Markus Babbel II
23.08.2011 - 13:43 Uhr
20.10.2011 - 14:17 Uhr
Zitat von HerthaFanTh:
Das was uns da in mehr als kurzer Zeit wiederfahren ist haben weder Freiburg, Hamburg oder Leverkusen so erlebt!
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, Freiburg hat ein 0-7 kassiert, der HSV ein 0-5, Bayer 0-3. Gegen Freiburg und HSV stand es zur HZ ebenfalls 3-0. Also ich würde da nicht dramatisieren in welcher Min konkret das Tor fällt. Unsere Leistung war klar völlig indiskutabel, aber auch Bayer Leverkusen, die ja nun noch einen ganz anderen Anspruch als wir haben, waren da nach 19.Min 0-2 hinten.
Und was die Aufarbeitung angeht, gibts zwei Varianten, entweder heißt es erstmal Abstand gewinnen und dann eine Review oder eben sofort Medizinbälle fressen und den Berg hoch rennen (Magath). Babbel hat bisher afaik immer erste Variante bevorzugt. Mir ist es egal, solange die Einstellung gegen Mainz dann wieder stimmt.
Was mir persönlich aufstößt und das hatte bama_boy schon mal thematisiert, dass wir da von vornherein mit der Ansage hinreisten, es gibt ja eh nix zu holen. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass gerade unser Bayern-Quartett dieser Haltung eher Vorschub leistete. Das es auch anders geht, haben Gladbach und die TSG schon gezeigt, imho hat Babbel hier als Trainer dieses geistige Abschenken unterstützt, anstatt das Team davon zu überzeugen, dass da durchaus was drin wäre. Und weder Gladbach noch die TSG sind nun meilenweit über uns anzusiedeln.
Das man hinterher nun nicht sozialistische Kritikklausur geht, geschenkt. Ich glaube jeder Profi muß so eine Demontage erstmal verdauen. Und was den Lebensmittelpunkt/Familie angeht, ich bin München/Berlin oft genug geflogen, dauert 45 Min, mit Fahrerei in toto vielleicht 3h. Das kann ein Profi imho halten wie ein Dachdecker, sofern die Arbeit eben gemacht wird.
Das was uns da in mehr als kurzer Zeit wiederfahren ist haben weder Freiburg, Hamburg oder Leverkusen so erlebt!
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, Freiburg hat ein 0-7 kassiert, der HSV ein 0-5, Bayer 0-3. Gegen Freiburg und HSV stand es zur HZ ebenfalls 3-0. Also ich würde da nicht dramatisieren in welcher Min konkret das Tor fällt. Unsere Leistung war klar völlig indiskutabel, aber auch Bayer Leverkusen, die ja nun noch einen ganz anderen Anspruch als wir haben, waren da nach 19.Min 0-2 hinten.
Und was die Aufarbeitung angeht, gibts zwei Varianten, entweder heißt es erstmal Abstand gewinnen und dann eine Review oder eben sofort Medizinbälle fressen und den Berg hoch rennen (Magath). Babbel hat bisher afaik immer erste Variante bevorzugt. Mir ist es egal, solange die Einstellung gegen Mainz dann wieder stimmt.
Was mir persönlich aufstößt und das hatte bama_boy schon mal thematisiert, dass wir da von vornherein mit der Ansage hinreisten, es gibt ja eh nix zu holen. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass gerade unser Bayern-Quartett dieser Haltung eher Vorschub leistete. Das es auch anders geht, haben Gladbach und die TSG schon gezeigt, imho hat Babbel hier als Trainer dieses geistige Abschenken unterstützt, anstatt das Team davon zu überzeugen, dass da durchaus was drin wäre. Und weder Gladbach noch die TSG sind nun meilenweit über uns anzusiedeln.
Das man hinterher nun nicht sozialistische Kritikklausur geht, geschenkt. Ich glaube jeder Profi muß so eine Demontage erstmal verdauen. Und was den Lebensmittelpunkt/Familie angeht, ich bin München/Berlin oft genug geflogen, dauert 45 Min, mit Fahrerei in toto vielleicht 3h. Das kann ein Profi imho halten wie ein Dachdecker, sofern die Arbeit eben gemacht wird.
