Kaderschmiede 2023/2024
21.06.2020 - 08:02 Uhr
29.01.2024 - 13:45 Uhr
Sind unsere eigenen Jugendspieler denn so deutlich schlechter als Aaronson, dass man lieber einen 20-Jährigen von einem Gegner ausleiht und ausbildet anstatt das mit unseren eigenen 18- bis 20-Jährigen zu machen?
Wir haben nen ganzen Eimer voll U19-Meister, von denen doch bestimmt mal ein paar ins Training integriert werden könnten. Fußballerisch schlechter können die es nicht als ein Leo, Kohr oder DDC machen, eher noch könnte die Physis ein Problem darstellen. Aber all das hätte man doch schon vor Wochen umsetzen können, um halt IRGENDWAS anderes zu machen als immer wieder dieselbe Sch... . Ich verstehe es einfach nicht, warum hier seit Ewigkeiten STUR lieber der halb verschimmelte Stiefel runterge... äh...spielt wird, anstatt mal alle möglichen Alternativen auszulooten. Dass die Erfolgsquote da nicht bei 100% liegen wird ist klar, aber besser man versucht es wenigstens mal. Da wird z.B. ein Müller dann halbgar auf eine fremde Position geworfen, kriegt da überraschenderweise nix hin und wird nicht mehr berücksichtigt. Die Profis dürfen aber weiter positionsfremd spielen und Woche um Woche denselben Käse abliefern.
Es ist diese vermaledeite STURHEIT, die in Mainz seit JAHREN rigoros praktiziert wird, die mir so dermaßen auf den Senkel geht. Egal wie mies es läuft oder egal ob es Spieltag um Spieltag nicht klappt, es wird TROTZDEM genauso weitergemacht.
Aber ich vergaß: wir sind gut aufgestellt und wollen den besonders kleinen Kader.
Wir haben nen ganzen Eimer voll U19-Meister, von denen doch bestimmt mal ein paar ins Training integriert werden könnten. Fußballerisch schlechter können die es nicht als ein Leo, Kohr oder DDC machen, eher noch könnte die Physis ein Problem darstellen. Aber all das hätte man doch schon vor Wochen umsetzen können, um halt IRGENDWAS anderes zu machen als immer wieder dieselbe Sch... . Ich verstehe es einfach nicht, warum hier seit Ewigkeiten STUR lieber der halb verschimmelte Stiefel runterge... äh...spielt wird, anstatt mal alle möglichen Alternativen auszulooten. Dass die Erfolgsquote da nicht bei 100% liegen wird ist klar, aber besser man versucht es wenigstens mal. Da wird z.B. ein Müller dann halbgar auf eine fremde Position geworfen, kriegt da überraschenderweise nix hin und wird nicht mehr berücksichtigt. Die Profis dürfen aber weiter positionsfremd spielen und Woche um Woche denselben Käse abliefern.
Es ist diese vermaledeite STURHEIT, die in Mainz seit JAHREN rigoros praktiziert wird, die mir so dermaßen auf den Senkel geht. Egal wie mies es läuft oder egal ob es Spieltag um Spieltag nicht klappt, es wird TROTZDEM genauso weitergemacht.
Aber ich vergaß: wir sind gut aufgestellt und wollen den besonders kleinen Kader.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stargazer92 am 29.01.2024 um 13:49 Uhr bearbeitet
29.01.2024 - 14:03 Uhr
Zitat von Stargazer92
Sind unsere eigenen Jugendspieler denn so deutlich schlechter als Aaronson, dass man lieber einen 20-Jährigen von einem Gegner ausleiht und ausbildet anstatt das mit unseren eigenen 18- bis 20-Jährigen zu machen?
Wir haben nen ganzen Eimer voll U19-Meister, von denen doch bestimmt mal ein paar ins Training integriert werden könnten. Fußballerisch schlechter können die es nicht als ein Leo, Kohr oder DDC machen, eher noch könnte die Physis ein Problem darstellen. Aber all das hätte man doch schon vor Wochen umsetzen können, um halt IRGENDWAS anderes zu machen als immer wieder dieselbe Sch... . Ich verstehe es einfach nicht, warum hier seit Ewigkeiten STUR lieber der halb verschimmelte Stiefel runterge... äh...spielt wird, anstatt mal alle möglichen Alternativen auszulooten. Dass die Erfolgsquote da nicht bei 100% liegen wird ist klar, aber besser man versucht es wenigstens mal. Da wird z.B. ein Müller dann halbgar auf eine fremde Position geworfen, kriegt da überraschenderweise nix hin und wird nicht mehr berücksichtigt. Die Profis dürfen aber weiter positionsfremd spielen und Woche um Woche denselben Käse abliefern.
