Lucien Favre [Trainer]
08.10.2012 - 12:46 Uhr
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dahlin am 05.02.2013 um 10:46 Uhr bearbeitet
09.10.2012 - 08:10 Uhr
Zitat von gladbacher:
Zitat von Paganethos:
Also wer Favre weghaben will hat echt ein Problem. Lasst den Mann arbeiten! Er hat ja von Anfang an gesagt, es werde eine schwere Saison. BMG hat ja nicht den Anspruch, jedes Jahr international zu spielen, oder? Ihr seid ein Mittelfeldclub, der alle paar Jahre mal international spielen wird _wenn_ alles gut läuft. Lasst das Team und dem Trainer Zeit, auch wenn ihr dann nächstes Jahr "nur" Buli spielen werdet, dafür dann übernächstes Jahr wieder EL oder CL. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr schon wieder.
Hast du überhaupt ein paar Spiele von uns gesehen in dieser Saison?
Ich glaube hier will niemand Favre weghaben , nur waren das bisher grauenhafte spiele wo das alte Frontzeck Fussball gespielt wird
Der Ball einfach ma nach vorne auf den einzigen Stürmer der leider auch noch langsam ist
und unsere 6er schauen in den Zweikämpfen nur zu
Aber dafür kann Favre alles nix , weil Eberl einfach total falsch eingekauft hat
und nun ist Marx der heilsbringer
Klar, 3 Stück um genau zu sein. Dass es nicht so doll laufen wird wusste man aber. Die Spiele jetzt unterscheiden sich ja nicht wirklich von denen der Vorbereitung, oder? War ja aber auch klar, ihr habt 3 Profis verloren die schon ein paar Jahre zusammen spielen und durch Talente ersetzt. Zur Erinnerung: einer spielt jetzt beim Meister, einer hat direkt beim Rekordmeister eingeschlagen und der dritte Stamm in einem CL Klub. Ja, das sind tolle Spieler. Also, was hat man denn erwartet? Dass BMG dort weiter macht wo sie aufgehört hat? Klar.
Man kann sich darüber unterhalten, ob man für die 30 Mio € nicht Spieler bekommen hätte die euch direkt weiter helfen. Wobei ich eh nicht glaube, dass ihr für das Geld einen Reus und Dante Ersatz bekommen hättet der wirklich bei euch spielen will. Schon gar keinen, denn ihr in 2-3 Jahren mit Gewinn verkaufen könnt. Es geht hier um BMG und nicht umd S04 oder BM! Absolut nichts gegen euch, aber ihr seid nunmal ein eher kleiner (sehr sympathischer) Klub in der BL. Wir hier in der Schweiz haben das selbe Problem: Spieler kommen nur hier her um sich zeigen zu können und dann in 2-3 Jahren weiter zu ziehen. Bestes Beispiel ist Basel. Die haben ähnlich wichtige Stützen wie ihr verloren und dümpeln jetzt auch nur noch im Mittelfeld rum..
Zitat von Paganethos:
Also wer Favre weghaben will hat echt ein Problem. Lasst den Mann arbeiten! Er hat ja von Anfang an gesagt, es werde eine schwere Saison. BMG hat ja nicht den Anspruch, jedes Jahr international zu spielen, oder? Ihr seid ein Mittelfeldclub, der alle paar Jahre mal international spielen wird _wenn_ alles gut läuft. Lasst das Team und dem Trainer Zeit, auch wenn ihr dann nächstes Jahr "nur" Buli spielen werdet, dafür dann übernächstes Jahr wieder EL oder CL. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr schon wieder.
Hast du überhaupt ein paar Spiele von uns gesehen in dieser Saison?
Ich glaube hier will niemand Favre weghaben , nur waren das bisher grauenhafte spiele wo das alte Frontzeck Fussball gespielt wird
Der Ball einfach ma nach vorne auf den einzigen Stürmer der leider auch noch langsam ist
und unsere 6er schauen in den Zweikämpfen nur zu
Aber dafür kann Favre alles nix , weil Eberl einfach total falsch eingekauft hat
und nun ist Marx der heilsbringer
Klar, 3 Stück um genau zu sein. Dass es nicht so doll laufen wird wusste man aber. Die Spiele jetzt unterscheiden sich ja nicht wirklich von denen der Vorbereitung, oder? War ja aber auch klar, ihr habt 3 Profis verloren die schon ein paar Jahre zusammen spielen und durch Talente ersetzt. Zur Erinnerung: einer spielt jetzt beim Meister, einer hat direkt beim Rekordmeister eingeschlagen und der dritte Stamm in einem CL Klub. Ja, das sind tolle Spieler. Also, was hat man denn erwartet? Dass BMG dort weiter macht wo sie aufgehört hat? Klar.
Man kann sich darüber unterhalten, ob man für die 30 Mio € nicht Spieler bekommen hätte die euch direkt weiter helfen. Wobei ich eh nicht glaube, dass ihr für das Geld einen Reus und Dante Ersatz bekommen hättet der wirklich bei euch spielen will. Schon gar keinen, denn ihr in 2-3 Jahren mit Gewinn verkaufen könnt. Es geht hier um BMG und nicht umd S04 oder BM! Absolut nichts gegen euch, aber ihr seid nunmal ein eher kleiner (sehr sympathischer) Klub in der BL. Wir hier in der Schweiz haben das selbe Problem: Spieler kommen nur hier her um sich zeigen zu können und dann in 2-3 Jahren weiter zu ziehen. Bestes Beispiel ist Basel. Die haben ähnlich wichtige Stützen wie ihr verloren und dümpeln jetzt auch nur noch im Mittelfeld rum..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Paganethos am 09.10.2012 um 08:14 Uhr bearbeitet
09.10.2012 - 10:19 Uhr
Zitat von Paganethos:
Zitat von gladbacher:
Zitat von Paganethos:
Also wer Favre weghaben will hat echt ein Problem. Lasst den Mann arbeiten! Er hat ja von Anfang an gesagt, es werde eine schwere Saison. BMG hat ja nicht den Anspruch, jedes Jahr international zu spielen, oder? Ihr seid ein Mittelfeldclub, der alle paar Jahre mal international spielen wird _wenn_ alles gut läuft. Lasst das Team und dem Trainer Zeit, auch wenn ihr dann nächstes Jahr "nur" Buli spielen werdet, dafür dann übernächstes Jahr wieder EL oder CL. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr schon wieder.
Hast du überhaupt ein paar Spiele von uns gesehen in dieser Saison?
Ich glaube hier will niemand Favre weghaben , nur waren das bisher grauenhafte spiele wo das alte Frontzeck Fussball gespielt wird
Der Ball einfach ma nach vorne auf den einzigen Stürmer der leider auch noch langsam ist
und unsere 6er schauen in den Zweikämpfen nur zu
Aber dafür kann Favre alles nix , weil Eberl einfach total falsch eingekauft hat
und nun ist Marx der heilsbringer
Klar, 3 Stück um genau zu sein. Dass es nicht so doll laufen wird wusste man aber. Die Spiele jetzt unterscheiden sich ja nicht wirklich von denen der Vorbereitung, oder? War ja aber auch klar, ihr habt 3 Profis verloren die schon ein paar Jahre zusammen spielen und durch Talente ersetzt. Zur Erinnerung: einer spielt jetzt beim Meister, einer hat direkt beim Rekordmeister eingeschlagen und der dritte Stamm in einem CL Klub. Ja, das sind tolle Spieler. Also, was hat man denn erwartet? Dass BMG dort weiter macht wo sie aufgehört hat? Klar.
Man kann sich darüber unterhalten, ob man für die 30 Mio € nicht Spieler bekommen hätte die euch direkt weiter helfen. Wobei ich eh nicht glaube, dass ihr für das Geld einen Reus und Dante Ersatz bekommen hättet der wirklich bei euch spielen will. Schon gar keinen, denn ihr in 2-3 Jahren mit Gewinn verkaufen könnt. Es geht hier um BMG und nicht umd S04 oder BM! Absolut nichts gegen euch, aber ihr seid nunmal ein eher kleiner (sehr sympathischer) Klub in der BL. Wir hier in der Schweiz haben das selbe Problem: Spieler kommen nur hier her um sich zeigen zu können und dann in 2-3 Jahren weiter zu ziehen. Bestes Beispiel ist Basel. Die haben ähnlich wichtige Stützen wie ihr verloren und dümpeln jetzt auch nur noch im Mittelfeld rum..
Du hast z.T. sicher nicht unrecht, aber vielleicht unterschätzt Du Borussia einfach auch etwas? Für Dich mag hervorstechen, dass Borussia ein eher kleiner Verein ist. Sehr viele Fußballfans erinnern sich aber eben noch daran, dass dieser eher kleine Verein in einer Dekade 5 x Deutscher Meister wurde und große Erfolge in Europa feierte. 40 Jahre her, magst Du sagen, doch genau diese Zeitspanne sorgt dafür, dass nicht wenige hochrangige Entscheidungsträger in der heutigen Wirtschaft bekennende Fohlenfans sind. In ihren Jugendjahren begeistert von einem unplanbaren Triumpfzug eines Underdogs, so frech wie unbeschwert, und mit der Botschaft für manch einen nach Identität suchenden, dass es sich lohnt sein Herz in beide Hände zu nehmen. Heute stehen viele dieser begeisterten Jungen von damals am Zenit ihres beruflichen Lebens und haben ihre innere Verbindung mit den Fohlen von einst nie wirklich verloren. Dies ist das eigentliche Faustpfand des eher kleinen Traditionsvereins Borussia. Daraus lassen sich auf einer fühlbaren neuen Welle des Erfolges Quellen anzapfen, die für kaum einen anderen deutschen Verein erreichbar wäre. Ein Visionär, der mit einem glaubwürdigen Konzept eine Dekade Fohlenrevival in die Wirtschaft hineinträgt, hätte mit dem Rückenwind der letztjährigen Erfolge durchaus Chancen, hochkarätige Unternehmen für eine neue "Blütezeit" zu gewinnen. So würde sich für manchen Lebenslauf der vergangenen 50 Jahre ein Kreis schließen. Borussias Tradition ist heute noch sehr lebendig und könnte den Verein auf einer (wirtschaftlich getragenen) Welle wieder auf Jahre nach oben spülen.
