Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
22.09.2021 - 09:53 Uhr
Zitat von Delta38
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Drauf wollte ich ja hinaus. Es ist unmöglich zu überstimmen.
22.09.2021 - 10:26 Uhr
Zitat von exsample
Drauf wollte ich ja hinaus. Es ist unmöglich zu überstimmen.
Zitat von Delta38
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Drauf wollte ich ja hinaus. Es ist unmöglich zu überstimmen.
Rein mit seinen Stimmen ja. Sollte er aber im AR andere von Entscheidungen überzeugen, dann
kann er sicherlich Einfluss nehmen, aber das ist bei allen AR so.
22.09.2021 - 10:48 Uhr
Zitat von Delta38
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Zitat von exsample
Hat er die Mehrheit? wenn ja, erklär mir bitte wie das möglich ist bei 50+1? Wir sind ja nicht Wolfsburg, Leverkusen oder RB. Wie ich es sehe hat er die Möglichkeit seien Anteile an jemand anderen zu verkaufen. Viel mehr aber auch nicht. Und an sich hat damit der Verein auch nicht viel zu tun, solange er die Mehrheit hält.
Zitat von flitze2k
Minderheitseigentümer? Das ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Wie kommst du darauf?
Zitat von exsample
Die Medien sind ulkig. Seit er bei Hertha investiert hat, interessieren sie sich für jeden Furz vom Lars. Steckt denen mal jemand, dass er nur Minderheitseigner ist und immer noch im Verein nix zu sagen hat und wenn er was vom verein bekommen kann, dann ausschließlich warme Worte. Ansonsten kann er weiter sein Geld versenken wo immer er will.
Die Medien sind ulkig. Seit er bei Hertha investiert hat, interessieren sie sich für jeden Furz vom Lars. Steckt denen mal jemand, dass er nur Minderheitseigner ist und immer noch im Verein nix zu sagen hat und wenn er was vom verein bekommen kann, dann ausschließlich warme Worte. Ansonsten kann er weiter sein Geld versenken wo immer er will.
Minderheitseigentümer? Das ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Wie kommst du darauf?
Hat er die Mehrheit? wenn ja, erklär mir bitte wie das möglich ist bei 50+1? Wir sind ja nicht Wolfsburg, Leverkusen oder RB. Wie ich es sehe hat er die Möglichkeit seien Anteile an jemand anderen zu verkaufen. Viel mehr aber auch nicht. Und an sich hat damit der Verein auch nicht viel zu tun, solange er die Mehrheit hält.
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Erlaube mir den letzten Teil zu korrigieren: Von der GmbH können keine 49% verkauft werden. Die DFL verlangt bei dieser Gesellschaftsform, dass der Verein oder eine von ihm zu 100%(!) beherrschte Tochter (also in diesem Falle die GmbH) als Komplementär auftritt. (nachzulesen in der DFL e.V. Satzung $8)
22.09.2021 - 14:32 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity
Den Satz hätte ich verstanden ginge die Spende an AFD oder den dritten Weg. So aber ergibt es wenig Sinn. Als Unternehmer wirst du tendenziell fasst immer Richtung CDU tendieren.
Den Satz hätte ich verstanden ginge die Spende an AFD oder den dritten Weg. So aber ergibt es wenig Sinn. Als Unternehmer wirst du tendenziell fasst immer Richtung CDU tendieren.
Naja, ich finde Lobbyarbeit generell nicht gut. Die Wirtschaft sollte nicht versuchen, sich die Politik dermaßen mit finanziellen Mitteln zu beeinflussen... Da ist es völlig unerheblich, an welche Partei.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha-Schwabe am 22.09.2021 um 14:33 Uhr bearbeitet
22.09.2021 - 20:11 Uhr
Zitat von Benaitsch
Erlaube mir den letzten Teil zu korrigieren: Von der GmbH können keine 49% verkauft werden. Die DFL verlangt bei dieser Gesellschaftsform, dass der Verein oder eine von ihm zu 100%(!) beherrschte Tochter (also in diesem Falle die GmbH) als Komplementär auftritt. (nachzulesen in der DFL e.V. Satzung $8)
Zitat von Delta38
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Zitat von exsample
Hat er die Mehrheit? wenn ja, erklär mir bitte wie das möglich ist bei 50+1? Wir sind ja nicht Wolfsburg, Leverkusen oder RB. Wie ich es sehe hat er die Möglichkeit seien Anteile an jemand anderen zu verkaufen. Viel mehr aber auch nicht. Und an sich hat damit der Verein auch nicht viel zu tun, solange er die Mehrheit hält.
Zitat von flitze2k
Minderheitseigentümer? Das ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Wie kommst du darauf?
Zitat von exsample
Die Medien sind ulkig. Seit er bei Hertha investiert hat, interessieren sie sich für jeden Furz vom Lars. Steckt denen mal jemand, dass er nur Minderheitseigner ist und immer noch im Verein nix zu sagen hat und wenn er was vom verein bekommen kann, dann ausschließlich warme Worte. Ansonsten kann er weiter sein Geld versenken wo immer er will.
