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Markus Babbel II

23.08.2011 - 13:43 Uhr
Markus Babbel II |#451
21.10.2011 - 14:34 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von matchpoint:
....
Verliert Hertha morgen, gibt es richtig Ärger: Dann steht in der BZ - na fährt der Babbel jetzt nach Hannover, um "seine" Mannschaft zu sehen? Zeit hätte er ja ... Gewinnen sie morgen, wird man sagen, er habe alles richtig gemacht.....


Das ist richtig. Ich frage mich nur, warum er es zuläßt, dass das Spiel gegen Mainz zu einem "Schicksalsspiel" wird. Es geht ja nicht nur um seine Zukunft, sondern um die Saison für Hertha.

Es hätte ihm klar sein müssen, dass er nach dieser desolaten Leistung gegen die Bayern nicht abtauchen und fast drei Tage Urlaub machen kann. Er hätte wissen müssen, dass die Öffentlichkeit und sicher auch ein Teil der Spieler eine Reaktion des Trainers erwartet haben. Er hat sich und Hertha ohne erkennbare Not in eine brenzlige Situation gebracht.

Und warum? Ich habe den Eindruck, dass Babbel noch nicht richtig im Trainerberuf angekommen ist. Er benimmt sich wie ein typischer Fussballspieler. Und das kann er als Trainer nicht. Er hat eine ganz andere Verantwortung für seine Spieler und den Verein. Und das hat Babbel anscheinend noch nicht begriffen oder es ist ihm egal.


Ja da hast Du recht - gegen Mainz stehen sie nun unter Druck - völlig überflüssigerweise ...
Markus Babbel II |#452
21.10.2011 - 21:47 Uhr
Zitat von Herthaner_85:
Ich kann über diese "Schicksalsspiel" Gefasel nur müde lächeln. Sollen die Drecksblätter doch schreiben wes sie wollen. Bis man die Kurve "Babbel raus" rufen hört, muss einiges mehr passieren als eine "eingeplante" Niederlage gegen Bayern, ein Ausrutscher gegen Mainz und dummes geschreibsel von den Medien. Aber sicher wird es wieder vereinzelte Trolls geben, die ihn dann schon weg haben wollen.


Lustig ist doch das es immer die gleichen sind, die nach Niederlagen aus den Löchern kommen und auf Babbel einhauen...

Nach dem 3:0 oder dem 2:1 gegen BVB konnte man hier nichts von den 3-4 miesmachern lesen..

Wenn wir gegen Mainz gewinnen, haben wir erstma wieder ruhe :-)
Markus Babbel II |#453
21.10.2011 - 23:53 Uhr
Zitat von revolverheld1990:


Wenn wir gegen Mainz gewinnen, haben wir erstma wieder ruhe :-)


Wenn du Ruhe haben willst, stehts dir ja frei dieses Forum zu meiden. Ansonsten sollte man gegebenenfalls auch mal akzeptieren, dass es andere Meinungen als die eigene gibt. Sowas soll mal vorkommen.

Ich finds genauso verwunderlich, dass es tatsächlich Leute gibt, die der Meinung sind, dass 2-3 freie Tage pro Woche für einen Trainer das normalste der Welt seien. Solche Kritik ist übrigens erfolgsunabhängig und wenn wir morgen gewinnen seh ich das immer noch so. Und trotzdem würdr ich mich freuen und auch bei einer Niederlage nicht Babbels Kopf fordern. Stell dir mal vor. :)

•     •     •

41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Markus Babbel II |#454
22.10.2011 - 07:05 Uhr
Zitat
Die Ruhe in Person

Wenn es um ihn tost und rauscht, läuft Herthas Trainer Markus Babbel zu Höchstform auf – davon profitieren vor allem seine Spieler, auch am Samstag im Heimspiel gegen Mainz.

Dass diese Woche eine gute für Markus Babbel werden würde, eine richtige Markus-Babbel-Woche sozusagen, das hat sich gleich an ihrem Beginn herausgestellt. Der Trainer von Hertha BSC wurde nach seinem verlängerten Wochenende in München noch auf dem Flughafen von einem speziellen Empfangskomitee begrüßt. Eine Boulevardzeitung hatte eigens einen Reporter und einen Fotografen nach Tegel geschickt, um Babbels Rückkehr nach Berlin für die Nachwelt zu dokumentieren. In diesem Augenblick dürfte Herthas Trainer schon geahnt haben, dass er sich nun wieder ein paar Tage mit fachfremden Themen würde herumschlagen müssen: dass es nicht um das Zweikampfverhalten der Spieler gehen würde, sondern um das Freizeitverhalten des Trainers.

