Markus Babbel II
23.08.2011 - 13:43 Uhr
27.10.2011 - 18:05 Uhr
Zitat von randberliner:
Zitat von Antar3s:
Seit Jahren endlich mal wieder ein souveräner Auftritt in der 2. Pokalrunde und das auch noch im Schongang, wenn ich mir da die Gladbacher gestern angucke... der Babbel scheint da einfach einen guten Draht zu den Spielern zu haben.
Schön das du dafür (bisher mindestens) eine Wertung bekommen hast. :rolleyes
Vermutlich beziehst du das zu großen Teilen allein auf das Ergebnis.
Wo genau der "einfach gute Draht" Babbels zu den Spielern war ist etwas unklar.
So wenig (Zitat von dir: Schongang) wie unsere Jungs machen mussten, braucht es keinen Draht...
:)
Weiter sind die G'bacher übrigens auch und Heidenheim ist nicht RWE.
Um dir "meinen" Souveränitätsausdruck näherzubringen verweise ich einfach mal auf Post #289 aus dem "2. Runde DFB-Pokal..." Thread, der deckt sich nämlich SEHR genau mit meiner Auffassung von dem Spiel. (Diskussionen darüber können wir dann ja gerne auch wieder in den Thread verlagern.)
Ansonsten finde ich spricht es durchaus für ein gesundes Mannschafts-Trainer-Verhältnis, wenn die Mannschaft wiedereinmal sehr geschlossen auftritt und das obwohl im Vorfeld von außen schon wieder massiv eine Krise herbeigeredet(/herbeigewünscht?) wurde.
Zitat von Antar3s:
Seit Jahren endlich mal wieder ein souveräner Auftritt in der 2. Pokalrunde und das auch noch im Schongang, wenn ich mir da die Gladbacher gestern angucke... der Babbel scheint da einfach einen guten Draht zu den Spielern zu haben.
Schön das du dafür (bisher mindestens) eine Wertung bekommen hast. :rolleyes
Vermutlich beziehst du das zu großen Teilen allein auf das Ergebnis.
Wo genau der "einfach gute Draht" Babbels zu den Spielern war ist etwas unklar.
So wenig (Zitat von dir: Schongang) wie unsere Jungs machen mussten, braucht es keinen Draht...
:)
Weiter sind die G'bacher übrigens auch und Heidenheim ist nicht RWE.
Um dir "meinen" Souveränitätsausdruck näherzubringen verweise ich einfach mal auf Post #289 aus dem "2. Runde DFB-Pokal..." Thread, der deckt sich nämlich SEHR genau mit meiner Auffassung von dem Spiel. (Diskussionen darüber können wir dann ja gerne auch wieder in den Thread verlagern.)
Ansonsten finde ich spricht es durchaus für ein gesundes Mannschafts-Trainer-Verhältnis, wenn die Mannschaft wiedereinmal sehr geschlossen auftritt und das obwohl im Vorfeld von außen schon wieder massiv eine Krise herbeigeredet(/herbeigewünscht?) wurde.
29.10.2011 - 00:14 Uhr
Zitat
Paukenschlag vor Herthas Bundesligaspiel Samstag (15.30 Uhr, Sky, B.Z. Live Ticker) in Wolfsburg. Trainer Markus Babbel (39) rasiert Patrick Ebert (24) und Änis Ben-Hatira (23), schmeißt die beiden Dribbel-Künstler eiskalt aus dem Kader.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-rasiert-ebert-und-ben-hatira-article1305421.html
Wie schon im Spieltagsthreat gepostet.
Babbel also sehr konsequent. Ich bin auf die Reaktionen gespannt...
Paukenschlag vor Herthas Bundesligaspiel Samstag (15.30 Uhr, Sky, B.Z. Live Ticker) in Wolfsburg. Trainer Markus Babbel (39) rasiert Patrick Ebert (24) und Änis Ben-Hatira (23), schmeißt die beiden Dribbel-Künstler eiskalt aus dem Kader.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-rasiert-ebert-und-ben-hatira-article1305421.html
Wie schon im Spieltagsthreat gepostet.
Babbel also sehr konsequent. Ich bin auf die Reaktionen gespannt...
29.10.2011 - 23:44 Uhr
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8610262
Quelle: ARD Mediathek
Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Wolfburg.
Quelle: ARD Mediathek
Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Wolfburg.
