Hertha BSC Hertha BSC
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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#1661
10.10.2022 - 19:11 Uhr
Zitat von ColeWorld
Zitat von Tropper

Zitat von Der-Neue

Das hat Hertha niemals angestoßen und schon mal gar nicht so kommuniziert!
Da muss ich sogar mal all die Unfähigen, die nun ja endlich alle weg sind, in Schutz nehmen.
LW hat das kommuniziert und das hat dann zuerst der Boulevard und dann die gesamte sportliche Medienlandschaft in Deutschland, zum Teil bis heute, gerne aufgenommen!
Über die anderen Theorien ist nun wirklich schon alles gesagt worden, eventuell nur noch nicht von jedemzwinker


Das ist von deiner Seite aus falsch!
Der Slogan "Big City Club" ist keiner Erfindung von LW gewesen, dies wurde damals auch ausführlich in den Medien erklärt.
Der Begriff BCC entstand durch eine Marketingfirma, die Hertha beauftragt hatte, um LW das Geschäftsmodell Hertha BSC zu verkaufen! Daraus folgt das Hertha das ganze mit dem BC angestoßen hat.
LW hat diesen Begriff dann aufgenommen, genauso wie Klinsmann!
Wenn du Googel benutzt, wirst du dazu einiges finden!

Das hat Capital in ihrem Bericht über Hertha und Windhorst heute so ebenfalls noch einmal bestätigt. Der Begriff stand in einer Hertha Präsentation, um das Invest schmackhaft zu machen. Konkret war es so, dass Hertha als Ziel ausgab zu einem "Big Club" aufzusteigen.

Ich habe die Capital heute noch nicht gelesen silent

•     •     •

Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
Lars Windhorst |#1662
10.10.2022 - 19:47 Uhr
Zitat von rossini

Zitat von petercriss1977

Und Klinsmann hatte doch mit allen Recht.
Hertha ist so verfilzt und voll mit Vetternwirtschaft verseucht, ...


Meinst Du damit die Clique Klinsmann/Köpke/Friedrich, die alle eine gemeinsame DFB-Vergangenheit verbindet und deren Söhne zwei von Ihnen bei Hertha untergebracht hatten, bevor sie dann Hertha (nach damaligem Motto) zum BCC machen wollten?

Meinst Du die in den Verein getragenen Ex-Premiere/Sky-Granden Kofler und Schmidt?

Welchen Filz und welche Vetternwirtschaft meinst Du und kannst Du da etwas belegen? Mich interessieren da wirklich die Details.

Zitat von petercriss1977

...das es kein Wunder ist das Union locker ohne viel Geld nur mit fähigen Leuten innerhalb eines Jahres an uns vorbeizog.


Die sind nicht lediglich an Hertha vorbei gezogen... die sind an der halben Bundesliga vorbei geflogen (und in der aktuellen Momentaufnahme sogar an der ganzen Bundesliga). Das ist exzellente Arbeit, die einfach hinten dicht schweißt und Investitionen in Stürmer vorsieht, die dann sofort auch wieder gewinnbringend verkauft werden. Dieses Underdog-Image (wir erinnern uns: Hertha blies zur gleichen Zeit sein Image zum BCC auf, bevor diesem Image die Luft ausging) sorgt für geringe Erwartungshaltung im Umfeld und die nach Bochum geringsten Einnahme-Volumen der Liga beweisen eigentlich, dass dort gerade wirklich fantastische Arbeit geleistet wird, die KEIN ANDERER Klub in der Liga so hinbekommt.
Ich finde es lobenswert, dass Du Dich am Erfolgsmodell der Liga ausrichtest, aber es ist nun nicht dem Unvermögen von Hertha zuzuschreiben, dass dies gelungen ist, selbst wenn man mal Unvermögen auf Hertha-Seite proklamiert.

Locker war an Unions Weg gar nichts... die leben Kontinuität und die Investitionen in Hertha sorgten für Brüche, die ausbleibenden Erfolge sowie den hohen Erwartungshaltungen sorgten für weitere Brüche in Dauerschleife. Man hat ja das Gefühl, dass gefühlt alle paar Monate bei Hertha auf einem wichtigen Posten gewechselt wird. Kontinuität sieht anders aus. Und der Hertha-Kader war deshalb ein Trümmerhaufen, weil man eben nicht Kontinuität gelebt hat, sondern dem Erfolg mit dauernd wechselnden Trainern hinterher hechelte.

Natürlich sind auf allen Seiten eine Menge Fehler gemacht worden. Das muss man nüchtern feststellen.
Aber wenn an allen Ecken und Enden bei Hertha nur Ahnungslosigkeit herrschte (im Verein wie auf Investorenseite), warum haben dann alle Fans im Umfeld damals auf der Party getanzt, bis die Musik aufhörte zu spielen? Das wäre doch dann eine Selbsttäuschung größter Ordnung gewesen, oder sehe ich das nicht richtig?

