Perspektive der Eintracht
15.02.2009 - 01:30 Uhr
24.10.2025 - 13:55 Uhr
Zitat von Jonaldsson
Dann gehe ich mal noch auf die Individuelle Qualität ein, denn du hast die beiden Spieler angesprochen. War Marmoush bei der Verpflichtung der Spieler der er dann wurde, dass ihn ManCity weggekauft hat? Oder war er ein allenfalls talentierter Spieler der nirgends so recht den Durchbruch geschafft und erst in unserem Trainerteam die richtigen Dinge an die Hand bekommen hat? Was ist mit Etikité, der gefühlt in Kreisliga-Form von PSG kam und sich als absoluter Spektakelspieler nach Liverpool verabschiedet hat?
Toppmöller mit Kovac zu vergleichen ist für komplett schief. Der hatte nun bei 4 Vereinen gezeigt, was sein Handwerk ist und da wird auch nichts mehr dazu kommen. Das wusste man beim BVB und aktuell klappt das trotzdem gut, weil es scheinbar dass ist, was das Spielerkonstrukt BVB mal gut gebrauchen kann. Toppmöller ist in seiner ersten Station eines richtig professionellen, ernstzunehmenden Vereins. Und man hat auf jeden Fall genug Entwicklungsschritte bereits in seiner 2. Saison gesehen.
Man muss auch mal Täler mitnehmen. Das ein Trainer jahrelang auf der Erfolgswelle schwimmt ist unterhalb der Top 10 in Europa komplett unrealistisch. Was ist Hoeness hochgejubelt worden, auch hier von manchen "Kritikern". Gäbe es das Pokalfinale gegen einen Drittligisten nicht hätte man auch fragen können wo die ganze Magie gewesen ist letztes Jahr.
Ich will dir dein Empfinden nicht absprechen aber nachvollziehen kann ich es nicht, nachdem was Dino hier schon vorweisen kann.
Zitat von BVB 09
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Zitat von Jonaldsson
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Zitat von BVB 09
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Dann gehe ich mal noch auf die Individuelle Qualität ein, denn du hast die beiden Spieler angesprochen. War Marmoush bei der Verpflichtung der Spieler der er dann wurde, dass ihn ManCity weggekauft hat? Oder war er ein allenfalls talentierter Spieler der nirgends so recht den Durchbruch geschafft und erst in unserem Trainerteam die richtigen Dinge an die Hand bekommen hat? Was ist mit Etikité, der gefühlt in Kreisliga-Form von PSG kam und sich als absoluter Spektakelspieler nach Liverpool verabschiedet hat?
Toppmöller mit Kovac zu vergleichen ist für komplett schief. Der hatte nun bei 4 Vereinen gezeigt, was sein Handwerk ist und da wird auch nichts mehr dazu kommen. Das wusste man beim BVB und aktuell klappt das trotzdem gut, weil es scheinbar dass ist, was das Spielerkonstrukt BVB mal gut gebrauchen kann. Toppmöller ist in seiner ersten Station eines richtig professionellen, ernstzunehmenden Vereins. Und man hat auf jeden Fall genug Entwicklungsschritte bereits in seiner 2. Saison gesehen.
Man muss auch mal Täler mitnehmen. Das ein Trainer jahrelang auf der Erfolgswelle schwimmt ist unterhalb der Top 10 in Europa komplett unrealistisch. Was ist Hoeness hochgejubelt worden, auch hier von manchen "Kritikern". Gäbe es das Pokalfinale gegen einen Drittligisten nicht hätte man auch fragen können wo die ganze Magie gewesen ist letztes Jahr.
Ich will dir dein Empfinden nicht absprechen aber nachvollziehen kann ich es nicht, nachdem was Dino hier schon vorweisen kann.
Es ging mir bei Marmoush und Ekitiké nicht darum, wo sie vorher waren. Ja, da kann man sicher sagen, dass Toppmöller möglicherweise was aus denen rausgekitzelt hat und man es ihm also positiv ankreiden kann.
Allerdings bin ich vorsichtig damit, einen Trainer immer direkt krass zu loben, weil ein Spieler unter ihm den Durchbruch geschafft hat.
Marmoush hatte ja schon immer Skills, die sehr auffällig waren. Nicht ohne Grund ploppte ja auch vor seinem Wechsel zu euch ein BVB Gerücht auf und Ekitiké war eh schon immer als großes Talent bekannt. Den wollten auch wir haben.
Ich wollte übrigens auch Kovac nicht mit Toppmöller vergleichen. Ich wollte damit lediglich aussagen, dass man einen Trainer trotz Ergebnisse kritisieren kann.
José Mourinho hat die Roma zu Titeln geführt, hat Fenerbahce immerhin in die EL gebracht (gegen Benfica kann man in der CL Quali durchaus rausfliegen) usw. Aber trotzdem haben die Fans von der Roma oder Fener auf Mourinho geschimpft und ich habe jetzt das ein oder andere Benfica Spiel gesehen. Heiland, die kannst du dir nicht mehr ansehen unter Mourinho...
Trotzdem hat der Mann ja unbestreitbar Erfolg. Aber halt auch nur, weil er immer bei verhältnismäßig großen Clubs anheuert.
Die Geschichte mit Porto liegt schon weit zurück. Damals war er noch der Trainer schlechthin.
Nur weil Toppmöller unbestreitbare Erfolge hatte, muss er deshalb nicht frei von Kritik sein.
Gegen Atletico und Liverpool hat er mir viel zu blauäugig agiert. Da war einigermaßen absehbar, dass man denen ins offene Messer läuft und während der gesamten Spielzeit hat er keine Mittel gefunden.
Es ist meine persönliche Meinung. Er hat bei der SGE von herausragendem Scouting profitiert und davon, dass der ein oder andere Spieler maximal am Anschlag performt hat.
Jetzt wo er keinen Ausnahmespieler mehr dabei hat, sieht man es meiner Meinung nach. Burkardt ist eben kein Marmoush, der mal 2-3 Spieler stehen lässt und dann den Ball in den Winkel haut. Uzun kann so ein Spieler werden, aber insgesamt hat man in der Offensive sukzessive an Qualität verloren.
Meiner Meinung nach ist Toppmöller halt ein Blender. Eben einer wie Terzic. Ein Trainer, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.
Traue ich Terzic oder Toppmöller außerhalb Dortmunds/Frankfurts eine gute Karrierre als Trainer zu? Ich sage nein.
