Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
09.10.2022 - 10:31 Uhr
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
09.10.2022 - 11:14 Uhr
Zitat von SerbCon
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
100% Zustimmung.
Im Endeffekt ist es seit drei Jahren leider eine in der Form einmaligen Mischung aus Inkompetenz & Klüngelei (Preetz/Gegenbauer), Größenwahn (Klinsmann, Windhorst) und Fremdverschulden (Corona).
Nimmt man mal Corona als Argument raus , da davon ja die gesamte Bundesliga betroffen war und andere Vereine mit deutlich weniger Finanzaufwand Hertha trotzdem sportlich längst abgehängt haben (Freiburg, Frankfurt, Union) bleiben für mich trotzdem die anderen Punkte bestehen. Für mein Empfinden war der größte Fehler, den man machen konnte, gar nicht mal die Zusammenarbeit mit Tennor. Im Endeffekt hat uns die Investition die Lizenz gerettet und anhand der Rahmendaten ist Tennor deutlich schlechter weggekommen als Hertha, denn trotz massivster Investitionen hat der Investor keinen Zugriff auf die Entscheidungen im Verein und muss mit ansehen, wie sein Kapital vernichtet wurde. Der größte Fehler war, dass man planlos mit Geld um sich geworfen hat, weil man einerseits den Abstieg verhindern wollte, aber andererseits auch auf Druck des Investors gleich mal das internationale Geschäft angreifen wollte statt behutsam und gezielt den Kader zu verstärken. Gleichzeitig wollte man auf Biegen und Brechen auch endlich mal attraktiven Fußball spielen lassen anstatt aus dem bestehenden Spielermaterial das beste herauszuholen. Mit einem Rangnick statt Klinsmann/Preetz wäre so etwas wie damals im Leben nicht passiert und dann hätte man auch nicht eine Situation vorgeworfen, wo man erst 20 Spieler verkaufen muss, damit man am Transfermarkt nachlegen darf.
09.10.2022 - 11:20 Uhr
Zitat von SerbCon
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Stimme Dir voll zu.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Sollte es stimmen das wir nochmal 100 Millionen Euro bekommen hätten, wenn Bernstein nicht so gegen Investoren und Windhorst gewesen wäre, schlägt das dem Fass den Boden aus.
Dann ist Hertha nicht mehr zu helfen, denn der moderne Fussball ist ein Millionengrab und da kann man nicht so weitermachen wie vielleicht in den 90er.
Es werden immer mehr Vereine sich so Geldquellen suchen und Hertha wird sich mit der jetzigen Methode, des Kaputtsparens sich früh oder später in die Insolvenz reinreiten, sollten wir weiter nur um den Klassenerhalt spielen und wie der HSV es auch bald schaffen, in die 2. Liga zu gelangen, oder gar noch tiefer.
Dann ist der Ofen nämlich aus, da es mitlerweile einen zweiten bzw richtigen Hauptstadtclub in Berlin gibt.
Nur in alten Sphären zu träumen wie so manch Ultra, damit funktioniert das in der heutigen Fußballwelt nicht mehr.
Da reichen keine Eintrittsgelder oder TV Einnahmen mehr, wenn man so schlecht spielt wie Hertha seit den Abgang von Hoeneß.
Da braucht es Sponsoren und auch Investoren um oben mit zu spielen.
Will man nur Bratwurst und Bier im Stadion saufen und hat das als Ziel, geht das auch mit Glück noch ein paar Jahre gut, bis man endgültig pleite ist, weil man jedes Jahr einige Millionen Schulden macht.
09.10.2022 - 12:25 Uhr
Zitat von petercriss1977
Stimme Dir voll zu.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Sollte es stimmen das wir nochmal 100 Millionen Euro bekommen hätten, wenn Bernstein nicht so gegen Investoren und Windhorst gewesen wäre, schlägt das dem Fass den Boden aus.
Dann ist Hertha nicht mehr zu helfen, denn der moderne Fussball ist ein Millionengrab und da kann man nicht so weitermachen wie vielleicht in den 90er.
Es werden immer mehr Vereine sich so Geldquellen suchen und Hertha wird sich mit der jetzigen Methode, des Kaputtsparens sich früh oder später in die Insolvenz reinreiten, sollten wir weiter nur um den Klassenerhalt spielen und wie der HSV es auch bald schaffen, in die 2. Liga zu gelangen, oder gar noch tiefer.
Dann ist der Ofen nämlich aus, da es mitlerweile einen zweiten bzw richtigen Hauptstadtclub in Berlin gibt.
Nur in alten Sphären zu träumen wie so manch Ultra, damit funktioniert das in der heutigen Fußballwelt nicht mehr.
Da reichen keine Eintrittsgelder oder TV Einnahmen mehr, wenn man so schlecht spielt wie Hertha seit den Abgang von Hoeneß.
Da braucht es Sponsoren und auch Investoren um oben mit zu spielen.
Will man nur Bratwurst und Bier im Stadion saufen und hat das als Ziel, geht das auch mit Glück noch ein paar Jahre gut, bis man endgültig pleite ist, weil man jedes Jahr einige Millionen Schulden macht.
