SC Freiburg SC Freiburg
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Noah Atubolu
Geburtsdatum 25.05.2002
Alter 24
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,90m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein SC Freiburg

Leistungsdaten: 25/26

WettbewerbwettbewerbGegentore
Insgesamt 507012
34576
15135
1-1

Noah Atubolu [1]

01.07.2021 - 08:04 Uhr
Noah Atubolu [1] |#861
26.06.2025 - 12:48 Uhr
Zitat von Der-Tor-im-zm
Zitat von Pe-Pe

Mag sein, die Rassismus Karte zu spielen ist zu billig. Du holst allerdings weit aus.

Willst du allen ernstes die These verbreiten, es gäbe im deutschen Nationalmannschafts Fußball keinen nennenswerten Rassismus in den Fanlagern oder habe ich irgendwas falsch verstanden?

Die peinlichen Debatten um Özil? Ob er nun vollbrünstig die Hymne mitsingen oder nicht... da war was oder? Seine Ersogan Fehltritte wurden nicht verziehen. Bei Gündogan haben lediglich die Medien aus dem "Fall Özil" gelernt und ganz anderst und vor allem weniger berichtet.


Uih das wurde jetzt aber vieles verwurschtelt, da empfehle ich gerne nochmal die Chronologie seitens der Tagesschau zu dem Thema.
1. Aus welchem Fall sollen die Medien da "gelernt" haben? Die waren ja zeitgleich bei Erdogan?
2. Hat man in Deutschland nach dem "Eklat" eine Münze mit guter Türke/schlechter Türke geworfen und sich dabei einfach pro Gündogan entschieden, obwohl dieser (im Gegensatz zu Özil) überhaupt kein Standing in Fußballdeutschland (bzgl. N11) hatte? Oder ging es um die Art und Weise (Özil signierte Erdogan ein Trikot mit "mein Präsident", Gündogan nicht), wie auch das Schweigen von Özil (im Gegensatz zu Gündogan) und dem anschließenden Leistungen bei der WM (Playstation Affäre), dazu nach der WM die Attacke gg alle und der Rücktritt, die Grauen Wölfe und und und.

Natürlich wird Özil Zeit seiner (jungen) Karriere in Deutschland auch viel eingesteckt haben müssen, auch bzgl. seiner Wurzeln, in den 00er und 10er Jahren war man hier diesbezüglich auch noch anders drauf und sowas prägt einen Menschen, auch Son hat sich diesbezüglich ja mal geäußert. Aber man hat ihn hier geliebt spätestens nach 2010 und dabei sogar das individuell grottige 2014er Turnier ignoriert. Trotzdem muss und darf man Gündogan und Özil nicht beide auf eine Stufe stellen bzgl. ihres Verhaltens. Özil war schon immer der pure Eigennutz, haben dann ja auch die Türken zu spüren bekommen (finanziell), als er dort noch abgesahnt hat.

Zitat von Pe-Pe

Musiala, wie schon erwähnt, ist schlicht neben Wirtz das Ausnahmetalent in der N11. Die Beliebtheitswerte von Wirtz hat er allerdings auch nicht.


Das Zweifle ich an. Klar Kartoffeln auf die 1 assoziiert man eher mit Wirtz, ansonsten...

Spannende Thematik dazu: Musiala hat vor kurzem über Insta seiner Mum zum Geburtstag gratuliert mit Fotos, das sind Comments dabei primär aus dem Afrikanischen Raum (sein Vater ist ja aus Nigeria), das ist schon krass heftig, sexistisch. Noch heftiger war es im übrigen bei Sané nach der Auseinandersetzung mit Mané. Letzterer hat halt eine brutale Reichweite und was Sané da über Wochen an rassistischen und bedrohlichen Kommentaren unter jedem seiner Posts hatte, war abnormal. Also man muss das Fass bei uns nicht größer machen, als es weltweit ist, auch wenn der 5% Bodensatz halt immer der lauteste ist auf Social Media.

P.S. zu Rüdiger, der wird primär kritisiert, weil er einfach auf dem Platz enorme Fehlverhalten an den Tag gelegt hat. Wie er Pogba bei der EM gebissen hat wird ja auch gerne vergessen. Ich finde die Kritik gut, auch wenn er unser bester Verteidiger ist. In vielen anderen Ländern sind die Stars unantastbar, so lange sie gut spielen.

Btt: Atubolus Entwicklung ist wirklich herausragend, das Spiel gestern stellt den (hoffentlich nur zwischenzeitlichen) Höhepunkt seiner bisherigen Karriere da. Die Entwicklung hätte ich so nicht für möglich gehalten, das ist inzwischen schon sehr hohes Niveau in der Fußballspitze.
Bin mal gespannt ob man in den nächsten 2-3 Jahren ihn oder Urbig sehen wird, oder ob da doch noch ein ganz anderer (vlt Seimen?) aus dem Boden geschossen kommt.
Torwartentwicklung sind ja eh immer ein Fall für sich. Man siehe die Welttorhüter Mendy und Martinez. Oder jüngst auch Joan Garcia, das 24 Jährige Must-Have, was vor 1,5 Jahren in Liga 2 noch die Bank drückte.