Es ist diese vermaledeite STURHEIT, die in Mainz seit JAHREN rigoros praktiziert wird, die mir so dermaßen auf den Senkel geht. Egal wie mies es läuft oder egal ob es Spieltag um Spieltag nicht klappt, es wird TROTZDEM genauso weitergemacht.
Aber ich vergaß: wir sind gut aufgestellt und wollen den besonders kleinen Kader.
Sind unsere eigenen Jugendspieler denn so deutlich schlechter als Aaronson, dass man lieber einen 20-Jährigen von einem Gegner ausleiht und ausbildet anstatt das mit unseren eigenen 18- bis 20-Jährigen zu machen?
Wir haben nen ganzen Eimer voll U19-Meister, von denen doch bestimmt mal ein paar ins Training integriert werden könnten. Fußballerisch schlechter können die es nicht als ein Leo, Kohr oder DDC machen, eher noch könnte die Physis ein Problem darstellen. Aber all das hätte man doch schon vor Wochen umsetzen können, um halt IRGENDWAS anderes zu machen als immer wieder dieselbe Sch... . Ich verstehe es einfach nicht, warum hier seit Ewigkeiten STUR lieber der halb verschimmelte Stiefel runterge... äh...spielt wird, anstatt mal alle möglichen Alternativen auszulooten. Dass die Erfolgsquote da nicht bei 100% liegen wird ist klar, aber besser man versucht es wenigstens mal. Da wird z.B. ein Müller dann halbgar auf eine fremde Position geworfen, kriegt da überraschenderweise nix hin und wird nicht mehr berücksichtigt. Die Profis dürfen aber weiter positionsfremd spielen und Woche um Woche denselben Käse abliefern.
Es ist diese vermaledeite STURHEIT, die in Mainz seit JAHREN rigoros praktiziert wird, die mir so dermaßen auf den Senkel geht. Egal wie mies es läuft oder egal ob es Spieltag um Spieltag nicht klappt, es wird TROTZDEM genauso weitergemacht.
Aber ich vergaß: wir sind gut aufgestellt und wollen den besonders kleinen Kader.
Man darf schon nicht unterschätzen, was für ein riesiger Unterschied das von der U19 zu den Profis ist.
Sieht man ja allein daran, dass einige der U19-Meister selbst bei der U23 massive Schwierigkeiten haben sich durchzusetzen.
Für mich ist aber völlig unverständlich, dass man Danny Schmidt weiterhin komplett außen vor lässt.
Er macht in den letzten beiden Saisons in der Regionalliga jeweils seine Tore und ist obendrein vom Körperbau deutlich besser für die Bundesliga geeignet als Müller (machen wir uns nichts vor - der hat ein paar Kilo zu viel auf den Rippen um den Platz hoch und runter zu maschieren).
Wenn es darum geht in den letzten Minuten nochmal frische Beine zu bringen dann spricht aus meiner Sicht mehr dafür einen Danny Schmidt zu bringen als Ludovic Ajorque, dessen Aktivitätsniveau regelmäßig 2 Stufen unter dem Aktivitätsniveau von Onisiwo oder Burkardt ist selbst wenn diese sich in den vorangegangenen Spielminuten die Lunge komplett aus dem Leib gerannt haben.
29.01.2024 - 14:34 Uhr
Zitat von Europakreisel
Bin auch etwas verwundert wie ein 20 jähriger US Amerikaner, der noch fast gar nicht in Europa gespielt hat uns jetzt vor dem Abstieg retten soll? Ich meine Transfers wie Bojan oder De Jong hatten nochmal eine andere Wirkung.
Bin auch etwas verwundert wie ein 20 jähriger US Amerikaner, der noch fast gar nicht in Europa gespielt hat uns jetzt vor dem Abstieg retten soll? Ich meine Transfers wie Bojan oder De Jong hatten nochmal eine andere Wirkung.