24.10.2025 - 13:56 Uhr
Zitat von BVB 09
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Zitat von Jonaldsson
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Zitat von BVB 09
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Ich bin immer wieder über verschiedenste Schlussfolgerungen erstaunt.
Wenn wir gut sind ist die "individuelle Qualität der Spieler" ausschlaggebend, die sie wohlgemerkt erst unter ihm so gezeigt haben (oder gar von ihm dorthin entwickelt wurden?)
Und wenn die "Qualität (Anmerkung der Redaktion 😉 "dieser Spieler") diese Saison erheblich schwächer geworden" ist, dann ist es der Trainer der Schuld ist.
Was soll man dazu noch sagen?
24.10.2025 - 14:04 Uhr
Zitat von BVB 09
Nur weil Toppmöller unbestreitbare Erfolge hatte, muss er deshalb nicht frei von Kritik sein.
Nur weil Toppmöller unbestreitbare Erfolge hatte, muss er deshalb nicht frei von Kritik sein.
Ist er nicht , soll er auch gar nicht sein, ihm aber Tauglichkeit komplett abzusprechend (siehe unten) ist was ganz anderes...
Zitat von BVB 09
Meiner Meinung nach ist Toppmöller halt ein Blender. Eben einer wie Terzic. Ein Trainer, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.
Meiner Meinung nach ist Toppmöller halt ein Blender. Eben einer wie Terzic. Ein Trainer, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.
Puh...wow.... dann mache ich diese Diskussion für mich zu. Viel Spaß weiterhin beim Klopposchwelgen
24.10.2025 - 14:08 Uhr
Zitat von thwasu
Ich bin immer wieder über verschiedenste Schlussfolgerungen erstaunt.
Wenn wir gut sind ist die "individuelle Qualität der Spieler" ausschlaggebend, die sie wohlgemerkt erst unter ihm so gezeigt haben (oder gar von ihm dorthin entwickelt wurden?)
Und wenn die "Qualität (Anmerkung der Redaktion 😉 "dieser Spieler") diese Saison erheblich schwächer geworden" ist, dann ist es der Trainer der Schuld ist.
Was soll man dazu noch sagen?
Zitat von BVB 09
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Zitat von Jonaldsson
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Zitat von BVB 09
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Ich bin immer wieder über verschiedenste Schlussfolgerungen erstaunt.
Wenn wir gut sind ist die "individuelle Qualität der Spieler" ausschlaggebend, die sie wohlgemerkt erst unter ihm so gezeigt haben (oder gar von ihm dorthin entwickelt wurden?)
Und wenn die "Qualität (Anmerkung der Redaktion 😉 "dieser Spieler") diese Saison erheblich schwächer geworden" ist, dann ist es der Trainer der Schuld ist.
Was soll man dazu noch sagen?
Ist doch aber auch offensichtlich, oder?
Das beste Beispiel ist doch Terzic. Der wurde wegen des CL Finals deutlich größer gemacht, als er ist. Das hat man dann ja an dem Fußball in der Liga gesehen. Da hat er uns eben zur historisch schlechtesten Platzierung der letzten 10 Jahre geführt...
Terzic war einfach nie ein guter Trainer und ich unterstelle dies auch einem Dino Toppmöller.
Trotzdem kann auch ein nicht so guter Trainer Erfolge feiern, das steht außer Frage.
Roberto Di Matteo wurde CL Sieger mit Chelsea usw. und sofort. Da gibt es zahlreiche Beispiele.
Natürlich hat ein Dino Toppmöller enorm von Spielern wie Marmoush oder Ekitike profitiert.
Ich fand Toppmöller von Beginn an überschätzt und ich bleibe dabei. Ich bin der festen Überzeugung, dass es bei euch mit einem qualitativ hochwertigerem Trainer besser aussehen würde.
24.10.2025 - 14:14 Uhr
Zitat von Jonaldsson
Ist er nicht , soll er auch gar nicht sein, ihm aber Tauglichkeit komplett abzusprechend (siehe unten) ist was ganz anderes...
Puh...wow.... dann mache ich diese Diskussion für mich zu. Viel Spaß weiterhin beim Klopposchwelgen
Zitat von BVB 09
Nur weil Toppmöller unbestreitbare Erfolge hatte, muss er deshalb nicht frei von Kritik sein.
Nur weil Toppmöller unbestreitbare Erfolge hatte, muss er deshalb nicht frei von Kritik sein.
Ist er nicht , soll er auch gar nicht sein, ihm aber Tauglichkeit komplett abzusprechend (siehe unten) ist was ganz anderes...
Zitat von BVB 09
Meiner Meinung nach ist Toppmöller halt ein Blender. Eben einer wie Terzic. Ein Trainer, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.
Meiner Meinung nach ist Toppmöller halt ein Blender. Eben einer wie Terzic. Ein Trainer, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.
Puh...wow.... dann mache ich diese Diskussion für mich zu. Viel Spaß weiterhin beim Klopposchwelgen
Der letzte Satz erübrigt dann auch für mich jegliche Diskussion, weil du im Verlauf meiner Beiträge eigentlich hättest lesen müssen, dass es mir hier 0 um irgendwelche Schwanzvergleiche oder sonstiges geht.
Ich habe mit keiner Silbe Jürgen Klopp erwähnt, das warst du...
Was hat das jetzt mit irgendwas zu tun?
Ich habe den Vergleich mit dem BVB gezogen, weil Kovac für mich eben auch ein Beispiel dafür ist, dass man trotz Erfolge auch kritische Dinge sehen kann und wenn ein Trainer zwar erfolgreich ist, aber irgendwie gar nicht zur perspektivischen Ausrichtung passt, dann ist dies doch maximal schwierig.
Ich habe außerdem Mourinho genannt, der zwar überall verhältnismäßig erfolgreich war, trotzdem aber alle Fanlager entzürnt hat...
Der wird jetzt bei Benfica auch das Problem bekommen, dass er dort regelmäßig den Bus parkt, Benfica aber zig hochbegabte Techniker ausbildet, die überhaupt nicht gemacht sind für seinen destruktive Art.
Ich glaube einfach, dass Toppmöller mit der SGE so großes Glück hatte, wie zB ein Terzic mit dem BVB. Ich glaube im Leben nicht daran, dass wir über Toppmöller oder Terzic in den Tönen sprechen würden, wenn sie nie bei Frankfurt bzw Dortmund gelandet wären, sondern bei Wolfsburg oder Augsburg.
