Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
13.05.2020 - 22:18 Uhr
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
13.05.2020 - 22:53 Uhr
Zitat von zizouBSC
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
Buchgewinne hat er doch schon gemacht. Die erste Charge wurde ja zu einer geringeren Bewertung gekauft als die zweite. Dadurch ist die erste Charge auf dem Papier auf die Bewertung der zweiten aufgewertet worden.
1. Charge: 124 mio EUR für 37,5%.
2. Charge: 100 mio EUR für 12,4%.
Der Wert der 49,9% Anteile liegt heute also bei 402 mio EUR. Macht summa summarum satte 79% Buchgewinn.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borse am 13.05.2020 um 23:03 Uhr bearbeitet
13.05.2020 - 23:03 Uhr
Zitat von Borse
Buchgewinne hat er doch schon gemacht. Die erste Charge wurde ja zu einer geringeren Bewertung gekauft als die zweite. Dadurch ist die erste Charge auf die Bewertung der zweiten aufgewertet worden.
Zitat von zizouBSC
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
Buchgewinne hat er doch schon gemacht. Die erste Charge wurde ja zu einer geringeren Bewertung gekauft als die zweite. Dadurch ist die erste Charge auf die Bewertung der zweiten aufgewertet worden.

Es ist ja ein niederländisches Unternehmen, keine Ahnung wie da die genaue Gesetzeslage ist.
In Deutschland ist das aber nicht möglich, da können Beteiligungen nur zu Anschaffungskosten bilanziert werden. Erst mit Veräußerung dieser entsteht in der Buchhaltung ein Gewinn (Realisiationsprinzip).
Selbst wenn in den Niederlanden andere Regelungen gelten sollten, macht es aber auch steuerlich wenig Sinn.
13.05.2020 - 23:04 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Es ist ja ein niederländisches Unternehmen, keine Ahnung wie da die genaue Gesetzeslage ist.
In Deutschland ist das aber nicht möglich, da können Beteiligungen nur zu Anschaffungskosten bilanziert werden. Erst mit Veräußerung dieser entsteht in der Buchhaltung ein Gewinn (Realisiationsprinzip).
Selbst wenn in den Niederlanden andere Regelungen gelten sollten, macht es aber auch steuerlich wenig Sinn.
Zitat von Borse
Buchgewinne hat er doch schon gemacht. Die erste Charge wurde ja zu einer geringeren Bewertung gekauft als die zweite. Dadurch ist die erste Charge auf die Bewertung der zweiten aufgewertet worden.
Zitat von zizouBSC
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
Ich frag mich ehrlich gesagt, was das Motiv von Windhorst ist...über 400 Mio bei uns zu investieren ist natürlich schön, aber erwartet er sich wirklich so eine hohe Rendite, dass sich das für ihn auszahlt? Das Risiko, Geld zu verlieren, ist doch bei uns deutlich größer als dass er seine 10% im Jahr macht. Vermutlich könnte er die 100 Mio in den DAX investieren und hätte nächstes Jahr locker seine 20% gemacht..
Buchgewinne hat er doch schon gemacht. Die erste Charge wurde ja zu einer geringeren Bewertung gekauft als die zweite. Dadurch ist die erste Charge auf die Bewertung der zweiten aufgewertet worden.

Es ist ja ein niederländisches Unternehmen, keine Ahnung wie da die genaue Gesetzeslage ist.
In Deutschland ist das aber nicht möglich, da können Beteiligungen nur zu Anschaffungskosten bilanziert werden. Erst mit Veräußerung dieser entsteht in der Buchhaltung ein Gewinn (Realisiationsprinzip).
Selbst wenn in den Niederlanden andere Regelungen gelten sollten, macht es aber auch steuerlich wenig Sinn.
Realisiert ist das nicht. Aber schön darstellen lässt es sich für die Investoren allemal.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borse am 13.05.2020 um 23:05 Uhr bearbeitet
14.05.2020 - 15:08 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
„Wir sind bereit, nochmals einhundert, einhundertfünfzig Millionen Euro Eigenkapital zu investieren, wenn der Bedarf bestehen sollte“, sagte der Unternehmer der „Süddeutschen Zeitung“. „Zu welchen Konditionen? Das muss man zu gegebener Zeit in Ruhe besprechen.“
Klingt jetzt nicht unbedingt nach "geschenkt", so wie es die BILD vor Corona titelte. Ich hatte ja schon gesagt, dass ich mir eine Kapitalzuführung ohne Gegenleistung nicht wirklich vorstellen kann.