Babbel blickte etwas verkniffen in die Kamera; in Wirklichkeit aber liebt er solche Situationen. Wenn es um ihn tost und rauscht, wird er die Ruhe in Person. Ja, man hat fast den Eindruck, dass Markus Babbel die allgemeine Erregung geradezu braucht, um seine Höchstform zu erreichen.

„Es ist doch ein schönes Gefühl, wenn man vermisst wird“, hat Babbel zu der verbissenen Diskussion gesagt, ob man sich nach einer 0:4-Niederlage einen zusätzlichen freien Tag bei der Familie genehmigen dürfe. „Besser, als wenn es keine Sau interessiert, ob ich da bin.“

Babbel bricht die allgemeine Erregung gerne mit Selbstironie, er kontert missionarischen Eifer mit bayrischer Gelassenheit. Vermutlich ist diese Ruhe angeboren.
(...)

Es ist erst ein paar Wochen her, dass Herthas Trainer zuletzt in die große mediale Erregungsmaschine geraten ist. Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart hatte er in einem Zeitungsinterview die schwäbische Arbeitsethik lobend hervorgehoben, vor allem im Vergleich zum etwas weniger ausgeprägten Eifer der Berliner. Der Aufruhr war groß – laut Babbel jedoch genauso einkalkuliert und erwünscht. Er habe mit seinen Äußerungen von der Mannschaft ablenken, den Druck von ihr fernhalten wollen, behauptete er später. Ob es wirklich so war oder Herthas Trainer seine Gedankenlosigkeit lediglich nachträglich zur perfekten Strategie verbrämt hat, wer weiß das schon?

Es macht eher den Eindruck, dass Babel solche Situationen nicht bewusst provoziert, dass sie ihn aber auch nicht weiter stören. Im Gegenteil. Seine innere Ruhe kommt dadurch nur noch besser zum Tragen. Das war auch in dieser Woche wieder zu beobachten.
(...)

Wenn es nach der Öffentlichkeit gegangen wäre, hätte das 0:4 bei den Bayern Anlass für tiefgreifende Konsequenzen sein müssen – nach der Logik eines Trainers aber würden besondere Maßnahmen die Niederlage nur noch dramatischer machen. Das Publikum fordert neue Gesichter, Maik Franz für Andre Mijatovic, vielleicht auch Fabian Lustenberger für Andreas Ottl. Babbel sagt, es könne sein, dass er personelle Wechsel vornehme, es könne aber auch sein, dass alles so bleibe, wie es war. „Wir haben unseren Weg“, erklärt er. „Solche Spiele wie gegen Bayern müssen auch mal drin sein. Deshalb werden wir nicht in Panik verfallen.“ Straftraining hält er für blinden Aktionismus, der nichts bringe. „Dafür hat die Mannschaft auch einen zu guten Charakter.“

Bei den Spielern kommt diese Botschaft so an, wie sie ankommen soll: Der Trainer besitzt ein Grundvertrauen in sein Team. Gleichzeitig wissen die Spieler aber auch, dass sie dieses Vertrauen nicht über Gebühr strapazieren dürfen. Bisher hat das ausgezeichnet funktioniert. Hertha hat in dieser Saison noch nie zwei Spiele hintereinander verloren.


http://www.tagesspiegel.de/sport/die-ruhe-in-person/5442158.html

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Markus Babbel II |#455
22.10.2011 - 10:01 Uhr
In meinen Augen ist das gar nicht so schlimm das Babbel in München war. Eventuell war das sogar taktisch sehr klug.
Während sie die Medien nun wieder die Mäuler über Babbel zerreissen, kann die Mannschaft vollkommen in Ruhe trainieren und wird von den Medien nach der, nennen wir es mal Leistung, gegen die Bayern nicht fertig gemacht.
Wenn ich mich richtig erinnere, ist es doch nicht das erste Mal, dass er das so macht, oder täusche ich mich da ?

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Gegen "Hertha DNA". Für Fachkompetenz bei Funktionären.
Markus Babbel II |#456
22.10.2011 - 12:35 Uhr
Na, ist ja doch noch eine fruchtbare Diskussion daraus geworden :)

Zitat von wacken:
Und genau dieses Gefühl fehlt mir bei Babbel, der bei jeder Gelegenheit die Übermenschlichkeit des FC Bayerns betont und jetzt schon wieder, als wäre es das Normalste der Welt, betont, dass er selbstverständlich auch nächses Wochenende mehrere Tage in München verbringen wird.

