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Peter Bosz
Geburtsdatum 21.11.1963
Alter 62
Nat. Niederlande  Niederlande
Funktion Trainer
Akt. Verein PSV Eindhoven

Peter Bosz [Trainer]

06.06.2017 - 13:06 Uhr
Peter Bosz [Trainer] |#2001
14.09.2017 - 23:34 Uhr
Nach der gestrigen Enttäuschunb über ein wirklich zerfahrenes Spiel, mit Fehleintscheidungen und maßig individueller Fehler, die uns das Überwintern in der CL kosten könnten, muss man hier auch mal was positives feststellen.

Es gab kein lamentieren über die krassen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, dass ist mir auch gegen die übertriebende Härte der Freiburger schon aufgefallen. Der Ton ist meist sehr sachlich und selbstreflektiert, eine sehr gute Entwicklung.

Ich glaube ferner, dass das Offenlegen der systemischen Schwäche zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison, förderlich für den übrigen Verlauf der Saison sein kann. Wir haben mit WOB, Hertha, Freiburg und den Spurs, gegen vier sehr unterschiedliche Mannschaften bespielt. Ich hoffe dass man die Spiele eingehend analysiert und die gewonnen Daten zielgerichtet einsetzt, um bessere individuelle Matchpläne zu erstellen.

Der FC wird wird ne harte Nuss, ich bin sehr gespannt wie das gelöst wird !
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kloppo2107 am 14.09.2017 um 23:35 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2002
15.09.2017 - 13:13 Uhr
Ruhr Nachrichten BVB @RNBVB
#Bosz: "Werden auch in den kommenden Spielen rotieren. Wir haben einen breiten Kader mit hoher Qualität." #BVBKOE

•     •     •

Immer weiter, und lauter, Borussia!
Peter Bosz [Trainer] |#2003
15.09.2017 - 13:26 Uhr
Zitat von Zocker7

Ruhr Nachrichten BVB @RNBVB
#Bosz: "Werden auch in den kommenden Spielen rotieren. Wir haben einen breiten Kader mit hoher Qualität." #BVBKOE

Und das ist mMn bei dem Spielpensum auch absolut richtig. Unser Kader ist qualitativ richtig stark besetzt, da gibt es ein Grundgerüst und ansonsten eben Rotation.

Bosz hat die klare Aufgabe, in den kommenden Wochen das System weiter zu festigen. Das ist aber auch keine Einbahnstrasse und die Spieler müssen sich genauso darauf einlassen, offen und lernbereit sein.

Dazu wird es spannend zu sehen sein, wie sich die Abläufe bei dauerhafter Rotation verfestigen können. So blöd das Tottenham-Spiel auch war, es war genau so wichtig das Dahoud, Kagawa, Toljan und Yarmolenko Einsatzminuten sammeln konnten. Ich denke, diese Kicker sind nun auch schon einen Schritt weiter, haben ein paar Minuten auf dem Buckel und konnten sehr schnell sehen, wo man dringend Nachholbedarf hat.

Gegen Köln erwarte ich eine Kopie des Hertha-Spiels, erhoffe mir eine höherer Konstanz bei der offensiven Ballzirkulation und mehr Durchschlagskraft.

•     •     •

"Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung, egal wie es steht." - Nick Hornby (Fever Pitch)

Nur der BVB!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von KiwiDenny am 15.09.2017 um 13:27 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#2004
15.09.2017 - 14:03 Uhr
Zitat von Harlekin
Ich würde in jedem Fall zustimmen, dass das Gegenpressing nicht gut funktioniert hat. Vor allem bei den Gegentoren war das der Fall. Und zwar, weil der BVB zu langsam (!) nach vorne (!) gerückt ist. Und das finde ich doch bemerkenswert - meiner Meinung nach bestätigt das sogar Bosz' Arbeit. Und es bestätigt, dass es auf hohem Niveau einfach noch Abstimmungszeit und mehr Vertrauens ins nach vorne Verteidigen braucht.