Zitat von gladbacher:
Zitat von Paganethos:
Also wer Favre weghaben will hat echt ein Problem. Lasst den Mann arbeiten! Er hat ja von Anfang an gesagt, es werde eine schwere Saison. BMG hat ja nicht den Anspruch, jedes Jahr international zu spielen, oder? Ihr seid ein Mittelfeldclub, der alle paar Jahre mal international spielen wird _wenn_ alles gut läuft. Lasst das Team und dem Trainer Zeit, auch wenn ihr dann nächstes Jahr "nur" Buli spielen werdet, dafür dann übernächstes Jahr wieder EL oder CL. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr schon wieder.
Hast du überhaupt ein paar Spiele von uns gesehen in dieser Saison?
Ich glaube hier will niemand Favre weghaben , nur waren das bisher grauenhafte spiele wo das alte Frontzeck Fussball gespielt wird
Der Ball einfach ma nach vorne auf den einzigen Stürmer der leider auch noch langsam ist
und unsere 6er schauen in den Zweikämpfen nur zu
Aber dafür kann Favre alles nix , weil Eberl einfach total falsch eingekauft hat
und nun ist Marx der heilsbringer
Klar, 3 Stück um genau zu sein. Dass es nicht so doll laufen wird wusste man aber. Die Spiele jetzt unterscheiden sich ja nicht wirklich von denen der Vorbereitung, oder? War ja aber auch klar, ihr habt 3 Profis verloren die schon ein paar Jahre zusammen spielen und durch Talente ersetzt. Zur Erinnerung: einer spielt jetzt beim Meister, einer hat direkt beim Rekordmeister eingeschlagen und der dritte Stamm in einem CL Klub. Ja, das sind tolle Spieler. Also, was hat man denn erwartet? Dass BMG dort weiter macht wo sie aufgehört hat? Klar.
Man kann sich darüber unterhalten, ob man für die 30 Mio € nicht Spieler bekommen hätte die euch direkt weiter helfen. Wobei ich eh nicht glaube, dass ihr für das Geld einen Reus und Dante Ersatz bekommen hättet der wirklich bei euch spielen will. Schon gar keinen, denn ihr in 2-3 Jahren mit Gewinn verkaufen könnt. Es geht hier um BMG und nicht umd S04 oder BM! Absolut nichts gegen euch, aber ihr seid nunmal ein eher kleiner (sehr sympathischer) Klub in der BL. Wir hier in der Schweiz haben das selbe Problem: Spieler kommen nur hier her um sich zeigen zu können und dann in 2-3 Jahren weiter zu ziehen. Bestes Beispiel ist Basel. Die haben ähnlich wichtige Stützen wie ihr verloren und dümpeln jetzt auch nur noch im Mittelfeld rum..
Du hast z.T. sicher nicht unrecht, aber vielleicht unterschätzt Du Borussia einfach auch etwas? Für Dich mag hervorstechen, dass Borussia ein eher kleiner Verein ist. Sehr viele Fußballfans erinnern sich aber eben noch daran, dass dieser eher kleine Verein in einer Dekade 5 x Deutscher Meister wurde und große Erfolge in Europa feierte. 40 Jahre her, magst Du sagen, doch genau diese Zeitspanne sorgt dafür, dass nicht wenige hochrangige Entscheidungsträger in der heutigen Wirtschaft bekennende Fohlenfans sind. In ihren Jugendjahren begeistert von einem unplanbaren Triumpfzug eines Underdogs, so frech wie unbeschwert, und mit der Botschaft für manch einen nach Identität suchenden, dass es sich lohnt sein Herz in beide Hände zu nehmen. Heute stehen viele dieser begeisterten Jungen von damals am Zenit ihres beruflichen Lebens und haben ihre innere Verbindung mit den Fohlen von einst nie wirklich verloren. Dies ist das eigentliche Faustpfand des eher kleinen Traditionsvereins Borussia. Daraus lassen sich auf einer fühlbaren neuen Welle des Erfolges Quellen anzapfen, die für kaum einen anderen deutschen Verein erreichbar wäre. Ein Visionär, der mit einem glaubwürdigen Konzept eine Dekade Fohlenrevival in die Wirtschaft hineinträgt, hätte mit dem Rückenwind der letztjährigen Erfolge durchaus Chancen, hochkarätige Unternehmen für eine neue "Blütezeit" zu gewinnen. So würde sich für manchen Lebenslauf der vergangenen 50 Jahre ein Kreis schließen. Borussias Tradition ist heute noch sehr lebendig und könnte den Verein auf einer (wirtschaftlich getragenen) Welle wieder auf Jahre nach oben spülen.
10.10.2012 - 00:17 Uhr
Zitat von kastenmaier83:
Auch wenns OT ist:
Sry, aber das ist so einfach nicht richtig. Klar gibt es viele Borussenfans, die in der Blüte ihres wirtschaftlichen Erfolges stehen, aber ihr Privatvermögen werden die kaum spenden und mal eben viel Geld (und im Fußball ist nur sehr viel Geld wirklich was wert) in Sponsoring weil man im Management von ner Firma sitzt und Borusse ist? Erklär das mal den Leuten, die auch unterschreiben müssen und keine Borussen sind. Welche Erfolge der letzten Jahre denn? Die eine sehr gute Saison? Wir haben Eurokrise etc., die Sponsoren leiden da auch drunter. Es wäre doch naiv zu glauben, dass bei irgendeinem dt. Profiverein (ohne Konzern/Mäzen) nicht ununterbrochen händeringend nach Sponsoren gesucht wird.
Mal ganz davon ab, was für (viele) Vereine in dt. erreichbar ist, nur so von den Städten und Strukturen her:
Nürnberg: Strukturstärker als Gladbach (man vergleiche nur die Arbeitslosenquote) auch mit viel Tradition. Doppelt so groß wie MG.
Frankfurt: Wirtschafts- und Bankenzentrum (im Schnitt verdienen die Leute dort übrigens am besten in ganz D, war jedenfalls vor n paar Jahren noch so).
Hamburg: Millionenmetropole.
BVB, Schalke, Bayern: Außer Konkurrenz.
WOB, Bayer, Hoffenheim: Siehe BVB..., nur aus anderen Gründen.
Bremen: Bis vor kurzem noch regelmäßig international, zieht Sponsoren ohne Ende. Doppelt so groß wie MG.
Düsseldorf: Reich von der Stadt her, auch Tradition, dazu Aufbruchsstimmung nach langer Abwesenheit...
Hannover: Landeshauptstadt, viele Leute, keine anderen Vereine, die die letzten Jahre eine Rolle gespielt und/oder Fans haben (damit fällt WOB weg ;) )
Stuttgart: S. Hannover, dazu kommen Porsche, Mercedes etc. pp.
Viel bleibt also nicht mehr, was von den Ressourcen im Sponsoring außenrum mE schlechter da steht als wir.
Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber Borussia ist einfach nix besonderes, auch wenn wir sie alle von ganzem Herzen lieben. Natürlich ist unser Verein für uns eine Schönheit, wenn ich den mit einer Frau vergleichen sollte, dann wären wir wohl aus meiner Sicht Brigitte Bardot in den Fünfzigern, aber aus Sicht der meisten wohl nur ganz niedlich, aber nicht der Oberhammer (wie Alexandra Maria Lara) und aus Sicht der Domstädter Angie M. ;)
Na, dann möchte ich für unsere Brigitte Bardot doch mal eine Lanze brechen :)
und traue mich - trotz Zögerns - doch noch mal zum OT, weil ich die Diskussion spannend finde.
Grundsätzlich finde ich es schwierig, die Frage nach dem Erfolg von Marketing in richtig und falsch zu kategorisieren. Marketing ist immer etwas auf die Zukunft ausgerichtetes und Trends können nur intuitiv antizipiert bzw. erspürt werden. Ob es sich auszahlen wird, im Marketing auf Tradition zu setzen, kann man zum Zeitpunkt der Entscheidung nie sicher wissen. Wenn Daimler hunderte Millionen in die Formel 1 und damit in ihr "Silberpfeile-Revival" pumpt, dann denken die sich was dabei. Tradition transportiert Gefühle und Emotionen. Für Marketingstrategen ist das sehr reizvoll. Definitiv hat Borussia eine "Magie", die Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und andere nicht haben. Und dass die Größe der Stadt nicht unbedingt entscheidend ist für die Zukunftsfähigkeit eines Bundesligisten, siehst Du ja an unserem Zuschauerschnitt. Ob die Fans und Sponsoren aus der Stadt oder einem Umland kommen ist doch egal. hauptsache, sie kommen.
Sicher hast Du Recht, dass die wirtschaftlich erfolgreichen Alt-Borussen-Fans nicht ihr Privatvermögen in Borussia investieren. Es ging mir auch überhaupt nicht um Mäzenatentum oder gar Schenkungen aus Herzenssache, sondern um Business. Alt-Borussen-Fans an den Hebeln des Geldes in großen Unternehmen und ein Wiederaufleben Borussias als konkrete Marketingidee. In lebendiger Tradition steckt Emotion - oder man könnte es auch einen "Geist" nennen, der wie nichts anderes Sehnsüchte im Menschen weckt. Diese Sehnsucht ist Marketingpotential.
Warum atmet der "Geist des handballs" in Kiel und nicht in der Weltmetropole Hamburg? Warum bleibt der "große Sport" so auffallend oft seinen Traditionsorten treu, obwohl diese aus wirtschaftlicher bzw. infrastruktureller Sicht einen Standortnachteil aufweisen? Die Seele der Formel 1 liegt auf dem völlig überholten Stadtkurs von Monacco; die Krönung des Radsports erfolgt im "Niemandsland" auf der Alpe du Huez und nicht praktischerweise in Grenoble oder Val d' Isere; das Spektakel des Pferdesports findet beim Galopprennen St. Leger in Doncaster statt und nicht in London oder Manchester. Warum findet das Millionenspektakel Vierschanzentournee in den Orten Garmisch und Oberstdorf und nicht schon längst in der Metropole München statt? In den Klassikern lebt der Wunsch nach Ewigkeit. Borussia ist auch ein Klassiker und könnte - richtig angepackt - ein Juwel im Marketing großer Unternehmen sein, die auf die Tradition ihrer Marke aufmerksam machen möchten (Beispiele: Reinheitsgebot des Bieres; Traditionelle Rezeptionen (Lebensmittel, Medizin); Traditionelle Werte (Versicherungen, Finanzbranche generell, Dienstleistungssektor).
