Lucien Favre [Trainer]
18.10.2013 - 07:07 Uhr
02.12.2013 - 11:24 Uhr
Auch hier wird mir zu viel pauschalisiert. Natürlich gibt es eine Reihe von Verpflichtungen, die bei uns nicht den erhofften nächsten Schritt machen konnten. Für einen Kramer, Neustädter, Nordveit, "Kruse", "Xhaka" ect. scheint es aber genau der richtige Schritt zu sein.
Die Entscheidung Pro-Borussia ist sicher von mehr Faktoren als "nur" Favre abhängig, aber sicher ist er nicht unwichtig in einer Entscheidung. Favre hat immer mit jungen Leuten gearbeitet und viele von ihnen haben sich nachhaltig bewiesen. In erster Linie kommt es natürlich auf M.E. und die Scouts an, auch "passende" Transfers zu tätigen. In zweiter Linie kommt es auch noch darauf an, dass ein Spieler sich selbst und seine Fähigkeiten richtig einordnet.
Prinzipiell glaube ich aber das Borussia als Verein derzeit sehr interessant ist, weil gerade bei uns noch realistische Chancen auf eine positive Entwicklung bestehen. Ich glaube ein Kramer hätte es schwer bei Dortmund und Bayern Fuß zu fassen. Leverkusen hat ihn nicht umsonst weiterverliehen. Bei uns kann er sich aber dennoch auf hohem Niveau in der Buli etablieren und verdient sicherlich nicht ganz schlecht!
Die Entscheidung Pro-Borussia ist sicher von mehr Faktoren als "nur" Favre abhängig, aber sicher ist er nicht unwichtig in einer Entscheidung. Favre hat immer mit jungen Leuten gearbeitet und viele von ihnen haben sich nachhaltig bewiesen. In erster Linie kommt es natürlich auf M.E. und die Scouts an, auch "passende" Transfers zu tätigen. In zweiter Linie kommt es auch noch darauf an, dass ein Spieler sich selbst und seine Fähigkeiten richtig einordnet.
Prinzipiell glaube ich aber das Borussia als Verein derzeit sehr interessant ist, weil gerade bei uns noch realistische Chancen auf eine positive Entwicklung bestehen. Ich glaube ein Kramer hätte es schwer bei Dortmund und Bayern Fuß zu fassen. Leverkusen hat ihn nicht umsonst weiterverliehen. Bei uns kann er sich aber dennoch auf hohem Niveau in der Buli etablieren und verdient sicherlich nicht ganz schlecht!
02.12.2013 - 11:32 Uhr
Zitat von Boekelberg73:
....bist du immer noch sauer das de Jong nicht spielt:-)?
Schau mal auf Youtube nach RP Talk mit Favre.
Er wird gezielt darauf angesprochen, wie er in der Pause mit der Mannschaft umgeht, warum er im Moment so spät wechselt und was er von de Jong hält.
Vielleicht magst du ja Favre nach dem Interview.
Sehr reflektiert und besonnen.
So ist er!
In allem was er macht.
Wie Rumpelstilzchen abgehen ist halt nicht seins.
Wechsel sind immer Situationsbedingt und abhängig vom Team.
Favre steht für kontinuierliches, beharrliches und geduldiges Handeln und verlangt das auch von seiner Mannschaft.
...und im Fußball gibt es definitiv kein richtig oder falsch, sondern nur erfolgreich oder unerfolgreich!
....und im Moment sind wir wohl eher erfolgreich
LdJ hat mit meiner Meinung über Favre nur wenig zu tun.
Die erste 1,5 Jahre, solange Reus und Dante noch da waren. war Favre für mich ein Glücksfall.
Wie die aber weg waren und er etwas neues aufbauen musste, hat er sich für mich disqualifiziert. Dieses Gejammer weil eine Achse weggebrochen war, hat nur genervt.
Außerdem hat er sich vergangenes Jahr auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn ich sehe dass 2 Leistungsträger von Heute Xhaka und Wendt kaum eine Chance bekamen, zeigt das von wenig Mut.
Erst dieses Jahr nachdem Eberl ihm, Rafael und Kruse gekauft hat, ist er zufrieden.
Trotzdem wird es mir Angst und Bange wenn sich, wie zb. in Dortmund, mal mehrere Leistungsträger verletzen.
was LdJ betrifft, der hat unter diesen Trainer bei Gladbach nichts verloren. Passt nichts in Favres System. Das sehe ich ein. Trotzdem könnte Favre mal mit einen andere Startelf auflaufen (ohne LdJ) um auch den Anderen mal "auszubilden". Ich finde gerade Wendt und Xhaka zeigen was Stammelf Einsätze ausmachen. Das hätten wir von denen früher haben können, auch wenn vielen das hier anders sehen. Bisschen spät wenn erst Verletzungen von Anderen diese "Ausbildung" ermöglichen.
....bist du immer noch sauer das de Jong nicht spielt:-)?
Schau mal auf Youtube nach RP Talk mit Favre.
Er wird gezielt darauf angesprochen, wie er in der Pause mit der Mannschaft umgeht, warum er im Moment so spät wechselt und was er von de Jong hält.
Vielleicht magst du ja Favre nach dem Interview.
Sehr reflektiert und besonnen.
So ist er!
In allem was er macht.
Wie Rumpelstilzchen abgehen ist halt nicht seins.
Wechsel sind immer Situationsbedingt und abhängig vom Team.
Favre steht für kontinuierliches, beharrliches und geduldiges Handeln und verlangt das auch von seiner Mannschaft.
...und im Fußball gibt es definitiv kein richtig oder falsch, sondern nur erfolgreich oder unerfolgreich!
....und im Moment sind wir wohl eher erfolgreich
LdJ hat mit meiner Meinung über Favre nur wenig zu tun.
Die erste 1,5 Jahre, solange Reus und Dante noch da waren. war Favre für mich ein Glücksfall.
Wie die aber weg waren und er etwas neues aufbauen musste, hat er sich für mich disqualifiziert. Dieses Gejammer weil eine Achse weggebrochen war, hat nur genervt.
Außerdem hat er sich vergangenes Jahr auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn ich sehe dass 2 Leistungsträger von Heute Xhaka und Wendt kaum eine Chance bekamen, zeigt das von wenig Mut.
