Lucien Favre [Trainer]
18.10.2013 - 07:07 Uhr
30.11.2013 - 09:41 Uhr
Zitat von Poda81:
Nicht jeder verletzungsbedingte Wechsel blieb auch dauerhaft, richtig. Aber fast jeder dauerhafte Wechsel der Stammformation unter der Saison war ausfallbedingt.
Und ich klammere das nicht aus, ich gebe dir recht was die letzte Saison angeht. Aber das wird mir schon wieder zu anstrengend hier. Du gehst ja auf meine Beispiele auch nicht ein. Das geht dann noch zwei mal hin und her und am Ende entsteht dann der Eindruck ich würde Favre böse kritisieren.
Doch, gerne gehe ich auf deine Beispiele ein! Aber mal ehrlich, Korb ist da für mich das einzige Beispiel wo man jetzt sagen könnte, man hätte ihn auch eher bringen können. Als Daems sich verletzt hat, hätte ich zuvor nicht eine Sekunde daran gedacht ihn durch Wendt zu ersetzen.
Bei Kramer bin ich mir übrigens nicht so sicher, ob er nicht sogar von Anfang an Plan a war und nicht nur durch die Verletzung von Nordi reinkam. In der Vorbereitung hat sich dass mMn angedeutet.
Nicht jeder verletzungsbedingte Wechsel blieb auch dauerhaft, richtig. Aber fast jeder dauerhafte Wechsel der Stammformation unter der Saison war ausfallbedingt.
Und ich klammere das nicht aus, ich gebe dir recht was die letzte Saison angeht. Aber das wird mir schon wieder zu anstrengend hier. Du gehst ja auf meine Beispiele auch nicht ein. Das geht dann noch zwei mal hin und her und am Ende entsteht dann der Eindruck ich würde Favre böse kritisieren.
Doch, gerne gehe ich auf deine Beispiele ein! Aber mal ehrlich, Korb ist da für mich das einzige Beispiel wo man jetzt sagen könnte, man hätte ihn auch eher bringen können. Als Daems sich verletzt hat, hätte ich zuvor nicht eine Sekunde daran gedacht ihn durch Wendt zu ersetzen.
Bei Kramer bin ich mir übrigens nicht so sicher, ob er nicht sogar von Anfang an Plan a war und nicht nur durch die Verletzung von Nordi reinkam. In der Vorbereitung hat sich dass mMn angedeutet.
30.11.2013 - 09:48 Uhr
Ich denke die Wechselphilosophie von Favre hat einfach zwei Gesichter.
Wenn ein verletzungsbedingter Wechsel zu einem dauerhaften Einsatz führt, dann hat Favre
sicherlich einen "Flow-Effekt" im Kopf. Wenn gut gespielt und gewönnen wird, dann führt das eben sehr häufig zu einem selbstbewussteren Spielansatz. Es läuft einfach, obwohl die dazu gekommenen Spieler im 1:1 - Vergleich zu einem ersetzen Spieler nicht bei jeder Fähigkeit besser sind.
Es gibt aber auch den "Brouwers-Fall" wo trotz guter Leistung wieder zurück gewechselt wird, weil ggf. eine Komponente des Stammspielers (z.B. die Schnelligkeit) wichtiger ist, als das Gesamtbild des Ersatzspielers.
Ich möchte nur gerne mal wissen was passiert, wenn dJ als Joker zwei Buden macht und ggf. Kruse vorher ausgewechselt wurde…….. ;)
Ich denke mal neben den vorg. Aspekten gibt es bei Favre grundsätzlich ein Spielbild dass er erleben möchte und - im Einzelfall - Skills die er auf gewissen Positionen einfach gerne an Bord haben will.
In dieser Saison kann Favre sich das Festhalten an einer Stammelf recht problemlos leisten.
Wir sind nur in der Liga gefordert und die Belastung der Spieler ist daher überschaubar.
Sollte sich der internationale Traum erfüllen, dann wird dies mit Sicherheit auch Folgen in Sachen Rotation haben. Trotzdem wünsche ich mir gelegentlich, dass Favre in geeigneten Spielen die Bankspieler näher an die Stammelf heranführt. Matchpraxis ist einfach wichtig damit auch der Kader in Summe die Leistungsfähigkeit nach oben entwickelt. Andererseits ist Fußball aber auch Tagesgeschäft. Geht ein Experiment in die Hose, dann ist sind die Punkte weck und das Geschrei groß.
Wenn ein verletzungsbedingter Wechsel zu einem dauerhaften Einsatz führt, dann hat Favre
sicherlich einen "Flow-Effekt" im Kopf. Wenn gut gespielt und gewönnen wird, dann führt das eben sehr häufig zu einem selbstbewussteren Spielansatz. Es läuft einfach, obwohl die dazu gekommenen Spieler im 1:1 - Vergleich zu einem ersetzen Spieler nicht bei jeder Fähigkeit besser sind.
Es gibt aber auch den "Brouwers-Fall" wo trotz guter Leistung wieder zurück gewechselt wird, weil ggf. eine Komponente des Stammspielers (z.B. die Schnelligkeit) wichtiger ist, als das Gesamtbild des Ersatzspielers.
Ich möchte nur gerne mal wissen was passiert, wenn dJ als Joker zwei Buden macht und ggf. Kruse vorher ausgewechselt wurde…….. ;)
Ich denke mal neben den vorg. Aspekten gibt es bei Favre grundsätzlich ein Spielbild dass er erleben möchte und - im Einzelfall - Skills die er auf gewissen Positionen einfach gerne an Bord haben will.
In dieser Saison kann Favre sich das Festhalten an einer Stammelf recht problemlos leisten.
Wir sind nur in der Liga gefordert und die Belastung der Spieler ist daher überschaubar.
Sollte sich der internationale Traum erfüllen, dann wird dies mit Sicherheit auch Folgen in Sachen Rotation haben. Trotzdem wünsche ich mir gelegentlich, dass Favre in geeigneten Spielen die Bankspieler näher an die Stammelf heranführt. Matchpraxis ist einfach wichtig damit auch der Kader in Summe die Leistungsfähigkeit nach oben entwickelt. Andererseits ist Fußball aber auch Tagesgeschäft. Geht ein Experiment in die Hose, dann ist sind die Punkte weck und das Geschrei groß.
30.11.2013 - 10:20 Uhr
Zitat von FB-Fohle79:
Zitat von Poda81:
Nicht jeder verletzungsbedingte Wechsel blieb auch dauerhaft, richtig. Aber fast jeder dauerhafte Wechsel der Stammformation unter der Saison war ausfallbedingt.