Zur Wahrheit gehört eben auch: so viel Geld tut, was es oft tut... es brennt einem riesige Löcher in die Taschen, wenn man es bekommt. Investitionen in einer Winter-Transferperiode... puh. Käufe mit Rückleihe für hohe, zweistellige Millionenbeträge... puh. Ein italienisch-polnisches One-Season-Wonder auf dem absteigenden Ast als Leistungsträger... nun ja. Ein Trainer, der Berichte für den Investor schreibt, dabei einen Großteil des Kaders negativ bewertet anstatt alle Spieler hinter sich zu vereinen... kann man nicht machen.
Zurück zum Geld: der Anspruch war doch, es in allen Bereichen zu investieren. Offenbar war es aber so, dass man nicht weit im Vorhinein diese Investitionen in den Kader plante/planen konnte. Zumindest wirkte das Gebaren am Transfermarkt nicht so, als hätte man schon lange mit entsprechenden zukünftigen Kaderstützen gesprochen und sie "längst an der Angel" gehabt.
Im Wintertransferfenster auch logisch... im Nachgang alles clever zu sagen, aber was machste mit den Millionen... bis zum Sommer liegen lassen? Wär wahrscheinlich besser gewesen, aber doch einigermaßen undenkbar. Zu hoch der Anspruch, zu problematisch die Covic-Headcoach-Zeit mit einem Kader im Umbruch.

All das hatte Union nicht. Dort waren die Kassen leer und die Verantwortlichen haben daraus ein dazu passendes Konzept gefolgert, das bei vielen Vereinen nicht funktioniert oder nur temporär (frag mal in Bochum nach). Bei Union hat man ob all der Transfers den Eindruck als würden die schon eingangs einer Saison die nächste planen. Kompliment.

Zitat von petercriss1977

und wir es nicht mal mit fast eine halben Milliarde Euro geschafft haben, wo Union es uns deutlich gezeigt hat wie man es richtig mit fast gar keinen Geld macht.


Naja, fast eine halbe Milliarde war's dann doch nicht... 374 Millionen sind trotzdem ein Haufen Geld. Aber mit viel Geld Erfolg zu haben ist - wie Du richtig erkennst - ein komplett andere Strategie als ohne Geld erfolgreich zu arbeiten. Hertha hatte mit ersterem gar keine Erfahrung - und hat es sportlich und kaderbaulich nicht gut hingekriegt (um es freundlich auszudrücken). Die restlichen Investitionen, um KKR rauszukaufen, um Schulden zu decken, um Covid-Verluste auszugleichen, waren notwendig und sinnvoll.

Zeitgleich hat Union einen ähnlichen Abfluss an Leistungsträgern gehabt, die immer wieder woanders hin gewechselt sind, um dort richtig Geld zu verdienen. Man ersetzt sie halt viel besser als es Hertha macht. Der wirkliche Unterschied ist aber, dass Herthas Kader voller Spieler war, die (im Vergleich zur Bundesliga-Konkurrenz) viel Geld verdienen und keine rechte Motivation hatten, dieses Budget wieder frei zu machen durch einen Wechsel. Und leider auch keine ihrem Gehalt entsprechenden Leistungen bei Hertha nachweisen können.

Solche Probleme kennt Union mit seinem Weg nicht. Die verkaufen jeden, der raussticht, wissen das schon vorher und kaufen Potential, solange es nicht zu teuer ist. Inzwischen sind sie ja auch in einer Position, wo der Schweizer Torschützenkönig sich für sie entscheidet. Da läufst Du nicht ganz so viel Gefahr, dass es überhaupt nicht funktioniert. Hertha nimmt in der gleichen Liga notgedrungen ein Regal weiter unten... und hat - voraussagbar - mit der Position im Sturm Schwierigkeiten (ist ja auch noch nicht raus, ob das so bleibt... Kanga kann schon was). Und trotzdem kann Hertha nicht einfach den Weg von Union kopieren.
Herthas DNA war schon immer, auf die Säulen "eigene Jugend" und "Stützen von extern" zu setzen - wenn man mal die Windhorst-Episode ausklammert. Bei den Säulen von extern musst Du halt wirklich erst die nicht funktionierenden Säulen los werden, um Platz für neue Säulen zu schaffen. Da die so viel verdienen, kannst Du sie eben kaum verkaufen. Aber das wird schon, dauert eben noch...


Viel Worte und doch nichts sagend.