Erst dieses Jahr nachdem Eberl ihm, Rafael und Kruse gekauft hat, ist er zufrieden.
Trotzdem wird es mir Angst und Bange wenn sich, wie zb. in Dortmund, mal mehrere Leistungsträger verletzen.
was LdJ betrifft, der hat unter diesen Trainer bei Gladbach nichts verloren. Passt nichts in Favres System. Das sehe ich ein. Trotzdem könnte Favre mal mit einen andere Startelf auflaufen (ohne LdJ) um auch den Anderen mal "auszubilden". Ich finde gerade Wendt und Xhaka zeigen was Stammelf Einsätze ausmachen. Das hätten wir von denen früher haben können, auch wenn vielen das hier anders sehen. Bisschen spät wenn erst Verletzungen von Anderen diese "Ausbildung" ermöglichen.
02.12.2013 - 11:37 Uhr
@filigran60:
Alles plausibel was du hier beschreibst.
Nur – wie sagt man bei uns so schön – nirgendwo kriegst du den „Foifer und s‘ Weggli“ (sich nicht zwischen zwei angenehmen Dingen entscheiden können, sondern gleich beide haben wollen).
Wir sprechen hier über spezifische Aspekte der Trainerarbeit, die nicht alle gleichermassen berücksichtig werden können. Vielfach bestehen Wechselbeziehungen. Eingespieltheit – Rotation. Vertrauen in die Stammelf – Vertrauen in die Ersatzspieler. Maximaler Erfolg – Forcierung junger, unerfahrener Talenten.
Zitat
Stand heute wäre es mMn für einen Spieler der 2.Reihe oder einen Zugang schwer, sich in die Mannschaft zu spielen oder gar nur mal auf längere Einsatzzeiten von der Bank zu kommen.
Absolut richtig. Und genauso verständlich. Wer in diesem Masse erfolgreich ist, weder im Pokal agiert noch in Europa konkurriert, Verletzungen zumindest im Offensivbereich nahezu komplett ausbleiben und dazu nen‘ schönen Ball spielt, dem fällt’s nunmal schwer, Änderungen zum Wohle eines einzelnen Spielers vorzunehmen. Da dürfte sich Favre nur wenig von anderen Trainern unterscheiden.
Zitat
Würdest du in der jetzigen Situation, wenn du Berater wärst, einem Meyer, Arnold oder Werner nur wegen dem Trainer raten zu uns zu wechseln?
Die Beispiele sind eher unglücklich gewählt, weil alle 3 keinerlei Gründe haben, zu wechseln. Da wird auch Favre nix dran ändern können.
Zudem halte ich die Intention deiner Frage für falsch – denn ich habe dich ja nicht dafür kritisiert, dass du nicht der Meinung bist, Spieler würden NUR wegen dem Trainer zur Borussia wechseln, sondern dafür, dass du zumindest in deinem letzten Post den Eindruck erweckt hast, der Trainer wäre viel eher ein Grund, NICHT zu wechseln.
Dabei bringt Favre insbesondere 3 Eigenschaften mit, die so behaupte ich, in seiner bisherigen Trainerkarriere DIE wesentlichen Bausteine für seinen Erfolg dargestellt haben und er damit zahlreiche Spieler „entwickeln“ konnte:
- Akribie: Die Detailversessenheit, mit der Favre arbeitet und die dafür verantwortlich ist, dass jeder Spieler laufend spezifische, individuelle Feedbacks erhalten, ist in meinen Augen ein gewichtiges Argument, auch für junge Spieler
- Ehrlichkeit: Favre, das wird von beinahe jedem Spieler immer und immer wieder betont, ist sehr offen und ehrlich mit seinen Spielern. Es scheint, dass jeder weiss, woran er zu arbeiten hat, welche Perspektiven er besitzt (Ja, auch De Jong).
- Konsequenz: Favre ist absolut konsequent. Es interessiert ihn weder, wie lange ein Spieler noch unter Vertrag steht noch wie viel der Spieler an Ablöse gekostet hat oder wie alt er ist. Wer gut ist, spielt auch. Wer die Philosophie begriffen hat, darf sich Einsätze erhoffen. Vollständiges Leistungsprinzip. Gilt auch für das Festhalten gewisser formschwacher Stammkräfte – da glaubt Favre eben, dass diese noch immer „mehr bringen“ als De Jong oder Hrgota bzw. dass diese sich durch Vertrauen von der Baisse erholen.
Ich halte alle 3 Eigenschaften auch für junge Spieler für wichtig und diese können gewichtige Argumente für einen Wechsel zur Borussia darstellen.
Grundsätzlich bringt Favre jedoch insbesondere ausgewiesenes Fachwissen mit. Fachwissen, das er tagtäglich anwendet und an die Spieler weitergibt. Dies ist wichtig, denn ich empfinde es nach wie vor für nen‘ Irrglauben, dass Spieler lediglich durch Ernstkämpfe wirklich an Qualität (!) gewinnen und halte es exakt so wie SAMsg dies treffend beschreibt.
Alles plausibel was du hier beschreibst.
Nur – wie sagt man bei uns so schön – nirgendwo kriegst du den „Foifer und s‘ Weggli“ (sich nicht zwischen zwei angenehmen Dingen entscheiden können, sondern gleich beide haben wollen).
Wir sprechen hier über spezifische Aspekte der Trainerarbeit, die nicht alle gleichermassen berücksichtig werden können. Vielfach bestehen Wechselbeziehungen. Eingespieltheit – Rotation. Vertrauen in die Stammelf – Vertrauen in die Ersatzspieler. Maximaler Erfolg – Forcierung junger, unerfahrener Talenten.
Zitat
Stand heute wäre es mMn für einen Spieler der 2.Reihe oder einen Zugang schwer, sich in die Mannschaft zu spielen oder gar nur mal auf längere Einsatzzeiten von der Bank zu kommen.
Absolut richtig. Und genauso verständlich. Wer in diesem Masse erfolgreich ist, weder im Pokal agiert noch in Europa konkurriert, Verletzungen zumindest im Offensivbereich nahezu komplett ausbleiben und dazu nen‘ schönen Ball spielt, dem fällt’s nunmal schwer, Änderungen zum Wohle eines einzelnen Spielers vorzunehmen. Da dürfte sich Favre nur wenig von anderen Trainern unterscheiden.
