Tuchel sich dann in einem nicht ganz so komplizierten System auf seine individuellen Fähigkeiten konzentrieren kann, die taktischen Automatismen sind bereits verinnerlicht und werden nicht geändert, er macht ihn Nass, genauso wie ein Ronaldo einen Nass macht egal wie gut man sich auf ihn eingestellt hat, genauso wie der Robben einen Nass macht, man weiß er zieht immer links vorbei und dennoch macht er es.
Das ist wirklich Quatsch. Und das eine hat mit dem anderen auch gar nichts zu tun. Eine Taktik vermeitet eben, dass ein Robben oder ein Ronaldo mit Speed auf nur einen Abwehrspieler angerannt kommen. Und glaubst Du ernsthaft, das Robben und Ronaldo keine Anweisungen haben, sondern nur eine, damit sie sich auf ihre Dribblings konzentrieren können. Sorry, aber so simple ist Fußball nicht mal auf Bezirksebene
. Zwänge mal nen Ronaldo, nen Robben oder egal wenn in ein taktisch kompliziertes System mit zig taktischen Anweisungen und Anforderungen die sich wie unter Tuchel ja echt manchmal alle 15 Minuten ändern konnten, die zeigen dir den Vogel.
Jetzt wird es echt grenzwertig. Robben hat drei Jahre unter Pep gespielt. Pep gilt nun wahrlich als der Trainer gilt, der seinen Spieler am meisten vorgibt. Villa, Messi, Iniesta, Busquest haben ihm sicher auch den Vogel gezeigt. Ronaldo hat sicher auch Strategen wie dem Sir und Mo niet gesagt. Oder jetzt Zidane.
Ich will damit nur sagen, nur weil man als Gegner weiß wie der BvB spielen wird und wie man es am besten wohl verteidigen könnte, heißt es noch lange nicht das es gelingt, was aber uns in jedem Fall gelingen wird ist, wir kennen das System weil es sich kaum ändert irgendwann blind und dann zählt die individuelle Klasse und dann wird Gladbach eben 6:1 aus dem Stadion geschoßen, nur Real ist es egal, die sind halt noch krasser als wir, wichtig ist aber erstmal dass wir das System so verinnerlichen wie Bosz es sich im Detail vorstellt und das wird sicherlich um einiges schneller und auch konsequent besser gehen als so wie unter Tuchel der in jedem Spiel aufs neue irgendwas aus dem Hut zaubern wollte.
Das nicht, aber es macht die Sache einfacher. Und solche Sichtweisen _ wie Gladbach wegschießen und Real ist halt noch krasser - trifft es halt nicht. Warum war den Bosz nach dem Spiel so angepisst? Warum wurde er in London ausgecoacht. Wie oft stand Gladbach frei vor Bürki? Was war denn mit der individuellen Klasse gegen 10 Freiburger?
Dieses ganze "System ist nicht CL reif" Gerede ist einfach kompletter Bullshit. Werden wir gleich im nächsten Spiel sehen wie flexibel Tottenham sein wird wenn sie zu Real müssen und ob es ihnen geholfen hat wenn real einen überragenden Tag erwischt hat. Lieber ein festes System etablieren und die eigenen Spieler nicht überfordern mit Anweisungen um so ihre individuelle Stärken schneller auf den Punkt zu bringen und über die eigene individuelle Stärke den Gegner wegbomben, als auf vermeintliche Flexibilität setzten, dafür für den Gegner quasi unberechenbar sein, für den eigenen Mitspieler aber auch, weil er einfach mit 96 neuen Aufgaben auf das Spielfeld kommt und erstmal klar kommen muss, während Darmstadt sich mit 10 Mann hinten reinstellt und uns trotzdem auskontert.
Tottenham hat uns geschlagen. Durch Anpassung ihrer Taktik. Wir haben letzte Saison mit einer deutlich schwächeren Mannschaft zweimal gegen Real gepunktet, Vergiss einfacch diese unsionnigen Rechtfertigungen, dass eine Niederlage gegen Real unvermeidbar wäre.
Also ob wir in einem 4-3-3 Grundsystem nur die Möglichkeit haben hoch zu pressen und keine Chance mehr haben in der CL. Wir haben gegen zwei Top-Teams verloren, waren keinesfalls Chancenlos, haben Phasenweise auch sehr gut mitgespielt und zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl das nix mehr geht heute. Viele haben irgendwie die ganzen seltsamen Spiele letztes Jahr in der CL vergessen, 8:4 gegen Warschau, gegen Real lagen wir auch immer hinten, im Rückspiel sogar mit 2 Toren, gegen Sporting gewannen wir daheim in einem sehr bedenklichen Spiel 1:0 und gegen Benfica verloren wir das Hinnspiel sogar mit 1:0 und hat unsere Flexibilität irgend was gebracht wo man jetzt nen Bosz kritisieren muss?! Nur weil wir letzte Saison glücklich noch 2x den Ausgleich kurz vor Schluß erzielt haben, nur weil real es eben 2x nicht geschafft hat das 3:1 zu erzielen. Weder waren wir dominanter, noch haben wir uns besser angestellt noch haben wir durch Flexibilität uns einen Mehrwert erspielt wo man sagen kann des ist es jetzt , so machen wir weiter. Nix von dem war so und gegen Tottenham und Real kann man durchaus so verlieren wie wir verloren haben, Tottenham mit viel Pech, Real mit zu wenig Konsequenz in den entscheidenden Situationen, wo man da Systemfehler oder Ausrechenbarkeit erkennt bleibt dabei exklusiv bei Sky, den Medien und den Fifa-Trainern dies zu erörtern, was sie natürlich nicht können. Wozu auch. 

Ja, gegen zwei Topteams verloren und gegen den größten Konkurrenten um eine der Saisonziele zuu erreichen. Gewonnen haben wir gegen kein Top-Team..,und wie gesagt. Du siehst die Dinge viel zu simple und liegst bei einigen Aussagen echt daneben. Aber letztlich willst DSu mit diesem langen Text doch auch nur die Niederlagen irgendwie rechtfertigen, ohne das Bosz Fehler gemacht hat oder seine Systeme aktuell nur semi-gut funktionieren...
30.09.2017 - 01:24 Uhr
Zitat von Querpass09
Quelle: www.reviersport.de
Was ging in Ihnen vor, als das Angebot vom BVB kam? Das war ein sehr gutes Gefühl. Dortmund ist eine der beiden besten Mannschaften in Deutschland. Wenn so ein großer Verein aus einer der größten Ligen in Europa anfragt, dann ist man stolz und aufgeregt.
Schönes Interview mit Bosz in der ReviersportAlso irgendwie feiere ich Bosz schon massiv. Definitiv seit 2005 der Trainer, der mir menschlich am nähesten ist, dessen Sätze und dessen Haltung ich nicht 'interessiert verwundert oder bewundernd beschaue', sondern unterschreibe.
30.09.2017 - 01:30 Uhr
Zitat von Harlekin
Also irgendwie feiere ich Bosz schon massiv. Definitiv seit 2005 der Trainer, der mir menschlich am nähesten ist, dessen Sätze und dessen Haltung ich nicht 'interessiert verwundert oder bewundernd beschaue', sondern unterschreibe.
Zitat von Querpass09
Quelle: www.reviersport.de
Was ging in Ihnen vor, als das Angebot vom BVB kam? Das war ein sehr gutes Gefühl. Dortmund ist eine der beiden besten Mannschaften in Deutschland. Wenn so ein großer Verein aus einer der größten Ligen in Europa anfragt, dann ist man stolz und aufgeregt.
Schönes Interview mit Bosz in der ReviersportAlso irgendwie feiere ich Bosz schon massiv. Definitiv seit 2005 der Trainer, der mir menschlich am nähesten ist, dessen Sätze und dessen Haltung ich nicht 'interessiert verwundert oder bewundernd beschaue', sondern unterschreibe.
Vielleicht hast du auch einfach nur eine Schwäche für Niederländer?