20.10.2011 - 15:39 Uhr
Man bekommt das Gefuehl, dass Babbel seinen Job in Berlin mit sowenig Aufwand wie moeglich erledigen moechte. Wer der Meinung ist, dass sich sowas nicht schnell auf die Stimmung in der Mannschaft auswirken koennte (!) und schnell geredet wird unter den Spielern, wenn der Trainer wieder mal waehrend einer Trainingseinheit in Muenchen weilt, ist mMn ehrlich gesagt naiv und weiss nicht, wie die Mechanismen in einer Fussballmannschaft laufen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 20.10.2011 um 15:48 Uhr bearbeitet
20.10.2011 - 16:39 Uhr
Zitat von Herthaner_85:
Zitat von Toto-BSC:
Man bekommt das Gefuehl, dass Babbel seinen Job in Berlin mit sowenig Aufwand wie moeglich erledigen moechte. Wer der Meinung ist, dass sich sowas nicht schnell auf die Stimmung in der Mannschaft auswirken koennte (!) und schnell geredet wird unter den Spielern, wenn der Trainer wieder mal waehrend einer Trainingseinheit in Muenchen weilt, ist mMn ehrlich gesagt naiv und weiss nicht, wie die Mechanismen in einer Fussballmannschaft laufen.
Tja, aber auch nur wenn dein erster Satz auf die Gedanken der Mannschaft zutrifft. "Man" sind nämlich längst nicht die Gefühle der allgemeinheit. Wenn du allerdings glaubst, das deine Meinung über Babbel "die absolute" ist, dann bist du nicht minder naiv als diejenigen von dir beschriebenen Leute.
Manchmal fragt man (!) sich echt, mit wem man sich hier unterhaltet. Ich habe nirgendwo behauptet, dass ich der Meinung bin, dass meine Meinung absolut ist, weshalb ich bewusst "mMn" in meinen Satz eingebaut habe. Wenn du das nicht kapierst, ist das nicht mein Fehler.
Zitat von Toto-BSC:
Man bekommt das Gefuehl, dass Babbel seinen Job in Berlin mit sowenig Aufwand wie moeglich erledigen moechte. Wer der Meinung ist, dass sich sowas nicht schnell auf die Stimmung in der Mannschaft auswirken koennte (!) und schnell geredet wird unter den Spielern, wenn der Trainer wieder mal waehrend einer Trainingseinheit in Muenchen weilt, ist mMn ehrlich gesagt naiv und weiss nicht, wie die Mechanismen in einer Fussballmannschaft laufen.
Tja, aber auch nur wenn dein erster Satz auf die Gedanken der Mannschaft zutrifft. "Man" sind nämlich längst nicht die Gefühle der allgemeinheit. Wenn du allerdings glaubst, das deine Meinung über Babbel "die absolute" ist, dann bist du nicht minder naiv als diejenigen von dir beschriebenen Leute.
Manchmal fragt man (!) sich echt, mit wem man sich hier unterhaltet. Ich habe nirgendwo behauptet, dass ich der Meinung bin, dass meine Meinung absolut ist, weshalb ich bewusst "mMn" in meinen Satz eingebaut habe. Wenn du das nicht kapierst, ist das nicht mein Fehler.
20.10.2011 - 17:26 Uhr
Zitat von BerlinerBaer:
Wie das ganze Geheule hier nervt ... ich such mir ein anderes Forum. Viel Spaß ihr Miesmacher. :angry
Ich glaube, ich habe bei Funkel nicht einen einzigen Satz Kritik geäußert, warum? Weil er mir völlig egal war, ich hielt ihn für (uns) unfähig, er hat das bestätigt und ich konnte mich nicht einmal aufraffen ihn auch nur zu kritisieren. Sowas mache ich nur bei Leuten, wo ich auch nur im Ansatz glaube, es könne etwas ändern, weil sie das Potenzial dazu haben. Insofern hat mich auch damals die massive Kritik an Favre nicht überrascht, jeder I.diot konnte sehen was für ein begnadeter Trainer er ist -> der bei uns aber eben auch Fehler und Mist gebaut hat.
Bei Babbel sieht es ähnlich aus, er ist zweifelsfrei talentiert, ob er ein guter Trainer ist, da würde ich mich noch nicht festlegen wollen, aber er *könnte* einer werden, auch Bayernkaliber. Derzeit ist er es noch nicht und keiner wächst daran, wenn man ihm die Eier schaukelt, siehe Klopp und BVB International. Zwischen Absägen aus persönlicher Abneigung und völlig berechtigter Kritik besteht auch noch ein klitzekleiner Unterschied. Wenn man den nicht begreift oder sich eine Zuckerwattewelt wünscht wo sich alle lieb haben, dann ist man nicht nur in diesem Forum falsch.
