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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#3191
19.03.2020 - 21:59 Uhr
Mit der Aussage vom Langen im Podcast sollte die Sache dann auch endgültig erledigt sein um die Klinsi-Affäre. Er hatte nochmals seine Dinge geschildert, wie ich finde auch sehr klar und glaubhaft und dabei auch kein böses Wort an JK verloren. Sehr seriös und geerdet. Ich finde, er hat da jetzt nicht nochmal Öl ins Feuer gegossen. Man konnte ihm wirklich das abnehmen, wie er sich und alle andere im Verein fühlten in dem Moment, wo Klinsmann in den Sack haute. In der aktuellen schwierigen Zeit, die wir alle gerade erleben, konnte er jetzt auch mal die Zeit nutzen, um einige Dinge auch nochmal genauer zu schildern, wie sie abliefen. Selbst wenn sich jetzt ein Klinsi in den kommenden Tagen dazu nochmal zu Wort melden würde, würde das untergehen und keinem würde es mehr interessieren, da es jetzt definitiv andere wichtigere Dinge gibt. Von daher ein guter Zeitpunkt gewesen vom Micha. Dass er da auch nochmal was dazu sagen wollte, war mir klar und auch wichtig.

Jetzt dicken Haken dran und nach vorne blicken. Der Lange steht in Gesprächen mit den potenziellen Trainern für die neue Saison. Da er hat genug zu tun und trifft hoffentlich die für uns richtige Entscheidung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 19.03.2020 um 22:00 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3192
24.03.2020 - 21:00 Uhr
Zitat von Yehuda00
Sehr ausführlicher aktueller podcast mit Michael Preetz.


Teil 2 ist online.
Michael Preetz |#3193
26.03.2020 - 21:31 Uhr
Und noch'n Interview.
Michael Preetz |#3194
27.03.2020 - 07:39 Uhr
Ich persönlich kann MP nicht mehr hören , für mich kommt da keine Euphorie rüber , er wirkt auf mich lustlos , als ob alles wie eingeschlafen ist, ja wird schon und und und....
Mir geht der Mann nur noch auf den Sack.
Ob Friedrich jetzt der halsbringer ist keine Ahnung aber ständig der Quatsch mit hertha DNA etc , dann wird noch wosz als eckfahnen aufsteller geholt , bastürk als Kiosk Verkäufer , kiraly als Pfosten abwischer und pantellic als werbeanbringer , aber nee bei pantellic hat er schiss das ihm einer verquere kommen könnte ...
Michael Preetz |#3195
27.03.2020 - 09:57 Uhr
Quelle: 1.ftb.al
Nun versucht Preetz den Eindruck zu erwecken, Klinsmann hätte Mario Götze nicht ans Telefon bekommen können und hätte es bei Julian Draxler oder Mesut Özil noch nicht mal versucht. Klinsmanns Anteil beim Transfer von Tousart sei 5 Prozent gewesen. Mal abgesehen davon, dass die Verwendung einer Zahl eine Präzision und Berechenbarkeit suggeriert, die nicht vorhanden ist, kann man davon ausgehen, dass die Strahlkraft Klinsmanns eine Rolle gespielt hat.

...

Preetz gibt aber zu, dass das fehlende Mitspracherecht bei Transfers einer der ausschlaggebenden Gründe für den Abgang Klinsmanns nach 76 Tagen war.
Arbeitet ein Kumpel von Klinsmann bei 90min oder weshalb schießen die sich so sehr auf Preetz ein?
Das sind sogar Unwahrheiten die sie verbreiten. Preetz meinte beim Podcast, dass der Anteil Klinsmanns beim Tousart Transfer (ihn final zu überzüberzeugen) im 'nicht messbaren' Bereich gewesen sei und nicht etwas bei 5 %.
Das fehlende Recht bei Transfers sich zu äußern hatte der gute Klinsmann dann auch noch. Beide Parteien müssen die Transfers absegnen, sonst wird das nix. Das er also kein Mitspracherecht hatte ist also auch Quatsch.
Ich verstehe die Position von 90min nicht so ganz und weshalb sie falsche Infos verbreiten.
Michael Preetz |#3196
27.03.2020 - 09:58 Uhr
Wer Kommunikation und Rhetorik etwas analysiert, findet mE einige sehr interessante Punkte in den phasenweise auffällig offensiven jüngsten Auftritten von Preetz. Den ersten Durchgang beim Phrasenmäher hatte ich ja schon deutlich kritisiert.