Ja, diese Überhöhung des FC Bayern nervt mich auch total, es hat schon etwas devot-anbiederndes. Da möchte man ihn schon schütteln und eintrichtern, dass er "seine" Bayern mit einem Sieg mehr beeindruckt, als wenn er da zu Kreuze kriecht. Wie soll eine Mannschaft da mit Selbstbewußtsein auftreten, wenn der Trainer schon vor Ehrfurcht erstarrt? Das ist in meinen Augen schlicht unprofessionell. Nichtsdestotrotz würde ich das Eine vom Anderen trennen, ob er Privat seinen Schwerpunkt in München hat finde ich belanglos, solange er seine Arbeit in Berlin nicht schleifen läßt. Und zumindest ich mache sowas nicht an einem verlängerten Wochenende fest.

Zitat von wacken:
Das zeigt mir, dass er sich weder mit Berlin noch mit Hertha letztlich 100% identfizieren kann und ich befürchte, dass eben dies über kurz oder lang problematisch werden könnte.

Naja, hat er sich nicht unser Wappen eintätowieren lassen? :D
Aber Scherz beiseite, Magath hat ja für ähnliche Aufregung gesorgt, als er sagte, als Trainer kann er nicht gleichzeitig Fan sein, weil das für ihn unprofessionell ist. "Emotionen stören, sie verstellen den Blick auf die Realität". Er sehe seine Aufgabe darin, den Spielern professionellen Fußball beizubringen. Magath spricht es aus, aber 90% aller Trainer würden das wohl unterschreiben, wie soll ein Profi der in seiner Laufbahn in zig Vereinen spielt oder trainiert sich überall identifizieren und "Fan" sein? Wer das von sich behauptet ist doch bestenfalls ein Heuchler. Was wichtig ist - für den entsprechenden Verein sein bestes zu geben und seine Arbeit ernst nehmen, aber da habe ich weder bei Magath noch bei Babbel zweifel. Magaths Familie wohnt übrigens ebenfalls in München.

@adailton
Ich glaube manchen Usern fehlt einfach die Lebenserfahrung das nachvollziehen zu können, zu tief ist das Dogma "viel hilft viel" verankert. Und wenn man mal einen Rückschlag erleidet, hat man nur nicht genug getan. Da gibt es ein schönes Brechtzitat zu "Wer A sagt, muß nicht B sagen, er kann auch erkennen, dass A falsch war".
Und genau diese Funktion erfüllen Pausen, Auszeiten und kurzen Abstand gewinnen. Wenn trotz großem Aufwand und Arbeit etwas falsch läuft, hilft es meistens nicht, noch mehr Aufwand und Arbeit reinzustecken. Das besagt ja nur, dass man es vorher halbherzig getan hat. Was hilft, ist ein kurzer Break, eine Neubewertung des Problems und dann mit anderem Ansatz wieder ranzuklotzen.

Zitat von OpusLuciferi:
Profisportler werden fürstlich dafür entlohnt, ihre Körper zu schinden. Ruhestand ab 32 ist auch nicht zu verachten, das nehmen sie eben WILLENTLICH in Kauf. Das ist ein unterscheidendes Merkmal zwischen Profi und Amateur und es ist völlig absurd jetzt dort anzusetzen um Babbels Heimatbesuche oder die verlängerten Urlaube für Spieler rechtfertigen zu wollen.

Die Frage lautet doch, was hilft den Spielern nach so einer Klatsche wie in München mehr, quälendes Straftraining und Selbstkritiksitzungen bis der Eiter der eigenen Unfähigkeit hervorquillt, oder ein Break, eine Pause in der die Profis selbst darüber nachdenken können, was falsch gelaufen ist und wie man das verbessern kann. Und dann eine Aufarbeitung mit etwas emotionalem Abstand?
Waren die Spieler nicht fit, lustlos oder haben vorher Party gefeiert? Oder haben sie die Woche vorher hart gearbeitet, sich viel vorgenommen und waren dann schlichtweg von Ribéry und Co. überfordert? Hier treffen imho einfach zwei Philosophien aufeinander, wie man mit so einem Rückschlag umzugehen hat. Babbel ist ja selbst extrem ehrgeizig, einen ähnlichen Eindruck habe ich auch vom Herthakader, ich sehe keinen Schlendrian, keine Egostreitereien, keine mangelnde Disziplin, trotz der Klatsche für mich kein Anlaß jetzt die Peitsche herauszuholen. Sollten wir gegen einen direkten Konkurrenten um den Abstieg ein Heimspiel lustlos vergurken - d'accord, dann will ich auch kein Freizeitwochenende und lockeres Austraben sehen. Aber wie ich Babbel einschätze, werden wir das auch nicht.

