| Geburtsdatum | 01.04.1993 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,80m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Nico Schulz [14]
21.05.2019 - 10:37 Uhr
09.12.2020 - 10:06 Uhr
Zitat von BVBBC
Mir zeigt das Lob auf das gestrige Spiel eigentlich eher, wie gering die Ansprüche an Schulz mittlerweile doch sind.
Schaut man sich bspw. an, wie Schulz gestern beim Gegentor den AV von Zenit anläuft, dann hat das mehr mit Pressing in der gegnerischen Hälfte zu tun, als mit Abwehrverhalten vor dem eigenen Strafraum. So läuft er viel zu schnell an, um ernsthaft in den Zweikampf zu kommen, gerade auch deswegen, da er zu gerade anläuft und es damit darauf anlegt an genau einem Punkt in den Zweikampf zu kommen. So kann er den AV, wenn er weiterläuft, wie er es machte, niemals aufnehmen, ob der dabei einen Pass spielt oder ins Dribbling geht - wofür er sowohl rechts (viel Platz, da Schulz den Raum aufmacht) als auch links (gegen den Lauf von Schulz) ziehen hätte können - und den Lauf nur mit Foul stoppen, das er aber verweigert. Nach simplen Doppelpass ist er jedenfalls nicht ganz zufällig raus und kommt trotz seines an sich guten Antritts nicht hinterher, wenn der Gegner schon Speed aufgenommen hat. Den Lauf des Gegenspielers kann er daher nur stoppen, wenn er ihn später aufnimmt und selbst dafür positioniert, dass er das Tempo aufnehmen kann. Bis dahin muss er eigentlich nur den Raum und etwaige Schussoptionen zustellen.
Brandt bekommt berechtigte Kritik für dieses Gegentor - Hummels müsste vor allem beim Einwurf die Übergabe aber trotzdem besser koordinieren, wenn er Driussi so viel Raum lässt, was er nicht macht, weil er offenbar mit dem Rest der Kette beschäftigt ist, aber zu wenig mit seinem Gegenspieler - Schulz ist aber fein raus, obwohl er derjenige ist, der das Gegentor genauso verhindern kann. Das ist in meinen Augen falsch, zumal Schulz dem Spiel ansonsten auch nicht viel geliefert hat. Mehr als mitzuschwimmen, war das auch gestern daher auch nicht. Am Ende des Spiels kommt er mit vielen Ballaktionen raus - man hat offenbar ihn gegenüber Passlack im Aufbau bevorzugt, am Ende ging es aber eher über die "RV" Hazard und dann Bellingham, wenn man noch geordnet aufbaute -, einer ordentlichen Passquote, aber eben auch nicht einem Pass, der eine Chance einleitete und gerade mal 2 Balleroberungen, bei schlechten Tacklequoten (33%). Das mag daher das sein, was man von Schulz verlangen kann, aber eigentlich nicht, was man von ihm verlangen müsste ...
Mir zeigt das Lob auf das gestrige Spiel eigentlich eher, wie gering die Ansprüche an Schulz mittlerweile doch sind.
Schaut man sich bspw. an, wie Schulz gestern beim Gegentor den AV von Zenit anläuft, dann hat das mehr mit Pressing in der gegnerischen Hälfte zu tun, als mit Abwehrverhalten vor dem eigenen Strafraum. So läuft er viel zu schnell an, um ernsthaft in den Zweikampf zu kommen, gerade auch deswegen, da er zu gerade anläuft und es damit darauf anlegt an genau einem Punkt in den Zweikampf zu kommen. So kann er den AV, wenn er weiterläuft, wie er es machte, niemals aufnehmen, ob der dabei einen Pass spielt oder ins Dribbling geht - wofür er sowohl rechts (viel Platz, da Schulz den Raum aufmacht) als auch links (gegen den Lauf von Schulz) ziehen hätte können - und den Lauf nur mit Foul stoppen, das er aber verweigert. Nach simplen Doppelpass ist er jedenfalls nicht ganz zufällig raus und kommt trotz seines an sich guten Antritts nicht hinterher, wenn der Gegner schon Speed aufgenommen hat. Den Lauf des Gegenspielers kann er daher nur stoppen, wenn er ihn später aufnimmt und selbst dafür positioniert, dass er das Tempo aufnehmen kann. Bis dahin muss er eigentlich nur den Raum und etwaige Schussoptionen zustellen.