Sehr interessant, dass in der Sueddeutschen (Print) genau umgekehrt (und damit auf Bela-Rethy-Mainstream-Niveau) argumentiert wird. Im Online-Bereich der Zeitung findet sich ein etwas anderer Artikel, der wie folgt schildert:

Im Vergleich zu seinem Vorgänger Thomas Tuchel hat Bosz den Aufenthaltsbereich des defensiven Mittelfeldspielers - in diesem Fall Sahin - nach vorne verschoben. Die Dortmunder versuchten mit ihrer Abwehrlinie so weit wie möglich ans gegnerische Tor zu rücken, ungeachtet der Stärken Tottenhams. Die Innenverteidiger standen teils in der Mitte der gegnerischen Hälfte, selbst bei Ballverlust wichen sie nicht zurück, sondern probierten oft, den Ball direkt wiederzugewinnen. Weil die Außenverteidiger ihre Bindung zu den zentralen Abwehrspielern zugunsten der Offensive aufgaben, ergab sich daraus eine Systematik, in welcher der Ball gut zirkulierte, von rechts nach links etwa, in die Mitte oder vor und zurück - bloß darf bei dieser Systematik der Ball quasi überhaupt nicht verloren gehen, was natürlich nicht umzusetzen ist.

http://www.sueddeutsche.de/sport/bvb-in-der-champions-league-und-dann-loesen-sich-auch-noch-goetzes-zaehne-1.3666215

Schön zu sehen, wie weit die professionelle Journaille mittlerweile vom Know-How der Entwicklung im Fußball hinterherhinkt. Allerdings hat man das schon bei der legendären Arbeit von Jürgen Klopp während der Fußball-WM als Analytiker im TV (vor seiner Tätigkeit beim BVB) erkennen können, wenn man denn wollte.

Nachgerade absurd sind doch Äußerungen wie diese.

Die Innenverteidigung mit dem Griechen Sokratis und dem Türken Ömer Toprak ist dem Antrittstempo der meisten Stürmer nicht gewachsen. Bosz sah das Problem schon in der Anfangsphase, aber ihm war es offensichtlich egal - und den Spurs logischerweise auch.

Offensichtlich egal?
Echt jetzt?
Peter Bosz [Trainer] |#2005
15.09.2017 - 14:35 Uhr
Zitat von Gorgoroth
Zitat von Harlekin

Ich würde in jedem Fall zustimmen, dass das Gegenpressing nicht gut funktioniert hat. Vor allem bei den Gegentoren war das der Fall. Und zwar, weil der BVB zu langsam (!) nach vorne (!) gerückt ist. Und das finde ich doch bemerkenswert - meiner Meinung nach bestätigt das sogar Bosz' Arbeit. Und es bestätigt, dass es auf hohem Niveau einfach noch Abstimmungszeit und mehr Vertrauens ins nach vorne Verteidigen braucht.



Sehr interessant, dass in der Sueddeutschen (Print) genau umgekehrt (und damit auf Bela-Rethy-Mainstream-Niveau) argumentiert wird. Im Online-Bereich der Zeitung findet sich ein etwas anderer Artikel, der wie folgt schildert:

Im Vergleich zu seinem Vorgänger Thomas Tuchel hat Bosz den Aufenthaltsbereich des defensiven Mittelfeldspielers - in diesem Fall Sahin - nach vorne verschoben. Die Dortmunder versuchten mit ihrer Abwehrlinie so weit wie möglich ans gegnerische Tor zu rücken, ungeachtet der Stärken Tottenhams. Die Innenverteidiger standen teils in der Mitte der gegnerischen Hälfte, selbst bei Ballverlust wichen sie nicht zurück, sondern probierten oft, den Ball direkt wiederzugewinnen. Weil die Außenverteidiger ihre Bindung zu den zentralen Abwehrspielern zugunsten der Offensive aufgaben, ergab sich daraus eine Systematik, in welcher der Ball gut zirkulierte, von rechts nach links etwa, in die Mitte oder vor und zurück - bloß darf bei dieser Systematik der Ball quasi überhaupt nicht verloren gehen, was natürlich nicht umzusetzen ist.

http://www.sueddeutsche.de/sport/bvb-in-der-champions-league-und-dann-loesen-sich-auch-noch-goetzes-zaehne-1.3666215

Schön zu sehen, wie weit die professionelle Journaille mittlerweile vom Know-How der Entwicklung im Fußball hinterherhinkt. Allerdings hat man das schon bei der legendären Arbeit von Jürgen Klopp während der Fußball-WM als Analytiker im TV (vor seiner Tätigkeit beim BVB) erkennen können, wenn man denn wollte.

Nachgerade absurd sind doch Äußerungen wie diese.