Denn beide sind für mich einfach keine guten Trainer.
24.10.2025 - 14:23 Uhr
Zitat von BVB 09
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Zitat von Jonaldsson
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Zitat von BVB 09
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Vielen Dank für deine Perspektive.
Einige Fans in unserem Forum teilen deine Perspektive, andere eben nicht. Ich persönlich teile deinen Ansatz, auch wenn ich glaube, dass Dino durchaus ein guter Trainer ist bzw. sein kann. Die spielerische Ausrichtung ist klar mit dem Verein kommuniziert. Jugend und Senioren gehen hier Hand in Hand. In der Jugend liegt der Fokus auf der individuellen Förderung und nicht zwangsläufig auf Team-Erfolge -im besten Fall trifft beides zu.
Dino möchte ich zu Gute halten, dass er seit seiner Ankunft regelmäßig eine neue Offensive ins laufen bringen muss. Wenn Spieler wie zuletzt Omar und Heki den Verein verlassen, muss er selbstverständlich Anpassungen in allen Teilen der Mannschaft vornehmen, denn 1zu1 sind diese Spieler nicht zu ersetzen. Auch kann er, wie bereits öfter gezeigt, Spieler sehr gut entwickeln und hat ein gewisses Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Damit zeigt er seine Stärken in der Spielerführung und Entwicklung. Die positiven Platzierungen in der Liga sind demnach eng mit seinen Trainer-Fähigkeiten verbunden.
Was mir jedoch missfällt, ist der Unwillen sich auf die jeweiligen Gegner einzustellen. Damit meine ich explizit, dass Dino seinen Fußball gegen jeden spielen lassen will. Diese Art von Trainer gibt es öfter und nur die wenigsten haben sich damit ganz oben Festspielen können.
Gegen Mannschaften wie Union oder Gladbach, bin ich mit der Einschätzung über individueller Fehler einverstanden und glaube nicht, dass hier die Schuld bei Dino gesucht werden muss. Allerdings ist es etwas anderes, wenn wir in Madrid, oder daheim gegen Bayern oder Liverpool spielen. Gegen solche Mannschaften sind wir spielerisch unterlegen. Deren individuelle Qualität geht weit über die unserer Spieler hinaus. In solchen Spielen wäre ich froh, würden wir auch die Fähigkeit besitzen, dass Spiel des Gegners zu zerstören und die Umschaltsituationen zu nutzen.
Dabei geht es darum die Fähigkeiten und Schwächen der eigenen Spieler einzuschätzen und entsprechend aufzustellen. Durch unser hohes Pressung bringen wir unsere Verteidigung regelmäßig in Laufduelle über 20-30m, die diese aufgrund fehlender Schnelligkeit oftmals nicht gewinnen können. Es bedarf kein hohes Pressing gegen Mannschaften, die sich spielerisch auf engsten Raum befreien können. Da sind solche Probleme vorprogrammiert.
Ich habe Dino immer recht kritisch beäugt, das mag zu teilen auch meiner Sympathie mit OG begründet sein, doch sollte die Bewertung seiner Person und Fähigkeit immer im Einklang mit der gesamten Leistung gebracht werden. Eine spielerische Entwicklung unseres Vereins kann nicht geleugnet werden. Sein Stempel hat er unserem Spiel aufgedrückt, dieser mag nur nicht jedem gefallen. Ich hoffe sehr, dass sich Dino traut eine weitere Entwicklung zu nehmen und sich nicht nur auf seine eine Spielidee festnagelt. Schafft er das, wird es eine lange und für alle Seiten zufriedenstellende Zusammenarbeit.
Aus Fan-Sicht wird es nie eine 100% Zustimmung/Zufriedenheit geben
24.10.2025 - 14:27 Uhr
losgelöst davon, dass ich nicht weiss, warum Toppmöller -der scheint ein omnipräsentes Thema zu sein- im Perspektivthread so ausgiebig diskutiert wird, so muss man ja froh sein, dass wir trotz Toppmöller letztes Jahr 3 geworden sind.🤩
Nichts gegen BVB Fans, aber ob diese explizit beurteilen kann, was Toppmöller in den fast 2,5 Jahren alles geleistet hat (bspw junge Spieler deutlich verbessert hat) oder nicht, lassen wir mal dahingestellt.
Ich sehe die Perspektive trotz der derzeitigen Talfahrt (?) oder Abwehr Misere immer noch sehr positiv, auch wenn wir die CL Quali nicht erreichen sollten, was ich schon vor der Saison angenommen hatte.
Nichts gegen BVB Fans, aber ob diese explizit beurteilen kann, was Toppmöller in den fast 2,5 Jahren alles geleistet hat (bspw junge Spieler deutlich verbessert hat) oder nicht, lassen wir mal dahingestellt.
Ich sehe die Perspektive trotz der derzeitigen Talfahrt (?) oder Abwehr Misere immer noch sehr positiv, auch wenn wir die CL Quali nicht erreichen sollten, was ich schon vor der Saison angenommen hatte.
24.10.2025 - 14:27 Uhr
Zitat von BVB 09
Ist doch aber auch offensichtlich, oder?
Zitat von thwasu
Ich bin immer wieder über verschiedenste Schlussfolgerungen erstaunt.
Wenn wir gut sind ist die "individuelle Qualität der Spieler" ausschlaggebend, die sie wohlgemerkt erst unter ihm so gezeigt haben (oder gar von ihm dorthin entwickelt wurden?)
Und wenn die "Qualität (Anmerkung der Redaktion 😉 "dieser Spieler") diese Saison erheblich schwächer geworden" ist, dann ist es der Trainer der Schuld ist.
Was soll man dazu noch sagen?
Zitat von BVB 09
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Zitat von Jonaldsson
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Zitat von BVB 09
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Man hat also sowohl in der CL als auch in der Bundesliga die meisten Gegentore geschluckt. In der CL mag das noch ok sein, weil man gegen zwei sehr starke Clubs spielen musste, aber in der Bundesliga deutlich mehr Gegentore als Aufsteiger zu haben? Und das obwohl man in der Defensive nahezu alle Stammspieler gehalten hat?
Das sind schon ziemlich alarmierende Werte.
Ich schaue natürlich nicht ansatzweise genug Spiele der SGE, aber ich habe die Spiele gegen Atletico und Liverpool gesehen und war echt überrascht, wie hilflos man da war.
