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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#3201
27.03.2020 - 21:07 Uhr
Zitat von Flascheleer
Wer Kommunikation und Rhetorik etwas analysiert, findet mE einige sehr interessante Punkte in den phasenweise auffällig offensiven jüngsten Auftritten von Preetz. Den ersten Durchgang beim Phrasenmäher hatte ich ja schon deutlich kritisiert.

Auch im zweiten Podcast nun wieder einige überdeutliche und mE völlig unnötige Spitzen. Man merkt mE, dass der Stachel beim Micha doch mächtig tief sitzt (obwohl er immer wieder so das Gegenteil betont) und er den öffentlichen Angriff nun doch auch öffentlich abarbeiten will. Somit nimmt er das von Klinsmann angebotene Battle verspätet an - und sei es in tausend eingestreuten Anekdoten und Nebensätzen. Ist irgendwo menschlich verständlich aber mE trotzdem nicht der richtige Ansatz und schon gar nicht im Interesse von Hertha. Zumal diese (mE mehr schlecht als recht durch rhetorische Kniffe getarnte) Abrechnung auf der Oberfläche zwar betont souverän wirken soll, bei näherem Hinsehen aber zumindest auf mich erschreckend plump und unreflektiert wirkt.

Das negativste Beispiel sind für mich die Aussagen über Jonathan Klinsmann. Einige Bewertungen mögen sogar Tatsachen darstellen (dass er leistungstechnisch keine Verstärkung gewesen wäre und vorerst auch in der Schweiz gescheitert ist) aber Preetz nutzt es mE, um Klinsi Sr. noch unprofessioneller erscheinen zu lassen. Und das wo sich bereits so schon 99% gegen Klinsmann positioniert hatten. Somit komplett entbehrlich und menschlich fragwürdig, da ausgerechnet der Junge einfach mal nichts für Entscheidungen seines Vater kann und es so nun genau die persönliche, unsouveräne und unprofessionelle Schublade darstellt, die Klinsmann Sr. völlig zurecht so angekreidet wurde.
Nebenbei ist es für jeden logisch denkenden Menschen zugleich auch ein mindestens impliziter Seitenhieb gegen Covic und umso mehr Dárdai - den Preetz in den Interviews als Thema auffällig meidet wie der Teufel das Weihwasser: Da wird im Gegensatz zum Klinsithema NICHT jede noch so plumpe Vorlage dankbar aufgegriffen und elaboriert, sondern es zeigt wie man eine Frage bewusst umschifft, WENN man denn möchte. Und es wird dann auch auffällig wenig nachgehakt (etwa: "Kommt Pál für Sie auch als Cheftrainer in Frage?" wäre eine mehr als berechtigte Frage, die sehr viele umtreibt, aber sie wird nicht gestellt und Preetz somit dankbarerweise nicht unter Druck gesetzt - mE gab es da vermutlich entsprechende Absprachen). So viel zum Thema: Was soll er denn machen, wenn man ihn nun mal fragt? Extrem naiv gesagt, MUSS er dann natürlich wahrheitsgemäß und im intendierten Umfang antworten Zwinkernd Wie man(cher) es real macht, zeigt Preetz. Auch wenn hier jemand scheinbar lockere Fragen stellt und das Format möglichst authentisch und unverbindlich wirkt, ist das mE in den Grundzügen schon deutlich geskriptet und die öffentliche Aussprache über Klinsmann ebenso bewusst lanciert (Preetz hat auch mehrfach offenbart, dass er den Phrasenmäher vorher ignoriert hat und ihn auch künftig nicht interessant findet - und doch nutzt er die zusätzliche Plattform).