Die Innenverteidigung mit dem Griechen Sokratis und dem Türken Ömer Toprak ist dem Antrittstempo der meisten Stürmer nicht gewachsen. Bosz sah das Problem schon in der Anfangsphase, aber ihm war es offensichtlich egal - und den Spurs logischerweise auch.

Offensichtlich egal?
Echt jetzt?


Warum absurd? Ich habe auch keinen Plan B oder irgendeine Form von cleverem Ingame-Coaching von Bosz gesehen.
Peter Bosz [Trainer] |#2006
15.09.2017 - 14:39 Uhr
Schade das unsere Verantwortlichen wieder alles schön reden.

Tottenham hat nicht einmal auf unser Tor geschossen? Hat er Halluzinationen? Son und Kane haben direkt nach der Halbzeit direkt die Gelegenheiten uns komplett zu töten, verfehlen jeweils nur knapp. Dazu noch die Chancen wo die Spurs alleine auf unser Tor rennen, und Toljan gerade noch dazwischen kam.

Man scheint mal wieder völlig die falschen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen. Nicht wir haben Tottenham dominiert, sondern die uns. Die haben uns das Tempo aufgedrückt, und nicht anders herum, nur weil wir mehr Ballbesitz hatten.

Tottenham stand tief, und uns fiel nichts ein. Mal haben sie bereits höher attackiert, und uns fiel nichts ein.
Mit Ball haben sie schnell und geradlienig angegriffen, wogegen wir ebenfalls alt aussahen. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung.

Bitter, das wir das 2:2 nicht bekommen haben, aber um ehrlich zu sein bin ich nicht felsenfest davon überzeugt das wir dann nicht verloren hätten, dafür waren wir insgesamt einfach zu konzeptlos.
Peter Bosz [Trainer] |#2007
15.09.2017 - 14:42 Uhr
Zitat von lmbw3
Schade das unsere Verantwortlichen wieder alles schön reden.

Tottenham hat nicht einmal auf unser Tor geschossen? Hat er Halluzinationen?


Nö aber du anscheinend, da Bosz klar machte, dass er von der ersten Halbzeit spricht.
Peter Bosz [Trainer] |#2008
15.09.2017 - 14:52 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von lmbw3

Schade das unsere Verantwortlichen wieder alles schön reden.

Tottenham hat nicht einmal auf unser Tor geschossen? Hat er Halluzinationen?


Nö aber du anscheinend, da Bosz klar machte, dass er von der ersten Halbzeit spricht.


Dann ist es mein Fehler, habe wohl was nicht mitbekommen.
Peter Bosz [Trainer] |#2009
15.09.2017 - 15:02 Uhr
Zitat von lmbw3
Schade das unsere Verantwortlichen wieder alles schön reden.

Tottenham hat nicht einmal auf unser Tor geschossen? Hat er Halluzinationen? Son und Kane haben direkt nach der Halbzeit direkt die Gelegenheiten uns komplett zu töten, verfehlen jeweils nur knapp. Dazu noch die Chancen wo die Spurs alleine auf unser Tor rennen, und Toljan gerade noch dazwischen kam.

Man scheint mal wieder völlig die falschen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen. Nicht wir haben Tottenham dominiert, sondern die uns. Die haben uns das Tempo aufgedrückt, und nicht anders herum, nur weil wir mehr Ballbesitz hatten.

Tottenham stand tief, und uns fiel nichts ein. Mal haben sie bereits höher attackiert, und uns fiel nichts ein.
Mit Ball haben sie schnell und geradlienig angegriffen, wogegen wir ebenfalls alt aussahen. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung.

Bitter, das wir das 2:2 nicht bekommen haben, aber um ehrlich zu sein bin ich nicht felsenfest davon überzeugt das wir dann nicht verloren hätten, dafür waren wir insgesamt einfach zu konzeptlos.


Puhhh es ist anstrengend wenn man Aussagen nicht versteht oder nicht richtig zuhört.

Bosz hat ausschließlich von Halbzeit 1 gesprochen und die war genau so wie er geschildert hat. In Halbzeit 2 gabs eigentlich erstmal ein reguläres Tor zum 2-2 was nicht gegeben wurde und dann das 3-1 und durch diese Situationen wurde der Stecker beim Team komplett gezogen, anschließend hätte Tottenham aus ihren Chancen locker das 4 oder 5-1 machen können, aber diese Phase ist wie gesagt nachdem der Stecker gezogen wurde und fällt nicht in die erste Halbzeit die Bosz angesprochen hat.