Und letztes Jahr als man als drittbeste Mannschaft die fünftbeste Defensive der Liga hatte, nur 3 Gegentore mehr als der Wundertrainer Xabi Alonso, da war er dann wegen irgendwas anderem ein schlechter Trainer, denn die Spieler sind die gleichen? Stammspieler, die dieses Jahr unerklärliche Böcke schießen... Theate, Koch, Collins. Das sind doch keine taktischen Anweisungen wenn du einfachste Fehler machst und Querpässe in den Fuß des Gegners machst. Skhiri als Anker kommt auch erst langsam rein, Larsson hat ein kleines Loch. Ist das immer nur des Trainers Schuld? Ist mir echt zu kurz gefasst um ihn vor den Bus zu werfen.
Es ist ja auch nur mein persönliches Empfinden, das jeder anders sehen kann.
Zum Vergleich muss ich sagen, dass ich trotz guter Ergebnisse auch kein großer Fan von Kovac bin.
Man kann mit einem Trainer auch dann unzufrieden sein, wenn die Ergebnisse stimmen. Eben weil man zum Beispiel nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern auch perspektivisch denkt und genau darum geht es ja hier in diesem Thread.
Beim BVB ist es zB so, dass man gerade eine Umstrukturierung im Nachwuchsbereich durchlebt und es geht im Kern darum, dass man junge Spieler bestmöglich fördern möchte. Supertalente frühzeitig hochziehen, einen einheitlichen Spielstil mitsamt einheitlichen System usw. durchziehen.
Das Problem daran ist, dass die erste Mannschaft ein anderes System spielen lässt als alle anderen Mannschaften und auch der sportliche Ansatz ist komplett anders.
In der Jugend bildet man technisch versierte Spieler aus, die ins Dribbling gehen sollen etc und oben haben wir einen Trainer, der ganz andere Dinge von Mittelfeldspielern oder AV erwartet.
Das passt nicht zusammen.
Und bei Toppmöller erlebe ich es so, dass die Ergebnisse zwar stimmen mögen, ich ihn taktisch und vom ganzen Stil aber für limitiert halte.
Ich glaube, dass da viel die individuelle Qualität der Spieler der ausschalggebende Faktor war und wenn wir ehrlich sind, dann ist die Qualität diese Saison erheblich schwächer geworden.
Burkardt hat zwar gute Zahlen vorzuweisen, er ist aber mit Sicherheit kein Marmoush oder Ekitike.
Da liegt gerade viel auf den Schultern von Can Uzun.
Es ist nur mein Gefühl.
Ich bin immer wieder über verschiedenste Schlussfolgerungen erstaunt.
Wenn wir gut sind ist die "individuelle Qualität der Spieler" ausschlaggebend, die sie wohlgemerkt erst unter ihm so gezeigt haben (oder gar von ihm dorthin entwickelt wurden?)
Und wenn die "Qualität (Anmerkung der Redaktion 😉 "dieser Spieler") diese Saison erheblich schwächer geworden" ist, dann ist es der Trainer der Schuld ist.
Was soll man dazu noch sagen?
Ist doch aber auch offensichtlich, oder?
Würde dann meine Antwort Sinn machen?
Auch sowas was mich immer wieder erstaunt, dass viele ihre eigene Meinung als "offensichtlich" ansehen.
26.10.2025 - 00:11 Uhr
Zitat von RobChang
An sich ist die Krise maximal eine mentale, meiner Meinung nach. Man hat in der Bundesliga die Pflichtaufgaben alle gelöst und nur die erste Halbzeit gegen Union war maximal dumm und unnötig. Ansonsten hat man gegen Bremen, Hoffenheim und Gladbach souverän gewonnen. In dieser Saison hat man gegen diese Gegner sogar mehr Punkte geholt als letzte Saison (3 gegen Bremen, 1 in Hoffenheim, 0 in Leverkusen, 0 gegen Union, 1 in Gladbach, 1 gegen Bayern, 3 in Freiburg). Aber das reicht gefühlt halt dennoch nicht, aus unterschiedlichen Gründen, aber es gehört halt auch dazu, dass alle dachten, man rasiert nun komplett durch.
Das Problem ist, dass die Erwartungen einfach eine bessere Saison als letzte Saison erwarten, aber das ist einfach nicht drin. Der Kader wurde in der Spitze klar schwächer, denn welcher gestandene Spieler hat denn Potenzial, eine ähnliche Runde zu spielen wie Marmoush oder Ekitiké letzte Saison? Wir wurden natürlich durch die individuelle Leistung getragen, sonst wäre Platz 3 niemals möglich gewesen, das ist klar. Aber mit den Abgängen und den Verpflichtungen von Doan und Burkardt, hat man sich eher hinsichtlich Platz 6 abgesichert, als die Möglichkeiten zu erhöhen, noch einmal eine Stand-Out Saison die getragen von Einzelleistungen zu spielen. Unser Verbesserungspotenzial liegt vor allem in Spielern, die noch recht jung sind, aber bei Ekitiké und Marmoush hatte man eben Spieler, die weit mehr gezeigt haben, als immer nur Ansätze und die Hoffnung sich konstant zu etablieren. Lediglich Larsson könnte jemand sein, wo man sagt, der hat ein gewisses Level sicher und dem traut man zu, nun den nächsten Schritt zu gehen. Nur ist Mittelfeld sehr unertragreich, wenn man hier auf eine Einzelleistung bauen will, um zu den Top-Mannschaften Europas zu gehören. Dann muss Larsson schon direkt der neue Bellingham werden.
Der Unterschied zu letzter Saison ist natürlich auch, dass man nun ganz andere Kaliber als Gegner hat. Letzte Saison haben Dortmund und Leipzig sehr getaumelt und man hatte nur Spiele gegen Bayern und Leverkusen, die klar besser waren. Nun spielt man Champions League und hat jede zweite Woche einen Brechergegner. Dazu sind Dortmund und Leipzig wieder am Start und auch das bricht natürlich mit den Erwartungen. Aber wie gesagt, dieser Kader hat nichts mit CL am Hut und die 5-1 Klatschen sind die klare Konsequenz. Für das Selbstverständnis der Mannschaft natürlich auch nicht positiv zuträglich, anders als wenn man stattdessen einfach nur gegen Prag oder Wolfsburg gespielt hat.
