| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
14.09.2017 - 08:33 Uhr
Zitat von Simia
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
14.09.2017 - 08:50 Uhr
Zitat von Simia
Kane hatten nen Sahnetag weils ihm leicht gemacht wurde, und während Tottenham in England gut ist, sind sie keine Topmannschaft, und unter dem BVB anzusiedeln.
Kane hatten nen Sahnetag weils ihm leicht gemacht wurde, und während Tottenham in England gut ist, sind sie keine Topmannschaft, und unter dem BVB anzusiedeln.
Ich gebe dir bei vielem Recht, was du hier schreibst, gerade in taktischer Hinsicht.
Aber bei dem von mir zitierten Satz nicht. Meiner Meinung nach ist Tottenham auf einem Niveau von Dortmund. Die haben sich auch extremst entwickelt seitdem Pochettino da ist und haben auch exzellente Einzelspieler wie Kane, Eriksen und Son. Wir reden hier vom englischen Vizemeister. Was glaubt man hier eigentlich? Dass man im Vorbeigehen 2. in der Gruppe wird? Ich habe schon bei der Auslosung nicht verstanden, warum alle gesagt haben, dass wir locker 2. werden. Mir war schon da bewusst, dass es verdammt eng wird und dass wir uns mit Tottenham um den 2. Platz bekämpfen werden. Und das gestern war ein verdammt wichtiges Spiel, auswärts beim direkten Konkurrenten um Platz 2. Leider war es direkt das erste Spiel in der Gruppenphase. Ich hätte mir gewünscht, dass es später stattfindet, um mehr Zeit zu haben. Und kommt mir jetzt nicht mit Sätzen wie "letzte Saison waren wir auch vor Real" etc. Mag sein, trotzdem ist Real immernoch ganz klar über uns anzusiedeln.
Aber bei den Leuten, die Tottemham klein reden, habe ich das Gefühl, dass sie die englische Liga 0,0 verfolgen.
14.09.2017 - 09:23 Uhr
Zitat von DerMoe
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
Zitat von Simia
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
Genau das ist wahrscheinlich auch das ärgerliche an diesem Spiel: man hat es nicht wegen taktisch überlegener Spurs verloren, sondern wegen eigener, individueller Unzulänglichkeiten. Gerade Kane macht das beim zweiten Tor individuell überragend, aber taktisch herausgespielt war davon rein gar nichts und er hat letztendlich auch jedes Geschenk angenommen, das er bekommen hat. Der Ball zu ihm war ein einigermaßen unbedrängter Klärungsversuch, bei dem Sokratis wie eine lästige Fliege abgeschüttelt wird, Sahin bereits den Ball hat und alles machen darf, außer sich hinzulegen, Toprak aggressiver zu werke geht, als er am Rande des 16ers dann dran ist und Bürki sein Eck zumacht. 5 Fehler hintereinander! Das war unter Klopp keine Trainervorgabe, unter Tuchel nicht und unter Bosz erst recht nicht, sondern einfach 5x hintereinander die falsche Entscheidung, obwohl es in den allermeisten Fällen eigentlich weit weniger Optionen gab sich falsch zu entscheiden.
Das zog sich meines Erachtens auch so durch das Spiel, da in entscheidenden Momenten die falsche Entscheidung getroffen wurde, Robustheit, Mut oder Präzision gefehlt hat und vor allem auch - in meinen Augen - der Zusammenhalt der letzten Wochen, wenn man ins Gegenpressing ging. Denn Tottenham hatte Luft zum atmen. Nicht viel, aber die Bälle, die am Ende durchrutschten, war eigentlich nur möglich, weil der BVB im Pressing und Gegenpressing nicht den Druck der letzten Wochen entwickelte und zu häufig weit wegstand, was sich dann bis zur Defensivreihe fortsetzte. Trotzdem war das Spiel gewinnbar und ein Unentschieden wäre alles andere als das falsche Ergebnis gewesen, wenn man sich überlegt, wie sehr sich der BVB selbst geschlagen hat.