Zweiter völlig unnötiger Punkt ist das mit Tousart. Mag wiederum durchaus sein, dass man da schon lange dran war und es auch so versucht hätte. Nur hat der Spieler selbst öffentlich bestätigt, dass Klinsmann durchaus eine Rolle in dem Transfer gespielt hat und dass es nun schon etwas komisch für ihn ist, obwohl er ja zugleich immer wusste, dass Klinsmann normal ohnehin nicht sein Trainer wird. Und Tousart wirkt nun wirklich NICHT wie jemand, der sich in öffentlichen Auftritten groß um Diplomatie und die Wirkung von Aussagen schert und Dinge im Zweifel lieber nett anstreicht (was hätte er zudem davon, so etwas NACH dem Abgang von Klinsmann für dessen Gesichtswahrung zu erfinden und dessen Darstellung so mit Unwahrheiten zu unterstützen). Das halte ich somit schon für glaubwürdig, womit Preetz unnötig krampfhaft in seinem Bemühen um vollständige Deutungshoheit wirkt (Klinsis Anteil deutlich unter 5% bis hin zu nicht messbar).

Fazit: Was hier läuft, ist mE für jeden halbwegs kritisch und analytisch denkenden Menschen offensichtlich: Die Medien haben aktuell wenig zum nachgefragten Thema Fußball zu liefern und somit nutzt Preetz dankbar die Lücke für eine persönliche Revanche. In diesem Sinne Win-Win (mE aber kein Win-Szenario für Hertha, sondern allein für Michas gekränktes Ego).
Ich persönlich vermute aber sogar fast, dass noch etwas mehr dahinter stecken könnte, als persönliche Genugtuung. Etwa, dass es intern trotz der demonstrierten Geschlossenheit alles andere als gut für ihn aussieht und er den für viele abgehakten Konflikt jetzt bewusst öffentlich eskaliert, damit für die Öffentlichkeit weiter Klinsmann gegen Preetz steht (statt einfach nur Klinsmann gegen Hertha - oder aber dass es zunehmend ganz in Vergessenheit gerät). Damit würde sich Hertha bei einer Positionierung gegen Preetz zugleich in Richtung des zurecht massiv beschädigten Klinsmann bewegen. Strategisch wäre das also gar nicht doof von Preetz. Auffällig ist mE nämlich auch, dass (zufällig oder nicht fast zeitgleich) der von Klinsmann durchgesetzte Friedrich nun genau in die von vielen wahrgenommene Lücke stößt und Preetz damit in der Tat eher weniger als zuvor in Nähe der Trainerbank zu suchen hat. Das kann man also kaum anders als eine Bestätigung von Klinsmanns Vorstoß werten, auch wenn Preetz auch diese Entscheidung wieder voll für sich beansprucht und als seine souveräne Wahl darstellt. Fakt bleibt: Vor Klinsmann gab es nie einen Sportdirektor unter Preetz und Klinsmann hat Friedrich installiert, wohingegen er Preetz offenbar weiter von der Mannschaft weg schieben wollte. Das scheint nun weitere Triebe zu schlagen und parallel profiliert sich Preetz öffentlich.

In meinen Augen sollte Hertha souverän bleiben und nach Klinsmann ggf. auch Preetz entfernen, der dieses schmutzige, unappetitliche und unsäglich nervige Thema mitten in der Corona-Krise unnötig weiter befördert und dem Verein damit nur schadet. Ich habe Preetz über Jahre immer wieder verteidigt aber inzwischen empfinde ich ihn trotz aller Bekundungen nicht mehr als 100% Herthaner, sondern vielmehr als Kämpfer in eigener Sache ohne Rücksicht auf Kollateralschäden (und womöglich auch ohne die Souveränität,
einen Dárdai selbst in höchster Not zurück zu holen). Auch die unnötige Ansage in Bezug auf Nouris Zukunft nehme ich ihm sehr übel. Das geht ebenfalls auf Kosten von Hertha (unnötige Unruhe völlig ohne jede berechtigte Motivation zu diesem Zeitpunkt).
Da seine professionelle Bilanz mE mindestens solide bis gut aber nicht unantastbar und unersetzlich ist, würde ich ihn mit dem aktuellen Gebahren im Zweifel vor die Wand fahren lassen. Aktuell jedenfalls nervt er mich deutlich mehr, als Klinsmann es mit seiner heftigen aber zumindest zeitlich schnell abgehandelten Aktion geschafft hat. Ich hoffe nur, der lässt sich jetzt nicht seinerseits hinreißen und legt auch wieder nach.