Zitat
Würdest du in der jetzigen Situation, wenn du Berater wärst, einem Meyer, Arnold oder Werner nur wegen dem Trainer raten zu uns zu wechseln?
Die Beispiele sind eher unglücklich gewählt, weil alle 3 keinerlei Gründe haben, zu wechseln. Da wird auch Favre nix dran ändern können.
Zudem halte ich die Intention deiner Frage für falsch – denn ich habe dich ja nicht dafür kritisiert, dass du nicht der Meinung bist, Spieler würden NUR wegen dem Trainer zur Borussia wechseln, sondern dafür, dass du zumindest in deinem letzten Post den Eindruck erweckt hast, der Trainer wäre viel eher ein Grund, NICHT zu wechseln.
Dabei bringt Favre insbesondere 3 Eigenschaften mit, die so behaupte ich, in seiner bisherigen Trainerkarriere DIE wesentlichen Bausteine für seinen Erfolg dargestellt haben und er damit zahlreiche Spieler „entwickeln“ konnte:
- Akribie: Die Detailversessenheit, mit der Favre arbeitet und die dafür verantwortlich ist, dass jeder Spieler laufend spezifische, individuelle Feedbacks erhalten, ist in meinen Augen ein gewichtiges Argument, auch für junge Spieler
- Ehrlichkeit: Favre, das wird von beinahe jedem Spieler immer und immer wieder betont, ist sehr offen und ehrlich mit seinen Spielern. Es scheint, dass jeder weiss, woran er zu arbeiten hat, welche Perspektiven er besitzt (Ja, auch De Jong).
- Konsequenz: Favre ist absolut konsequent. Es interessiert ihn weder, wie lange ein Spieler noch unter Vertrag steht noch wie viel der Spieler an Ablöse gekostet hat oder wie alt er ist. Wer gut ist, spielt auch. Wer die Philosophie begriffen hat, darf sich Einsätze erhoffen. Vollständiges Leistungsprinzip. Gilt auch für das Festhalten gewisser formschwacher Stammkräfte – da glaubt Favre eben, dass diese noch immer „mehr bringen“ als De Jong oder Hrgota bzw. dass diese sich durch Vertrauen von der Baisse erholen.
Ich halte alle 3 Eigenschaften auch für junge Spieler für wichtig und diese können gewichtige Argumente für einen Wechsel zur Borussia darstellen.
Grundsätzlich bringt Favre jedoch insbesondere ausgewiesenes Fachwissen mit. Fachwissen, das er tagtäglich anwendet und an die Spieler weitergibt. Dies ist wichtig, denn ich empfinde es nach wie vor für nen‘ Irrglauben, dass Spieler lediglich durch Ernstkämpfe wirklich an Qualität (!) gewinnen und halte es exakt so wie SAMsg dies treffend beschreibt.
02.12.2013 - 11:41 Uhr
Zitat von MGBFanAusHolland:
Zitat von Boekelberg73:
....bist du immer noch sauer das de Jong nicht spielt:-)?
Schau mal auf Youtube nach RP Talk mit Favre.
Er wird gezielt darauf angesprochen, wie er in der Pause mit der Mannschaft umgeht, warum er im Moment so spät wechselt und was er von de Jong hält.
Vielleicht magst du ja Favre nach dem Interview.
Sehr reflektiert und besonnen.
So ist er!
In allem was er macht.
Wie Rumpelstilzchen abgehen ist halt nicht seins.
Wechsel sind immer Situationsbedingt und abhängig vom Team.
Favre steht für kontinuierliches, beharrliches und geduldiges Handeln und verlangt das auch von seiner Mannschaft.
...und im Fußball gibt es definitiv kein richtig oder falsch, sondern nur erfolgreich oder unerfolgreich!
....und im Moment sind wir wohl eher erfolgreich
LdJ hat mit meiner Meinung über Favre nur wenig zu tun.
Die erste 1,5 Jahre, solange Reus und Dante noch da waren. war Favre für mich ein Glücksfall.
Wie die aber weg waren und er etwas neues aufbauen musste, hat er sich für mich disqualifiziert. Dieses Gejammer weil eine Achse weggebrochen war, hat nur genervt.
Außerdem hat er sich vergangenes Jahr auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn ich sehe dass 2 Leistungsträger von Heute Xhaka und Wendt kaum eine Chance bekamen, zeigt das von wenig Mut.
Erst dieses Jahr nachdem Eberl ihm, Rafael und Kruse gekauft hat, ist er zufrieden.
Trotzdem wird es mir Angst und Bange wenn sich, wie zb. in Dortmund, mal mehrere Leistungsträger verletzen.
was LdJ betrifft, der hat unter diesen Trainer bei Gladbach nichts verloren. Passt nichts in Favres System. Das sehe ich ein. Trotzdem könnte Favre mal mit einen andere Startelf auflaufen (ohne LdJ) um auch den Anderen mal "auszubilden". Ich finde gerade Wendt und Xhaka zeigen was Stammelf Einsätze ausmachen. Das hätten wir von denen früher haben können, auch wenn vielen das hier anders sehen. Bisschen spät wenn erst Verletzungen von Anderen diese "Ausbildung" ermöglichen.
Also in Dortmund haben sich 3 Verteidiger verletzt! Bei uns Doninguez, Brouwers und Daems. Hat Favre doch prima gelöst, oder nicht?
Mach doch einfach mal nen Haken an der vergangenen Saison und freue Dich mit uns, dass es derzeit so toll läuft. Man muss doch nicht immer so nachtragend sein....
Zitat von Boekelberg73:
....bist du immer noch sauer das de Jong nicht spielt:-)?
Schau mal auf Youtube nach RP Talk mit Favre.
Er wird gezielt darauf angesprochen, wie er in der Pause mit der Mannschaft umgeht, warum er im Moment so spät wechselt und was er von de Jong hält.
Vielleicht magst du ja Favre nach dem Interview.
Sehr reflektiert und besonnen.
So ist er!
In allem was er macht.
Wie Rumpelstilzchen abgehen ist halt nicht seins.
Wechsel sind immer Situationsbedingt und abhängig vom Team.