Brandt bekommt berechtigte Kritik für dieses Gegentor - Hummels müsste vor allem beim Einwurf die Übergabe aber trotzdem besser koordinieren, wenn er Driussi so viel Raum lässt, was er nicht macht, weil er offenbar mit dem Rest der Kette beschäftigt ist, aber zu wenig mit seinem Gegenspieler - Schulz ist aber fein raus, obwohl er derjenige ist, der das Gegentor genauso verhindern kann. Das ist in meinen Augen falsch, zumal Schulz dem Spiel ansonsten auch nicht viel geliefert hat. Mehr als mitzuschwimmen, war das auch gestern daher auch nicht. Am Ende des Spiels kommt er mit vielen Ballaktionen raus - man hat offenbar ihn gegenüber Passlack im Aufbau bevorzugt, am Ende ging es aber eher über die "RV" Hazard und dann Bellingham, wenn man noch geordnet aufbaute -, einer ordentlichen Passquote, aber eben auch nicht einem Pass, der eine Chance einleitete und gerade mal 2 Balleroberungen, bei schlechten Tacklequoten (33%). Das mag daher das sein, was man von Schulz verlangen kann, aber eigentlich nicht, was man von ihm verlangen müsste ...
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
09.12.2020 - 10:38 Uhr
Zitat von Bierserker
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
Zitat von BVBBC
Mir zeigt das Lob auf das gestrige Spiel eigentlich eher, wie gering die Ansprüche an Schulz mittlerweile doch sind.
Schaut man sich bspw. an, wie Schulz gestern beim Gegentor den AV von Zenit anläuft, dann hat das mehr mit Pressing in der gegnerischen Hälfte zu tun, als mit Abwehrverhalten vor dem eigenen Strafraum. So läuft er viel zu schnell an, um ernsthaft in den Zweikampf zu kommen, gerade auch deswegen, da er zu gerade anläuft und es damit darauf anlegt an genau einem Punkt in den Zweikampf zu kommen. So kann er den AV, wenn er weiterläuft, wie er es machte, niemals aufnehmen, ob der dabei einen Pass spielt oder ins Dribbling geht - wofür er sowohl rechts (viel Platz, da Schulz den Raum aufmacht) als auch links (gegen den Lauf von Schulz) ziehen hätte können - und den Lauf nur mit Foul stoppen, das er aber verweigert. Nach simplen Doppelpass ist er jedenfalls nicht ganz zufällig raus und kommt trotz seines an sich guten Antritts nicht hinterher, wenn der Gegner schon Speed aufgenommen hat. Den Lauf des Gegenspielers kann er daher nur stoppen, wenn er ihn später aufnimmt und selbst dafür positioniert, dass er das Tempo aufnehmen kann. Bis dahin muss er eigentlich nur den Raum und etwaige Schussoptionen zustellen.
Brandt bekommt berechtigte Kritik für dieses Gegentor - Hummels müsste vor allem beim Einwurf die Übergabe aber trotzdem besser koordinieren, wenn er Driussi so viel Raum lässt, was er nicht macht, weil er offenbar mit dem Rest der Kette beschäftigt ist, aber zu wenig mit seinem Gegenspieler - Schulz ist aber fein raus, obwohl er derjenige ist, der das Gegentor genauso verhindern kann. Das ist in meinen Augen falsch, zumal Schulz dem Spiel ansonsten auch nicht viel geliefert hat. Mehr als mitzuschwimmen, war das auch gestern daher auch nicht. Am Ende des Spiels kommt er mit vielen Ballaktionen raus - man hat offenbar ihn gegenüber Passlack im Aufbau bevorzugt, am Ende ging es aber eher über die "RV" Hazard und dann Bellingham, wenn man noch geordnet aufbaute -, einer ordentlichen Passquote, aber eben auch nicht einem Pass, der eine Chance einleitete und gerade mal 2 Balleroberungen, bei schlechten Tacklequoten (33%). Das mag daher das sein, was man von Schulz verlangen kann, aber eigentlich nicht, was man von ihm verlangen müsste ...
Mir zeigt das Lob auf das gestrige Spiel eigentlich eher, wie gering die Ansprüche an Schulz mittlerweile doch sind.
