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Lucien Favre [Trainer]

08.10.2012 - 12:46 Uhr
Lucien Favre [Trainer] |#591
24.10.2012 - 19:53 Uhr
Das ist geil: "auf hängende Spitze umgestellt" ...

Liebes Eurosport-Yahoo Team,
nur weil der 3. Sechser bei Sky im Vorbericht neben Luuk genannt wird ist Xhaka noch lange keine hängende Spitze/2. Stürmer/10er. Er ist das wofür Favre ihn geholt hat: ein Sechser.

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Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit.
Lucien Favre [Trainer] |#592
24.10.2012 - 20:22 Uhr
1. Welchen Anteil hat Favre an den Entscheidungen über die horrend teuren Transfers im Sommer? ...

Möglicherweise stimmt es ja sogar, dass Max Eberl die Transfers maßgeblich initiiert hat und Favre diese Spieler vorgesetzt bekam. Dafür mag es gute Gründe geben, ist Favres Transferbilanz zumindest in Berlin doch eher schwach gewesen. Gleichzeitig bleibt aber die Frage: Muss ein wirklicher Klassetrainer, der sich für die Arbeit bei einem Spitzenklub befähigt sieht, nicht mehr drauf haben, als solch wichtige Transfers am Ende einfach nur abzunicken? Kein Wenger, kein Mourinho und auch kein Klopp oder Heynckes kämen auf die Idee, sich aus der Kaderplanung rauszuhalten, sondern nehmen bei diesem essentiellen Punkt selbstverständlich maßgeblichen Einfluss. Keine eigene Verantwortung zu übernehmen und im Misserfolgsfall dann auf andere zu zeigen, qualifiziert einen sicherlich nicht dazu, einen der Trainerplätze bei einem Topklubs angedient zu bekommen.
Diesen Teil an der Favrekritik finde ich viel interessanter. ;) - Auch von dem Mann, der Ahnung hat.

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Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit.
Lucien Favre [Trainer] |#593
24.10.2012 - 20:37 Uhr
Eduard Eschle IT Berater und ehemaliger Landesliga Kicker .
Lucien Favre [Trainer] |#594
24.10.2012 - 21:02 Uhr
Zitat von Kleff:
www.academicworld.net:
Unter dem Strich steht, dass nicht abzusehen ist, wie Lucien Favre die Probleme fehlender Durchschlagskraft und Schnelligkeit im Sturm lösen kann. Ihm fehlt schlicht das geeignete Personal dafür. Die Gladbacher Mannschaft wird sich weiter darauf einstellen müssen, dass ihre Gegner sie extrem früh unter Druck setzen und versuchen werden, sie zu Fehlern im Aufbauspiel zu zwingen. Der Hinweis darauf, dass die Gladbacher schon in der Rückserie der erfolgreichen letzten Saison ihre Probleme hatten, weil die Gegner Marco Reus den Raum genommen haben, ist zwar richtig, die daraus gezogene Schlussfolgerung aber falsch: Auf flinke Spitzen und Mittelfeldspieler, die ein schnelles Umschaltspiel praktizieren können, wird man auch in dieser Saison nicht verzichten können, auch wenn einem daran gelegen ist, die Abschlussstärke im Strafraum zu erhöhen. Die Trägheit, mit der sich derzeit die Gladbacher Offensive über den Platz quält, macht nicht unbedingt Hoffnung darauf, dass sich diese ja größtenteils veranlagungsbedingte Konstitution im Training ausmerzen lassen würde.
Eduard Eschle
Den Namen sollte man sich merken. Der Mann weiß wovon er spricht...und das schon vor Wochen.


ja gelungener Text. Es ist wie ich auch sage, selbst wenn Favre nichts mit den Neuverpflichtungen zu tun hätte (was mMn eigentlich absurd ist so etwas zu glauben), Kritikpunkte an ihm gibt es allemal.