30.09.2017 - 03:15 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Stimmt nicht so ganz. Ein 4-3-3 ist eine Grundordnung und Fragen (bzw. die Antworten auf die Fragen) wie "Pressen im gegnerischen Drittel?" definieren das Spielsystem. Und hier wurde auch immer Quatsch über Tuchels "Systemwechsel" geschrieben und dann von Grundordnungen ausgegangen. Entscheidend ist aber das Spielsystem. Und jeder Trainer passt sein Spielsystem an. Anders geht es gar nicht. Fußball ist ein Spiel,
in dem Interagiert wird. Und jeder Trainer passt sich irgendwie dem Gegner und den Spielstand an.
Stimmt nicht so ganz. Ein 4-3-3 ist eine Grundordnung und Fragen (bzw. die Antworten auf die Fragen) wie "Pressen im gegnerischen Drittel?" definieren das Spielsystem. Und hier wurde auch immer Quatsch über Tuchels "Systemwechsel" geschrieben und dann von Grundordnungen ausgegangen. Entscheidend ist aber das Spielsystem. Und jeder Trainer passt sein Spielsystem an. Anders geht es gar nicht. Fußball ist ein Spiel,
in dem Interagiert wird. Und jeder Trainer passt sich irgendwie dem Gegner und den Spielstand an.
Ein 4-3-3 ist ein System was verschiedene Grundordnungen haben kann, ähnlich wie ein 4-4-2 was man mit ner Raute oder einer Linie im Mittelfeld spielen kann, dasselbe System, verschiedene Grundordnung. Es ist überhaupt kein Quatsch dass Tuchel gerade in der Hinrunde im eigentlichen System, viele Anpassungen teilweise während der laufenden Spiele an der Grundordnung vorgenommen hat. Aufgrund der ausbleibenden Konstanz, hat er dies in der Rückrunde kaum noch gemacht. Auch ist es quatsch dass sie ein Gegner zwingend einem anderen Gegner anpassen muss, es passiert mit Sicherheit, aber grundsätzlich gibt es in aller Regel ein Team oder auch beide Teams, die versuchen ihren Stil durchzudrücken und sich dann in aller Regel das andere Team dann versucht anzupassen, das hat auch was mit dem Spielverlauf zu tun. Aber glaube nicht das ein FC Bayern irgendwas am System ändert wenn sie nach Darmstadt fahren, sondern eher umgekehrt.
Das ist falsch, die gibt es wie bei Klopp auch, nur weil ein Milli plötzlich über rechts kommt und Yarmolenko über links, ist es noch immer positionstreu für Anspielstationen, nur die Namen sind dann einfach andere. Es gibt bei uns unter Bosz nur noch einen Spieler der sich in aller regelmässigkeit positionsfremd postiert, dass ist Auba in dem er sich sehr oft sehr weit zurückfallen lässt. Unter Tuchel hat Dembele wo überall gespielt?! Reus?! Shinji?! Positionstreue bedeutet nicht dass Spieler X fest auf RA klebt, Positionstreue im System bedeutet dass in den jeweiligen Zonen die bespielt werden sollen im Masterplan stehts eine Anspielstation ist. Unter Bosz läuft es so ab, dass wir mit Rautenbildungen auf den Außen versuchen uns durchzukombinieren, wobei ein Götze meist auflöst oder ein Dahoud und der Ball dann über Außen nach innen transportiert werden, die andere Variable ist dann Sahin der entweder als Ballsicherer im eigenen Ballbesitzt das Spiel beruhigt oder wenn die Lücke es hergibt die vertikalen Bälle probiert und dann sind wir wieder bei Positionstreue, unter Tuchel wurde viel nach der Zirkulation über das Zentrum versucht wo überlagert wurde, da stand dann auch mal ein Reus mit einem Dembele der plötzlich von RA auf LA rüberkommt und dort überlagert. Hast mal nen Yarmolenko unter Bosz im Zentrum bei einem vertikalen Ball gesehen?! Nein? Positionstreue. Natürlich nicht über 90 Minuten, natürlich ergeben sich Situationen nach einem zweiten Ball etc. dass mal wo anders stehst als es eigentlich vorgesehen ist, aber aus unserem Ballbesitzt heraus, stehen alle dort fix in ihren Zonen und rennen nicht wie freie Radikale bei eigenem Ballbesitzt kreuz und Quer über das Feld. Das ist keine Wertung was besser oder schlechter ist, das hat auch was mit dem jeweiligen Spielermaterial zu tun. Ein Dembele nur auf dem Flügel ist Verschwendung, wenn er auch im Zentrum nen vertikalen Ball verarbeiten kann und dort Löcher aufbrechen kann und ein Yarmolenko zieht halt dann vom Typ her lieber über Außen rein, den braucht man dann auch nicht zwingend im Zentrum als zusätzliche Anspielstation zum überlagern der Zonen.
Zitat von Bremer_Hesse
Gerade das Mittelfeld rotiert viel. Tendentiell gebe ich Dir aber Recht. Allerdings ist dies kein Positionsspiel (hast Du nicht behauptet - möchte ich nur mal anmerken), sondern alte holländische Schule. Die allerdings auch Spielern alle Freiheiten geben kann. Siehe Cruyff himself unter Michels.
Gerade das Mittelfeld rotiert viel. Tendentiell gebe ich Dir aber Recht. Allerdings ist dies kein Positionsspiel (hast Du nicht behauptet - möchte ich nur mal anmerken), sondern alte holländische Schule. Die allerdings auch Spielern alle Freiheiten geben kann. Siehe Cruyff himself unter Michels.
Du musst halt immer auch schauen wohin das Mittelfeld rotiert, wenn ein Philipp mit einem Yarmolenko mal die Seiten tauscht, ist das keine Rotation! Es geht wie oben beschrieben um Zonen, wenn der Yarmolenko plötzlich mitten im Spiel sich ins Zentrum fallen lässt, besetzt er eine ihm andere Zone und zwar bewußt fallen lässt und nicht weil es gerade die Situation bei einem zweiten Ball etc zulässt, sondern aus einem geordneten Spielaufbau von uns, dann reden wir von Rotation. Nem Verteidiger Außen ist es erstmal egal ob er nen Yarmo oder Milli decken muss, er deckt seine Zone. Wenn der Yarmo aber plötzlich nicht mehr da ist auf Außen, also in seiner Zone sondern im Zentrum auf dem Ball wartet und der Milli irgendwie auch nicht rüberkommt, kannst wird in dem Moment eine andere Zone versucht zu überlagern, der AV steht dann erstmal in einer leeren Zone ohne Gegenspieler und darf sich dann überlegen ob er auch dorthin rennt oder lieber stehen bleibt im Raum, das ganze innerhalb weniger Sekunden, weil der Gegenspieler nicht vorher per SmS Bescheid sagt und solche Spielchen hat Tuchel insbesondere in der Hinrunde in sämtlichen Zonen häufig aufdrehen lassen und dass soll dann für jeden einzelnen nicht komplizierter sein als ein grundsolides System ohne großartigen Positionsrochaden in den verschiedensten Zonen, bis auf Auba, der durfte dann gegen ein Hertha ein Tee trinken mit Jarstein weil seine einzige Zone der Fünfmeterraum war.
Zitat von Bremer_Hesse
Die Jungs spielen ihr lebenlang Fußball auf höchstem Niveau. Da muss man nicht mehr an Basics arbeiten. Nenne mir doch mal einen der heute bekannten Top-Trainer, die nicht "taktisch" flexibel agieren.
Die Jungs spielen ihr lebenlang Fußball auf höchstem Niveau. Da muss man nicht mehr an Basics arbeiten. Nenne mir doch mal einen der heute bekannten Top-Trainer, die nicht "taktisch" flexibel agieren.