Zitat von SerbCon
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Stimme Dir voll zu.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Sollte es stimmen das wir nochmal 100 Millionen Euro bekommen hätten, wenn Bernstein nicht so gegen Investoren und Windhorst gewesen wäre, schlägt das dem Fass den Boden aus.
Dann ist Hertha nicht mehr zu helfen, denn der moderne Fussball ist ein Millionengrab und da kann man nicht so weitermachen wie vielleicht in den 90er.
Es werden immer mehr Vereine sich so Geldquellen suchen und Hertha wird sich mit der jetzigen Methode, des Kaputtsparens sich früh oder später in die Insolvenz reinreiten, sollten wir weiter nur um den Klassenerhalt spielen und wie der HSV es auch bald schaffen, in die 2. Liga zu gelangen, oder gar noch tiefer.
Dann ist der Ofen nämlich aus, da es mitlerweile einen zweiten bzw richtigen Hauptstadtclub in Berlin gibt.
Nur in alten Sphären zu träumen wie so manch Ultra, damit funktioniert das in der heutigen Fußballwelt nicht mehr.
Da reichen keine Eintrittsgelder oder TV Einnahmen mehr, wenn man so schlecht spielt wie Hertha seit den Abgang von Hoeneß.
Da braucht es Sponsoren und auch Investoren um oben mit zu spielen.
Will man nur Bratwurst und Bier im Stadion saufen und hat das als Ziel, geht das auch mit Glück noch ein paar Jahre gut, bis man endgültig pleite ist, weil man jedes Jahr einige Millionen Schulden macht.
+1
09.10.2022 - 12:27 Uhr
Zitat von petercriss1977
Stimme Dir voll zu.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Sollte es stimmen das wir nochmal 100 Millionen Euro bekommen hätten, wenn Bernstein nicht so gegen Investoren und Windhorst gewesen wäre, schlägt das dem Fass den Boden aus.
Dann ist Hertha nicht mehr zu helfen, denn der moderne Fussball ist ein Millionengrab und da kann man nicht so weitermachen wie vielleicht in den 90er.
Es werden immer mehr Vereine sich so Geldquellen suchen und Hertha wird sich mit der jetzigen Methode, des Kaputtsparens sich früh oder später in die Insolvenz reinreiten, sollten wir weiter nur um den Klassenerhalt spielen und wie der HSV es auch bald schaffen, in die 2. Liga zu gelangen, oder gar noch tiefer.
Dann ist der Ofen nämlich aus, da es mitlerweile einen zweiten bzw richtigen Hauptstadtclub in Berlin gibt.
Nur in alten Sphären zu träumen wie so manch Ultra, damit funktioniert das in der heutigen Fußballwelt nicht mehr.
Da reichen keine Eintrittsgelder oder TV Einnahmen mehr, wenn man so schlecht spielt wie Hertha seit den Abgang von Hoeneß.
Da braucht es Sponsoren und auch Investoren um oben mit zu spielen.
Will man nur Bratwurst und Bier im Stadion saufen und hat das als Ziel, geht das auch mit Glück noch ein paar Jahre gut, bis man endgültig pleite ist, weil man jedes Jahr einige Millionen Schulden macht.
Zitat von SerbCon
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen. Die Eigendynamik, die sich unmittelbar danach ergeben hat, war auch nicht vorhersehbar. Das Chaos, was sich hier in den letzt 3 Jahren abspielte sucht ja fast schon seinesgleichen...
Ich bin weder ein Fan von LW (der ehemalige Wunderjunge war mir bis dahin kaum ein Begriff), aber genauso wenig bin ich ein Freund dieser geballten Inkompetenz im Verein. Inwiefern letzteres sich tatsächlich geändert hat, lässt sich als Außenstehender nicht beurteilen.
Bei einer medialen Eskalation wie in den letzten Monaten/Jahren kann ich aber nicht umhin kommen zu konstatieren, dass hier beiderseits massive Versäumnisse vorgelegen haben müssen, dass die Situation so zerfahren ist, wie jetzt.
Ich für meinen Teil hätte mich deutlich mehr auf LW eingelassen, weil ich diese antiquierte Angst vor Investoren und dem vermeintlichen Verlust der Traditionen im Profisport nichts abgewinnen kann. Der Profifußball von heute hat nicht mehr mit dem der 90er Jahre zu tun.
Aus dem Bauch heraus dürfte sich das finanzielle Volumen in den großen europäischen Ligen in den letzten 20 Jahren verzehnfacht haben. Das sieht man zuvorderst auch an den grotesken Gehältern und Ablösen.
Ich sehe hier eine stand jetzt vertane Chance, an der auch LW gehörig Mitschuld trägt, aber diese David gegen Goliath Vergleiche und generelle Abneigung gegen Investoren ist offen gestanden dumm, da ignorant.
Die Lösung kann da nur massive Regulation oder aber Öffnung der 50+1-Regel sein. Anders wird man das Problem nicht mehr in den Griff bekommen.