Und mal ganz am Rande: Die Eurokrise schlägt auf die großen deutschen Unternehmen nun wirklich nicht negativ zurück. Da kannst Du hinschauen, wohin Du willst, ob auf die Bilanzen der börsennotierten Unternehmen (die Nettogewinne der Dax-Unternehmen waren summiert nie zuvor so hoch wie zur Zeit) oder auf die rekordniedrige Arbeitslosenzahl in Deutschland. Diese Krise trifft Deutschland nun wahrlich nur indirekt, indem wir mit den Früchten unseres Konjunkturhochs die dunklen Löcher der Eurozone stopfen sollen. das führt hier natürlich ins OT-Nirvana...
Auch wenns OT ist:
Sry, aber das ist so einfach nicht richtig. Klar gibt es viele Borussenfans, die in der Blüte ihres wirtschaftlichen Erfolges stehen, aber ihr Privatvermögen werden die kaum spenden und mal eben viel Geld (und im Fußball ist nur sehr viel Geld wirklich was wert) in Sponsoring weil man im Management von ner Firma sitzt und Borusse ist? Erklär das mal den Leuten, die auch unterschreiben müssen und keine Borussen sind. Welche Erfolge der letzten Jahre denn? Die eine sehr gute Saison? Wir haben Eurokrise etc., die Sponsoren leiden da auch drunter. Es wäre doch naiv zu glauben, dass bei irgendeinem dt. Profiverein (ohne Konzern/Mäzen) nicht ununterbrochen händeringend nach Sponsoren gesucht wird.
Mal ganz davon ab, was für (viele) Vereine in dt. erreichbar ist, nur so von den Städten und Strukturen her:
Nürnberg: Strukturstärker als Gladbach (man vergleiche nur die Arbeitslosenquote) auch mit viel Tradition. Doppelt so groß wie MG.
Frankfurt: Wirtschafts- und Bankenzentrum (im Schnitt verdienen die Leute dort übrigens am besten in ganz D, war jedenfalls vor n paar Jahren noch so).
Hamburg: Millionenmetropole.
BVB, Schalke, Bayern: Außer Konkurrenz.
WOB, Bayer, Hoffenheim: Siehe BVB..., nur aus anderen Gründen.
Bremen: Bis vor kurzem noch regelmäßig international, zieht Sponsoren ohne Ende. Doppelt so groß wie MG.
Düsseldorf: Reich von der Stadt her, auch Tradition, dazu Aufbruchsstimmung nach langer Abwesenheit...
Hannover: Landeshauptstadt, viele Leute, keine anderen Vereine, die die letzten Jahre eine Rolle gespielt und/oder Fans haben (damit fällt WOB weg ;) )
Stuttgart: S. Hannover, dazu kommen Porsche, Mercedes etc. pp.
Viel bleibt also nicht mehr, was von den Ressourcen im Sponsoring außenrum mE schlechter da steht als wir.
Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber Borussia ist einfach nix besonderes, auch wenn wir sie alle von ganzem Herzen lieben. Natürlich ist unser Verein für uns eine Schönheit, wenn ich den mit einer Frau vergleichen sollte, dann wären wir wohl aus meiner Sicht Brigitte Bardot in den Fünfzigern, aber aus Sicht der meisten wohl nur ganz niedlich, aber nicht der Oberhammer (wie Alexandra Maria Lara) und aus Sicht der Domstädter Angie M. ;)
Na, dann möchte ich für unsere Brigitte Bardot doch mal eine Lanze brechen :)
und traue mich - trotz Zögerns - doch noch mal zum OT, weil ich die Diskussion spannend finde.
Grundsätzlich finde ich es schwierig, die Frage nach dem Erfolg von Marketing in richtig und falsch zu kategorisieren. Marketing ist immer etwas auf die Zukunft ausgerichtetes und Trends können nur intuitiv antizipiert bzw. erspürt werden. Ob es sich auszahlen wird, im Marketing auf Tradition zu setzen, kann man zum Zeitpunkt der Entscheidung nie sicher wissen. Wenn Daimler hunderte Millionen in die Formel 1 und damit in ihr "Silberpfeile-Revival" pumpt, dann denken die sich was dabei. Tradition transportiert Gefühle und Emotionen. Für Marketingstrategen ist das sehr reizvoll. Definitiv hat Borussia eine "Magie", die Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und andere nicht haben. Und dass die Größe der Stadt nicht unbedingt entscheidend ist für die Zukunftsfähigkeit eines Bundesligisten, siehst Du ja an unserem Zuschauerschnitt. Ob die Fans und Sponsoren aus der Stadt oder einem Umland kommen ist doch egal. hauptsache, sie kommen.
Sicher hast Du Recht, dass die wirtschaftlich erfolgreichen Alt-Borussen-Fans nicht ihr Privatvermögen in Borussia investieren. Es ging mir auch überhaupt nicht um Mäzenatentum oder gar Schenkungen aus Herzenssache, sondern um Business. Alt-Borussen-Fans an den Hebeln des Geldes in großen Unternehmen und ein Wiederaufleben Borussias als konkrete Marketingidee. In lebendiger Tradition steckt Emotion - oder man könnte es auch einen "Geist" nennen, der wie nichts anderes Sehnsüchte im Menschen weckt. Diese Sehnsucht ist Marketingpotential.
Warum atmet der "Geist des handballs" in Kiel und nicht in der Weltmetropole Hamburg? Warum bleibt der "große Sport" so auffallend oft seinen Traditionsorten treu, obwohl diese aus wirtschaftlicher bzw. infrastruktureller Sicht einen Standortnachteil aufweisen? Die Seele der Formel 1 liegt auf dem völlig überholten Stadtkurs von Monacco; die Krönung des Radsports erfolgt im "Niemandsland" auf der Alpe du Huez und nicht praktischerweise in Grenoble oder Val d' Isere; das Spektakel des Pferdesports findet beim Galopprennen St. Leger in Doncaster statt und nicht in London oder Manchester. Warum findet das Millionenspektakel Vierschanzentournee in den Orten Garmisch und Oberstdorf und nicht schon längst in der Metropole München statt? In den Klassikern lebt der Wunsch nach Ewigkeit. Borussia ist auch ein Klassiker und könnte - richtig angepackt - ein Juwel im Marketing großer Unternehmen sein, die auf die Tradition ihrer Marke aufmerksam machen möchten (Beispiele: Reinheitsgebot des Bieres; Traditionelle Rezeptionen (Lebensmittel, Medizin); Traditionelle Werte (Versicherungen, Finanzbranche generell, Dienstleistungssektor).
Und mal ganz am Rande: Die Eurokrise schlägt auf die großen deutschen Unternehmen nun wirklich nicht negativ zurück. Da kannst Du hinschauen, wohin Du willst, ob auf die Bilanzen der börsennotierten Unternehmen (die Nettogewinne der Dax-Unternehmen waren summiert nie zuvor so hoch wie zur Zeit) oder auf die rekordniedrige Arbeitslosenzahl in Deutschland. Diese Krise trifft Deutschland nun wahrlich nur indirekt, indem wir mit den Früchten unseres Konjunkturhochs die dunklen Löcher der Eurozone stopfen sollen. das führt hier natürlich ins OT-Nirvana...
11.10.2012 - 07:49 Uhr
Ich denke man muss grundsätzlich die Trainer-Frage mal relativieren.
Die Favre-Ära und die Zeit der Wunder fallen zeitlich ineinander und das er einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung letzten 1 1/2 Jahre hat, dass ist ja unbestritten.
Aber er ist auch ein selbstdarstellender Trainer, der gerne recht hat und seine Tiefstapelei ist dafür die Einstiegsdroge. Wenn Spiele verloren gehen oder wir mit einem glücklichen Punkt nach Hause gehen, dann hat er recht. Wenn gewonnen wird nörgelt er kritisch und tut gradezu überrascht das wir drei Punkte haben; sieht viel Positives aber eben auch eine Menge "Arbeit, Arbeit, Arbeit..."
Die erklärt auch, dass er eine vermeidliche Distanz zum Kader und insbesondere zur den Transfers aufgebaut hat. Wenn er sagt "das waren meine geforderten Transfers", dann hat er in der jetzigen Zeit reichlich Wind im Nacken. Also redet er lieber über die verlorene Qualität als über die Möglichkeiten des neuen Kaders.
Ich bin auch der Meinung, dass wir mit Reus, Dante und Co. ebenfalls eine schwere Situation haben würden. Das Ende der letzten Saison war ja nun nicht wirklich überragend und ich bin pers. eher überrascht, dass es noch zu Platz 4 gereicht hat.
Um es kurz zu machen. Favre ist sicher ein guter Trainer aber ist auch kein Gott.
Auch er und sein Ruf haben davon profitiert, dass die Mannschaft im letzten Jahr einen "Ergebnis-Lauf" und zT sehr auffällige Spieler hatte die sehr viele Erinnerungen an die guten Jahre reanimiert hat. Neben den zurecht gefeierten Fußballfesten gab es aber auch nicht wenige Spiele, die man bei gleicher Leistung auch gerne mal verliert.
Es liegt jetzt an ihm, das Personal des Vereins in die Leistungskonstanz zu führen und zu entwickeln. Im Moment schwebt über ihm noch der Makel der zweiten Saison in Berlin und er pers. schlägt erneut in die gleiche Kerbe wie damals.
Klar sollte sein: Er selbst ist kein Trainer der in einer wirklich relevanten Liga etwas gerissen hat.
2 X Überraschnungsvierter und eine Trennung mit üblem Nachgeschmack. Der Nichtabstieg ist m.E. vergleichbar mit dem Europameisterschaftstitel von Griechenland.... Geht nicht und ist trotzdem passiert- obwohl ich auch hier seinen Einfluss nicht schmälern will.
Da Ganze jeweils mit einer Mannschaft die in dem jeweiligen Jahr echt am Limit und - wie auch immer - darüber gespielt hat, die auch nicht von ihm zusammengestellt wurde...
Für ihn gilt das was für die Borussia gilt. Konstanz zeigen und in kleinen Schritten ins ruhige, etablierte Fahrwasser der Liga, gerne auch mal mit Blick nach oben.
Er hat eine recht junge Mannschaft in den Händen die jede Menge Potential hat.