Wenn du behauptest das Bosz nicht taktisch flexibel ist, dann hast du glaube ich noch kein Spiel vom BvB gesehen. Die Taktik ist nicht das System, das hab ich schon erklärt. Allein die Umstellung gegen Real auf 3er Kette war doch das Paradebeispiel und der Versuch nochmal Kontrolle über das Spiel zu bekommen und evt. das 2:2 zu machen. Achso gegen einen Gegner der sich mit 10 Mann hinten reinstellt, gibt es keine taktische Flexibilität.
Zitat von Bremer_Hesse
Dabei geht es ja nicht um Grundphilosophien wie bei Bosz 4-3-3 Grundordnung, Ballbesitzfußball und Gegenpressing, sondern um taktische Elemente. Und da darf auch ein Bosz durchaus mal den Gegner überraschen.
Dabei geht es ja nicht um Grundphilosophien wie bei Bosz 4-3-3 Grundordnung, Ballbesitzfußball und Gegenpressing, sondern um taktische Elemente. Und da darf auch ein Bosz durchaus mal den Gegner überraschen.
Erstmal welchen gegner?! Nen SC die sich mit 10 Mann hinten reinstellen?! Ein Real als eines der weltbesten Teams?! Oder meinst du Köln und Gladbach gegen die wir einen Toreschnitt von 11:1 hatten?! Achso ich glaube du meinst die taktischen Überraschungen wie unter Tuchel als wir gegen Liverpool 3 Tore Vorsprung verspielten, oder gegen Frankfurt im Finale eine Halbzeit lang dominiert wurden oder meinst du das Halfinale gegen Bayern wo wir locker hätten mit 5:1 aus dem Stadion geschossen werden, nein du meinst sicherlich die taktischen Überraschungen als uns Bayern mit 5:0 aus ihrem Stadion in der Bundesliga gehauen hat, nee du meinst sicher die beiden Punkte gegen Madrid wo wir zwei mal hinten lagen und Real nach 28 hochkarätigen Chancen zum 3:1 oder 3:0 noch kurz vor Schluß jeweils den Ausgleich kassiert hat, vielleicht meintest du aber auch als wir gegen einen Zweitligisten im eigenen Stadion ins Elferschießen mussten weil die es über 120 Minuten verstanden haben Tuchels "Überraschungen" gar nicht zu bemerken und einfach so zu spielen als würde es keine geben?!
Zitat von Bremer_Hesse
Genau das macht für mich einen Top-Trainer aus. Und natürlich arbeitet auch Bosz flexibel. Gerade die ZM agieren manchmal als OM mit Tendenz mit den AS zu spielen und manchmal eher als ZM und Dreiecksbildung mit dem DM, AV.
Genau das macht für mich einen Top-Trainer aus. Und natürlich arbeitet auch Bosz flexibel. Gerade die ZM agieren manchmal als OM mit Tendenz mit den AS zu spielen und manchmal eher als ZM und Dreiecksbildung mit dem DM, AV.
Die ZM sind also manchmal OM soooo sooo, der Auba ist auch ab und an ZM, wie flexibel wir plötzlich sind.
Zitat von Bremer_Hesse
Dafür bereitet man sich doch auf Spiele vor. Ich verstehe zwar, was Du sagen möchtest, aber meinst Du wirklich, dass Training auf auf diesem Niveau so ablaufen sollte. Ein System ohne Flexibilität?
Dafür bereitet man sich doch auf Spiele vor. Ich verstehe zwar, was Du sagen möchtest, aber meinst Du wirklich, dass Training auf auf diesem Niveau so ablaufen sollte. Ein System ohne Flexibilität?
Du siehst es falsch mit der Flexibilität, Flexibilität ist das was Tuchel fabriziert in dem er verschiedenste Zonen mit verschiedenen Spieler bespielt hat wo man evt. nicht mit ihnen rechnen würde, wie eben ein Dembele der plötzlich nicht mehr auf Außen zu finden ist und sich nur noch im Zentrum anbietet und den gegnerischen AV da halt auch mal Außen vorlässt, was unter anderem auch genau eine Schwachstelle ist an so einem System, dies aber ohne Wertung, jedes System hat vor und Nachteile bzw taktische Anweisungen innerhalb eines Systems auf das Kollektiv bezogen. Am Ende vom Tag kommt es darauf was macht der Spieler aus dem ihn aufgetragenen Aufgaben innerhalb eines Systems welches sich der Trainer so vorstellt und da sind wir erstmal bei Qualität des Spielers, aber auch bei einem Trainer der genau das erkennt oder eben nicht, warum musste Carlo gehen?! Weil sein System schlecht war? Nein, weil er Spieler nicht so in seinem System unterbringen konnte wie sie evt mit anderen taktischen Anweisungen evt. besser performen könnten. Müller und James Außen während ein Ribery und Robben draußen sind Topfit?! Sicherlich war da mehr die Fede die sie hatten der Hauptgrund anstatt dessen das Carlo das nicht selber gewußt hat, aber es dient eben als Paradebeispiel wie Leistungen schwanken können wenn vermeintliche Topspieler, Positionen bzw. Zonen bespielen müssen, die sie nicht so gut können und genau da kommt Tuchel ins Spiel, der BvB ist kein Barca oder Bayern, ein Castro könnte womöglich tatsächlich überfordert sein mit einer taktischen Grundordnung in verschiedensten Zonen seine Stärken auszuspielen, gut Castro kann eigentlich alles in Bezug auf Position, dann reicht aber eben schon ein Dembele und trotz seiner ganzen Genialität, hatte er viel mehr Aufgaben in einem System Tuchel die er nicht ausfüllen konnte und wir haben durch eben diese Schwachstelle dann nicht nur ein paar Gegentore gefangen, auf so einem Niveau reicht es eben ab und an mal aus wenn nur ein einziger seinen Aufgaben nicht nachkommt um Stress für das gesamte Spiel des Teams zu fördern. War nur ein Beispiel mit Dembele, da war es am offensichtlichsten.
Zitat von Bremer_Hesse
Es ist ganz sicher kein Quatsch, dass ein Spielsystem flexibel sein muss und es muss vor allem Antworten auf Aktionen der Gegner finden. Und natürlich den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben stellen. Ich glaube, dass Du da auch ein etwas zu simples Bild - auch von Bosz - System hast.
Ein Spielsystem ist immer bis zu einem gewissen Grad flexibel, diese Flexibilität ist aber skallierbar und weder zu wenig noch zu viel muss gut oder schlecht sein, Tuchel hatte diese Flexibilität einfach höher skalliert als Bosz es gerade macht, mir fehlen aber da die Überraschungsmomente die dir ja unter Bosz scheinbar fehlen, weil unter Tuchel war es eigentlich nur überraschend dass wir nicht in Rückstand geraten sind, was wir 21 mal aber eben sind in 50 Pflichtspielen mit CL und DFB Pokal zusammen, Überraschung! Es ist ganz sicher kein Quatsch, dass ein Spielsystem flexibel sein muss und es muss vor allem Antworten auf Aktionen der Gegner finden. Und natürlich den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben stellen. Ich glaube, dass Du da auch ein etwas zu simples Bild - auch von Bosz - System hast.
Zitat von Bremer_Hesse
Glaubst Du wirklich, dass ein Dahoud damit überfordert wäre, wenn man ihm wie gegen Gladbach sagt, dass er in die unbesetzten Halbräume stoßen soll, weil dies wohl die Schwäche eines 4-4-2 ist.
Glaubst Du wirklich, dass ein Dahoud damit überfordert wäre, wenn man ihm wie gegen Gladbach sagt, dass er in die unbesetzten Halbräume stoßen soll, weil dies wohl die Schwäche eines 4-4-2 ist.