P.S.: Lest mal die Kommentare unter dem tm-Artikel zum Thema. Praktisch niemand findet es extern nachvollziehbar und günstig, was Preetz da macht (und ja, der Artikel verkürzt den Auftritt auf die kontroversen Punkte aber das hat Preetz mit diesen Äußerungen definitiv antizipiert und mE auch voll beabsichtigt, dass diese Dinge jetzt hochkochen - sonst wäre er schon ziemlich doof, was ich nicht glaube). Mich wundert es, dass es hier so wenig Resonanz und dann eher noch Rechtfertigungen gibt. Das ist kein Schulhofstreit unter Drittklässlern, sondern ein Millionenbetrieb und ein Traditionsverein mit tausenden treuen Fans.

Ich habe fertig und Preetz hoffentlich bald auch!


Starke Zusammenfassung und eine sehr tiefgründige und umsichtige Schilderung. So hab ich das persönlich noch gar nicht gesehen, aber klingt ziemlich rund.
Michael Preetz |#3202
27.03.2020 - 21:40 Uhr
Zitat von Ron-D

Allein diese Aussage von dir zeigt, in welch erbärmlicher Mission du hier unterwegs bist.
Deiner Meinung nach sollte Preetz die Spieler zum Gehaltsverzicht bewegen.... ehrlich?
Wie wär‘s denn, wenn die tollen Spieler mal Eigeninitiative zeigen und die Sache von sich aus ins Rollen bringen. So etwas passt dann nicht in dein Konzept. Für dich ist es besser, wenn du dich später wieder einbringen kannst, dass Preetz seinen Job nicht gemacht hat.


Jetzt beruhigt dich mal wieder. Musst ja nicht gleich wieder gegen andere User persönlich werden. Ich bin nicht dein Feind, nur weil wir die Dinge anders sehen. Also verhalte dich doch mal dementsprechend und tritt hier nicht andauernd so emotional und verbissen auf.

Und natürlich ist es die Geschäftsleitung gemeinsam mit der Rechtsabteilung, die nun den Kontakt zum Mannschaftsrat und zu den übrigen Spielern suchen muss. Ist in jedem Unternehmen so.
Zudem könnten Preetz und Schiller mit ihrem Gehaltsverzicht vorangehen und ein positives Beispiel setzen.

•     •     •


Michael Preetz |#3203
27.03.2020 - 23:02 Uhr
Zitat von Ron-D
Zitat von physsus

@Flascheleer.

Guter Beitrag.
Ich finde es auch unerträglich, dass der GF gerade jetzt wieder mit Selbstinterviews seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen muss. Was habe ich mich gefreut, mal wieder seit längerem Keine Herthanews mehr lesen zu müssen und nun geht es wieder los augen-zuhalten

Preetz sollte jetzt mal eher versuchen, die Spieler zum Gehaltsverzicht zu bewegen, anstatt gegen Klinsmann zu sticheln. Damit wäre dem Verein am besten gedient.


Allein diese Aussage von dir zeigt, in welch erbärmlicher Mission du hier unterwegs bist.
Deiner Meinung nach sollte Preetz die Spieler zum Gehaltsverzicht bewegen.... ehrlich?
Wie wär‘s denn, wenn die tollen Spieler mal Eigeninitiative zeigen und die Sache von sich aus ins Rollen bringen. So etwas passt dann nicht in dein Konzept. Für dich ist es besser, wenn du dich später wieder einbringen kannst, dass Preetz seinen Job nicht gemacht hat.