Auch im zweiten Podcast nun wieder einige überdeutliche und mE völlig unnötige Spitzen. Man merkt mE, dass der Stachel beim Micha doch mächtig tief sitzt (obwohl er immer wieder so das Gegenteil betont) und er den öffentlichen Angriff nun doch auch öffentlich abarbeiten will. Somit nimmt er das von Klinsmann angebotene Battle verspätet an - und sei es in tausend eingestreuten Anekdoten und Nebensätzen. Ist irgendwo menschlich verständlich aber mE trotzdem nicht der richtige Ansatz und schon gar nicht im Interesse von Hertha. Zumal diese (mE mehr schlecht als recht durch rhetorische Kniffe getarnte) Abrechnung auf der Oberfläche zwar betont souverän wirken soll, bei näherem Hinsehen aber zumindest auf mich erschreckend plump und unreflektiert wirkt.

Das negativste Beispiel sind für mich die Aussagen über Jonathan Klinsmann. Einige Bewertungen mögen sogar Tatsachen darstellen (dass er leistungstechnisch keine Verstärkung gewesen wäre und vorerst auch in der Schweiz gescheitert ist) aber Preetz nutzt es mE, um Klinsi Sr. noch unprofessioneller erscheinen zu lassen. Und das wo sich bereits so schon 99% gegen Klinsmann positioniert hatten. Somit komplett entbehrlich und menschlich fragwürdig, da ausgerechnet der Junge einfach mal nichts für Entscheidungen seines Vater kann und es so nun genau die persönliche, unsouveräne und unprofessionelle Schublade darstellt, die Klinsmann Sr. völlig zurecht so angekreidet wurde.
Nebenbei ist es für jeden logisch denkenden Menschen zugleich auch ein mindestens impliziter Seitenhieb gegen Covic und umso mehr Dárdai - den Preetz in den Interviews als Thema auffällig meidet wie der Teufel das Weihwasser: Da wird im Gegensatz zum Klinsithema NICHT jede noch so plumpe Vorlage dankbar aufgegriffen und elaboriert, sondern es zeigt wie man eine Frage bewusst umschifft, WENN man denn möchte. Und es wird dann auch auffällig wenig nachgehakt (etwa: "Kommt Pál für Sie auch als Cheftrainer in Frage?" wäre eine mehr als berechtigte Frage, die sehr viele umtreibt, aber sie wird nicht gestellt und Preetz somit dankbarerweise nicht unter Druck gesetzt - mE gab es da vermutlich entsprechende Absprachen). So viel zum Thema: Was soll er denn machen, wenn man ihn nun mal fragt? Extrem naiv gesagt, MUSS er dann natürlich wahrheitsgemäß und im intendierten Umfang antworten Zwinkernd Wie man(cher) es real macht, zeigt Preetz. Auch wenn hier jemand scheinbar lockere Fragen stellt und das Format möglichst authentisch und unverbindlich wirkt, ist das mE in den Grundzügen schon deutlich geskriptet und die öffentliche Aussprache über Klinsmann ebenso bewusst lanciert (Preetz hat auch mehrfach offenbart, dass er den Phrasenmäher vorher ignoriert hat und ihn auch künftig nicht interessant findet - und doch nutzt er die zusätzliche Plattform).

Zweiter völlig unnötiger Punkt ist das mit Tousart. Mag wiederum durchaus sein, dass man da schon lange dran war und es auch so versucht hätte. Nur hat der Spieler selbst öffentlich bestätigt, dass Klinsmann durchaus eine Rolle in dem Transfer gespielt hat und dass es nun schon etwas komisch für ihn ist, obwohl er ja zugleich immer wusste, dass Klinsmann normal ohnehin nicht sein Trainer wird. Und Tousart wirkt nun wirklich NICHT wie jemand, der sich in öffentlichen Auftritten groß um Diplomatie und die Wirkung von Aussagen schert und Dinge im Zweifel lieber nett anstreicht (was hätte er zudem davon, so etwas NACH dem Abgang von Klinsmann für dessen Gesichtswahrung zu erfinden und dessen Darstellung so mit Unwahrheiten zu unterstützen). Das halte ich somit schon für glaubwürdig, womit Preetz unnötig krampfhaft in seinem Bemühen um vollständige Deutungshoheit wirkt (Klinsis Anteil deutlich unter 5% bis hin zu nicht messbar).