Also wenn ich ab und an von LA von unserem Trainer auf DM gestellt werde, was eben ab und an passiert, ja, fühlt sich das Spiel anders an für mich, wenn ich dass jetzt übertrieben gesagt in einem Spiel noch in zig anderen Zonen machen müsste, würde ich sicherlich eine ganz andere Performance auf den Platz bringen als wenn ich mit einigen taktischen Anweisungen auf LA bleibe und der Trainer sich auf meine individuellen Fähigkeiten verlässt und ich es aus dieser Zone schaffe den Ball vernünftig zu verarbeiten im Dribbling oder einer Flanke etc. dazu Gesellen sich dann Anweisungen ans ZM und OM den Ball zu mir oder meinem Kollegen auf der andere Seite zu transportieren. Er könnte natürlich hingehen und sagen wenn ZM den Ball dort und dort hat musst du am besten hier und dort stehen und du dann am besten hier und da und das dann auf verschiedenste Zonen, dann ja ist das komplizierter und dauert einfach länger dies zu verinnerlichen, liegt doch in der Natur der Sache so und dann wechsel mal einen aus, der der dann reinkommt muss es ja genauso draufhaben, anstatt sich erstmal auf den Flügel zu stellen und mit seinen Fähigkeiten versuchen mich zu ersetzen auf Außen. Wie oft siehst du den Robben Bälle in anderen Zonen aufnehmen als dort wo er sie aufnimmt, auf den Außen, scheiße wie unflexibel der Robben ist.
Zitat von Bremer_Hesse
Das ist wirklich Quatsch. Und das eine hat mit dem anderen auch gar nichts zu tun. Eine Taktik vermeitet eben, dass ein Robben oder ein Ronaldo mit Speed auf nur einen Abwehrspieler angerannt kommen.
Das ist wirklich Quatsch. Und das eine hat mit dem anderen auch gar nichts zu tun. Eine Taktik vermeitet eben, dass ein Robben oder ein Ronaldo mit Speed auf nur einen Abwehrspieler angerannt kommen.
Echt?! Tut sie dass?! Hast das Spiel vergessen wo Schmelzer von Robben zerstört wurde, das war das Spiel in der Bundesliga vor dem Halbfinale als wir mit 4:1 in München untergegangen sind. Im übrigen hat Bayern da ganz simpel ohne große Flexibilitäten uns bespielt. Bälle auf Robben und Ribbery auf Außen, die tragen den Ball rein, Thiago rückt nach Vidal sichert ab, Lewy ist Empfangsbereit. Puuuh wie Fleibel sind wir dort untergegangen, hat sicherlich auch nichts mit einer Weltklasse eines Robben an einem guten Tag zu tun, wie oft ist er an Schmelzer links vorbei?! Immer der selbe Move und keiner kann ihn aufhalten, weißt du warum, weil Robben genau diese Stärke ohne großartigen taktischen Zwänge für ihn selber ausspielen kann. Sag mal nem Ronaldo er soll tief pressen und sich bei Ballbesitz in die und die Zone fallen lassen. total Überbewertet wird Flexibilität und ich reden nicht von Flexibilitäten die aus einem Spielverlauf sich ergeben könnten, sondern von Zwanghaften wie unter Tuchel und genau so sah unser Spiel dann auch aus, Zwanghaft und meistens nicht gut mit dem Bonbon in 21 Spielen einem Rückstand hinterherzurennen der war zur Folge hat, noch mehr Zwänge weil man nun mal mit einem Rückstand anders umgehen muss und selber reagieren muss als umgekehrt.
Zitat von Bremer_Hesse
Und glaubst Du ernsthaft, das Robben und Ronaldo keine Anweisungen haben, sondern nur eine, damit sie sich auf ihre Dribblings konzentrieren können. Sorry, aber so simple ist Fußball nicht mal auf Bezirksebene
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Und glaubst Du ernsthaft, das Robben und Ronaldo keine Anweisungen haben, sondern nur eine, damit sie sich auf ihre Dribblings konzentrieren können. Sorry, aber so simple ist Fußball nicht mal auf Bezirksebene
.Ronaldo weiß ich nicht, über Robben hat der Pep genau das gesagt, er sagt ihm die Zone, er sagt je nachdem wie viel Zeit er für Details einer Videoanalyse des nächsten Gegners über seinen vermeintlichen Gegenspieler hat und das wars, meinst du Robben ist behindert im Kopf und weiß nicht wie man Fußball spielen muss?! Meinst du er kann ein Spiel nicht selber lesen?! Meinst du er weiß nicht wenn man es ihm nicht zwingend aufträgt dass er auch mal nach hinten kommen muss und verteidigen oder sich mal fallen lassen für nen Konter?! Was er nicht weiß ist tatsächlich wenn ein Tuchel dann daherkommt und aus ihm nen Hybrid RA/OM/RV machen will, dann zeigt er ihm den Vogel ja, der Unterschied dabei ist zwischen Pep und Tuchel, Pep hatte mit Barca und Bayern eine enorme Qualität, ergo konnte er auf ein größeres Spektrum an Möglichkeiten zurückgreifen, mal Abseits von Robben, die hatte Tuchel nicht diese Qualität und hat es dennoch probiert und genau so sah es oft genug dann auch aus.
Zitat von Bremer_Hesse
Jetzt wird es echt grenzwertig. Robben hat drei Jahre unter Pep gespielt. Pep gilt nun wahrlich als der Trainer gilt, der seinen Spieler am meisten vorgibt.
Jetzt wird es echt grenzwertig. Robben hat drei Jahre unter Pep gespielt. Pep gilt nun wahrlich als der Trainer gilt, der seinen Spieler am meisten vorgibt.
Du hast dich mit dem Trainer Pep nie richtig auseinandergesetzt, ganz offensichtlich auch nicht mit Tuchel. Pep gibt mit Sicherheit nicht so viel vor in einem weltklasse Team sowieso nicht, er hat eine Idee vom Fußball, die hat er wie ein Schachbrett in Zonen unterteilt, das wars, wie die Zonen bespielt werden wurde Barca eingeimpft und später den Bayern. Wenn du dich schon informierst dann bitte nicht nur aus der Bild.
Nein, ein Robben bekommt Infos über vermeintliche Schwachstellen des Gegners für seine Position die er spielt, das System und die damit verbundenen Aufgaben haben sich unter Pep nicht so oft geändert wie unter Tuchel beim BvB, warum es bei Bayern so war kann ich sagen, warum es bei unserem BvB so war eher nicht, Tuchel-Style halt.
Zitat von Bremer_Hesse
Villa, Messi, Iniesta, Busquest haben ihm sicher auch den Vogel gezeigt. Ronaldo hat sicher auch Strategen wie dem Sir und Mo niet gesagt. Oder jetzt Zidane.
Villa, Messi, Iniesta, Busquest haben ihm sicher auch den Vogel gezeigt. Ronaldo hat sicher auch Strategen wie dem Sir und Mo niet gesagt. Oder jetzt Zidane.
Und wir haben Weigl, Castro, Götze (angeschlagen) Dazu zwei 18 jährige über Außen und zum Glück nen Auba der quasi bei jedem ersten Kontakt das Ding im Tor untergebracht hat, finde den Fehler, aber ich geben dir einen Tipp, Qualität! Auch das muss ein Trainer erkennen und evt. einsehen dass das was er sich so vorstellt auf dem Platz, evt. mit einem Bayern und Barca gut klappen könnte, der BvB aber womöglich nicht die Qualitäten da mitbringt und nein, ein Weigl ist noch lange kein Busquets etc.. und dann nach dem man 3 absolute Top-Leute auch noch verloren hat mit Micky, Günni und Matts, stur an seinen so geilen flexiblen System festgehalten hat, bis zur Rückrunde versteht sich und dann ist Akki schuld weil er die Spieler hat alle gehen lassen und nicht der arme Tuchel der als Trainer evt. ein System an das Anforderungsprofil des Kaders angepasst hätte.
Zitat von Bremer_Hesse
Das nicht, aber es macht die Sache einfacher. Und solche Sichtweisen _ wie Gladbach wegschießen und Real ist halt noch krasser - trifft es halt nicht. Warum war den Bosz nach dem Spiel so angepisst? Warum wurde er in London ausgecoacht. Wie oft stand Gladbach frei vor Bürki? Was war denn mit der individuellen Klasse gegen 10 Freiburger?