Und ich klammere das nicht aus, ich gebe dir recht was die letzte Saison angeht. Aber das wird mir schon wieder zu anstrengend hier. Du gehst ja auf meine Beispiele auch nicht ein. Das geht dann noch zwei mal hin und her und am Ende entsteht dann der Eindruck ich würde Favre böse kritisieren.
Doch, gerne gehe ich auf deine Beispiele ein! Aber mal ehrlich, Korb ist da für mich das einzige Beispiel wo man jetzt sagen könnte, man hätte ihn auch eher bringen können. Als Daems sich verletzt hat, hätte ich zuvor nicht eine Sekunde daran gedacht ihn durch Wendt zu ersetzen.
Bei Kramer bin ich mir übrigens nicht so sicher, ob er nicht sogar von Anfang an Plan a war und nicht nur durch die Verletzung von Nordi reinkam. In der Vorbereitung hat sich dass mMn angedeutet.
Nordtveit kam gegen Augsburg weil Kramer verletzt war. gegen Dortmund war Kramer wieder fit, trotzdem spielte Nordtveit. Dann verletzte der sich gegen Dortmund, also kam wieder Kramer. das meinte ich, nicht den Saisonbeginn. bei korb ist jantschke für mich die eigentliche Änderung. und der hat verletzungsbedingt jedenfalls Nordtveit und Brouwers überholt in der IV-hierarchie...
Zitat von Poda81:
Nicht jeder verletzungsbedingte Wechsel blieb auch dauerhaft, richtig. Aber fast jeder dauerhafte Wechsel der Stammformation unter der Saison war ausfallbedingt.
Und ich klammere das nicht aus, ich gebe dir recht was die letzte Saison angeht. Aber das wird mir schon wieder zu anstrengend hier. Du gehst ja auf meine Beispiele auch nicht ein. Das geht dann noch zwei mal hin und her und am Ende entsteht dann der Eindruck ich würde Favre böse kritisieren.
Doch, gerne gehe ich auf deine Beispiele ein! Aber mal ehrlich, Korb ist da für mich das einzige Beispiel wo man jetzt sagen könnte, man hätte ihn auch eher bringen können. Als Daems sich verletzt hat, hätte ich zuvor nicht eine Sekunde daran gedacht ihn durch Wendt zu ersetzen.
Bei Kramer bin ich mir übrigens nicht so sicher, ob er nicht sogar von Anfang an Plan a war und nicht nur durch die Verletzung von Nordi reinkam. In der Vorbereitung hat sich dass mMn angedeutet.
Nordtveit kam gegen Augsburg weil Kramer verletzt war. gegen Dortmund war Kramer wieder fit, trotzdem spielte Nordtveit. Dann verletzte der sich gegen Dortmund, also kam wieder Kramer. das meinte ich, nicht den Saisonbeginn. bei korb ist jantschke für mich die eigentliche Änderung. und der hat verletzungsbedingt jedenfalls Nordtveit und Brouwers überholt in der IV-hierarchie...
01.12.2013 - 01:19 Uhr
Zitat von kastenmaier83:
Zitat von Mitsch_1988:
Zitat von kastenmaier83:
Ist für mich nicht spekulativ.
Ich meinte nicht, dass es ein anderer bessre gemacht hätte als z.B. Herrmann, ich bemängele lediglich, dass es nicht probiert wurde und den Punkt sehe ich durchaus als diskussionswürdig an. Man kann es ja leider erst wissen, wenn man es versucht hat.
Kannst du mir plausibel erläutern, warum du versucht hättest, Arango oder Herrmann zu ersetzen, wenn du final doch nicht meinst, ein anderer hätte es besser gemacht? Das hört sich dann doch nach kritisieren der Kritik wegen an.
Und falls du doch die Möglichkeit siehst, mit einer solchen Massanhme durchaus noch erfolgreicher dazustehen, dann erkenne ich hier ne' typische Kluft zwischen "Fan-Denke" und "Trainer-Denke". Sagen wir, mit ner' Wahrscheinlichkeit von 30% hätte Younes in der Tat mehr gebracht als oben genannten. Der Fan will also ne' Chance von 30% wahrnehmen - der Trainer hingegen erkennt insbesondere die 70% Risiko. Alles völlig nachvollziehbar, weil dem Fan die 70% Risiko komplett egal sein können - steht er doch nicht in der Verantwortung.
Ich sage nicht, dass es mit Younes und Co. nicht in der Tat noch besser hätte laufen können. Ich will nur illustrieren, dass es von der Ferne eben einfach so dermassen viel einfacher ist, Massnahme X und Y zu fordern und dafür den Trainer zu kritisieren. Weil eben jener im Falle von Misserfolg die gesamte Verantwortung zu tragen hat.
Nen' Arango oder Herrmann stellt man nicht 'mal so nebenbei auf die Bank. Vor allem nicht beim Leistungsstand der Offensive in dieser Saison.
Ich hätte versucht, die zu ersezten, weil die phasenweise unter aller Kanone waren und die Chance, dass es schlimmer wird, einfach in einem anderen Verhältnis eingeordnet hätte als du. :)
Favre stand natürlich in der Verantwortung, aber nach ein paar Rückrundenspieltagen war klar, dass wir nicht mehr absteigen konnten, wenn wir nicht die Eintracht machen (äußerst unwahrscheinlich, da wir ja zumindest prima mauern konnten ;) ) und wir hatten offiziell die Übergangssaison ausgerufen. Es ging darum, eine Mannschaft zu entwickeln, wurde so kommuniziert, so mit Zeit geben und so weiter. Von daher ging es da um nix existenzielles.
Klar.. Kruse wäre bestimmt zu uns gekommen, wären wir platz 10-14 gewesen..
Davon abgesehen, mit "knapp" gescheitert und das in einer "Übergangssaison" kannst du auch punkten. Wenn du sagst "wir sind die besten" und dann wirst du 3. .. sind alle sauer und enttäuscht (Bayern Logik). Sagst du "ein einstelliger Tabellenplatz ist super, aber das hier ist nur eine Übergangssaison", dann sind alle mit einem 8. Platz zufrieden. Ausserdem hätte ja auch der Fall eintreten können, dass die Mannschaft auf einmal mit Automatismen etc. beginnt Fußball zu spielen und ein LdJ wäre heute vielleicht gesetzt.