Wie wäre es denn mit einer Mischung aus beiden und ohne Vokabular "erbärmlich"?!
Michael Preetz |#3204
28.03.2020 - 04:42 Uhr
Die Profis entscheiden sich nicht aus purer Liebe zum Verein für den Gehaltsverzicht. Schaut euch doch mal die Gesetze für Lohn- und Gehaltszahlungen bei Kurzarbeit an, die einbußen die die Profis da riskieren sind viel gewaltiger, als 50-60%.

Das ist pures Eigeninteresse, läßt sich aber beim Fussballromantiker natürlich toll verkaufen.

•     •     •

Bekämpfe Angst mit Wissen,
Wut mit Vernunft,
Verwirrung mit Wissenschaft und
Unschuld mit Wahrheit
Michael Preetz |#3205
28.03.2020 - 14:50 Uhr
Der 52-Jährige hat zuletzt massiv in der Kritik gestanden und ist bei den Anhänger*innen des Hauptstadtklubs so umstritten wie nie zuvor.
Aktuelle Übersicht bei fussballnews "Warum Preetz in Berlin so umstritten ist"

•     •     •

Achtung: Dies spiegelt, wenn überhaupt, nur meine Meinung wieder! Sucht euch 'ne eigene! Ach ja: Sollte jemand ein Problem mit mir haben, kann er es gerne behalten. Ist ja sein Problem!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerthaFansince1989 am 28.03.2020 um 14:51 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3206
28.03.2020 - 21:08 Uhr
Zitat von Starslayer
Die Profis entscheiden sich nicht aus purer Liebe zum Verein für den Gehaltsverzicht. Schaut euch doch mal die Gesetze für Lohn- und Gehaltszahlungen bei Kurzarbeit an, die einbußen die die Profis da riskieren sind viel gewaltiger, als 50-60%.

Das ist pures Eigeninteresse, läßt sich aber beim Fussballromantiker natürlich toll verkaufen.


Nur ist es halt nicht so einfach als Fußballverein einen Spieler in Kurzarbeit zu schicken.
Michael Preetz |#3207
09.04.2020 - 11:11 Uhr
So Micha, jetzt ist es soweit, ich Wechsel endgültig ins Lager deiner Gegner und hoffe, dass du die Mitgliederversammlung irgendwie nicht überstehst.

Also diesmal hat er komplett bewiesen, dass er sich nur von einem Problem zum anderen hangelt.
Dardai wird entlassen. Weil man den nächsten Schritt gehen möchte und offensiver agieren.
Hier hat er sich komplett verzockt. Einen soliden Trainer zu feuern ist riskant, dann aber keinen Ersatz in der Schublade zu haben bzw. Keinen zu realisieren ist ein Witz und eines Bundesliga Clubs unwürdig.

Also Covic, um den Fehler mit Dardai am einfachsten zu kaschieren.
Das ging dann leider komplett in die Hose.

Danach entscheidet er sich für Klinsmann, dieser Plan hat in den ersten Spielen funktioniert. Allerdings wurde es nach der Winterpause eher schlechter als besser. Sei es wie es ist, wie es geendet hat wissen wir alle.
Die Art und Weise kann man ihm schlecht ankreiden, aber er hat ihn nunmal angestellt. Natürlich trägt er dann eine Teilschuld, dass wir zum Witz Club der Liga wurden.

Dann wird Nouri behalten. Er war Platzhalter, und alle wussten es. Die Spiele, teilweise katastrophal. Düsseldorf ein Offenbarungseid. Wie Nouri teilnahmslos an der Seitenlinie saß. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er weitermacht. Doch es wurde weitergemacht.
Das Team kommt aus der Corona Pause zurück, und zwar ohne Trainer! Auch ein Witz, selbst wenn man ihn bei Kleingruppen nicht unbedingt braucht . Hat irgendwo schon seinen Grund, warum alle anderen Clubs ihren auf den Platz geschickt haben.