Zitat von Payday:
Nein, babbel ist mit Sicherheit nicht überarbeitet. Er arbeitet mit Sicherheit weniger als jeder durchschnittliche Arbeitnehmer. Sicher ist der Stress und die belastung höher aber andere machen das Jahrzehnte ohne Probleme. Babbel wählt den bequemen Weg und das fällt ihm irgend wann auf die Füsse.

Hier würde ich Babbel aber mal ausdrücklich in Schutz nehmen, ich habe >10 Jahre in München gewohnt und bilde mir mal ein, die bayrische, bzw. münchner Mentalität ein bisserl zu kennen. Und Babbel ist ne Type, jeder der dort lebt kennt einen "Babbel". Dieses Laissez-faire würde ich nie mit "Faulheit" oder Bequemlichkeit verwechseln. Die Bayern machen kein Brimborium aus ihrer Arbeitseinstellung, im Gegenteil wird gern auf italienische Lebensart gemacht und von Außen sieht das dann gern nach Schlendrian aus. Dem ist aber nicht so, es wäre typisch bayrisch zu sagen, ja, das Wochenende mit der Familie ist hochheilig und dann drei Tage Videoanalyse vom nächsten Gegner zu machen oder sich taktisch weiterzubilden etc.

Nach Außen leben sie gern das Dolce Vita, siehe auch Oktoberfest, saufen und fressen bis der Arzt kommt. Aber innerlich, sind sie alle kleine Favres und mit dem Arbeitsethos eines preußischen Feldwebels. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass Babbel keine faule Socke ist. Einzig nach Außen, wird gern der Lässige geschoben, erkennen tut man das u.A. am Ehrgeiz, der resultiert nicht aus übertriebenen Ego, sondern aus dem Selbstbewußtsein, sich eben auch knietief reinzuhängen.
Markus Babbel II |#457
22.10.2011 - 12:41 Uhr
Zitat von Norrey:
In meinen Augen ist das gar nicht so schlimm das Babbel in München war. Eventuell war das sogar taktisch sehr klug.
Während sie die Medien nun wieder die Mäuler über Babbel zerreissen, kann die Mannschaft vollkommen in Ruhe trainieren und wird von den Medien nach der, nennen wir es mal Leistung, gegen die Bayern nicht fertig gemacht.
Wenn ich mich richtig erinnere, ist es doch nicht das erste Mal, dass er das so macht, oder täusche ich mich da ?


Vermutlich... Oder auch nicht. Babbel will so dafür sorgen das sich die Berliner Presse nur auf ihn konzentriert, damit die Mannschaft Ruhe hat? ;) Naja, ich sag mal nicht "alles" ist planbar...

Des weiteren war es eine so geschlosssen schlechte Leistung, danach hat die Presse eh nicht gewusst wen sie fertig machen soll. Es wurde nämlich deutlich das die Vorstellung weit unter den jeweils möglichen persönlichen Fähigkeiten der einzelnen Spieler lag. Schlussfolgerung: Babbel tägt die Verantwortung dafür und ist, egal ob wg. seiner Münchenaufenthalte oder seiner Teamleiterleistung, erste Adresse jeglicher Kritik...

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○Ⓗ○Ⓔ○Ⓡ○Ⓣ○Ⓗ○Ⓐ○Ⓑ○Ⓢ○Ⓒ○

+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Markus Babbel II |#458
22.10.2011 - 14:50 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von bones:
.... es wäre typisch bayrisch zu sagen, ja, das Wochenende mit der Familie ist hochheilig und dann drei Tage Videoanalyse vom nächsten Gegner zu machen....


Tja, wenn sich Babbel so intensiv mit dem Gegner beschäftigt, frage ich mich, warum Widmayer die Videoanalyse (in Abwesenheit Babbels) durchführt. Nein, alle Indizien weisen darauf hin, dass Widmayer die Arbeit macht und Babbel den "Teammanager" gibt. Insofern komme ich bei Babbel auf bestenfalls 20 Stunden Arbeit pro Woche.

Zitat
Widmayer: „Wir werden gezielt die richtigen Trainingsinhalte für den Gegner abstimmen. Am Dienstag mache ich die Videoanalyse von Mainz. Die Mannschaft muss gegen den FSV die richtige Antwort geben.“


http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/rainer-widmayer-ist-babbels-heissmacher-20506046.bild.html


Verstehe jetzt nicht woher du so exakt wissen willst, wer wie viele Stunden arbeitet. Babbel wird jedenfalls sicherlich nicht nur 20 Stunden arbeiten.
Aus der Aussage Widmayers kann ich auch nicht ableiten, dass er die Videoanalyse IMMER macht, auch wenn das natürlich sein kann.

