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Mission : Wiederaufstieg

11.06.2015 - 16:58 Uhr
Mission : Wiederaufstieg |#451
05.04.2016 - 09:02 Uhr
Union wird in der Tat eher wie gestern in Fürth; eher 3-2 oder 4-3 statt 1-0 - unabhängig davon, wer gewinnt. Das Wichtigste ist: der SC muss seine Ordnung wieder finden, vor allem mit Torrejon hinten drin. Dann kann die Offensive wie gestern Spiele gewinnen. Egal gegen welchen der ausstehenden Gegnern.

Findet man die Ordnung nicht, wird es gg Pauli, Braunschweig und Union schon etwas mehr Glück brauchen. Auch gg Duisburg, Heidenheim und Paderborn sind die drei Punkte dann natürlich noch nicht fix.
Mission : Wiederaufstieg |#452
05.04.2016 - 09:04 Uhr
Zitat von Zlatan9
Edit: Noch ein kleiner Funfact: Mit einem Heimsieg gegen den FC St.Pauli hätte man den Relegationsplatz bereits rechnerisch sicher - und das am 29.Spieltag ugly


Aber auch nur, wenn wir unser Spiel gegen Frankfurt nicht gewinnen. Ansonsten wären es 15 Punkte + TV bei noch 15 zu vergebenen. Somit noch ein Hauch von Gefahr. grins zwinker

Bin auf jedem Fall sehr gespannt, wie viele Punkte diese Saison für den Direktaufstieg nötig sind.

•     •     •

Lieber glücklich gewinnen, als verdient verlieren!
Mission : Wiederaufstieg |#453
05.04.2016 - 09:21 Uhr
Als SC Fan wäre der Aufstieg ohne Relegationsregelung in diesem Jahr wünschenswert. Mit einem Sieg gegen St.Pauli hätte man den direkten Aufstiegsplatz quasi sicher und könnte sofort mit den Planungen für die 1. Liga beginnen. Damit hätte man (wie auch Leipzig und Nürnberg) gegenüber dem letzten Drittel der Bundesliga einen Vorteil.

Aus neutraler Fan-Sicht ergibt sich aus der Aufstiegsrelegation ein großer Spannungsbogen, der wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag anhält. Da in den ersten beiden Ligen in Deutschland eh schon sehr viel entschieden bzw. so gut wie entschieden ist, Bayern als Meister, BVB als Vizemeister, Hannover als Absteiger, Duisburg als Absteiger bleibt zumindest das Rennen um die direkten Aufstiegsplätze in der 2. Liga spannend. Dass man trotz einer historischen Serie von 7 Siegen in Folge (wer hätte das nach den beiden Niederlagen nach der Winterpause gedacht) noch keinen nennenwerten Vorsprung auf Platz 3 herausarbeiten konnte, ist bemerkenswert

Auch bei der Bewertung des Fürth-Spiels im Vergleich zu den beiden anderen Live-TV Spielen KSC und Leipzig gibt es den Unterschied, ob man als neutraler oder SC Fan sich das Spiel anschaute, Während man aus SC Sicht mit den beiden Heimspielen besser leben konnte, bot das Fürthspiel aus neutraler Sicht das größere Spektakel. Das Spiel gegen Leipzig wurde durch die Wetter- bzw. Platzverhältnisse getrübt und das Spiel gegen den KSC litt unter den taktischen defensiven Zwängen.
Mission : Wiederaufstieg |#454
05.04.2016 - 10:07 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Mit einem Sieg gegen St.Pauli hätte man den direkten Aufstiegsplatz quasi sicher


Das halte ich für völlig abwegig. Woche für Woche legt die Konkurrenz vor und wir müssen nachlegen. Wie kommst Du darauf, dass dies bei dann noch ausstehenden 5 Spielen anders sein sollte?!
Mission : Wiederaufstieg |#455
05.04.2016 - 10:14 Uhr
Zitat von Carle5
Zitat von Schwarzwaldmarie

Mit einem Sieg gegen St.Pauli hätte man den direkten Aufstiegsplatz quasi sicher


Das halte ich für völlig abwegig. Woche für Woche legt die Konkurrenz vor und wir müssen nachlegen. Wie kommst Du darauf, dass dies bei dann noch ausstehenden 5 Spielen anders sein sollte?!