Was ich noch hinzufügen würde zu den 3 vom Autor angesprochenen Punkten:
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es mannschaftsintern nicht passt. Charakterlich ein zusammegewúrfelter Haufen, der mit Reus und Dante quasi die Führungsspieler und Akzeptanzpersonen fúr jung und alt verloren hat. Ich sehe niemanden der da mannschaftsintern mal Ordnung reinbringt, bzw auch die Akzeptanz besitzt dies zu schaffen. Jeder Spieler hat irgendwo mit sich selbst zu kämpfen. Einige mit ihrer Verunsicherung, andere mit ihrer Form, andere mit ihrer Integrierung und widerum andere mit ihrer Selbsteinschätzung. Die Eigendynamik die dadurch entstanden ist, hat Favre mMn unterschätzt. Ohne es zu wissen oder belegen zu können, kann ich mir vorstellen das Favre diese charakterlichen, psychologischen oder mentalen Dinge nicht so ernst nimmt. Das damit aber auch die mannschaftliche Geschlossenheit flöten geht und somit auch die Leistung auf dem Platz schmälert ("Meter gehen die weh tun"), nimmt er evt jetzt erst richtig wahr. Favre ist denke ich einer der diese Krise alleine durchs fussballerische bzw durch sein Fachwissen bewältigen wollte. Ich denke aber es ist absolut nötig das da mal jemand komplett Tacheles redet. Ich hatte kurz nach dem Bremen-Spiel gepostet, dass ich die Mannschaft mal ne halbe Stunde mit Hans Meyer in die Kabine sperren würde. Gemeint hatte ich damit natürlich ein reinigendes Gewitter! Kurz darauf hab ich irgendwo gelesen, dass Favre die Spieler nach dem Spiel höchstpersönlich aus der Mixed-Zone geholt hat und in der Kabine tatsächlich so eine Ansprache wie von mir gefordert gehalten hat. Darüber hinaus wurden ja nun auch Einzelgespräche angekündigt. Ich denke das ist genau der richtige Weg den Favre hier einschlägt, hoffentlich trägt es auch Früchte und die Mannschaft nimmt es an. An Favres Stelle würde ich jetzt ganz genau beobachten, wer diese Situation wie ein Mann annimmt und wer weiter seine Egoismen durchzieht. Hier würde ich zu Not dann auch knallhart durchgreifen. Denn nach all den Egoismen einzelner Spieler in den letzten Wochen, sollte man nun auch endlich mal den Druck auf die Spieler erhöhen und sie in die Pflicht nehmen.

Eine weitere Massnahme die ich begrüsse ist nun die (vermutliche) Änderung im Offensivbereich. Ich denke das Experiment PH als HS auflaufen zu lassen, ist längst überfällig. Auch wenn ich gerne mal den Arango oder den Younes als HS gesehen hätte, ist das denke ich ein guter und wichtiger Schritt den Favre jetzt geht. Es ist das eine sich über die gleichen Stürmertypen aufzuregen, aber wenn man hier selber nichts ändert oder versucht, dann kann man sich diese Aussagen auch sparen. Mit PH, AR, AY oder JA haben wir durchaus vielversprechende Alternativen für den 2.Sturmplatz. Ich bin auf jeden Fall richtig gespannt, wie dieses Experiment funktioniert. Ich bin da allerdings sehr guter Dinge.

Insgesamt fand ich das Auftreten und auch einige Entscheidungen (Taktisch und Personaltechnisch) von Favre bislang in dieser Saison sehr unglücklich. Er hat selbst auch seine Schuldigkeit an dieser Situation. Allerdings machen wir die letzten Auftritte und Massnahmen von ihm wieder etwas Hoffnung. Beispielsweise hört man bereits seit Wochen kein Gejammere mehr bzgl der Abgänge etc., nun die heftige Mannschaftssansprache und die VeRänderung im Sturm. Ich habe das Gefühl das Favre die Situation endlich komplett angenommen und verstanden hat. Ich hoffe das überträgt sich auch auf die Mannschaft
Lucien Favre [Trainer] |#595
24.10.2012 - 21:04 Uhr
Zitat von burbach73:
Eduard Eschle IT Berater und ehemaliger Landesliga Kicker .


Lothar Matthäus Weltmeister, Rekord-Nationalspieler und ist trotzdem nicht fähig gute Analysen abzugeben.
Lucien Favre [Trainer] |#596
24.10.2012 - 21:26 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose:
Zitat von burbach73:
Eduard Eschle IT Berater und ehemaliger Landesliga Kicker .


Lothar Matthäus Weltmeister, Rekord-Nationalspieler und ist trotzdem nicht fähig gute Analysen abzugeben.


Steht für mich aber nix wesentliches neues drin, was nicht auch schon hier imForum gestanden hätte.Ich finde sowas auch von Loddar gerade zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen überflüssig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von burbach73 am 24.10.2012 um 21:31 Uhr bearbeitet
Lucien Favre [Trainer] |#597
24.10.2012 - 21:28 Uhr
Schwierige Situation!

