| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
09.09.2015 - 20:49 Uhr
10.09.2015 - 10:53 Uhr
Um mal wieder zurück auf das Thema zu kommen. Ich halte eine intervention von MP in der medizinischen Abteilung zum jetzigen Zeitpunkt für unangebracht. Ich sehe jedenfalls keinen Grund Schleicher auszutauschen.
Vielmehr sollte man in Zukunft bei der Kaderzusammenstellung auch auf die medizinische Vorgeschichte der Neuverpflichtungen achten. Denn zumindest Baumjohann, Ben-hatira und Schieber sind da kein unbeschriebenes Blatt.
aber auch wenn man darauf stärker achtet, werden sich schwerwiegende Verletzungen nie ausschließen lassen. Außer natürlich Preetz findet doch noch den wahrsagenden Wunderheiler, der nix kostet...
10.09.2015 - 11:27 Uhr
Zitat von Alpenbombe
Vielmehr sollte man in Zukunft bei der Kaderzusammenstellung auch auf die medizinische Vorgeschichte der Neuverpflichtungen achten. Denn zumindest Baumjohann, Ben-hatira und Schieber sind da kein unbeschriebenes Blatt.
Vielmehr sollte man in Zukunft bei der Kaderzusammenstellung auch auf die medizinische Vorgeschichte der Neuverpflichtungen achten. Denn zumindest Baumjohann, Ben-hatira und Schieber sind da kein unbeschriebenes Blatt.
Keiner von denen galt allerdings vor seiner Zeit hier als Verletzungsanfällig, weswegen auch ein berücksichtigen der Krankenakte nichts an den Transfers geändert hätte.
Kritik wäre eher dann angebracht gewesen, wenn man sich einen Sam ins Boot geholt hätte. Bei den oben angeführten Transfers kann man der sportlichen Leitung allerdings zumindest in Bezug auf evtl zu erwartende Verletzungen keinen Vorwurf machen.
10.09.2015 - 11:51 Uhr
Zitat von wacken
Keiner von denen galt allerdings vor seiner Zeit hier als Verletzungsanfällig, weswegen auch ein berücksichtigen der Krankenakte nichts an den Transfers geändert hätte.
Kritik wäre eher dann angebracht gewesen, wenn man sich einen Sam ins Boot geholt hätte. Bei den oben angeführten Transfers kann man der sportlichen Leitung allerdings zumindest in Bezug auf evtl zu erwartende Verletzungen keinen Vorwurf machen.
Keiner von denen galt allerdings vor seiner Zeit hier als Verletzungsanfällig, weswegen auch ein berücksichtigen der Krankenakte nichts an den Transfers geändert hätte.
Kritik wäre eher dann angebracht gewesen, wenn man sich einen Sam ins Boot geholt hätte. Bei den oben angeführten Transfers kann man der sportlichen Leitung allerdings zumindest in Bezug auf evtl zu erwartende Verletzungen keinen Vorwurf machen.
Ja die Beispiel waren nicht so gut gewählt, da nur Schieber vorher schon einmal eine langwierige Verletzung hatte.
Mir ging es auch eigentlich darum, dass eine personelle Veränderung auf der Position von Schleicher der falsche Ansatzpunkt ist. Da würde ich Preetz keine Notwendigkeit zum Handeln unterstellen.
12.09.2015 - 00:10 Uhr
11.10.2015 - 18:39 Uhr
Tor von Preetz im ran "Jahrhundertspiel" ...
13.10.2015 - 16:15 Uhr
Zur Arzt-Debatte:
Ich kann nicht aus der Sicht eines Sportmediziners argumentieren, allerdings aus der eines Trainers, der sich dazu häufig belesen möchte und zumindest auf Amateur- und semiprofessioneller Ebene einige Erfahrungen sammeln konnte - es ist deshalb nur ein Ansatz meinerseits, ich hab die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen
Da ich in Berlin wohne und viele Freunde von mir in der Ostkurve stehen (mich hat es von den Interessen eher Richtung Norden gezogen
), war ich zumindest in der Vorbereitung auch in Sachen Trainingssteuerung halbwegs im Bilde (ohne es selbst gesehen zu haben). Ansonsten geht meine Hertha-Sympathie nicht über das Verfolgen der Spiele und einiger azyklischer Stadionbesuche hinaus, deshalb beruht meine Einschätzung nur auf der Vorbereitung:
Die Vorbereitung ist das Fundament für die Mannschaftstaktik und das Erzeugen eines nachhaltigen körperlichen Zenits, der innerhalb der Spielperioden möglichst erhalten werden soll (ein höheres körperliches Niveau kann man nur selten erreichen, da man anders als in der Leichtathletik nicht makrozyklisch auf EIN Ereignis hinarbeitet, sondern der Wettbewerb regelmäßig auftritt - Schwimmer trainieren bspw. teilweise 6h in mehreren Trainingseinheiten, da sie sich nicht jede Woche messen). Dardai setzte spielerisch durchaus die richtigen Weichen, was er macht ist kein Hexenwerk, sondern ganz einfacher und selbstbewusster Fußball, was aus meiner Sicht genau der richtige Weg war.