Schaut man sich bspw. an, wie Schulz gestern beim Gegentor den AV von Zenit anläuft, dann hat das mehr mit Pressing in der gegnerischen Hälfte zu tun, als mit Abwehrverhalten vor dem eigenen Strafraum. So läuft er viel zu schnell an, um ernsthaft in den Zweikampf zu kommen, gerade auch deswegen, da er zu gerade anläuft und es damit darauf anlegt an genau einem Punkt in den Zweikampf zu kommen. So kann er den AV, wenn er weiterläuft, wie er es machte, niemals aufnehmen, ob der dabei einen Pass spielt oder ins Dribbling geht - wofür er sowohl rechts (viel Platz, da Schulz den Raum aufmacht) als auch links (gegen den Lauf von Schulz) ziehen hätte können - und den Lauf nur mit Foul stoppen, das er aber verweigert. Nach simplen Doppelpass ist er jedenfalls nicht ganz zufällig raus und kommt trotz seines an sich guten Antritts nicht hinterher, wenn der Gegner schon Speed aufgenommen hat. Den Lauf des Gegenspielers kann er daher nur stoppen, wenn er ihn später aufnimmt und selbst dafür positioniert, dass er das Tempo aufnehmen kann. Bis dahin muss er eigentlich nur den Raum und etwaige Schussoptionen zustellen.
Brandt bekommt berechtigte Kritik für dieses Gegentor - Hummels müsste vor allem beim Einwurf die Übergabe aber trotzdem besser koordinieren, wenn er Driussi so viel Raum lässt, was er nicht macht, weil er offenbar mit dem Rest der Kette beschäftigt ist, aber zu wenig mit seinem Gegenspieler - Schulz ist aber fein raus, obwohl er derjenige ist, der das Gegentor genauso verhindern kann. Das ist in meinen Augen falsch, zumal Schulz dem Spiel ansonsten auch nicht viel geliefert hat. Mehr als mitzuschwimmen, war das auch gestern daher auch nicht. Am Ende des Spiels kommt er mit vielen Ballaktionen raus - man hat offenbar ihn gegenüber Passlack im Aufbau bevorzugt, am Ende ging es aber eher über die "RV" Hazard und dann Bellingham, wenn man noch geordnet aufbaute -, einer ordentlichen Passquote, aber eben auch nicht einem Pass, der eine Chance einleitete und gerade mal 2 Balleroberungen, bei schlechten Tacklequoten (33%). Das mag daher das sein, was man von Schulz verlangen kann, aber eigentlich nicht, was man von ihm verlangen müsste ...
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
Das mit Can und Schulz sehe ich komplett anders. Can hat in dem Moment, in dem Schulz rausrückt und den RV eben nicht stellen kann, 2 Gegenspieler. Folglich kann er sich entscheiden, was das kleinere Übel ist, indem er entweder Malcom aufziehen lässt oder aber den RV aufnimmt und den Raum hinter Schulz zustellt, was seine initiale Entscheidung ist. Malcom macht das an der Stelle auch recht geschickt, indem er den Ball nicht direkt spielt, sondern sich 2 Ballkontakte nimmt und die Annahme das Aufziehen ermöglicht hätte. Brandt ist dann noch nicht da gewesen und wäre vor allem nicht vor den Mann gekommen. Deswegen überlegt Can kurz, ob er auf Malcom draufgehen muss, macht sogar einen Richtungswechsel, bis der Pass von Malcom zurück zum RV kommt, wodurch der Raum aber eben für den RV offen ist. Diese 2vs1 Situation provoziert Schulz genauso, wie Brandt.