Hallo. Schön dass du dich in die Debatte einbringst. Ich kann dir nicht sagen warum Gündogan und Özil so unterschiedlich behandelt wurden nach ihrem (kritikwürdigen) Besuch bei erdogan und es ist mir eigentlich auch egal. Bei Özil gab es halt Vorgeschichten und er hat danach ja auch mit allem abgeschlossen und hat sich aus Deutschland, für mich verständlicherweise, verabschiedet. Das das zeitgleich ablief tut doch überhaupt nichts zur Sache. Ich meinte nur, dass Özil da schon länger und öfter mal wegen allem möglichen übertrieben in der Kritik stand. Wie Atubolu eben auch.
- Und darum geht es hier. Und die möglichen Gründe dafür.
Warum du jetzt das Thema Sexismus im afrikanischen Raum hier mit reinbringen verstehe ich nicht. Logisch ist das ein grosses Thema, aber soll damit Rassismus in Europa legitimiert werden oder gegeneinander verrechnet oder was ist der Punkt warum du das spannend und hier jetzt erwähnenswert?
Noah Atubolu [1] |#862
26.06.2025 - 13:01 Uhr
Zitat von Pe-Pe
Zitat von Der-Tor-im-zm

Zitat von Pe-Pe

Mag sein, die Rassismus Karte zu spielen ist zu billig. Du holst allerdings weit aus.

Willst du allen ernstes die These verbreiten, es gäbe im deutschen Nationalmannschafts Fußball keinen nennenswerten Rassismus in den Fanlagern oder habe ich irgendwas falsch verstanden?

Die peinlichen Debatten um Özil? Ob er nun vollbrünstig die Hymne mitsingen oder nicht... da war was oder? Seine Ersogan Fehltritte wurden nicht verziehen. Bei Gündogan haben lediglich die Medien aus dem "Fall Özil" gelernt und ganz anderst und vor allem weniger berichtet.


Uih das wurde jetzt aber vieles verwurschtelt, da empfehle ich gerne nochmal die Chronologie seitens der Tagesschau zu dem Thema.
1. Aus welchem Fall sollen die Medien da "gelernt" haben? Die waren ja zeitgleich bei Erdogan?
2. Hat man in Deutschland nach dem "Eklat" eine Münze mit guter Türke/schlechter Türke geworfen und sich dabei einfach pro Gündogan entschieden, obwohl dieser (im Gegensatz zu Özil) überhaupt kein Standing in Fußballdeutschland (bzgl. N11) hatte? Oder ging es um die Art und Weise (Özil signierte Erdogan ein Trikot mit "mein Präsident", Gündogan nicht), wie auch das Schweigen von Özil (im Gegensatz zu Gündogan) und dem anschließenden Leistungen bei der WM (Playstation Affäre), dazu nach der WM die Attacke gg alle und der Rücktritt, die Grauen Wölfe und und und.

Natürlich wird Özil Zeit seiner (jungen) Karriere in Deutschland auch viel eingesteckt haben müssen, auch bzgl. seiner Wurzeln, in den 00er und 10er Jahren war man hier diesbezüglich auch noch anders drauf und sowas prägt einen Menschen, auch Son hat sich diesbezüglich ja mal geäußert. Aber man hat ihn hier geliebt spätestens nach 2010 und dabei sogar das individuell grottige 2014er Turnier ignoriert. Trotzdem muss und darf man Gündogan und Özil nicht beide auf eine Stufe stellen bzgl. ihres Verhaltens. Özil war schon immer der pure Eigennutz, haben dann ja auch die Türken zu spüren bekommen (finanziell), als er dort noch abgesahnt hat.

Zitat von Pe-Pe

Musiala, wie schon erwähnt, ist schlicht neben Wirtz das Ausnahmetalent in der N11. Die Beliebtheitswerte von Wirtz hat er allerdings auch nicht.


Das Zweifle ich an. Klar Kartoffeln auf die 1 assoziiert man eher mit Wirtz, ansonsten...

Spannende Thematik dazu: Musiala hat vor kurzem über Insta seiner Mum zum Geburtstag gratuliert mit Fotos, das sind Comments dabei primär aus dem Afrikanischen Raum (sein Vater ist ja aus Nigeria), das ist schon krass heftig, sexistisch. Noch heftiger war es im übrigen bei Sané nach der Auseinandersetzung mit Mané. Letzterer hat halt eine brutale Reichweite und was Sané da über Wochen an rassistischen und bedrohlichen Kommentaren unter jedem seiner Posts hatte, war abnormal. Also man muss das Fass bei uns nicht größer machen, als es weltweit ist, auch wenn der 5% Bodensatz halt immer der lauteste ist auf Social Media.

P.S. zu Rüdiger, der wird primär kritisiert, weil er einfach auf dem Platz enorme Fehlverhalten an den Tag gelegt hat. Wie er Pogba bei der EM gebissen hat wird ja auch gerne vergessen. Ich finde die Kritik gut, auch wenn er unser bester Verteidiger ist. In vielen anderen Ländern sind die Stars unantastbar, so lange sie gut spielen.