Was will man tun, wenn’s nach vorne nicht läuft und gleichzeitig hinten die Stabilität fehlt?
Getreu dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung verfahren? Mit Nichten! Man konzentriert sich auf die Basics. Und zu den Basics – gerade für einen Bundesligisten, wo bei hohem Tempo pro Sekunde bis zu 5 Meter Raum zurückgelegt wird (!) - gehört nun einmal, daß man in der Defensive stabil und sicher stehen muß. Aus diesem Grund müssen wir dort mit voller Kraft und unnachgiebiger Energie zuerst mit der „Aufräum-/Entwicklungsarbeit“ beginnen. Daß ist uns gegen Frankfurt (fast) vorbildlich gelungen, gegen Bremen nun wieder vollkommen aus der Hand geglitten. Es bedarf Zeit und Geduld, Attribute, für die im professionellen, modernen und schnelllebigen Fußball kaum mehr Zeit gegeben wird.
Es liegt aus meiner Sicht der Dinge jedoch weniger an fehlender Zweikampfstärke, an mangelndem Selbstbewußtsein oder unterlassener Lauffreudigkeit (ist eigentlich jedem bewußt, daß wir in der zweiten Halbzeit gegen Frankfurt als Mannschaft mehr gelaufen sind als unsere Gäste???). Meiner Beobachtung nach fehlt uns am ehesten eine konstante und gesunde Entlastung nach vorne. Und der permanente Ballverlust im Spiel nach vorne sorgt immer wieder dafür, daß wir in Vorwärtsbewegung abrupt umschalten müssen um wieder sofort wieder in Verteidigungsposition zu verfallen. Passieren diese Fehler in der Vorwärtsbewegung nach Balleroberung weit in der Hälfte des Gegners, bleibt mehr Zeit um Struktur zu schaffen. Passiert dies jedoch zuhauf noch in der eigenen Hälfte, wird das auf Bundesliga-Niveau ganz schwierig zu verteidigen und alles sieht eher nach einem aufgescheuchten Hühnerhaufen aus. Hier müssen wir mehr Ruhe ins Spiel bekommen, dürfen nicht zu überhastet nach vorne marschieren. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wir müssen schnell nach vorne spielen, weil wir derzeit nur über Konter (sofern sie der Gegner überhaupt zuläßt) so etwas wie Gefahr ausstrahlen können.

Sind es wirklich die 3 Abgänge, die uns jetzt so sehr fehlen?
Mit 2 Wörtern auf den Punkt gebracht: Vollkommener Blödsinn!
Wir haben sicherlich drei verdiente Spieler abgeben müssen, allen voran eine individuelle Einzelklasse vom Format eines M. Reus, aber wir sollten nicht vergessen, daß wir trotz dieser Abgänge noch immer 8 Spieler der letzten Saison auf dem Feld haben. Das eigentliche Problem ist die Umstellung der Mannschaft auf ein neues System. Ich behaupte sogar, daß wir auch ohne diese 3 Abgänge in der bisher laufenden Saison nicht wirklich viel besser unterwegs gewesen wären. So haben wir uns bspw. bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit immer schwerer getan und wurden zunehmend für unsere Gegner berechenbarer. Aus diesem Grund hätten wir unumgänglich an unserem System handwerklich feilen müssen, hätten uns unweigerlich „weiterentwickeln“ müssen. Und genau hier hakt es zur Zeit noch gewaltig, nicht zuletzt, weil wir derzeit kaum die Spieler haben, die in der Lage sind, offensiv daß umzusetzen, was wir für unser neues System (mit de Jong als einzige Spitze) brauchen.