Die Medien sind ulkig. Seit er bei Hertha investiert hat, interessieren sie sich für jeden Furz vom Lars. Steckt denen mal jemand, dass er nur Minderheitseigner ist und immer noch im Verein nix zu sagen hat und wenn er was vom verein bekommen kann, dann ausschließlich warme Worte. Ansonsten kann er weiter sein Geld versenken wo immer er will.
Minderheitseigentümer? Das ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Wie kommst du darauf?
Hat er die Mehrheit? wenn ja, erklär mir bitte wie das möglich ist bei 50+1? Wir sind ja nicht Wolfsburg, Leverkusen oder RB. Wie ich es sehe hat er die Möglichkeit seien Anteile an jemand anderen zu verkaufen. Viel mehr aber auch nicht. Und an sich hat damit der Verein auch nicht viel zu tun, solange er die Mehrheit hält.
Ihr seid gar nicht so weit von einander weg wie es scheint.
Der Kniff dabei ist die Gesellschaftsform unserer Profiabteilung: eine GmbH & co. KGaA
Das ist eine KGaA, bei der die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin eine GmbH ist. Tennor hält 60%+ an der KGaA. Da aber nur die GmbH zur Geschäftsführung berechtigt ist und der eV hier 100% der Anteile hält, hat man kein Problem mit 50+1.
Theoretisch kann man also noch den Rest der Anteile an der KGaA und sogar 49% an der GmbH verkaufen ohne gegen 50+1 zu verstoßen, da der eV dann immer noch die Stimmenmehrheit in der Geschäftsführung hätte.
Ihr habt also beide in gewisser Weise recht.
Erlaube mir den letzten Teil zu korrigieren: Von der GmbH können keine 49% verkauft werden. Die DFL verlangt bei dieser Gesellschaftsform, dass der Verein oder eine von ihm zu 100%(!) beherrschte Tochter (also in diesem Falle die GmbH) als Komplementär auftritt. (nachzulesen in der DFL e.V. Satzung $8)
Du hast natürlich völlig recht.
25.09.2021 - 17:18 Uhr
Dass mir ein Millionär nochmal leid tut hätte ich nicht gedacht
25.09.2021 - 17:20 Uhr
Hätt er mal lieber Tesla Aktien gekauft
25.09.2021 - 17:29 Uhr
Er hat doch mit seinem Gelaber von Big City Club und und seiner Nähe zu Clownsmann entscheidend zu unserer Misere beigetragen. Aber auch aus vielen anderen Gründen braucht der Mann sicherlich kein Mitleid.
25.09.2021 - 18:22 Uhr
Zitat von MarcelinhoGoat
Er hat doch mit seinem Gelaber von Big City Club und und seiner Nähe zu Clownsmann entscheidend zu unserer Misere beigetragen. Aber auch aus vielen anderen Gründen braucht der Mann sicherlich kein Mitleid.
Er hat doch mit seinem Gelaber von Big City Club und und seiner Nähe zu Clownsmann entscheidend zu unserer Misere beigetragen. Aber auch aus vielen anderen Gründen braucht der Mann sicherlich kein Mitleid.
Das Gerede war sicherlich nicht klug aber im Endeffekt auch nicht weltfremd, wenn man vorhat so viel Geld in einen Verein zu investieren. Dass er dieses Geld am Ende so gegen die Wand fährt war nicht absehbar. Das mit dem „leid tun“ war aber eine leicht zynische Überspitzung
25.09.2021 - 19:33 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Da braucht Investor Lars Windhorst „erst mal einen Drink“
(...)Anders als mit Zynismus oder auch der sedierenden Wirkung des Alkohols ließ sich das Spiel als Berliner Fan auch kaum ertragen. In all den Jahren ihrer Bundesligazugehörigkeit hat Hertha noch nie höher als 0:6 verloren. Am Ende konnten die Gäste sogar noch froh sein, dass das Ergebnis nicht noch drastischer ausgefallen war. Lars Windhorst, der 374 Millionen Euro in den Klub investiert hat und damit gewisse Erwartungen verbindet, äußerte sich noch vor dem Schlusspfiff bei Facebook: „Wow! Bin etwas geschockt grad und brauche gleich einen Drink …“(...)
Alkohol ist keine Lösung.... (...)Anders als mit Zynismus oder auch der sedierenden Wirkung des Alkohols ließ sich das Spiel als Berliner Fan auch kaum ertragen. In all den Jahren ihrer Bundesligazugehörigkeit hat Hertha noch nie höher als 0:6 verloren. Am Ende konnten die Gäste sogar noch froh sein, dass das Ergebnis nicht noch drastischer ausgefallen war. Lars Windhorst, der 374 Millionen Euro in den Klub investiert hat und damit gewisse Erwartungen verbindet, äußerte sich noch vor dem Schlusspfiff bei Facebook: „Wow! Bin etwas geschockt grad und brauche gleich einen Drink …“(...)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 25.09.2021 um 19:37 Uhr bearbeitet
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