Die Favre-Ära und die Zeit der Wunder fallen zeitlich ineinander und das er einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung letzten 1 1/2 Jahre hat, dass ist ja unbestritten.
Aber er ist auch ein selbstdarstellender Trainer, der gerne recht hat und seine Tiefstapelei ist dafür die Einstiegsdroge. Wenn Spiele verloren gehen oder wir mit einem glücklichen Punkt nach Hause gehen, dann hat er recht. Wenn gewonnen wird nörgelt er kritisch und tut gradezu überrascht das wir drei Punkte haben; sieht viel Positives aber eben auch eine Menge "Arbeit, Arbeit, Arbeit..."
Die erklärt auch, dass er eine vermeidliche Distanz zum Kader und insbesondere zur den Transfers aufgebaut hat. Wenn er sagt "das waren meine geforderten Transfers", dann hat er in der jetzigen Zeit reichlich Wind im Nacken. Also redet er lieber über die verlorene Qualität als über die Möglichkeiten des neuen Kaders.
Ich bin auch der Meinung, dass wir mit Reus, Dante und Co. ebenfalls eine schwere Situation haben würden. Das Ende der letzten Saison war ja nun nicht wirklich überragend und ich bin pers. eher überrascht, dass es noch zu Platz 4 gereicht hat.
Um es kurz zu machen. Favre ist sicher ein guter Trainer aber ist auch kein Gott.
Auch er und sein Ruf haben davon profitiert, dass die Mannschaft im letzten Jahr einen "Ergebnis-Lauf" und zT sehr auffällige Spieler hatte die sehr viele Erinnerungen an die guten Jahre reanimiert hat. Neben den zurecht gefeierten Fußballfesten gab es aber auch nicht wenige Spiele, die man bei gleicher Leistung auch gerne mal verliert.
Es liegt jetzt an ihm, das Personal des Vereins in die Leistungskonstanz zu führen und zu entwickeln. Im Moment schwebt über ihm noch der Makel der zweiten Saison in Berlin und er pers. schlägt erneut in die gleiche Kerbe wie damals.
Klar sollte sein: Er selbst ist kein Trainer der in einer wirklich relevanten Liga etwas gerissen hat.
2 X Überraschnungsvierter und eine Trennung mit üblem Nachgeschmack. Der Nichtabstieg ist m.E. vergleichbar mit dem Europameisterschaftstitel von Griechenland.... Geht nicht und ist trotzdem passiert- obwohl ich auch hier seinen Einfluss nicht schmälern will.
Da Ganze jeweils mit einer Mannschaft die in dem jeweiligen Jahr echt am Limit und - wie auch immer - darüber gespielt hat, die auch nicht von ihm zusammengestellt wurde...
Für ihn gilt das was für die Borussia gilt. Konstanz zeigen und in kleinen Schritten ins ruhige, etablierte Fahrwasser der Liga, gerne auch mal mit Blick nach oben.
Er hat eine recht junge Mannschaft in den Händen die jede Menge Potential hat.
12.10.2012 - 08:25 Uhr
Ob denn nun noch jemand kommt oder nicht - das spielt frühestens in 2 1/2 Monaten eine Rolle.
Der wie auch immer entstandene aktuelle Kader ist m.E. stark genug - zwar keine dominierende - aber zumindest eine gute Rolle in der Liga zu spielen.
Die aktuelle Leistung der Mannschaft hat m.E. nix mit seiner grundsätzlichen Leistungsstärke zu tun.
Das zT vogelwilde Auftreten, individuelle zt. hanebüchene handwerkliche Fehler bei der Ballannahme und beim Zuspiel werden durch eine Neuverpflichtung auch nicht abgestellt.
Grundsätzlich hat die Mannschaft auch kein Motivations- oder Konditionsproblem.
Ich glaube wir wurden im Ligastart "kalt erwischt" weil unterschwellig einfach ein gewisses, gefährliches und falsches Selbstverständnis auf dem Platz entstanden ist.
Wir hatten in der letzten Saison, dass ballsichere Stafetten, geschmeidige Zuspiele und Zweikampfgewinne fast zum Selbstläufer geworden sind und das lag nicht nur an MR.
Alles schien immer irgendwie geglückt und lief fast automatisch.
Man erinnere sich nur an die fast überheblichen Jubelarien beim letzten Auswärtssieg in Kaiserslautern ("die Geburtstagsfeier" auf dem Platz.....).
Man hat m.E. schon während der Vorbereitung und auch beim Auftakt in Aachen und gegen Hoffenheim die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Frei nach der Devise "mal locker durchs Mittelfeld",
"vorne geht immer was" und "hinten brennt schon nix an" stürzte sich die jetzt "hoch stehende Mannschaft" - man will ja dominanter Auftreten ins Getümmel als wenn es kein "Morgen" mehr gibt.
Auch wenn Favre sicher gewarnt hat. Die Mannschaft wirkte auf mich einfach zu unerschrocken und die grundsätzlich spielstarken Neuzugänge haben m.E. ihr übriges dazu beigetragen. ("Siegermentalität")
Favre hätte m.E. hier viel früher reinschlagen müssen und die Grundmanifeste des Fußballs (auch durch personelle Veränderungen - wie jetzt geschehen) einbauen müssen.
Wir wären auch mit Reus, Dante & Co. keine Mannschaft geworden, die dominiert. DAS haben wir insbesondre in der Rückrunde bei tief stehenden Gegner gesehen. Dazu muss ich auf jeder Position überdurchschnittliche Spieler haben - die haben wir aber nicht.
Gott sei Dank hat Favre das nun (vermeidlich) korrigiert.
Aber auch in anderer Richtung ist Favre aus meiner Sicht gefordert. Man muss als Trainer zwar nicht ständig selbstbewusst auf die Kacke hauen, aber ich muss die eigene Mannschaft auch nicht ständig klein- und den Gegner unendlich stark reden.
Und daher kommt ggf. auch die fehlende Siegermentalität die seit ein paar Tagen hier so diskutiert wird. Ich wünsche mir von Favre manchmal ein wenig mehr "Kloppo", der weiß und vermittelt was seine Mannschaft kann. Klopp hat das bereits in Mainz vermittelt, also mit einem Team dass mit
Gladbach auf so was wie Augenhöhe steht. (Jetzt bitte nicht gleich über mich herfallen, ihr wisst hoffentlich wie ich das meine....)
Ihm war klar, dass seine Mannschaft nicht unfehlbar und perfekt war. Aber er hat sich hingestellt an eigene Stärken appelliert und Chancen vermittelt.
Favre geht hier grundsätzlich anders vor und ich glaube dass diese Mentalität auch dazu beiträgt, dass wir so viele hängende Köpfe, verzweifelte "Antiaktionen" und Zusammenbrüche erleben.
Man schaue sich nur unsere Gegentorquote an.
Ich bin der Überzeugen das EIN Schlüssel zur Konstanz insbesondere in der mentalen Ausrichtung liegt und hier muss Favre aus meiner Sicht, bei aller taktischen und technischen und analytischen Finesse die er unzweifelhaft besitzt der Mannschaft helfen. Rein taktisches Dozieren ist hier nur die halbe Wahrheit.
Siege beginnen im Kopf und beim Glauben an die eigene Stärke!
Der wie auch immer entstandene aktuelle Kader ist m.E. stark genug - zwar keine dominierende - aber zumindest eine gute Rolle in der Liga zu spielen.
Die aktuelle Leistung der Mannschaft hat m.E. nix mit seiner grundsätzlichen Leistungsstärke zu tun.
Das zT vogelwilde Auftreten, individuelle zt. hanebüchene handwerkliche Fehler bei der Ballannahme und beim Zuspiel werden durch eine Neuverpflichtung auch nicht abgestellt.
Grundsätzlich hat die Mannschaft auch kein Motivations- oder Konditionsproblem.
Ich glaube wir wurden im Ligastart "kalt erwischt" weil unterschwellig einfach ein gewisses, gefährliches und falsches Selbstverständnis auf dem Platz entstanden ist.
Wir hatten in der letzten Saison, dass ballsichere Stafetten, geschmeidige Zuspiele und Zweikampfgewinne fast zum Selbstläufer geworden sind und das lag nicht nur an MR.
Alles schien immer irgendwie geglückt und lief fast automatisch.
Man erinnere sich nur an die fast überheblichen Jubelarien beim letzten Auswärtssieg in Kaiserslautern ("die Geburtstagsfeier" auf dem Platz.....).
Man hat m.E. schon während der Vorbereitung und auch beim Auftakt in Aachen und gegen Hoffenheim die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Frei nach der Devise "mal locker durchs Mittelfeld",
"vorne geht immer was" und "hinten brennt schon nix an" stürzte sich die jetzt "hoch stehende Mannschaft" - man will ja dominanter Auftreten ins Getümmel als wenn es kein "Morgen" mehr gibt.
Auch wenn Favre sicher gewarnt hat. Die Mannschaft wirkte auf mich einfach zu unerschrocken und die grundsätzlich spielstarken Neuzugänge haben m.E. ihr übriges dazu beigetragen. ("Siegermentalität")
Favre hätte m.E. hier viel früher reinschlagen müssen und die Grundmanifeste des Fußballs (auch durch personelle Veränderungen - wie jetzt geschehen) einbauen müssen.
Wir wären auch mit Reus, Dante & Co. keine Mannschaft geworden, die dominiert. DAS haben wir insbesondre in der Rückrunde bei tief stehenden Gegner gesehen. Dazu muss ich auf jeder Position überdurchschnittliche Spieler haben - die haben wir aber nicht.
Gott sei Dank hat Favre das nun (vermeidlich) korrigiert.
Aber auch in anderer Richtung ist Favre aus meiner Sicht gefordert. Man muss als Trainer zwar nicht ständig selbstbewusst auf die Kacke hauen, aber ich muss die eigene Mannschaft auch nicht ständig klein- und den Gegner unendlich stark reden.
Und daher kommt ggf. auch die fehlende Siegermentalität die seit ein paar Tagen hier so diskutiert wird. Ich wünsche mir von Favre manchmal ein wenig mehr "Kloppo", der weiß und vermittelt was seine Mannschaft kann. Klopp hat das bereits in Mainz vermittelt, also mit einem Team dass mit
Gladbach auf so was wie Augenhöhe steht. (Jetzt bitte nicht gleich über mich herfallen, ihr wisst hoffentlich wie ich das meine....)