Btt: Atubolus Entwicklung ist wirklich herausragend, das Spiel gestern stellt den (hoffentlich nur zwischenzeitlichen) Höhepunkt seiner bisherigen Karriere da. Die Entwicklung hätte ich so nicht für möglich gehalten, das ist inzwischen schon sehr hohes Niveau in der Fußballspitze.
Bin mal gespannt ob man in den nächsten 2-3 Jahren ihn oder Urbig sehen wird, oder ob da doch noch ein ganz anderer (vlt Seimen?) aus dem Boden geschossen kommt.
Torwartentwicklung sind ja eh immer ein Fall für sich. Man siehe die Welttorhüter Mendy und Martinez. Oder jüngst auch Joan Garcia, das 24 Jährige Must-Have, was vor 1,5 Jahren in Liga 2 noch die Bank drückte.


Hallo. Schön dass du dich in die Debatte einbringst. Ich kann dir nicht sagen warum Gündogan und Özil so unterschiedlich behandelt wurden nach ihrem (kritikwürdigen) Besuch bei erdogan und es ist mir eigentlich auch egal. Bei Özil gab es halt Vorgeschichten und er hat danach ja auch mit allem abgeschlossen und hat sich aus Deutschland, für mich verständlicherweise, verabschiedet. Das das zeitgleich ablief tut doch überhaupt nichts zur Sache. Ich meinte nur, dass Özil da schon länger und öfter mal wegen allem möglichen übertrieben in der Kritik stand. Wie Atubolu eben auch.
- Und darum geht es hier. Und die möglichen Gründe dafür.
Warum du jetzt das Thema Sexismus im afrikanischen Raum hier mit reinbringen verstehe ich nicht. Logisch ist das ein grosses Thema, aber soll damit Rassismus in Europa legitimiert werden oder gegeneinander verrechnet oder was ist der Punkt warum du das spannend und hier jetzt erwähnenswert?


Ich finde die Diskussion recht schwierig und kann viele Argumente nachvollziehen, verfolge solche Themen hier grundsätzlich lieber in dem ich mich inhaltlich raushalte, weil sowas gerade übers Internet/Geschreibe für viele Missverständnisse sorgen kann und Dinge manchmal total falsch rüberkommen können.

An dieser Stelle will ich dann allerdings doch einmal nachhaken, weil es ja in der Sache hier um Atubolu gehen sollte. Du schreibst: "Ich meinte nur, dass Özil da schon länger und öfter mal wegen allem möglichen übertrieben in der Kritik stand. Wie Atubolu eben auch."

Ich verfolge den SC in den sozialen Medien eher oberflächlich und gebe mir da Kommentare nicht wirklich, auch ist der Austausch mit anderen Fans über den SC jetzt nicht so ausgeprägt, als das man da viele Nebenschauplätze mitbekommt. Daher meine Bitte, ob du das genauer ausführen kannst, wenn du sowas schon erwähnst und hier Vergleiche zu einer doch sehr umstrittenen öffentlichen Persönlichkeit wie Özil ziehst: Was genau meinst du damit, dass Atubolu, so wie du es schreibst "eben auch" wie Özil "schon länger und öfter mal wegen allem möglichen übertrieben in der Kritik stand"?
Noah Atubolu [1] |#863
26.06.2025 - 13:03 Uhr
Zitat von blackstar17

Zitat von Nikkstar

Zitat von blackstar17

Das ist wie mit Özil, Sanè, Gnabry und Rüdiger. Die dürfen sich gar nichts leisten, sonst wird wieder überspitzt kritisiert.

Entspricht halt dem Zeitgeist.


Halte ich in der Argumentation für total daneben. Özil, Sane und Rüdiger geben bzw. gaben enorm viel Anlass zur Kritik - entweder aufgrund ihrer Leistungen oder Verhalten, auf oder neben dem Platz. Wo Gnabry jetzt unfair behandelt wurde kommt mir aber nicht in den Sinn.

Wenn struktureller Rassismus das Problem ist, dann verstehe ich nicht, wieso alle Musiala lieben oder warum man Gündogan die Erdogan Affäre so verziehen hat, dass er am Ende sogar ein beliebter Kapitän wurde.

Nein, die Rassismus-Karte zu spielen ist viel zu billig. Und genauso ist es bei Atu. Auch ich war am Anfang nicht überzeugt von ihn. Er wirkte langsam, schwerfällt, kassierte mehrere Spiele in Folge immer wieder die gleichen Gegentore. Flachschuss ins lange Eck. Wirkte immer irgendwie haltbar.

Hatten wir hier auch schon mehrfach alles durchgekaut. Ich erinnere mich genau, wie ich einem Freund per WhatsApp schrieb: "Wie haben ein Torwartproblem".

Und wie so viele hier im Forum musste ich Abbitte leisten. Diesen Schritt, den Atu diese Saison gemacht hat, habe ich ihm nicht zugetraut.


Ich weiß gar nicht, wo ich hier anfangen soll. Aus einer privilligierten Position heraus, ist es ein leichtes solche Aspekte wegzuwischen.