Dazu sehe ich die 5er Kette nicht als ausreichenden Grund, dass Schulz so aggressiv und auf einen einzigen Punkt bezogenen Zweikampf gehen kann. Dafür kommt es zu sehr auf die Ausgangspositionen an und wie man generell verteidigt. Wenn Schulz so draufgehen kann und soll, dann gibt es für mich keinen guten Grund, warum er in der Ausgangsposition so tief stehen darf und die Ausgangspositionen allesamt auf Raumdeckung ausgelegt sind. Dann müsste er in meinen Augen deutlich höher stehen und einen kürzeren Weg zum RV haben, während generell die Kette deutlich mannorientierter verteidigen müsste, um schon bei der Ballannahme eine bessere Bindung zum Gegenspieler zu haben. Also Hummels näher an Driussi, Can näher an Malcom usw. (auch über Witsel/Piszczek und deren Zuteilung gegen Azmoun und Driussi wären in einer mannorientierten Verteidigung diskutabel, da die Zuordnung meines Erachtens dann eine ganz andere wäre, die es Hummels erlaubt hätte absichernd zu verteidigen, wie er es letztendlich getan hat). War aber offenbar nicht so vorgesehen, sondern komplett raumorientiert und Schulz hat vom RV erst mal wenig zu befürchten, wenn er weniger aggressiv draufgeht und eher die Position hält. Ein Schuss wäre mit der Staffelung gut zu blocken, ein Doppelpass wäre nicht in die Tiefe möglich und für eine Flanke ist der RV schon zu zentral. Vor allem der Pass auf Malcom wäre mit einem tief bleibenden Schulz gut zu verteidigen, weil Can es dann erlaubt wäre diesen mit Brandt in die Zange zu nehmen und konsequent draufzugehen, weil Schulz die Tiefe absichern würde. Bei der Ausgangslage darf Schulz daher nicht so viel Risiko gehen, weswegen das ein klarer Fehler für mich ist, die dem restlichen Verteidigungskonzept widerspricht. Es ist für mich jedenfalls nicht so, dass Brandt und Co. die Schulz Entscheidung erzwingen.
Ich gehe daher mit, dass da noch sehr viele Fehler mehr passieren, Can macht für mich aber keinen, der von ihm ausgeht, was für mich der entlastende Unterschied gegenüber Schulz und Brandt ist.
Edit: Schulz Rausschieben hat was von Kreisliga. Dann gilt aber eben auch: Ball oder Gegner ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 09.12.2020 um 10:42 Uhr bearbeitet
09.12.2020 - 10:38 Uhr
Zitat von Bierserker
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
Zitat von BVBBC
Mir zeigt das Lob auf das gestrige Spiel eigentlich eher, wie gering die Ansprüche an Schulz mittlerweile doch sind.
Schaut man sich bspw. an, wie Schulz gestern beim Gegentor den AV von Zenit anläuft, dann hat das mehr mit Pressing in der gegnerischen Hälfte zu tun, als mit Abwehrverhalten vor dem eigenen Strafraum. So läuft er viel zu schnell an, um ernsthaft in den Zweikampf zu kommen, gerade auch deswegen, da er zu gerade anläuft und es damit darauf anlegt an genau einem Punkt in den Zweikampf zu kommen. So kann er den AV, wenn er weiterläuft, wie er es machte, niemals aufnehmen, ob der dabei einen Pass spielt oder ins Dribbling geht - wofür er sowohl rechts (viel Platz, da Schulz den Raum aufmacht) als auch links (gegen den Lauf von Schulz) ziehen hätte können - und den Lauf nur mit Foul stoppen, das er aber verweigert. Nach simplen Doppelpass ist er jedenfalls nicht ganz zufällig raus und kommt trotz seines an sich guten Antritts nicht hinterher, wenn der Gegner schon Speed aufgenommen hat. Den Lauf des Gegenspielers kann er daher nur stoppen, wenn er ihn später aufnimmt und selbst dafür positioniert, dass er das Tempo aufnehmen kann. Bis dahin muss er eigentlich nur den Raum und etwaige Schussoptionen zustellen.
Brandt bekommt berechtigte Kritik für dieses Gegentor - Hummels müsste vor allem beim Einwurf die Übergabe aber trotzdem besser koordinieren, wenn er Driussi so viel Raum lässt, was er nicht macht, weil er offenbar mit dem Rest der Kette beschäftigt ist, aber zu wenig mit seinem Gegenspieler - Schulz ist aber fein raus, obwohl er derjenige ist, der das Gegentor genauso verhindern kann. Das ist in meinen Augen falsch, zumal Schulz dem Spiel ansonsten auch nicht viel geliefert hat. Mehr als mitzuschwimmen, war das auch gestern daher auch nicht. Am Ende des Spiels kommt er mit vielen Ballaktionen raus - man hat offenbar ihn gegenüber Passlack im Aufbau bevorzugt, am Ende ging es aber eher über die "RV" Hazard und dann Bellingham, wenn man noch geordnet aufbaute -, einer ordentlichen Passquote, aber eben auch nicht einem Pass, der eine Chance einleitete und gerade mal 2 Balleroberungen, bei schlechten Tacklequoten (33%). Das mag daher das sein, was man von Schulz verlangen kann, aber eigentlich nicht, was man von ihm verlangen müsste ...