Fazit: Was hier läuft, ist mE für jeden halbwegs kritisch und analytisch denkenden Menschen offensichtlich: Die Medien haben aktuell wenig zum nachgefragten Thema Fußball zu liefern und somit nutzt Preetz dankbar die Lücke für eine persönliche Revanche. In diesem Sinne Win-Win (mE aber kein Win-Szenario für Hertha, sondern allein für Michas gekränktes Ego).
Ich persönlich vermute aber sogar fast, dass noch etwas mehr dahinter stecken könnte, als persönliche Genugtuung. Etwa, dass es intern trotz der demonstrierten Geschlossenheit alles andere als gut für ihn aussieht und er den für viele abgehakten Konflikt jetzt bewusst öffentlich eskaliert, damit für die Öffentlichkeit weiter Klinsmann gegen Preetz steht (statt einfach nur Klinsmann gegen Hertha - oder aber dass es zunehmend ganz in Vergessenheit gerät). Damit würde sich Hertha bei einer Positionierung gegen Preetz zugleich in Richtung des zurecht massiv beschädigten Klinsmann bewegen. Strategisch wäre das also gar nicht doof von Preetz. Auffällig ist mE nämlich auch, dass (zufällig oder nicht fast zeitgleich) der von Klinsmann durchgesetzte Friedrich nun genau in die von vielen wahrgenommene Lücke stößt und Preetz damit in der Tat eher weniger als zuvor in Nähe der Trainerbank zu suchen hat. Das kann man also kaum anders als eine Bestätigung von Klinsmanns Vorstoß werten, auch wenn Preetz auch diese Entscheidung wieder voll für sich beansprucht und als seine souveräne Wahl darstellt. Fakt bleibt: Vor Klinsmann gab es nie einen Sportdirektor unter Preetz und Klinsmann hat Friedrich installiert, wohingegen er Preetz offenbar weiter von der Mannschaft weg schieben wollte. Das scheint nun weitere Triebe zu schlagen und parallel profiliert sich Preetz öffentlich.

In meinen Augen sollte Hertha souverän bleiben und nach Klinsmann ggf. auch Preetz entfernen, der dieses schmutzige, unappetitliche und unsäglich nervige Thema mitten in der Corona-Krise unnötig weiter befördert und dem Verein damit nur schadet. Ich habe Preetz über Jahre immer wieder verteidigt aber inzwischen empfinde ich ihn trotz aller Bekundungen nicht mehr als 100% Herthaner, sondern vielmehr als Kämpfer in eigener Sache ohne Rücksicht auf Kollateralschäden (und womöglich auch ohne die Souveränität,
einen Dárdai selbst in höchster Not zurück zu holen). Auch die unnötige Ansage in Bezug auf Nouris Zukunft nehme ich ihm sehr übel. Das geht ebenfalls auf Kosten von Hertha (unnötige Unruhe völlig ohne jede berechtigte Motivation zu diesem Zeitpunkt).
Da seine professionelle Bilanz mE mindestens solide bis gut aber nicht unantastbar und unersetzlich ist, würde ich ihn mit dem aktuellen Gebahren im Zweifel vor die Wand fahren lassen. Aktuell jedenfalls nervt er mich deutlich mehr, als Klinsmann es mit seiner heftigen aber zumindest zeitlich schnell abgehandelten Aktion geschafft hat. Ich hoffe nur, der lässt sich jetzt nicht seinerseits hinreißen und legt auch wieder nach.

P.S.: Lest mal die Kommentare unter dem tm-Artikel zum Thema. Praktisch niemand findet es extern nachvollziehbar und günstig, was Preetz da macht (und ja, der Artikel verkürzt den Auftritt auf die kontroversen Punkte aber das hat Preetz mit diesen Äußerungen definitiv antizipiert und mE auch voll beabsichtigt, dass diese Dinge jetzt hochkochen - sonst wäre er schon ziemlich doof, was ich nicht glaube). Mich wundert es, dass es hier so wenig Resonanz und dann eher noch Rechtfertigungen gibt. Das ist kein Schulhofstreit unter Drittklässlern, sondern ein Millionenbetrieb und ein Traditionsverein mit tausenden treuen Fans.

Ich habe fertig und Preetz hoffentlich bald auch!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Flascheleer am 27.03.2020 um 10:03 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3197
27.03.2020 - 17:52 Uhr
@Flascheleer.