Rächt es sich nun, weil am Anfang der Saison Hoilett nicht verpflichtet wurde?
Ich habe Anfang der Saison sehr ausführlich dargelegt, warum Hoilett so wichtig für uns ist/war. Ich möchte jetzt nicht alles wiederholen, aber de Jong alleine ist wie ein Paar Laufschuhe ohne Schnürsenkel. Wir werden wahrscheinlich nie wirklich erfahren, warum Hoilett letztendlich nicht unter Vertrag genommen wurde (er war immerhin 3x im Borussiapark zu Gesprächen), aber mir war von Anfang an klar, daß wir im Spiel nach vorne erhebliche Baustellen bekommen würden.
Vielleicht hat unsere Vereinsführung darauf gehofft, daß einer der neuen Verpflichtungen die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm schließen kann (Potential haben sie alle!), aber diese Rechnung ist definitiv bislang nicht aufgegangen. Im Spiel nach vorne strahlen wir derzeit eine Gefahr aus, wie Mr. Bean als Agent im Geheimdient ihrer Majestät. Die beiden Tore gegen Frankfurt hätten nie und nimmer fallen dürfen. Ein Fernschuß kann aus 30m schon mal reingehen (schön gemacht!), aber das zweite Tor konnte nur fallen, weil Frankfurt es ganz schlecht verteidigt hat. Und ganz im Ernst: Wenn wir diese Baustellen in dieser Saison nicht geschlossen abgearbeitet bekommen, wird es für uns bis zum 34. Spieltag verdammt eng. Was wir hinter de Jong brauchen ist ein Spieler, der Laufstark ist, sich in 1:1 Situationen wohl fühlt, eine feine Technik mitbringt, Löcher reißen kann, antrittsschnell und lauffreudig ist sowie ein gutes Auge für seine Mitspieler hat. All‘ das hätte bspw. ein Hoilett mitgebracht. Was wir nicht brauchen ist ein quasi luftleerer Raum direkt hinter de Jong. Favre möchte, daß unsere beiden Außenverteidiger möglichst verstärkt defensiv agieren und unseren Angriff derzeit nicht aktiv mit unterstützen. Demzufolge brauchen wir Spieler, die über die Flügel oder aus dem Halbfeld heraus Flanken schlagen können. Wenn wir die nicht haben, dann brauchen wir verstärkt Spieler, die sich in 1:1 Situationen und schnellen Ballpassagen wohl fühlen. Wenn wir die auch nicht haben, dann müssen wir sie uns besorgen (antrainieren) oder wir brauchen keinen de Jong!
Unser bislang eingeschlagener Weg, verstärkt auf junge, ehrgeizige und hochtalentierte Spieler zu setzen, ist sehr mühsam und wird mitunter noch sehr zeitaufwendig sein.
Ich gehe daher sehr stark davon aus, daß wir uns mit Öffnung der 2. Transferperiode hier massiv auf dem Markt umsehen werden.

Stimmt es innerhalb des Teams nicht?
Auch das halte ich für einen eher vorgeschobenen Grund um die bisherigen „Misserfolge“ in dieser Saison ein wenig zu überschminken. Aber ich denke, wir tun gut daran, ein paar (durchaus harten) Fakten ins Auge zu sehen:
1.Herrmann ist seit seiner Verletzung in der letzten Saison weit von einer Bundesligatauglichkeit über 90 Minuten entfernt.
2. Jantschke hat in den vergangenen 2-3 Spielen gefühlt mehr unnötige Fehler gemacht, als in der gesamten, vergangenen Rückrunde.
3. Mlapa ist in den vergangenen Wochen mehr durch Unlust als durch Wollen aufgefallen
4. Hrgota gehört meines Erachtens derzeit nicht in den Kader.
5. Ter Steegen treibt mir in seiner aktuellen Form einige Furchen auf die Stirn
6. Dominguez ist noch nicht wirklich angekommen

Ist Favre noch der richtige Trainer?
Wer sich diese Frage stellt, kann sich unmöglich ernsthaft mit den Fähigkeiten der europäischen Trainer (und deren Einfluß nach Anpfiff eines Spiels) beschäftigt haben!
Favre ist für mich einer der besten Systemtrainer Europas und zwar ganz ohne Zweifel!
Er ist schwierig und hier und dort auch etwas zu uneinsichtig. Aber er hat unzweifelhaft ein hohes Maß an Fachkompetenz und stets ein klares Ziel vor Augen. Er sagt was er denkt und nicht, was andere gerne hören möchten. Dabei ist er nicht immer ein Meister der Wertschätzung, aber es ist ihm letztlich egal, was die Presse und die Öffentlichkeit von seinen Aussagen hält. Favre lebt Fußball und erwartet dies auch uneingeschränkt von allen anderen innerhalb seines Wirkungskreises. Dabei besitzt er ein unglaubliches Gedächtnis für Spielsituationen und Spielabläufe und ein untrügliches Gespür für die Fähigkeiten seiner Spieler. Ganz ähnlich wie ein Schachgroßmeister, der stets ein riesiges Repertoir für Eröffnungen und Stellungen auswendig parat hat. Er weiß, wohin er die Mannschaft entwickeln möchte. Er weiß, daß das durchaus ein steiniger Weg werden könnte. Er weiß, daß er dafür noch nicht alle Spielertypen an Bord hat.
Und wir sollten wissen (und zu schätzen lernen), daß wir einen der besten Trainer Europas unter Vertrag haben.
Im Übrigen, weil es hier so gerne diskutiert wird:
Favre redet die Mannschaft nicht schwach. Vielmehr ist es seine persönliche und individuelle Art, stets angelehnt an das maximal Mögliche (immer aus Sicht eines Perfektionisten). Nicht selten hat er bereits in der vergangenen Saison Spiele, die wir gewonnen und teils auch dominiert haben, nach dem Spiel tendenziell flach gehalten. Und in Interviews sowie Pressekonferenzen vor einem Spiel war jeder Gegner wieder einmal ein besonders schwerer Brocken…
Einmal Hand auf’s Herz: Die Spieler wissen sehr wohl ihre eigene Leistung bzw. ihren Erfolg/Mißerfolg realistisch und kompetent einzuordnen. Soviel Fähigkeit sollten wir schon jedem einzelnen Spieler unserer Mannschaft zugestehen.