An dieser Stelle sei gesagt, dass man spätestens in der Winterpause aufgrund des Erfolges die Abläufe erweitern und teilweise auch verkomplizieren muss, um sich auch wirklich entwickeln und nicht nur auf dem Fundament stehen zu bleiben - sind wir ehrlich, ist dieses durchaus bewegliche 4-4-2 ein toller erster Schritt, bedarf aber nicht lange an Zeit, bis die Konkurrenz auf diese Abläufe eingestimmt ist - das ist aber doch VIEL zu viel OT, ich höre schon auf
Viel eher hat er die Spieler aus meiner Sicht überbelastet und hat deshalb ein größeres Risiko gewählt, um die Fitness der Spieler zu erreichen. Er hat die Belastungsphasen pro Tag zu intensiv und zu häufig angesetzt, sodass kein Spieler wirklich regenerieren konnte. Angepasste Organismen wie die von Skjelbred (schon immer mit hohem Laufpensum, der braucht keine langen Regenerationsphasen), Lustenberger und Haraguchi (die mögen zwar schmächtiger als bspw. Brooks aussehen, sind aber wirklich außergewöhnlich gut Trainiert, tolle Stabilität, weshalb es nicht zu den überstrapazierenden Korrekturbewegungen kommt, da die entsprechenden Muskelgruppen die Belastung aushalten) kommen damit durchaus zurecht, das ist aber eher selten in diesem Sport, da es kein Einzelsport ist, wo auf jeden Athleten alles abgestimmt werden kann.
Allerdings ist zu erwähnen, dass NUR Muskelverletzungen auf die Kappe des Trainers gehen können, sone Schoten wie Knorpelschaden, Knochenverletzungen etc. kann man auch mit gutem Training nur schwer unwahrscheinlicher machen. Beim Sprunggelenk sehe ich das etwas anders, da es kein "Knochen", "Knorpel", oder "Band" bzw. "Muskel" ist, sondern quasi alles zeitgleich. In München wird in fast jeder Trainingseinheit die Muskulatur um das Sprunggelenk gestärkt, da es mit jedem Antritt, Richtungswechsel und Sturz belastet wird, da kann man auch das medizinische Team mit ins Boot nehmen.
Das Fundament ist also durchaus instabil (gerade für Daridas Spielstil schien es wichtig zu sein, dass er erst später einstieg), was aus meiner Sicht auch jetzt belegt wird, da die Körper durch zu wenige Regenerationsphasen nach den Wettkämpfen fast reihenweise einknicken.
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Ben-Hatira und Schieber könnten falsch behandelt worden sein, genauso Baumjohann, was tatsächlich einem Problem in der medizinischen Abteilung anzuhängen wäre.
In Italien und Spanien ist es üblich, einen Leistungsdiagnostiker zusätzlich zu installieren, der zur medizinischen und athletischen Abteilung gleichzeitig gehört und präsent ist auf dem Trainingsgelände. Dieser hilft dem Trainerteam (inkl. Athletiktrainer) die Belastung und Regeneration so zu steuern, dass die Spieler stets im Optimum agieren (ca. 30% bei regenerativen Einheiten und ca. 90% bei intensiven Einheiten der maximalen Leistungsfähigkeit sind auszuschöpfen). Ohne diesen hatte Guardiola auch in München schon gewisse Probleme, wodurch auch u.a. der Streit mit Müller-Wohlfart zustande kam.
Werder bzw. Eichin will diesem Trend folgen und einen Leistungsdiagnostiker hauptberuflich beschäftigen. Bisher gab es muskuläre Entgleisungen auch "nur" bei Ulli Garcia und Aron Johannsson, Bargfrede und Yildirim sind schon seit jeher sehr anfällig. Trotzdem ist die läuferische Leistung sehr schwach, was jedoch nicht viel mit diesem Thema zutun hat.
Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen
Preetz kann nicht viel mehr tun, als eben diesen Diagnostiker einzustellen und mit diesem einen anderen Athletiktrainer zu finden, um ggf. Schwerpunkte anders zu setzen. Da Dardai aber der Chef der Profis ist, muss er auch diesen instruieren. Von der med. Abteilung muss er nicht viel Ahnung haben, da kann er lediglich auf die Zahlen schauen und mit anderen Teams vergleichen. Findet er bspw. in Den Haag die perfekte Verletzungsstatistik, kann er über diese bspw. nachdenken.
Viel interessanter - nach dem ganzen halben OT - finde ich, dass Preetz Keuter ins Boot holt. Hoffentlich fängt er an, Berlins Marktpotenzial der Welt zu öffnen. Hertha ist als Hauptstadtclub verhältnismäßig "unpopulär", gibt es hier größere Nachfragen von Konsumenten kann man sicher auch im Sponsoring wachsen und von diesen Einnahmen das Kompetenzteam in Bereichen der Marktforschung, dem Finanzmanagement und der sportlichen Leitung erweitern. Die Nachwuchsabteilung ist nicht so stark wie sie sein könnte, ich habe kleine Einblicke bekommen, dort wird noch zu naiv und altmodisch gedacht. Aber das ist nun wirklich Zukunftsmusik
Ich hoffe ich konnte etwas helfen
Ich kann nicht aus der Sicht eines Sportmediziners argumentieren, allerdings aus der eines Trainers, der sich dazu häufig belesen möchte und zumindest auf Amateur- und semiprofessioneller Ebene einige Erfahrungen sammeln konnte - es ist deshalb nur ein Ansatz meinerseits, ich hab die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen
Da ich in Berlin wohne und viele Freunde von mir in der Ostkurve stehen (mich hat es von den Interessen eher Richtung Norden gezogen
), war ich zumindest in der Vorbereitung auch in Sachen Trainingssteuerung halbwegs im Bilde (ohne es selbst gesehen zu haben). Ansonsten geht meine Hertha-Sympathie nicht über das Verfolgen der Spiele und einiger azyklischer Stadionbesuche hinaus, deshalb beruht meine Einschätzung nur auf der Vorbereitung: Die Vorbereitung ist das Fundament für die Mannschaftstaktik und das Erzeugen eines nachhaltigen körperlichen Zenits, der innerhalb der Spielperioden möglichst erhalten werden soll (ein höheres körperliches Niveau kann man nur selten erreichen, da man anders als in der Leichtathletik nicht makrozyklisch auf EIN Ereignis hinarbeitet, sondern der Wettbewerb regelmäßig auftritt - Schwimmer trainieren bspw. teilweise 6h in mehreren Trainingseinheiten, da sie sich nicht jede Woche messen). Dardai setzte spielerisch durchaus die richtigen Weichen, was er macht ist kein Hexenwerk, sondern ganz einfacher und selbstbewusster Fußball, was aus meiner Sicht genau der richtige Weg war.
An dieser Stelle sei gesagt, dass man spätestens in der Winterpause aufgrund des Erfolges die Abläufe erweitern und teilweise auch verkomplizieren muss, um sich auch wirklich entwickeln und nicht nur auf dem Fundament stehen zu bleiben - sind wir ehrlich, ist dieses durchaus bewegliche 4-4-2 ein toller erster Schritt, bedarf aber nicht lange an Zeit, bis die Konkurrenz auf diese Abläufe eingestimmt ist - das ist aber doch VIEL zu viel OT, ich höre schon auf
Viel eher hat er die Spieler aus meiner Sicht überbelastet und hat deshalb ein größeres Risiko gewählt, um die Fitness der Spieler zu erreichen. Er hat die Belastungsphasen pro Tag zu intensiv und zu häufig angesetzt, sodass kein Spieler wirklich regenerieren konnte. Angepasste Organismen wie die von Skjelbred (schon immer mit hohem Laufpensum, der braucht keine langen Regenerationsphasen), Lustenberger und Haraguchi (die mögen zwar schmächtiger als bspw. Brooks aussehen, sind aber wirklich außergewöhnlich gut Trainiert, tolle Stabilität, weshalb es nicht zu den überstrapazierenden Korrekturbewegungen kommt, da die entsprechenden Muskelgruppen die Belastung aushalten) kommen damit durchaus zurecht, das ist aber eher selten in diesem Sport, da es kein Einzelsport ist, wo auf jeden Athleten alles abgestimmt werden kann.