30.10.2011 - 14:11 Uhr
Zitat
Babbel: Siegtreffer war sein Verdienst
Alles richtig gemacht: Vor dem Wolfsburg-Spiel traf Markus Babbel mutige Entscheidungen - die richtigen.
Er grinst über beide Ohren, umarmt Herthas Goalgetter Pierre-Michel Lasogga (19), schüttelt Manager Michael Preetz (44) die Hand und reckt dann die Faust in den Abendhimmel. Markus Babbel (39) hat sich Lasoggas Siegtreffer ganz persönlich verdient.
Herthas Coach ist der Held von Wolfsburg!
Warum das? Babbel hat offenbar vor dem Spiel ALLES richtig gemacht! Babbel, der etwas andere Bundesliga-Trainer. Da warf er Minuten vor der Abfahrt nach Wolfsburg seine beiden Flügelflitzer Änis Ben-Hatira (23) und Patrick Ebert (24) aus dem Team. Erklärung: „Sie haben zuletzt nicht gut gespielt, haben meine Anweisungen nicht umgesetzt, deshalb mussten sie zu Hause bleiben.“
Hätte auch schiefgehen können. Stattdessen sitzt Ben-Hatira in Wolfsburg auf der Tribüne, muss mit ansehen, wie sein Ersatzmann Nikita Rukavytsya (24) ein Feuerwerk abbrennt. Babbel: „Ja, meine Entscheidungen waren richtig, die neuen Spieler haben frischen Wind in die Mannschaft gebracht. Ich wollte aber kein Exempel statuieren.
Ebert und Ben-Hatira bringen uns momentan nicht weiter, sie machen immer dieselben Fehler. Ich habe oft geredet, jetzt musste ich ein Zeichen setzen.“Vize-Kapitän Christian Lell (27): „Ich war überrascht, dass die beiden nicht im Kader waren. Aber ich finde es überragend von Änis, dass er nach Wolfsburg kam, um uns zu unterstützen. Das zeigt unseren Teamgeist.“
Babbel trufft mutige Entscheidungen
Es ist fast Zauberei – was Markus Babbel auch entscheidet, es scheint immer zu funktionieren. Mal setzt er im Pokal zur Überraschung aller seinen Ersatztorwart Sascha Burchert (21) zwischen die Pfosten, mal schmeißt er Ronny (24) aus dem Team, mal lobt er Raffael fast bis zu Arsenal London. „Wer das umsetzt, was ich verlange, der hat es mit mir sehr einfach. Wer das aber nicht tut, der kriegt ein Problem. So einfach ist das.“ Es klingt so simpel – und ist so effektiv.
Auch Manager Michael Preetz lobt: „Er entscheidet etwas und steht dann auch ohne Wenn und Aber zu dieser Entscheidung. Er ist eben immer für eine Überraschung gut. Das bedeutet für die Spieler, dass sie sich nie sicher sein dürfen. So hält er die Spannung hoch.“
Babbel grinst weiter und sagt: „Ich bin stolz auf meine Jungs, sie haben alles gegeben, haben bis zum Umfallen gekämpft. Das Spiel war wie eine Achterbahn, aber wir haben die drei Punkte geholt und das ist gut so.“
Ach ja: Am Sonntag nach dem Frühtraining wird Markus Babbel in den Flieger Richtung München steigen. Er wird dabei wieder lachen, denn er weiß, diese freien Tage bei seiner Familie hat er sich verdient.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-siegtreffer-war-sein-verdienst-article1306203.html
Babbel: Siegtreffer war sein Verdienst
Alles richtig gemacht: Vor dem Wolfsburg-Spiel traf Markus Babbel mutige Entscheidungen - die richtigen.
Er grinst über beide Ohren, umarmt Herthas Goalgetter Pierre-Michel Lasogga (19), schüttelt Manager Michael Preetz (44) die Hand und reckt dann die Faust in den Abendhimmel. Markus Babbel (39) hat sich Lasoggas Siegtreffer ganz persönlich verdient.
Herthas Coach ist der Held von Wolfsburg!