Ihm war klar, dass seine Mannschaft nicht unfehlbar und perfekt war. Aber er hat sich hingestellt an eigene Stärken appelliert und Chancen vermittelt.
Favre geht hier grundsätzlich anders vor und ich glaube dass diese Mentalität auch dazu beiträgt, dass wir so viele hängende Köpfe, verzweifelte "Antiaktionen" und Zusammenbrüche erleben.
Man schaue sich nur unsere Gegentorquote an.
Ich bin der Überzeugen das EIN Schlüssel zur Konstanz insbesondere in der mentalen Ausrichtung liegt und hier muss Favre aus meiner Sicht, bei aller taktischen und technischen und analytischen Finesse die er unzweifelhaft besitzt der Mannschaft helfen. Rein taktisches Dozieren ist hier nur die halbe Wahrheit.
Siege beginnen im Kopf und beim Glauben an die eigene Stärke!
19.10.2012 - 08:05 Uhr
Moin zusammen.
Also ich bin mit dem Thema recht schnell durch.
Es ist völlig wurscht wann welche Verhandlung, mit wem wie auch immer, mit wessen Wissen gestartet wurde.
Seit Januar dJ hatte die Borussia (ich denke mal bis auf Dante) Planungssicherheit was die
relevanten Abgänge angeht.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Gladbacher Führung einen Spieler verpflichtet ohne dies vorher mit einem der wichtigsten leitenden Angestellten (=Trainer) abzustimmen. Mit Sicherheit gab es eine Vorschlagsliste und aus der Gemengelage die
was mit "Finanzierbar" / "Spieler hat überhaupt Interesse" / usw. usw. ist es nun dieser Kader geworden. Hier geht es für alle Beteiligten nicht um Kompromisse sondern um "Machbar im Rahmen einer Wunschliste". Fertig und aus.
Seit Berliner Zeit haftet Favre ja der "Vorwurf" an, er könne sich bei Transfers nicht so wirklich entscheiden (D.Hoeness hat mal so was in der Art gesagt, glaube ich). Und das ist auch verständlich. Ein Perfektionist wie Favre sucht wahrscheinlich immer nach dem Haar in der Suppe und ist nie zufrieden.
Aber auch das ist eigentlich egal. Ein vernünftiger Trainer schafft auch den taktischen Kompromiss zwischen seinem Idealbild von Fußball und dem was ein Kader hergibt.
Das er das kann hat Favre in der vorletzten Saison ja bewiesen. Da hatte er mit der Kaderzusammenstellung überhaupt nix zu tun und hat doch nun wirklich was daraus gemacht.
Ohne wieder in meiner Vorwurfsarie zu ersticken. Ich glaube er ist nach wie vor noch ein wenig verbrannt aus seiner Berliner Zeit. Da ging er auch auf gewisse Distanz zum Kader, hat rumgnölt, dass ihm die Mannschaftsachse verkauft wurde und kein gleichwertiger Ersatz gefunden wurde (damals manglns Kohle, was er aber vor der Saison wußte...)
Aber es ist nun mal so, dass eben nicht so einfach ist ,ein Erfolgsrezept 1:1 auf Anhieb zu wiederholen. Egal wie viel Geld ausgegeben wird bzw. ausgegeben werden kann. Jeder Transfer hat irgendwie was von Wundertüte. Bei einigen Spielern ist das Risiko geringer. Bei manchen ist es nicht absehbar und das hängt von zig Einflussfaktoren ab. Selbst wenn die Spielertypen im Rahmen des finanzierbaren "ersetzt" worden wären. Es ist wie beim Kochen: wenn ich die gleichen Zutaten nach dem gleichen Rezept verarbeite. Das Essen schmeckt immer ein wenig anders.
Im Fußball erst recht, weil ja auch der Gegner sich verändert und entwickelt.
Erfolg hängt eben nicht nur von der eigenen Leistung ab sondern auch von der Schwäche und den Fehlern der Gegner. Und unsere Gegner haben bisher in den Spielen gegen uns relativ wenig Fehler gemacht - wir schon - und das gilt es abzustellen.
Ich sehe es echt sportlich: Favre hat die Gelegenheit zu beweisen, dass er ein nachhaltiger Bundesligatrainer ist. Der Kader ist nicht so übel, der Verein ist grundsätzlich geduldig und die Erwartungshaltung moderat.
Er selbst hat viel zulange die "Vorwärtsverteidigung" gesucht und hat unnötig lange die Abgänge öffentlich angeführt. Das ging mir auf die Nerven und ist nicht grade das richtige Signal an den aktuellen Kader (.... auch wenn manche glaube, er wollte damit die Mannschaft vor einer falschen Erwartungshaltung schützen). Für mich geht so was nach hinten los, da ich an das Prinzip "Vertrauen ist die Basis für eigenverantwortliches Handeln" glaube.
Der Appell an die eigene Stärke und die Motivation daraus das Beste zu versuchen ist die Basis von Erfolg.
Ich denke mal, er bekommt das hin.
Also ich bin mit dem Thema recht schnell durch.
Es ist völlig wurscht wann welche Verhandlung, mit wem wie auch immer, mit wessen Wissen gestartet wurde.
Seit Januar dJ hatte die Borussia (ich denke mal bis auf Dante) Planungssicherheit was die
relevanten Abgänge angeht.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Gladbacher Führung einen Spieler verpflichtet ohne dies vorher mit einem der wichtigsten leitenden Angestellten (=Trainer) abzustimmen. Mit Sicherheit gab es eine Vorschlagsliste und aus der Gemengelage die
was mit "Finanzierbar" / "Spieler hat überhaupt Interesse" / usw. usw. ist es nun dieser Kader geworden. Hier geht es für alle Beteiligten nicht um Kompromisse sondern um "Machbar im Rahmen einer Wunschliste". Fertig und aus.
Seit Berliner Zeit haftet Favre ja der "Vorwurf" an, er könne sich bei Transfers nicht so wirklich entscheiden (D.Hoeness hat mal so was in der Art gesagt, glaube ich). Und das ist auch verständlich. Ein Perfektionist wie Favre sucht wahrscheinlich immer nach dem Haar in der Suppe und ist nie zufrieden.
Aber auch das ist eigentlich egal. Ein vernünftiger Trainer schafft auch den taktischen Kompromiss zwischen seinem Idealbild von Fußball und dem was ein Kader hergibt.
Das er das kann hat Favre in der vorletzten Saison ja bewiesen. Da hatte er mit der Kaderzusammenstellung überhaupt nix zu tun und hat doch nun wirklich was daraus gemacht.
Ohne wieder in meiner Vorwurfsarie zu ersticken. Ich glaube er ist nach wie vor noch ein wenig verbrannt aus seiner Berliner Zeit. Da ging er auch auf gewisse Distanz zum Kader, hat rumgnölt, dass ihm die Mannschaftsachse verkauft wurde und kein gleichwertiger Ersatz gefunden wurde (damals manglns Kohle, was er aber vor der Saison wußte...)
Aber es ist nun mal so, dass eben nicht so einfach ist ,ein Erfolgsrezept 1:1 auf Anhieb zu wiederholen. Egal wie viel Geld ausgegeben wird bzw. ausgegeben werden kann. Jeder Transfer hat irgendwie was von Wundertüte. Bei einigen Spielern ist das Risiko geringer. Bei manchen ist es nicht absehbar und das hängt von zig Einflussfaktoren ab. Selbst wenn die Spielertypen im Rahmen des finanzierbaren "ersetzt" worden wären. Es ist wie beim Kochen: wenn ich die gleichen Zutaten nach dem gleichen Rezept verarbeite. Das Essen schmeckt immer ein wenig anders.
Im Fußball erst recht, weil ja auch der Gegner sich verändert und entwickelt.
Erfolg hängt eben nicht nur von der eigenen Leistung ab sondern auch von der Schwäche und den Fehlern der Gegner. Und unsere Gegner haben bisher in den Spielen gegen uns relativ wenig Fehler gemacht - wir schon - und das gilt es abzustellen.
Ich sehe es echt sportlich: Favre hat die Gelegenheit zu beweisen, dass er ein nachhaltiger Bundesligatrainer ist. Der Kader ist nicht so übel, der Verein ist grundsätzlich geduldig und die Erwartungshaltung moderat.
Er selbst hat viel zulange die "Vorwärtsverteidigung" gesucht und hat unnötig lange die Abgänge öffentlich angeführt. Das ging mir auf die Nerven und ist nicht grade das richtige Signal an den aktuellen Kader (.... auch wenn manche glaube, er wollte damit die Mannschaft vor einer falschen Erwartungshaltung schützen). Für mich geht so was nach hinten los, da ich an das Prinzip "Vertrauen ist die Basis für eigenverantwortliches Handeln" glaube.
Der Appell an die eigene Stärke und die Motivation daraus das Beste zu versuchen ist die Basis von Erfolg.
Ich denke mal, er bekommt das hin.
19.10.2012 - 12:17 Uhr
Zitat von Snellius:
Zitat von Kleff:
Darf ich also festhalten, dass einige hier der Meinung sind, Favre hat gelogen?
Spielst Du hierauf an?
Zitat
...Lucien Favre, sind Sie glücklich über ihren Zugang Luuk de Jong?
Lucien Favre: Ich kann nicht viel über ihn reden. Es ist zu früh, was zu sagen. Er hat erst wenige Male trainiert.
Aber Sie haben doch sicher einige Videos geschaut?
Favre: Nein, ein, zwei Spiele.
Sie sind aber doch beteiligt an der Auswahl der Spieler?
Favre: Als Trainer hast du für viele Dinge gar keine Zeit mehr. Ich vertraue Max Eberl und unseren Scouts.
Steht für mich nicht wirklich im Widerspruch.
Um nochmal auf diesen Part eines Interviews zu kommen:
Weiß nicht ob man bei Favre alles eins zu eins verstehen muss oder auch mal zwischen den Zeilen lesen sollte. Nehmen wir mal die Fragen und Antworten als eigenständige Punkte:
Zitat
...Lucien Favre, sind Sie glücklich über ihren Zugang Luuk de Jong?
Lucien Favre: Ich kann nicht viel über ihn reden. Es ist zu früh, was zu sagen. Er hat erst wenige Male trainiert.
Ich will dir jetzt keine Worte in den Mund legen Kleff, bitte korrigier mich, wenn ich dich falsch interpretiere.