Stimme Dir voll zu.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Sollte es stimmen das wir nochmal 100 Millionen Euro bekommen hätten, wenn Bernstein nicht so gegen Investoren und Windhorst gewesen wäre, schlägt das dem Fass den Boden aus.
Dann ist Hertha nicht mehr zu helfen, denn der moderne Fussball ist ein Millionengrab und da kann man nicht so weitermachen wie vielleicht in den 90er.
Es werden immer mehr Vereine sich so Geldquellen suchen und Hertha wird sich mit der jetzigen Methode, des Kaputtsparens sich früh oder später in die Insolvenz reinreiten, sollten wir weiter nur um den Klassenerhalt spielen und wie der HSV es auch bald schaffen, in die 2. Liga zu gelangen, oder gar noch tiefer.
Dann ist der Ofen nämlich aus, da es mitlerweile einen zweiten bzw richtigen Hauptstadtclub in Berlin gibt.
Nur in alten Sphären zu träumen wie so manch Ultra, damit funktioniert das in der heutigen Fußballwelt nicht mehr.
Da reichen keine Eintrittsgelder oder TV Einnahmen mehr, wenn man so schlecht spielt wie Hertha seit den Abgang von Hoeneß.
Da braucht es Sponsoren und auch Investoren um oben mit zu spielen.
Will man nur Bratwurst und Bier im Stadion saufen und hat das als Ziel, geht das auch mit Glück noch ein paar Jahre gut, bis man endgültig pleite ist, weil man jedes Jahr einige Millionen Schulden macht.
Ein ziemlicher Rundum-Schlag von Dir... kann ich wenig mit anfangen.
Hertha BSC kann die Investoren-Diskussion einstweilen beenden. Das Geld wurde erhalten und ausgegeben.
Das einzige, das jetzt zu geschehen hat: Hertha muss seine Ausgaben auf Einnahme-Niveau bringen. Das versucht Bobic, aber es wird noch dauern.
Gerne darf als zusätzliche Aufgabe gesehen werden, die Sponsoren-Gelder weiter zu steigern.
Wer ist eigentlich der Jugend-Hauptsponsor bei der Hertha? Habt Ihr einen Reifen-Partner? Eure Exklusiv-Partner-Ebene umfasst (inkl. Gesundheitspartner AOK, die fast in jedem BL-Team dabei sind) fünf Partner. Eintracht Frankfurt hat 9 Partner auf dieser Ebene, Borussia Mönchengladbach (mit Gesundheitspartner AOK) zehn... der Unterschied macht etwa des jährliche Gehalt eines Star-Spielers aus.
Über die Logen-Partner habe ich da noch gar nicht gesprochen... Hertha listet 15 Unternehmen als Logen-Partner auf ihrer Webseite... bei Borussia Mönchengladbach sind es z.B. 40 gelistete Unternehmen.
Natürlich müssen diese Zahlen nicht stimmen und es steht auch nicht dabei, wie viel Zuwendung entsprechende Partner beim jeweiligen Verein geben. Aber hier bleibt gutes Geld liegen, weil entweder nicht genug Logen da sind oder nicht genug potente Unternehmen vorzüglich betreut werden, um am Wochenende im Oly zu feiern, zu networken und nebenbei ein Fussballspiel zu schauen.
Will sagen... dieses dauernde Gejammer vom Kaputtsparen mit dem Anspruch doch erst mal mehr Geld auszugeben als man zur Verfügung hat, ist doch der exakte Grund, warum die Hertha in die Schuldenfalle getappt ist. Dort drin sitzend muss nun endlich wirtschaftliche Vernunft herrschen... das ist alternativlos. Wenn das bedeutet, dass nur kleine Brötchen im Korb sind für eine Weile (bis alle Großverdiener von der Payroll sind, die nicht die gewünschte Leistung bringen... Dodi z.B. verdient exzellentes Geld - und er bringt ordentliche Leistungen derzeit... aber doch nie die Super-Leistungen, um sein Gehalt zu rechtfertigen. Klar: er ist im Kader und spielt deswegen und er ist vielleicht auch einer der Einäugigen da vorne - alles unbenommen. Aber trotzdem muss er eigentlich besser heute als morgen verkauft werden. Zu Piatek ist ja alles gesagt, zu Selke ebenso... alle verdienen zu viel Geld für die angebotenen Leistungen. Mir würden da noch ein oder zwei Spieler einfallen.
Das ist bitter, aber es nimmt Hertha jegliche Luft zum Atmen. Und so lange diese Spieler da sind, gibt es eben auch keine neuen "großen Spieler".
Eure Anteile verkauft Ihr genau einmal... die Nummer ist also fast durch.
Es machen Euch gerade eine Menge Vereine vor, wie das erfolgreich oder zumindest erfolgreicher ohne Investor geht... Freiburg, Union, Frankfurt, auch Mönchengladbach, Köln, Mainz...