Oder ein El Ghazi oder Guilavogui. Welch eine Erfahrung die haben, würde Mainz gut zu Gesicht stehen. Nur, der eine schwurbelt rum und der andere ist dauerverletzt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lebof am 29.01.2024 um 14:36 Uhr bearbeitet
29.01.2024 - 14:48 Uhr
Zitat von Lebof
Oder ein El Ghazi oder Guilavogui. Welch eine Erfahrung die haben, würde Mainz gut zu Gesicht stehen. Nur, der eine schwurbelt rum und der andere ist dauerverletzt
Zitat von Europakreisel
Bin auch etwas verwundert wie ein 20 jähriger US Amerikaner, der noch fast gar nicht in Europa gespielt hat uns jetzt vor dem Abstieg retten soll? Ich meine Transfers wie Bojan oder De Jong hatten nochmal eine andere Wirkung.
Bin auch etwas verwundert wie ein 20 jähriger US Amerikaner, der noch fast gar nicht in Europa gespielt hat uns jetzt vor dem Abstieg retten soll? Ich meine Transfers wie Bojan oder De Jong hatten nochmal eine andere Wirkung.
Oder ein El Ghazi oder Guilavogui. Welch eine Erfahrung die haben, würde Mainz gut zu Gesicht stehen. Nur, der eine schwurbelt rum und der andere ist dauerverletzt

Naja, kann man nicht wirklich vergleichen, der eine hat mit dem Profi Fußball eigentlich schon abgeschlossen, bis Maddin angerufen hat und der andere ist charakterlich nicht zum ersten Mal negativ ausgefallen und an jeder Station gescheitert. Keiner von beiden war bei wirklich ganz großen Vereinen unterwegs, sondern gute bis sehr gute Mittelklasse.
Nigel de Jong hatte eine Weltkarriere hinter sich und auch Bojan hat da einiges hinter sich gehabt. Beide haben auch auf dem Platz und in der Kabine enormen Einfluss gehabt, auch wenn sie sportlich leicht über dem Zenit waren.
29.01.2024 - 15:22 Uhr
Zitat von Alsodoch
Das macht doch jetzt auch niemand, ist nicht mal klar, ob er bei uns auf der Wunschliste steht. Wir sollten uns da schon an Fakten halten.
Zitat von Europakreisel
...)
Aber das jetzt als den großen Transfer zu deklarieren und als großen Heilsbringer oder Maddin Masterclass zu sehen, wäre doch wirklich schwach.
...)
Aber das jetzt als den großen Transfer zu deklarieren und als großen Heilsbringer oder Maddin Masterclass zu sehen, wäre doch wirklich schwach.
Das macht doch jetzt auch niemand, ist nicht mal klar, ob er bei uns auf der Wunschliste steht. Wir sollten uns da schon an Fakten halten.
Einige Fakten dringen halt leider nicht bei allen durch. Z. B. die Tatsache, dass Mainz weder jetzt noch vor einigen Wochen ein attraktiver Arbeitgeber für einen guten Spieler ist. Wenn ich schon lese "dass Maddin den nicht geholt hat", rollen sich meine Zehennägel nach oben. Als ob man in den Supermarkt gehen und Spieler aus dem Regal aussuchen könnte. Interessant auch, dass manche hier genau zu wissen glauben, ob Schmidt und Heidel überhaupt und wenn dann nur mit den Falschen verhandeln.
Und wenn dann realistische Namen auftauchen, wird auch gemeckert und sich beklagt, dass das keine Hilfe sein wird.
Spieler, die ein deutliches Upgrade zur Qualität unserer Spieler mitbringen, sind einfach nicht zu erwarten. Ausschließen kann man natürlich nichts, aber das zu erwarten, ist sehr unrealistisch.
Und dass es so lange dauert, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit diesem Umstand geschuldet. Die Verantwortlichen suchen eben auch nach einer echten Verstärkung anstatt irgendwas zu holen. Kommt eben kein solcher Qualitätsspieler nach Mainz, steigt zum Ende der Transferphase eben die Wahrscheinlichkeit, dass es "nur" ein Spieler aus einem niedrigeren Regal wird oder man lieber gar nichts macht, um nicht noch unnötig Geld zu verbrennen.