Du meinst daraus zu lesen: Favre kann über de Jong nichts sagen und ist über den Zugang nicht glücklich, weil er nicht seinen Vorstellungen entspricht.
Ich meine daraus zu lesen: Das er sich ein Fazit über de Jong nicht nach ein paar Trainingseinheiten bilden kann, und lieber erst die Saison abwarten will, um zu sehen, wie er sich entwickelt, um dann ein abschließendes Urteil über seine Gemütslage zu fällen (Ob er sich freuen soll über den Transfer von de Jong (glücklich), oder halt nicht (unglücklich))
Zitat
...Aber Sie haben doch sicher einige Videos geschaut?
Favre: Nein, ein, zwei Spiele.
Du meinst daraus zu lesen: Favre kennt de Jong nur über DVD/Video.
Ich meine daraus zu lesen: Das er sich de Jong bei 2 ganzen Spielen (vielleicht sogar im Stadion in Enschede) angeschaut hat, und sich über den Stürmer persönlich informiert. Die Geschichte mit den Videos wurde doch von den Medienfritzen hochgebauscht, weil Favre irgendwann mal erwähnt hat, das man bei Arsen Wenger 50 mal einen Spieler auf Video anschaut, bevor man ihn verpflichtet. Ich habe damals schon gedacht, dass er sich umfassend über Spieler informieren will. Aber er hat auch gesagt und das schon vor der nächsten Aussage in diesem Interview, dass ein Trainer nicht mehr die Zeit hat, sich über den gesamten Spielermarkt zu informieren und er deshalb...
Zitat
...Sie sind aber doch beteiligt an der Auswahl der Spieler?
Favre: Als Trainer hast du für viele Dinge gar keine Zeit mehr. Ich vertraue Max Eberl und unseren Scouts.
Ich meine daraus zu lesen: ... sich lieber mit dem Training (seinem eigentlichen Job) und nicht mit dem Scouting befassen will.
Wo hingegen, du meinst daraus zu lesen: de Jong kam von Eberl und Favre musste widerwillig abnicken.
Ich will dich ja nicht vom Gegenteil überzeugen, aber man kann doch bei IV, bei denen wir vielleicht nicht dabei waren, um die Mimik und Gestik von Favre zu erkennen bei diesen Sätzen, einfach Sachen als Fakten darstellen.
Deine Meinung ist für dich richtig. Das stell ich nicht in Abrede, aber ich will Favre nicht als Lügner hinstellen. Ich habe halt nur eine andere Meinung zu den Dingen.
Wenn wir uns auf zwei Sachen einigen könnten, dann wäre der Diskussion vielleicht weitergeholfen (ähnlich wie bei Eberl gestern):
1. Favre wusste von de Jong und
2. Favres Interviews sind schwer zu interpretieren :D .
MFG
KCCT
Zitat von Kleff:
Darf ich also festhalten, dass einige hier der Meinung sind, Favre hat gelogen?
Spielst Du hierauf an?
Zitat
...Lucien Favre, sind Sie glücklich über ihren Zugang Luuk de Jong?
Lucien Favre: Ich kann nicht viel über ihn reden. Es ist zu früh, was zu sagen. Er hat erst wenige Male trainiert.
Aber Sie haben doch sicher einige Videos geschaut?
Favre: Nein, ein, zwei Spiele.
Sie sind aber doch beteiligt an der Auswahl der Spieler?
Favre: Als Trainer hast du für viele Dinge gar keine Zeit mehr. Ich vertraue Max Eberl und unseren Scouts.
Steht für mich nicht wirklich im Widerspruch.
Um nochmal auf diesen Part eines Interviews zu kommen:
Weiß nicht ob man bei Favre alles eins zu eins verstehen muss oder auch mal zwischen den Zeilen lesen sollte. Nehmen wir mal die Fragen und Antworten als eigenständige Punkte:
Zitat
...Lucien Favre, sind Sie glücklich über ihren Zugang Luuk de Jong?
Lucien Favre: Ich kann nicht viel über ihn reden. Es ist zu früh, was zu sagen. Er hat erst wenige Male trainiert.
Ich will dir jetzt keine Worte in den Mund legen Kleff, bitte korrigier mich, wenn ich dich falsch interpretiere.
Du meinst daraus zu lesen: Favre kann über de Jong nichts sagen und ist über den Zugang nicht glücklich, weil er nicht seinen Vorstellungen entspricht.
Ich meine daraus zu lesen: Das er sich ein Fazit über de Jong nicht nach ein paar Trainingseinheiten bilden kann, und lieber erst die Saison abwarten will, um zu sehen, wie er sich entwickelt, um dann ein abschließendes Urteil über seine Gemütslage zu fällen (Ob er sich freuen soll über den Transfer von de Jong (glücklich), oder halt nicht (unglücklich))
Zitat
...Aber Sie haben doch sicher einige Videos geschaut?
Favre: Nein, ein, zwei Spiele.
Du meinst daraus zu lesen: Favre kennt de Jong nur über DVD/Video.
Ich meine daraus zu lesen: Das er sich de Jong bei 2 ganzen Spielen (vielleicht sogar im Stadion in Enschede) angeschaut hat, und sich über den Stürmer persönlich informiert. Die Geschichte mit den Videos wurde doch von den Medienfritzen hochgebauscht, weil Favre irgendwann mal erwähnt hat, das man bei Arsen Wenger 50 mal einen Spieler auf Video anschaut, bevor man ihn verpflichtet. Ich habe damals schon gedacht, dass er sich umfassend über Spieler informieren will. Aber er hat auch gesagt und das schon vor der nächsten Aussage in diesem Interview, dass ein Trainer nicht mehr die Zeit hat, sich über den gesamten Spielermarkt zu informieren und er deshalb...
Zitat
...Sie sind aber doch beteiligt an der Auswahl der Spieler?
Favre: Als Trainer hast du für viele Dinge gar keine Zeit mehr. Ich vertraue Max Eberl und unseren Scouts.
Ich meine daraus zu lesen: ... sich lieber mit dem Training (seinem eigentlichen Job) und nicht mit dem Scouting befassen will.
Wo hingegen, du meinst daraus zu lesen: de Jong kam von Eberl und Favre musste widerwillig abnicken.
Ich will dich ja nicht vom Gegenteil überzeugen, aber man kann doch bei IV, bei denen wir vielleicht nicht dabei waren, um die Mimik und Gestik von Favre zu erkennen bei diesen Sätzen, einfach Sachen als Fakten darstellen.
Deine Meinung ist für dich richtig. Das stell ich nicht in Abrede, aber ich will Favre nicht als Lügner hinstellen. Ich habe halt nur eine andere Meinung zu den Dingen.
Wenn wir uns auf zwei Sachen einigen könnten, dann wäre der Diskussion vielleicht weitergeholfen (ähnlich wie bei Eberl gestern):
1. Favre wusste von de Jong und
2. Favres Interviews sind schwer zu interpretieren :D .
MFG
KCCT
19.10.2012 - 13:56 Uhr
Zitat von vanlent:
@Kripsmann
Wenn man die gleiche Situation schon mal erlebt hat, dann weiß man, was auf einen zukommt.
Favre hat das was wir erlebt haben, vorhergesagt.
Wenn die Leistung der Spieler sooo vom Wort des Trainers abhängig wären, dann müßte die ganze Zunft sofort einen Rethorikkurs belegen.
Ganz ehrlich gesagt, gebe ich der Psychologie hier 5% an der (hoffentlich zurückliegenden) Krise.
Das feine eingespielte Getriebe ist wirklich zu empfindlich gestört worden, als dass Favre das mit Psychotricks hätte erfogreich kaschieren können.
Im Prinzip bin ich aber deiner Meinung.
Spieler und Trainer bekomen auch Retorikurs und allen wird das Verhalten "vor Kamera und Mikro" beigebogen. Aber darum geht es mir nicht. Deshalb darf ja auch nicht unbedingt jeder immer vor die Kamera.
Aber um auf den Kern zu kommen: Die Psyche ist ein Sachen Leistungsbereitschaft ( damit meine ich nicht Motivation sondern die Haltung und die Zuversicht mit der ein Sportler aggiert)
- wie im "normalen Leben" auch, nicht zu verachten.
Es ist schon ein Unterschied ob ich sage "Oh Gott, ich habe so wichtige Mitarbeiter verloren - ein gutes Abschneiden ist nahezu unmöglch" (ich übertreibe jetzt sprachlich mal, aber so war es eigentlich ja auch zu lesen) oder ob ich mich hinstelle und sage: "Wir haben zwar Leistungsträger der vergangenen Saison verloren, aber wir haben international erfahrene Leute bekommen, ein Großteil des Kaders ist noch da, es wird ein wenig Zeit brauchen aber wir haben die Chance eine gute Saison zu spielen"
Und es reicht m.E. auch aus, wenn ich das einmal bei der ersten PK so sage. Und anschließend sollte es auch gut sein. Aber nein: In unserem Fall hat Herr Favre während der gesammten Vorbreitung und bis vor kurzem nach dem Ligastart nicht aufgehört seine abhandengekommene Mittelachse zu vermissen.
Was sagt das aus: die Neuankömmlinge fühlen sich bestimmt "super" wenn sie wochenlang ihre Vorgänger vor die Nase gehalten bekommen und die "Hinterbliebenen" erfahren auch nur, dass der Aufschwung eigentlich nur drei Personen zu verdanken war. Na, schönen Dank in Richtung Teamgeist, Integration und manschaftlicher Geschlossenheit.
Kein Wunder, dass hier - nachdem die ja erwarteten Anpassungsschwierigkeiten leider auch durch Niederlagen und grottenschlechte Spiele wahr wurden - mehr von Problemen hinter den Kulissen zu lesen war als über sportliche Maßnahmen wie wir den Kahn wieder flott bekommen.
Ich hoffe sehr dass die Länderspielpause genutzt wurde um an alle Themen mal einen Haken zu machen.
Es macht keinen Sinn Eberl für Vertäge, AK's und schiefgelaufene Verpflichtungen anzuprangern.
Es macht keinen Sinn Reus und Co. hinter zu weinen.
Es macht keinen Sinn zu Hinterfragen, wer - wann - wie in Transfergeschäfte eingebunden war oder sein wollte.
Wie sagt man im Rheinland: et' is' wie et is' und für die Vergangheit kann sich keiner was kaufen.