Das nicht, aber es macht die Sache einfacher. Und solche Sichtweisen _ wie Gladbach wegschießen und Real ist halt noch krasser - trifft es halt nicht. Warum war den Bosz nach dem Spiel so angepisst? Warum wurde er in London ausgecoacht. Wie oft stand Gladbach frei vor Bürki? Was war denn mit der individuellen Klasse gegen 10 Freiburger?
Du solltest den Spielverlauf evt. mal betrachten, der ist nicht immer der den ein Ergebnis wiedergibt, mit Ausnahme Real. Wenn man Gladbach 6:1 aus dem Stadion bombt, dann ist das eine deutliche Sprache, jedenfalls eine ganz andere als wenn man mit 3:2 glücklich in München gewinnt obwohl man hätte selber mindesten 5:1 das Stadion verlassen und gegen Tottenham wird auch wie so oft das 2:2 was wir machen in einer sehr guten Phase und es nicht zählt. An wie viele Spiele vergangene Saison kannst du dich erinnern wo wir nicht ohne hängen und würgen uns irgendwie durchgerungen haben und in der CL Gruppenphase lagen wir wie gesagt 2x hinten gegen Real, haben knapp 1:0 gegen Lissabon gewonnen daheim und gegen Warschau 8:4 gespielt, gegen Benfica das Hinnspiel verloren, Monaco lass ich da raus, ganz andere Umstände für alle Beteiligten, wir spielen dieses Jahr nur CL, weil der Schiri uns gegen Hoffenheim geholfen hat und wir in einem Harakiri Spiel gegen Bremen 4:3 durch einen Elfer am Ende gewonnen haben und zwar nicht in einem Spiel wo es einen offenen Schlagabtausch gab, sondern wir uns eins ums andere mal düpieren lassen mussten. Auch da kannst du den Fehler finden im übrigen mit einem Trainer der die Bundesliga aus dem FF kennt und nicht erst seit 3 Monaten diese kennen lernen muss. Als ob Bosz hier antanzt und alles vernichtet was uns da vor den Bug rennt, dass muss er auch gar nicht, Fußball soll er spielen lassen und nicht irgendwelche Psychospielchen treiben mit allem und jedem und am Ende noch mit den eigenen Spielern.
Zitat von Bremer_Hesse
Tottenham hat uns geschlagen. Durch Anpassung ihrer Taktik. Wir haben letzte Saison mit einer deutlich schwächeren Mannschaft zweimal gegen Real gepunktet, Vergiss einfacch diese unsionnigen Rechtfertigungen, dass eine Niederlage gegen Real unvermeidbar wäre.
Tottenham hat uns geschlagen. Durch Anpassung ihrer Taktik. Wir haben letzte Saison mit einer deutlich schwächeren Mannschaft zweimal gegen Real gepunktet, Vergiss einfacch diese unsionnigen Rechtfertigungen, dass eine Niederlage gegen Real unvermeidbar wäre.
Tottenham hat gegen West Ham ein paar Tage später ganz genauso gespielt wie gegen uns, schreib du bitte nicht Dinge die du nicht wissen kannst, wenn du die jeweiligen Teams nicht verfolgst. Ganz genau so wie sie uns besiegt haben, haben sie West Ham zerlegt, hinten kompakt, 2-3 Stationen, Ball zu Kane und wieder von vorne. Schau dir das Spiel an gegen West Ham, im Kicker oder der Bild stehen da meistens nur die Ergebnisse und gegen Real kann jedes Team auf dem Planeten zu jederzeit und egal mit welchem Trainer oder sonstwas verlieren, jederzeit, liegt einfach daran das sie zu den Top 3 der Welt gehören.
Zitat von Bremer_Hesse
Ja, gegen zwei Topteams verloren und gegen den größten Konkurrenten um eine der Saisonziele zuu erreichen. Gewonnen haben wir gegen kein Top-Team..,und wie gesagt. Du siehst die Dinge viel zu simple und liegst bei einigen Aussagen echt daneben. Aber letztlich willst DSu mit diesem langen Text doch auch nur die Niederlagen irgendwie rechtfertigen, ohne das Bosz Fehler gemacht hat oder seine Systeme aktuell nur semi-gut funktionieren...
Ja, gegen zwei Topteams verloren und gegen den größten Konkurrenten um eine der Saisonziele zuu erreichen. Gewonnen haben wir gegen kein Top-Team..,und wie gesagt. Du siehst die Dinge viel zu simple und liegst bei einigen Aussagen echt daneben. Aber letztlich willst DSu mit diesem langen Text doch auch nur die Niederlagen irgendwie rechtfertigen, ohne das Bosz Fehler gemacht hat oder seine Systeme aktuell nur semi-gut funktionieren...
Nee ich schreibe so lange Texte weil ich es nicht ertragen kann wenn man mit Argumenten um sich wirft die nun mal nicht stimmen und es ist nun mal nicht damit abgetan Bosz einen Fehler vorzuwerfen dass wenn wir hätten ein anderes System verwendet, ein Real zu schlagen wäre, so einfach ist das also gegen ein Spitzenteam wie Real und Tottenham in der CL, einfach nur ein anderes System, dass wie schon paar mal erwähnt noch niemand darauf gekommen ist wundert mich irgendwie.
Semi gut funktioniert ist das eine, wir stehen nach 6 Spieltagen auf Platz 1 in der Bundesliga, also so schlecht ist das jetzt nicht, im übrigen muss ich Bosz auch nicht verteidigen, ich weiß nur dass neue Systeme auch nicht über Nacht sich etablieren lassen, was ich aber weiß ist das ein relativ fixes schneller zu erlernen ist als jedes Wochenende eine neue Psycho-Idee, da wir noch immer nicht Bayern oder Barca sind, deswegen bin ich ganz zuversichtlich mit meinen Prognosen in die Zukunft und als die CL Gruppe ausgelost wurde, da dann anzunehmen dass es nicht im Bereich des möglichen liegen könnte diese evt. dieses Jahr nicht zu meistern, naja, ist dann eben alles andere als realitätsnah, wie gesagt, evt. weniger bei Spieleverlagerung lesen und mehr Live Spiele beobachten, insbesondere die von Tottenham, so flexibel sind die nicht, die haben nur mittlerweile brutale Qualität und das sind Fakten, zu Real muss man nichts sagen und da du ja gerne auch den SC mit ins Boot nimmst, du als "Pep-Experte" hast ja sicher mitbekommen was er gesagt hat über Teams die sich zu 10 hinten reinstellen, es gibt dazu eine Analyse von ihm persönlich vor paar Jahren, die ist sehr aufschlußreich, interessant weil er sie auch ein wenig lustig erzählt und bringt auch ein wenig Licht ins dunkel, deshalb lege ich dir Nahe, wenn man sich schon so aus dem Fenster lehnt, es dann nicht mit Lyric aus der Sportbild niederschreiben und diese mit Spielverlagerung zu mixen um dann die Phrasen der Medien hier zu untermauern wie unflexibel Bosz doch ist, das muss nämlich nicht der Realität entsprechen, denn wenn es so wäre, hätten wir nur noch Tuchels auf der Bank. Schau rüber zu Nagelsmann wie flexibel der spielen gelassen hat bzw. immer noch spielen lässt, der blickt halt nur das er in Hoffenheim mit ner Bayern Taktik eher nicht so gut fahren würde und warum hat er eigentlich nicht mal Liverpool geknackt?! Die waren doch auch nur vierter in ihrer Liga, echt seltsam das ganze.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BvB_4_ever am 30.09.2017 um 03:27 Uhr bearbeitet
30.09.2017 - 15:38 Uhr
Zitat von t0x1m
Weil auch über die grundsätzliche Qualität einiger Spieler (z.B. Bürki, Piszu, Socke) gesprochen wurde und ihnen individuelle Fehler gegen Tottenham und Real angekreidet wurden und gleichzeitig versucht wurde das System damit in Schutz zu nehmen. Du liegst allerdings absolut richtig das meine Wortwahl äußerst mies gewählt und so sicherlich nicht hätte bestehen bleiben sollen
Zitat von Dotz86
Wenn man doch weis, dass Entwicklungsstand und Qualität zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind, warum willst du den Kontext dann dennoch explizit falsch darstellen?