Die Bild titelt erst kürzlich, dass Atubolu der erste farbige Nationaltorhüter Deutschlands werden könnte. Wird im Interview sogar darauf angesprochen . Also spielt sie offensichtlich für viele doch eine Rolle.

Aus psychologischen Aspekten heraus, ist es einfach so, dass er aufgrunddessen kritischer beäugt wurde. Ein dunkelhäutiger Torhüter ist eher die Seltenheit und da wird dann genauer hingeguckt.

Musiala ist ein Ausnahmetalent. Das ist wie bei Lamin Yamal. Jetzt zuletzt als es mal nicht mehr so lief, waren plötzlich seine marokkanischen Wurzeln wieder Thema. Warte mal ab, was hier los ist, wenn Musiala auch mal in ein Loch fällt.

Gündogan war nicht unumstritten als Kapitän. Das stimmt einfach nicht. Da gab es genügend Stimmen, die ihn für das Amt als untauglich befunden hatten und das trotz überragender Saison bei Manchester City. Da hieß es dann immer, dass er unsichtbar ist, wenn er bei der Nationalmannschaft spielt.

Rüdiger lese ich regelmäßige rassistische und islamfeindliche Kommentare.

Ist ja schön für dich, dass du aus deiner Position heraus behaupten kannst, dass das nichts mit strukturellem Rassismus zu tun hat. Ist auch ehrenwert, dass du dich davon distanzierst, aber in Zeiten wie diesen zu behaupten, dass das abwegig ist und nicht stimmt, ist sehr mutig.

Mein Vater hat immer gesagt, dass du in der Gesellschaft mehr leisten musst, um wirklich Anerkennung zu erlangen und wenn ich mitbekomme, wie vor dem Spiel auf der Tribüne geflucht wird, weil Atubolu wieder im Tor steht und dabei sogar noch das N-Wort ganz schamlos gedroppt wird, dann bleibe ich bei der Behauptung, dass das auch in Freiburg eine Rolle gespielt hat!


Um was geht es dir denn eigentlich?
Geht's wie im ersten Kommentar um die Bewertung des Verhaltens von Spielern mit Migrationshintergrund ("die dürfen sich gar nichts leisten, sonst wird wieder überspitzt kritisiert.")? Oder wie im zweiten um die Existenz von Rassismus (Beispiel Rüdiger)? Das ist ggü. dem anderen User sonst unfair finde ich.

Bzgl. BILD: Ist das denn zwingend negativ konnotiert und/oder spielt nur für eine Seite ein Rolle? Eher nein oder?
„Der erste dunkelhäutige Torwart zu werden, wäre etwas Besonderes, das gab es vorher noch nie“, sagt Atubolu und betont: „Aber es spielt für mich keine große Rolle, welche Hautfarbe jemand hat. Am Ende sollte immer die Leistung entscheiden.“
Für ihn offensichtlich egal, vielleicht sogar etwas Besonderes. Wäre jetzt auch nicht neu, dass es eher als Empowerment verstanden wird. In den USA wird das z.B. oft aktiv bespielt. Daher imo keine pauschale Bewertung möglich.

Bzgl. Gündogan: Hieß es Gündogan sei unsichtbar gewesen, weil die Fans rassistisch waren, oder weil er in vielen Spielen tatsächlich weit Weg von seinen bei City gezeigten Leistungen war?

Bzgl. Rüdiger: Das verschweigt ja niemand, dass es diese gibt. Nur vermischst du halt wie oben angemerkt zwei Dinge. Und das war ja auch der Punkt des anderen Users.
Der Rassismus Vorwurf wurde hier leider auch genutzt, u.a. auch von einem Sportjournalisten, um sein krasses Fehlverhalten zu verharmlosen. Nur weil er schwarz sei, würde er kritisiert werden. Dann wurde noch geschichtsvergessen der kultige Effenberg genannt, um den Vorwurf einer Art "Andersbewertung" zu untermauern, dieser hätte sich ja alles leisten können, obwohl dieser nach dem Stinkefinger-Vorfall gegangen wurde.

Ja, Rassismus gibt es. Nein, nicht jede, teils auch heftige Kritik ist in diesem Zshg. auf strukturellen Rassismus zurückzuführen.

Sonst freue ich mich für Atubolu, auch als Nicht-Freiburgersmile Vielleicht wird es ja sogar was mit der WM26, wer weiß.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zxy123 am 26.06.2025 um 13:04 Uhr bearbeitet
Noah Atubolu [1] |#864
26.06.2025 - 13:42 Uhr
Zitat von Pe-Pe

Hallo. Schön dass du dich in die Debatte einbringst. Ich kann dir nicht sagen warum Gündogan und Özil so unterschiedlich behandelt wurden nach ihrem (kritikwürdigen) Besuch bei erdogan und es ist mir eigentlich auch egal.


Das klang im Vorpost:
Zitat von Pe-Pe
Seine Ersogan Fehltritte wurden nicht verziehen. Bei Gündogan haben lediglich die Medien aus dem "Fall Özil" gelernt und ganz anderst und vor allem weniger berichtet.
aber noch etwas anders.