Vetternwirtschaft kann ich dir ein sehr schwerwiegendes Beispiel geben, genauer gesagt Gegenbauer und Preetz.
Gegenbauer hat Hertha gut 11 Jahre lang extrem geschadet, indem er an diesen Versager Preetz gehangen hat,wie der Teufen an den Seelen.

Und mit den 375.000.000,00 € und dem Union Vergleich hast du viel geschrieben und dennoch nichts erklärt. Bzw nur abgelenkt, von den wahnsinnigen Mist den Gegenbauer und Preetz damit veranstaltet haben und so diese gigantische Sumne für " NICHTS" verbrannt haben.
Das ist Fakt.
Mir kommt es so vor als würdest du versuchen, von den Unvermögen unserer Vereinsführung abzulenken.
Sag doch mal aus, warum aus DEINER SICHT Hertha trotz dieser immensen Summe nicht mal annähernd es geschafft hat, so Spieler oder Trainer zu bekommen, um zumindest einen kleinen identischen Erfolg wur Union in den letzten drei Jahren zu haben, und nicht nur wie di dieses Jahr zum Vergleich nimmst.
Jetzt will ich mal dazu was,von Dir hören.

Und zwar über Hertha und deiner Ansicht warum Unsere Führung so dermaßen extrem versagt hat ?
Und es tatsächlich geschafft hat mit so viel Geld, nach dem sich alle Bundesligavereine gesehnt hätten, erst Recht in Corona Zeiten, nicht ein bisschen Erfolg zu schaffen, ausser peinlich IMMER um den Klassenerhalt zu kämpfen.
Da würde ich jetzt gerne mal von dir was konkretes lesen, und komm ja nicht mit Corona und Einnahmeverluste etc, das hatten alle Vereine, selbst Union, Hertha hatte da allen Vereinen ein riesen Vorteil gegenüber.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von petercriss1977 am 10.10.2022 um 19:49 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#1663
11.10.2022 - 00:09 Uhr
Zitat von petercriss1977

Vetternwirtschaft kann ich dir ein sehr schwerwiegendes Beispiel geben, genauer gesagt Gegenbauer und Preetz.
Gegenbauer hat Hertha gut 11 Jahre lang extrem geschadet, indem er an diesen Versager Preetz gehangen hat,wie der Teufen an den Seelen.


Aha...
Die Mehrheit der bei MVs anwesenden Mitglieder hat dann ja wohl auch an Gegenbauer gehangen - und somit auch dessen Handeln legitimiert.

Ich hab in Deinem Beispiel gar nichts gelesen, was ich persönlich für Vetternwirtschaft halten würde. Und Deine Wortwahl finde ich befremdlich.

Zitat von petercriss1977

Und mit den 375.000.000,00 € und dem Union Vergleich hast du viel geschrieben und dennoch nichts erklärt. Bzw nur abgelenkt, von den wahnsinnigen Mist den Gegenbauer und Preetz damit veranstaltet haben und so diese gigantische Sumne für " NICHTS" verbrannt haben.
Das ist Fakt.


Welchen "wahnsinnigen Mist" haben denn Gegenbauer und Preetz damit genau gemacht? Erzähl doch mal... Du scheinst ja den genauen Überblick zu haben.

Zitat von petercriss1977

Mir kommt es so vor als würdest du versuchen, von den Unvermögen unserer Vereinsführung abzulenken.


Ich äußere meine Meinung - also dasselbe, das Du hier auch machst. Wovon das ablenken soll, weiß ich nicht.

Zitat von petercriss1977

Sag doch mal aus, warum aus DEINER SICHT Hertha trotz dieser immensen Summe nicht mal annähernd es geschafft hat, so Spieler oder Trainer zu bekommen, um zumindest einen kleinen identischen Erfolg wur Union in den letzten drei Jahren zu haben, und nicht nur wie di dieses Jahr zum Vergleich nimmst.
Jetzt will ich mal dazu was,von Dir hören.
Und zwar über Hertha und deiner Ansicht warum Unsere Führung so dermaßen extrem versagt hat ?


Na, wenn Du "jetzt mal was von mir hören willst", dann werde ich mich doch nicht lumpen lassen.

Preetz konnte noch nie gut Trainer finden...

Hertha hatte seit Dardais erster Demission (und eigentlich - mit Abstrichten - sogar vorher) keinen einzigen vernünftigen Spieler-Entwickler als Trainer, meist sogar irgendwelche Notlösungen, die dann teilweise Abstiege verhinderten und dann bleiben durften.