Allerdings ist zu erwähnen, dass NUR Muskelverletzungen auf die Kappe des Trainers gehen können, sone Schoten wie Knorpelschaden, Knochenverletzungen etc. kann man auch mit gutem Training nur schwer unwahrscheinlicher machen. Beim Sprunggelenk sehe ich das etwas anders, da es kein "Knochen", "Knorpel", oder "Band" bzw. "Muskel" ist, sondern quasi alles zeitgleich. In München wird in fast jeder Trainingseinheit die Muskulatur um das Sprunggelenk gestärkt, da es mit jedem Antritt, Richtungswechsel und Sturz belastet wird, da kann man auch das medizinische Team mit ins Boot nehmen.
Das Fundament ist also durchaus instabil (gerade für Daridas Spielstil schien es wichtig zu sein, dass er erst später einstieg), was aus meiner Sicht auch jetzt belegt wird, da die Körper durch zu wenige Regenerationsphasen nach den Wettkämpfen fast reihenweise einknicken.
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Ben-Hatira und Schieber könnten falsch behandelt worden sein, genauso Baumjohann, was tatsächlich einem Problem in der medizinischen Abteilung anzuhängen wäre.
In Italien und Spanien ist es üblich, einen Leistungsdiagnostiker zusätzlich zu installieren, der zur medizinischen und athletischen Abteilung gleichzeitig gehört und präsent ist auf dem Trainingsgelände. Dieser hilft dem Trainerteam (inkl. Athletiktrainer) die Belastung und Regeneration so zu steuern, dass die Spieler stets im Optimum agieren (ca. 30% bei regenerativen Einheiten und ca. 90% bei intensiven Einheiten der maximalen Leistungsfähigkeit sind auszuschöpfen). Ohne diesen hatte Guardiola auch in München schon gewisse Probleme, wodurch auch u.a. der Streit mit Müller-Wohlfart zustande kam.
Werder bzw. Eichin will diesem Trend folgen und einen Leistungsdiagnostiker hauptberuflich beschäftigen. Bisher gab es muskuläre Entgleisungen auch "nur" bei Ulli Garcia und Aron Johannsson, Bargfrede und Yildirim sind schon seit jeher sehr anfällig. Trotzdem ist die läuferische Leistung sehr schwach, was jedoch nicht viel mit diesem Thema zutun hat.
Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen
Preetz kann nicht viel mehr tun, als eben diesen Diagnostiker einzustellen und mit diesem einen anderen Athletiktrainer zu finden, um ggf. Schwerpunkte anders zu setzen. Da Dardai aber der Chef der Profis ist, muss er auch diesen instruieren. Von der med. Abteilung muss er nicht viel Ahnung haben, da kann er lediglich auf die Zahlen schauen und mit anderen Teams vergleichen. Findet er bspw. in Den Haag die perfekte Verletzungsstatistik, kann er über diese bspw. nachdenken.
Viel interessanter - nach dem ganzen halben OT - finde ich, dass Preetz Keuter ins Boot holt. Hoffentlich fängt er an, Berlins Marktpotenzial der Welt zu öffnen. Hertha ist als Hauptstadtclub verhältnismäßig "unpopulär", gibt es hier größere Nachfragen von Konsumenten kann man sicher auch im Sponsoring wachsen und von diesen Einnahmen das Kompetenzteam in Bereichen der Marktforschung, dem Finanzmanagement und der sportlichen Leitung erweitern. Die Nachwuchsabteilung ist nicht so stark wie sie sein könnte, ich habe kleine Einblicke bekommen, dort wird noch zu naiv und altmodisch gedacht. Aber das ist nun wirklich Zukunftsmusik
Ich hoffe ich konnte etwas helfen
13.10.2015 - 16:57 Uhr
Zitat von Werder_Diego
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Erstmal danke für den interessanten Beitrag, einiges davon sehe ich ähnlich, gerade was muskuläre Verletzungen anbelangt, ist dies eben oft eine Folge von falschem Training.
Nun aber zu dem obigem Abschnitt, wo du mMn grundlegend falsch liegst.