Wenn er es als Eigenkapital zur Verfügung stellen möchte, bleiben ja eigentlich nur weitere Anteile.
Oder er zeichnet Genussrechte, was zwar kein richtiges Eigenkapital ist, aber unter bestimmten Voraussetzungen als solches bilanziert werden darf.
15.05.2020 - 16:26 Uhr
Windhorsts neues Interview mit dem rbb.
https://www.google.com/amp/s/www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/05/berlin-hertha-bsc-interview-lars-windhorst-investor-tennor.htm/alt=amp.html
Interessant und differenziert...nur die Antwort auf warum ihm die 50+1 Regel nicht passt macht mir Bauchschmerzen. Indirekt macht er klar, er würde gerne mehr zu sagen haben im Verein.
https://www.google.com/amp/s/www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/05/berlin-hertha-bsc-interview-lars-windhorst-investor-tennor.htm/alt=amp.html
Interessant und differenziert...nur die Antwort auf warum ihm die 50+1 Regel nicht passt macht mir Bauchschmerzen. Indirekt macht er klar, er würde gerne mehr zu sagen haben im Verein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SchelleBLN am 15.05.2020 um 16:27 Uhr bearbeitet
15.05.2020 - 17:19 Uhr
Zitat von SchelleBLN
Windhorsts neues Interview mit dem rbb.
https://www.google.com/amp/s/www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/05/berlin-hertha-bsc-interview-lars-windhorst-investor-tennor.htm/alt=amp.html
Interessant und differenziert...nur die Antwort auf warum ihm die 50+1 Regel nicht passt macht mir Bauchschmerzen. Indirekt macht er klar, er würde gerne mehr zu sagen haben im Verein.
Windhorsts neues Interview mit dem rbb.
https://www.google.com/amp/s/www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/05/berlin-hertha-bsc-interview-lars-windhorst-investor-tennor.htm/alt=amp.html
Interessant und differenziert...nur die Antwort auf warum ihm die 50+1 Regel nicht passt macht mir Bauchschmerzen. Indirekt macht er klar, er würde gerne mehr zu sagen haben im Verein.
Auch diese Aussage ist meiner Ansicht nach etwas zu pauschal:
Zitat von Lars Windhorst
In Deutschland wird leider die sehr starke und positive Fankultur auf der einen Seite und der Kommerz und das Finanzielle der Fußballwelt auf der anderen Seite sehr ideologisch gesehen. Ich finde, dass die Fans und alle, die sich finanziell im Fußball engagieren, eigentlich die gleichen Ziele haben. Die Fans wollen tolle Spiele sehen, Spaß haben und dass ihr Verein erfolgreich weit oben mitspielt. Genau das gleiche wollen auch alle, die sich finanziell im Fußball engagieren. Da gibt es eine Interessensgleichheit. Es ist falsch, zwei Konfliktparteien dazustellen und aufzubauschen. Ich hoffe, dass auch ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass dieser heraufbeschworene ideologische Konflikt abnimmt und hoffentlich in Zukunft gar nicht mehr da ist.
In Deutschland wird leider die sehr starke und positive Fankultur auf der einen Seite und der Kommerz und das Finanzielle der Fußballwelt auf der anderen Seite sehr ideologisch gesehen. Ich finde, dass die Fans und alle, die sich finanziell im Fußball engagieren, eigentlich die gleichen Ziele haben. Die Fans wollen tolle Spiele sehen, Spaß haben und dass ihr Verein erfolgreich weit oben mitspielt. Genau das gleiche wollen auch alle, die sich finanziell im Fußball engagieren. Da gibt es eine Interessensgleichheit. Es ist falsch, zwei Konfliktparteien dazustellen und aufzubauschen. Ich hoffe, dass auch ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass dieser heraufbeschworene ideologische Konflikt abnimmt und hoffentlich in Zukunft gar nicht mehr da ist.