Zitat von Pe-Pe
Bei Özil gab es halt Vorgeschichten und er hat danach ja auch mit allem abgeschlossen und hat sich aus Deutschland, für mich verständlicherweise, verabschiedet. Das das zeitgleich ablief tut doch überhaupt nichts zur Sache. Ich meinte nur, dass Özil da schon länger und öfter mal wegen allem möglichen übertrieben in der Kritik stand. Wie Atubolu eben auch. - Und darum geht es hier. Und die möglichen Gründe dafür.


Bei dem Punkt bin ich bei dir, wobei ich (auch hier) dazu sagen will, was z.B. in Italien bei einem Spieler los wäre, wenn er die Hymne nicht mitsingt (auch wenn das Thema albern ist). Ich weiß auch nicht wie viele Deutsch-Türken für die türkische Nationalmannschaft spielen, die (während einer politisch heiklen Phase) ein Foto mit Steinmeier gemacht hätten und in der Türkei da kritiklos durchgegangen wären. Und auf welchem Niveau diese Kritik erfolgt wäre. Wir haben natürlich in Fußballdeutschland nach wie vor ein großes Rassismusproblem und ich will mich in meiner "privilegierten Stellung" da jetzt sicher auch nicht aufspielen, finde es aber von @blackstar17 da auch nicht gut alles auf einen Haufen zu werfen. Weiß da z.B. jetzt beim besten Willen nicht warum ein Gnabry aufgezählt wird, der bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland ja gar nie groß auf dem Schirm war. Ja der bekam viel Hate ab, weil er momentan (sichtbar) auch ein paar Pfunde zu viel drauf hat, bekommt das ein Süle nicht? Bei Sané und Gnabry ist das im übrigen vor allem in München Dauerthema, weil die beiden ein Schweinegeld verdienen und dafür viel zu wenig Leistung bringen, während Sané dann noch Zahavi ins Boot holt. Wie siehts denn mit Boateng aus, der (zu) lange everybodys darling war und im Zuge der Gauland-Aussagen von allen Seiten die volle Unterstützung bekam? Abseits von der brauen Suppe natürlich, oder verklär ich da gerade was?

Zitat von Pe-Pe

Warum du jetzt das Thema Sexismus im afrikanischen Raum hier mit reinbringen verstehe ich nicht. Logisch ist das ein grosses Thema, aber soll damit Rassismus in Europa legitimiert werden oder gegeneinander verrechnet oder was ist der Punkt warum du das spannend und hier jetzt erwähnenswert?


Das hätte ich präzisieren müssen. Ich rede von Sexismus, aber natürlich auch Rassismus. Wie gesagt, wenn du Zeit (und nerven) hast und des französisch etwas mächtig bist, schau dir mal auf Insta die Kommentare über Monate unter den Posts von Sané an, auch unter Posts mit seiner Tochter. Die Thematik hätte ich fairerweise auch lassen können, bin mir gerade nicht mehr ganz sicher wie ich den Bogen gespannt habe.

Zitat von Pe-Pe

Musiala, wie schon erwähnt, ist schlicht neben Wirtz das Ausnahmetalent in der N11. Die Beliebtheitswerte von Wirtz hat er allerdings auch nicht.


Hast du dazu was konkretes?

Rest gerne per PN oder verlagern.

•     •     •

------------Giroud----Klose---------
Pires-------S. Cazorla------Mahrez
---------S. Dié---Khedira------------
-Hummels--Koscielny--Van Dijk-
----------------Cech--------------------
Noah Atubolu [1] |#865
26.06.2025 - 13:52 Uhr
Dass jetzt einige nach der grandiosen Entwicklung offenbar ein wenig ein schlechtes Gewissen haben und die Beiträge von damals als «Kritik» abtun ist ja eigentlich selbstverständlich. Das soll aber nicht darüber hingwegtäuschen dass die ganze Kritik, vor allem hier im Forum, jederzeit komplett unverhältnismässig und meistens auch nicht gerechtfertigt war. Die Beiträge sind ja alle noch vorhanden, wenn ich mal Zeit habe klicke ich mich etwas durch den Atubolu-Thread und die früheren Spieltagsthreads durch, da wird noch so manche Perle vorhanden sein. Mich liessen die ganzen Diskussionen um Atubolu jedenfalls an der Fankultur des SC’s zweifeln. Für mich stand und steht man immer für Geduld, man lässt Spieler Fehler machen im Wissen dass man zu einem späteren Zeitpunkt davon profitiert. Bei Atubolu brauchte es nicht einmal klare Fehler, der wurde kritisiert weil manch einer das Gefühl hatte er hätte etwas früher abspringen können. Wie viel % davon Rassismus war, wie viel einfach der allgemeinen Ungeduld oder Fans zuzuschreiben war die den SC offensichtlich nicht verstanden haben, kann ich nicht einschätzen. Ich denke aber die letzten beiden Punkte machen die deutlich grössere Prozentzahl aus.