Warum das? Babbel hat offenbar vor dem Spiel ALLES richtig gemacht! Babbel, der etwas andere Bundesliga-Trainer. Da warf er Minuten vor der Abfahrt nach Wolfsburg seine beiden Flügelflitzer Änis Ben-Hatira (23) und Patrick Ebert (24) aus dem Team. Erklärung: „Sie haben zuletzt nicht gut gespielt, haben meine Anweisungen nicht umgesetzt, deshalb mussten sie zu Hause bleiben.“
Hätte auch schiefgehen können. Stattdessen sitzt Ben-Hatira in Wolfsburg auf der Tribüne, muss mit ansehen, wie sein Ersatzmann Nikita Rukavytsya (24) ein Feuerwerk abbrennt. Babbel: „Ja, meine Entscheidungen waren richtig, die neuen Spieler haben frischen Wind in die Mannschaft gebracht. Ich wollte aber kein Exempel statuieren.
Ebert und Ben-Hatira bringen uns momentan nicht weiter, sie machen immer dieselben Fehler. Ich habe oft geredet, jetzt musste ich ein Zeichen setzen.“Vize-Kapitän Christian Lell (27): „Ich war überrascht, dass die beiden nicht im Kader waren. Aber ich finde es überragend von Änis, dass er nach Wolfsburg kam, um uns zu unterstützen. Das zeigt unseren Teamgeist.“
Babbel trufft mutige Entscheidungen
Es ist fast Zauberei – was Markus Babbel auch entscheidet, es scheint immer zu funktionieren. Mal setzt er im Pokal zur Überraschung aller seinen Ersatztorwart Sascha Burchert (21) zwischen die Pfosten, mal schmeißt er Ronny (24) aus dem Team, mal lobt er Raffael fast bis zu Arsenal London. „Wer das umsetzt, was ich verlange, der hat es mit mir sehr einfach. Wer das aber nicht tut, der kriegt ein Problem. So einfach ist das.“ Es klingt so simpel – und ist so effektiv.
Auch Manager Michael Preetz lobt: „Er entscheidet etwas und steht dann auch ohne Wenn und Aber zu dieser Entscheidung. Er ist eben immer für eine Überraschung gut. Das bedeutet für die Spieler, dass sie sich nie sicher sein dürfen. So hält er die Spannung hoch.“
Babbel grinst weiter und sagt: „Ich bin stolz auf meine Jungs, sie haben alles gegeben, haben bis zum Umfallen gekämpft. Das Spiel war wie eine Achterbahn, aber wir haben die drei Punkte geholt und das ist gut so.“
Ach ja: Am Sonntag nach dem Frühtraining wird Markus Babbel in den Flieger Richtung München steigen. Er wird dabei wieder lachen, denn er weiß, diese freien Tage bei seiner Familie hat er sich verdient.
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/babbel-siegtreffer-war-sein-verdienst-article1306203.html
30.10.2011 - 17:59 Uhr
Zitat von immerhertha:
Der Trainer, der nach der Einheit das Flugzeug in Richtung in München bestieg und am Dienstag zurückerwartet wird, hatte die Gelegenheit genutzt, all jenen Spielern frei zu geben, die nicht irgendwann auf einer Auswärtsreise in der alten Heimat Station machen können. Eine gute Geste zum richtigen Zeitpunkt, die dann auch einen endgültigen Schlussstrich unter die Angelegenheit mit dem freien Tag in München ziehen sollte.
http://www.immerhertha.de/2011/10/30/hertha-im-dfb-pokal-gegen-kaiserslautern-und-heimaturlaub-fuer-die-berliner/
Souverän :cool
Der Trainer, der nach der Einheit das Flugzeug in Richtung in München bestieg und am Dienstag zurückerwartet wird, hatte die Gelegenheit genutzt, all jenen Spielern frei zu geben, die nicht irgendwann auf einer Auswärtsreise in der alten Heimat Station machen können. Eine gute Geste zum richtigen Zeitpunkt, die dann auch einen endgültigen Schlussstrich unter die Angelegenheit mit dem freien Tag in München ziehen sollte.
http://www.immerhertha.de/2011/10/30/hertha-im-dfb-pokal-gegen-kaiserslautern-und-heimaturlaub-fuer-die-berliner/
Souverän :cool
30.10.2011 - 19:32 Uhr
Zitat
Das erzwungene Glück
Markus Babbel hat sich einen unverstellten Blick für seine Spieler und die Spiele seiner Mannschaft erhalten – das lässt Hertha für die Gegner leichter zu bespielen aussehen als es in Wirklichkeit ist
(...)