Hertha braucht keinen Investor, um erfolgreich zu werden... Hertha braucht nur einen neuen Weg und andere Leitbilder bei der Kaderzusammenstellung. Und ja, einen Trainer und sportlichen Leiter mit einem guten Plan zu haben - sowie einen langen Atem im Umfeld, das wäre hilfreich auf diesem Weg.
09.10.2022 - 15:58 Uhr
Zitat von petercriss1977
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Ich finde, so einfach ist das nicht.
Natürlich hätte Preetz mit den Spielern, die alle über Marktpreisniveau geholt und gefühlt wahllos zusammen gekauft wurden einen großen Anteil daran, dass die Gelder aus dem Fenster geworfen wurden.
Soweit ich mich erinnere, war es aber eine Forderung von Tennor, dass ein Großteil des Geldes in neue Spieler gesteckt wurde und man damit innerhalb von 5 Jahren ins internationale Geschäft wollte. Dass Preetz gar nicht wusste wie er so schnell Erfolg kaufen und Spieler zu einer grauen Maus lotsen sollte tut dann sein übriges dazu.
Entscheidungen wie Klinsmann und Lehmann muss man auch Windhorst ankreiden.
Im Nachhinein natürlich sehr einfach zu sagen, aber hätte man die Gelder konsequent zur Entschuldung und zur Stadionfinanzierung genommen und den Boden für die nächsten Schritte bereitet, in dem man erstmal den Verein gesundet und neue Einnahmequelle schafft, wäre man heute wahrscheinlich sehr viel weiter.
Windhorst hätte das Investment eben auch auf lange Zeit anlegen müssen und nicht von Anfang an den schnellen Erfolg aufrufen dürfen. Dieser öffentliche Druck war meiner Meinung nach Gift für die ganze Zusammenarbeit.
Denn für die Überholspur hätten 3-4 soviel Gelder fliessen müssen.
09.10.2022 - 16:18 Uhr
Zitat von Pipovic87
Ich finde, so einfach ist das nicht.
Natürlich hätte Preetz mit den Spielern, die alle über Marktpreisniveau geholt und gefühlt wahllos zusammen gekauft wurden einen großen Anteil daran, dass die Gelder aus dem Fenster geworfen wurden.
Soweit ich mich erinnere, war es aber eine Forderung von Tennor, dass ein Großteil des Geldes in neue Spieler gesteckt wurde und man damit innerhalb von 5 Jahren ins internationale Geschäft wollte. Dass Preetz gar nicht wusste wie er so schnell Erfolg kaufen und Spieler zu einer grauen Maus lotsen sollte tut dann sein übriges dazu.
Entscheidungen wie Klinsmann und Lehmann muss man auch Windhorst ankreiden.
Im Nachhinein natürlich sehr einfach zu sagen, aber hätte man die Gelder konsequent zur Entschuldung und zur Stadionfinanzierung genommen und den Boden für die nächsten Schritte bereitet, in dem man erstmal den Verein gesundet und neue Einnahmequelle schafft, wäre man heute wahrscheinlich sehr viel weiter.
Windhorst hätte das Investment eben auch auf lange Zeit anlegen müssen und nicht von Anfang an den schnellen Erfolg aufrufen dürfen. Dieser öffentliche Druck war meiner Meinung nach Gift für die ganze Zusammenarbeit.
Denn für die Überholspur hätten 3-4 soviel Gelder fliessen müssen.
Zitat von petercriss1977
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Aber ich finde den Hauptteil der Schuld tragen Preetz, Gegenbauer und Konsorten.
Auch wenn das ein paar hier nicht lesen wollen, aber Windhorst hatte kein Mitspracherecht und Einfluss was mit fast einer halben Milliarde Euro geschehen ist.
Muss man sich mal vorstellen.
Was für riesen Stümper bei Hertha gearbeitet haben, so eine gigantische Summe von der jeder Verein in der Bundesliga träumt die ohne Gegenleistung zu bekommen.
Denn richtig Lars hat ja faktisch NICHT BEKOMMEN womit er was anfangen kann, ausser ein paar wertlosen Anteile mit denen er seine Tapete bekleben kann.
Anders hätte es ausgesehen wenn er für die gigantische Summe Anteile am Kader, Gebäuden und zusätzlich noch Mitspracherecht gehabt hätte.
Folglich sich hier überhaupt nur ansatzweise über Windhorst aufzuregen ist absurd.
Die einzigen Schuldigen waren Pretz, Gegenbauer und Co, die keine Ahnung von guten Fussball und Geld hatten und so dumm waren, so eine hohe Summe an Geld für nichts an die Wand zu fahren und somit zu verbrennen.
Ich finde, so einfach ist das nicht.
Natürlich hätte Preetz mit den Spielern, die alle über Marktpreisniveau geholt und gefühlt wahllos zusammen gekauft wurden einen großen Anteil daran, dass die Gelder aus dem Fenster geworfen wurden.
Soweit ich mich erinnere, war es aber eine Forderung von Tennor, dass ein Großteil des Geldes in neue Spieler gesteckt wurde und man damit innerhalb von 5 Jahren ins internationale Geschäft wollte. Dass Preetz gar nicht wusste wie er so schnell Erfolg kaufen und Spieler zu einer grauen Maus lotsen sollte tut dann sein übriges dazu.