Zitat von t0x1m
Auch hier muss ich gegensteuern bzw. mind. das geschriebene für spätere Tage festhalten. Sofern das kein Problem des Systems Bosz gewesen ist, sondern die Qualität (Entwicklungsstand ist sicher etwas anderes als Qualität aber ich lasse es trotzdem mal so stehen) der Spieler in Frage gestellt wird, muss der Trainer auch automatisch sein System den vorhanden Spielern anpassen, die Spieler von Real oder Barca sind leider nicht zu haben für den BVB
Zitat von gelbschreib
Für mich eine Niederlage die eher die Grenzen des aktuellen Entwicklungsstandes der Mannschaft herausarbeitet als die Grenzen des Systems Bosz.
Zitat von HejaHejaBvB
Dass der Zugriff nicht so gut war, ist dann aber auch eben ein Auswuchs des ganzen. Real hat mit Kroos, Modric, Casemiro und(!) Isco im Zentrum agiert und den Ball viel zirkulieren lassen. Ein pressingresistenteres Mittelfeld soll mir mal jemand zeigen! Sprich, ich bin da voll auf eurer Seite: Im Prinzip hat man nicht hoch genug gestanden und vor allem Modric und Kroos aus gebührendem Respekt nicht häufig genug unter Druck gesetzt.
In Ansätzen hat das aber durchaus funktioniert, ich erinnere mich an einige wirklich gute Umschaltsituationen, in denen dann aber die Präzision in der (vor-)letzten Aktion gefehlt hat. Dadurch wurden das gar keine augenscheinlichen Chancen und das ganze wird retrospektiv weniger diskutiert weil nicht augenscheinlich relevant, aber diese Momente waren da! Und das sicherlich häufiger als Real das wollte und vor allem auch als das auch nur ansatzweise normal wäre.
Ich hoffe Bosz lässt sich durch die völlig undifferenzierte Kritik in den Medien nicht von seiner Philosophie abbringen. Die guten Ansätze waren da, das Team muss das nur einfach noch mehr verinnerlichen und den Respekt vor solchen Gegnern verlieren. Dann ist die Chance so erfolgreich zu sein definitiv höher, als alle paar Wochen mal den Schalter umzulegen und sich hinten zu verschanzen. Dafür ist dieses Team nicht gemacht.
Zitat von gelbschreib
Ich bin froh dass ich nicht der Einzige bin der das so sieht. Ich hatte es schon im STT glaub ich geschrieben: Das weder Fisch noch Fleisch: Weder tief genug zum reinen Verteidigen und konterspiel noch hoch genug, um Real wirklich beim Aufbau unter Druck zu setzen. Insofern verstehe ich diesen Teil der Kritik mit dem zu hoch stehen auch nicht. Es kam aber auch noch dazu, dass der Zugriff nicht so gut war, vielleicht auch weil man nicht hoch genug stand, aber auch, weil man meinem Gefühl nach einige entscheidende Zonen nicht gut genug kontrollierte.
Zitat von BlueCheese
So siehts aus! Da würden die ganzen "die standen viel zu hoch"-Kritiker zwar ziemlich blöd aus der Wäsche schauen, wenn man ihnen sagt, dass sie eigentlich höher hätten stehen müssen.. Aber so ist es letztendlich.
Der Fehler an der schlechten Performance liegt nicht an Bosz' System. Das könnte man sagen, wenn alle Spieler sein System gespielt und umgesetzt hätten, aber das war eben nicht der Fall. Da war einfach zu viel Respekt / Angst mit dabei.
Zitat von Harlekin
Ich habe gerade keine Zeit für ein ausführliches Posting, fand aber, dass am Mittwoch sehr gut zu sehen war, dass den Spielern nach der ersten Madrid-Chance die Düse ging und sie zu tief standen. Das ist aber genau der Kardinalfehler: Wenn man nicht brutal hoch steht, sondern nur hoch, hat der Gegner a) Zeit für die Pässe in die Schnittstellen und b) trotzdem ausreichend Raum, um in die Schnittstellen einzulaufen. Heißt: Das macht gegen sehr starke Gegner sofort die Taktik hinfällig. Das "wir waren immer einen Schritt zu spät", was nach dem Spiel beklagt wurde, ist exakt ein Symptom von: Wir standen zu tief und waren nicht mutig genug.
Deswegen hat Bosz zurecht auch Kritik an der Spielweise geübt. So seltsam es klingt: wenn der BVB erfolgreich sein möchte international, dann muss die Mannschaft sich trauen, was den Mut zum hohen Stehen angeht wirklich wie Barca in den ersten Pep-Jahren zu spielen. Anders wird es nicht funktionieren - aber das wird m.E. klappen. Wartet mal ab. Dass die Jungs das am Anfang auf dem Platz völlig kontraintuitiv finden und gefühlt 'viel' zu hoch stehen und ständig den Rückwärtsgang einlegen wollen, wenn man gegen Madrid spielt und die einen gerade ausgekontert haben: vollkommen klar. Auf Dauer werden sie das abstellen.
Leider habe ich gerade keine Zeit, um Szenen rauszusuchen. Vergleicht mal die ersten paar Minuten des Madrid-Spiels, dann kommt ein Konter, maximal ein zweiter - und der BVB verliert den Mut. Wenn ihr dann noch die Bundesligaspiele daneben legt, seht ihr genau, dass der BVB tiefer stand (aber eben nicht: Mourinho-Mauer, sondern immer noch hoch) und damit Real genau die nötigen Meter gelassen hat. Das war garantiert nicht die Bosz-Ansage, sondern Angst vor der eigenen Courage, weil die Spielweise so neu ist.
Ich habe gerade keine Zeit für ein ausführliches Posting, fand aber, dass am Mittwoch sehr gut zu sehen war, dass den Spielern nach der ersten Madrid-Chance die Düse ging und sie zu tief standen. Das ist aber genau der Kardinalfehler: Wenn man nicht brutal hoch steht, sondern nur hoch, hat der Gegner a) Zeit für die Pässe in die Schnittstellen und b) trotzdem ausreichend Raum, um in die Schnittstellen einzulaufen. Heißt: Das macht gegen sehr starke Gegner sofort die Taktik hinfällig. Das "wir waren immer einen Schritt zu spät", was nach dem Spiel beklagt wurde, ist exakt ein Symptom von: Wir standen zu tief und waren nicht mutig genug.
Deswegen hat Bosz zurecht auch Kritik an der Spielweise geübt. So seltsam es klingt: wenn der BVB erfolgreich sein möchte international, dann muss die Mannschaft sich trauen, was den Mut zum hohen Stehen angeht wirklich wie Barca in den ersten Pep-Jahren zu spielen. Anders wird es nicht funktionieren - aber das wird m.E. klappen. Wartet mal ab. Dass die Jungs das am Anfang auf dem Platz völlig kontraintuitiv finden und gefühlt 'viel' zu hoch stehen und ständig den Rückwärtsgang einlegen wollen, wenn man gegen Madrid spielt und die einen gerade ausgekontert haben: vollkommen klar. Auf Dauer werden sie das abstellen.
Leider habe ich gerade keine Zeit, um Szenen rauszusuchen. Vergleicht mal die ersten paar Minuten des Madrid-Spiels, dann kommt ein Konter, maximal ein zweiter - und der BVB verliert den Mut. Wenn ihr dann noch die Bundesligaspiele daneben legt, seht ihr genau, dass der BVB tiefer stand (aber eben nicht: Mourinho-Mauer, sondern immer noch hoch) und damit Real genau die nötigen Meter gelassen hat. Das war garantiert nicht die Bosz-Ansage, sondern Angst vor der eigenen Courage, weil die Spielweise so neu ist.