Für eine Konsenswelt braucht man keine Foren. Ich bin Pro-Babbel, weil ich ihn im *Augenblick* für einen mindestens soliden Hertha-Trainer halte und überzeugt bin, dass wir mit ihm zumindest die Klasse halten, dass macht mich aber nicht zu einem willenlosen Babbel-Zombie aus falsch verstandener Solidarität. Wer einen Guru braucht, soll sich ein iPhone kaufen, derweil betrachte ich die Entwicklung bei Hertha lieber kritisch, auch und gerade wenn Babbel da Erfolg hat.
Wie das ganze Geheule hier nervt ... ich such mir ein anderes Forum. Viel Spaß ihr Miesmacher. :angry
Ich glaube, ich habe bei Funkel nicht einen einzigen Satz Kritik geäußert, warum? Weil er mir völlig egal war, ich hielt ihn für (uns) unfähig, er hat das bestätigt und ich konnte mich nicht einmal aufraffen ihn auch nur zu kritisieren. Sowas mache ich nur bei Leuten, wo ich auch nur im Ansatz glaube, es könne etwas ändern, weil sie das Potenzial dazu haben. Insofern hat mich auch damals die massive Kritik an Favre nicht überrascht, jeder I.diot konnte sehen was für ein begnadeter Trainer er ist -> der bei uns aber eben auch Fehler und Mist gebaut hat.
Bei Babbel sieht es ähnlich aus, er ist zweifelsfrei talentiert, ob er ein guter Trainer ist, da würde ich mich noch nicht festlegen wollen, aber er *könnte* einer werden, auch Bayernkaliber. Derzeit ist er es noch nicht und keiner wächst daran, wenn man ihm die Eier schaukelt, siehe Klopp und BVB International. Zwischen Absägen aus persönlicher Abneigung und völlig berechtigter Kritik besteht auch noch ein klitzekleiner Unterschied. Wenn man den nicht begreift oder sich eine Zuckerwattewelt wünscht wo sich alle lieb haben, dann ist man nicht nur in diesem Forum falsch.
Für eine Konsenswelt braucht man keine Foren. Ich bin Pro-Babbel, weil ich ihn im *Augenblick* für einen mindestens soliden Hertha-Trainer halte und überzeugt bin, dass wir mit ihm zumindest die Klasse halten, dass macht mich aber nicht zu einem willenlosen Babbel-Zombie aus falsch verstandener Solidarität. Wer einen Guru braucht, soll sich ein iPhone kaufen, derweil betrachte ich die Entwicklung bei Hertha lieber kritisch, auch und gerade wenn Babbel da Erfolg hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bones am 20.10.2011 um 17:31 Uhr bearbeitet
20.10.2011 - 18:23 Uhr
Zitat
Wiedersehensfreude und Weltuntergang auf dem Schenckendorffplatz
“Das – Warten – hat – ein – Ende!”
Mit diesem Ausruf der gespielten Begeisterung, die Arme enthusiastisch zum Jubel in die Luft gerissen, lief Markus Babbel am Dienstagnachmittag auf uns Reporter jenseits des Schlagbaums auf dem Schenckendorffplatz zu. Nanu?,dachten wir, die versammelten Herr- und Frauschaften von BZ, Bild, Berliner Zeitung und Morgenpost – was ist denn nun los?
Aber es war einfach nur der typische Babbel: Ironie pur! Er freue sich, uns wiederzusehen, sagte er zur Begrüßung, nachdem wir ihn – abzulesen für ihn schließlich zweifelsfrei an den Schlagzeilen der vergangenen Tage – so sehr vermisst haben mussten. Und weil es ja auch für ihn gar so schön sei mit uns, setzte der am Mittag wieder in Tagel gelandete Babbel fort, “laufe ich sofort weiter ins Büro vom Michael Preetz und unterschreibe einen unbefristeten Vertrag”.
Bitteschön, Herr Babbel, tun Sie sich nur keinen Zwang an!
(...)
Babbel, der Ex-Profi des FCB, formulierte ein letztes Mal gar zu schön, wie es kommen kann: “Wer allzu beeindruckt zu uns kam”, sagte er, “den haben wir früher schon aufgefressen. Und die Bayern von heute sind noch stärker, als wir es waren.”