Das Problem ist insgesamt eines der Negativspirale, wo einfach auch viel Pech hinzukommt. Man geht in die Saison mit Führungsspielern wie Skhiri und Götze verletzt. Trapp und Tuta verlassen den Verein. Kristensen verletzt sich in Spiel Nr. 3. Brown und Collins kommen angeschlagen aus der U21 EM und letzterer wird durch Nagelsmann unsensible Art, hart gebrochen, dass er seither kaum noch spielt. Hier kann man nicht einfach so reagieren und sagen, wir holen nun Spieler, die nur dafür kommen, dass man leichter in die Saison startet und danach sitzen sie auf der Bank. Man muss da einfach darauf bauen, dass Spieler wie Amenda, Hojlund kurzfristig die Lücke füllen können. Und an sich haben ja auch Uzun und Chaibi sich klar gesteigert. Nach Verletzung von Kristensen und Umstellung des Torwarts, wurde die Abwehr sehr verunsichert. Man hat Theate und Koch zusammen in die IV gestellt, die die ganze Vorbereitung sehr fokussiert war, sehr hoch zu stehen. Aber beide Spieler sind relativ langsam und gerade Theate ist besser, wenn e nicht direkt vor dem Tor steht, sondern auch ein wenig Zeit hat, für seine Spieleröffnung. Kein Wunder fingen wir gegen Union so viele Kontertore und jetzt gegen Liverpool ja auch.
Man hat nun erkannt, dass der Torwartwechsel zu viel des Guten war, und man nun wieder mehr auf Sicherheit setzen muss. Als nächstes hat man erkannt, dass man die Abwehrkette anders setzen muss, solange mit Collins ein Schlüsselspieler für diese Taktik fehlt. Es wird nun elementar wichtig, dass die Führungsspieler aus ihrer Formkrise kommen, dann lässt sich die Negativspirale auch aufhalten. Denn es gibt noch lange keinen Druck, aber man muss erstmal wieder Selbstbewusstsein tanken, dass man auch einmal zu 0 spielen kann. Dazu bietet sich St. Pauli an und wer denkt, es muss nun wieder ein Offensivfeuerwerk geben, um sich zu befreien, der erwartet genau das Falsche.
Wie gesagt, es sind genau diese falschen Erwartungen, die auch zu der Krisenwahrnehmnung beitragen. Das Ziel der Mannschaft ist Platz 6 und Finale in Frankfurt, eine gute Leistung in CL und erneute Quali über die Liga ist sehr sehr weit weg, bei diesem Kader und dieser Konkurrenz. Man wird sehen, wie man sich im Winter verstärken kann, gerade ein zweiter schneller IV wie Bisseck wäre wirklich sehr wichtig. Dazu hat man Wahi das Vertrauen geschenkt, was sehr wichtig und alternativlos war, aber er scheint es nicht auszuzahlen. Das liegt natürlich auch ein wenig an der Taktik, dass man nun eben Doan und Uzun das Rampenlicht geben will und nicht ihm. Aber so hat man sich natürlich auch weiteren Optionen beraubt, ein anderes Spiel aufzuziehen.
An sich hat die Mannschaft genügend Konstanz, um sich zu fangen. Zetterer, Brown, Kristensen, Skhiri, Götze, Chaibi, Uzun, Doan, Burkardt sind alle nicht von der Krise betroffen, auch wenn nicht alle davon jedes Spiel herausragen. Das wichtigste wird nun sein, dass man Standards besser verteidigt und individuelle Fehler abstellt und sich nicht durch jeden Rückschlag entmutigen lässt, dann wird die Saison auch wie erwartet zu Ende gehen können. Aber mehr halt auch nicht, und das ist in Ordnung. Der Markt für Talente ist sehr verdorben durch das ganze Geld aus UEFA und Fifa und man hat natürlich auch selbst die Kosten des Erfolgs gezahlt, dass nun teure Spieler, die einst ablösefrei kamen wie Buta und Dahoud, nun nicht vermittelbar sind, weil sie eben nun auch CL-Boni mitnehmen können. Aber langfristig wird es wichtig sein, dass man die Konkurrenz in der Abwehr und im Mittelfeld erneuert, und so jeden Spieler wieder zu Topleistungen motivieren kann.
An sich ist die Krise maximal eine mentale, meiner Meinung nach. Man hat in der Bundesliga die Pflichtaufgaben alle gelöst und nur die erste Halbzeit gegen Union war maximal dumm und unnötig. Ansonsten hat man gegen Bremen, Hoffenheim und Gladbach souverän gewonnen. In dieser Saison hat man gegen diese Gegner sogar mehr Punkte geholt als letzte Saison (3 gegen Bremen, 1 in Hoffenheim, 0 in Leverkusen, 0 gegen Union, 1 in Gladbach, 1 gegen Bayern, 3 in Freiburg). Aber das reicht gefühlt halt dennoch nicht, aus unterschiedlichen Gründen, aber es gehört halt auch dazu, dass alle dachten, man rasiert nun komplett durch.
Das Problem ist, dass die Erwartungen einfach eine bessere Saison als letzte Saison erwarten, aber das ist einfach nicht drin. Der Kader wurde in der Spitze klar schwächer, denn welcher gestandene Spieler hat denn Potenzial, eine ähnliche Runde zu spielen wie Marmoush oder Ekitiké letzte Saison? Wir wurden natürlich durch die individuelle Leistung getragen, sonst wäre Platz 3 niemals möglich gewesen, das ist klar. Aber mit den Abgängen und den Verpflichtungen von Doan und Burkardt, hat man sich eher hinsichtlich Platz 6 abgesichert, als die Möglichkeiten zu erhöhen, noch einmal eine Stand-Out Saison die getragen von Einzelleistungen zu spielen. Unser Verbesserungspotenzial liegt vor allem in Spielern, die noch recht jung sind, aber bei Ekitiké und Marmoush hatte man eben Spieler, die weit mehr gezeigt haben, als immer nur Ansätze und die Hoffnung sich konstant zu etablieren. Lediglich Larsson könnte jemand sein, wo man sagt, der hat ein gewisses Level sicher und dem traut man zu, nun den nächsten Schritt zu gehen. Nur ist Mittelfeld sehr unertragreich, wenn man hier auf eine Einzelleistung bauen will, um zu den Top-Mannschaften Europas zu gehören. Dann muss Larsson schon direkt der neue Bellingham werden.