Mir zeigt das Lob auf das gestrige Spiel eigentlich eher, wie gering die Ansprüche an Schulz mittlerweile doch sind.
Schaut man sich bspw. an, wie Schulz gestern beim Gegentor den AV von Zenit anläuft, dann hat das mehr mit Pressing in der gegnerischen Hälfte zu tun, als mit Abwehrverhalten vor dem eigenen Strafraum. So läuft er viel zu schnell an, um ernsthaft in den Zweikampf zu kommen, gerade auch deswegen, da er zu gerade anläuft und es damit darauf anlegt an genau einem Punkt in den Zweikampf zu kommen. So kann er den AV, wenn er weiterläuft, wie er es machte, niemals aufnehmen, ob der dabei einen Pass spielt oder ins Dribbling geht - wofür er sowohl rechts (viel Platz, da Schulz den Raum aufmacht) als auch links (gegen den Lauf von Schulz) ziehen hätte können - und den Lauf nur mit Foul stoppen, das er aber verweigert. Nach simplen Doppelpass ist er jedenfalls nicht ganz zufällig raus und kommt trotz seines an sich guten Antritts nicht hinterher, wenn der Gegner schon Speed aufgenommen hat. Den Lauf des Gegenspielers kann er daher nur stoppen, wenn er ihn später aufnimmt und selbst dafür positioniert, dass er das Tempo aufnehmen kann. Bis dahin muss er eigentlich nur den Raum und etwaige Schussoptionen zustellen.
Brandt bekommt berechtigte Kritik für dieses Gegentor - Hummels müsste vor allem beim Einwurf die Übergabe aber trotzdem besser koordinieren, wenn er Driussi so viel Raum lässt, was er nicht macht, weil er offenbar mit dem Rest der Kette beschäftigt ist, aber zu wenig mit seinem Gegenspieler - Schulz ist aber fein raus, obwohl er derjenige ist, der das Gegentor genauso verhindern kann. Das ist in meinen Augen falsch, zumal Schulz dem Spiel ansonsten auch nicht viel geliefert hat. Mehr als mitzuschwimmen, war das auch gestern daher auch nicht. Am Ende des Spiels kommt er mit vielen Ballaktionen raus - man hat offenbar ihn gegenüber Passlack im Aufbau bevorzugt, am Ende ging es aber eher über die "RV" Hazard und dann Bellingham, wenn man noch geordnet aufbaute -, einer ordentlichen Passquote, aber eben auch nicht einem Pass, der eine Chance einleitete und gerade mal 2 Balleroberungen, bei schlechten Tacklequoten (33%). Das mag daher das sein, was man von Schulz verlangen kann, aber eigentlich nicht, was man von ihm verlangen müsste ...
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
Natürlich passieren dort mehrere Fehler. Dennoch agiert Schulz beim Gegentor falsch. Er schiebt aggressiv raus, kommt aber zu spät und lässt den Gegner einfach laufen. Wenn er den Ball schon nicht bekommt, muss er zumindest den Körper reinstellen um den Gegner zu bremsen. Vorher passieren mehrere Fehler, es geht beim Verursachen des Einwurfs los, geht dann mit der Abstimmung ziwschen Piszu und Hummels weiter... Dennoch steht man hinten in Fünferkette in Überzahl bis Schulz die Kette sprengt. Natürlich kann man Schulz dafür kritisieren, auch wenn man die gesamte Fehlerkette im Blick halten sollte. Sein schlechtes Timing hat Lazio schon einen (schmeichelhaften) Strafstoß beschert.
Schulz hat gestern gut gekämpft, seine typischen Läufe waren hilfreich. Mehr als diese Läufe kann er zum Spiel mit Ball nicht beitragen und das ist einfach in vielen Spielen zu wenig.