Favre steht für kontinuierliches, beharrliches und geduldiges Handeln und verlangt das auch von seiner Mannschaft.
...und im Fußball gibt es definitiv kein richtig oder falsch, sondern nur erfolgreich oder unerfolgreich!
....und im Moment sind wir wohl eher erfolgreich
LdJ hat mit meiner Meinung über Favre nur wenig zu tun.
Die erste 1,5 Jahre, solange Reus und Dante noch da waren. war Favre für mich ein Glücksfall.
Wie die aber weg waren und er etwas neues aufbauen musste, hat er sich für mich disqualifiziert. Dieses Gejammer weil eine Achse weggebrochen war, hat nur genervt.
Außerdem hat er sich vergangenes Jahr auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn ich sehe dass 2 Leistungsträger von Heute Xhaka und Wendt kaum eine Chance bekamen, zeigt das von wenig Mut.
Erst dieses Jahr nachdem Eberl ihm, Rafael und Kruse gekauft hat, ist er zufrieden.
Trotzdem wird es mir Angst und Bange wenn sich, wie zb. in Dortmund, mal mehrere Leistungsträger verletzen.
was LdJ betrifft, der hat unter diesen Trainer bei Gladbach nichts verloren. Passt nichts in Favres System. Das sehe ich ein. Trotzdem könnte Favre mal mit einen andere Startelf auflaufen (ohne LdJ) um auch den Anderen mal "auszubilden". Ich finde gerade Wendt und Xhaka zeigen was Stammelf Einsätze ausmachen. Das hätten wir von denen früher haben können, auch wenn vielen das hier anders sehen. Bisschen spät wenn erst Verletzungen von Anderen diese "Ausbildung" ermöglichen.
Also in Dortmund haben sich 3 Verteidiger verletzt! Bei uns Doninguez, Brouwers und Daems. Hat Favre doch prima gelöst, oder nicht?
Mach doch einfach mal nen Haken an der vergangenen Saison und freue Dich mit uns, dass es derzeit so toll läuft. Man muss doch nicht immer so nachtragend sein....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FB-Fohle79 am 02.12.2013 um 11:44 Uhr bearbeitet
02.12.2013 - 12:29 Uhr
Zitat von SAMsg:
Zitat von filigran60:
Die Argumentation mit dem "nicht gut genug" der Bankspieler ist recht einfach, da sie beidseitig nicht zu begründen ist.
Favre läßt sie nicht spielen, ergo sind sie schlecht(er), bzw. passen nicht zu dem was er will.
Glaubst du ernsthaft, ein 17jähriger Meyer war besser als der 29jährige Raffael?
Ich nicht, trotzdem ließ Schalke Raffael (zu unserem Glück) ziehen, um dem Jungen bessere Perspektiven bieten zu können, nicht, dass ich das auch möchte, nur geht es auch um die Entwicklung der Talente und im Gegensatz zu dir, glaube ich nicht, dass die nur auf dem Trainingsplatz erfolgen kann.
Auch ein Arnold ist wohl nicht besser, als Diego, trotzdem muss dieser auf Außen ausweichen, damit Arnold auf seiner Lieblingsposition spielen kann.
Du sprichst die "einfache Argumentation" meinerseits an. Ist die deine wirklich zu Ende gedacht?
Schalke hat Raffael ziehen lassen, ja. Ein Faktor mag die "bessere Perspektive für Meyer" gewesen sein. Nur hat man für Raffael einen gewissen Boateng geholt. Somit hat sich die Perspektive für Meyer nicht wirklich verändert. Er kämpft gegen Obasi und Clemens um die Plätze hinter Draxler und Farfan. Bzw. hat die Huntelaar-Verletzung da auch eine gewisse Rolle gespielt. Clemens ist auch verletzt. Szalay kam übrigens auch auf diese Saison hinzu.
Meyer spielte so viel weil er gut ist, und weil es viele Verletzungen gab ;).
Viele Fussballfans glauben, dass Spieler nur besser werden, wenn sie Bundesliga spielen. Ich glaube, dass diese "Spielpraxis auf hohem Niveau" die individuelle Klasse eines Spielers nicht verändert. Mit der Spielpraxis legt sich die Nervosität (die aber bei den meisten nur ganz zu Beginn spürbar ist) - man begeht den einen oder anderen Fehler weniger. Alles in allem wird man aber nicht zum besseren Spieler/Fussballer. Meine Meinung.
Konsequenterweise glaube ich nicht an den Sinn von "ins Kalte Wasser geworfenen Spielern" - bzw. nicht im Sinne, wie es viele andere tun. Wenn ein Spieler "weit genug" ist - und "genügend Qualität hat", macht das natürlich Sinn. Ist das aber nicht der Fall, tut man jungen Spielern keinen Gefallen. Sie sind überfordert, machen viele Fehler - ihr Selbstvertrauen zerstört sich... ;)
Bei Hertha forderten alle, dass Favre auf das Wunderkind Bigalke setzt. Schaut euch seine Karriere an. Er brauchte damals Zeit. Er war damals noch nicht so weit. Fans haben oft Probleme mit solchen Trainer-Entscheidungen und "würden ihn gerne mal sehen". Klar - kann ja sein, dass es gut geht. Nur weiss ein Trainer genau, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es gut geht.
Ja, sie ist zu Ende gedacht.
Kurz zu Meyer/Raffael/Boateng:
Der Verzicht auf die Weiterverpflichtung Raffaels, um die Entwicklung von Meyer nicht zu behindern, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern war eine Aussage von Horst Heldt.
Boateng wurde nachträglich geholt, weil man Draxler, der eigentlich auf der 10 vorgesehen war, lieber wieder nach links verschob. Für Meyer änderte sich durch die Verpflichtung von Boateng nichts, er war und ist dort derjenige, der überwiegend für die Zentrale von der Bank kommt.
Du redest von dem "kalten Wasser" in das die Spieler geworfen werden, ich finde, irgendwann sollte das Wasser nicht mehr so kalt sein, ein Younes, ein Hrgota wirst du nicht mehr so schnell mit einem längeren Erstligaeinsatz "erfrieren" oder verbrennen.
Wir reden ja hier nicht von 17jährigen "Wunderkindern", die erstmals ins Profiteam reinriechen, einen Dahoud z.B. jetzt zu bringen wäre für mich auch verfrüht und unnötig.