Allein wenn ich bedenke, was Aubameyang und Pulisic für gemeinsame Aktionen hatten, dann ist da schon einiges bezeichnend, wie wenig eigentlich gefehlt hat, aber wie man am Ende dann doch selbst Schuld war. In der einen Situation legt Pulisic Aubameyang auf, spielt den Ball vielleicht aber nicht scharf genug vor das Tor, sodass Vertonghen noch rankommt, bevor Aubameyang nur noch einschieben muss. In der anderen Situation spielt Aubameyang den Ball zu scharf herein und Pulisic kommt nicht mehr ran. Es fehlten an der Stelle eben Kleinigkeiten, entscheidende Kleinigkeiten, die Tottenham nicht gefehlt haben, weil sie im Grunde auch das Maximum aus ihren Chancen gemacht haben! Zumal es noch eine dritte Aktion von Aubameyang und Pulisic gab, die fast schon bezeichnend war, weil Aubameyang klar im Abseits stehend noch zum Ball geht, den Pulisic im nächsten Moment versenkt. Da kann man sagen, dass der Torjägerinstinkt eben durchkam, aber eigentlich war es einfach nur nicht wach genug in dieser Situation. Und von diesen Situationen gab es von vielen Spielern eben zu viele, weswegen man sich über die Niederlage auch nicht beschweren darf - auch nicht beim Schiedsrichter.
Trotzdem zeigen allein diese 3 Szenen eben auch, dass gestern gar nicht so viel gefehlt hat. Dementsprechend gilt es eigentlich nun, so ärgerlich die Niederlage für den Moment war, das Positive mitzunehmen. Denn eigentlich war man gestern, trotz einer individuell häufig ganz schwachen Leistung - weswegen sich die Probleme auch kaum auf mannschaftstaktische Aspekte runterbrechen lassen -, auf Augenhöhe mit keinem so schlechten Gegner.
14.09.2017 - 09:27 Uhr
Zitat von DerMoe
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
Zitat von Simia
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
Deine Aussagen zu Bürki's Fehlern werden auch von der Statistik gestützt. Hier ist eine statistische Auswertung aller Torschüsse zu finden.
Wie man sehen kann ist bei allen Toren die Wahrscheinlichkeit sehr klein, aus diesen Positionen ein Tor zu schießen. Statistisch gesehen müsste man aus diesen Situationen bestimmt mehr als zwanzig mal auf das Tor schießen, um überhaupt auf einen Torerfolg hoffen zu können (Der Wert lässt sich nicht genau ablesen, da er einfach zu klein ist).
Also entweder unterstellt man Kane und Son einen sensationellen Abschluss (wie bei Yarmolenko) oder es war wohl ein klarer Torwartfehler.
14.09.2017 - 09:56 Uhr
Zitat von BVBBC
Genau das ist wahrscheinlich auch das ärgerliche an diesem Spiel: man hat es nicht wegen taktisch überlegener Spurs verloren, sondern wegen eigener, individueller Unzulänglichkeiten. Gerade Kane macht das beim zweiten Tor individuell überragend, aber taktisch herausgespielt war davon rein gar nichts und er hat letztendlich auch jedes Geschenk angenommen, das er bekommen hat. Der Ball zu ihm war ein einigermaßen unbedrängter Klärungsversuch, bei dem Sokratis wie eine lästige Fliege abgeschüttelt wird, Sahin bereits den Ball hat und alles machen darf, außer sich hinzulegen, Toprak aggressiver zu werke geht, als er am Rande des 16ers dann dran ist und Bürki sein Eck zumacht. 5 Fehler hintereinander! Das war unter Klopp keine Trainervorgabe, unter Tuchel nicht und unter Bosz erst recht nicht, sondern einfach 5x hintereinander die falsche Entscheidung, obwohl es in den allermeisten Fällen eigentlich weit weniger Optionen gab sich falsch zu entscheiden.
Das zog sich meines Erachtens auch so durch das Spiel, da in entscheidenden Momenten die falsche Entscheidung getroffen wurde, Robustheit, Mut oder Präzision gefehlt hat und vor allem auch - in meinen Augen - der Zusammenhalt der letzten Wochen, wenn man ins Gegenpressing ging. Denn Tottenham hatte Luft zum atmen. Nicht viel, aber die Bälle, die am Ende durchrutschten, war eigentlich nur möglich, weil der BVB im Pressing und Gegenpressing nicht den Druck der letzten Wochen entwickelte und zu häufig weit wegstand, was sich dann bis zur Defensivreihe fortsetzte. Trotzdem war das Spiel gewinnbar und ein Unentschieden wäre alles andere als das falsche Ergebnis gewesen, wenn man sich überlegt, wie sehr sich der BVB selbst geschlagen hat.