•     •     •

BSC Young Boys --- SC Freiburg
Noah Atubolu [1] |#866
26.06.2025 - 14:22 Uhr
Gedanken zur Diskussion um Noah Atubolu
Wenn ich solche „Anschuldigungen“ höre – etwa, dass ein Spieler wie Atu nur wegen seiner Hautfarbe kritischer beäugt werde –, hinterfrage ich mich manchmal selbst. Auch ich habe Noah anfangs etwas kritisch betrachtet. Ich kann aber klar sagen: Das hatte nichts mit seiner Hautfarbe zu tun. Ich denke, es spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

1. Die Vorgänger
In der Vergangenheit gab es bei den Torhütern meist eine klare Entwicklung oder besondere Umstände. Auf Baumann, der meiner Meinung nach Schwächen im Spielaufbau hatte, folgte Bürki. Schwolow kam in der Zweitliga-Zeit und konnte mit seinen Aufgaben wachsen. Flekken wurde zunächst aufgebaut, verletzte sich dann, und man war froh, Florian Müller leihen zu können. Flekken entwickelte sich schließlich zu einem überragenden Torwart – stark am Ball, mit guter Strafraumbeherrschung und starken Paraden. Da ist es verständlich, dass man beim Nachfolger besonders genau hinschaut.

2. Der zweite Torhüter
Mit Florian Müller kam ein Keeper zurück, der in Freiburg bereits gezeigt hatte, was er kann – und durchaus als Nummer 1 hätte eingeplant werden können. Das sorgt für gemischte Gefühle: Einerseits war der Verein abgesichert, falls Atu nicht zündet oder so stark spielt, dass er nur eine Saison bleibt. Ein starker Herausforderer kann zudem auch ein paar Prozentpunkte aus einem herauskitzeln. Die Erfahrung von Flo Müller hilft Noah sicher auch weiter. Andererseits bringt ein starker Konkurrent auch Diskussionen mit sich: Warum spielt Müller nicht? Muss man den jungen Atu schützen?

3. Vorschusslorbeeren
Noah gilt als großes Talent aus der eigenen Jugend, ist Jugendnationalspieler und hat bereits in der 3. Liga Erfahrung gesammelt. Da er als möglicher Nachfolger von Ter Stegen gehandelt wird, steht er besonders im Fokus – auch, weil es in den letzten Jahren an herausragenden Torwarttalenten mangelte.

4. Die Torhüterposition
Torhüter stehen grundsätzlich stärker unter Beobachtung. Ein Fehler im Mittelfeld kann die Abwehr ausbügeln – ein Fehler des Torwarts führt meist direkt zum Gegentor. Gleichzeitig bietet die Position die Chance, zum Helden zu werden, wenn man einen "Unhaltbaren" hält. Das unterscheidet am Schluss einen Weltklasse von einem Standardtorhüter. Ein Feldspieler bekommt eher mal einen Fehler verziehen. Auch Adamu wird genauso wie früher Höler kritisiert, wenn er seiner Kernkompetenz – dem Toreschießen – nicht nachkommt.

5. Seine Statur
Ich habe viele Diskussionen mit Kollegen geführt, ob Atu zu muskulös für die Torhüterposition sei. Auch hier im Forum wurde das angesprochen. Anfangs wirkte Noah auf mich etwas unbeweglich und schwerfällig. Das hat man offenbar erkannt und gezielt an seiner Beweglichkeit gearbeitet.

6. Steigende Erwartungen
Der SC Freiburg spielt nun zum dritten Mal in vier Jahren in der Europa League und ist seit neun Jahren ununterbrochen in der Bundesliga. Das zieht neue Fans an – manche mit sehr hohen Erwartungen, bis hin zum Meistertitel. Das verändert die Wahrnehmung und Kritik im Umfeld.

7. Medien und Öffentlichkeit
Mit dem sportlichen Erfolg wächst auch die mediale Aufmerksamkeit. Wenn man „den nächsten Nationaltorhüter“ im Tor hat, kommen plötzlich Kommentare von Leuten, die den SC früher belächelt haben. Mehr Aufmerksamkeit bedeutet nicht nur Lob, sondern auch mehr Kritik. Die Gesellschaft hinterfragt heute vieles – manchmal auch Dinge, bei denen man sich fragt, ob es sich wirklich lohnt. Jeder will seine Meinung äußern. (Ich hiermit auch.)

8. Spielstil und Körpersprache
Noah Atubolu hat einen eher ruhigen, fast stoischen Stil. Manche Fans interpretieren das fälschlicherweise als Unsicherheit oder fehlende Präsenz. Gerade bei Torhütern wird oft eine „laute“ Ausstrahlung mit Führungsstärke gleichgesetzt.

Noch ein Gedanke zu Rüdiger
Antonio Rüdiger hat sich in den letzten Jahren einige Ausrutscher geleistet: die „Kopf-ab“-Geste, das Bewerfen von Schiedsrichtern, seine verhöhnender Sprint bei er EM 2021. Unabhängig vom Spieler finde ich solches Verhalten untragbar. Es gibt auch Beispiele für andere Spieler, die öffentlich für ihr Verhalten kritisiert wurden – Max Kruse etwa, den wir selbst in unseren Reihen hatten.
Aber ich muss auch anerkennen, dass die Andeutung eines Bisses bei Pogba und auch die Geste beim Gebet medial anders hochgespielt wurde, wie es bei anderen Spielern der Fall ist. Aber ein einmal gebranntes Kind scheut das Feuer oder wer einmal in einer Schublade ist, kommt da schlecht wieder raus.