Hab auch ein bisschen gebraucht, aber lies den ersten Satz von ihm nochmal zwinker
Mission : Wiederaufstieg |#456
05.04.2016 - 11:34 Uhr
Ah, Danke. Manchmal geht man einfach blind durchs Leben... ugly
Mission : Wiederaufstieg |#457
05.04.2016 - 20:57 Uhr
Ich schreib es mal hier rein. Ich hoffe es wird nicht zu psychologisch abgehoben, aber das ist halt leider das was ich gelernt habe und heute hat sich in meinem Kopf mein Beruf (oder ein kleiner Teil davon) mit meinem Fansein verbunden und vielleicht erkennt sich der eine oder andere auch wieder.

Ich finde wegen der Tabellensituation passiert gerade etwas sehr interessante. man kennt in der Psychologie die Unterscheidung von Annäherungs- und Vermeidungszielen. Im Fußball, auf nur ein Spiel bezogen, wäre die Unterscheigung: Spiele ich um zu gewinnen oder um nicht zu verlieren.

Wenn man ganz vereinfacht dran geht, könnte man sagen, dass der SC diese Saison mal ein Annäherungsziel hat. Nämlich den Wunsch aufzusteigen. In der 1. Liga hat man eher Vermeidungsziele, man will nicht absteigen. Gerade habe ich da Gefühl, dass sich aber das Annäherungsziel Aufstieg, in ein Vermeidungsziel nicht Nichtaufsteigen (oder besser "nicht 3. werden") verändert. Für unser Emitionales erleben hat das Konsequenzen. Wenn ich ein Annäherungsziel erreiche dann empfinde ich Freude, Stolz und ähnliche Emotionen, wenn ich ein Vermeidungsziel erreiche, sind das eher Sachen wie Erleichterung. Und eigentlich ist das schade, ich kann es aber auch bei mir selber merken, dass ich bei einem Aufstieg mich schon freuen würde, aber gerade wahrscheinlich vorallem Erleichterung da wäre, dass man es nicht verbockt hat. Auch für den Weg zum Ziel ergeben sich Unterschiede. Annäherungsziele führen im besten Fall zu Flow-Erleben und Fokussierung, Vermeidungsziele eher zu Angst und Zweifel.

Aus Sicht der Spieler wäre es gut, wenn sie beim Annäherungsziel bleiben könnten. Natürlich sind solche Sachen am Ende oft nicht ausschlaggebend, aber es hat z.B. schon einen Grund warum Mannschaften wie der HSV und der VFB im Abstiegskampf verkrampfen und Vereine wie Paderborn (letzte Saison) eher unverkrampft spielen (auch wenn es dann am Ende nicht reicht). Die einen haben das Ziel nicht abzusteigen, die anderen haben das Ziel 15. zu werden. An sich sind aus psychologischer Sicht Annäherungsziele (immer) Vermeidungszielen vorzuziehen.

Ich hoffe das ganze ist nicht zu "studiert", aber irgendwie hat sich das vorher in meinem Kopf verbunden und ich dachte vll erkennt sich wer wieder. Für uns Fans heißt das vielleicht, bei allem Ärger nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Mission "Wiederaufstieg" heißt und nicht "Relegation vermeiden". (Eine Sache bei der ich, nach dem Saisonverlauf, Nürnberg klar im Vorteil sehe zu Freiburg und RB, Nürnberg jagt ein Ziel, Freiburg und RB versuche einen Absturz zu verhindern)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JPG87 am 05.04.2016 um 20:58 Uhr bearbeitet
Mission : Wiederaufstieg |#458
05.04.2016 - 21:21 Uhr
@JPG87: Eine sehr interessante Darlegung!