Allein wenn ich bedenke, was Aubameyang und Pulisic für gemeinsame Aktionen hatten, dann ist da schon einiges bezeichnend, wie wenig eigentlich gefehlt hat, aber wie man am Ende dann doch selbst Schuld war. In der einen Situation legt Pulisic Aubameyang auf, spielt den Ball vielleicht aber nicht scharf genug vor das Tor, sodass Vertonghen noch rankommt, bevor Aubameyang nur noch einschieben muss. In der anderen Situation spielt Aubameyang den Ball zu scharf herein und Pulisic kommt nicht mehr ran. Es fehlten an der Stelle eben Kleinigkeiten, entscheidende Kleinigkeiten, die Tottenham nicht gefehlt haben, weil sie im Grunde auch das Maximum aus ihren Chancen gemacht haben! Zumal es noch eine dritte Aktion von Aubameyang und Pulisic gab, die fast schon bezeichnend war, weil Aubameyang klar im Abseits stehend noch zum Ball geht, den Pulisic im nächsten Moment versenkt. Da kann man sagen, dass der Torjägerinstinkt eben durchkam, aber eigentlich war es einfach nur nicht wach genug in dieser Situation. Und von diesen Situationen gab es von vielen Spielern eben zu viele, weswegen man sich über die Niederlage auch nicht beschweren darf - auch nicht beim Schiedsrichter.
Trotzdem zeigen allein diese 3 Szenen eben auch, dass gestern gar nicht so viel gefehlt hat. Dementsprechend gilt es eigentlich nun, so ärgerlich die Niederlage für den Moment war, das Positive mitzunehmen. Denn eigentlich war man gestern, trotz einer individuell häufig ganz schwachen Leistung - weswegen sich die Probleme auch kaum auf mannschaftstaktische Aspekte runterbrechen lassen -, auf Augenhöhe mit keinem so schlechten Gegner.
Zitat von DerMoe
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
Zitat von Simia
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
"Krasse" individuelle Fehler enstanden aufgrund von 1v1 Situationen und Tempogegenstößen unter Druck. Was wiederum der Staffelung geschuldet ist. Da war kein individueller Fehler der Marke Pischu gegen Monaco dabei, ohne jeglichen Druck einfach über den Ball haun. Die Fehler wurden von Tottenham erzwungen.
Und genau das meine ich mit Siegerrhetorik.
Dass Bürki 2 mal falsch steht hat Tottenham erzwungen? Das ist kein krasser individueller Fehler?
Dass Sahin nicht den Ball weghaut sondern fällt wie ein Sack Mehl ist kein individueller Fehler?
Dass der Schiedsrichterassistent nen ganzen Meter Abseits falsch sieht hat Tottenham erzwungen?
Das ist einfach Blödsinn. Natürlich hatte Tottenham seine Chancen, aber gerade die ersten beiden Tore waren krasse, unerzwungene Fehler.
Und dass das zweite Dortmunder Tor nicht gegeben wird, das das ganze Spiel verändert hätte ist auch ein krasser individueller Fehler den man wohl kaum dem geilen Tottenhamer System zuordnen kann.
Genau das ist wahrscheinlich auch das ärgerliche an diesem Spiel: man hat es nicht wegen taktisch überlegener Spurs verloren, sondern wegen eigener, individueller Unzulänglichkeiten. Gerade Kane macht das beim zweiten Tor individuell überragend, aber taktisch herausgespielt war davon rein gar nichts und er hat letztendlich auch jedes Geschenk angenommen, das er bekommen hat. Der Ball zu ihm war ein einigermaßen unbedrängter Klärungsversuch, bei dem Sokratis wie eine lästige Fliege abgeschüttelt wird, Sahin bereits den Ball hat und alles machen darf, außer sich hinzulegen, Toprak aggressiver zu werke geht, als er am Rande des 16ers dann dran ist und Bürki sein Eck zumacht. 5 Fehler hintereinander! Das war unter Klopp keine Trainervorgabe, unter Tuchel nicht und unter Bosz erst recht nicht, sondern einfach 5x hintereinander die falsche Entscheidung, obwohl es in den allermeisten Fällen eigentlich weit weniger Optionen gab sich falsch zu entscheiden.