•     •     •

Handball im Blut, den SC im Herzen.

SCF ein leben lang! (nie wieder Wetten mit VfB-Logo)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von DauerkarteNord am 26.06.2025 um 14:33 Uhr bearbeitet
Noah Atubolu [1] |#867
26.06.2025 - 18:12 Uhr
Top Beitrag!
Noah Atubolu [1] |#868
26.06.2025 - 18:48 Uhr
Zitat von zxy123
Zitat von blackstar17

Zitat von Nikkstar

Zitat von blackstar17

Das ist wie mit Özil, Sanè, Gnabry und Rüdiger. Die dürfen sich gar nichts leisten, sonst wird wieder überspitzt kritisiert.

Entspricht halt dem Zeitgeist.


Halte ich in der Argumentation für total daneben. Özil, Sane und Rüdiger geben bzw. gaben enorm viel Anlass zur Kritik - entweder aufgrund ihrer Leistungen oder Verhalten, auf oder neben dem Platz. Wo Gnabry jetzt unfair behandelt wurde kommt mir aber nicht in den Sinn.

Wenn struktureller Rassismus das Problem ist, dann verstehe ich nicht, wieso alle Musiala lieben oder warum man Gündogan die Erdogan Affäre so verziehen hat, dass er am Ende sogar ein beliebter Kapitän wurde.

Nein, die Rassismus-Karte zu spielen ist viel zu billig. Und genauso ist es bei Atu. Auch ich war am Anfang nicht überzeugt von ihn. Er wirkte langsam, schwerfällt, kassierte mehrere Spiele in Folge immer wieder die gleichen Gegentore. Flachschuss ins lange Eck. Wirkte immer irgendwie haltbar.

Hatten wir hier auch schon mehrfach alles durchgekaut. Ich erinnere mich genau, wie ich einem Freund per WhatsApp schrieb: "Wie haben ein Torwartproblem".

Und wie so viele hier im Forum musste ich Abbitte leisten. Diesen Schritt, den Atu diese Saison gemacht hat, habe ich ihm nicht zugetraut.


Ich weiß gar nicht, wo ich hier anfangen soll. Aus einer privilligierten Position heraus, ist es ein leichtes solche Aspekte wegzuwischen.

Die Bild titelt erst kürzlich, dass Atubolu der erste farbige Nationaltorhüter Deutschlands werden könnte. Wird im Interview sogar darauf angesprochen . Also spielt sie offensichtlich für viele doch eine Rolle.

Aus psychologischen Aspekten heraus, ist es einfach so, dass er aufgrunddessen kritischer beäugt wurde. Ein dunkelhäutiger Torhüter ist eher die Seltenheit und da wird dann genauer hingeguckt.

Musiala ist ein Ausnahmetalent. Das ist wie bei Lamin Yamal. Jetzt zuletzt als es mal nicht mehr so lief, waren plötzlich seine marokkanischen Wurzeln wieder Thema. Warte mal ab, was hier los ist, wenn Musiala auch mal in ein Loch fällt.

Gündogan war nicht unumstritten als Kapitän. Das stimmt einfach nicht. Da gab es genügend Stimmen, die ihn für das Amt als untauglich befunden hatten und das trotz überragender Saison bei Manchester City. Da hieß es dann immer, dass er unsichtbar ist, wenn er bei der Nationalmannschaft spielt.

Rüdiger lese ich regelmäßige rassistische und islamfeindliche Kommentare.

Ist ja schön für dich, dass du aus deiner Position heraus behaupten kannst, dass das nichts mit strukturellem Rassismus zu tun hat. Ist auch ehrenwert, dass du dich davon distanzierst, aber in Zeiten wie diesen zu behaupten, dass das abwegig ist und nicht stimmt, ist sehr mutig.

Mein Vater hat immer gesagt, dass du in der Gesellschaft mehr leisten musst, um wirklich Anerkennung zu erlangen und wenn ich mitbekomme, wie vor dem Spiel auf der Tribüne geflucht wird, weil Atubolu wieder im Tor steht und dabei sogar noch das N-Wort ganz schamlos gedroppt wird, dann bleibe ich bei der Behauptung, dass das auch in Freiburg eine Rolle gespielt hat!


Um was geht es dir denn eigentlich?
Geht's wie im ersten Kommentar um die Bewertung des Verhaltens von Spielern mit Migrationshintergrund ("die dürfen sich gar nichts leisten, sonst wird wieder überspitzt kritisiert.")? Oder wie im zweiten um die Existenz von Rassismus (Beispiel Rüdiger)? Das ist ggü. dem anderen User sonst unfair finde ich.