Langkamp und Beerens erlitten ihre Verletzungen jeweils IN Spielen und dort jeweils IN Zweikämpfen. Das kann kein Trainer der Welt verhindern, falsche Trainingssteuerung sehe ich hier nicht. Noch klarer ist die Sachlage bei Kraft und Pekarik. Kraft ist mit Naldo im Spiel zusammengestossen und hat seitdem Schulterprobleme. Pekarik ist bei der N11 auf die Schulter gefallen und hat nunmal das Pech, eben diese Verletzung in der selben Schulter schon mal gehabt zu haben. Auch hier nichts muskuläres. Wie du diese 4 Fälle eventuell auf eine falsche Trainingssteuerung zurückführen willst, müsstest du mir nochmal erkklären?
Nun zu den einzigen zwei Muskelverletzungen. Bei Brooks liegt tatsächlich sogar die Vermutung nahe, dass seine Verletzung nicht WEGEN des Trainigs entstanden ist, sondern weil er die Vorbereitung VERPASST hat, als einer der ganz wenigen. Die Verletzung entstand zusätzlich beim Nationalteam. Hier könnte man also mindestens genauso gut argumentieren, dass es auffällig ist, wie wenig Muskelverletzungen nach der Vorbereitung zu beobachten sind und das der Einzige mit echten Muskelproblemen die angeblich zu harte Vorbereitung zufällig auch noch verpasst hat.
Bei Ronnys dauernden kleinen Blessuren kann man sicherlich diskutieren. Gab ja schon öfter die Diskussionen, ob er sich körperlich für die Bundesliga eignet.
Wir haben also zwar auch dieses Jahr recht viele Verletzungen, aber eben überraschend wenig muskuläre Geschichten. Für eine abschließende Beurteilung ist es da sicherlich noch deutlich zu früh, die Tendenz ist hier aber doch eher positiv als negativ, da der absolute Großteil der Verletzungen in Spielen und hier auch in direkten Zweikämpfen entstanden ist.
13.10.2015 - 18:19 Uhr
Zitat von wacken
Erstmal danke für den interessanten Beitrag, einiges davon sehe ich ähnlich, gerade was muskuläre Verletzungen anbelangt, ist dies eben oft eine Folge von falschem Training.
Nun aber zu dem obigem Abschnitt, wo du mMn grundlegend falsch liegst.
Langkamp und Beerens erlitten ihre Verletzungen jeweils IN Spielen und dort jeweils IN Zweikämpfen. Das kann kein Trainer der Welt verhindern, falsche Trainingssteuerung sehe ich hier nicht. Noch klarer ist die Sachlage bei Kraft und Pekarik. Kraft ist mit Naldo im Spiel zusammengestossen und hat seitdem Schulterprobleme. Pekarik ist bei der N11 auf die Schulter gefallen und hat nunmal das Pech, eben diese Verletzung in der selben Schulter schon mal gehabt zu haben. Auch hier nichts muskuläres. Wie du diese 4 Fälle eventuell auf eine falsche Trainingssteuerung zurückführen willst, müsstest du mir nochmal erkklären?
Nun zu den einzigen zwei Muskelverletzungen. Bei Brooks liegt tatsächlich sogar die Vermutung nahe, dass seine Verletzung nicht WEGEN des Trainigs entstanden ist, sondern weil er die Vorbereitung VERPASST hat, als einer der ganz wenigen. Die Verletzung entstand zusätzlich beim Nationalteam. Hier könnte man also mindestens genauso gut argumentieren, dass es auffällig ist, wie wenig Muskelverletzungen nach der Vorbereitung zu beobachten sind und das der Einzige mit echten Muskelproblemen die angeblich zu harte Vorbereitung zufällig auch noch verpasst hat.
Bei Ronnys dauernden kleinen Blessuren kann man sicherlich diskutieren. Gab ja schon öfter die Diskussionen, ob er sich körperlich für die Bundesliga eignet.
Wir haben also zwar auch dieses Jahr recht viele Verletzungen, aber eben überraschend wenig muskuläre Geschichten. Für eine abschließende Beurteilung ist es da sicherlich noch deutlich zu früh, die Tendenz ist hier aber doch eher positiv als negativ, da der absolute Großteil der Verletzungen in Spielen und hier auch in direkten Zweikämpfen entstanden ist.
Zitat von Werder_Diego
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Erstmal danke für den interessanten Beitrag, einiges davon sehe ich ähnlich, gerade was muskuläre Verletzungen anbelangt, ist dies eben oft eine Folge von falschem Training.