Das zog sich meines Erachtens auch so durch das Spiel, da in entscheidenden Momenten die falsche Entscheidung getroffen wurde, Robustheit, Mut oder Präzision gefehlt hat und vor allem auch - in meinen Augen - der Zusammenhalt der letzten Wochen, wenn man ins Gegenpressing ging. Denn Tottenham hatte Luft zum atmen. Nicht viel, aber die Bälle, die am Ende durchrutschten, war eigentlich nur möglich, weil der BVB im Pressing und Gegenpressing nicht den Druck der letzten Wochen entwickelte und zu häufig weit wegstand, was sich dann bis zur Defensivreihe fortsetzte. Trotzdem war das Spiel gewinnbar und ein Unentschieden wäre alles andere als das falsche Ergebnis gewesen, wenn man sich überlegt, wie sehr sich der BVB selbst geschlagen hat.
Allein wenn ich bedenke, was Aubameyang und Pulisic für gemeinsame Aktionen hatten, dann ist da schon einiges bezeichnend, wie wenig eigentlich gefehlt hat, aber wie man am Ende dann doch selbst Schuld war. In der einen Situation legt Pulisic Aubameyang auf, spielt den Ball vielleicht aber nicht scharf genug vor das Tor, sodass Vertonghen noch rankommt, bevor Aubameyang nur noch einschieben muss. In der anderen Situation spielt Aubameyang den Ball zu scharf herein und Pulisic kommt nicht mehr ran. Es fehlten an der Stelle eben Kleinigkeiten, entscheidende Kleinigkeiten, die Tottenham nicht gefehlt haben, weil sie im Grunde auch das Maximum aus ihren Chancen gemacht haben! Zumal es noch eine dritte Aktion von Aubameyang und Pulisic gab, die fast schon bezeichnend war, weil Aubameyang klar im Abseits stehend noch zum Ball geht, den Pulisic im nächsten Moment versenkt. Da kann man sagen, dass der Torjägerinstinkt eben durchkam, aber eigentlich war es einfach nur nicht wach genug in dieser Situation. Und von diesen Situationen gab es von vielen Spielern eben zu viele, weswegen man sich über die Niederlage auch nicht beschweren darf - auch nicht beim Schiedsrichter.
Trotzdem zeigen allein diese 3 Szenen eben auch, dass gestern gar nicht so viel gefehlt hat. Dementsprechend gilt es eigentlich nun, so ärgerlich die Niederlage für den Moment war, das Positive mitzunehmen. Denn eigentlich war man gestern, trotz einer individuell häufig ganz schwachen Leistung - weswegen sich die Probleme auch kaum auf mannschaftstaktische Aspekte runterbrechen lassen -, auf Augenhöhe mit keinem so schlechten Gegner.
Ich denke auch, ein wesentlicher Aspekt war, dass das Matchglück komplett auf Tottenham's Seite war. Ein Unentschieden oder auch ein Sieg für uns, wären nicht unverdient gewesen.
Die individuellen Fehler bewerte ich allerdings ein bisschen anders. Enttäuscht war ich in diesem Punkt in erster Linie von Bürki, von dem ich solche Fehler nicht erwarte. Die anderen Fehler können, meiner Meinung nach, eben vorkommen.
Dass ein Kane sich auch gegen Sokratis mal körperlich durchsetzen kann, ist für mich nicht unerwartet. Auch der Stellungsfehler von Sokratis vor dem 1:0, wodurch Son von ihm erst im Strafraum gestellt werden kann, ist nicht so ungewöhnlich bei Sokratis.
Wenn Sahin in der letzte Linie verteidigen muss, was als 6er eben mal vorkommt, zeigt er nicht der erste Mal Probleme. Hier wird einfach sein Geschwindigskeitsdefizit sehr deutlich. Ich denke, Sahin sieht, dass Kane ihn überlaufen wird und lässt sich deswegen beim Körperkontakt fallen, um das Foul zu ziehen.