Sie hätten “den ***** vollbekommen”, jawohl, genau so und nicht anders. Und eben weil sie es “doch besser könnten”, ärgere ihn das Debakel auch so sehr, sagte Babbel. So hätten sie nun alle noch “viel zu tun, bis wir es irgendwann so gut können, wie die Bayern”.
Aber allem Übungsbedarf zum Trotz, klärte der Übungsleiter uns Anwesende trotzig auf, werde er auch “das nächste Wochenende wieder in München verbringen – weil es mir gut tut, weil es meine Erholung ist, mich mit anderen Dingen und anderen Menschen zu umgeben”. Nun ja.
Was nach einer solchen Klatsche in der Trainingsarbeit im Vorfeld der Partie gegen Mainz denn nun besonders zu beachten sei, fragte ich Babbel. “Gar nix”, antwortete er kurz und knapp, und dass das auch in personeller Hinsicht Gültigkeit besitze. Heißt: Kein Aktionismus. Nicht in der Trainingsarbeit und auch nicht in Bezug auf die zu erwartende Aufstellung gegen die Nullfünfer.
Er mache, wiederholte Babbel seinen nicht unbekannten Standpunkt, seine Eindrücke “nicht von einem Spiel abhängig”. Sondern: Wer in die Mannschaft will, der muss von Woche zu Woche Gas geben; und wer es in die Mannschaft geschafft hat, der habe sich das “über Wochen erarbeitet”.
Bezugnehmend auf unsere Umfrage von gestern heißt das für mich konkret: Weder wird Fabian Lustenberger den von Fan-Seite gern und viel kritisierten Andreas Ottl verdrängen. Und schon gar nicht muss Andre Mijatovic, der Kapitän und Abwehrchef, etwa für Maik Franz weichen.(...)
http://www.immerhertha.de/2011/10/18/wiedersehensfreude-und-weltuntergang-auf-dem-schenckendorffplatz/
Ist schon vom Dienstag...
Wiedersehensfreude und Weltuntergang auf dem Schenckendorffplatz
“Das – Warten – hat – ein – Ende!”
Mit diesem Ausruf der gespielten Begeisterung, die Arme enthusiastisch zum Jubel in die Luft gerissen, lief Markus Babbel am Dienstagnachmittag auf uns Reporter jenseits des Schlagbaums auf dem Schenckendorffplatz zu. Nanu?,dachten wir, die versammelten Herr- und Frauschaften von BZ, Bild, Berliner Zeitung und Morgenpost – was ist denn nun los?
Aber es war einfach nur der typische Babbel: Ironie pur! Er freue sich, uns wiederzusehen, sagte er zur Begrüßung, nachdem wir ihn – abzulesen für ihn schließlich zweifelsfrei an den Schlagzeilen der vergangenen Tage – so sehr vermisst haben mussten. Und weil es ja auch für ihn gar so schön sei mit uns, setzte der am Mittag wieder in Tagel gelandete Babbel fort, “laufe ich sofort weiter ins Büro vom Michael Preetz und unterschreibe einen unbefristeten Vertrag”.
Bitteschön, Herr Babbel, tun Sie sich nur keinen Zwang an!
(...)
Babbel, der Ex-Profi des FCB, formulierte ein letztes Mal gar zu schön, wie es kommen kann: “Wer allzu beeindruckt zu uns kam”, sagte er, “den haben wir früher schon aufgefressen. Und die Bayern von heute sind noch stärker, als wir es waren.”
Sie hätten “den ***** vollbekommen”, jawohl, genau so und nicht anders. Und eben weil sie es “doch besser könnten”, ärgere ihn das Debakel auch so sehr, sagte Babbel. So hätten sie nun alle noch “viel zu tun, bis wir es irgendwann so gut können, wie die Bayern”.
Aber allem Übungsbedarf zum Trotz, klärte der Übungsleiter uns Anwesende trotzig auf, werde er auch “das nächste Wochenende wieder in München verbringen – weil es mir gut tut, weil es meine Erholung ist, mich mit anderen Dingen und anderen Menschen zu umgeben”. Nun ja.
Was nach einer solchen Klatsche in der Trainingsarbeit im Vorfeld der Partie gegen Mainz denn nun besonders zu beachten sei, fragte ich Babbel. “Gar nix”, antwortete er kurz und knapp, und dass das auch in personeller Hinsicht Gültigkeit besitze. Heißt: Kein Aktionismus. Nicht in der Trainingsarbeit und auch nicht in Bezug auf die zu erwartende Aufstellung gegen die Nullfünfer.