Der BVB hat das ganze Spiel in Halbzeit 1 dominiert und selbst Pochettino hat gesagt dass ihm das so nicht gefallen hat und auch nicht ganz geplant war, zumal der BVB zu einigen Chancen bzw. kurz vor Chancen gekommen ist, kann mich an 2 einfache Pässe einmal von Pulisic und einmal von Kagawa erinnern, wo man erwarten muss den Ball da über einige Meter normal zu spielen und wir haben jeweils eine 1000%tige. Tottenham stand nichtmal sonderlich gut bzw. der BVB hat das im Ballbesitz gut gemacht, denn trotz der destruktiven Spielweise gabs Lücken und Möglichkeiten. Auba wenn etwas mitdenkt nimmt Pulisic das Tor nicht weg, da waren wirklich einige Situationen.

Bosz analysiert richtig, denn wenn wir uns nicht in den einzelnen Duellen in Halbzeit 1 anstellen wie E-Jugendliche dann gehen wir mit einer Führung in die Halbzeit und das Spiel wird in Halbzeit 2 auch etwas anders da Tottenham dann mehr rauskommen muss. Darauf gilt es aufzubauen und so eine Leistung ohne diese groben Schnitzer über die gesamten 90 Minuten durchzuziehen.
Peter Bosz [Trainer] |#2010
15.09.2017 - 15:33 Uhr
Zitat von Yantaix
Zitat von Gorgoroth

Zitat von Harlekin

Ich würde in jedem Fall zustimmen, dass das Gegenpressing nicht gut funktioniert hat. Vor allem bei den Gegentoren war das der Fall. Und zwar, weil der BVB zu langsam (!) nach vorne (!) gerückt ist. Und das finde ich doch bemerkenswert - meiner Meinung nach bestätigt das sogar Bosz' Arbeit. Und es bestätigt, dass es auf hohem Niveau einfach noch Abstimmungszeit und mehr Vertrauens ins nach vorne Verteidigen braucht.



Sehr interessant, dass in der Sueddeutschen (Print) genau umgekehrt (und damit auf Bela-Rethy-Mainstream-Niveau) argumentiert wird. Im Online-Bereich der Zeitung findet sich ein etwas anderer Artikel, der wie folgt schildert:

Im Vergleich zu seinem Vorgänger Thomas Tuchel hat Bosz den Aufenthaltsbereich des defensiven Mittelfeldspielers - in diesem Fall Sahin - nach vorne verschoben. Die Dortmunder versuchten mit ihrer Abwehrlinie so weit wie möglich ans gegnerische Tor zu rücken, ungeachtet der Stärken Tottenhams. Die Innenverteidiger standen teils in der Mitte der gegnerischen Hälfte, selbst bei Ballverlust wichen sie nicht zurück, sondern probierten oft, den Ball direkt wiederzugewinnen. Weil die Außenverteidiger ihre Bindung zu den zentralen Abwehrspielern zugunsten der Offensive aufgaben, ergab sich daraus eine Systematik, in welcher der Ball gut zirkulierte, von rechts nach links etwa, in die Mitte oder vor und zurück - bloß darf bei dieser Systematik der Ball quasi überhaupt nicht verloren gehen, was natürlich nicht umzusetzen ist.

http://www.sueddeutsche.de/sport/bvb-in-der-champions-league-und-dann-loesen-sich-auch-noch-goetzes-zaehne-1.3666215

Schön zu sehen, wie weit die professionelle Journaille mittlerweile vom Know-How der Entwicklung im Fußball hinterherhinkt. Allerdings hat man das schon bei der legendären Arbeit von Jürgen Klopp während der Fußball-WM als Analytiker im TV (vor seiner Tätigkeit beim BVB) erkennen können, wenn man denn wollte.

Nachgerade absurd sind doch Äußerungen wie diese.

Die Innenverteidigung mit dem Griechen Sokratis und dem Türken Ömer Toprak ist dem Antrittstempo der meisten Stürmer nicht gewachsen. Bosz sah das Problem schon in der Anfangsphase, aber ihm war es offensichtlich egal - und den Spurs logischerweise auch.

Offensichtlich egal?
Echt jetzt?


Warum absurd? Ich habe auch keinen Plan B oder irgendeine Form von cleverem Ingame-Coaching von Bosz gesehen.


Und ganz offensichtlich hast den Sinn meines Beitrages auch nicht gesehen.
Macht ja nix...
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