Klar sind das alles Fehler, die nicht unbedingt passieren müssen. Aber das gilt wohl bei jedem Gegentor. Für mich waren die individuellen Leistungen unserer Spieler, bis auf Bürki, noch im Bereich des erwartbaren. Natürlich unter Berücksichtigung eines sehr robusten, zweikampfstarken Gegners, der kompakt steht und auf Konter lauert (bei denen viele Spieler mit Tempo vorstoßen).
Taktisch war für mich vor allem die erste Halbzeit absolut in Ordnung. In der zweiten hatte man dann den Faden verloren. Ich denke, dies war in erster Linie dem Spielverlauf geschuldet und Bosz hatte deswegen kaum Möglichkeiten, dies zu korrigieren.
14.09.2017 - 11:55 Uhr
Ich frage mich allerdings, wie variabel Bosz in Sachen Taktik ist. Er passt schon einige Dinge an, gestern hat er beispielsweise die Aufteilung im Dreiermittelfeld verändert. Das ist wertfrei gemeint, ob das nun gut oder falsch war, ist erstmal egal. Ansonsten hat man den gewohnten Spielstil gesehen, die Mannschaft stand stets sehr hoch und versuchte immer wieder ins Gegenpressing zu kommen. Das Gegenpressing hat leider nicht durchgängig funktioniert und gegen unsere desolate Viererkette war es ein Kinderspiel Bälle so in den freien Raum zu spielen, dass es gefährlich wurde.
Jetzt mal konkret gefragt, wird Bosz die Mannschaft auch im Bernabeu 90 Minuten so spielen lassen? Bis jetzt konnte ich jedenfalls keine andere Marschroute erkennen. In den ersten Bundesligaspielen konnte man die zaghaften gegnerischen Angriffsbemühungen total mit Gegenpressing ersticken. Gegen spielstarke Mannschaften wird das aktuell aber wohl kaum so gut gelingen.
Jetzt mal konkret gefragt, wird Bosz die Mannschaft auch im Bernabeu 90 Minuten so spielen lassen? Bis jetzt konnte ich jedenfalls keine andere Marschroute erkennen. In den ersten Bundesligaspielen konnte man die zaghaften gegnerischen Angriffsbemühungen total mit Gegenpressing ersticken. Gegen spielstarke Mannschaften wird das aktuell aber wohl kaum so gut gelingen.
14.09.2017 - 12:12 Uhr
Eigentlich macht Bosz alles richtig. Die Mischung aus Klopp-Fussball (Pressing, Gegenpressing, hochstehen, Umschalten etc.) und Tuchel-Fussball (Ballbesitz, Positionsspiel etc.) passt mMn perfekt zum Verein, zu den Fans und vor allem zur Mannschaft. Mit Übung, Training und Praxis wird das auch immer besser werden.
Aktuell werden wir aber gegen spielstarke Teams (wovon es ja zum Glück nicht sooo viele gibt) Probleme damit haben. Die können nun mal auch ein starkes intensives Pressing überspielen und was dann passiert haben wir gestern gesehen.
In Ballbesitz ist mir das Positionsspiel oft noch zu starr, aber das wird.
Aber generell sind wir auf aller bestem Wege!
Aktuell werden wir aber gegen spielstarke Teams (wovon es ja zum Glück nicht sooo viele gibt) Probleme damit haben. Die können nun mal auch ein starkes intensives Pressing überspielen und was dann passiert haben wir gestern gesehen.
In Ballbesitz ist mir das Positionsspiel oft noch zu starr, aber das wird.
Aber generell sind wir auf aller bestem Wege!
14.09.2017 - 12:15 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Ich frage mich allerdings, wie variabel Bosz in Sachen Taktik ist. Er passt schon einige Dinge an, gestern hat er beispielsweise die Aufteilung im Dreiermittelfeld verändert. Das ist wertfrei gemeint, ob das nun gut oder falsch war, ist erstmal egal. Ansonsten hat man den gewohnten Spielstil gesehen, die Mannschaft stand stets sehr hoch und versuchte immer wieder ins Gegenpressing zu kommen. Das Gegenpressing hat leider nicht durchgängig funktioniert und gegen unsere desolate Viererkette war es ein Kinderspiel Bälle so in den freien Raum zu spielen, dass es gefährlich wurde.