Er hat sich also bei Dardai verzockt, an dem polarisierenden Klinsi die Finger verbrannt, und danach ein Himmelfahrtskommando unnötig lange laufen lassen.

Wow. Klasse Saisonbilanz.
Und der Witz ist jetzt, er verpflichtet Bruno labbadia. Mit Witz meine ich nicht die verpflichtende Person, sondern die Tatsache, dass dieser immer zu Verfügung stand. Nach Dardai, nach Covic und nach Klinsi. Aber nein, man fährt den Wagen sehenden Auges ins verderben bis es wirklich 5 vor 12 ist.
Kann mir das nur erklären, dass er auf Kovac gepokert hat, und erneut verloren.

Was mich noch mehr schockiert ist die Tatsache, dass die 80 Millionen Wintertransfers somit tatsächlich ohne jegliche Rücksprache mit einem künftigen Trainer getätigt wurden. Ich hatte, blau(weiß)äugig wie ich nunmal bin, gehofft dass man ab Sommer jemand hat, der mit diesen Kader und seinen Ergänzungen eine Vision hat.

Der Kader ist unglaublich schlecht zusammen gestellt.
Es ist kein richtiger 10er im Kader. Cunha ist eher Stürmer, auch wenn er sich als Spitze Mal fallen lassen kann und einen hängenden Stürmer gibt, er bleibt eher ein Angreifer als klassischer Spielmacher.
Wird haben auf RV am Deadline day Wolf geholt. Ich wurde sich erneut verzockt. Wie meistens wenn man am Deadline day tätig wird, hat man entweder seine Arbeit nicht richtig gemacht oder es gab plötzlich ein Schnäppchen. Bei 2,5 Mio Leihgebühr+unrealistischer Kaufoption ist das definitiv ersteres.
Lukebakio ist ein guter Spieler ja, aber hatten wir je einen Plan, als was wir ihn einsetzen wollen?
Einen Rekordtransfer Holst du auf eine Lücke die du schließen musst. Wir haben Luke von LA über MS hin auf RA geschoben.
Lukebakio war für mich so ein Transfer, den man getätigt hat, weil man nach dem Investoren Deal etwas machen musste/wollte. Bei Hertha weiß man aber nicht ihn einzusetzen. Kicken kann der junge schon

Wir haben also unglaublich viel Geld zu Verfügung, im Vergleich zu den Vorjahren, und kaufen damit lauter Einzelspieler und dahinter steht meiner Meinung nach nicht einmal Gruß ein Konzept, geschweige denn ein Trainer mit Konzept, welcher sich die spiele wünscht. Klar sollten Transfers nicht nur auf einen Trainer abgestimmt sein. Aber wenn man so einen krassen Umbruch durchführt, wäre es von Vorteil, wenn der ein oder andere Trainer wunschtransfer dabei wäre. Dann passiert sowas wie mit Lukebakio nicht.

Seine Paradedisziplin, das verkaufen hat er sich verlernt. Ladenhüter nicht an den Mann gebracht.
Die leihen waren in meinen Augen auch schwach. 1,5 Jahre sind verdammt lang und dann auch noch bei Augsburg nur eine Option und bei Selke mit einem dicken Fragezeichen dahinter ob jemals die Pflicht greift.
Dazu ist der Fall Kalou nicht optimal gelaufen, und das fällt nunmal auch teilweise unter seinen Aufgabenbereich.

Und so geht es weiter...
Das war es für heute Aber.

Ich werde jetzt nicht Preetz raus rufen oder eine Petition unterschreiben, aber mir fällt ein Stein vom Herzen, wenn er endlich geht.