Der Unterschied zu letzter Saison ist natürlich auch, dass man nun ganz andere Kaliber als Gegner hat. Letzte Saison haben Dortmund und Leipzig sehr getaumelt und man hatte nur Spiele gegen Bayern und Leverkusen, die klar besser waren. Nun spielt man Champions League und hat jede zweite Woche einen Brechergegner. Dazu sind Dortmund und Leipzig wieder am Start und auch das bricht natürlich mit den Erwartungen. Aber wie gesagt, dieser Kader hat nichts mit CL am Hut und die 5-1 Klatschen sind die klare Konsequenz. Für das Selbstverständnis der Mannschaft natürlich auch nicht positiv zuträglich, anders als wenn man stattdessen einfach nur gegen Prag oder Wolfsburg gespielt hat.
Das Problem ist insgesamt eines der Negativspirale, wo einfach auch viel Pech hinzukommt. Man geht in die Saison mit Führungsspielern wie Skhiri und Götze verletzt. Trapp und Tuta verlassen den Verein. Kristensen verletzt sich in Spiel Nr. 3. Brown und Collins kommen angeschlagen aus der U21 EM und letzterer wird durch Nagelsmann unsensible Art, hart gebrochen, dass er seither kaum noch spielt. Hier kann man nicht einfach so reagieren und sagen, wir holen nun Spieler, die nur dafür kommen, dass man leichter in die Saison startet und danach sitzen sie auf der Bank. Man muss da einfach darauf bauen, dass Spieler wie Amenda, Hojlund kurzfristig die Lücke füllen können. Und an sich haben ja auch Uzun und Chaibi sich klar gesteigert. Nach Verletzung von Kristensen und Umstellung des Torwarts, wurde die Abwehr sehr verunsichert. Man hat Theate und Koch zusammen in die IV gestellt, die die ganze Vorbereitung sehr fokussiert war, sehr hoch zu stehen. Aber beide Spieler sind relativ langsam und gerade Theate ist besser, wenn e nicht direkt vor dem Tor steht, sondern auch ein wenig Zeit hat, für seine Spieleröffnung. Kein Wunder fingen wir gegen Union so viele Kontertore und jetzt gegen Liverpool ja auch.
Man hat nun erkannt, dass der Torwartwechsel zu viel des Guten war, und man nun wieder mehr auf Sicherheit setzen muss. Als nächstes hat man erkannt, dass man die Abwehrkette anders setzen muss, solange mit Collins ein Schlüsselspieler für diese Taktik fehlt. Es wird nun elementar wichtig, dass die Führungsspieler aus ihrer Formkrise kommen, dann lässt sich die Negativspirale auch aufhalten. Denn es gibt noch lange keinen Druck, aber man muss erstmal wieder Selbstbewusstsein tanken, dass man auch einmal zu 0 spielen kann. Dazu bietet sich St. Pauli an und wer denkt, es muss nun wieder ein Offensivfeuerwerk geben, um sich zu befreien, der erwartet genau das Falsche.
Wie gesagt, es sind genau diese falschen Erwartungen, die auch zu der Krisenwahrnehmnung beitragen. Das Ziel der Mannschaft ist Platz 6 und Finale in Frankfurt, eine gute Leistung in CL und erneute Quali über die Liga ist sehr sehr weit weg, bei diesem Kader und dieser Konkurrenz. Man wird sehen, wie man sich im Winter verstärken kann, gerade ein zweiter schneller IV wie Bisseck wäre wirklich sehr wichtig. Dazu hat man Wahi das Vertrauen geschenkt, was sehr wichtig und alternativlos war, aber er scheint es nicht auszuzahlen. Das liegt natürlich auch ein wenig an der Taktik, dass man nun eben Doan und Uzun das Rampenlicht geben will und nicht ihm. Aber so hat man sich natürlich auch weiteren Optionen beraubt, ein anderes Spiel aufzuziehen.
An sich hat die Mannschaft genügend Konstanz, um sich zu fangen. Zetterer, Brown, Kristensen, Skhiri, Götze, Chaibi, Uzun, Doan, Burkardt sind alle nicht von der Krise betroffen, auch wenn nicht alle davon jedes Spiel herausragen. Das wichtigste wird nun sein, dass man Standards besser verteidigt und individuelle Fehler abstellt und sich nicht durch jeden Rückschlag entmutigen lässt, dann wird die Saison auch wie erwartet zu Ende gehen können. Aber mehr halt auch nicht, und das ist in Ordnung. Der Markt für Talente ist sehr verdorben durch das ganze Geld aus UEFA und Fifa und man hat natürlich auch selbst die Kosten des Erfolgs gezahlt, dass nun teure Spieler, die einst ablösefrei kamen wie Buta und Dahoud, nun nicht vermittelbar sind, weil sie eben nun auch CL-Boni mitnehmen können. Aber langfristig wird es wichtig sein, dass man die Konkurrenz in der Abwehr und im Mittelfeld erneuert, und so jeden Spieler wieder zu Topleistungen motivieren kann.
Bin ganz froh, dass das Spiel das erwartete erstmal auf die Defensive konzentrieren wurde und dafür hat man nun einfach wieder mehr Selbstbewusstsein und die alten Stärken der Defensive gesehen, sodass man mit den Spielen gegen Freiburg (bis auf Patzer) und Liverpool erste 30 Minuten (bis auf Standards) Hoffnung haben kann, dass sich die Mannschaft nun stabilisiert. Toppmöller hat ja auch scheinbar mit sehr vielen Spielern geredet, um den Wurm zu finden und vielleicht ist jetzt erstmal Dreierkette das Ding, bis zB Collins ganz fit ist und wieder in die Doppel-IV neben Koch könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RobChang am 26.10.2025 um 00:12 Uhr bearbeitet
28.11.2025 - 11:31 Uhr
Diese Eintracht Saison ist für mich eine der Komischsten, an die ich mich persönlich erinnern kann.
Das Umfeld ist total unruhig, teils sehr aggressiv gegen einzelne Spieler oder auch den Coach und ich ertappe mich selber immer wieder dabei, dass ich recht unemotional an die Spiele gehe.
Warum das bei mir so ist, erkläre ich gerne.
Ich bin niemand der sagt, dass irgendjemand weg soll, nichts kann oder dergleichen, aber mir gefällt dieser Fußball-Ansatz den wir spielen nicht! Das ist keine Kritik an irgendjemand, ich möchte hier nur mal mein Empfinden erläutern (sofern es überhaupt interessiert
).