Jetzt mal konkret gefragt, wird Bosz die Mannschaft auch im Bernabeu 90 Minuten so spielen lassen? Bis jetzt konnte ich jedenfalls keine andere Marschroute erkennen. In den ersten Bundesligaspielen konnte man die zaghaften gegnerischen Angriffsbemühungen total mit Gegenpressing ersticken. Gegen spielstarke Mannschaften wird das aktuell aber wohl kaum so gut gelingen.
Ich frage mich allerdings, wie variabel Bosz in Sachen Taktik ist. Er passt schon einige Dinge an, gestern hat er beispielsweise die Aufteilung im Dreiermittelfeld verändert. Das ist wertfrei gemeint, ob das nun gut oder falsch war, ist erstmal egal. Ansonsten hat man den gewohnten Spielstil gesehen, die Mannschaft stand stets sehr hoch und versuchte immer wieder ins Gegenpressing zu kommen. Das Gegenpressing hat leider nicht durchgängig funktioniert und gegen unsere desolate Viererkette war es ein Kinderspiel Bälle so in den freien Raum zu spielen, dass es gefährlich wurde.
Jetzt mal konkret gefragt, wird Bosz die Mannschaft auch im Bernabeu 90 Minuten so spielen lassen? Bis jetzt konnte ich jedenfalls keine andere Marschroute erkennen. In den ersten Bundesligaspielen konnte man die zaghaften gegnerischen Angriffsbemühungen total mit Gegenpressing ersticken. Gegen spielstarke Mannschaften wird das aktuell aber wohl kaum so gut gelingen.
Ich glaube eher das bei Mannschaften die mitspielen wollen, das Pressing eher funktioniert. Tottenham hat doch gestern nur eins gemacht, lang Bälle auf die Stürmer. Damit hebelt man eben das komplette Mittelfeldpressing aus. Das ist jetzt auch nichts neues, hier kommt es dann auf die Absicherung an, da stand man größtenteils nicht kompakt genug.
Eins sollte klar sein, die Spielweise von Bosz wird für sowas immer anfällig sein, wir stehen nunmal extrem hoch, da braucht man dann halt schnelle Starke IV die sowas dann verhindern. Das war gestern eben nicht der Fall, dann klingelt es auf dem Niveau halt zweimal.
14.09.2017 - 12:21 Uhr
Zitat von rep0r
Ich glaube eher das bei Mannschaften die mitspielen wollen, das Pressing eher funktioniert. Tottenham hat doch gestern nur eins gemacht, lang Bälle auf die Stürmer. Damit hebelt man eben das komplette Mittelfeldpressing aus. Das ist jetzt auch nichts neues, hier kommt es dann auf die Absicherung an, da stand man größtenteils nicht kompakt genug.
Eins sollte klar sein, die Spielweise von Bosz wird für sowas immer anfällig sein, wir stehen nunmal extrem hoch, da braucht man dann halt schnelle Starke IV die sowas dann verhindern. Das war gestern eben nicht der Fall, dann klingelt es auf dem Niveau halt zweimal.
Zitat von Doc_Gonzo
Ich frage mich allerdings, wie variabel Bosz in Sachen Taktik ist. Er passt schon einige Dinge an, gestern hat er beispielsweise die Aufteilung im Dreiermittelfeld verändert. Das ist wertfrei gemeint, ob das nun gut oder falsch war, ist erstmal egal. Ansonsten hat man den gewohnten Spielstil gesehen, die Mannschaft stand stets sehr hoch und versuchte immer wieder ins Gegenpressing zu kommen. Das Gegenpressing hat leider nicht durchgängig funktioniert und gegen unsere desolate Viererkette war es ein Kinderspiel Bälle so in den freien Raum zu spielen, dass es gefährlich wurde.
Jetzt mal konkret gefragt, wird Bosz die Mannschaft auch im Bernabeu 90 Minuten so spielen lassen? Bis jetzt konnte ich jedenfalls keine andere Marschroute erkennen. In den ersten Bundesligaspielen konnte man die zaghaften gegnerischen Angriffsbemühungen total mit Gegenpressing ersticken. Gegen spielstarke Mannschaften wird das aktuell aber wohl kaum so gut gelingen.