Mal Klartext:
Gesetzt den Fall, Arango verläßt uns im Sommer (nicht mein Wunsch, nur als Beispiel), bevor wir uns einen X-Millionen-Ersatz holen, wäre es da für alle Beteiligten nicht wünschenswert, auszuprobieren, ob der Younes von heute im Spiel - nicht im Training, da gibt es keine Punkte - gut funktionieren würde?
Vorsichtig eingebaut, sprich über die Bank erweiterte Einsätze von erstmal 20 bis irgendwann 30 oder mehr Minuten, bis hin zum Einsatz über die ganze Spielzeit, falls er sich bis dahin bewährt hat.
Wenn nicht, weiß jeder Verantwortliche, da müssen wir richtig investieren, nach mehreren Jahren im Kader sollte AY langsam so weit sein.
Ist er jedoch in der Lage dort zu spielen, dann wäre vl. nur ein back-up nötig, günstiger für uns, es bliebe mehr Geld für andere Baustellen.
Anderes Beispiel: Im Freiburg-Spiel hätte ich Max Kruse nach 70 Minuten gegen Hrgota gewechselt, nicht erst spät den üblichen PH-Wechsel, wobei ich menschlich verstehen könnte, wenn Favre Kruse gegen seinen Ex-Klub durchspielen lassen wollte, aber von der Leistung her wäre Kruse für mich in dem Spiel der erste Wechsel gewesen und man hätte Hrgota mal eine längere Chance gegeben.
Es geht mir um die Entwicklung von Spielern der 2.Reihe über das Training hinaus - im Spiel gilt es sich zu bewähren, das ist nicht 100%ig simulierbar und das Spiel ist nunmal das was zählt.
Gerade weil wir im Moment keine Dreifach-Belastung haben muss man jetzt weiterentwickeln, denn wenn wir die Belastung wieder haben sollten, brauchen wir bewährte Spieler, die mit möglichst wenig Qualitätsverlust einspringen können.
Aber da werden wir uns nie einig werden, dazu sind unsere Ansichten zu verschieden, wobei ich mir sicher bin, würde Favre viel wechseln und hier würde dagegen geredet, würdet ihr exakt meine Argumente benutzen.
Zitat von filigran60:
Die Argumentation mit dem "nicht gut genug" der Bankspieler ist recht einfach, da sie beidseitig nicht zu begründen ist.
Favre läßt sie nicht spielen, ergo sind sie schlecht(er), bzw. passen nicht zu dem was er will.
Glaubst du ernsthaft, ein 17jähriger Meyer war besser als der 29jährige Raffael?
Ich nicht, trotzdem ließ Schalke Raffael (zu unserem Glück) ziehen, um dem Jungen bessere Perspektiven bieten zu können, nicht, dass ich das auch möchte, nur geht es auch um die Entwicklung der Talente und im Gegensatz zu dir, glaube ich nicht, dass die nur auf dem Trainingsplatz erfolgen kann.
Auch ein Arnold ist wohl nicht besser, als Diego, trotzdem muss dieser auf Außen ausweichen, damit Arnold auf seiner Lieblingsposition spielen kann.
Du sprichst die "einfache Argumentation" meinerseits an. Ist die deine wirklich zu Ende gedacht?
Schalke hat Raffael ziehen lassen, ja. Ein Faktor mag die "bessere Perspektive für Meyer" gewesen sein. Nur hat man für Raffael einen gewissen Boateng geholt. Somit hat sich die Perspektive für Meyer nicht wirklich verändert. Er kämpft gegen Obasi und Clemens um die Plätze hinter Draxler und Farfan. Bzw. hat die Huntelaar-Verletzung da auch eine gewisse Rolle gespielt. Clemens ist auch verletzt. Szalay kam übrigens auch auf diese Saison hinzu.
Meyer spielte so viel weil er gut ist, und weil es viele Verletzungen gab ;).
Viele Fussballfans glauben, dass Spieler nur besser werden, wenn sie Bundesliga spielen. Ich glaube, dass diese "Spielpraxis auf hohem Niveau" die individuelle Klasse eines Spielers nicht verändert. Mit der Spielpraxis legt sich die Nervosität (die aber bei den meisten nur ganz zu Beginn spürbar ist) - man begeht den einen oder anderen Fehler weniger. Alles in allem wird man aber nicht zum besseren Spieler/Fussballer. Meine Meinung.
Konsequenterweise glaube ich nicht an den Sinn von "ins Kalte Wasser geworfenen Spielern" - bzw. nicht im Sinne, wie es viele andere tun. Wenn ein Spieler "weit genug" ist - und "genügend Qualität hat", macht das natürlich Sinn. Ist das aber nicht der Fall, tut man jungen Spielern keinen Gefallen. Sie sind überfordert, machen viele Fehler - ihr Selbstvertrauen zerstört sich... ;)
Bei Hertha forderten alle, dass Favre auf das Wunderkind Bigalke setzt. Schaut euch seine Karriere an. Er brauchte damals Zeit. Er war damals noch nicht so weit. Fans haben oft Probleme mit solchen Trainer-Entscheidungen und "würden ihn gerne mal sehen". Klar - kann ja sein, dass es gut geht. Nur weiss ein Trainer genau, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es gut geht.
Ja, sie ist zu Ende gedacht.
Kurz zu Meyer/Raffael/Boateng:
Der Verzicht auf die Weiterverpflichtung Raffaels, um die Entwicklung von Meyer nicht zu behindern, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern war eine Aussage von Horst Heldt.
Boateng wurde nachträglich geholt, weil man Draxler, der eigentlich auf der 10 vorgesehen war, lieber wieder nach links verschob. Für Meyer änderte sich durch die Verpflichtung von Boateng nichts, er war und ist dort derjenige, der überwiegend für die Zentrale von der Bank kommt.
Du redest von dem "kalten Wasser" in das die Spieler geworfen werden, ich finde, irgendwann sollte das Wasser nicht mehr so kalt sein, ein Younes, ein Hrgota wirst du nicht mehr so schnell mit einem längeren Erstligaeinsatz "erfrieren" oder verbrennen.
Wir reden ja hier nicht von 17jährigen "Wunderkindern", die erstmals ins Profiteam reinriechen, einen Dahoud z.B. jetzt zu bringen wäre für mich auch verfrüht und unnötig.