Die Nummer mit Covic war schon mal ein richtiger Bock. Tatsächlich sagten damals viele Fans vorher, dass sie sich das gut vorstellen konnten, das das klappt. Hat es nicht. Repariert wurde dann mit Klinsmann, der für vier Wochen einen Torwarttrainer mitbrachte ugly ... und einen Assistenten, der vorher zurecht in der Versenkung verschwunden war.
Und nach dessen "Flucht" durfte jener Assistent sogar noch weiterwurschteln. Labbadia tat Labbadia-Dinge, er funktionierte kurzzeitig und war dann aber nicht mehr sexy genug und ebenso weg. Und so weiter und so fort...

Jeder Trainer hatte ein anderes Spielsystem - teilweise sogar gar kein erkennbares - und wollte entsprechend andere Spielertypen für sein System.

Dann kam der sportliche Erfolg nicht, es kam der nächste Trainer und das Spiel ging von vorne los.
Das ist der gleiche Kreislauf, den der HSV mit seinen Millionentransfer durchgemacht hat. Die haben (teilweise) extrem junge Spieler mit sehr gutem Talent verpflichtet, haben es aber nicht geschafft, diesen Spielern einen funktionierenden Rahmen zu geben. dort wechselten auch dauernd die Trainer und es wurde jedes Jahr schlechter.

Das waren schlechte Entscheidungen in der Trainerfrage. Zudem wurden für viel Geld viel zu teure Spieler verpflichtet, die nicht durch laufende Einnahmen gedeckt waren. Das Roulette-Spiel hieß "schnell Erfolg haben". Als der nicht kam, musste man sie auch schnell wieder los werden - die einigermaßen funktionierenden bekam man verkauft, andere nicht.

Schlussendlich stellst Du es Dir etwas zu einfach vor, mit viel Geld müsse auch automatisch viel Erfolg kommen. Ich war damals im Forum, als hier Luftschlösser wie Xhaka und Götze diskutiert wurden - gekommen sind dann Khedira und der Prince.

Viele, viele Fans haben damals bunte Knete geformt... man müsse nur den und den kaufen (ganz unabhängig, ob dieser oder jener überhaupt zu Hertha wollte) und dann gibt's Europa, schließlich hat man ja viel Geld investiert. Dass Vereine, die sich sicher in den oberen Regionen bewegen aber zum gleichen Zeitpunkt vor Corona seit Jahren immer wider riesige Millionen-Beträge bewegt haben, das war nicht wichtig...
Preetz hatte genau genommen eine Transferperiode im Winter (!!!), wo er mit einem Klinsmann (!!!) shoppen konnte. Dieser Schuss mit der Schrotflinte hat einigte interessante Spieler nach Berlin geschwemmt, aber in der entscheidenden Phase mit Klinsmann und seinem Assistenten hat man sich komplett die Mannschaftsstruktur zerballert durch die neuen Spieler und die Geringschätzung der anwesenden Spieler.

Am Ende hat nichts funktioniert, was man probiert hat. Und inzwischen ist auch niemand mehr da - der einzige ist der Investor. Alle anderen sind ausgetauscht. Erfolg ist aber immer noch ein Traum... der lebt.

Zitat von petercriss1977

Und es tatsächlich geschafft hat mit so viel Geld, nach dem sich alle Bundesligavereine gesehnt hätten, erst Recht in Corona Zeiten, nicht ein bisschen Erfolg zu schaffen, ausser peinlich IMMER um den Klassenerhalt zu kämpfen.
Da würde ich jetzt gerne mal von dir was konkretes lesen, und komm ja nicht mit Corona und Einnahmeverluste etc, das hatten alle Vereine, selbst Union, Hertha hatte da allen Vereinen ein riesen Vorteil gegenüber.


Also Union hatte keine 78 Millionen (?) Corona-Mindereinnahmen. zwinker
Du brauchst doch die ganzen Millionengehälter der Großverdiener einfach nur zusammenrechnen, entsprechend multipliziert mit der Anzahl an Saisons, die sie da sind... für die Leihen, die Hertha gehaltstechnisch manchmal sogar noch mitfinanziert hat, ein bisserl was abziehen.
Ich geb Dir ein paar Zahlen... vor Windhorst lag Herthas Personalaufwand bei gut 60 Millionen Euro.

17/18: ca. 61 Millionen
18/19: ca. 62,4 Millionen

In den zwei seitdem veröffentlichten Bilanzen sind gestiegene Personalaufwände gegenüber diesem Niveau von etwa gesamt 50 Millionen Euro in zwei Saisons ausgewiesen.

Keine Ahnung, wie sich die 110 Millionen "sonstige betriebliche Aufwendungen" aufschlüsseln
In den zwei veröffentlichten Bilanzen... und eigentlich will ich die Finanzdiskussion auch nicht führen.