Ich frage mich allerdings, wie variabel Bosz in Sachen Taktik ist. Er passt schon einige Dinge an, gestern hat er beispielsweise die Aufteilung im Dreiermittelfeld verändert. Das ist wertfrei gemeint, ob das nun gut oder falsch war, ist erstmal egal. Ansonsten hat man den gewohnten Spielstil gesehen, die Mannschaft stand stets sehr hoch und versuchte immer wieder ins Gegenpressing zu kommen. Das Gegenpressing hat leider nicht durchgängig funktioniert und gegen unsere desolate Viererkette war es ein Kinderspiel Bälle so in den freien Raum zu spielen, dass es gefährlich wurde.
Jetzt mal konkret gefragt, wird Bosz die Mannschaft auch im Bernabeu 90 Minuten so spielen lassen? Bis jetzt konnte ich jedenfalls keine andere Marschroute erkennen. In den ersten Bundesligaspielen konnte man die zaghaften gegnerischen Angriffsbemühungen total mit Gegenpressing ersticken. Gegen spielstarke Mannschaften wird das aktuell aber wohl kaum so gut gelingen.
Ich glaube eher das bei Mannschaften die mitspielen wollen, das Pressing eher funktioniert. Tottenham hat doch gestern nur eins gemacht, lang Bälle auf die Stürmer. Damit hebelt man eben das komplette Mittelfeldpressing aus. Das ist jetzt auch nichts neues, hier kommt es dann auf die Absicherung an, da stand man größtenteils nicht kompakt genug.
Eins sollte klar sein, die Spielweise von Bosz wird für sowas immer anfällig sein, wir stehen nunmal extrem hoch, da braucht man dann halt schnelle Starke IV die sowas dann verhindern. Das war gestern eben nicht der Fall, dann klingelt es auf dem Niveau halt zweimal.
Diese Bälle hinter die Viererkette kamen aber nicht nur aus Tottenhams Abwehr, sondern im weiteren Verlauf auch immer wieder aus deren Mittelfeld. Es hat auch nicht nur zwei mal geklingelt, sondern drei mal und in der gesamten zweiten Halbzeit kam Tottenham zu diversen gefährlichen Kontern.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn diese hochriskante Spielweise Bosz' einzige Möglichkeit ist, wird man gegen manche Gegner auf die Fresse bekommen. Das hat Tuchel beispielsweise beim 1:5 in München erlebt. Ich denke nicht, dass man im Bernabeu so spielen sollte. Die spielen die langen Bälle auf noch stärkere Stürmer noch wesentlich besser. Wenn man gegen Ronaldo und Bale 90 Minuten die Viererkette auf Höhe der Mittelinie postiert, dürfte es aber zumindest spektakulär werden.
Schnelligkeit der Verteidiger hilft auch nur bedingt weiter. Sokratis ist bestimmt nicht langsam, nützt aber wenig, wenn er dauernd falsch steht und zur Krönung noch regelmäßig das Abseits aufhebt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 14.09.2017 um 12:23 Uhr bearbeitet
14.09.2017 - 12:34 Uhr
Zitat von Simia
Ernsthaft? 4231 mit hohen Außenverteidigern gegen eine Flügelspieler Mannschaft? Hohe Linie auf nem großen Rasen gegen schnelle gegnerische Spieler? Jeder Tottenham-Konter immer wieder nach dem gleichen Schema hinter die Außenverteidiger die komplett allein gelassen wurden. Im 433 kann man gegnerische Außenspieler wenigstens mit nem Mittelfeldspieler doppeln wenn man tiefer steht, aber nicht beim 4231. Dazu schwache Mittelfeldstaffelung durch die doppel 6 womit jeder etwas höhere zweite Ball beim Gegner gelandet ist, was immer wieder nen neuen Konter eingeleitet hat.
Mindestens hätte er die Verteidigung nach den ersten beiden Toren tiefer schieben müssen, aber nix is passiert und das hätte 5 mehr Gegentore geben können wenn Tottenham nen besseren Abschluß hätte. Bosz hat stur das komplette Spiel mit gleicher Taktik und Fehler durchgezogen, null Anpassung.