Guter Beitrag.
Ich finde es auch unerträglich, dass der GF gerade jetzt wieder mit Selbstinterviews seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen muss. Was habe ich mich gefreut, mal wieder seit längerem Keine Herthanews mehr lesen zu müssen und nun geht es wieder los augen-zuhalten

Preetz sollte jetzt mal eher versuchen, die Spieler zum Gehaltsverzicht zu bewegen, anstatt gegen Klinsmann zu sticheln. Damit wäre dem Verein am besten gedient.

•     •     •


Michael Preetz |#3198
27.03.2020 - 19:14 Uhr
Zitat von physsus
@Flascheleer.

Guter Beitrag.
Ich finde es auch unerträglich, dass der GF gerade jetzt wieder mit Selbstinterviews seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen muss. Was habe ich mich gefreut, mal wieder seit längerem Keine Herthanews mehr lesen zu müssen und nun geht es wieder los augen-zuhalten

Preetz sollte jetzt mal eher versuchen, die Spieler zum Gehaltsverzicht zu bewegen, anstatt gegen Klinsmann zu sticheln. Damit wäre dem Verein am besten gedient.


Allein diese Aussage von dir zeigt, in welch erbärmlicher Mission du hier unterwegs bist.
Deiner Meinung nach sollte Preetz die Spieler zum Gehaltsverzicht bewegen.... ehrlich?
Wie wär‘s denn, wenn die tollen Spieler mal Eigeninitiative zeigen und die Sache von sich aus ins Rollen bringen. So etwas passt dann nicht in dein Konzept. Für dich ist es besser, wenn du dich später wieder einbringen kannst, dass Preetz seinen Job nicht gemacht hat.

•     •     •

Most people do not listen with the intent to understand, they listen with the intent to reply ...
Michael Preetz |#3199
27.03.2020 - 19:20 Uhr
Zitat von Ron-D
Zitat von physsus

@Flascheleer.

Guter Beitrag.
Ich finde es auch unerträglich, dass der GF gerade jetzt wieder mit Selbstinterviews seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen muss. Was habe ich mich gefreut, mal wieder seit längerem Keine Herthanews mehr lesen zu müssen und nun geht es wieder los augen-zuhalten

Preetz sollte jetzt mal eher versuchen, die Spieler zum Gehaltsverzicht zu bewegen, anstatt gegen Klinsmann zu sticheln. Damit wäre dem Verein am besten gedient.


Allein diese Aussage von dir zeigt, in welch erbärmlicher Mission du hier unterwegs bist.
Deiner Meinung nach sollte Preetz die Spieler zum Gehaltsverzicht bewegen.... ehrlich?
Wie wär‘s denn, wenn die tollen Spieler mal Eigeninitiative zeigen und die Sache von sich aus ins Rollen bringen. So etwas passt dann nicht in dein Konzept. Für dich ist es besser, wenn du dich später wieder einbringen kannst, dass Preetz seinen Job nicht gemacht hat.


Es ist klar Sache des Vereins (auch aus arbeitsrechtlichen Gründen), den ersten Schritt zu gehen. Das hat nichts mit Erbärmlichkeit der Ausführungen von physsus zu tun, sondern ist vielmehr zwingend.

@Flascheleer: Stimme Dir in etlichen Punkten zu (namentlich: Abrechnung, korrigiere mich insoweit auch gern), bis auf die (nicht unplausiblen) Spekulationen, da halte ich mich raus.
Michael Preetz |#3200
27.03.2020 - 19:45 Uhr
Zitat von physsus
@Flascheleer.

Guter Beitrag.
Ich finde es auch unerträglich, dass der GF gerade jetzt wieder mit Selbstinterviews seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen muss. Was habe ich mich gefreut, mal wieder seit längerem Keine Herthanews mehr lesen zu müssen und nun geht es wieder los augen-zuhalten

Preetz sollte jetzt mal eher versuchen, die Spieler zum Gehaltsverzicht zu bewegen, anstatt gegen Klinsmann zu sticheln. Damit wäre dem Verein am besten gedient.
Das ist leider nix neues bei ihm dem ärgsten Widersacher im eigenen Verein noch eine mitgeben zu müssen, war ja wenn man sich an die MV 2012 oder Hertha im Dialog Veranstaltung im selben Jahr zurückerinnert auch gegen Babbel wo es Spitzen gab, als er Luhukay schon fix hatte und meinte, dass dieser oder er selbst kein Tattoo mit dem Vereinswappen auf dem Arm haben braucht, um seine Identifikation mit dem Verein zum Ausdruck zu bringen.
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