Entscheidungen wie Klinsmann und Lehmann muss man auch Windhorst ankreiden.
Im Nachhinein natürlich sehr einfach zu sagen, aber hätte man die Gelder konsequent zur Entschuldung und zur Stadionfinanzierung genommen und den Boden für die nächsten Schritte bereitet, in dem man erstmal den Verein gesundet und neue Einnahmequelle schafft, wäre man heute wahrscheinlich sehr viel weiter.
Windhorst hätte das Investment eben auch auf lange Zeit anlegen müssen und nicht von Anfang an den schnellen Erfolg aufrufen dürfen. Dieser öffentliche Druck war meiner Meinung nach Gift für die ganze Zusammenarbeit.
Denn für die Überholspur hätten 3-4 soviel Gelder fliessen müssen.
Das ist doch Quatsch
Klar hätte man es besser anlegen können.
Aber Windhorst hat uns das Geld quasi geschenkt zur freien Verfügung.
Es wurden ja auch Gelder zur Entschuldung verwendet und er gab das Geld und normalerweise hätte er sogar Einfluss nehmen sollen was mit der fast halben Milliarden Euro die er uns gab geschehen soll.
Doch das die Verantwortlichen von Hertha die vollen Stümper sind und absolut Null Ahnung vom Fussballgeschäft haben ist ja nun nur Hertha selbst Schuld.
Das man diese Verantwortlichen mit Blumenstrauß noch verabschiedet hat, statt diese ..... auf Schadenersatz zu verklagen , ist auch nur bei uns möglich.
Und Klinsmann hatte doch mit allen Recht.
Hertha ist so verfilzt und voll mit Vetternwirtschaft verseucht, das es kein Wunder ist das Union locker ohne viel Geld nur mit fähigen Leuten innerhalb eines Jahres an uns vorbeizog.
Und die spielten in kürzester Zeit europäisch , wofür bei uns angeblich immer gefühlte tausend Übergangsjahre nötig sind, und wir es nicht mal mit fast eine halben Milliarde Euro geschafft haben, wo Union es uns deutlich gezeigt hat wie man es richtig mit fast gar keinen Geld macht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von petercriss1977 am 09.10.2022 um 16:29 Uhr bearbeitet
09.10.2022 - 18:05 Uhr
Zitat von SerbCon
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen.
Die Investition als solche würde ich nicht als dumm bezeichnen.
Wie würdest du sie denn aus Windhorsts Sicht bezeichnen? Vielleicht ist dumm zu eindimensional als Wort, aber ein gutes Investment war das doch nicht:
- Er hat zu viel bezahlt, ich glaube da kann man auch nicht drüber streiten, dass diese 374 Millionen eine sehr fantasiereiche Bewertung als Grundlage haben
- Es war klar, dass ein erheblicher Teil des Geldes nicht für die Qualität der Mannschaft eingesetzt würden
- Er wusste um die sportliche Führung und hatte trotzdem das vertrauen, dass mit dem Geld ein ordentlicher Kader aufgebaut wird
- Selbst mit anderer sportlicher Führung und den kompletten (unpünktlichen) 374 Millionen, ist das heutzutage keine Garantie für Erfolg. Da hätte man so ein Investment viel längerfristig auslegen müssen und vor allem auch pünktlich zahlen
Für Hertha ist es am Ende egal. Das Geld wurde ausgezahlt und was jetzt mit den Anteilen passiert, ist am Ende auch nicht so wichtig. Dass Windhorst sein Investment aber selber öffentlich so schlecht redet, finde ich interessant. Ich denke, dass es schwer wird für ihn jemanden zu finden, der ihm die Anteile selbst für die Hälfte abnehmen würde.
Interessant ist, ob Hertha ab einem bestimmten Preis (vielleicht achtstellig) interesse daran hätte, einen Kredit aufzunehmen, um die Anteile zurückzukaufen.
10.10.2022 - 11:39 Uhr
Zitat von sEklAt
Wie würdest du sie denn aus Windhorsts Sicht bezeichnen? Vielleicht ist dumm zu eindimensional als Wort, aber ein gutes Investment war das doch nicht:
- Er hat zu viel bezahlt, ich glaube da kann man auch nicht drüber streiten, dass diese 374 Millionen eine sehr fantasiereiche Bewertung als Grundlage haben
- Es war klar, dass ein erheblicher Teil des Geldes nicht für die Qualität der Mannschaft eingesetzt würden
- Er wusste um die sportliche Führung und hatte trotzdem das vertrauen, dass mit dem Geld ein ordentlicher Kader aufgebaut wird
- Selbst mit anderer sportlicher Führung und den kompletten (unpünktlichen) 374 Millionen, ist das heutzutage keine Garantie für Erfolg. Da hätte man so ein Investment viel längerfristig auslegen müssen und vor allem auch pünktlich zahlen
Für Hertha ist es am Ende egal. Das Geld wurde ausgezahlt und was jetzt mit den Anteilen passiert, ist am Ende auch nicht so wichtig. Dass Windhorst sein Investment aber selber öffentlich so schlecht redet, finde ich interessant. Ich denke, dass es schwer wird für ihn jemanden zu finden, der ihm die Anteile selbst für die Hälfte abnehmen würde.