Doch sein Gerechtigkeitsempfinden kennt nicht nur Großmut, sondern auch „unpopuläre Maßnahmen“, wie er es nennt. Vor dem Spiel in Wolfsburg hatte es die beiden populären Spieler Patrick Ebert und Änis Ben-Hatira getroffen. Beide flogen aus sportlichen Gründen aus dem Kader. Babbel hatte es missfallen, wie die beiden Stammspieler sich zuletzt in der Gruppe bewegt hätten. „Ich stelle sie nicht an den Pranger, aber im Moment sind sie nicht in der Lage, der Mannschaft zu helfen“, sagt Babbel. Wenn seine Vorgaben nicht umgesetzt würden, aus welchen Gründen auch immer, dann „muss ich reagieren als Trainer“. Mit den beiden Spielern habe er mehrmals ausführlich gesprochen, er habe angemahnt, wie wichtig taktische Disziplin für den Erfolg von Hertha sei. Wenn das nicht begriffen werde, „ist es für mich legitim zu sagen: So, jetzt kommen andere rein“.
Der nette und verbindliche Herr Babbel kann eben auch anders. Seine Mannschaft weiß das. So hatte es vor einigen Wochen auch schon Raffael getroffen, den besten Fußballer der Berliner, der vom Trainer öffentlich gerügt wurde. Der Brasilianer zeigte die gewünschte Reaktion und spielt seitdem mit Verve, wodurch seine großen Qualitäten zu Tragen kommen. Nicht erst in Wolfsburg, wo er die wichtige Führung erzielte zu einem Zeitpunkt, als Hertha auch mit zwei, drei Toren hätte hinten liegen können.
Und auch das spricht für Babbel: Er hat sich nicht nur einen unverstellten Blick auf seine Spieler erhalten, sondern auch auf die Spiele seiner Mannschaft. Es sei eben auch viel Glück dabei gewesen beim spät gesicherten 3:2-Auswärtssieg in Wolfsburg. Denn seine Mannschaft sei überhaupt nicht gut reingekommen ins Spiel. Man hätte dem Gegner „zu viele Chancen gestattet“. Bloß gut, dass die Wolfsburger mit ihrem fantastischen Offensivkräften das nicht zu nutzen wussten. Danach aber hätte sich sein Team gut reingebissen und bis zum Schluss alles gegeben. „Trotzdem müssen wir es besser hinbekommen“, mahnt Babbel. „Es kann nicht sein, dass wir auswärts drei Tore schießen müssen, um zu gewinnen.“
Der 39-Jährige tut Hertha gut. Insbesondere durch seine gelassene, aber auch konsequente Art in der Menschenführung. Sein Einfluss auf die Gruppe ist wertvoller als man gemeinhin meint. Er nennt die Dinge deutlich beim Namen, in beide Richtungen. Mancher mag Babbel unterschätzen, der in der täglichen Trainingsarbeit nicht das Wort führt, der an der Seitenlinie so reduziert agiert, der sich von den Stimmungen und Schwingungen um Hertha herum nicht ergreifen und davontragen lässt. Und vielleicht ist das ja auch das ein Teil des Geheimnisses Herthas: Es sieht leichter aus gegen die Berliner zu spielen als es tatsächlich ist. Denn natürlich wussten die Wolfsburger, dass Hertha mit Ramos und Rukavytsya schnelle Konterspieler und mit Raffael einen Einfädler haben, der die Lücken sieht und selber marschieren kann, wie es Felix Magath hinterher sagte.
Markus Babbel spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.(...)
http://www.tagesspiegel.de/sport/das-erzwungene-glueck/5772812.html
Das erzwungene Glück
Markus Babbel hat sich einen unverstellten Blick für seine Spieler und die Spiele seiner Mannschaft erhalten – das lässt Hertha für die Gegner leichter zu bespielen aussehen als es in Wirklichkeit ist
(...)