Zitat von Mitsch_1988:
Zitat von kastenmaier83:
Ist für mich nicht spekulativ.
Ich meinte nicht, dass es ein anderer bessre gemacht hätte als z.B. Herrmann, ich bemängele lediglich, dass es nicht probiert wurde und den Punkt sehe ich durchaus als diskussionswürdig an. Man kann es ja leider erst wissen, wenn man es versucht hat.
Kannst du mir plausibel erläutern, warum du versucht hättest, Arango oder Herrmann zu ersetzen, wenn du final doch nicht meinst, ein anderer hätte es besser gemacht? Das hört sich dann doch nach kritisieren der Kritik wegen an.
Und falls du doch die Möglichkeit siehst, mit einer solchen Massanhme durchaus noch erfolgreicher dazustehen, dann erkenne ich hier ne' typische Kluft zwischen "Fan-Denke" und "Trainer-Denke". Sagen wir, mit ner' Wahrscheinlichkeit von 30% hätte Younes in der Tat mehr gebracht als oben genannten. Der Fan will also ne' Chance von 30% wahrnehmen - der Trainer hingegen erkennt insbesondere die 70% Risiko. Alles völlig nachvollziehbar, weil dem Fan die 70% Risiko komplett egal sein können - steht er doch nicht in der Verantwortung.
Ich sage nicht, dass es mit Younes und Co. nicht in der Tat noch besser hätte laufen können. Ich will nur illustrieren, dass es von der Ferne eben einfach so dermassen viel einfacher ist, Massnahme X und Y zu fordern und dafür den Trainer zu kritisieren. Weil eben jener im Falle von Misserfolg die gesamte Verantwortung zu tragen hat.
Nen' Arango oder Herrmann stellt man nicht 'mal so nebenbei auf die Bank. Vor allem nicht beim Leistungsstand der Offensive in dieser Saison.
Ich hätte versucht, die zu ersezten, weil die phasenweise unter aller Kanone waren und die Chance, dass es schlimmer wird, einfach in einem anderen Verhältnis eingeordnet hätte als du. :)
Favre stand natürlich in der Verantwortung, aber nach ein paar Rückrundenspieltagen war klar, dass wir nicht mehr absteigen konnten, wenn wir nicht die Eintracht machen (äußerst unwahrscheinlich, da wir ja zumindest prima mauern konnten ;) ) und wir hatten offiziell die Übergangssaison ausgerufen. Es ging darum, eine Mannschaft zu entwickeln, wurde so kommuniziert, so mit Zeit geben und so weiter. Von daher ging es da um nix existenzielles.
Klar.. Kruse wäre bestimmt zu uns gekommen, wären wir platz 10-14 gewesen..
Davon abgesehen, mit "knapp" gescheitert und das in einer "Übergangssaison" kannst du auch punkten. Wenn du sagst "wir sind die besten" und dann wirst du 3. .. sind alle sauer und enttäuscht (Bayern Logik). Sagst du "ein einstelliger Tabellenplatz ist super, aber das hier ist nur eine Übergangssaison", dann sind alle mit einem 8. Platz zufrieden. Ausserdem hätte ja auch der Fall eintreten können, dass die Mannschaft auf einmal mit Automatismen etc. beginnt Fußball zu spielen und ein LdJ wäre heute vielleicht gesetzt.
01.12.2013 - 08:53 Uhr
Zitat von Revlisgeek:
Klar.. Kruse wäre bestimmt zu uns gekommen, wären wir platz 10-14 gewesen..
Davon abgesehen, mit "knapp" gescheitert und das in einer "Übergangssaison" kannst du auch punkten. Wenn du sagst "wir sind die besten" und dann wirst du 3. .. sind alle sauer und enttäuscht (Bayern Logik). Sagst du "ein einstelliger Tabellenplatz ist super, aber das hier ist nur eine Übergangssaison", dann sind alle mit einem 8. Platz zufrieden. Ausserdem hätte ja auch der Fall eintreten können, dass die Mannschaft auf einmal mit Automatismen etc. beginnt Fußball zu spielen und ein LdJ wäre heute vielleicht gesetzt.
Da ist natürlich was dran, so einen Kruse hätten wir wohl nie gekriegt, wenn wir uns ein oder zweimal weniger irgendwie zum Sieg gestolpert hätten letztes Jahr. Der hat bei uns jetzt die Chance auf internationales Geschäft im nächsten Jahr, wenn alles glatt läuft und mit etwas Glück CL Quali, wenns normal läuft, Euroleague. Das war wohl auch das, was man gerne hätte am Niederrhein, wenigsten die EL und dafür kommt man dann zu uns bei der Aussicht, dass Platz 1-4 im Normalfall belegt sind und man sich mit so vier oder fünf anderen Teams auf etwa unserem Level plus minus ein bissl um die 2 verbleibenden Plätze kloppt. Die hätte der mit Freiburg auch diese Saison haben können, ist wohl der große Traum von jedem, mal in Praia, Liberec etc. zu spielen. Wie hat Wolfsburg noch mal die ganzen Leute gekriegt? Ach ja, die zahlen besser. Entschuldigung für den Zynismus.
Ich hab mich glaube so im April ellenlang dazu geäußert, wie ich mir unser Spiel der letzten Saison erkläre und das Favre der Letzte ist, dem ich die Gurkerei anlaste. Aber unter aller Kanone war das trotzdem, was da auf dem Platz passiert ist und daran hatten die Herren, um die es hier ging, einen ordentlichen Anteil. Klar häten die Automatismen auf einmal greifen können so von heute auf morgen, wurde ja ständig besser über die Saison. Ach nee, doch nicht. Ich hätte da vorgeschlagen, doch mal den Uri Geller ins Stadion einzuladen und dann die Energien mit denen der Zuschauer und der Mannschaft zu kombinieren, alle schreien gleichzeitig: "Wir wollen schön und erfolgreich spielen", bei der Aliensuche auf Pro 7 hätte das auch fast geklappt. Mit dem fast kann man ja punkten. ;)
Klar lässt sich den Leuten besser verkaufen, wenn man sagt: Hauptsache wir steigen nicht ab und eigentlich will man 10ter werden und am Ende ist man 12ter und alle liegen sich in den Armen. Ein 12ter oder sogar 10ter Platz hätten sich problemlos verkaufen lassen bei uns, dass wäre auch eingetreten, wenn man sich nicht so sehr auf die Schwäche der anderen hätte verlassen können und das wäre auch für den, man entschuldige die Ausdrucksweise, "normaldenkenden, nicht zugekoksten Fan mit Fußballerfahrung und der Fähigkeit Tabellen zu lesen und der schon ein paar Jährchen die Liga verfolgt" vollkommen ausreichend gewesen nach dem Aderlass und der Umstellung auf 3fach Belastung etc. Und sogar wenn die Tribünen brennen, der Eberl ist clever genug, gar nix zu machen und Favre machen zu lassen. Die paar Leute, denen der eine 4te Platz sofort zu Kopf gestiegen ist und die erst mal Größenwahnphantasien entwickelt haben und auch noch am entwickeln sind, wird der Verein sicher nicht nachgeben.