Mal Klartext:
Gesetzt den Fall, Arango verläßt uns im Sommer (nicht mein Wunsch, nur als Beispiel), bevor wir uns einen X-Millionen-Ersatz holen, wäre es da für alle Beteiligten nicht wünschenswert, auszuprobieren, ob der Younes von heute im Spiel - nicht im Training, da gibt es keine Punkte - gut funktionieren würde?
Vorsichtig eingebaut, sprich über die Bank erweiterte Einsätze von erstmal 20 bis irgendwann 30 oder mehr Minuten, bis hin zum Einsatz über die ganze Spielzeit, falls er sich bis dahin bewährt hat.
Wenn nicht, weiß jeder Verantwortliche, da müssen wir richtig investieren, nach mehreren Jahren im Kader sollte AY langsam so weit sein.
Ist er jedoch in der Lage dort zu spielen, dann wäre vl. nur ein back-up nötig, günstiger für uns, es bliebe mehr Geld für andere Baustellen.
Anderes Beispiel: Im Freiburg-Spiel hätte ich Max Kruse nach 70 Minuten gegen Hrgota gewechselt, nicht erst spät den üblichen PH-Wechsel, wobei ich menschlich verstehen könnte, wenn Favre Kruse gegen seinen Ex-Klub durchspielen lassen wollte, aber von der Leistung her wäre Kruse für mich in dem Spiel der erste Wechsel gewesen und man hätte Hrgota mal eine längere Chance gegeben.
Es geht mir um die Entwicklung von Spielern der 2.Reihe über das Training hinaus - im Spiel gilt es sich zu bewähren, das ist nicht 100%ig simulierbar und das Spiel ist nunmal das was zählt.
Gerade weil wir im Moment keine Dreifach-Belastung haben muss man jetzt weiterentwickeln, denn wenn wir die Belastung wieder haben sollten, brauchen wir bewährte Spieler, die mit möglichst wenig Qualitätsverlust einspringen können.
Aber da werden wir uns nie einig werden, dazu sind unsere Ansichten zu verschieden, wobei ich mir sicher bin, würde Favre viel wechseln und hier würde dagegen geredet, würdet ihr exakt meine Argumente benutzen.
02.12.2013 - 13:03 Uhr
Es ist aber verwunderlich, dasss diese Art des Zurückhaltens der Reserve bisher fast einen gegenteiligen Effekt hatte. Letzte Saison hatte bsplw. die 2. Garde in Istanbul seehr gut gespielt.
In dieser Saison spielt ein Korb so, als ob er schon immer dazugehört hätte. Jantschke scheint aus unserer kurzfristigen IV-Not gar eine Tugend gemacht zu haben. Kramer spielt von Beginn an so souverän, als ob er das System Favres schon lange vorher verinnerlicht hat.
Diese Matchpraxis die wir hier unisono den Backups zugestehen wollen, ist vielleicht ja wirklich nicht so elementar, wenn man sich (wie Xhaka, Korb und Wendt) schon sehr lange darauf vorbereitet hat.
Vergleichbar mit einem Flitzebogen, der auf Spannung steht, scharren die Hrgotas und Younes`mit ihren Hufen, voller (Körper-)Spannung auf DIE nächste Chance, sich für die Startelf zu empfehlen.
De Jong beisielsweise könnte sich derweil Skills draufpacken, die besser zum Spiel seiner Kollegen passen: seine Beweglichkeit verbessern, Sprints trainieren, defensiv nachlegen usw., um dann doch noch die Kurve kriegen zu können.
So war mir auch Rupp nach seiner Einwechslung plötzlich auch frischer als letzte Saison vorgekommen.
Glaube aber, dass Favre am allerwichtigsten das Zusammenspiel der Stammelf ist, dass er für das KnowHow der Laufwege öfter mal über schlechtere Leistungen hinwegsieht (Herrmann, Kruse, Wendt), um dann - wie gegen den Club oder gestern - dann verspätet noch nach der 60. Minute dafür belohnt zu werden.
Der Effekt ist genial.
Die Stammspieler scheinen mehr und mehr zusammen zu wachsen. Es hatte in Stuttgart schon fast was unheimliches, wie sehr wir da dominiert haben.
In dieser Saison spielt ein Korb so, als ob er schon immer dazugehört hätte. Jantschke scheint aus unserer kurzfristigen IV-Not gar eine Tugend gemacht zu haben. Kramer spielt von Beginn an so souverän, als ob er das System Favres schon lange vorher verinnerlicht hat.
Diese Matchpraxis die wir hier unisono den Backups zugestehen wollen, ist vielleicht ja wirklich nicht so elementar, wenn man sich (wie Xhaka, Korb und Wendt) schon sehr lange darauf vorbereitet hat.
Vergleichbar mit einem Flitzebogen, der auf Spannung steht, scharren die Hrgotas und Younes`mit ihren Hufen, voller (Körper-)Spannung auf DIE nächste Chance, sich für die Startelf zu empfehlen.
De Jong beisielsweise könnte sich derweil Skills draufpacken, die besser zum Spiel seiner Kollegen passen: seine Beweglichkeit verbessern, Sprints trainieren, defensiv nachlegen usw., um dann doch noch die Kurve kriegen zu können.
So war mir auch Rupp nach seiner Einwechslung plötzlich auch frischer als letzte Saison vorgekommen.
Glaube aber, dass Favre am allerwichtigsten das Zusammenspiel der Stammelf ist, dass er für das KnowHow der Laufwege öfter mal über schlechtere Leistungen hinwegsieht (Herrmann, Kruse, Wendt), um dann - wie gegen den Club oder gestern - dann verspätet noch nach der 60. Minute dafür belohnt zu werden.
Der Effekt ist genial.
Die Stammspieler scheinen mehr und mehr zusammen zu wachsen. Es hatte in Stuttgart schon fast was unheimliches, wie sehr wir da dominiert haben.
02.12.2013 - 13:19 Uhr
So ist es.
Und vor allem zeigt man so auch den "Stammspielern" das man ihnen vertraut und sie nicht einfach, wahllos, bei dem kleinsten Fehler wieder ausgetauscht werden. Das Vertrauen was Favre in die Spieler steckt stärkt das Bewusstsein der Spieler und so trauen sie sich auch etwas gewagtere, riskantere Dinge zu machen.