Nun aber zu dem obigem Abschnitt, wo du mMn grundlegend falsch liegst.
Langkamp und Beerens erlitten ihre Verletzungen jeweils IN Spielen und dort jeweils IN Zweikämpfen. Das kann kein Trainer der Welt verhindern, falsche Trainingssteuerung sehe ich hier nicht. Noch klarer ist die Sachlage bei Kraft und Pekarik. Kraft ist mit Naldo im Spiel zusammengestossen und hat seitdem Schulterprobleme. Pekarik ist bei der N11 auf die Schulter gefallen und hat nunmal das Pech, eben diese Verletzung in der selben Schulter schon mal gehabt zu haben. Auch hier nichts muskuläres. Wie du diese 4 Fälle eventuell auf eine falsche Trainingssteuerung zurückführen willst, müsstest du mir nochmal erkklären?
Nun zu den einzigen zwei Muskelverletzungen. Bei Brooks liegt tatsächlich sogar die Vermutung nahe, dass seine Verletzung nicht WEGEN des Trainigs entstanden ist, sondern weil er die Vorbereitung VERPASST hat, als einer der ganz wenigen. Die Verletzung entstand zusätzlich beim Nationalteam. Hier könnte man also mindestens genauso gut argumentieren, dass es auffällig ist, wie wenig Muskelverletzungen nach der Vorbereitung zu beobachten sind und das der Einzige mit echten Muskelproblemen die angeblich zu harte Vorbereitung zufällig auch noch verpasst hat.
Bei Ronnys dauernden kleinen Blessuren kann man sicherlich diskutieren. Gab ja schon öfter die Diskussionen, ob er sich körperlich für die Bundesliga eignet.
Wir haben also zwar auch dieses Jahr recht viele Verletzungen, aber eben überraschend wenig muskuläre Geschichten. Für eine abschließende Beurteilung ist es da sicherlich noch deutlich zu früh, die Tendenz ist hier aber doch eher positiv als negativ, da der absolute Großteil der Verletzungen in Spielen und hier auch in direkten Zweikämpfen entstanden ist.
Dann vielen Dank für die Berichtigung
Ich habe geschrieben, dass ich nur über die Vorbereitung informiert wurde, was Dardai innerhalb der Saison trainieren lässt, weiß ich nicht
Außerdem ging ich auch nur von der Statistik aus, was dort auch so steht (Ausfallzeiten auf tm.de) und an diesen Zahlen habe ich mich orientiert, da ich nun mal höchstens ein Sympathisant der Hertha bin. Allerdings möchte ich trotzdem anführen, dass eine gewisse Instabilität der Grund dafür sein kann, dass sich gewisse Spieler verletzten. Bei Kraft und Pekarik würde ich sie deshalb von den potenziellen 6 separieren. Bei Langkamp habe ich mich ohnehin schwer getan, ihn richtig einzuordnen. Dort würde ich den Faktor "Pech" auch wohlwollend akzeptieren. Gerade bei Beerens und seinem Stil sich zu bewegen bin ich skeptisch, ob es wirklich auf "Pech im Zweikampf" zurückzuführen ist. Viele Offensivspieler, die aus dem Speed ihre Qualität ziehen und mit Richtungswechseln arbeiten, kriegen teilweise übel auf die Socken und sind trotzdem wenig anfällig.
Sieh es ruhig als Rechtfertigung, von dem was ich aus der Vorbereitung gehört und gelesen habe, kann ich diesem Ansatz nur wenig gutes abgewinnen und bin dem deshalb vlt. ein wenig zu kritisch gestimmt, bin aber bei den Ausfällen wie gesagt nur von der Statistik ausgegangen und habe einen Erklärungsansatz gesucht
13.10.2015 - 18:42 Uhr
Zitat von Werder_Diego
Dann vielen Dank für die Berichtigung
Ich habe geschrieben, dass ich nur über die Vorbereitung informiert wurde, was Dardai innerhalb der Saison trainieren lässt, weiß ich nicht
Außerdem ging ich auch nur von der Statistik aus, was dort auch so steht (Ausfallzeiten auf tm.de) und an diesen Zahlen habe ich mich orientiert, da ich nun mal höchstens ein Sympathisant der Hertha bin. Allerdings möchte ich trotzdem anführen, dass eine gewisse Instabilität der Grund dafür sein kann, dass sich gewisse Spieler verletzten. Bei Kraft und Pekarik würde ich sie deshalb von den potenziellen 6 separieren. Bei Langkamp habe ich mich ohnehin schwer getan, ihn richtig einzuordnen. Dort würde ich den Faktor "Pech" auch wohlwollend akzeptieren. Gerade bei Beerens und seinem Stil sich zu bewegen bin ich skeptisch, ob es wirklich auf "Pech im Zweikampf" zurückzuführen ist. Viele Offensivspieler, die aus dem Speed ihre Qualität ziehen und mit Richtungswechseln arbeiten, kriegen teilweise übel auf die Socken und sind trotzdem wenig anfällig.