Immerhin hat man gesehen, dass Schulz in akzeptabler Form ein deutlich besserer AV als Passlack ist. Da haben einige ja schon die Wachablösung gesehen als Nico verletzt war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 09.12.2020 um 10:41 Uhr bearbeitet
09.12.2020 - 10:55 Uhr
Zitat von Bierserker
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
Sehe den Fehler beim Gegentor eher bei Brandt oder Can, die absolut nicht agieren. Schulz macht als AV in der Fünferkette keinen Fehler, wenn er attackiert, aber da müssen Brandt und Can agieren und helfen. So lassen sie Schulz alleine und es entstehen Lücken, die der Gegner dann nutzen kann.
Der Ball darf auch niemals so einfach von der rechten Seite bis links durchlaufen. Vor dem Einwurf war das pomadig von Passlack und Piszu, die das einfach verdaddelt haben. Da kann man Schulz dann keine Schuld mehr geben.
Man sollte bei Schulz nicht von einem Sahnespiel sprechen, aber er hat sich reingekniet, hat Offensiv versucht zu helfen, hat Räume gerissen und Defensiv nicht viel anbrennen lassen.
Der beste Fußballer wird Schulz nicht mehr und mit Guerreiro kann man ihn halt nicht vergleichen, aber es war alles in allem eine solide Leistung und damit sollte man erstmal zufrieden sein. Für die Bundesliga reicht das und man wird keinen zweiten Guerreiro als Ersatz für Guerreiro bekommen. Da ist ein Schulz definitiv nicht verkehrt, wenn er seine Leistung solide abspulen kann.
Ich sehe die Situation ähnlich. Der Doppelpass hätte von ihnen unterbunden werden müssen und man hätte dann sogar über Schulz umschalten können. Am Ende ist der Abwehrverbund allerdings so passiv, dass man Zenit quasi zum Treffer einlädt.
Hier wird meines Erachtens ein falscher Maßstab an Schulz gelegt, der natürlich daher herrührt, dass er Nationalspieler ist und 25 Millionen gekostet hat. Daher erwartet man anscheinend, dass er Guerreiro seinen Platz jedenfalls streitig machen müsste. In dem Fall überschätzt man entweder Schulz, oder man unterschätzt Guerreiro - oder beides. Das haben die Verantwortlichen bei dem Transfer vielleicht auch getan, aber am Ende kann der Spieler ja nichts für seine Ablöse.
Ich hab ihn von vornherein als einen Backup für Guerreiro gesehen, in nicht so brisanten Partien evtl. sogar als Starter mit Guerreiro zusammen, wenn man diesen weiter nach vorn zieht. Das kann er in meinen Augen auch erfüllen, wenn er sich weiter so steigert, wie in den letzten beiden Spielen. Natürlich wird er niemals eine herausragende Rolle beim BVB einnehmen. Ein Publikumsliebling wird er wohl auch nicht mehr, dazu wird er nun schon viel zu negativ gesehen und es wird bei ihm das Haar in der Suppe gesucht. Da ist man sich auch nicht zu schade, die letzten beiden Partien so hinzudrehen, als würden diese nur das Fazit erlauben, dass es für ihn beim BVB niemals reichen wird. Das wird dann von der Fanschar auch noch fleißig mit positiven Bewertungen quittiert. Für mich völlig unverständlich und keine faire Beurteilung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tectonic-P am 09.12.2020 um 10:57 Uhr bearbeitet
09.12.2020 - 11:52 Uhr
Zitat von idgaf19
Er war gestern lange Zeit der einzige, der unserem Spiel Tiefe gegebrn hat. Alleine in der ersten HZ hatte er viele Läufe hinter die Kette und uns so den dringend benötigten Raum gegeben. ZB hat er dadurch Reus ermöglicht nach innen zu ziehen und an den Pfosten zu schlenzen. Das er dann aus den Situationen leider keine Hereingabe hatte, die brauchbar gewesen wäre, steht ja auf einem anderen Blatt. Erinnerte oft an Pulisic gestern wenn der an der Grundlinie/ im Rücken der Kette war. Vllt mit ganz viel Glück wird es mit zunehmender Spielpraxis besser
Die rechte Seite von Felix hingegen war offensiv tot! Die Grundlinie oder den Rücken der Kette hat er nur mit dem Fernglas gesehen.