Den letzten Satz mit de Jong hab ich nicht einordnen können.
Klar.. Kruse wäre bestimmt zu uns gekommen, wären wir platz 10-14 gewesen..
Davon abgesehen, mit "knapp" gescheitert und das in einer "Übergangssaison" kannst du auch punkten. Wenn du sagst "wir sind die besten" und dann wirst du 3. .. sind alle sauer und enttäuscht (Bayern Logik). Sagst du "ein einstelliger Tabellenplatz ist super, aber das hier ist nur eine Übergangssaison", dann sind alle mit einem 8. Platz zufrieden. Ausserdem hätte ja auch der Fall eintreten können, dass die Mannschaft auf einmal mit Automatismen etc. beginnt Fußball zu spielen und ein LdJ wäre heute vielleicht gesetzt.
Da ist natürlich was dran, so einen Kruse hätten wir wohl nie gekriegt, wenn wir uns ein oder zweimal weniger irgendwie zum Sieg gestolpert hätten letztes Jahr. Der hat bei uns jetzt die Chance auf internationales Geschäft im nächsten Jahr, wenn alles glatt läuft und mit etwas Glück CL Quali, wenns normal läuft, Euroleague. Das war wohl auch das, was man gerne hätte am Niederrhein, wenigsten die EL und dafür kommt man dann zu uns bei der Aussicht, dass Platz 1-4 im Normalfall belegt sind und man sich mit so vier oder fünf anderen Teams auf etwa unserem Level plus minus ein bissl um die 2 verbleibenden Plätze kloppt. Die hätte der mit Freiburg auch diese Saison haben können, ist wohl der große Traum von jedem, mal in Praia, Liberec etc. zu spielen. Wie hat Wolfsburg noch mal die ganzen Leute gekriegt? Ach ja, die zahlen besser. Entschuldigung für den Zynismus.
Ich hab mich glaube so im April ellenlang dazu geäußert, wie ich mir unser Spiel der letzten Saison erkläre und das Favre der Letzte ist, dem ich die Gurkerei anlaste. Aber unter aller Kanone war das trotzdem, was da auf dem Platz passiert ist und daran hatten die Herren, um die es hier ging, einen ordentlichen Anteil. Klar häten die Automatismen auf einmal greifen können so von heute auf morgen, wurde ja ständig besser über die Saison. Ach nee, doch nicht. Ich hätte da vorgeschlagen, doch mal den Uri Geller ins Stadion einzuladen und dann die Energien mit denen der Zuschauer und der Mannschaft zu kombinieren, alle schreien gleichzeitig: "Wir wollen schön und erfolgreich spielen", bei der Aliensuche auf Pro 7 hätte das auch fast geklappt. Mit dem fast kann man ja punkten. ;)
Klar lässt sich den Leuten besser verkaufen, wenn man sagt: Hauptsache wir steigen nicht ab und eigentlich will man 10ter werden und am Ende ist man 12ter und alle liegen sich in den Armen. Ein 12ter oder sogar 10ter Platz hätten sich problemlos verkaufen lassen bei uns, dass wäre auch eingetreten, wenn man sich nicht so sehr auf die Schwäche der anderen hätte verlassen können und das wäre auch für den, man entschuldige die Ausdrucksweise, "normaldenkenden, nicht zugekoksten Fan mit Fußballerfahrung und der Fähigkeit Tabellen zu lesen und der schon ein paar Jährchen die Liga verfolgt" vollkommen ausreichend gewesen nach dem Aderlass und der Umstellung auf 3fach Belastung etc. Und sogar wenn die Tribünen brennen, der Eberl ist clever genug, gar nix zu machen und Favre machen zu lassen. Die paar Leute, denen der eine 4te Platz sofort zu Kopf gestiegen ist und die erst mal Größenwahnphantasien entwickelt haben und auch noch am entwickeln sind, wird der Verein sicher nicht nachgeben.
Den letzten Satz mit de Jong hab ich nicht einordnen können.
01.12.2013 - 09:36 Uhr
Der Saisonverlauf dürfte den Effekt haben, dass jetzt JEDEM im Verein klar geworden ist, dass man Favre nur die Wünsche von den Lippen ablesen muss, um Erfolg zu haben.
Denke, dass mittlerweile der Trainer DAS Hauptargument dafür ist, dass ein Spieler zu uns kommen will.
Nehmen wir mal Kramer als Beispiel.
Er wird sich zwangsläufig in den Fokus von Yogi spielen, und so den Traum der meisten Kollegen leben. Diese Kontinuität und Verlässlichkeit Favres ist für viele Profis nicht unwichtig.
So muss man - zu den sportlichen und finanziellen Argumenten auch diese menschliche Facette bedenken, die die Borussia für Spieler lukrativer macht.
Ich rechne jedenfalls damit, dass wir in der nächsten Saison noch einen kleinen Schritt hin zu einem ernsthaften CL-Aspiranten versuchen werden.
Eine CL-Quali mit dem aktuellen Team ist jedenfalls keine Illusion mehr.
Denke, dass mittlerweile der Trainer DAS Hauptargument dafür ist, dass ein Spieler zu uns kommen will.
Nehmen wir mal Kramer als Beispiel.
Er wird sich zwangsläufig in den Fokus von Yogi spielen, und so den Traum der meisten Kollegen leben. Diese Kontinuität und Verlässlichkeit Favres ist für viele Profis nicht unwichtig.
So muss man - zu den sportlichen und finanziellen Argumenten auch diese menschliche Facette bedenken, die die Borussia für Spieler lukrativer macht.
Ich rechne jedenfalls damit, dass wir in der nächsten Saison noch einen kleinen Schritt hin zu einem ernsthaften CL-Aspiranten versuchen werden.