Sieh es ruhig als Rechtfertigung, von dem was ich aus der Vorbereitung gehört und gelesen habe, kann ich diesem Ansatz nur wenig gutes abgewinnen und bin dem deshalb vlt. ein wenig zu kritisch gestimmt, bin aber bei den Ausfällen wie gesagt nur von der Statistik ausgegangen und habe einen Erklärungsansatz gesucht
Zitat von wacken
Erstmal danke für den interessanten Beitrag, einiges davon sehe ich ähnlich, gerade was muskuläre Verletzungen anbelangt, ist dies eben oft eine Folge von falschem Training.
Nun aber zu dem obigem Abschnitt, wo du mMn grundlegend falsch liegst.
Langkamp und Beerens erlitten ihre Verletzungen jeweils IN Spielen und dort jeweils IN Zweikämpfen. Das kann kein Trainer der Welt verhindern, falsche Trainingssteuerung sehe ich hier nicht. Noch klarer ist die Sachlage bei Kraft und Pekarik. Kraft ist mit Naldo im Spiel zusammengestossen und hat seitdem Schulterprobleme. Pekarik ist bei der N11 auf die Schulter gefallen und hat nunmal das Pech, eben diese Verletzung in der selben Schulter schon mal gehabt zu haben. Auch hier nichts muskuläres. Wie du diese 4 Fälle eventuell auf eine falsche Trainingssteuerung zurückführen willst, müsstest du mir nochmal erkklären?
Nun zu den einzigen zwei Muskelverletzungen. Bei Brooks liegt tatsächlich sogar die Vermutung nahe, dass seine Verletzung nicht WEGEN des Trainigs entstanden ist, sondern weil er die Vorbereitung VERPASST hat, als einer der ganz wenigen. Die Verletzung entstand zusätzlich beim Nationalteam. Hier könnte man also mindestens genauso gut argumentieren, dass es auffällig ist, wie wenig Muskelverletzungen nach der Vorbereitung zu beobachten sind und das der Einzige mit echten Muskelproblemen die angeblich zu harte Vorbereitung zufällig auch noch verpasst hat.
Bei Ronnys dauernden kleinen Blessuren kann man sicherlich diskutieren. Gab ja schon öfter die Diskussionen, ob er sich körperlich für die Bundesliga eignet.
Wir haben also zwar auch dieses Jahr recht viele Verletzungen, aber eben überraschend wenig muskuläre Geschichten. Für eine abschließende Beurteilung ist es da sicherlich noch deutlich zu früh, die Tendenz ist hier aber doch eher positiv als negativ, da der absolute Großteil der Verletzungen in Spielen und hier auch in direkten Zweikämpfen entstanden ist.
Zitat von Werder_Diego
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Sieht man mal in die Statistik hat man folgendes:
Gruppe Muskelverletzungen (Trainingsproblem):
- Brooks (Muskelverhärtung, Sprunggelenksprobleme gehören nicht immer hierzu)
- Ronny (Adduktoren, klassische Überreizung)
(- Langkamp - Entstehung Unklar, Prävention wäre aber möglich gewesen)
(- Beerens - Entstehung Unklar, Zuordnung möglich, aber unsicher)
Gruppe unklare Zuordnung (möglicherweise Trainingsproblem, oder Pech)
- Kraft (Schulterverletzung - unklar ob muskulär, Gelenksbeschwerden oder Knochen)
- Pekarik (siehe Kraft)
Gruppe "arme Sau" (kann in der Entstehung niemandem angelastet werden, in der Rehabilitation jedoch evtl.):
(- Langkamp - siehe oben)
- Ben Hatira ( - Zehenverletzung)
- Kohls (Kreuzbanddehnung)
- Schieber (Knorpelschaden)
- Allagui (Kreuzbandzerrung)
2 von 10 Verletzungen sind also klar auf die Trainingssteuerung zurückzuführen, durch unzureichende Informationen jedoch kein finales Urteil. Potenziell kann diese Zahl von 2 auf 6 ansteigen, ein Verletzungsverschulden von 60% der aufgetretenen Beschwerden ist katastrophal (was Keller damals während Schalkes Verletztenmisere gelang).