Er mache, wiederholte Babbel seinen nicht unbekannten Standpunkt, seine Eindrücke “nicht von einem Spiel abhängig”. Sondern: Wer in die Mannschaft will, der muss von Woche zu Woche Gas geben; und wer es in die Mannschaft geschafft hat, der habe sich das “über Wochen erarbeitet”.
Bezugnehmend auf unsere Umfrage von gestern heißt das für mich konkret: Weder wird Fabian Lustenberger den von Fan-Seite gern und viel kritisierten Andreas Ottl verdrängen. Und schon gar nicht muss Andre Mijatovic, der Kapitän und Abwehrchef, etwa für Maik Franz weichen.(...)
http://www.immerhertha.de/2011/10/18/wiedersehensfreude-und-weltuntergang-auf-dem-schenckendorffplatz/
Ist schon vom Dienstag...
20.10.2011 - 22:16 Uhr
Im Grossen und Ganzen denke ich können wir mit Babbel zufrieden sein.
Bis jetzt ist Alles was er tut zählbar.
Allerdings habe ich das Gefühl dass unsere Ex-FC B Spieler unter Ihm einen Extrabonus geniessen.(nicht wegen der Geschichte Urlaub nach dem Bayernspiel)
Lell macht seit Liga 1 seine Sache erstaunlich gut
Ottl spielt risikolos einfach bieder
Kraft nicht ein Spiel fehlerfrei
und ??Bayern-Gen?? wo ist Das?
Wenns nach Leistung geht muss er den Druck auf Kraft und speziell auf Ottl um einiges erhöhen.
Ausser diesen Dreien sind nur noch Ramos und zwangsweise Kobi zu 100% gesetzt.
Anstelle krampfhaft am "Bayern-Gen" festzuhalten
sollte er lieber ein geiles Hertha-Gen auf die Beine stellen.
(Und Vertragsverlängerung nur unter der Bedingung dass er seinen 1.Wohnsitz nach Berlin verlegt)
Bis jetzt ist Alles was er tut zählbar.
Allerdings habe ich das Gefühl dass unsere Ex-FC B Spieler unter Ihm einen Extrabonus geniessen.(nicht wegen der Geschichte Urlaub nach dem Bayernspiel)
Lell macht seit Liga 1 seine Sache erstaunlich gut
Ottl spielt risikolos einfach bieder
Kraft nicht ein Spiel fehlerfrei
und ??Bayern-Gen?? wo ist Das?
Wenns nach Leistung geht muss er den Druck auf Kraft und speziell auf Ottl um einiges erhöhen.
Ausser diesen Dreien sind nur noch Ramos und zwangsweise Kobi zu 100% gesetzt.
Anstelle krampfhaft am "Bayern-Gen" festzuhalten
sollte er lieber ein geiles Hertha-Gen auf die Beine stellen.
(Und Vertragsverlängerung nur unter der Bedingung dass er seinen 1.Wohnsitz nach Berlin verlegt)
21.10.2011 - 11:11 Uhr
@bones
Mit der Intention deines Postes kann ich absolut mitgehen. Ich denke auch, dass Babbel momentan zu Recht Trainer hier ist und ich würde ihn auch nicht entlassen sehen wollen. Was ich als Fan aber immer sehen will, ist eine Identifikation mit dem Verein, auch im Falle des Trainers. Niemand brauch täglich zur erzählen, dass Hertha für ihn das Größte ist, aber ich will zumindest das Gefühl haben, dass jeder das Maximale aus sich herausholt um mit dem Verein erfolgreich zu sein.
Und genau dieses Gefühl fehlt mir bei Babbel, der bei jeder Gelegenheit die Übermenschlichkeit des FC Bayerns betont und jetzt schon wieder, als wäre es das Normalste der Welt, betont, dass er selbstverständlich auch nächses Wochenende mehrere Tage in München verbringen wird. Das zeigt mir, dass er sich weder mit Berlin noch mit Hertha letztlich 100% identfizieren kann und ich befürchte, dass eben dies über kurz oder lang problematisch werden könnte.