Er war gestern lange Zeit der einzige, der unserem Spiel Tiefe gegebrn hat. Alleine in der ersten HZ hatte er viele Läufe hinter die Kette und uns so den dringend benötigten Raum gegeben. ZB hat er dadurch Reus ermöglicht nach innen zu ziehen und an den Pfosten zu schlenzen. Das er dann aus den Situationen leider keine Hereingabe hatte, die brauchbar gewesen wäre, steht ja auf einem anderen Blatt. Erinnerte oft an Pulisic gestern wenn der an der Grundlinie/ im Rücken der Kette war. Vllt mit ganz viel Glück wird es mit zunehmender Spielpraxis besser
Die rechte Seite von Felix hingegen war offensiv tot! Die Grundlinie oder den Rücken der Kette hat er nur mit dem Fernglas gesehen.
Ich fand die Flanke auf Jude, der unbedrängt aus 6 Metern übers Tor köpfte (bzw. schulterte) äußerst brauchbar, der hätte drin sein müssen.
09.12.2020 - 11:57 Uhr
Eigentlich müssten hier viel mehr Leuten den Schulz abfeiern, immerhin zeigt er Kampfgeist und Wille..auch wenn es nicht immer klappt. Das wollen doch alle, oder?
Fand seine Leistung okay, hoffentlich gibt ihm das ein bisschen Schub und er kann sich als Option festspielen. Könnte mir schlechtere Spieler für den Job vorstellen.
Fand seine Leistung okay, hoffentlich gibt ihm das ein bisschen Schub und er kann sich als Option festspielen. Könnte mir schlechtere Spieler für den Job vorstellen.
09.12.2020 - 12:11 Uhr
Zitat von ThoomiiBVB
Eigentlich müssten hier viel mehr Leuten den Schulz abfeiern, immerhin zeigt er Kampfgeist und Wille..auch wenn es nicht immer klappt. Das wollen doch alle, oder?
Fand seine Leistung okay, hoffentlich gibt ihm das ein bisschen Schub und er kann sich als Option festspielen. Könnte mir schlechtere Spieler für den Job vorstellen.
Eigentlich müssten hier viel mehr Leuten den Schulz abfeiern, immerhin zeigt er Kampfgeist und Wille..auch wenn es nicht immer klappt. Das wollen doch alle, oder?
Fand seine Leistung okay, hoffentlich gibt ihm das ein bisschen Schub und er kann sich als Option festspielen. Könnte mir schlechtere Spieler für den Job vorstellen.
Also ich persönlich fand die Leistung von Schulz auch in Ordnung und in einer solchen Form habe ich aufjedenfall keine Bauchschmerzen wenn er auf dem Platz steht. Ob Schulz nochmal eine größere Rolle bei uns spielen wird? Schwer zu sagen. An einem fitten Guerreiro kommt er nicht vorbei, aber ein solider Back-Up ist er allemal. (Wenn in Form)
Aber Kampfgeist und Wille ist ja nichts was man unbedingt abfeiern muss. Für mich persönlich sind das Grundtugenden die jeder Spieler an den Tag legen sollte. (Vor allem wenn man mehrere Millionen im Jahr bekommt)Das jedem Spieler Fehler passieren können ist völlig klar, aber eben Wille, Laufbereitschaft etc. kann man auch an schlechten Tagen zeigen.
Wenn man allerdings bei einem Spieler Attribute wie Wille und Einsatz hervorheben muss, dann heißt das in den meisten Fällen, dass dieser Spieler sonst nicht besonders viel drauf hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thoms09 am 09.12.2020 um 12:13 Uhr bearbeitet
12.12.2020 - 17:28 Uhr
Bitte kein Spiel mehr für Dortmund, danke
12.12.2020 - 17:53 Uhr
Die nächste Enttäuschung nach Rode, Schürrle, Götze. Müssten wohl um die 150-200 Millionen die man in den Sand gesetzt hat. Schulz kann nichts dafür das muss man den oberen ankreiden. Ist wohl einziges Missverständnis so traurig das auch klingt.
12.12.2020 - 17:54 Uhr
Zitat von Adubz
Bitte kein Spiel mehr für Dortmund, danke
Bitte kein Spiel mehr für Dortmund, danke
Ja klar... er häts reissen müssen. Nachdem die anderen ihm schon den roten Teppich ausgerollt haben. Selbst wenn er absolut nichts dafür kann ist er der Prügelknabe, aber die anderen werden für eine gelungene Aktion auf 90 Minuten (die zig Fehler blendet man aus) abgefeiert und sind unantastbar. Ich bin es dermaßen leid...
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