Eine CL-Quali mit dem aktuellen Team ist jedenfalls keine Illusion mehr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vanlent am 01.12.2013 um 09:37 Uhr bearbeitet
01.12.2013 - 10:10 Uhr
Zitat von vanlent:
Der Saisonverlauf dürfte den Effekt haben, dass jetzt JEDEM im Verein klar geworden ist, dass man Favre nur die Wünsche von den Lippen ablesen muss, um Erfolg zu haben.
Denke, dass mittlerweile der Trainer DAS Hauptargument dafür ist, dass ein Spieler zu uns kommen will.
Nehmen wir mal Kramer als Beispiel.
Er wird sich zwangsläufig in den Fokus von Yogi spielen, und so den Traum der meisten Kollegen leben. Diese Kontinuität und Verlässlichkeit Favres ist für viele Profis nicht unwichtig.
So muss man - zu den sportlichen und finanziellen Argumenten auch diese menschliche Facette bedenken, die die Borussia für Spieler lukrativer macht.
Bei aller Liebe, das halte ich für zu hoch gegriffen. Es gibt, wie bei jedem Trainer, Spieler die überraschend einschlagen und solche, die auf der Strecke bleiben.
Natürlich auch eine Frage, inwieweit der Spieler das Verlangte umsetzen kann, aber darum geht es ja nicht.
Von Favre kann man sicherlich viel lernen, will ich gar nicht abstreiten, aber würde ich als junger, aufstrebender Spieler zu einer Mannschaft wechseln, deren Trainer auf eine Stammelf setzt?
Wieviele Minuten bekämen Spieler wie Werner, Meyer oder Arnold bei uns zur Zeit?
Als Berater würde ich da zu einem Trainer raten, dessen Elf durchlässiger ist, der einfach die Breite des Kaders mehr nutzt, auch bei seinen Wechseln im Spiel.
Nicht weil man Schlechtere spielen lassen möchte, sondern um die 2.Reihe, so sie das Talent hat, weiterzuentwickeln, ob sie dann wirklich schlechter wären, bliebe abzuwarten.
Es gibt auch Spieler annähernd gleichen Niveaus oder Spieler die andere Vorzüge haben, als die arrivierten, Spieler die so Druck auf die Stammelf ausüben könnten usw. usf.
Wir können uns natürlich hinstellen und sagen unsere Bank gibt die Klasse von Spielern wie Werner und Co. nicht her, deshalb spielen sie nicht, hätten wir bessere würde Favre die auch spielen lassen.
Halte ich allerdings für fraglich, soll jetzt keine große Kritik an Favre sein, sondern lediglich deine Aussage etwas revidieren.
Der Saisonverlauf dürfte den Effekt haben, dass jetzt JEDEM im Verein klar geworden ist, dass man Favre nur die Wünsche von den Lippen ablesen muss, um Erfolg zu haben.
Denke, dass mittlerweile der Trainer DAS Hauptargument dafür ist, dass ein Spieler zu uns kommen will.
Nehmen wir mal Kramer als Beispiel.
Er wird sich zwangsläufig in den Fokus von Yogi spielen, und so den Traum der meisten Kollegen leben. Diese Kontinuität und Verlässlichkeit Favres ist für viele Profis nicht unwichtig.
So muss man - zu den sportlichen und finanziellen Argumenten auch diese menschliche Facette bedenken, die die Borussia für Spieler lukrativer macht.
Bei aller Liebe, das halte ich für zu hoch gegriffen. Es gibt, wie bei jedem Trainer, Spieler die überraschend einschlagen und solche, die auf der Strecke bleiben.
Natürlich auch eine Frage, inwieweit der Spieler das Verlangte umsetzen kann, aber darum geht es ja nicht.
Von Favre kann man sicherlich viel lernen, will ich gar nicht abstreiten, aber würde ich als junger, aufstrebender Spieler zu einer Mannschaft wechseln, deren Trainer auf eine Stammelf setzt?
Wieviele Minuten bekämen Spieler wie Werner, Meyer oder Arnold bei uns zur Zeit?
Als Berater würde ich da zu einem Trainer raten, dessen Elf durchlässiger ist, der einfach die Breite des Kaders mehr nutzt, auch bei seinen Wechseln im Spiel.
Nicht weil man Schlechtere spielen lassen möchte, sondern um die 2.Reihe, so sie das Talent hat, weiterzuentwickeln, ob sie dann wirklich schlechter wären, bliebe abzuwarten.
Es gibt auch Spieler annähernd gleichen Niveaus oder Spieler die andere Vorzüge haben, als die arrivierten, Spieler die so Druck auf die Stammelf ausüben könnten usw. usf.
Wir können uns natürlich hinstellen und sagen unsere Bank gibt die Klasse von Spielern wie Werner und Co. nicht her, deshalb spielen sie nicht, hätten wir bessere würde Favre die auch spielen lassen.
Halte ich allerdings für fraglich, soll jetzt keine große Kritik an Favre sein, sondern lediglich deine Aussage etwas revidieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 01.12.2013 um 10:16 Uhr bearbeitet
01.12.2013 - 10:59 Uhr
Zitat von filigran60:
Wieviele Minuten bekämen Spieler wie Werner, Meyer oder Arnold bei uns zur Zeit?
Als Berater würde ich da zu einem Trainer raten, dessen Elf durchlässiger ist, der einfach die Breite des Kaders mehr nutzt, auch bei seinen Wechseln im Spiel.
Die Frage, die du hier stellst, wiederholt einen vielfach aufgezeigten Kritikpunkt an Favre in dieser Saison.
Bei Favre spielen immer die, die gemeinsam am besten funktionieren und die am meisten Qualität auf den Platz bringen - weil man so logischerweise die höchste Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg hat. Werner, Meyer und Arnold müssten also genau etwas "liefern". Sie müssten "besser sein" als ihr Rivale. Mit solchen Spielern auf der Bank wäre ein Herrmann mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nicht so lange im Team geblieben.
Dass er nicht auf die Bank musste, hatte für mich nur einen Grund: Die Konkurrenz ist nicht stark genug - man kann nicht davon ausgehen, dass ein Konkurrent (ob Hrgota oder Younes) mehr bringt, als es Herrmann in "dieser" Verfassung schafft. Meyer und Werner sind aus meiner Sicht deutlich weiter als die Gladbacher Backups im OM.