Doch sein Gerechtigkeitsempfinden kennt nicht nur Großmut, sondern auch „unpopuläre Maßnahmen“, wie er es nennt. Vor dem Spiel in Wolfsburg hatte es die beiden populären Spieler Patrick Ebert und Änis Ben-Hatira getroffen. Beide flogen aus sportlichen Gründen aus dem Kader. Babbel hatte es missfallen, wie die beiden Stammspieler sich zuletzt in der Gruppe bewegt hätten. „Ich stelle sie nicht an den Pranger, aber im Moment sind sie nicht in der Lage, der Mannschaft zu helfen“, sagt Babbel. Wenn seine Vorgaben nicht umgesetzt würden, aus welchen Gründen auch immer, dann „muss ich reagieren als Trainer“. Mit den beiden Spielern habe er mehrmals ausführlich gesprochen, er habe angemahnt, wie wichtig taktische Disziplin für den Erfolg von Hertha sei. Wenn das nicht begriffen werde, „ist es für mich legitim zu sagen: So, jetzt kommen andere rein“.
Der nette und verbindliche Herr Babbel kann eben auch anders. Seine Mannschaft weiß das. So hatte es vor einigen Wochen auch schon Raffael getroffen, den besten Fußballer der Berliner, der vom Trainer öffentlich gerügt wurde. Der Brasilianer zeigte die gewünschte Reaktion und spielt seitdem mit Verve, wodurch seine großen Qualitäten zu Tragen kommen. Nicht erst in Wolfsburg, wo er die wichtige Führung erzielte zu einem Zeitpunkt, als Hertha auch mit zwei, drei Toren hätte hinten liegen können.
Und auch das spricht für Babbel: Er hat sich nicht nur einen unverstellten Blick auf seine Spieler erhalten, sondern auch auf die Spiele seiner Mannschaft. Es sei eben auch viel Glück dabei gewesen beim spät gesicherten 3:2-Auswärtssieg in Wolfsburg. Denn seine Mannschaft sei überhaupt nicht gut reingekommen ins Spiel. Man hätte dem Gegner „zu viele Chancen gestattet“. Bloß gut, dass die Wolfsburger mit ihrem fantastischen Offensivkräften das nicht zu nutzen wussten. Danach aber hätte sich sein Team gut reingebissen und bis zum Schluss alles gegeben. „Trotzdem müssen wir es besser hinbekommen“, mahnt Babbel. „Es kann nicht sein, dass wir auswärts drei Tore schießen müssen, um zu gewinnen.“
Der 39-Jährige tut Hertha gut. Insbesondere durch seine gelassene, aber auch konsequente Art in der Menschenführung. Sein Einfluss auf die Gruppe ist wertvoller als man gemeinhin meint. Er nennt die Dinge deutlich beim Namen, in beide Richtungen. Mancher mag Babbel unterschätzen, der in der täglichen Trainingsarbeit nicht das Wort führt, der an der Seitenlinie so reduziert agiert, der sich von den Stimmungen und Schwingungen um Hertha herum nicht ergreifen und davontragen lässt. Und vielleicht ist das ja auch das ein Teil des Geheimnisses Herthas: Es sieht leichter aus gegen die Berliner zu spielen als es tatsächlich ist. Denn natürlich wussten die Wolfsburger, dass Hertha mit Ramos und Rukavytsya schnelle Konterspieler und mit Raffael einen Einfädler haben, der die Lücken sieht und selber marschieren kann, wie es Felix Magath hinterher sagte.
Markus Babbel spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.(...)
http://www.tagesspiegel.de/sport/das-erzwungene-glueck/5772812.html
30.10.2011 - 19:51 Uhr
Was das Thema Babbel angeht finde ich die Berliner Presse wirklich komisch.
Nach der Aktion in München oder der Kritik an der "Berliner Moral" hagelt es Kritik so das man meinen könnte, Hertha müsse sich besser morgen einen neuen Trainer suchen und nach Spielen wie gegen Dortmund oder eben VW ist er dann in der Presse wieder Everybody's Darling.
Also ich finde, dass die Kritk nach dem Bayern-Spiel teilweise maßlos überzogen war, aber auch die Lobeshymnen jetzt nach dem VW-Spiel hören sich doch schonwieder teilweise extrem Heuchlerisch an. Klar war die Entscheidung auf Ebert und Ben-Hatira zu verzichten richtig, aber im Prinzip auch nur logisch nach den zuletzt gezeigten Leistungen der beiden.
Nach der Aktion in München oder der Kritik an der "Berliner Moral" hagelt es Kritik so das man meinen könnte, Hertha müsse sich besser morgen einen neuen Trainer suchen und nach Spielen wie gegen Dortmund oder eben VW ist er dann in der Presse wieder Everybody's Darling.