Und "ins Risiko gehen" ist auch nicht so easy. Trotzdem muss ein Spieler bereit sein. Mehr Geld hilft da oft nicht. Und mit Ajorque ist man ja durchaus schon ins Risiko gegangen. Daran sieht man die mögliche Kehrseite dieser Herangehensweise.
Kein Fan ist derzeit zufrieden wie es läuft. Aber hier wird von manchen so getan als würde man von diesem komplizierten Geschäft deutlich mehr verstehen als die Handelnden, die das hauptberuflich seit vielen Jahren machen.
Ein bisschen mehr Demut, bei allem verständlichen Frust, wäre hier angezeigt. Und würde auch hilfreich sein, die Stimmung in Foren wie diesem nicht immer weiter nach unten zu ziehen.
29.01.2024 - 15:25 Uhr
Ne da gehe ich nicht mit. D98 hat Justvan und Holtmann geholt und sind jetzt angeblich noch an einer Ngankam Leihe dran.
Und wir? NICHTS.
Rein gar nichts.
Und wir? NICHTS.
Rein gar nichts.
29.01.2024 - 15:43 Uhr
Zitat von NurFussball
Einige Fakten dringen halt leider nicht bei allen durch. Z. B. die Tatsache, dass Mainz weder jetzt noch vor einigen Wochen ein attraktiver Arbeitgeber für einen guten Spieler ist. Wenn ich schon lese "dass Maddin den nicht geholt hat", rollen sich meine Zehennägel nach oben. Als ob man in den Supermarkt gehen und Spieler aus dem Regal aussuchen könnte. Interessant auch, dass manche hier genau zu wissen glauben, ob Schmidt und Heidel überhaupt und wenn dann nur mit den Falschen verhandeln.
Und wenn dann realistische Namen auftauchen, wird auch gemeckert und sich beklagt, dass das keine Hilfe sein wird.
Spieler, die ein deutliches Upgrade zur Qualität unserer Spieler mitbringen, sind einfach nicht zu erwarten. Ausschließen kann man natürlich nichts, aber das zu erwarten, ist sehr unrealistisch.
Und dass es so lange dauert, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit diesem Umstand geschuldet. Die Verantwortlichen suchen eben auch nach einer echten Verstärkung anstatt irgendwas zu holen. Kommt eben kein solcher Qualitätsspieler nach Mainz, steigt zum Ende der Transferphase eben die Wahrscheinlichkeit, dass es "nur" ein Spieler aus einem niedrigeren Regal wird oder man lieber gar nichts macht, um nicht noch unnötig Geld zu verbrennen.
Und "ins Risiko gehen" ist auch nicht so easy. Trotzdem muss ein Spieler bereit sein. Mehr Geld hilft da oft nicht. Und mit Ajorque ist man ja durchaus schon ins Risiko gegangen. Daran sieht man die mögliche Kehrseite dieser Herangehensweise.
Kein Fan ist derzeit zufrieden wie es läuft. Aber hier wird von manchen so getan als würde man von diesem komplizierten Geschäft deutlich mehr verstehen als die Handelnden, die das hauptberuflich seit vielen Jahren machen.
Ein bisschen mehr Demut, bei allem verständlichen Frust, wäre hier angezeigt. Und würde auch hilfreich sein, die Stimmung in Foren wie diesem nicht immer weiter nach unten zu ziehen.
Zitat von Alsodoch
Das macht doch jetzt auch niemand, ist nicht mal klar, ob er bei uns auf der Wunschliste steht. Wir sollten uns da schon an Fakten halten.
Zitat von Europakreisel
...)
Aber das jetzt als den großen Transfer zu deklarieren und als großen Heilsbringer oder Maddin Masterclass zu sehen, wäre doch wirklich schwach.
...)
Aber das jetzt als den großen Transfer zu deklarieren und als großen Heilsbringer oder Maddin Masterclass zu sehen, wäre doch wirklich schwach.
Das macht doch jetzt auch niemand, ist nicht mal klar, ob er bei uns auf der Wunschliste steht. Wir sollten uns da schon an Fakten halten.