Interessant ist, ob Hertha ab einem bestimmten Preis (vielleicht achtstellig) interesse daran hätte, einen Kredit aufzunehmen, um die Anteile zurückzukaufen.
Wie würdest du sie denn aus Windhorsts Sicht bezeichnen? Vielleicht ist dumm zu eindimensional als Wort, aber ein gutes Investment war das doch nicht:
- Er hat zu viel bezahlt, ich glaube da kann man auch nicht drüber streiten, dass diese 374 Millionen eine sehr fantasiereiche Bewertung als Grundlage haben
- Es war klar, dass ein erheblicher Teil des Geldes nicht für die Qualität der Mannschaft eingesetzt würden
- Er wusste um die sportliche Führung und hatte trotzdem das vertrauen, dass mit dem Geld ein ordentlicher Kader aufgebaut wird
- Selbst mit anderer sportlicher Führung und den kompletten (unpünktlichen) 374 Millionen, ist das heutzutage keine Garantie für Erfolg. Da hätte man so ein Investment viel längerfristig auslegen müssen und vor allem auch pünktlich zahlen
Für Hertha ist es am Ende egal. Das Geld wurde ausgezahlt und was jetzt mit den Anteilen passiert, ist am Ende auch nicht so wichtig. Dass Windhorst sein Investment aber selber öffentlich so schlecht redet, finde ich interessant. Ich denke, dass es schwer wird für ihn jemanden zu finden, der ihm die Anteile selbst für die Hälfte abnehmen würde.
Interessant ist, ob Hertha ab einem bestimmten Preis (vielleicht achtstellig) interesse daran hätte, einen Kredit aufzunehmen, um die Anteile zurückzukaufen.
Dumm ist tatsächlich zu eindimensional. Dumm ist es, in Bitcoin als nach eigener Auffassung sicheres Zahlungsmittel zu investieren, solange es so volatil ist. Als Risikoinvestment ist auch der Bitcoin nicht ein dummes Investment, wie die vergangenen Jahre zeigten...
Fußballvereine sind grundsätzlich sehr spannend, da sie überwiegend die klassischen Probleme haben, die auch der über Jahrzehnte gewachsene Mittelständler beim Generationswechsel hat und die klassischerweise Targets von PE-Fonds sind:
- am Markt etabliert, aber mit viel Luft nach oben bei der Markterschließung,
- viel Optimierungsbedarf in allen Bereichen, allen voran internen Prozessen,
- Finanzierungsbedarf und damit Bereitschaft, einen externen Investor hereinzulassen.
Hertha als Target betrachtet ist da schon interessant, denn alle Voraussetzungen sind erfüllt. Gerade im seinerzeitigen Zinsumfeld war das keine schlechte Investmententscheidung. Der große Unterschied besteht halt in der knallharten Regulierung (50+1) und der daraus resultierenden mangelnden Einflussnahme. Das hätte man im Vorfeld wissen müssen, aber die Player, mit denen das ursprünglich geclosed wurde sind ja in kurzer Zeit gegangen...
Die Bewertung wirkt auch für mich hoch, allerdings darf man das Zinsumfeld und den Anlagedruck nicht außer Acht lassen. Zumal man ja immer Perspektive mitkauft und diese eingewertet wird... Hertha hat ja schon in dem inkompetenten Umfeld 130-180 Mio umgesetzt...Die Pandemie hat da heftig auf die Bremse getreten bei den Umsätzen. Das ist aber nicht nur im Fußball so gewesen...
Klar war ganz sicher nicht, dass die Qualität der Mannschaft mit rund 100-150 Mio nicht annähernd verbessert wurde... Das war der erste große - unvorhersehbare - Fehler, denn ein so breites Scheitern gibt es selten. Ich glaube auch nicht, dass die Mittelverwendung so von LW gewollt war.
Es wirkt auf mich eher so, als wenn hier in sehr kurzer Zeit die sportliche Talfahrt zu extremen Verwerfungen führte und vermutlich Preetz das Bindeglied zwischen Verein und LW war. Das ging nicht auf, okay.
Ansonsten ist es nicht unüblich, dass ein Investment nach hinten losgeht. Anschauliche Beispiele gibt es gerade in der Smartphone-Welt. HTC, Nokia, Blackberry, Lenovo, Motorola... Da haben sich alle auf Investor-Seite mehr erhofft, aber Scheitern ist Teil des Spiels (sehr oberflächlich dargestellt, aber es soll ja nur ein Beispiel sein).
Anders als Du halte ich es schon für schlimm, dass das Investment so krachend scheiterte. Das war eine geniale Chance, die so erst einmal vertan ist. Ein weiterer Investor wird sich kaum finden lassen, denn was man hier von 50+1 hält, wurde ja eindrucksvoll öffentlich zur Schau gestellt. Wer jetzt investiert, wäre dumm. Denn der Probelauf hat ja gezeigt, dass hier nichts auf professioneller Ebene entstehen kann. Stattdessen muss man hier rückwärts arbeiten und fühlt sich in den 90ern.