Es ist schwer in die Elf hinein zu kommen, aber wenn man drin ist wird man nicht so einfach wieder, wie eine bloße Nummer, ausgetauscht.
Davon hat Marx und Co. in der letzten Saison profitiert und in dieser Saison profitieren Xhaka, Kramer, Korb und Co.
Und vor allem zeigt man so auch den "Stammspielern" das man ihnen vertraut und sie nicht einfach, wahllos, bei dem kleinsten Fehler wieder ausgetauscht werden. Das Vertrauen was Favre in die Spieler steckt stärkt das Bewusstsein der Spieler und so trauen sie sich auch etwas gewagtere, riskantere Dinge zu machen.
Es ist schwer in die Elf hinein zu kommen, aber wenn man drin ist wird man nicht so einfach wieder, wie eine bloße Nummer, ausgetauscht.
Davon hat Marx und Co. in der letzten Saison profitiert und in dieser Saison profitieren Xhaka, Kramer, Korb und Co.
02.12.2013 - 13:34 Uhr
Zitat von filigran60:
Gesetzt den Fall, Arango verläßt uns im Sommer (nicht mein Wunsch, nur als Beispiel), bevor wir uns einen X-Millionen-Ersatz holen, wäre es da für alle Beteiligten nicht wünschenswert, auszuprobieren, ob der Younes von heute im Spiel - nicht im Training, da gibt es keine Punkte - gut funktionieren würde?
Naja, was heisst für dich "ausprobieren"? Wenn Favre anstatt in der 80. in der von dir vorgeschlagenen 70. Minute wechselt? Oder wenn Younes 'mal ein Spiel von Beginn an spielt? Reicht das denn aus, um erahnen zu können, ob der Spieler in nem' 3/4 Jahr Arango ersetzen kann? Wohl eher nicht. Dafür müsste man ihn schon regelmässig integrieren - und wer weiss, vielleicht schafft er den Sprung in die Start-Elf schon in dieser Saison.
In meinen Augen kommen wir immer wieder zum selben Thema - Was will der Fan, was braucht der Trainer. Der Fan will alles und jeden im Spielbetrieb sehen - völlig legitim, nen' anderen Anhaltspunkt hat er nicht (Ausser die Trainingskiebitze, aber da fehlt dann immer noch Fachwissen).
Vertrau' doch einfach 'mal der Expertise von Favre/Eberl. Diese haben zahlreiche andere Anhaltspunkte, ob Younes fähig sein wird, nen' Arango zu ersetzen und brauchen keine 10 Minuten mehr im Spiel (Siehe dein Beispiel von Kruse/Hrgota), um Dinge besser zu beurteilen. Zumal sich ein Cheftrainer einer BuLi-Mannschaft einfach nicht in der Position befindet, Dinge für die nächste Saison mal so "auszuprobieren", weil er in der Verantwortung des IST-Zustands steht und auf die Mütze bekommt, wenn man dadurch Punkte verliert.
Man stelle sich vor, Favre stellt gegen Schalke Younes anstelle von Arango in die Starting-11 und man verliert. Kannst du dir vorstellen, in welchem Masse Favre auf den Deckel bekommt, weil er ne' Mannschaft, die 5 Siege in Folge erzielt hat, ohne Not verändert hat?! Soll er dann damit argumentieren, dass er "Younes im Hinblick auf die nächste Saison gerne mal hat spielen sehen"? Ich persönlich würde den Thread hier dann mit Sicherheit ne' Weile meiden... :p
Wer weiss, vielleicht würde Younes auch nen' Hattrick erzielen und du hättest es schon immer gewusst. Natürlich gibt's immer verschiedene Ansichten mit verschiedenen, plausiblen Argumenten. Aber gerade deswegen halte ich es für fragwürdig, Favre daraus nen' Strick zu ziehen - Weil's eben absolut stichhaltige Gründe für seine Herangehensweise gibt.
Und glaub' mir, Sam und ich haben die Entwicklung von Talenten bereits hundertfach auf TM diskutiert - bis anhin waren wir hinsichtlich der (Nicht-)Erhöhung der Qualität durch Spielpraxis immer derselben Meinung - Insofern hat dies nichts mit Favre zu tun.
Gesetzt den Fall, Arango verläßt uns im Sommer (nicht mein Wunsch, nur als Beispiel), bevor wir uns einen X-Millionen-Ersatz holen, wäre es da für alle Beteiligten nicht wünschenswert, auszuprobieren, ob der Younes von heute im Spiel - nicht im Training, da gibt es keine Punkte - gut funktionieren würde?
Naja, was heisst für dich "ausprobieren"? Wenn Favre anstatt in der 80. in der von dir vorgeschlagenen 70. Minute wechselt? Oder wenn Younes 'mal ein Spiel von Beginn an spielt? Reicht das denn aus, um erahnen zu können, ob der Spieler in nem' 3/4 Jahr Arango ersetzen kann? Wohl eher nicht. Dafür müsste man ihn schon regelmässig integrieren - und wer weiss, vielleicht schafft er den Sprung in die Start-Elf schon in dieser Saison.
In meinen Augen kommen wir immer wieder zum selben Thema - Was will der Fan, was braucht der Trainer. Der Fan will alles und jeden im Spielbetrieb sehen - völlig legitim, nen' anderen Anhaltspunkt hat er nicht (Ausser die Trainingskiebitze, aber da fehlt dann immer noch Fachwissen).
Vertrau' doch einfach 'mal der Expertise von Favre/Eberl. Diese haben zahlreiche andere Anhaltspunkte, ob Younes fähig sein wird, nen' Arango zu ersetzen und brauchen keine 10 Minuten mehr im Spiel (Siehe dein Beispiel von Kruse/Hrgota), um Dinge besser zu beurteilen. Zumal sich ein Cheftrainer einer BuLi-Mannschaft einfach nicht in der Position befindet, Dinge für die nächste Saison mal so "auszuprobieren", weil er in der Verantwortung des IST-Zustands steht und auf die Mütze bekommt, wenn man dadurch Punkte verliert.