Wenn hier jeder seinen Job macht, dann müssen erst mal Gegner kommen, die uns obligatorsch schlagen können. Und DAS muss Favre der Mannschaft eintrichtern. Spielen, rennen, kämpfen können alle. Taktische Finesse, Zauberfußball und- feste können warten. Man kann auch mit "weinger" Punkte holen und die Fans begeistern. Weil: selbst mit Reus und Co gab es doch überwiegend "Punkte über Hausmannskost" und zum Teil auch mit einer gehörigen Portion Glück.
So- jetzt auf nach Bremen und die nächsten Punkte holen!!
Es macht keinen Sinn
@Kripsmann
Wenn man die gleiche Situation schon mal erlebt hat, dann weiß man, was auf einen zukommt.
Favre hat das was wir erlebt haben, vorhergesagt.
Wenn die Leistung der Spieler sooo vom Wort des Trainers abhängig wären, dann müßte die ganze Zunft sofort einen Rethorikkurs belegen.
Ganz ehrlich gesagt, gebe ich der Psychologie hier 5% an der (hoffentlich zurückliegenden) Krise.
Das feine eingespielte Getriebe ist wirklich zu empfindlich gestört worden, als dass Favre das mit Psychotricks hätte erfogreich kaschieren können.
Im Prinzip bin ich aber deiner Meinung.
Spieler und Trainer bekomen auch Retorikurs und allen wird das Verhalten "vor Kamera und Mikro" beigebogen. Aber darum geht es mir nicht. Deshalb darf ja auch nicht unbedingt jeder immer vor die Kamera.
Aber um auf den Kern zu kommen: Die Psyche ist ein Sachen Leistungsbereitschaft ( damit meine ich nicht Motivation sondern die Haltung und die Zuversicht mit der ein Sportler aggiert)
- wie im "normalen Leben" auch, nicht zu verachten.
Es ist schon ein Unterschied ob ich sage "Oh Gott, ich habe so wichtige Mitarbeiter verloren - ein gutes Abschneiden ist nahezu unmöglch" (ich übertreibe jetzt sprachlich mal, aber so war es eigentlich ja auch zu lesen) oder ob ich mich hinstelle und sage: "Wir haben zwar Leistungsträger der vergangenen Saison verloren, aber wir haben international erfahrene Leute bekommen, ein Großteil des Kaders ist noch da, es wird ein wenig Zeit brauchen aber wir haben die Chance eine gute Saison zu spielen"
Und es reicht m.E. auch aus, wenn ich das einmal bei der ersten PK so sage. Und anschließend sollte es auch gut sein. Aber nein: In unserem Fall hat Herr Favre während der gesammten Vorbreitung und bis vor kurzem nach dem Ligastart nicht aufgehört seine abhandengekommene Mittelachse zu vermissen.
Was sagt das aus: die Neuankömmlinge fühlen sich bestimmt "super" wenn sie wochenlang ihre Vorgänger vor die Nase gehalten bekommen und die "Hinterbliebenen" erfahren auch nur, dass der Aufschwung eigentlich nur drei Personen zu verdanken war. Na, schönen Dank in Richtung Teamgeist, Integration und manschaftlicher Geschlossenheit.
Kein Wunder, dass hier - nachdem die ja erwarteten Anpassungsschwierigkeiten leider auch durch Niederlagen und grottenschlechte Spiele wahr wurden - mehr von Problemen hinter den Kulissen zu lesen war als über sportliche Maßnahmen wie wir den Kahn wieder flott bekommen.
Ich hoffe sehr dass die Länderspielpause genutzt wurde um an alle Themen mal einen Haken zu machen.
Es macht keinen Sinn Eberl für Vertäge, AK's und schiefgelaufene Verpflichtungen anzuprangern.
Es macht keinen Sinn Reus und Co. hinter zu weinen.
Es macht keinen Sinn zu Hinterfragen, wer - wann - wie in Transfergeschäfte eingebunden war oder sein wollte.
Wie sagt man im Rheinland: et' is' wie et is' und für die Vergangheit kann sich keiner was kaufen.
Wenn hier jeder seinen Job macht, dann müssen erst mal Gegner kommen, die uns obligatorsch schlagen können. Und DAS muss Favre der Mannschaft eintrichtern. Spielen, rennen, kämpfen können alle. Taktische Finesse, Zauberfußball und- feste können warten. Man kann auch mit "weinger" Punkte holen und die Fans begeistern. Weil: selbst mit Reus und Co gab es doch überwiegend "Punkte über Hausmannskost" und zum Teil auch mit einer gehörigen Portion Glück.
So- jetzt auf nach Bremen und die nächsten Punkte holen!!
Es macht keinen Sinn
20.10.2012 - 23:44 Uhr
Zitat von VfL-1900:
Zitat von zimbo5:
Zitat von KCCT12:
Gegentore nach Standards und mangelnde Fitness, gepaart mit Individuellen Fehlern der Außenverteidiger.
Kann man das nicht im Training lernen lassen, Herr Favre?
MFG
KCCT
hört, hört ! Danke
Habe schon nach dem Kiew-Hinspel gesagt, dass wir bei Standards katastrophal verteidigen. Im Raum ohne Chance gegen anlaufende Gegner was auszurichten und diese auch noch am 16er oder wie heute im 16er frei stehen zu lassen. Was wird dagegen getan: NICHTS
Wir sind allen Mannschaften läuferisch unterlegen, dadurch kommt auch spielerisch nichts. Unser Defensivverhalten findet nur schlecht statt, weil wir mehr grätschen als alles andere. Warum: Ganz einfach, fehlende Fitness, keine Spritzigkeit. Wir laufen nur hinterher. Was wird dagegen getan: NICHTS - seit Wochen keine Besserung in Sicht. Pranger ich schon seit Wochen an!
Warum spielt Xhaka ständig, ohne auch nur einmal infrage gestellt zu werden? Weil er der Wunsch- und Lieblingsspieler von Favre ist! Der Junge ist läuferisch jedem 6er unterlegen, er kommt nicht aus dem Quark, ist spielerisch und vom Kopf her kein bißchen in der Buli angekommen. Was wird dagegen unternommen: NICHTS - in 96 spielt er wieder auf der 6, Wetten!!
Für die Fitness ist einzig und allein der Trainer verantwortlich. jeder Feldspieler ist seinem gegenüber unterlegen in Sachen Fitness.
Aber das will hier kaum einer hören, denn der Heilige hat Narrenfreiheit und außerdem ist Eberl alles schuld. So spielen wir klar gegen den Abstieg, in Hannover gibts wieder mind. 4, es kommen noch Bayern und Schalke. Spielerisch und von der Fitness ist das nicht bulireif.
Und nun die entscheidende Frage: WAS WURDE EIGENTLICH IN DEN LETZTEN 4 MONATEN TRAINIERT?
Es spielen 8 Spieler der letztjährigen Mannschaft, gepaart mit 3 jungen internationalen Talenten! Und spielerisch und von der Fitness sieht es aus wie unter Frontzeck.
Also schön weiter auf eberl draufhauen, um abzulenken.
Jämmerlich!
Als wir erfolgreich waren, war es Eberl, der die Spieler geholt hat, sind wir nicht erfolgreich, ist es Favre, der nix vom Fussball versteht.. :ugly jämmerlicher...
Nein denn es liegt wohl an der Aufgabenverteilung. Eberl ist Manager und letztlich dazu da die Spieler zu verpflichten oder zu verlängern.
Favre ist der Trainer. Sein Job ist es eine Mannschaft auf den Platz zu stellen die der Anforderungen der Bundesliga genügen. Sein Job ist es die Mnnschaft fit zu machen. Sein Job ist es die Taktik und Aufstellung zu machen oder eben diese bei Bedarf anzupassen. Er muss im Spiel auch durch gezielte Auswechslungen reagieren.
Und das kreide ich ihm an. Rt reagiert nicht auf die Anforderungen. Alles bei ihm ist dasselbe System. Man weiß vorher wen er auswechselt. Meist unabhängig von Spielstand oder Leistung.
Jeder halbwegs bewanderte Fussballfan sieht das ein Hrgota noch nicht Bundesligatauglich ist. Trotzdem wird er imer und immer wieder aufgestellt oder in ausweglosen Situtioanen eingewechselt. So verbrenne ich ein Talent ehe es gezündet hat.
Ein Xhaka steht komplett neben sich. Trotzdem wird er weiter aufgestellt.
Unsere AV haben scheinbar in der letzten Saison mehr als über Ihr Leistungsvermögen gespielt und deren BU oder Ausweichspieler bekommen nicht mal eine richtige Chance.
Genau die Spielertypen die Favre fordert sind im Kader aber werden nie aufgestellt. Wieso spielen nie Mlapa/Younes ? Wieso versauern die Zimmermanns und Wendts auf Bank oder in der U23? Musste man Kachunga und Leckie abgeben? Oder Otsu der bei Olympia durchaus gezeigt hat das er die Ansätze hat die uns jetzt fehlen.
Stattdessen wird Herr Favre nicht müde der Welt weiter zu erzählen das man noch viel arbeiten muss, der Kader so nicht gut zusammen gesetzt ist, die Basics nicht beherrscht werden etc etc etc.....zumindest hat er inzwischen aufgehört den 3 Abgängen öffentlich nachzuweinen.
In der Sport Bild dieser Woche konnte man sehr gut den Vergleich zur Hertha sehen und das auch dort dieselben Sprüche kamen (ja ich weiß Situation Hertha ist nicht 1:1 vergleichbar)
Jeder fragt sich was gearbeitet wurde in der längsten Sommerpause die es je gab. Fitness? Nicht zu erkennen, Taktik? wohl weniger, Basics wie passen,stoppen und laufwege? scheinbar weit gefehlt.
Favre erscheint mir langsam wie Tanz-Peter: ein Trainer für die Rettung und nachfolgender Top-Saison. Er beherrscht aber nicht eine Mannschaft aufzubauen , umzustellen oder eben weiter zu entwickeln. Siehe letzte 12 Spiele der letzten Saison nachdem "unser" System durchschaut wurde. Schon damals konnte oder wollte er nicht reagieren sondern liess weiterhin das System spielen das er kann. Mir fehlt es an geistiger Flexibilität.
Dazu bemängele ich auch das Co-Trainerteam. Vielleict hätte man dort auch mal neue Impulse oder Reize setzen sollen. Gerade beim Torwartrainer den ich für ziemlich limitiert halte.