Mag ja sein das manche (mich eingeschlossen) mit Anti-Bosz überreagieren, aber blindes Gutreden ist genauso unnötig. Das war heut ne katatrophale Leistung, nach bereits nem sehr schwachen Freiburg Spiel und nem sehr mauen Hertha Spiel das ebenfalls individuelle Topmomente brauchte, und definitiv nicht Dortmund würdig. Tottenham is individuell ganz klar schwächer, und in Wembley noch extra schwach.
In diesem Spiel hätte Dortmund tiefer stehen müssen und Tottenham das Ruder überlassen, dazu 433 gegen die Außenstürmer und das Spiel wär umgekeht ausgegangen.
Zitat von Pfostenkracher
Im ernst, wäre schade, sollte uns dass dieses Jahr aus der CL herausbefördern, maßgebliche Fehler kann ich aber bei Bosz selbst nicht feststellen, gibt solche Spiele wo du die ersten zwei gegnerischen Chancen fängst, siehe München letzte Rückrunde, tust du nichts drann.
Im ernst, wäre schade, sollte uns dass dieses Jahr aus der CL herausbefördern, maßgebliche Fehler kann ich aber bei Bosz selbst nicht feststellen, gibt solche Spiele wo du die ersten zwei gegnerischen Chancen fängst, siehe München letzte Rückrunde, tust du nichts drann.
Ernsthaft? 4231 mit hohen Außenverteidigern gegen eine Flügelspieler Mannschaft? Hohe Linie auf nem großen Rasen gegen schnelle gegnerische Spieler? Jeder Tottenham-Konter immer wieder nach dem gleichen Schema hinter die Außenverteidiger die komplett allein gelassen wurden. Im 433 kann man gegnerische Außenspieler wenigstens mit nem Mittelfeldspieler doppeln wenn man tiefer steht, aber nicht beim 4231. Dazu schwache Mittelfeldstaffelung durch die doppel 6 womit jeder etwas höhere zweite Ball beim Gegner gelandet ist, was immer wieder nen neuen Konter eingeleitet hat.
Mindestens hätte er die Verteidigung nach den ersten beiden Toren tiefer schieben müssen, aber nix is passiert und das hätte 5 mehr Gegentore geben können wenn Tottenham nen besseren Abschluß hätte. Bosz hat stur das komplette Spiel mit gleicher Taktik und Fehler durchgezogen, null Anpassung.
Mag ja sein das manche (mich eingeschlossen) mit Anti-Bosz überreagieren, aber blindes Gutreden ist genauso unnötig. Das war heut ne katatrophale Leistung, nach bereits nem sehr schwachen Freiburg Spiel und nem sehr mauen Hertha Spiel das ebenfalls individuelle Topmomente brauchte, und definitiv nicht Dortmund würdig. Tottenham is individuell ganz klar schwächer, und in Wembley noch extra schwach.
In diesem Spiel hätte Dortmund tiefer stehen müssen und Tottenham das Ruder überlassen, dazu 433 gegen die Außenstürmer und das Spiel wär umgekeht ausgegangen.
Moment mal:
Du nimmst den Spielverlauf einfach vom Ergebnis her für bare Münze unterschlägst einfach mal das Tottenham zu keiner Zeit das Spiel machen wollte, wir durch individuelle Fehler und eine Sokratis auf griechischem Wein ein klares Handicap hatten. Wir trotz solchen Rückschlägen 2x zurück gekommen waren, was bei vielen Mannschaft einfach nicht drin wäre.
Wir bekamen Tore aberkannt, hatten ebenfalls ne Menge guter Chancen. DAs Märchen, wenn wir hinten stehen der Gegner das Zepter schwingt ist im übrigen auch Unfug. Tottenham geht nicht in die Offensive wenn wir hinten die Räume eng halten und in der Offensive 2 Spieler weniger haben, unabhängig ob wir 2 Sechser haben oder 8.
Mit 2 frühen Gegentoren haben wir eine Mammutaufgabe, die sogar gelöst wurde durch einige gute Spielzüge, wir wurden einfach durch Cleverniss geschlagen, was im Spitzensport vorkommen. Der englische Fußball ist eben nicht so schlecht wie der gemeine TM User das gerne haben wollen würde.
An einem glücklicherem Tag hält Bürki auch mal einen Ball und du würdest von Bosz dem Supertrainer reden !
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Niederlande 