Klar ist, dass die Talfahrt mit Covic anfing, der Investor dann viel Geld in den Verein pumpte, was jener offensichtlich auch dringend brauchte, um zu überleben. Die Größe der Summe blendet extrem, weil damit ja auch der alte Investor im Ping-Pong mit der Bank abgelöst werden musste und alte Verbindlichkeiten extrem drückten. Lage Rede, kurzer Sinn... da waren gerade mal 120 Millionen an Ablösen drin. Die wurden investiert und haben sich nicht rentiert. Ende der Geschichte. Der neue sportliche Leiter versucht verzweifelt, den Berg von jährlich produzierten Gehälter-Defiziten abzubauen und ist damit noch lange nicht durch.

Wenn ich Dir schlüssig erklären könnte, wie man - egal ob mit dicker Geldbörse oder ohne viel Geld - Erfolg in der Fussball-Bundesliga hat, dann würde ich ggf. in diesem Bereich auch arbeiten. Du kannst es ebenso wenig erklären, wie das geht. Wir spekulieren also beide.

Du spekulierst, dass alles eine Sache von viel Geld wäre und einem Macher, der's kann.
Ich spekuliere, dass ein guter Trainer, der Spieler entwickeln kann, Kontinuität und Ruhe im Verein sowie wirtschaftliche Vernunft Grundtugenden für sportlichen Erfolg sind - die bei Hertha alle nicht gegeben waren. Bei Union hingegen kommt ganz viel davon zusammen.

Du darfst Dir nun aussuchen, wovon das ablenken soll.

•     •     •

Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Lars Windhorst |#1664
11.10.2022 - 00:38 Uhr
Zitat von rossini
Zitat von petercriss1977

Vetternwirtschaft kann ich dir ein sehr schwerwiegendes Beispiel geben, genauer gesagt Gegenbauer und Preetz.
Gegenbauer hat Hertha gut 11 Jahre lang extrem geschadet, indem er an diesen Versager Preetz gehangen hat,wie der Teufen an den Seelen.


Aha...
Die Mehrheit der bei MVs anwesenden Mitglieder hat dann ja wohl auch an Gegenbauer gehangen - und somit auch dessen Handeln legitimiert.

Ich hab in Deinem Beispiel gar nichts gelesen, was ich persönlich für Vetternwirtschaft halten würde. Und Deine Wortwahl finde ich befremdlich.

Zitat von petercriss1977

Und mit den 375.000.000,00 € und dem Union Vergleich hast du viel geschrieben und dennoch nichts erklärt. Bzw nur abgelenkt, von den wahnsinnigen Mist den Gegenbauer und Preetz damit veranstaltet haben und so diese gigantische Sumne für " NICHTS" verbrannt haben.
Das ist Fakt.


Welchen "wahnsinnigen Mist" haben denn Gegenbauer und Preetz damit genau gemacht? Erzähl doch mal... Du scheinst ja den genauen Überblick zu haben.

Zitat von petercriss1977

Mir kommt es so vor als würdest du versuchen, von den Unvermögen unserer Vereinsführung abzulenken.


Ich äußere meine Meinung - also dasselbe, das Du hier auch machst. Wovon das ablenken soll, weiß ich nicht.

Zitat von petercriss1977

Sag doch mal aus, warum aus DEINER SICHT Hertha trotz dieser immensen Summe nicht mal annähernd es geschafft hat, so Spieler oder Trainer zu bekommen, um zumindest einen kleinen identischen Erfolg wur Union in den letzten drei Jahren zu haben, und nicht nur wie di dieses Jahr zum Vergleich nimmst.
Jetzt will ich mal dazu was,von Dir hören.
Und zwar über Hertha und deiner Ansicht warum Unsere Führung so dermaßen extrem versagt hat ?


Na, wenn Du "jetzt mal was von mir hören willst", dann werde ich mich doch nicht lumpen lassen.

Preetz konnte noch nie gut Trainer finden...

Hertha hatte seit Dardais erster Demission (und eigentlich - mit Abstrichten - sogar vorher) keinen einzigen vernünftigen Spieler-Entwickler als Trainer, meist sogar irgendwelche Notlösungen, die dann teilweise Abstiege verhinderten und dann bleiben durften.

Die Nummer mit Covic war schon mal ein richtiger Bock. Tatsächlich sagten damals viele Fans vorher, dass sie sich das gut vorstellen konnten, das das klappt. Hat es nicht. Repariert wurde dann mit Klinsmann, der für vier Wochen einen Torwarttrainer mitbrachte ugly ... und einen Assistenten, der vorher zurecht in der Versenkung verschwunden war.
Und nach dessen "Flucht" durfte jener Assistent sogar noch weiterwurschteln. Labbadia tat Labbadia-Dinge, er funktionierte kurzzeitig und war dann aber nicht mehr sexy genug und ebenso weg. Und so weiter und so fort...