Jedenfalls verstehe ich nicht, warum dir das überhaupt so wichtig ist?

•     •     •

Alte Dame, alte Dame - Hertha BSC, so schön ist dein Name...
Markus Babbel II |#459
22.10.2011 - 15:46 Uhr
Zitat von Norrey:
Während sie die Medien nun wieder die Mäuler über Babbel zerreissen, kann die Mannschaft vollkommen in Ruhe trainieren und wird von den Medien nach der, nennen wir es mal Leistung, gegen die Bayern nicht fertig gemacht.


Ja, genau deswegen hat er es gemacht. :p Quasi ein Geniestreich! :ugly
Was man sich hier teilweise anhoeren muss, wenn man Babbels Verhalten kritisch sieht und von der Gegenseite kommen dann solche Phantasie Spekulationen. :rolleyes

•     •     •

**************Hertha BSC***************Clemson Tigers********
Markus Babbel II |#460
22.10.2011 - 17:38 Uhr
Zitat von bones:
Zitat von OpusLuciferi:
Profisportler werden fürstlich dafür entlohnt, ihre Körper zu schinden. Ruhestand ab 32 ist auch nicht zu verachten, das nehmen sie eben WILLENTLICH in Kauf. Das ist ein unterscheidendes Merkmal zwischen Profi und Amateur und es ist völlig absurd jetzt dort anzusetzen um Babbels Heimatbesuche oder die verlängerten Urlaube für Spieler rechtfertigen zu wollen.

Die Frage lautet doch, was hilft den Spielern nach so einer Klatsche wie in München mehr, quälendes Straftraining und Selbstkritiksitzungen bis der Eiter der eigenen Unfähigkeit hervorquillt, oder ein Break, eine Pause in der die Profis selbst darüber nachdenken können, was falsch gelaufen ist und wie man das verbessern kann. Und dann eine Aufarbeitung mit etwas emotionalem Abstand?
Waren die Spieler nicht fit, lustlos oder haben vorher Party gefeiert? Oder haben sie die Woche vorher hart gearbeitet, sich viel vorgenommen und waren dann schlichtweg von Ribéry und Co. überfordert? Hier treffen imho einfach zwei Philosophien aufeinander, wie man mit so einem Rückschlag umzugehen hat. Babbel ist ja selbst extrem ehrgeizig, einen ähnlichen Eindruck habe ich auch vom Herthakader, ich sehe keinen Schlendrian, keine Egostreitereien, keine mangelnde Disziplin, trotz der Klatsche für mich kein Anlaß jetzt die Peitsche herauszuholen. Sollten wir gegen einen direkten Konkurrenten um den Abstieg ein Heimspiel lustlos vergurken - d'accord, dann will ich auch kein Freizeitwochenende und lockeres Austraben sehen. Aber wie ich Babbel einschätze, werden wir das auch nicht.


Ich will keine Inquisition von den Versagern von München sondern dass sich der Trainer mit der Mannschaft zu deren Arbeitszeiten beschäftigt. Das sollte wirklich schon das absolute Minimum sein, wenn nicht sogar deutlich umgekehrt. Insbesondere ging es mir darum, dass die Ersatzspieler eben voll trainiert haben aber Babbel das nichtmal das Zuschauen wert war. Nach so einer Klatsche sind die nicht eingesetzten Spieler sicher dreifach motiviert und auch um den etablierten Feuer unter dem Hintern zu machen wäre es sicherlich ein Anpieksen der Ersten Mannschaft gewesen, wenn es von Babbel geheißen hätte "lauft ihr euch mal hier mit dem Rainer aus, ich arbeite derweil intensiv mit der zweiten Reihe". Von (nicht allzu laufintensiver) mentaler Aufarbeitung mit der ersten Reihe mal abgesehen.

Zu dieser: Klar kann man auch drauf hoffen, dass die sich alle so alleine ihre Gedanken machen. Der Job eines Trainers ist aber, diese in die richtigen Bahnen zu lenken. Sich selbst überlassen kann man die Spieler auch ohne Trainer. Es geht auch nicht darum ihnen komplett die Pausen zusammenzustreichen, ich hielt einfach nur die Begründung für diese quasi 3 Freitage für relativ dämlich während andere Vereine, Spieler und Trainer eben mit einer bis zu Vierfachbelastung leben müssen.

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