Die Spieler müssen den Kopf oben behalten und weiter Vollgas geben, keinesfalls darf sich in der Mannschaft das Gefühl bzw. der Gedanke an den möglichen "Verlust" eines direkten Aufstiegsplatzes breit machen. Wenn sich so etwas in den Köpfen festsetzen sollte, dann wird Verkrampfung eintreten und der Motor ins Stottern kommen.
Gestern kam der Motor in meinen Augen nicht aufgrund von Verkrampfung ins Stottern, sondern aufgrund eines Gefühls trügerischer Sicherheit, das Spiel mit dem 1:0 nach 2 Minuten geschmeidig über die Bühne bringen zu können. Wäre die Mannschaft gestern verkrampft gewesen (ob des oben geschilderten "Verlust"-Gedankens o.ä.), hätte sie höchstwahrscheinlich nicht den Ausgleich 2x mit einer Führung beantworten können.

Um´s abzuschließen: Es würde allen SC-Beteiligten wohl ungemeine Erleichterung verschaffen, wenn Nürnberg kurzfristig mal patzen würde und der SC zugleich den "Vorsprung" auf 5 oder 6 Punkte ausbauen könnte.

•     •     •

Egal in welcher Liga: Einmal SCF - Immer SCF!
Der 21. Mai 2022 in Berlin - ein Tag für die Ewigkeit! Danke, dass ich dabei sein durfte!
Mission : Wiederaufstieg |#459
05.04.2016 - 22:14 Uhr
Finde das ebenfalls sehr interessant. Ob oder inwieweit das bei der Mannschaft zum Tragen kommt, kann ich (noch) nicht beurteilen, bei mir selbst stelle ich aber im Prinzip derartiges fest. Bis jetzt ist eigentlich noch immer keine richtige Freude über den gestrigen Sieg aufgekommen, sondern es herrscht vor allem pure Erleichterung vor. Und anstatt so Gedanken wie "cool, wir sind Tabellenführer" zu haben, denke ich sofort wieder daran wie schwer das Spiel gegen St. Pauli wird und dass wir das bloß nicht verlieren sollten. Es geht also tatsächlich im Kopf nur noch darum nicht den direkten Aufstieg in den letzten Spielen zu verspielen.

Als Fan können die Gedanken und Gefühle zum Glück Achterbahn fahren bis Einem schlecht wird, auch wenn die Nerven aktuell überstrapaziert werden. Ich hoffe bloß, dass die Mannschaft das Alles positiver angeht. Denn trotz der engen Situation bleibt es Tatsache, dass man sich eine Serie von 7 Siegen auf die Fahnen schreiben kann und die Qualität besitzt gegen jeden Gegner gewinnen zu können.
Vielleicht ist in dieser Hinsicht ganz gut, dass man am kommenden Spieltag mal nicht gezwungen ist nachzuziehen. Wobei ich mich bereits frage, was es wohl für Auswirkungen hat, wenn auf der Anzeigetafel eine Nürnberger Führung angezeigt wird und man zeitgleich bei einem Unentschieden steht oder sogar einem Rückstand hinterher läuft... Bis jetzt hat man eigentlich doch eine recht große mentale Stärke gezeigt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Milka am 05.04.2016 um 22:15 Uhr bearbeitet
Mission : Wiederaufstieg |#460
05.04.2016 - 23:10 Uhr
Ich seh das insgesamt etwas entspannter. Ich versuche immer, mich an den Start der Rückründe zurückzuerinnern, wo man pausenübergreifend 3 von 4 Spielen verloren hatte und die Situation viel schlechter aussah. Und daran, wie die Gefühlslage zu dem Zeitpunkt war.

Leipzig war 6 Punkte weg, der Club einen, Pauli 2 hinter uns. Dahinter noch die halbe Liga in Lauerstellung, falls man nochmal drei Spiele nicht hätte gewinnen können..

Jetzt ist der Relegationsplatz fast schon garantiert. Man ist an RBL rangekommen und zieht die mit rein. Auf den Club hat man den Abstand geringfügig vergrößern können.

Die Chancen, aufzusteigen, werden mit jedem Spieltag ein bisschen größer. Und wenn der Club weiter gewinnt und man selbst nicht, dann spielt man halt Relegation und verliert da noch ein paar Lebensjahre an Nerven. Da dann aufzusteigen wär vermutlich das Geilste überhaupt.
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