Bzgl. BILD: Ist das denn zwingend negativ konnotiert und/oder spielt nur für eine Seite ein Rolle? Eher nein oder?
„Der erste dunkelhäutige Torwart zu werden, wäre etwas Besonderes, das gab es vorher noch nie“, sagt Atubolu und betont: „Aber es spielt für mich keine große Rolle, welche Hautfarbe jemand hat. Am Ende sollte immer die Leistung entscheiden.“
Für ihn offensichtlich egal, vielleicht sogar etwas Besonderes. Wäre jetzt auch nicht neu, dass es eher als Empowerment verstanden wird. In den USA wird das z.B. oft aktiv bespielt. Daher imo keine pauschale Bewertung möglich.

Bzgl. Gündogan: Hieß es Gündogan sei unsichtbar gewesen, weil die Fans rassistisch waren, oder weil er in vielen Spielen tatsächlich weit Weg von seinen bei City gezeigten Leistungen war?

Bzgl. Rüdiger: Das verschweigt ja niemand, dass es diese gibt. Nur vermischst du halt wie oben angemerkt zwei Dinge. Und das war ja auch der Punkt des anderen Users.
Der Rassismus Vorwurf wurde hier leider auch genutzt, u.a. auch von einem Sportjournalisten, um sein krasses Fehlverhalten zu verharmlosen. Nur weil er schwarz sei, würde er kritisiert werden. Dann wurde noch geschichtsvergessen der kultige Effenberg genannt, um den Vorwurf einer Art "Andersbewertung" zu untermauern, dieser hätte sich ja alles leisten können, obwohl dieser nach dem Stinkefinger-Vorfall gegangen wurde.

Ja, Rassismus gibt es. Nein, nicht jede, teils auch heftige Kritik ist in diesem Zshg. auf strukturellen Rassismus zurückzuführen.

Sonst freue ich mich für Atubolu, auch als Nicht-Freiburgersmile Vielleicht wird es ja sogar was mit der WM26, wer weiß.


Genau. Die Bildzeitung druckt das auf die erste Seite um Empowerment und Sichtbarkeit für Minderheiten zu schaffen.

Du weißt aber schon für was die Bildzeitung steht und wo man die Bildzeitung für gewöhnlich politisch einordnet?

Es ist auch witzig, wie die Anekdote von den Fans, die sich darüber echauffiert haben, wenn Atubolu im Tor stand, einfach ignoriert wird. Oder meinst ein Urbig würde rassistisch beleidigt werden, wenn er mal keine Leistung bringt? (Noah hat sogar Leistung erbracht). Geht ja nicht mal!

Sowas kam aber häufiger vor.

Kernaussage ist und bleibt, dass ein dunkelhäutiger Torwart, weniger Kredit hat als ein westlich ausschauender Torwart. Ist ja toll, dass wir hier so viele Saubermänner haben, die jetzt plötzlich schreiben, dass das absolut abwegig ist und die maßlos übertrieben Kritik, eigentlich gerechtfertigt und sachlich war.

Ich bleibe bei meiner Behauptung und lasse mich da auch nicht belehren, weil ich mit diesen Erfahrungen selber aufgewachsen bin und ich weiß, dass das mit ein Grund ist. Auch wenn viele das nicht glauben möchten.

Auf die ganzen entkräftenden Argumente bezüglich Sanè, Gnabry und Co, habe ich gar kein Bock mehr einzugehen.

Das ist Ablenkung.

Der Rassismus ist gesellschaftlich noch so tief verankert und wieder salonfähig. So zu tun, als wäre das komplett an den Haaren herbeigezogen, während Faschisten die zweit stärkste Kraft in unserem Parlament abbilden, ist an Lächerlichkeit eigentlich nicht zu überbieten.

Mich regt es tierisch auf, wie hier jetzt versucht wird das als absurd abzutun.
Noah Atubolu [1] |#869
26.06.2025 - 20:04 Uhr
Zitat von blackstar17
Zitat von zxy123

Zitat von blackstar17

Zitat von Nikkstar

Zitat von blackstar17

Das ist wie mit Özil, Sanè, Gnabry und Rüdiger. Die dürfen sich gar nichts leisten, sonst wird wieder überspitzt kritisiert.

Entspricht halt dem Zeitgeist.




Es ist auch witzig, wie die Anekdote von den Fans, die sich darüber echauffiert haben, wenn Atubolu im Tor stand, einfach ignoriert wird. Oder meinst ein Urbig würde rassistisch beleidigt werden, wenn er mal keine Leistung bringt? (Noah hat sogar Leistung erbracht). Geht ja nicht mal!



Ich bleibe bei meiner Behauptung


Und mit dem Wort "Behauptung" wird aber auch klar, dass es Dein Empfinden ist und Du es nicht mit Fakten belegen kannst.

Dass wir uns nicht falsch verstehen:
Ich möchte Dein Empfinden nicht klein reden und schon gar nicht in Abrede stellen.
Aber Fakten sind es dann halt doch nicht.
Noah Atubolu [1] |#870
26.06.2025 - 20:19 Uhr
Zitat von blackstar17
Mich regt es tierisch auf, wie hier jetzt versucht wird das als absurd abzutun.


Hast Du eigentlich noch ein anderes Thema? Es wird langsam ermüdend.
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