Also ich finde, dass die Kritk nach dem Bayern-Spiel teilweise maßlos überzogen war, aber auch die Lobeshymnen jetzt nach dem VW-Spiel hören sich doch schonwieder teilweise extrem Heuchlerisch an. Klar war die Entscheidung auf Ebert und Ben-Hatira zu verzichten richtig, aber im Prinzip auch nur logisch nach den zuletzt gezeigten Leistungen der beiden.
31.10.2011 - 01:22 Uhr
Zitat von Tagespielel.de:
Von der sonntäglichen Schicht hat der Trainer von Hertha BSC zahlreiche Spieler aus seinem Kader befreit, sie dürfen die spätherbstliche Sonne anderswo genießen.
Dieses Mal trifft es Spieler wie die Südamerikaner zum Beispiel, und Pierre-Michel Lasogga und Nikita Rukavytsya, die keine Vergangenheit bei einem anderen Bundesligaklub haben und eben nicht, wie jüngst die Berliner Bayern-Fraktion nach dem Spiel ein paar Tage länger in München bleiben und das kollektive Auslaufen schwänzen durften.
„Man muss da gerecht sein“, sagt Babbel.
http://www.tagesspiegel.de/sport/das-erzwungene-glueck/5772812.html
Da das hier zuletzt Thema war. Jetzt haben auch die Spieler ohne BL-Vergangenheit frei bekommen...
Von der sonntäglichen Schicht hat der Trainer von Hertha BSC zahlreiche Spieler aus seinem Kader befreit, sie dürfen die spätherbstliche Sonne anderswo genießen.
Dieses Mal trifft es Spieler wie die Südamerikaner zum Beispiel, und Pierre-Michel Lasogga und Nikita Rukavytsya, die keine Vergangenheit bei einem anderen Bundesligaklub haben und eben nicht, wie jüngst die Berliner Bayern-Fraktion nach dem Spiel ein paar Tage länger in München bleiben und das kollektive Auslaufen schwänzen durften.
„Man muss da gerecht sein“, sagt Babbel.
http://www.tagesspiegel.de/sport/das-erzwungene-glueck/5772812.html
Da das hier zuletzt Thema war. Jetzt haben auch die Spieler ohne BL-Vergangenheit frei bekommen...
31.10.2011 - 09:24 Uhr
Zitat
Babbel, der kleine General „Wer nicht mitzieht, kriegt Probleme“
Herthas 3:2-Sieg in Wolfsburg hat einen Namen: Trainer Markus Babbel (39). Der regiert inzwischen mit harter Hand. Es ist die Handschrift eines „kleinen“ Generals. Mit harten, erfolgreichen Entscheidungen wandelt Babbel mehr und mehr auf den Spuren seines Vorbildes Ottmar Hitzfeld – auch bekannt als „General“.
Markus Babbel
Markus Babbel – Bayern-Trainer? Nicht in den nächsten 5 Jahren
Babbel »Bayern-Trainer? Nicht in den nächsten Jahren
Doppelpack gegen Köln Babbel: „Lasogga hat das Potenzial“
Meister-Trainer-Duell Babbel hat gegen Klopp noch nie verloren
Facebook-Aktion
Hol dir das Lautern-Badge für dein Profil
In Wolfsburg rasierte Babbel die Stammspieler Ebert und Ben-Hatira. Babbel: „Ich habe viele Gespräche geführt, aber sie befolgen nicht, was ich sage. Ich kann keine Rücksicht auf Einzelschicksale nehmen.“
Rumms, das saß! Babbel, der „kleine“ General!
Keine Einzelfälle. Schon Rukawitsja wurde nach Verspätung, Ronny wegen Übergewichts gestrichen. Raffael saß nach schwacher Trainingsleistung auf der Bank. Dort fand sich auch Aufstiegsheld Lasogga in der 1. Liga wieder – aus taktischen Gründen.
Babbel ist hart, aber fair. Sein Motto: „Wer nicht mitzieht, kriegt Probleme.“
In zwei Jahren (1998 bis 2000) unter „General“ Hitzfeld hat Babbel viel gelernt: „Er war stets sachlich, aber knallhart in seinen Entscheidungen. Er hatte eine unglaubliche Autorität, ist aber nie laut geworden. Das hat mir imponiert. Die Zeit unter ihm war am nachhaltigsten für mich.“
Babbel, der „kleine“ General! Eine Hitzfeld-Kopie ist er aber nicht! Babbel: „Ich habe mir von allen meinen Trainern das Beste abgeguckt. Dazu habe ich meinen eigenen Stil. Ich will authentisch sein.“
Babbel geht seinen Weg – und notfalls keiner Konfrontation aus dem Weg.