Sollte Favre nicht schnellstens die Mannschaft erreichen und seine Einstellung adaptieren wird es bald Veränderungen auf dessen Stuhl geben müssen will man nicht wieder auf ein Wunder hoffen müssen. Ein zweiter Fall Favre ist sehr unwahrscheinlich.
Sorry für die ausschweifenden Erklärungen.......und ja bin immer noch extrem angefressen grade
Zitat von zimbo5:
Zitat von KCCT12:
Gegentore nach Standards und mangelnde Fitness, gepaart mit Individuellen Fehlern der Außenverteidiger.
Kann man das nicht im Training lernen lassen, Herr Favre?
MFG
KCCT
hört, hört ! Danke
Habe schon nach dem Kiew-Hinspel gesagt, dass wir bei Standards katastrophal verteidigen. Im Raum ohne Chance gegen anlaufende Gegner was auszurichten und diese auch noch am 16er oder wie heute im 16er frei stehen zu lassen. Was wird dagegen getan: NICHTS
Wir sind allen Mannschaften läuferisch unterlegen, dadurch kommt auch spielerisch nichts. Unser Defensivverhalten findet nur schlecht statt, weil wir mehr grätschen als alles andere. Warum: Ganz einfach, fehlende Fitness, keine Spritzigkeit. Wir laufen nur hinterher. Was wird dagegen getan: NICHTS - seit Wochen keine Besserung in Sicht. Pranger ich schon seit Wochen an!
Warum spielt Xhaka ständig, ohne auch nur einmal infrage gestellt zu werden? Weil er der Wunsch- und Lieblingsspieler von Favre ist! Der Junge ist läuferisch jedem 6er unterlegen, er kommt nicht aus dem Quark, ist spielerisch und vom Kopf her kein bißchen in der Buli angekommen. Was wird dagegen unternommen: NICHTS - in 96 spielt er wieder auf der 6, Wetten!!
Für die Fitness ist einzig und allein der Trainer verantwortlich. jeder Feldspieler ist seinem gegenüber unterlegen in Sachen Fitness.
Aber das will hier kaum einer hören, denn der Heilige hat Narrenfreiheit und außerdem ist Eberl alles schuld. So spielen wir klar gegen den Abstieg, in Hannover gibts wieder mind. 4, es kommen noch Bayern und Schalke. Spielerisch und von der Fitness ist das nicht bulireif.
Und nun die entscheidende Frage: WAS WURDE EIGENTLICH IN DEN LETZTEN 4 MONATEN TRAINIERT?
Es spielen 8 Spieler der letztjährigen Mannschaft, gepaart mit 3 jungen internationalen Talenten! Und spielerisch und von der Fitness sieht es aus wie unter Frontzeck.
Also schön weiter auf eberl draufhauen, um abzulenken.
Jämmerlich!
Als wir erfolgreich waren, war es Eberl, der die Spieler geholt hat, sind wir nicht erfolgreich, ist es Favre, der nix vom Fussball versteht.. :ugly jämmerlicher...
Nein denn es liegt wohl an der Aufgabenverteilung. Eberl ist Manager und letztlich dazu da die Spieler zu verpflichten oder zu verlängern.
Favre ist der Trainer. Sein Job ist es eine Mannschaft auf den Platz zu stellen die der Anforderungen der Bundesliga genügen. Sein Job ist es die Mnnschaft fit zu machen. Sein Job ist es die Taktik und Aufstellung zu machen oder eben diese bei Bedarf anzupassen. Er muss im Spiel auch durch gezielte Auswechslungen reagieren.
Und das kreide ich ihm an. Rt reagiert nicht auf die Anforderungen. Alles bei ihm ist dasselbe System. Man weiß vorher wen er auswechselt. Meist unabhängig von Spielstand oder Leistung.
Jeder halbwegs bewanderte Fussballfan sieht das ein Hrgota noch nicht Bundesligatauglich ist. Trotzdem wird er imer und immer wieder aufgestellt oder in ausweglosen Situtioanen eingewechselt. So verbrenne ich ein Talent ehe es gezündet hat.
Ein Xhaka steht komplett neben sich. Trotzdem wird er weiter aufgestellt.
Unsere AV haben scheinbar in der letzten Saison mehr als über Ihr Leistungsvermögen gespielt und deren BU oder Ausweichspieler bekommen nicht mal eine richtige Chance.
Genau die Spielertypen die Favre fordert sind im Kader aber werden nie aufgestellt. Wieso spielen nie Mlapa/Younes ? Wieso versauern die Zimmermanns und Wendts auf Bank oder in der U23? Musste man Kachunga und Leckie abgeben? Oder Otsu der bei Olympia durchaus gezeigt hat das er die Ansätze hat die uns jetzt fehlen.
Stattdessen wird Herr Favre nicht müde der Welt weiter zu erzählen das man noch viel arbeiten muss, der Kader so nicht gut zusammen gesetzt ist, die Basics nicht beherrscht werden etc etc etc.....zumindest hat er inzwischen aufgehört den 3 Abgängen öffentlich nachzuweinen.
In der Sport Bild dieser Woche konnte man sehr gut den Vergleich zur Hertha sehen und das auch dort dieselben Sprüche kamen (ja ich weiß Situation Hertha ist nicht 1:1 vergleichbar)
Jeder fragt sich was gearbeitet wurde in der längsten Sommerpause die es je gab. Fitness? Nicht zu erkennen, Taktik? wohl weniger, Basics wie passen,stoppen und laufwege? scheinbar weit gefehlt.
Favre erscheint mir langsam wie Tanz-Peter: ein Trainer für die Rettung und nachfolgender Top-Saison. Er beherrscht aber nicht eine Mannschaft aufzubauen , umzustellen oder eben weiter zu entwickeln. Siehe letzte 12 Spiele der letzten Saison nachdem "unser" System durchschaut wurde. Schon damals konnte oder wollte er nicht reagieren sondern liess weiterhin das System spielen das er kann. Mir fehlt es an geistiger Flexibilität.
Dazu bemängele ich auch das Co-Trainerteam. Vielleict hätte man dort auch mal neue Impulse oder Reize setzen sollen. Gerade beim Torwartrainer den ich für ziemlich limitiert halte.
Sollte Favre nicht schnellstens die Mannschaft erreichen und seine Einstellung adaptieren wird es bald Veränderungen auf dessen Stuhl geben müssen will man nicht wieder auf ein Wunder hoffen müssen. Ein zweiter Fall Favre ist sehr unwahrscheinlich.
Sorry für die ausschweifenden Erklärungen.......und ja bin immer noch extrem angefressen grade
21.10.2012 - 00:19 Uhr
Das kann doch nicht Euer Ernst sein?
Wenn HN seinen Ball versenkt hätte, wäre das Spiel gänzlich anders gelaufen.
Ja, Jantschke braucht definitiv eine Pause, und ein Ring könnte das doch mal probieren. Als gelernter 6er kann er doch verteidigen, oder?
Ja, Daems steht beim 3:0 amateurhaft unbeteiligt rum (und nicht nur da!), statt den Füllkrug oder den Hunt zu decken. Damit alleine hat er sich - trotz des Kapitänamtes und seiner vielen Jahre - eine Denkpause verdient. Ein Wendt wird sonst zurecht monieren dürfen, dass Favre wohl bestimmt nicht nach Leistung aufstellt.
Ja, Favre lässt mehr mit dem Ball trainieren als andere, Fitnesswerte sind ihm nicht so wichtig wie z.B. einem Stevens, daher sind wir läuferisch auch unterlegen.
Ja, ein Xhaka zeigt, dass er noch was braucht, und seiner halbgaren Vorstellungen sind es jetzt auch genug. Das traue ich einem Cigerci auch zu, oder Younes soll endlich mal sein Debüt geben, in der neuen Mannschaft.
Ja, Hanke macht eine unrunde Figur, wirkt nicht spritzig, ihm springen die Bälle weg. Und das Geschwafel von der Nationalmannschaft kann er sich schenken, wenn er zZt. froh sein muß, überhaupt im Kader zu sein.
Ja, wir spielen wieder so wie früher. Fällt (auswärts) ein Gegentor, fallen wir auseinander.
Aber, bis zur 35. Minute waren wir die bessere Mannschaft, und haben uns nicht belohnt. Wir haben jetzt eben 26 Jahre nix im Weserstadion geholt. Was solls?
Man erkennt die Ansätze des One-Touch. Ich glaube auch, dass Favre eher das Personal ändert, als sein System.
Wenn HN seinen Ball versenkt hätte, wäre das Spiel gänzlich anders gelaufen.
Ja, Jantschke braucht definitiv eine Pause, und ein Ring könnte das doch mal probieren. Als gelernter 6er kann er doch verteidigen, oder?
Ja, Daems steht beim 3:0 amateurhaft unbeteiligt rum (und nicht nur da!), statt den Füllkrug oder den Hunt zu decken. Damit alleine hat er sich - trotz des Kapitänamtes und seiner vielen Jahre - eine Denkpause verdient. Ein Wendt wird sonst zurecht monieren dürfen, dass Favre wohl bestimmt nicht nach Leistung aufstellt.
Ja, Favre lässt mehr mit dem Ball trainieren als andere, Fitnesswerte sind ihm nicht so wichtig wie z.B. einem Stevens, daher sind wir läuferisch auch unterlegen.
Ja, ein Xhaka zeigt, dass er noch was braucht, und seiner halbgaren Vorstellungen sind es jetzt auch genug. Das traue ich einem Cigerci auch zu, oder Younes soll endlich mal sein Debüt geben, in der neuen Mannschaft.
Ja, Hanke macht eine unrunde Figur, wirkt nicht spritzig, ihm springen die Bälle weg. Und das Geschwafel von der Nationalmannschaft kann er sich schenken, wenn er zZt. froh sein muß, überhaupt im Kader zu sein.
Ja, wir spielen wieder so wie früher. Fällt (auswärts) ein Gegentor, fallen wir auseinander.
Aber, bis zur 35. Minute waren wir die bessere Mannschaft, und haben uns nicht belohnt. Wir haben jetzt eben 26 Jahre nix im Weserstadion geholt. Was solls?
Man erkennt die Ansätze des One-Touch. Ich glaube auch, dass Favre eher das Personal ändert, als sein System.
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