Jeder Trainer hatte ein anderes Spielsystem - teilweise sogar gar kein erkennbares - und wollte entsprechend andere Spielertypen für sein System.

Dann kam der sportliche Erfolg nicht, es kam der nächste Trainer und das Spiel ging von vorne los.
Das ist der gleiche Kreislauf, den der HSV mit seinen Millionentransfer durchgemacht hat. Die haben (teilweise) extrem junge Spieler mit sehr gutem Talent verpflichtet, haben es aber nicht geschafft, diesen Spielern einen funktionierenden Rahmen zu geben. dort wechselten auch dauernd die Trainer und es wurde jedes Jahr schlechter.

Das waren schlechte Entscheidungen in der Trainerfrage. Zudem wurden für viel Geld viel zu teure Spieler verpflichtet, die nicht durch laufende Einnahmen gedeckt waren. Das Roulette-Spiel hieß "schnell Erfolg haben". Als der nicht kam, musste man sie auch schnell wieder los werden - die einigermaßen funktionierenden bekam man verkauft, andere nicht.

Schlussendlich stellst Du es Dir etwas zu einfach vor, mit viel Geld müsse auch automatisch viel Erfolg kommen. Ich war damals im Forum, als hier Luftschlösser wie Xhaka und Götze diskutiert wurden - gekommen sind dann Khedira und der Prince.

Viele, viele Fans haben damals bunte Knete geformt... man müsse nur den und den kaufen (ganz unabhängig, ob dieser oder jener überhaupt zu Hertha wollte) und dann gibt's Europa, schließlich hat man ja viel Geld investiert. Dass Vereine, die sich sicher in den oberen Regionen bewegen aber zum gleichen Zeitpunkt vor Corona seit Jahren immer wider riesige Millionen-Beträge bewegt haben, das war nicht wichtig...
Preetz hatte genau genommen eine Transferperiode im Winter (!!!), wo er mit einem Klinsmann (!!!) shoppen konnte. Dieser Schuss mit der Schrotflinte hat einigte interessante Spieler nach Berlin geschwemmt, aber in der entscheidenden Phase mit Klinsmann und seinem Assistenten hat man sich komplett die Mannschaftsstruktur zerballert durch die neuen Spieler und die Geringschätzung der anwesenden Spieler.

Am Ende hat nichts funktioniert, was man probiert hat. Und inzwischen ist auch niemand mehr da - der einzige ist der Investor. Alle anderen sind ausgetauscht. Erfolg ist aber immer noch ein Traum... der lebt.

Zitat von petercriss1977

Und es tatsächlich geschafft hat mit so viel Geld, nach dem sich alle Bundesligavereine gesehnt hätten, erst Recht in Corona Zeiten, nicht ein bisschen Erfolg zu schaffen, ausser peinlich IMMER um den Klassenerhalt zu kämpfen.
Da würde ich jetzt gerne mal von dir was konkretes lesen, und komm ja nicht mit Corona und Einnahmeverluste etc, das hatten alle Vereine, selbst Union, Hertha hatte da allen Vereinen ein riesen Vorteil gegenüber.


Also Union hatte keine 78 Millionen (?) Corona-Mindereinnahmen. zwinker
Du brauchst doch die ganzen Millionengehälter der Großverdiener einfach nur zusammenrechnen, entsprechend multipliziert mit der Anzahl an Saisons, die sie da sind... für die Leihen, die Hertha gehaltstechnisch manchmal sogar noch mitfinanziert hat, ein bisserl was abziehen.
Ich geb Dir ein paar Zahlen... vor Windhorst lag Herthas Personalaufwand bei gut 60 Millionen Euro.

17/18: ca. 61 Millionen
18/19: ca. 62,4 Millionen

In den zwei seitdem veröffentlichten Bilanzen sind gestiegene Personalaufwände gegenüber diesem Niveau von etwa gesamt 50 Millionen Euro in zwei Saisons ausgewiesen.

Keine Ahnung, wie sich die 110 Millionen "sonstige betriebliche Aufwendungen" aufschlüsseln
In den zwei veröffentlichten Bilanzen... und eigentlich will ich die Finanzdiskussion auch nicht führen.

Klar ist, dass die Talfahrt mit Covic anfing, der Investor dann viel Geld in den Verein pumpte, was jener offensichtlich auch dringend brauchte, um zu überleben. Die Größe der Summe blendet extrem, weil damit ja auch der alte Investor im Ping-Pong mit der Bank abgelöst werden musste und alte Verbindlichkeiten extrem drückten. Lage Rede, kurzer Sinn... da waren gerade mal 120 Millionen an Ablösen drin. Die wurden investiert und haben sich nicht rentiert. Ende der Geschichte. Der neue sportliche Leiter versucht verzweifelt, den Berg von jährlich produzierten Gehälter-Defiziten abzubauen und ist damit noch lange nicht durch.