Fazit:
1. Ruhe bewahren.
2. Die Defensivarbeit in den Fokus der kommenden Trainingseinheiten ziehen.
3. Etwas weniger Rotation
4. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit nach und nach wieder Spiele gewinnen (gerne auch mal dreckig)
5. Zur Winterpause offensiv mindestens 1 neuen Spieler mit Erfahrung verpflichten (auch wenn es teurer wird).
6. Die Mannschaft weiterhin so vorbildlich unterstützen.

Sorry für den recht langen Text, aber ich wollte mir den ein oder anderen Punkt einmal von der „Fanseele“ schreiben und wollte dafür nicht zig verschiedene Posts veröffentlichen.
Lucien Favre [Trainer] |#598
24.10.2012 - 22:48 Uhr
So als Außenstehender hat man das Gefühl, dass Gladbach sich selbst in eine Krise schießt, die noch gar nicht da ist!! Das ist überhaupt nicht gut, was da gerade zwischen LF und ME passiert. Da wird Druck aufgebaut, die die Mannschaft nicht brauchen kann.
Lucien Favre [Trainer] |#599
24.10.2012 - 23:00 Uhr
Zitat von Emulov96:
So als Außenstehender hat man das Gefühl, dass Gladbach sich selbst in eine Krise schießt, die noch gar nicht da ist!! Das ist überhaupt nicht gut, was da gerade zwischen LF und ME passiert. Da wird Druck aufgebaut, die die Mannschaft nicht brauchen kann.

Die Frage ist halt nicht nur ob, sondern auch wie man Spiele gewinnt bzw. wie man punktet.
Hier stehen in den letzen 9 Spielen 1 glücklicher Sieg ggn FFM und 2 glückliche UE ggn HH und LEV.
Dazu kommen 2 Spiele (Zypern und Düsseldorf) wo man mehr machen muss um zu gewinnen, die Gegner waren beide schlagbar, aber von MG kam beide mal nicht(s/ viel).

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Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit.
Lucien Favre [Trainer] |#600
24.10.2012 - 23:17 Uhr
Zitat von BMG1980_CGN:
Zitat von Emulov96:
So als Außenstehender hat man das Gefühl, dass Gladbach sich selbst in eine Krise schießt, die noch gar nicht da ist!! Das ist überhaupt nicht gut, was da gerade zwischen LF und ME passiert. Da wird Druck aufgebaut, die die Mannschaft nicht brauchen kann.

Die Frage ist halt nicht nur ob, sondern auch wie man Spiele gewinnt bzw. wie man punktet.
Hier stehen in den letzen 9 Spielen 1 glücklicher Sieg ggn FFM und 2 glückliche UE ggn HH und LEV.
Dazu kommen 2 Spiele (Zypern und Düsseldorf) wo man mehr machen muss um zu gewinnen, die Gegner waren beide schlagbar, aber von MG kam beide mal nicht(s/ viel).


Aber das geht ja nicht nur Euch so, es haben ja so einige Mannschaften Probleme im Moment. Ich hatte nur immer das Gefühl, dass zwischen ME und LF kein Blatt passt. Mir ist zwar aufgefallen, dass LF oftmals etwas "rummemmt" in der Öffentlichkeit (sorry mir fiel kein anderes Wort ein dafür). Nun aber kriegt er einen Tritt ins Kreuz und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Mannschaft braucht das Vertrauen und vielleicht etwas "positiven Druck", was ME da aber mit Favre gerade macht, ist negativen Druck austeilen. Wie auch immer, ich habe das Gefühl, dass die Fans die Lage entspannter sehen, als die Vereinsführung. Niemand hat erwartet, dass ihr nach dem Weggang von Leistungsträgern sofort wieder dort anknüpfen könnt, wo ihr aufgehört habt.
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