•     •     •

Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

Die Ärzte - Lasse Redn

Erste Liebe: Hertha BSC
Lokale Liebe: 1.FC Heidenheim 1846 & SSV Ulm 1846
Michael Preetz |#3208
09.04.2020 - 11:42 Uhr
Quelle: bild
Dennoch war Hertha-Manager Michael Preetz (52) entschlossen an Nouri bis auf weiteres festzuhalten. Aber dann kam Corona, die Saison-Unterbrechung und die Befürchtung: Wenn im engen Spielplan ab Mai die Mannschaft abstürzen sollte, wäre Nouri wohl nicht der richtige Mann für eine kurzfristige Trendwende.


Ein letztes Mal wurde Kovac angefragt, Preetz reiste sogar zu einem Treffen an. Kovac aber wollte sich abermals nicht bekennen, ließ am Ende sogar offen, ob er überhaupt im Sommer zur Verfügung stehen würde. Dazu wurde in Planspielen ein Gehaltspaket in zweistelliger Millionenhöhe diskutiert, dass Hertha nicht stemmen konnte. Preetz sagte Kovac ab und schuf Fakten.


Preetz hatte anscheinend kein Bock zu warten gehabt und er hat Kovac abgesagt.

•     •     •

Keep Calm.

Künftige (Dream) Start-11 Saison 25/26: Ernst - Zeefuik, Gechter, Brooks, Ünal - Eichhorn, Seguin - Winkler, Krattenmacher, Reese (c) - Kownacki

Bank: Gersbeck, Leistner, Dudziak, Grönning, Eitschberger, M. Dardai, Schuler, Kolbe,
Demme, Karbownik

#hahohe
Michael Preetz |#3209
09.04.2020 - 12:28 Uhr
Zitat von Blauer-Rad
Quelle: bild
Dennoch war Hertha-Manager Michael Preetz (52) entschlossen an Nouri bis auf weiteres festzuhalten. Aber dann kam Corona, die Saison-Unterbrechung und die Befürchtung: Wenn im engen Spielplan ab Mai die Mannschaft abstürzen sollte, wäre Nouri wohl nicht der richtige Mann für eine kurzfristige Trendwende.


Ein letztes Mal wurde Kovac angefragt, Preetz reiste sogar zu einem Treffen an. Kovac aber wollte sich abermals nicht bekennen, ließ am Ende sogar offen, ob er überhaupt im Sommer zur Verfügung stehen würde. Dazu wurde in Planspielen ein Gehaltspaket in zweistelliger Millionenhöhe diskutiert, dass Hertha nicht stemmen konnte. Preetz sagte Kovac ab und schuf Fakten.


Preetz hatte anscheinend kein Bock zu warten gehabt und er hat Kovac abgesagt.


Für mich auch genau richtig. Für Kovac wären wir wahrscheinlich nur die B-D Lösung gewesen. Er will einfach höher hinaus. Für mich ist zwar Kovac kein Trainer für ne große Mannschaft, aber das sieht ja jeder anders. Dazu kommt dann wohl auch das üppige Gehalt.

Macht die ganze Sache noch unattraktiver.

So kann sich Bruno die Mannschaft angucken, hat noch etwas Zeit die Jugend zu beobachten und man kann frühzeitig den Kader planen. Das wäre mit dem warten auf Kovac nicht gegangen.
Michael Preetz |#3210
09.04.2020 - 13:33 Uhr
Zitat von Huchi
So Micha, jetzt ist es soweit, ich Wechsel endgültig ins Lager deiner Gegner und hoffe, dass du die Mitgliederversammlung irgendwie nicht überstehst...


Aus meiner Sicht gut analysiert, da gehe ich mit. Labbadia ist bestimmt kein schlechter Trainer und kann wahrscheinlich auch was bewegen, aber das hätte man schon früherhaben können...
So lässt es wieder das Gefühl einer B-Lösung aufkommen... Es scheint keine Trainer zu geben, die dem Anforderungsprofil entsprechen und bereit sind sich neben Preetz auf die Bank zu setzen.
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