Zwei Erfahrungen prägten ihn:
• Die Zeit als Stuttgart-Trainer schulte seine Härte: „Ich war nicht konsequent genug, die Spieler nutzen das aus. Ich gehe keine Kompromisse mehr ein.“
• Die Nervenkrankheit (Babbel saß 2001 mit Guillain-Barré-Syndroms gelähmt im Rollstuhl) lehrte ihn, dass man jeden Kampf gewinnen kann.
Wenn man nur will...
http://www.bild.de/sport/fussball/markus-babbel/babbel-der-kleine-general-20729740.bild.html
Babbel, der kleine General „Wer nicht mitzieht, kriegt Probleme“
Herthas 3:2-Sieg in Wolfsburg hat einen Namen: Trainer Markus Babbel (39). Der regiert inzwischen mit harter Hand. Es ist die Handschrift eines „kleinen“ Generals. Mit harten, erfolgreichen Entscheidungen wandelt Babbel mehr und mehr auf den Spuren seines Vorbildes Ottmar Hitzfeld – auch bekannt als „General“.
Markus Babbel
Markus Babbel – Bayern-Trainer? Nicht in den nächsten 5 Jahren
Babbel »Bayern-Trainer? Nicht in den nächsten Jahren
Doppelpack gegen Köln Babbel: „Lasogga hat das Potenzial“
Meister-Trainer-Duell Babbel hat gegen Klopp noch nie verloren
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In Wolfsburg rasierte Babbel die Stammspieler Ebert und Ben-Hatira. Babbel: „Ich habe viele Gespräche geführt, aber sie befolgen nicht, was ich sage. Ich kann keine Rücksicht auf Einzelschicksale nehmen.“
Rumms, das saß! Babbel, der „kleine“ General!
Keine Einzelfälle. Schon Rukawitsja wurde nach Verspätung, Ronny wegen Übergewichts gestrichen. Raffael saß nach schwacher Trainingsleistung auf der Bank. Dort fand sich auch Aufstiegsheld Lasogga in der 1. Liga wieder – aus taktischen Gründen.
Babbel ist hart, aber fair. Sein Motto: „Wer nicht mitzieht, kriegt Probleme.“
In zwei Jahren (1998 bis 2000) unter „General“ Hitzfeld hat Babbel viel gelernt: „Er war stets sachlich, aber knallhart in seinen Entscheidungen. Er hatte eine unglaubliche Autorität, ist aber nie laut geworden. Das hat mir imponiert. Die Zeit unter ihm war am nachhaltigsten für mich.“
Babbel, der „kleine“ General! Eine Hitzfeld-Kopie ist er aber nicht! Babbel: „Ich habe mir von allen meinen Trainern das Beste abgeguckt. Dazu habe ich meinen eigenen Stil. Ich will authentisch sein.“
Babbel geht seinen Weg – und notfalls keiner Konfrontation aus dem Weg.
Zwei Erfahrungen prägten ihn:
• Die Zeit als Stuttgart-Trainer schulte seine Härte: „Ich war nicht konsequent genug, die Spieler nutzen das aus. Ich gehe keine Kompromisse mehr ein.“
• Die Nervenkrankheit (Babbel saß 2001 mit Guillain-Barré-Syndroms gelähmt im Rollstuhl) lehrte ihn, dass man jeden Kampf gewinnen kann.
Wenn man nur will...
http://www.bild.de/sport/fussball/markus-babbel/babbel-der-kleine-general-20729740.bild.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Santorin2001 am 31.10.2011 um 09:24 Uhr bearbeitet
31.10.2011 - 10:20 Uhr
Ich hoffe mal Babbel nimmt sich - wie umgekehrt zuvor - die Zeit und stellt ein paar weitere Male auf wie gestern. Rukavytsya und Ramos waren auf Anhieb deutlich effektiver als ihre Vorgänger auf den Flügeln. Hier sollte sich Babbel also die Zeit nehmen um eine ausführliche Bewertungs- bzw. Vergleichsgrundlage zu schaffen.
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