Wenn ich Dir schlüssig erklären könnte, wie man - egal ob mit dicker Geldbörse oder ohne viel Geld - Erfolg in der Fussball-Bundesliga hat, dann würde ich ggf. in diesem Bereich auch arbeiten. Du kannst es ebenso wenig erklären, wie das geht. Wir spekulieren also beide.

Du spekulierst, dass alles eine Sache von viel Geld wäre und einem Macher, der's kann.
Ich spekuliere, dass ein guter Trainer, der Spieler entwickeln kann, Kontinuität und Ruhe im Verein sowie wirtschaftliche Vernunft Grundtugenden für sportlichen Erfolg sind - die bei Hertha alle nicht gegeben waren. Bei Union hingegen kommt ganz viel davon zusammen.

Du darfst Dir nun aussuchen, wovon das ablenken soll.



Na ich bin noch nicht lange im Herthaforum unterwegs und kenne dich nicht, nur kommt es mir so vor als wenn du kein normaler Herthafan bist , und für ein Borussia Mönchengladbacher hast du scheinbar viel Hintergrundwissen von Hertha, was du gegen für dich scheinbare Kritiker der Vereinsführung etc einsetzt, indem du sie attackiert, und Details etc forderst.
Oder ist dein Avatar nur so da.
Käme nie auf die Idee so in einem Borussia Forum aufzutreten und dort von Fans so zu fordern !
Nur so mein erster Eindruck, nach kurzer Zeit hier.
Hätte nicht gedacht in einem Herthafanforum so angegangen zu werden,als wenn ich hier deine Firma oder Vorgesetzten beleidige.
Aber wie gesagt nur mein erster Eindruck von Dir hier, vielleicht täusche ich mich auch, oder das ist hier normal so.
Lars Windhorst |#1665
11.10.2022 - 05:39 Uhr
Zitat von petercriss1977


Na ich bin noch nicht lange im Herthaforum unterwegs und kenne dich nicht, nur kommt es mir so vor als wenn du kein normaler Herthafan bist , und für ein Borussia Mönchengladbacher hast du scheinbar viel Hintergrundwissen von Hertha, was du gegen für dich scheinbare Kritiker der Vereinsführung etc einsetzt, indem du sie attackiert, und Details etc forderst.
Oder ist dein Avatar nur so da.
Käme nie auf die Idee so in einem Borussia Forum aufzutreten und dort von Fans so zu fordern !
Nur so mein erster Eindruck, nach kurzer Zeit hier.
Hätte nicht gedacht in einem Herthafanforum so angegangen zu werden,als wenn ich hier deine Firma oder Vorgesetzten beleidige.
Aber wie gesagt nur mein erster Eindruck von Dir hier, vielleicht täusche ich mich auch, oder das ist hier normal so.


Hart zu diskutieren ist für dich angegangen werden?

@rossini diskutiert gern und auch tiefgründiger. Das sollte man eher schätzen als kritisieren.

•     •     •

Not a complete Idiot. Some parts are missing.

Wenn man der Klügste im Raum ist, ist man im falschen Raum
Lars Windhorst |#1666
11.10.2022 - 11:13 Uhr
Zitat von exsample

Zitat von petercriss1977


Na ich bin noch nicht lange im Herthaforum unterwegs und kenne dich nicht, nur kommt es mir so vor als wenn du kein normaler Herthafan bist , und für ein Borussia Mönchengladbacher hast du scheinbar viel Hintergrundwissen von Hertha, was du gegen für dich scheinbare Kritiker der Vereinsführung etc einsetzt, indem du sie attackiert, und Details etc forderst.
Oder ist dein Avatar nur so da.
Käme nie auf die Idee so in einem Borussia Forum aufzutreten und dort von Fans so zu fordern !
Nur so mein erster Eindruck, nach kurzer Zeit hier.
Hätte nicht gedacht in einem Herthafanforum so angegangen zu werden,als wenn ich hier deine Firma oder Vorgesetzten beleidige.
Aber wie gesagt nur mein erster Eindruck von Dir hier, vielleicht täusche ich mich auch, oder das ist hier normal so.


Hart zu diskutieren ist für dich angegangen werden?

@rossini diskutiert gern und auch tiefgründiger. Das sollte man eher schätzen als kritisieren.