Mit der Intention deines Postes kann ich absolut mitgehen. Ich denke auch, dass Babbel momentan zu Recht Trainer hier ist und ich würde ihn auch nicht entlassen sehen wollen. Was ich als Fan aber immer sehen will, ist eine Identifikation mit dem Verein, auch im Falle des Trainers. Niemand brauch täglich zur erzählen, dass Hertha für ihn das Größte ist, aber ich will zumindest das Gefühl haben, dass jeder das Maximale aus sich herausholt um mit dem Verein erfolgreich zu sein.
Und genau dieses Gefühl fehlt mir bei Babbel, der bei jeder Gelegenheit die Übermenschlichkeit des FC Bayerns betont und jetzt schon wieder, als wäre es das Normalste der Welt, betont, dass er selbstverständlich auch nächses Wochenende mehrere Tage in München verbringen wird. Das zeigt mir, dass er sich weder mit Berlin noch mit Hertha letztlich 100% identfizieren kann und ich befürchte, dass eben dies über kurz oder lang problematisch werden könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 21.10.2011 um 11:11 Uhr bearbeitet
21.10.2011 - 11:35 Uhr
Zitat von wacken:
@bones
Mit der Intention deines Postes kann ich absolut mitgehen. Ich denke auch, dass Babbel momentan zu Recht Trainer hier ist und ich würde ihn auch nicht entlassen sehen wollen. Was ich als Fan aber immer sehen will, ist eine Identifikation mit dem Verein, auch im Falle des Trainers. Niemand brauch täglich zur erzählen, dass Hertha für ihn das Größte ist, aber ich will zumindest das Gefühl haben, dass jeder das Maximale aus sich herausholt um mit dem Verein erfolgreich zu sein.
Und genau dieses Gefühl fehlt mir bei Babbel, der bei jeder Gelegenheit die Übermenschlichkeit des FC Bayerns betont und jetzt schon wieder, als wäre es das Normalste der Welt, betont, dass er selbstverständlich auch nächses Wochenende mehrere Tage in München verbringen wird. Das zeigt mir, dass er sich weder mit Berlin noch mit Hertha letztlich 100% identfizieren kann und ich befürchte, dass eben dies über kurz oder lang problematisch werden könnte.
Das ist sicher richtig, aber umgekehrt erinnere ich an Falko Götz. Der hat nach dem 4:1 gegen S04 im April 2005 nach dem Spiel gedagt, dass er nicht nur Trainer, sondern auch Fan von Hertha BSC ist. Alle jubelten ... Wie er mit DH, der sicher auch Hertha als Herzensangelegenheit gesehen hat, wobei es immer nur um seines ging - ist bekannt.
Manchmal ist etwas Distanz gut, manchmal hilft es sogar weiter. Ich denke, dass es jetzt sehr darauf ankommt, wie die nächsten Spiele laufen. Verliert Hertha morgen, gibt es richtig Ärger: Dann steht in der BZ - na fährt der Babbel jetzt nach Hannover, um "seine" Mannschaft zu sehen? Zeit hätte er ja ... Gewinnen sie morgen, wird man sagen, er habe alles richtig gemacht. Ich denke da etwas differenzierter ... Aber das Geschäft läuft so.
@bones
Mit der Intention deines Postes kann ich absolut mitgehen. Ich denke auch, dass Babbel momentan zu Recht Trainer hier ist und ich würde ihn auch nicht entlassen sehen wollen. Was ich als Fan aber immer sehen will, ist eine Identifikation mit dem Verein, auch im Falle des Trainers. Niemand brauch täglich zur erzählen, dass Hertha für ihn das Größte ist, aber ich will zumindest das Gefühl haben, dass jeder das Maximale aus sich herausholt um mit dem Verein erfolgreich zu sein.
Und genau dieses Gefühl fehlt mir bei Babbel, der bei jeder Gelegenheit die Übermenschlichkeit des FC Bayerns betont und jetzt schon wieder, als wäre es das Normalste der Welt, betont, dass er selbstverständlich auch nächses Wochenende mehrere Tage in München verbringen wird. Das zeigt mir, dass er sich weder mit Berlin noch mit Hertha letztlich 100% identfizieren kann und ich befürchte, dass eben dies über kurz oder lang problematisch werden könnte.
Das ist sicher richtig, aber umgekehrt erinnere ich an Falko Götz. Der hat nach dem 4:1 gegen S04 im April 2005 nach dem Spiel gedagt, dass er nicht nur Trainer, sondern auch Fan von Hertha BSC ist. Alle jubelten ... Wie er mit DH, der sicher auch Hertha als Herzensangelegenheit gesehen hat, wobei es immer nur um seines ging - ist bekannt.