So siehts aus! Da würden die ganzen "die standen viel zu hoch"-Kritiker zwar ziemlich blöd aus der Wäsche schauen, wenn man ihnen sagt, dass sie eigentlich höher hätten stehen müssen.. Aber so ist es letztendlich.
Der Fehler an der schlechten Performance liegt nicht an Bosz' System. Das könnte man sagen, wenn alle Spieler sein System gespielt und umgesetzt hätten, aber das war eben nicht der Fall. Da war einfach zu viel Respekt / Angst mit dabei.
Ich bin froh dass ich nicht der Einzige bin der das so sieht. Ich hatte es schon im STT glaub ich geschrieben: Das weder Fisch noch Fleisch: Weder tief genug zum reinen Verteidigen und konterspiel noch hoch genug, um Real wirklich beim Aufbau unter Druck zu setzen. Insofern verstehe ich diesen Teil der Kritik mit dem zu hoch stehen auch nicht. Es kam aber auch noch dazu, dass der Zugriff nicht so gut war, vielleicht auch weil man nicht hoch genug stand, aber auch, weil man meinem Gefühl nach einige entscheidende Zonen nicht gut genug kontrollierte.
Dass der Zugriff nicht so gut war, ist dann aber auch eben ein Auswuchs des ganzen. Real hat mit Kroos, Modric, Casemiro und(!) Isco im Zentrum agiert und den Ball viel zirkulieren lassen. Ein pressingresistenteres Mittelfeld soll mir mal jemand zeigen! Sprich, ich bin da voll auf eurer Seite: Im Prinzip hat man nicht hoch genug gestanden und vor allem Modric und Kroos aus gebührendem Respekt nicht häufig genug unter Druck gesetzt.
In Ansätzen hat das aber durchaus funktioniert, ich erinnere mich an einige wirklich gute Umschaltsituationen, in denen dann aber die Präzision in der (vor-)letzten Aktion gefehlt hat. Dadurch wurden das gar keine augenscheinlichen Chancen und das ganze wird retrospektiv weniger diskutiert weil nicht augenscheinlich relevant, aber diese Momente waren da! Und das sicherlich häufiger als Real das wollte und vor allem auch als das auch nur ansatzweise normal wäre.
Ich hoffe Bosz lässt sich durch die völlig undifferenzierte Kritik in den Medien nicht von seiner Philosophie abbringen. Die guten Ansätze waren da, das Team muss das nur einfach noch mehr verinnerlichen und den Respekt vor solchen Gegnern verlieren. Dann ist die Chance so erfolgreich zu sein definitiv höher, als alle paar Wochen mal den Schalter umzulegen und sich hinten zu verschanzen. Dafür ist dieses Team nicht gemacht.
Für mich eine Niederlage die eher die Grenzen des aktuellen Entwicklungsstandes der Mannschaft herausarbeitet als die Grenzen des Systems Bosz.
Auch hier muss ich gegensteuern bzw. mind. das geschriebene für spätere Tage festhalten. Sofern das kein Problem des Systems Bosz gewesen ist, sondern die Qualität (Entwicklungsstand ist sicher etwas anderes als Qualität aber ich lasse es trotzdem mal so stehen) der Spieler in Frage gestellt wird, muss der Trainer auch automatisch sein System den vorhanden Spielern anpassen, die Spieler von Real oder Barca sind leider nicht zu haben für den BVB

Wenn man doch weis, dass Entwicklungsstand und Qualität zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind, warum willst du den Kontext dann dennoch explizit falsch darstellen?
Weil auch über die grundsätzliche Qualität einiger Spieler (z.B. Bürki, Piszu, Socke) gesprochen wurde und ihnen individuelle Fehler gegen Tottenham und Real angekreidet wurden und gleichzeitig versucht wurde das System damit in Schutz zu nehmen. Du liegst allerdings absolut richtig das meine Wortwahl äußerst mies gewählt und so sicherlich nicht hätte bestehen bleiben sollen

Den Text den du zitiert hast, kannst du aber schon lesen oder?
30.09.2017 - 17:03 Uhr
Zitat von t0x1m
Weil auch über die grundsätzliche Qualität einiger Spieler (z.B. Bürki, Piszu, Socke) gesprochen wurde und ihnen individuelle Fehler gegen Tottenham und Real angekreidet wurden und gleichzeitig versucht wurde das System damit in Schutz zu nehmen. Du liegst allerdings absolut richtig das meine Wortwahl äußerst mies gewählt und so sicherlich nicht hätte bestehen bleiben sollen
Weil auch über die grundsätzliche Qualität einiger Spieler (z.B. Bürki, Piszu, Socke) gesprochen wurde und ihnen individuelle Fehler gegen Tottenham und Real angekreidet wurden und gleichzeitig versucht wurde das System damit in Schutz zu nehmen. Du liegst allerdings absolut richtig das meine Wortwahl äußerst mies gewählt und so sicherlich nicht hätte bestehen bleiben sollen

Grundsätzliche Qualität eines jeden Spielers kann durch Gruppendynamik kaschiert werden, oder wie hat es ein Großkreuz zu 2 Meisterschaften, einem DFB Pokal und einer Weltmeisterschaft geschafft und zwar als tragende Säule, mal abgesehen von der Nationalmannschaft, aber auch zur WM wird man nicht einfach so eingeladen! Glaubst du es bringt einer Entwicklung eines Systems und der damit verbunden Festigung eines Systems wenn man sich gegen Gegner wie Real dann plötzlich auf ein anderes System switcht, weil das eigene präferierte womöglich als unflexibel und zu gefährlich erachtet wird?! Wo als gegen solche Teams bekommt man konsequent Feedback über das eigene System und den damit evt. noch verbundenen Fehlern.Mechanismen und Automatismen, wenn nicht in solchen Spielen gegen die absolute Spitze Europas oder grundsätzlich in Spitzenspielen?!
Ein Tuchel switche quasi immer, daraus kristallisierten sich zunächst mal zwei Dinge, absolute Könner wie Dembele sahen gut aus und wuchsen über sich hinaus, aber nicht des Systems wegen, sondern weil es eben absolute Könner sind, Spieler mit weniger Potenzial gingen dann eher unter, es war dann gegen Ende oder im Laufe der ganzen Saison eher Spiele die aufgrund von Einzelaktionen entschieden wurden sind und weniger einer gesamtmannschaftlichen Leistung. Die Tuchel-"Bitch" Ginter (und ich mein das nicht abwertend gegenüber Ginter in Bezug auf seine Persönlichkeit sondern darauf bezogen wie viele verschiedene Anforderungen er unter Tuchel unterworfen war letzte Saison) hat dann genau so performt wie er da ab und an über den Platz gekrochen ist. Im Jahr davor hatte er weit weniger Aufgaben zu erfüllen und spielte eine überragende Saison größtenteils auf RV.
Du wirst never erfolgreich spielen wenn du dich ständig dem Gegner mit deinem System anpassen wirst und nicht gerade Spieler wie eines der elitären Teams Europas besitzt, du wirst wenn du dich in einem relativ fixen System mit der Zeit eingespielt hast, über die Gruppenstärke im gesamten eher Spieler fördern die evt. nicht so ein Potenzial haben mit ner Peak nach oben und die anderen wie ein Dembele, Reus, Auba sind ohnehin weltklasse, denen ist es egal in was für einem System sie spielen müssen.