Na dann, wie gesagt bin neu im Herthaforum, aber wenn Du sagst das es normal ist, dann wird er meine Post ja auch nicht als schlimm empfinden, bin ich beruhigt.
Die Art einer Diskussion, wie man diskutiert, empfindet ja jeder aders, aber wenn er so ein harter Fuchs in Diskutieren ist, wird er ja einiges gewöhnt sein.
Dann ist ja alles okay
Dieser Beitrag wurde zuletzt von petercriss1977 am 11.10.2022 um 11:15 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#1667
11.10.2022 - 12:09 Uhr
Zitat von petercriss1977
Na dann, wie gesagt bin neu im Herthaforum, aber wenn Du sagst das es normal ist, dann wird er meine Post ja auch nicht als schlimm empfinden, bin ich beruhigt.
Die Art einer Diskussion, wie man diskutiert, empfindet ja jeder aders, aber wenn er so ein harter Fuchs in Diskutieren ist, wird er ja einiges gewöhnt sein.
Dann ist ja alles okay


Wir sind ein bisschen vom Thema abgekommen in diesem Thread... auch durch mein Zutun.
Ist doch fair enough, wenn Du meine Argumentation kritisch siehst... ich erhebe keinen Anspruch auf Weisheit und Löffel und so. Aber klar, meine Meinung vertrete ich, gerne auch mal ausführlich zwinker
Aber lass uns Preetz/Gegenbauer und Konsorten an dieser Stelle hier abhaken... ist einfach der falsche Thread.

•     •     •

Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Lars Windhorst |#1668
11.10.2022 - 13:03 Uhr
Zitat von rossini
Zitat von petercriss1977

Na dann, wie gesagt bin neu im Herthaforum, aber wenn Du sagst das es normal ist, dann wird er meine Post ja auch nicht als schlimm empfinden, bin ich beruhigt.
Die Art einer Diskussion, wie man diskutiert, empfindet ja jeder aders, aber wenn er so ein harter Fuchs in Diskutieren ist, wird er ja einiges gewöhnt sein.
Dann ist ja alles okay


Wir sind ein bisschen vom Thema abgekommen in diesem Thread... auch durch mein Zutun.
Ist doch fair enough, wenn Du meine Argumentation kritisch siehst... ich erhebe keinen Anspruch auf Weisheit und Löffel und so. Aber klar, meine Meinung vertrete ich, gerne auch mal ausführlich zwinker
Aber lass uns Preetz/Gegenbauer und Konsorten an dieser Stelle hier abhaken... ist einfach der falsche Thread.


Klar alles gut.

Hahohe
Lars Windhorst |#1669
16.10.2022 - 12:12 Uhr
Bobic hat sich zum Vertrag zwischen Hertha und Tennor/Windhorst geäußert, gestern Abend im Sportstudio des ZDF. Ich zitiere: „Das ist schön, dass ihr das alle wissen wollt. Aber eines ist auch klar, über Vertragsinhalte habe ich noch nie gesprochen. Ob das bei Spielern ist oder in so einem Fall, das werde ich hier auch nicht öffentlich machen. Aber der Vertrag ist schon gut gestaltet“.

Das hörst sich so an, als würde Hertha da eine Menge mitzureden haben, wie Windhorst mit den Anteilen umgeht.

Als nächster Schritt wird evaluiert, was die Anteile wert sind. Ich denke das ist die Basis für die Suche nach Interessenten um Windhorst ein Angebot für seine Anteile zu machen.

Dann kann Windhorst entscheiden, ob er mit Verlust seine Anteile verkauft, oder ob er sie behält, falls seine finanzielle Lage dies zulässt und die Geldgeber für die Beteiligung dabei auch mitspielen.
Lars Windhorst |#1670
16.10.2022 - 12:55 Uhr
Ich wüsste gerade nicht wer derzeit hunderte Millionen auf den Tisch legen würde, um im Wert stark fallende Anteile an einer stagnierenden KGaA mit hohen Verlusten zu erwerben, bei dem der Geldgeber rein gar nichts mitbestimmen kann. Viel lauter hätte Hertha diesen Umstand in den letzten Jahren wohl auch gar nicht öffentlich betonen können.
Soll heißen, es wirkt auf mich realistischer, dass erstmal rein gar nichts mit den Tennor Anteilen passiert.

Davon mal abgesehen erkenne ich auch keine resultierenden Vorteile für Hertha durch die Zerrüttung der Beziehung zu Tennor. Im Grunde wird man wohl für längere Zeit in dieser Selbstblockade verharren und eine Verbesserung der eigenen strategischen Ausgangsposition ist selbst mit etwas Phantasie nicht wirklich erkennbar.

•     •     •

********** Wir sind Wacker - Sendlings # 1 **********
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