Manchmal ist etwas Distanz gut, manchmal hilft es sogar weiter. Ich denke, dass es jetzt sehr darauf ankommt, wie die nächsten Spiele laufen. Verliert Hertha morgen, gibt es richtig Ärger: Dann steht in der BZ - na fährt der Babbel jetzt nach Hannover, um "seine" Mannschaft zu sehen? Zeit hätte er ja ... Gewinnen sie morgen, wird man sagen, er habe alles richtig gemacht. Ich denke da etwas differenzierter ... Aber das Geschäft läuft so.
21.10.2011 - 12:00 Uhr
Kurz mal eine andere Sichtweise von mir. Ich finde es gut und richtig, dass Markus Babbel regelmäßig nach München zum Abschalten fährt. So schützt er sich davor in die Fußstapfen von von Ralf Rangnick zu treten, der 24 Stunden am Tag sieben Tage die Woche Trainer war.
In der modernen Sportmedizin, ist man aktuell der Meinung, dass Regeneration Pausen sehr wichtig sind. Nach Wettkämpfen raten die Experten zu 60 Stunden Pause oder nur sehr leichten dosierten Training. Bei den Gehältern die bezahlt werden und dem Wissen, dass der Körper und die Leistungsfähigkeit das Kapital der Spieler sind, sollte, man davon ausgehen, dass die ihn zu pflegen wissen und nicht unbedingt einen Trainer benötigen, der ihnen beim Auslaufen das Händchen hält.
Auch vom Kopf her sieht man mit etwas Abstand die Dinge anders als direkt im Anschluss und ich denke jeder von uns weiß, dass eine kurze Pause oft Wunder wirkt. Auch in der Arbeitswelt wird in der Arbeitsmedizin immer häufiger von bezahlten Produktivitätspausen gesprochen.
Das letzter Punkt: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für seine Heimatbesuche. Nach Niederlagen wird das von den Medien hochgekocht, wie jetzt im Fall München. Wenn Hertha die Bayern 4:0 besiegt hätte, dass würden die Medien etwas von Mannschaftsferne schreiben.
Fakt ist Hertha BSC ist für die Medien zu Zeit zu unattraktiv. Die Abstiegsplätze sind wie die internationalen Startplätze zu weit entfernt für hohe Auflagen. Kein Millionen teurer Superstar der vor der Saison verpflichtet wurde sitzt unzufrieden auf der Bank. Kein Spieler hat nach der Niederlage den Türsteher einer Nobeldisco morgens um halb 5 betrunken verprügelt. Der Zuschauerschnitt und die Akzeptanz vom Verein in der Stadt sind positiv.
Hertha BSC ist kein Skandalverein mehr sondern ist "langweilig" geworden, und mir gefällt es.
In der modernen Sportmedizin, ist man aktuell der Meinung, dass Regeneration Pausen sehr wichtig sind. Nach Wettkämpfen raten die Experten zu 60 Stunden Pause oder nur sehr leichten dosierten Training. Bei den Gehältern die bezahlt werden und dem Wissen, dass der Körper und die Leistungsfähigkeit das Kapital der Spieler sind, sollte, man davon ausgehen, dass die ihn zu pflegen wissen und nicht unbedingt einen Trainer benötigen, der ihnen beim Auslaufen das Händchen hält.
Auch vom Kopf her sieht man mit etwas Abstand die Dinge anders als direkt im Anschluss und ich denke jeder von uns weiß, dass eine kurze Pause oft Wunder wirkt. Auch in der Arbeitswelt wird in der Arbeitsmedizin immer häufiger von bezahlten Produktivitätspausen gesprochen.
Das letzter Punkt: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für seine Heimatbesuche. Nach Niederlagen wird das von den Medien hochgekocht, wie jetzt im Fall München. Wenn Hertha die Bayern 4:0 besiegt hätte, dass würden die Medien etwas von Mannschaftsferne schreiben.
Fakt ist Hertha BSC ist für die Medien zu Zeit zu unattraktiv. Die Abstiegsplätze sind wie die internationalen Startplätze zu weit entfernt für hohe Auflagen. Kein Millionen teurer Superstar der vor der Saison verpflichtet wurde sitzt unzufrieden auf der Bank. Kein Spieler hat nach der Niederlage den Türsteher einer Nobeldisco morgens um halb 5 betrunken verprügelt. Der Zuschauerschnitt und die Akzeptanz vom Verein in der Stadt sind positiv.