Favre wird immer auf der Suche nach dem "perfekten Team" sein. Früher oder später wird er auch einen Spieler finden, der "den Raffael" besser spielt als Raffael selbst. Hoffentlich bevor Raffael weg ist oder in Rente geht. Derzeit ist die Personaldecke in der Offensive noch ziemlich dünn. Hrgota hat gewisse Qualitäten, Younes auch - aber beide sind als Paket noch nicht Spieler, die die Elf weiter bringen als die, die spielen (Arango/Herrmann).
Das selbe gilt übrigens auch für Wechsel. Es fällt einem schwer, Qualität (Chancen auf einen positiven Event) auszuwechseln und geringere Qualität einzuwechseln. Auch wenn der stärkere Spieler einen schwachen Tag hat.
Das Beispiel Kramer zeigt, dass die Elf absolut "durchlässig" ist - Kramer kam aus Liga 2, kannte System und Mitspieler nicht - und spielte. Warum? Weil er stärker ist als HN und defensiv gleich stabil.
Natürlich kann man sagen, dass dies auf den Aussenverteidiger-Positionen nicht so sei. Mag sein - mag aber auch sein, dass Jantschke weiterhin der stabilere AV ist. Ich bin gespannt, wie sich die Abwehrreihen in den nächsten Wochen formieren. Ausserdem hoffe ich, dass es bei den 4 Offensiven nicht zu schwereren Verletzungen kommt. Bzw. war es schon etwas Glück, dass dies bisher noch nicht geschehen ist.
Wieviele Minuten bekämen Spieler wie Werner, Meyer oder Arnold bei uns zur Zeit?
Als Berater würde ich da zu einem Trainer raten, dessen Elf durchlässiger ist, der einfach die Breite des Kaders mehr nutzt, auch bei seinen Wechseln im Spiel.
Die Frage, die du hier stellst, wiederholt einen vielfach aufgezeigten Kritikpunkt an Favre in dieser Saison.
Bei Favre spielen immer die, die gemeinsam am besten funktionieren und die am meisten Qualität auf den Platz bringen - weil man so logischerweise die höchste Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg hat. Werner, Meyer und Arnold müssten also genau etwas "liefern". Sie müssten "besser sein" als ihr Rivale. Mit solchen Spielern auf der Bank wäre ein Herrmann mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nicht so lange im Team geblieben.
Dass er nicht auf die Bank musste, hatte für mich nur einen Grund: Die Konkurrenz ist nicht stark genug - man kann nicht davon ausgehen, dass ein Konkurrent (ob Hrgota oder Younes) mehr bringt, als es Herrmann in "dieser" Verfassung schafft. Meyer und Werner sind aus meiner Sicht deutlich weiter als die Gladbacher Backups im OM.
Favre wird immer auf der Suche nach dem "perfekten Team" sein. Früher oder später wird er auch einen Spieler finden, der "den Raffael" besser spielt als Raffael selbst. Hoffentlich bevor Raffael weg ist oder in Rente geht. Derzeit ist die Personaldecke in der Offensive noch ziemlich dünn. Hrgota hat gewisse Qualitäten, Younes auch - aber beide sind als Paket noch nicht Spieler, die die Elf weiter bringen als die, die spielen (Arango/Herrmann).
Das selbe gilt übrigens auch für Wechsel. Es fällt einem schwer, Qualität (Chancen auf einen positiven Event) auszuwechseln und geringere Qualität einzuwechseln. Auch wenn der stärkere Spieler einen schwachen Tag hat.
Das Beispiel Kramer zeigt, dass die Elf absolut "durchlässig" ist - Kramer kam aus Liga 2, kannte System und Mitspieler nicht - und spielte. Warum? Weil er stärker ist als HN und defensiv gleich stabil.
Natürlich kann man sagen, dass dies auf den Aussenverteidiger-Positionen nicht so sei. Mag sein - mag aber auch sein, dass Jantschke weiterhin der stabilere AV ist. Ich bin gespannt, wie sich die Abwehrreihen in den nächsten Wochen formieren. Ausserdem hoffe ich, dass es bei den 4 Offensiven nicht zu schwereren Verletzungen kommt. Bzw. war es schon etwas Glück, dass dies bisher noch nicht geschehen ist.
01.12.2013 - 11:48 Uhr
Zitat von SAMsg:
Zitat von filigran60:
Wieviele Minuten bekämen Spieler wie Werner, Meyer oder Arnold bei uns zur Zeit?
Als Berater würde ich da zu einem Trainer raten, dessen Elf durchlässiger ist, der einfach die Breite des Kaders mehr nutzt, auch bei seinen Wechseln im Spiel.
Die Frage, die du hier stellst, wiederholt einen vielfach aufgezeigten Kritikpunkt an Favre in dieser Saison.
Bei Favre spielen immer die, die gemeinsam am besten funktionieren und die am meisten Qualität auf den Platz bringen - weil man so logischerweise die höchste Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg hat. Werner, Meyer und Arnold müssten also genau etwas "liefern". Sie müssten "besser sein" als ihr Rivale. Mit solchen Spielern auf der Bank wäre ein Herrmann mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nicht so lange im Team geblieben.
Dass er nicht auf die Bank musste, hatte für mich nur einen Grund: Die Konkurrenz ist nicht stark genug - man kann nicht davon ausgehen, dass ein Konkurrent (ob Hrgota oder Younes) mehr bringt, als es Herrmann in "dieser" Verfassung schafft. Meyer und Werner sind aus meiner Sicht deutlich weiter als die Gladbacher Backups im OM.
Favre wird immer auf der Suche nach dem "perfekten Team" sein. Früher oder später wird er auch einen Spieler finden, der "den Raffael" besser spielt als Raffael selbst. Hoffentlich bevor Raffael weg ist oder in Rente geht. Derzeit ist die Personaldecke in der Offensive noch ziemlich dünn. Hrgota hat gewisse Qualitäten, Younes auch - aber beide sind als Paket noch nicht Spieler, die die Elf weiter bringen als die, die spielen (Arango/Herrmann).
Das selbe gilt übrigens auch für Wechsel. Es fällt einem schwer, Qualität (Chancen auf einen positiven Event) auszuwechseln und geringere Qualität einzuwechseln. Auch wenn der stärkere Spieler einen schwachen Tag hat.
Das Beispiel Kramer zeigt, dass die Elf absolut "durchlässig" ist - Kramer kam aus Liga 2, kannte System und Mitspieler nicht - und spielte. Warum? Weil er stärker ist als HN und defensiv gleich stabil.