Dass mir die Spielweise nicht gefällt ist daher erstmal "mein Problem". Ich weiß schlicht und ergreifend nicht für was wir fußballerisch stehen.
Nach vorne gibt es eigentlich wenig klares Spiel und nach hinten fangen wir sehr viele Gegentore, Chris Michel hat dies die Tage in einem Artikel erläutert.
Mir persönlich und das ändert sich niemals, unabhängig davon wie die handelnden Personen heißen, ist wichtig eine Entwicklung zu sehen. Ein stabiles, verlässliches System, was die eigenen Spieler verinnerlicht haben und der Gegner ein stückweit fürchtet. Dies zeigt sich in immer wiederkehrenden Spielzügen (Automatismen). Hierin waren wir über Jahre sehr stark was, neben anderen Faktoren, die Grundlage dafür war, dass wir uns in einer Art und Weise Entwickelten, die so wahrscheinlich niemand erwartet hat,
Und auch diese Entwicklung sehe ich nach nun ca. 1/3 der Saison nicht.
Im Grunde genommen laufen die Spiele daher alle sehr ähnlich ab und zwar wie folgt:
Gegen die "Kleinen" gewinnen wir in der Regel und gegen die "Großen" verlieren wir (wettbewerbsübergreifend) und zwar recht deutlich und fast chancenlos.
Das Spiel ist dabei wenig spektakulär und viel in die Breite ausgerichtet, daher recht langsam.
Und weil das so ist, weil man es vorher schon erahnen kann, gehe ich recht emotionslos in die Spiele.
Wie sieht es in den einzelnen Wettbewerben aus?
In der CL sind wir so gut wie raus. Bergamo war in meinen Augen das Entscheidungsspiel. Wir haben hierbei gegen den Tabellendreizehnten der Serie A daheim 0 zu 3 verloren.
Im DFB Pokal sind wir daheim gegen die Borussia ausgeschieden.
Das alles klingt nun sehr negativ, aber ich möchte es nun (teils) relativieren, denn einseitig sollte man fairer- und richtigerweise nicht an die Sache gehen.
Ich fange hinten an...
DFB Pokal aus gegen die Borussia.
1. Hätte man einen leichteren Gegner bekommen können
2. Hat der Schiri mal wieder seines dazugetan
Wir hätten hier also gut und gerne auch weiterkommen können, denn das Spiel war ausgewogen und sehr eng.
Nach der CL Auslosung ist mir persönlich die Lust auf den Wettbewerb schon vergangen, denn eine schwerere Gruppe hätte man fast nicht bekommen können. Soviel Pech in der Auslosung hat man normalerweise nur einmal. Fast nur namenhafte Gegner bis Granaten. Gegen Istanbul der tolle Auftritt ab Minute 30, in Napoli ein Punkt, das passt, Gegen taumelnde Liverpooler (das zeigen momentan viele) und den Tabellendreizehnten der Serie A hätte es natürlich mehr sein dürfen/müssen (Thema Momentum) aber ok, selbst wenn diese Mannschaften schwächeln und man selber (leider) keinen guten Tag hat, können diese Mannschaften jeden schlagen.
Und was die Liga angeht...bei aller Kritik, wir sind NUR drei Punkte hinter dem Tabellendritten, auch wenn es sich (auch bei mir) anders anfühlt, da die Spielweise einfach Großteils "komisch" ist. Aber das darf man eben nicht unterschlagen, weil es wie gesagt unfair und nicht korrekt wäre.
Und wenn dem eben so ist, dann muss ja irgendwas da sein (auch wenn ich es und das passiert mir bei der SGE selten) tatsächlich nicht wirklich was erkennen kann. Jetzt könnte man sagen, die Liga ist halt schwach...ja, wir sind nicht die PL oder die spanische Liga aber soooo schlecht ist die Bundesliga nicht wie die internationalen Wettbewerbe zeigen. Die Liga ist halt sehr eng und jeder kann jeden schlagen und wir legen unsere Grundlage eben gegen die "kleinen" und "mittleren" Clubs. Das ist nicht selbstverständlich und muss erstmal geschafft werden.
Das heißt für mich...
gefühlt klaffen das große Ganze bei den Punkten und bei der spielerischen Leistung auseinander...aber die Punkte lügen eben nicht. Gut finde ich die Spielweise trotzdem nicht und ich verstehe nicht, wie man bei so vielen N11 Spielern hinten (Koch, Theate, Brown, Collins, Kristensen, Amenda) derart viele (das darf man umgekehrt auch nicht abtun) Gegentore bekommen kann. Ich verstehe zudem nicht, wie derart viele Spieler, die schon gezeigt haben, dass sie starke Leistungen zeigen können, über einen langen Zeitraum nicht richtig in Form kommen.
Ich halte mich daher mit zu großer Kritik zurück aber verfolge das ganze schon auch recht kritisch. Nun wird sich zudem zeigen, inwieweit wir ohne unseren Topstürmer funktionieren. Er hat in den vergangenen Spielen in Liga 1 oft den Unterschied gemacht. In meinen Augen haben wir eigentlich genug Potential im Kader um das gegen Mannschaften von Rang 18 bis Rang 5-7 auffangen zu können (gegen die darüber können wir es normalerweise nicht kompensieren) und ich bin gespannt was nun die Antworten hierauf sind, angefangen gegen den Tabellenfünfzehnten aus Wolfsburg. Und ich möchte dabei nicht hören, dass Spieler X oder Y zu schlecht ist, jeder unserer Spieler 1 bis 17, 18, 20 hat schon gezeigt, dass wenn er in Form ist, im oberen Drittel der Tabelle anzusiedeln ist. Wenn (und das ist eben einer meiner Kritikpunkte) zu viele Spieler nicht in Form sind, ist zu überlegen, woran das liegt, denn auch hierfür gibt es Gründe, genauso wie es Gründe dafür gibt, warum der ein oder andere Spieler sich granatenmäßig entwickelt hat).
In dem Sinne vorab schönes WE in die Runde und alles geben im immens wichtigen Spiel gegen die Wölfe am Sonntag
Das Umfeld ist total unruhig, teils sehr aggressiv gegen einzelne Spieler oder auch den Coach und ich ertappe mich selber immer wieder dabei, dass ich recht unemotional an die Spiele gehe.
Warum das bei mir so ist, erkläre ich gerne.