Hertha BSC ist kein Skandalverein mehr sondern ist "langweilig" geworden, und mir gefällt es.
21.10.2011 - 12:37 Uhr
Zitat von adailton:
und nicht unbedingt einen Trainer benötigen, der ihnen beim Auslaufen das Händchen hält.
:rolleyes
Die nicht eingesetzten Spieler haben voll trainiert. Ausgelaufen sind nur die Leistungsverweigerer und mit denen hätte man zumindest mental arbeiten können. Und was ist denn "etwas Abstand"? Reichen da 24 - 48 Stunden nicht, müssen es 72+ sein? Ich kann mich z. B. nicht mehr erinnern, was ich vor 3 Tagen zum Frühstück hatte.
Zitat
Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für seine Heimatbesuche.
Genau, wie man's macht macht man's verkehrt. Schlussfolgerung: gar nicht erst machen. Schon allein der Medien wegen.
---
Zu den Pausenzeiten: Erzähl mal einem Messi, er soll 2 Tage Pause nach jedem Spiel machen. Der würde nicht nur gar nicht mehr trainieren, sondern wohl auch das ein oder andere Spiel verpassen. Oder der halben Premier League. Oder Spielern anderer Sportarten.
Profisportler werden fürstlich dafür entlohnt, ihre Körper zu schinden. Ruhestand ab 32 ist auch nicht zu verachten, das nehmen sie eben WILLENTLICH in Kauf. Das ist ein unterscheidendes Merkmal zwischen Profi und Amateur und es ist völlig absurd jetzt dort anzusetzen um Babbels Heimatbesuche oder die verlängerten Urlaube für Spieler rechtfertigen zu wollen.
Der Profi, der so etwas für sich einfordert ist schneller als er gucken kann bei der II und wird durch einen anderen Ersetzt, der eben doch liebend gerne die Knochen hinhält. Wenn einer nicht bereit oder in der Lage ist an seine Leistungsgrenze zu gehen (btw, mein Gott, es muss echt UNGLAUBLICH belastend sein, sein Wochenende in Berlin zu verbringen, mit oder ohne eingeflogene Familie... :rolleyes), dann wird er eben durch jemanden ersetzt der das kann und will.
und nicht unbedingt einen Trainer benötigen, der ihnen beim Auslaufen das Händchen hält.
:rolleyes
Die nicht eingesetzten Spieler haben voll trainiert. Ausgelaufen sind nur die Leistungsverweigerer und mit denen hätte man zumindest mental arbeiten können. Und was ist denn "etwas Abstand"? Reichen da 24 - 48 Stunden nicht, müssen es 72+ sein? Ich kann mich z. B. nicht mehr erinnern, was ich vor 3 Tagen zum Frühstück hatte.
Zitat
Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für seine Heimatbesuche.
Genau, wie man's macht macht man's verkehrt. Schlussfolgerung: gar nicht erst machen. Schon allein der Medien wegen.
---
Zu den Pausenzeiten: Erzähl mal einem Messi, er soll 2 Tage Pause nach jedem Spiel machen. Der würde nicht nur gar nicht mehr trainieren, sondern wohl auch das ein oder andere Spiel verpassen. Oder der halben Premier League. Oder Spielern anderer Sportarten.
Profisportler werden fürstlich dafür entlohnt, ihre Körper zu schinden. Ruhestand ab 32 ist auch nicht zu verachten, das nehmen sie eben WILLENTLICH in Kauf. Das ist ein unterscheidendes Merkmal zwischen Profi und Amateur und es ist völlig absurd jetzt dort anzusetzen um Babbels Heimatbesuche oder die verlängerten Urlaube für Spieler rechtfertigen zu wollen.
Der Profi, der so etwas für sich einfordert ist schneller als er gucken kann bei der II und wird durch einen anderen Ersetzt, der eben doch liebend gerne die Knochen hinhält. Wenn einer nicht bereit oder in der Lage ist an seine Leistungsgrenze zu gehen (btw, mein Gott, es muss echt UNGLAUBLICH belastend sein, sein Wochenende in Berlin zu verbringen, mit oder ohne eingeflogene Familie... :rolleyes), dann wird er eben durch jemanden ersetzt der das kann und will.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpusLuciferi am 21.10.2011 um 12:39 Uhr bearbeitet
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