Schau dir Auba an, er hat unter Klopp super performt, unter Tuchel nun unter Bosz, das ist ein Ausnahmespieler, ein Ginter nicht, auch ein Piszu nicht trotzdem hat es ein relativ fixes System wie unter Klopp damals oder auch unter Tuchel in seinem ersten Jahr was bewirkt?! Gruppendynamische Stärken mit weniger Aufgaben im komplizierten und mehr Aufgaben im einfachen (Ginter RV die und die Zone, die und die Aufgabe) und schon läuft das System mit der Zeit rund. Warum Tuchel dann letzte Saison sich gezwungen sah eine Taktische Revolution versuchen zu etablieren mit der Möglichkeit in jedem Spiel gegen quasi jeden Gegner unberechenbar zu agieren weiß ich nicht aber man muss ihm zugutehalten wie auch Bosz, dass alles seine Zeit braucht, wäre Tuchel noch hier und hätte genau so weitergemacht, würde sicherlich über kurz oder lang auch sein System mehr Früchte tragen als letzte Saison es phasenweise der Fall war und somit sind wir wieder bei Zeit, Bosz braucht auch mal Zeit und das Team auch und es wird natürlich auch unter Bosz Rückschläge geben, aber in einem relativ fixen System mit klaren Anweisungen für den und den Spieler wird eher die Stärke über die Gruppe auf den Platz sich irgendwann rauskristallisieren, so dass man nen unerfahren Toljan und einen alternden Piszu eher auffangen kann in einem Kollektiv als in einem System was sich von Woche zu Woche ändert.
Ich will damit nur sagen dass Bosz sein Ding sicherlich nicht das Maß aller Dinge ist und sein wird, sowas gibt es nicht wenn man nicht gerade Barca in einer goldenen Generation ist, aber es wird mit der Zeit sich bei den Spielern in den Köpfen manifestieren und je nach Ausrichtung dann über kurz oder lange auch Spiele gegen vermeintliche Übergegner offener gestalten, jedenfalls ist das perspektivisch gesehen wahrscheinlicher, als wenn man sein System welches man präferiert dann mal kurz umswitcht weil real kommt und dann immer noch keine Garantie hat dass die einen wegbomben, dann lieber auf dem Niveau sein eigenes Ding versuchen durchzuziehen und dann daraus lernen, perfektionieren und ganz wichtig, beibehalten, so wie Klopp es getan hat, so wie Pep es getan hat bei Bayern, so wie Nagelsmann es derzeit bei Hoffenheim macht, ein Mourinho, ein Conte und auch ein Pochettino von Tottenham der stur an seinem Umschaltspiel festgehalten hat und jetzt bzw. bereits letzte Saison die Früchte daraus trägt und richtig erfolgreich mit den Spurs derzeit unterwegs ist. Die weniger potenziell guten Spieler bringen sich manschaftsdienlich ein mit relativ einfachen Aufgaben auf dem Platz und die die weltklasse haben wie Kane profitieren daraus, dass eben die weniger guten ein System aus dem FF können, dadurch weniger Fehler begehen (individuelle mal Außen vor gelassen) und somit eine Gruppendynamik sich etabliert die sehr erfolgreichen Fußball auch in höheren Etagen zulässt mit Spielern in den eigenen Reihen die dann eher overperformen als überfordert über den Platz zu rennen, bestes Beispiel dafür ever ist eben Klopp, der ganz genau dass so gemacht hat und die Aussage zählt dabei einfach nicht dass das ja ein ganz neues System ist und niemand es kannte, was zählt ist wie es ein trainer geschafft hat aus Spielern wie Schmelle, Piszu, Kevin etc deutsche Meister und Pokalsieger bis hin sogar zu Weltmeistern zu machen, sicherlich nicht weil er auf die krasse Unberechenbarkeit durch Flexibilität gesetzt hat und sicherlich nicht weil es die Überspieler plötzlich waren, sondern und auch nicht weil das Prinzip und die Philosophie die er spielen gelassen hat noch neu war! Sind denn die anderen Team so dumm in der Bundesliga dass sie es in zwei Jahren nicht schaffen genug Videomaterial vom BvB zu analyisieren um das System dann zu durchleuchten?! Zwei Jahre am Stück und auch noch darüber hinaus?! Niemand konnte es knacken in der Zeit weil es soooo neu war?! Nein, durch konstanz im System hatten die Spieler es einfacher sich drauf einzustellen und aus bitteren Niederlagen die wir auch damals hatten insbesondere in der EL und CL zu lernen und nix zu switchen sondern immer weitermachen bis man es blind kann und dann, dann kann es tatsächlich passieren das overperformt wird im kollektiv, dazu ein paar weltklasse Spieler und schon hast einen sehr erfolgreichen Cocktail, woher ich das weiß?! Die Geschichte des Fußballs zeigt es in der Vergangenheit, kannst Barca nehmen auf einem ganz anderen Niveau, oder Bayern oder auch unseren BvB usw...
Was Tuchel letzte Saison getrieben hat weiß ich nicht, warum das ganze bleibt sein Geheimnis, das soll kein Vorwurf sein, bin mir sicher hätte er weiter daran gearbeitet oder arbeiten dürfen wäre es mit der Zeit auch besser geworden, aber alles braucht eben seine Zeit, Pep war am ANfang bei den Bayern und auch bei City erstmal nicht so der Heilsbringer wie man es erwartet hätte spielerisch, mit der Zeit aber seine Philosophie dem Team eingeimpft und nun kommen die Kritiker und wollen Bosz irgendwas versuchen näher zu bringen was besser sein soll, nach 3 Monaten in der in der Bl und ohne CL Erfahrung, genau solche Spiele wie gegen Tottenham und Real sind wichtig für ihn, um daraus zu lernen für sein System und nicht um daraus zu lernen andere Systeme für den Gegner anzupassen, wir sind zwar kein Barca oder Real, aber eben auch nicht Darmstadt oder Köln, es gibt für uns absolut keine Notwendigkeit unseren Stil an den Gegner anpassen zu müssen mit der Hoffnung dass es sich dann eben so etabliert mit der Zeit, dass dann eben auch ein real mehr Probleme bekommen kann und wer beide Spiele gesehen hat wird wohl auch erkennen können dass da trotzdem zu jeder Zeit immer was drin war für uns, trotz dem vermeintlich falschem System und vor allem trotz dessen dass wir nach wie vor in einer Entwicklung dessen sind und wie sagte Tuchel es letztes Jahr so schön im Zitat?! Wenn man im 3 Tagesryhtmus ran muss, dann kann man neue Dinge nur im Live-Betrieb testen und ausprobieren und das kann gutgehen, muss es aber nicht, zumindest hat man aber dann die Erkentniss daraus wo man dann noch an den Schrauben weiterdrehen kann!
Eines der Dinge wo der gute Tuchel absolut Recht hat, warum er dann direkt ne Woche drauf wieder alles über den Haufen wirft, nunja, wie gesagt, das bleibt dann sein Geheimnis, man muss ihm auch zugutehalten dass da auch vieles Kadertechnisch durchgewürfelt wurde und er dass dann trotz allem ganz gut gemanaged hat aber einen Punkt den viele dabei nicht berücksichtigen ist eben auch jener, dass das Team auch da richtig Bock drauf hat es so zu spielen wie der Trainer es sich vorstellt, denn wenn da das Vertrauen flöten geht, bleibt nicht mal ein Carlo davon verschont und das ist kein fehler des eigentlichen Systems, sondern des Trainers das zu erkennen, sprich wie bei Tuchel letzte Saison, Kabine verloren und das wars, Carlo jetzt, könnte Bosz auch passieren aber derzeit machen die Jungs nicht den Eindruck, auch ganz offensichtlich auf dem Platz, als ob sie kein Bock darauf hätten es so zu spielen wie es gerade passiert und das ist immer erstmal ein gutes Indiz darauf, das sich längerfristig gesehen auch Erfolg am Fließband einpendeln kann, jedenfalls wahrscheinlicher als eben die Methodik die Tuchel vergangene Saison angewandt hat, teilweise aus verständlichen Gründen, teilweise wo man sich dann ähnlich wie bei Bayern gegen Paris denken musste bei der Aufstellung?! WTF hat er da bitte jetzt schon wieder vor??
30.09.2017 - 18:05 Uhr
Freut mich, dass er das heute offen anspricht. Kein Schönreden, keine Ausreden. Aber auch keine überharte Kritik am Team.
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