Ich bin niemand der sagt, dass irgendjemand weg soll, nichts kann oder dergleichen, aber mir gefällt dieser Fußball-Ansatz den wir spielen nicht! Das ist keine Kritik an irgendjemand, ich möchte hier nur mal mein Empfinden erläutern (sofern es überhaupt interessiert
). Dass mir die Spielweise nicht gefällt ist daher erstmal "mein Problem". Ich weiß schlicht und ergreifend nicht für was wir fußballerisch stehen.
Nach vorne gibt es eigentlich wenig klares Spiel und nach hinten fangen wir sehr viele Gegentore, Chris Michel hat dies die Tage in einem Artikel erläutert.
Mir persönlich und das ändert sich niemals, unabhängig davon wie die handelnden Personen heißen, ist wichtig eine Entwicklung zu sehen. Ein stabiles, verlässliches System, was die eigenen Spieler verinnerlicht haben und der Gegner ein stückweit fürchtet. Dies zeigt sich in immer wiederkehrenden Spielzügen (Automatismen). Hierin waren wir über Jahre sehr stark was, neben anderen Faktoren, die Grundlage dafür war, dass wir uns in einer Art und Weise Entwickelten, die so wahrscheinlich niemand erwartet hat,
Und auch diese Entwicklung sehe ich nach nun ca. 1/3 der Saison nicht.
Im Grunde genommen laufen die Spiele daher alle sehr ähnlich ab und zwar wie folgt:
Gegen die "Kleinen" gewinnen wir in der Regel und gegen die "Großen" verlieren wir (wettbewerbsübergreifend) und zwar recht deutlich und fast chancenlos.
Das Spiel ist dabei wenig spektakulär und viel in die Breite ausgerichtet, daher recht langsam.
Und weil das so ist, weil man es vorher schon erahnen kann, gehe ich recht emotionslos in die Spiele.
Wie sieht es in den einzelnen Wettbewerben aus?
In der CL sind wir so gut wie raus. Bergamo war in meinen Augen das Entscheidungsspiel. Wir haben hierbei gegen den Tabellendreizehnten der Serie A daheim 0 zu 3 verloren.
Im DFB Pokal sind wir daheim gegen die Borussia ausgeschieden.
Das alles klingt nun sehr negativ, aber ich möchte es nun (teils) relativieren, denn einseitig sollte man fairer- und richtigerweise nicht an die Sache gehen.
Ich fange hinten an...
DFB Pokal aus gegen die Borussia.
1. Hätte man einen leichteren Gegner bekommen können
2. Hat der Schiri mal wieder seines dazugetan
Wir hätten hier also gut und gerne auch weiterkommen können, denn das Spiel war ausgewogen und sehr eng.
Nach der CL Auslosung ist mir persönlich die Lust auf den Wettbewerb schon vergangen, denn eine schwerere Gruppe hätte man fast nicht bekommen können. Soviel Pech in der Auslosung hat man normalerweise nur einmal. Fast nur namenhafte Gegner bis Granaten. Gegen Istanbul der tolle Auftritt ab Minute 30, in Napoli ein Punkt, das passt, Gegen taumelnde Liverpooler (das zeigen momentan viele) und den Tabellendreizehnten der Serie A hätte es natürlich mehr sein dürfen/müssen (Thema Momentum) aber ok, selbst wenn diese Mannschaften schwächeln und man selber (leider) keinen guten Tag hat, können diese Mannschaften jeden schlagen.
Und was die Liga angeht...bei aller Kritik, wir sind NUR drei Punkte hinter dem Tabellendritten, auch wenn es sich (auch bei mir) anders anfühlt, da die Spielweise einfach Großteils "komisch" ist. Aber das darf man eben nicht unterschlagen, weil es wie gesagt unfair und nicht korrekt wäre.
Und wenn dem eben so ist, dann muss ja irgendwas da sein (auch wenn ich es und das passiert mir bei der SGE selten) tatsächlich nicht wirklich was erkennen kann. Jetzt könnte man sagen, die Liga ist halt schwach...ja, wir sind nicht die PL oder die spanische Liga aber soooo schlecht ist die Bundesliga nicht wie die internationalen Wettbewerbe zeigen. Die Liga ist halt sehr eng und jeder kann jeden schlagen und wir legen unsere Grundlage eben gegen die "kleinen" und "mittleren" Clubs. Das ist nicht selbstverständlich und muss erstmal geschafft werden.
Das heißt für mich...
gefühlt klaffen das große Ganze bei den Punkten und bei der spielerischen Leistung auseinander...aber die Punkte lügen eben nicht. Gut finde ich die Spielweise trotzdem nicht und ich verstehe nicht, wie man bei so vielen N11 Spielern hinten (Koch, Theate, Brown, Collins, Kristensen, Amenda) derart viele (das darf man umgekehrt auch nicht abtun) Gegentore bekommen kann. Ich verstehe zudem nicht, wie derart viele Spieler, die schon gezeigt haben, dass sie starke Leistungen zeigen können, über einen langen Zeitraum nicht richtig in Form kommen.
Ich halte mich daher mit zu großer Kritik zurück aber verfolge das ganze schon auch recht kritisch. Nun wird sich zudem zeigen, inwieweit wir ohne unseren Topstürmer funktionieren. Er hat in den vergangenen Spielen in Liga 1 oft den Unterschied gemacht. In meinen Augen haben wir eigentlich genug Potential im Kader um das gegen Mannschaften von Rang 18 bis Rang 5-7 auffangen zu können (gegen die darüber können wir es normalerweise nicht kompensieren) und ich bin gespannt was nun die Antworten hierauf sind, angefangen gegen den Tabellenfünfzehnten aus Wolfsburg. Und ich möchte dabei nicht hören, dass Spieler X oder Y zu schlecht ist, jeder unserer Spieler 1 bis 17, 18, 20 hat schon gezeigt, dass wenn er in Form ist, im oberen Drittel der Tabelle anzusiedeln ist. Wenn (und das ist eben einer meiner Kritikpunkte) zu viele Spieler nicht in Form sind, ist zu überlegen, woran das liegt, denn auch hierfür gibt es Gründe, genauso wie es Gründe dafür gibt, warum der ein oder andere Spieler sich granatenmäßig entwickelt hat).
In dem Sinne vorab schönes WE in die Runde und alles geben im immens wichtigen Spiel gegen die Wölfe am Sonntag
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