Die Marke Hertha ist so unbedeutend in der Fußballwelt, dass man es nicht einmal schafft, die eigene Stadt für sich zu begeistern. Man faselt von Stadionplänen, wie sollen die aber in der neuen Zinslandschaft gestemmt werden? Wie soll Hertha die Anteile erwerben, ohne da zu stehen, wo sie vor 3-5 Jahren waren?! Keine Chance.
LW hat sich mit seiner Art keinen Gefallen getan, da bin ich bei Dir und professionell war das auch nicht. Was das für die Zukunft heißt, muss man sehen. Sportlich läuft es für das Auge besser, aber die Saison ist noch lang und die Klasse will auch erstmal gehalten werden.
Ich für meinen Teil glaube nicht, dass man diesen Verein behutsam über die Jahre entwickeln kann. Das liegt ganz einfach daran, dass das Mindset immer noch das eines Bundesligisten in den 90ern ist und das notwendige Maß an Professionalität offenbar nicht gewollt ist.
Ein Bernstein ist da das konsequente Ergebnis - ein Mann aus der eigenen Mitte, der gänzlich ungeeignet für das Amt des Präsidenten ist. Aber weil er so nahbar ist, reicht es halt vielen, ohne darauf zu achten, dass Nahbarkeit sicherlich kein Kernkriterium bei der Gestaltung der Zukunft eines ambitionierten Mittelständlers ist. Hier ein Interview, da eine Insta-Story und schon sind alle fein damit. Einzig bei der Zurückhaltung in Sachen LW-Auseinandersetzung finde ich lobende Worte. Ich halte ihn aber weiterhin für nicht qualifiziert.
P.S.: Einen achtstelligen Kaufpreis wird es allenfalls dann geben, wenn LW auch bei anderen Investments daneben greift und er verkaufen muss. Doch selbst dann kann ich mir das nicht vorstellen.
10.10.2022 - 11:58 Uhr
Zitat von petercriss1977
Und Klinsmann hatte doch mit allen Recht.
Hertha ist so verfilzt und voll mit Vetternwirtschaft verseucht, ...
Und Klinsmann hatte doch mit allen Recht.
Hertha ist so verfilzt und voll mit Vetternwirtschaft verseucht, ...
Meinst Du damit die Clique Klinsmann/Köpke/Friedrich, die alle eine gemeinsame DFB-Vergangenheit verbindet und deren Söhne zwei von Ihnen bei Hertha untergebracht hatten, bevor sie dann Hertha (nach damaligem Motto) zum BCC machen wollten?
Meinst Du die in den Verein getragenen Ex-Premiere/Sky-Granden Kofler und Schmidt?
Welchen Filz und welche Vetternwirtschaft meinst Du und kannst Du da etwas belegen? Mich interessieren da wirklich die Details.
Zitat von petercriss1977
...das es kein Wunder ist das Union locker ohne viel Geld nur mit fähigen Leuten innerhalb eines Jahres an uns vorbeizog.
...das es kein Wunder ist das Union locker ohne viel Geld nur mit fähigen Leuten innerhalb eines Jahres an uns vorbeizog.
Die sind nicht lediglich an Hertha vorbei gezogen... die sind an der halben Bundesliga vorbei geflogen (und in der aktuellen Momentaufnahme sogar an der ganzen Bundesliga). Das ist exzellente Arbeit, die einfach hinten dicht schweißt und Investitionen in Stürmer vorsieht, die dann sofort auch wieder gewinnbringend verkauft werden. Dieses Underdog-Image (wir erinnern uns: Hertha blies zur gleichen Zeit sein Image zum BCC auf, bevor diesem Image die Luft ausging) sorgt für geringe Erwartungshaltung im Umfeld und die nach Bochum geringsten Einnahme-Volumen der Liga beweisen eigentlich, dass dort gerade wirklich fantastische Arbeit geleistet wird, die KEIN ANDERER Klub in der Liga so hinbekommt.
Ich finde es lobenswert, dass Du Dich am Erfolgsmodell der Liga ausrichtest, aber es ist nun nicht dem Unvermögen von Hertha zuzuschreiben, dass dies gelungen ist, selbst wenn man mal Unvermögen auf Hertha-Seite proklamiert.
Locker war an Unions Weg gar nichts... die leben Kontinuität und die Investitionen in Hertha sorgten für Brüche, die ausbleibenden Erfolge sowie den hohen Erwartungshaltungen sorgten für weitere Brüche in Dauerschleife. Man hat ja das Gefühl, dass gefühlt alle paar Monate bei Hertha auf einem wichtigen Posten gewechselt wird. Kontinuität sieht anders aus. Und der Hertha-Kader war deshalb ein Trümmerhaufen, weil man eben nicht Kontinuität gelebt hat, sondern dem Erfolg mit dauernd wechselnden Trainern hinterher hechelte.