Die Ziele mögen ähnlich oder gleich sein, aber die Vorstellung über den Weg dieser Zielerreichung ist doch etwas unterschiedlich. Ich hoffe, dass es in den Gremien auch irgendwo Leute gibt, die darauf hinweisen, dass zwar vieles rechtlich und nach den Statuten der Verbände möglich ist, aber nicht alles immer auch sinnvoll sein muss. Der Stand des Vereins in der Stadt und Region ist ohnehin schon schwer genug. Da muss man vorsichtig handeln.
16.05.2020 - 10:07 Uhr
Zitat von Sobeck
Ich habe eine Frage und eine Anmerkung zu Herrn Windhorst. Die Frage: er betont ausdrücklich, dass er Eigenkapital bei der Hertha einsetzt. Was bedeutet das? Ist es sein Privatvermögen? Eine Investmentfirma sammelt doch das Geld fremder Menschen mit dem Versprechen ein, es durch Investments zu vermehren, oder? Wie funktioniert das in diesem Fall?
Ich habe eine Frage und eine Anmerkung zu Herrn Windhorst. Die Frage: er betont ausdrücklich, dass er Eigenkapital bei der Hertha einsetzt. Was bedeutet das? Ist es sein Privatvermögen? Eine Investmentfirma sammelt doch das Geld fremder Menschen mit dem Versprechen ein, es durch Investments zu vermehren, oder? Wie funktioniert das in diesem Fall?
Es ist Eigenkapital für Hertha.
Er, als Gesellschafter, gibt dem Unternehmen (Hertha) Geld ohne Rückanspruch, wie es bei Fremdkapital der Fall wäre. Die Gegenleistung dafür sind Anteile.
Wo Windhorst (bzw. Tennor) das Geld her nimmt ist für uns dabei zweitrangig.
16.05.2020 - 10:09 Uhr
Zitat von Sobeck
Ich habe eine Frage und eine Anmerkung zu Herrn Windhorst. Die Frage: er betont ausdrücklich, dass er Eigenkapital bei der Hertha einsetzt. Was bedeutet das? Ist es sein Privatvermögen? Eine Investmentfirma sammelt doch das Geld fremder Menschen mit dem Versprechen ein, es durch Investments zu vermehren, oder? Wie funktioniert das in diesem Fall?...
Ich habe eine Frage und eine Anmerkung zu Herrn Windhorst. Die Frage: er betont ausdrücklich, dass er Eigenkapital bei der Hertha einsetzt. Was bedeutet das? Ist es sein Privatvermögen? Eine Investmentfirma sammelt doch das Geld fremder Menschen mit dem Versprechen ein, es durch Investments zu vermehren, oder? Wie funktioniert das in diesem Fall?...
nein, "Eigenkaptial" hat hier mit der Herkunft des Geldes nichts zu tun, es ist bezogen auf Hertha, d.h. das Geld von Tennor (Windhorst) wird Hertha als "Hertha Eigenkapital" zur Verfügung gestellt und erscheint in Herthas Bilanzen dann als Eigenkapital. Dafür erhielt Tennor entsprechende Anteile an der Profi-Abteilung von Hertha.
Tennor erhofft sich eine Wertsteigerung der Anteile welche sie dann später (zu höherem Preis) verkaufen wollen....
16.05.2020 - 10:14 Uhr
Zitat von SchelleBLN
Windhorsts neues Interview mit dem rbb.
https://www.google.com/amp/s/www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/05/berlin-hertha-bsc-interview-lars-windhorst-investor-tennor.htm/alt=amp.html
Interessant und differenziert...nur die Antwort auf warum ihm die 50+1 Regel nicht passt macht mir Bauchschmerzen. Indirekt macht er klar, er würde gerne mehr zu sagen haben im Verein.
Windhorsts neues Interview mit dem rbb.
https://www.google.com/amp/s/www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/05/berlin-hertha-bsc-interview-lars-windhorst-investor-tennor.htm/alt=amp.html
Interessant und differenziert...nur die Antwort auf warum ihm die 50+1 Regel nicht passt macht mir Bauchschmerzen. Indirekt macht er klar, er würde gerne mehr zu sagen haben im Verein.
Das ist doch auch nachvollziehbar. Er spekuliert darauf das die 50 plus 1 Regel irgendwann fallen wird und er den Verein dann komplett übernehmen kann. Er ist ja schließlich Investor und nicht der Weihnachtsmann.
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