Natürlich kann man sagen, dass dies auf den Aussenverteidiger-Positionen nicht so sei. Mag sein - mag aber auch sein, dass Jantschke weiterhin der stabilere AV ist. Ich bin gespannt, wie sich die Abwehrreihen in den nächsten Wochen formieren. Ausserdem hoffe ich, dass es bei den 4 Offensiven nicht zu schwereren Verletzungen kommt. Bzw. war es schon etwas Glück, dass dies bisher noch nicht geschehen ist.
Sehr schön erklärt und auf den Punkt gebracht was die Wechsel (in Startformation und während des
Spiels) von Favre betrifft.
Ich bin der Meinung das wir, die von dir genannten Younes und Hrogota, wahrscheinlich nie als Stammspieler bei uns sehen werden. Ausser sie machen noch einen Schub nach vorne.
Gerade ein Younes lebt von seiner Agilität im Zweikampf und hat er mal keinen Sahnetag wird er
am Gegner hängenbleiben und dies schadet unserem Spiel extrem. Spielt er den Gegner aus, dann haben wir natürlich einen großen Vorteil, dann kommen wir in freie Räume und können eine
Überzahl schaffen.
Favre ist ein Trainer der dies wohl auch so sieht, deshalb wird er auch regelmässig eingewechselt.
Er möchte vermutlich sehen, ob sie (also auch Hrogota) den nächsten Schritt machen.
Zitat von filigran60:
Wieviele Minuten bekämen Spieler wie Werner, Meyer oder Arnold bei uns zur Zeit?
Als Berater würde ich da zu einem Trainer raten, dessen Elf durchlässiger ist, der einfach die Breite des Kaders mehr nutzt, auch bei seinen Wechseln im Spiel.
Die Frage, die du hier stellst, wiederholt einen vielfach aufgezeigten Kritikpunkt an Favre in dieser Saison.
Bei Favre spielen immer die, die gemeinsam am besten funktionieren und die am meisten Qualität auf den Platz bringen - weil man so logischerweise die höchste Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg hat. Werner, Meyer und Arnold müssten also genau etwas "liefern". Sie müssten "besser sein" als ihr Rivale. Mit solchen Spielern auf der Bank wäre ein Herrmann mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nicht so lange im Team geblieben.
Dass er nicht auf die Bank musste, hatte für mich nur einen Grund: Die Konkurrenz ist nicht stark genug - man kann nicht davon ausgehen, dass ein Konkurrent (ob Hrgota oder Younes) mehr bringt, als es Herrmann in "dieser" Verfassung schafft. Meyer und Werner sind aus meiner Sicht deutlich weiter als die Gladbacher Backups im OM.
Favre wird immer auf der Suche nach dem "perfekten Team" sein. Früher oder später wird er auch einen Spieler finden, der "den Raffael" besser spielt als Raffael selbst. Hoffentlich bevor Raffael weg ist oder in Rente geht. Derzeit ist die Personaldecke in der Offensive noch ziemlich dünn. Hrgota hat gewisse Qualitäten, Younes auch - aber beide sind als Paket noch nicht Spieler, die die Elf weiter bringen als die, die spielen (Arango/Herrmann).
Das selbe gilt übrigens auch für Wechsel. Es fällt einem schwer, Qualität (Chancen auf einen positiven Event) auszuwechseln und geringere Qualität einzuwechseln. Auch wenn der stärkere Spieler einen schwachen Tag hat.
Das Beispiel Kramer zeigt, dass die Elf absolut "durchlässig" ist - Kramer kam aus Liga 2, kannte System und Mitspieler nicht - und spielte. Warum? Weil er stärker ist als HN und defensiv gleich stabil.
Natürlich kann man sagen, dass dies auf den Aussenverteidiger-Positionen nicht so sei. Mag sein - mag aber auch sein, dass Jantschke weiterhin der stabilere AV ist. Ich bin gespannt, wie sich die Abwehrreihen in den nächsten Wochen formieren. Ausserdem hoffe ich, dass es bei den 4 Offensiven nicht zu schwereren Verletzungen kommt. Bzw. war es schon etwas Glück, dass dies bisher noch nicht geschehen ist.
Sehr schön erklärt und auf den Punkt gebracht was die Wechsel (in Startformation und während des
Spiels) von Favre betrifft.
Ich bin der Meinung das wir, die von dir genannten Younes und Hrogota, wahrscheinlich nie als Stammspieler bei uns sehen werden. Ausser sie machen noch einen Schub nach vorne.
Gerade ein Younes lebt von seiner Agilität im Zweikampf und hat er mal keinen Sahnetag wird er
am Gegner hängenbleiben und dies schadet unserem Spiel extrem. Spielt er den Gegner aus, dann haben wir natürlich einen großen Vorteil, dann kommen wir in freie Räume und können eine
Überzahl schaffen.
Favre ist ein Trainer der dies wohl auch so sieht, deshalb wird er auch regelmässig eingewechselt.
Er möchte vermutlich sehen, ob sie (also auch Hrogota) den nächsten Schritt machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UweRahn am 01.12.2013 um 11:49 Uhr bearbeitet
01.12.2013 - 12:14 Uhr
Zitat von vanlent:
Der Saisonverlauf dürfte den Effekt haben, dass jetzt JEDEM im Verein klar geworden ist, dass man Favre nur die Wünsche von den Lippen ablesen muss, um Erfolg zu haben.
Denke, dass mittlerweile der Trainer DAS Hauptargument dafür ist, dass ein Spieler zu uns kommen will.
Nehmen wir mal Kramer als Beispiel.
Er wird sich zwangsläufig in den Fokus von Yogi spielen, und so den Traum der meisten Kollegen leben. Diese Kontinuität und Verlässlichkeit Favres ist für viele Profis nicht unwichtig.
So muss man - zu den sportlichen und finanziellen Argumenten auch diese menschliche Facette bedenken, die die Borussia für Spieler lukrativer macht.
Ich rechne jedenfalls damit, dass wir in der nächsten Saison noch einen kleinen Schritt hin zu einem ernsthaften CL-Aspiranten versuchen werden.
Eine CL-Quali mit dem aktuellen Team ist jedenfalls keine Illusion mehr.
Bei aller Liebe und allem Respekt vor Herr Favre - den ich zweifelsfrei habe und den jeder Borussiafan haben sollte vor seinen Leistungen in den vergangenen Jahren - aber deine Ausführung sind mir leider zu einseitig und oberflächlich.
Natürlich steht Favre wie kein anderer für den sportlichen Aufschwung in Gladbach. Aus einer mehr oder weniger sportlich grauen Maus, die immer ums Überleben kämpft, hat er einen ernsthaften Aspiranten um die internationalen Plätze geformt, der noch dazu für attraktiven Fußball steht wie kaum eine andere Mannschaft in Deutschland aktuell.