Man stelle sich vor, Favre stellt gegen Schalke Younes anstelle von Arango in die Starting-11 und man verliert. Kannst du dir vorstellen, in welchem Masse Favre auf den Deckel bekommt, weil er ne' Mannschaft, die 5 Siege in Folge erzielt hat, ohne Not verändert hat?! Soll er dann damit argumentieren, dass er "Younes im Hinblick auf die nächste Saison gerne mal hat spielen sehen"? Ich persönlich würde den Thread hier dann mit Sicherheit ne' Weile meiden... :p
Wer weiss, vielleicht würde Younes auch nen' Hattrick erzielen und du hättest es schon immer gewusst. Natürlich gibt's immer verschiedene Ansichten mit verschiedenen, plausiblen Argumenten. Aber gerade deswegen halte ich es für fragwürdig, Favre daraus nen' Strick zu ziehen - Weil's eben absolut stichhaltige Gründe für seine Herangehensweise gibt.
Und glaub' mir, Sam und ich haben die Entwicklung von Talenten bereits hundertfach auf TM diskutiert - bis anhin waren wir hinsichtlich der (Nicht-)Erhöhung der Qualität durch Spielpraxis immer derselben Meinung - Insofern hat dies nichts mit Favre zu tun.
02.12.2013 - 14:54 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Vertrau' doch einfach 'mal der Expertise von Favre/Eberl. Diese haben zahlreiche andere Anhaltspunkte, ob Younes fähig sein wird, nen' Arango zu ersetzen und brauchen keine 10 Minuten mehr im Spiel (Siehe dein Beispiel von Kruse/Hrgota), um Dinge besser zu beurteilen. Zumal sich ein Cheftrainer einer BuLi-Mannschaft einfach nicht in der Position befindet, Dinge für die nächste Saison mal so "auszuprobieren", weil er in der Verantwortung des IST-Zustands steht und auf die Mütze bekommt, wenn man dadurch Punkte verliert.
Ich kann mich deinen Worten nur anschliessen.
Einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt möchte ich noch kurz erwähnen:
Es wird immer wieder darüber gesprochen, dass man Kruse auch auf anderen Positionen „einsetzen könnte“. Wer das 1,5 Stunden Interview mit Favre gesehen hat weiss, dass es ihm wichtig ist, dass die besten Spieler da spielen, wo ihre Wirkung am grössten ist. Nun hat man einen Stürmer wie Kruse, der zu den stärksten Stürmer mit deutschem Pass gehört und eine Chance hat, an der WM teilzunehmen. Er trifft regelmässig und liefert gute Spiele ab. Es macht keinen Sinn, diesen Spieler in dieser Situation auf eine andere Position zu stellen.
Dass Schalke einen (zentralen) Raffael ziehen lässt um die Perspektive von Meyer zu verbessern ist schön und gut. Wenn man die Transfers von Schalke in diesem Sommer analysiert, fällt auf, dass der Raffael-Abgang die Situation von Meyer einfach „nicht noch schlimmer“ gemacht hat. Die getätigten Transfers bedeuteten für Meyer riesige Konkurrenz. Natürlich war klar, dass man viele Spiele hat – und dass er zu Spielzeit kommen wird. Somit stimmt die Aussage betreffend der Perspektive natürlich.
Vertrau' doch einfach 'mal der Expertise von Favre/Eberl. Diese haben zahlreiche andere Anhaltspunkte, ob Younes fähig sein wird, nen' Arango zu ersetzen und brauchen keine 10 Minuten mehr im Spiel (Siehe dein Beispiel von Kruse/Hrgota), um Dinge besser zu beurteilen. Zumal sich ein Cheftrainer einer BuLi-Mannschaft einfach nicht in der Position befindet, Dinge für die nächste Saison mal so "auszuprobieren", weil er in der Verantwortung des IST-Zustands steht und auf die Mütze bekommt, wenn man dadurch Punkte verliert.
Ich kann mich deinen Worten nur anschliessen.
Einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt möchte ich noch kurz erwähnen:
Es wird immer wieder darüber gesprochen, dass man Kruse auch auf anderen Positionen „einsetzen könnte“. Wer das 1,5 Stunden Interview mit Favre gesehen hat weiss, dass es ihm wichtig ist, dass die besten Spieler da spielen, wo ihre Wirkung am grössten ist. Nun hat man einen Stürmer wie Kruse, der zu den stärksten Stürmer mit deutschem Pass gehört und eine Chance hat, an der WM teilzunehmen. Er trifft regelmässig und liefert gute Spiele ab. Es macht keinen Sinn, diesen Spieler in dieser Situation auf eine andere Position zu stellen.
Dass Schalke einen (zentralen) Raffael ziehen lässt um die Perspektive von Meyer zu verbessern ist schön und gut. Wenn man die Transfers von Schalke in diesem Sommer analysiert, fällt auf, dass der Raffael-Abgang die Situation von Meyer einfach „nicht noch schlimmer“ gemacht hat. Die getätigten Transfers bedeuteten für Meyer riesige Konkurrenz. Natürlich war klar, dass man viele Spiele hat – und dass er zu Spielzeit kommen wird. Somit stimmt die Aussage betreffend der Perspektive natürlich.
02.12.2013 - 17:46 Uhr
Zitat von SAMsg:
Nun hat man einen Stürmer wie Kruse, der zu den stärksten Stürmer mit deutschem Pass gehört und eine Chance hat, an der WM teilzunehmen. Er trifft regelmässig und liefert gute Spiele ab. Es macht keinen Sinn, diesen Spieler in dieser Situation auf eine andere Position zu stellen.
Wobei Kruse sich selber aber auf anderer Position viel stärker sieht. O-Ton im Sportstudio: ".... nur meine Trainer (gemeint waren Jogi und Favre) sind gerade anderer Meinung."
Nun hat man einen Stürmer wie Kruse, der zu den stärksten Stürmer mit deutschem Pass gehört und eine Chance hat, an der WM teilzunehmen. Er trifft regelmässig und liefert gute Spiele ab. Es macht keinen Sinn, diesen Spieler in dieser Situation auf eine andere Position zu stellen.
Wobei Kruse sich selber aber auf anderer Position viel stärker sieht. O-Ton im Sportstudio: ".... nur meine Trainer (gemeint waren Jogi und Favre) sind gerade anderer Meinung."
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