Erstmal danke für den interessanten Beitrag, einiges davon sehe ich ähnlich, gerade was muskuläre Verletzungen anbelangt, ist dies eben oft eine Folge von falschem Training.
Nun aber zu dem obigem Abschnitt, wo du mMn grundlegend falsch liegst.
Langkamp und Beerens erlitten ihre Verletzungen jeweils IN Spielen und dort jeweils IN Zweikämpfen. Das kann kein Trainer der Welt verhindern, falsche Trainingssteuerung sehe ich hier nicht. Noch klarer ist die Sachlage bei Kraft und Pekarik. Kraft ist mit Naldo im Spiel zusammengestossen und hat seitdem Schulterprobleme. Pekarik ist bei der N11 auf die Schulter gefallen und hat nunmal das Pech, eben diese Verletzung in der selben Schulter schon mal gehabt zu haben. Auch hier nichts muskuläres. Wie du diese 4 Fälle eventuell auf eine falsche Trainingssteuerung zurückführen willst, müsstest du mir nochmal erkklären?
Nun zu den einzigen zwei Muskelverletzungen. Bei Brooks liegt tatsächlich sogar die Vermutung nahe, dass seine Verletzung nicht WEGEN des Trainigs entstanden ist, sondern weil er die Vorbereitung VERPASST hat, als einer der ganz wenigen. Die Verletzung entstand zusätzlich beim Nationalteam. Hier könnte man also mindestens genauso gut argumentieren, dass es auffällig ist, wie wenig Muskelverletzungen nach der Vorbereitung zu beobachten sind und das der Einzige mit echten Muskelproblemen die angeblich zu harte Vorbereitung zufällig auch noch verpasst hat.
Bei Ronnys dauernden kleinen Blessuren kann man sicherlich diskutieren. Gab ja schon öfter die Diskussionen, ob er sich körperlich für die Bundesliga eignet.
Wir haben also zwar auch dieses Jahr recht viele Verletzungen, aber eben überraschend wenig muskuläre Geschichten. Für eine abschließende Beurteilung ist es da sicherlich noch deutlich zu früh, die Tendenz ist hier aber doch eher positiv als negativ, da der absolute Großteil der Verletzungen in Spielen und hier auch in direkten Zweikämpfen entstanden ist.
Dann vielen Dank für die Berichtigung
Ich habe geschrieben, dass ich nur über die Vorbereitung informiert wurde, was Dardai innerhalb der Saison trainieren lässt, weiß ich nicht
Außerdem ging ich auch nur von der Statistik aus, was dort auch so steht (Ausfallzeiten auf tm.de) und an diesen Zahlen habe ich mich orientiert, da ich nun mal höchstens ein Sympathisant der Hertha bin. Allerdings möchte ich trotzdem anführen, dass eine gewisse Instabilität der Grund dafür sein kann, dass sich gewisse Spieler verletzten. Bei Kraft und Pekarik würde ich sie deshalb von den potenziellen 6 separieren. Bei Langkamp habe ich mich ohnehin schwer getan, ihn richtig einzuordnen. Dort würde ich den Faktor "Pech" auch wohlwollend akzeptieren. Gerade bei Beerens und seinem Stil sich zu bewegen bin ich skeptisch, ob es wirklich auf "Pech im Zweikampf" zurückzuführen ist. Viele Offensivspieler, die aus dem Speed ihre Qualität ziehen und mit Richtungswechseln arbeiten, kriegen teilweise übel auf die Socken und sind trotzdem wenig anfällig.
Sieh es ruhig als Rechtfertigung, von dem was ich aus der Vorbereitung gehört und gelesen habe, kann ich diesem Ansatz nur wenig gutes abgewinnen und bin dem deshalb vlt. ein wenig zu kritisch gestimmt, bin aber bei den Ausfällen wie gesagt nur von der Statistik ausgegangen und habe einen Erklärungsansatz gesucht

Jetzt müsst Ihr 2 nur noch erklären, was das Thema im GF Sport Forum soll
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Basti77 am 13.10.2015 um 18:42 Uhr bearbeitet
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