Das darf und muss man so auch klar sagen und dafür gebührt ihm der allergrößte Respekt.
Aber zu sagen, dass man Favre nur alle Wünsche erfüllen muss und man dann automatisch Erfolg hat bzw, dass Favre der Hauptgrund ist für Spieler zu uns zu kommen, dann ist das in meinen Augen viel zu kurz gedacht.
Das Gladbach schon länger hervorragende Voraussetzungen hat mit der Infrastruktur ist für mich unstrittig. Dazu hat man eine ganz ausgezeichnetet Jugendarbeit, ein tolles Umfeld, herausragende Fans und man steht als Verein immer doch auch etwas mehr im Blickfeld als andere Vereine auf den Plätzen hinter den großen vier, fünf Bundesligisten.
Man vergisst auch gerne mal, dass unser Kader einfach sehr stark aufgestellt ist. Selbst im Vergleich zu wesentlich finanzstärkeren Teams wie Schalke, Wolfsburg, etc. Da muss sich Gladbach nicht verstecken und Spieler wie ter Stegen, Wendt, Dominguez, Xhaka, Kramer, Herrmann, Arango, Raffael, Kruse, etc. würden bei vielen vielen Bundesligisten auch in der Startelf spielen, weil sie einfach Klasse verkörpern.
Ganz entscheidend für mich, ist aber auch die Ruhe im Verein und die Souveränitat der nach außen auftretenden Personen. Sei es ein Eberl, ein Bonhof oder ein Meyer. Alle sorgen dafür, dass die Aussagen in Verbindung mit Gladbach immer sehr bodenständig und vernünftig ausfallen, was sicher auch zu einer deutlich positiveren Erscheinung des Vereins beiträgt.
Man könnte an dieser Stelle noch seitlang weiter ausführen, was alles zu dem Aufschwung geführt hat, aber es verwundert mich einfach, dass die Leistung niemals als Gesamtpacket angesehen wird, sondern so auf einzelne Personen bezogen wird.
Edit:
Man beachte bitte meinen zweiten Absatz und beschimpfe mich nicht gleich als "Favre-Hasser" oder als jemanden der seinen Kopf fordert, nur weil ich die grandiose Entwicklung des Vereins nicht ausnahmslos ihm zuschreibe, sondern als das grandiose Werk von vielen Leuten ansehe - Danke.
Der Saisonverlauf dürfte den Effekt haben, dass jetzt JEDEM im Verein klar geworden ist, dass man Favre nur die Wünsche von den Lippen ablesen muss, um Erfolg zu haben.
Denke, dass mittlerweile der Trainer DAS Hauptargument dafür ist, dass ein Spieler zu uns kommen will.
Nehmen wir mal Kramer als Beispiel.
Er wird sich zwangsläufig in den Fokus von Yogi spielen, und so den Traum der meisten Kollegen leben. Diese Kontinuität und Verlässlichkeit Favres ist für viele Profis nicht unwichtig.
So muss man - zu den sportlichen und finanziellen Argumenten auch diese menschliche Facette bedenken, die die Borussia für Spieler lukrativer macht.
Ich rechne jedenfalls damit, dass wir in der nächsten Saison noch einen kleinen Schritt hin zu einem ernsthaften CL-Aspiranten versuchen werden.
Eine CL-Quali mit dem aktuellen Team ist jedenfalls keine Illusion mehr.
Bei aller Liebe und allem Respekt vor Herr Favre - den ich zweifelsfrei habe und den jeder Borussiafan haben sollte vor seinen Leistungen in den vergangenen Jahren - aber deine Ausführung sind mir leider zu einseitig und oberflächlich.
Natürlich steht Favre wie kein anderer für den sportlichen Aufschwung in Gladbach. Aus einer mehr oder weniger sportlich grauen Maus, die immer ums Überleben kämpft, hat er einen ernsthaften Aspiranten um die internationalen Plätze geformt, der noch dazu für attraktiven Fußball steht wie kaum eine andere Mannschaft in Deutschland aktuell.
Das darf und muss man so auch klar sagen und dafür gebührt ihm der allergrößte Respekt.
Aber zu sagen, dass man Favre nur alle Wünsche erfüllen muss und man dann automatisch Erfolg hat bzw, dass Favre der Hauptgrund ist für Spieler zu uns zu kommen, dann ist das in meinen Augen viel zu kurz gedacht.
Das Gladbach schon länger hervorragende Voraussetzungen hat mit der Infrastruktur ist für mich unstrittig. Dazu hat man eine ganz ausgezeichnetet Jugendarbeit, ein tolles Umfeld, herausragende Fans und man steht als Verein immer doch auch etwas mehr im Blickfeld als andere Vereine auf den Plätzen hinter den großen vier, fünf Bundesligisten.
Man vergisst auch gerne mal, dass unser Kader einfach sehr stark aufgestellt ist. Selbst im Vergleich zu wesentlich finanzstärkeren Teams wie Schalke, Wolfsburg, etc. Da muss sich Gladbach nicht verstecken und Spieler wie ter Stegen, Wendt, Dominguez, Xhaka, Kramer, Herrmann, Arango, Raffael, Kruse, etc. würden bei vielen vielen Bundesligisten auch in der Startelf spielen, weil sie einfach Klasse verkörpern.
Ganz entscheidend für mich, ist aber auch die Ruhe im Verein und die Souveränitat der nach außen auftretenden Personen. Sei es ein Eberl, ein Bonhof oder ein Meyer. Alle sorgen dafür, dass die Aussagen in Verbindung mit Gladbach immer sehr bodenständig und vernünftig ausfallen, was sicher auch zu einer deutlich positiveren Erscheinung des Vereins beiträgt.
Man könnte an dieser Stelle noch seitlang weiter ausführen, was alles zu dem Aufschwung geführt hat, aber es verwundert mich einfach, dass die Leistung niemals als Gesamtpacket angesehen wird, sondern so auf einzelne Personen bezogen wird.
Edit:
Man beachte bitte meinen zweiten Absatz und beschimpfe mich nicht gleich als "Favre-Hasser" oder als jemanden der seinen Kopf fordert, nur weil ich die grandiose Entwicklung des Vereins nicht ausnahmslos ihm zuschreibe, sondern als das grandiose Werk von vielen Leuten ansehe - Danke.
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