Natürlich sind auf allen Seiten eine Menge Fehler gemacht worden. Das muss man nüchtern feststellen.
Aber wenn an allen Ecken und Enden bei Hertha nur Ahnungslosigkeit herrschte (im Verein wie auf Investorenseite), warum haben dann alle Fans im Umfeld damals auf der Party getanzt, bis die Musik aufhörte zu spielen? Das wäre doch dann eine Selbsttäuschung größter Ordnung gewesen, oder sehe ich das nicht richtig?
Zur Wahrheit gehört eben auch: so viel Geld tut, was es oft tut... es brennt einem riesige Löcher in die Taschen, wenn man es bekommt. Investitionen in einer Winter-Transferperiode... puh. Käufe mit Rückleihe für hohe, zweistellige Millionenbeträge... puh. Ein italienisch-polnisches One-Season-Wonder auf dem absteigenden Ast als Leistungsträger... nun ja. Ein Trainer, der Berichte für den Investor schreibt, dabei einen Großteil des Kaders negativ bewertet anstatt alle Spieler hinter sich zu vereinen... kann man nicht machen.
Zurück zum Geld: der Anspruch war doch, es in allen Bereichen zu investieren. Offenbar war es aber so, dass man nicht weit im Vorhinein diese Investitionen in den Kader plante/planen konnte. Zumindest wirkte das Gebaren am Transfermarkt nicht so, als hätte man schon lange mit entsprechenden zukünftigen Kaderstützen gesprochen und sie "längst an der Angel" gehabt.
Im Wintertransferfenster auch logisch... im Nachgang alles clever zu sagen, aber was machste mit den Millionen... bis zum Sommer liegen lassen? Wär wahrscheinlich besser gewesen, aber doch einigermaßen undenkbar. Zu hoch der Anspruch, zu problematisch die Covic-Headcoach-Zeit mit einem Kader im Umbruch.
All das hatte Union nicht. Dort waren die Kassen leer und die Verantwortlichen haben daraus ein dazu passendes Konzept gefolgert, das bei vielen Vereinen nicht funktioniert oder nur temporär (frag mal in Bochum nach). Bei Union hat man ob all der Transfers den Eindruck als würden die schon eingangs einer Saison die nächste planen. Kompliment.
Zitat von petercriss1977
und wir es nicht mal mit fast eine halben Milliarde Euro geschafft haben, wo Union es uns deutlich gezeigt hat wie man es richtig mit fast gar keinen Geld macht.
und wir es nicht mal mit fast eine halben Milliarde Euro geschafft haben, wo Union es uns deutlich gezeigt hat wie man es richtig mit fast gar keinen Geld macht.
Naja, fast eine halbe Milliarde war's dann doch nicht... 374 Millionen sind trotzdem ein Haufen Geld. Aber mit viel Geld Erfolg zu haben ist - wie Du richtig erkennst - ein komplett andere Strategie als ohne Geld erfolgreich zu arbeiten. Hertha hatte mit ersterem gar keine Erfahrung - und hat es sportlich und kaderbaulich nicht gut hingekriegt (um es freundlich auszudrücken). Die restlichen Investitionen, um KKR rauszukaufen, um Schulden zu decken, um Covid-Verluste auszugleichen, waren notwendig und sinnvoll.
Zeitgleich hat Union einen ähnlichen Abfluss an Leistungsträgern gehabt, die immer wieder woanders hin gewechselt sind, um dort richtig Geld zu verdienen. Man ersetzt sie halt viel besser als es Hertha macht. Der wirkliche Unterschied ist aber, dass Herthas Kader voller Spieler war, die (im Vergleich zur Bundesliga-Konkurrenz) viel Geld verdienen und keine rechte Motivation hatten, dieses Budget wieder frei zu machen durch einen Wechsel. Und leider auch keine ihrem Gehalt entsprechenden Leistungen bei Hertha nachweisen können.
Solche Probleme kennt Union mit seinem Weg nicht. Die verkaufen jeden, der raussticht, wissen das schon vorher und kaufen Potential, solange es nicht zu teuer ist. Inzwischen sind sie ja auch in einer Position, wo der Schweizer Torschützenkönig sich für sie entscheidet. Da läufst Du nicht ganz so viel Gefahr, dass es überhaupt nicht funktioniert. Hertha nimmt in der gleichen Liga notgedrungen ein Regal weiter unten... und hat - voraussagbar - mit der Position im Sturm Schwierigkeiten (ist ja auch noch nicht raus, ob das so bleibt... Kanga kann schon was). Und trotzdem kann Hertha nicht einfach den Weg von Union kopieren.
Herthas DNA war schon immer, auf die Säulen "eigene Jugend" und "Stützen von extern" zu setzen - wenn man mal die Windhorst-Episode ausklammert. Bei den Säulen von extern musst Du halt wirklich erst die nicht funktionierenden Säulen los werden, um Platz für neue Säulen zu schaffen. Da die so viel verdienen, kannst Du sie eben kaum verkaufen. Aber das wird schon, dauert eben noch...
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