Einige Fakten dringen halt leider nicht bei allen durch. Z. B. die Tatsache, dass Mainz weder jetzt noch vor einigen Wochen ein attraktiver Arbeitgeber für einen guten Spieler ist. Wenn ich schon lese "dass Maddin den nicht geholt hat", rollen sich meine Zehennägel nach oben. Als ob man in den Supermarkt gehen und Spieler aus dem Regal aussuchen könnte. Interessant auch, dass manche hier genau zu wissen glauben, ob Schmidt und Heidel überhaupt und wenn dann nur mit den Falschen verhandeln.
Und wenn dann realistische Namen auftauchen, wird auch gemeckert und sich beklagt, dass das keine Hilfe sein wird.
Spieler, die ein deutliches Upgrade zur Qualität unserer Spieler mitbringen, sind einfach nicht zu erwarten. Ausschließen kann man natürlich nichts, aber das zu erwarten, ist sehr unrealistisch.
Und dass es so lange dauert, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit diesem Umstand geschuldet. Die Verantwortlichen suchen eben auch nach einer echten Verstärkung anstatt irgendwas zu holen. Kommt eben kein solcher Qualitätsspieler nach Mainz, steigt zum Ende der Transferphase eben die Wahrscheinlichkeit, dass es "nur" ein Spieler aus einem niedrigeren Regal wird oder man lieber gar nichts macht, um nicht noch unnötig Geld zu verbrennen.
Und "ins Risiko gehen" ist auch nicht so easy. Trotzdem muss ein Spieler bereit sein. Mehr Geld hilft da oft nicht. Und mit Ajorque ist man ja durchaus schon ins Risiko gegangen. Daran sieht man die mögliche Kehrseite dieser Herangehensweise.
Kein Fan ist derzeit zufrieden wie es läuft. Aber hier wird von manchen so getan als würde man von diesem komplizierten Geschäft deutlich mehr verstehen als die Handelnden, die das hauptberuflich seit vielen Jahren machen.
Ein bisschen mehr Demut, bei allem verständlichen Frust, wäre hier angezeigt. Und würde auch hilfreich sein, die Stimmung in Foren wie diesem nicht immer weiter nach unten zu ziehen.
Inwiefern ist man denn bei Ajorque ins Risiko gegangen?
Außer, dass man sich finanziell mächtig verpokert hat.
Das würde mich echt mal interessieren.
Spieler wie Ajorque, Richter und Mwene stehen doch wie kein Zweites für die risikominimierende Strategie der Vereinsführung in den letzten Jahren. Kohr und da Costa gehören da auch dazu.
Alles Spieler mittleren Alters, die schonmal irgendwo Leistung gezeigt haben, aber letztlich aus unterschiedlichen Gründen so limitiert sind, dass es nie für ganz oben reichen wird und von denen man bei der Verpflichtung bestenfalls den Erhalt des Status Quo erwarten konnte, aber sicher keine Leistungssteigerung.
Risiko wäre man gegangen, wenn man die 6 Mio. für Ajorque in einen jungen Stürmer gesteckt hätte.
Insofern würde man mit Aaronson jetzt schon mehr Risiko gehen als mit allen vorher genannten Spielern zusammen.
Die einzigen Transfers, wo man wirklich ein Wenig ins "Risiko" gegangen ist waren Stach, Krauß und van den Berg, die passenderweise auch alle zu den besser performenden Spielern gehör(t)en.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SoBvensson am 29.01.2024 um 15:48 Uhr bearbeitet
29.01.2024 - 15:46 Uhr
Zitat von ligainsider27
Ne da gehe ich nicht mit. D98 hat Justvan und Holtmann geholt und sind jetzt angeblich noch an einer Ngankam Leihe dran.
Und wir? NICHTS.
Rein gar nichts.
Ne da gehe ich nicht mit. D98 hat Justvan und Holtmann geholt und sind jetzt angeblich noch an einer Ngankam Leihe dran.
Und wir? NICHTS.
Rein gar nichts.
NOCH nichts. Versuche doch mal positiv zu denken. Vielleicht ist man doch mit einem wirklich guten Spieler in Verhandlung und die Zusage des Vereins oder Spielers hängt noch von irgendwelchen anderen Faktoren ab. Gibt es leider sehr oft bei Transfers. Dann würde man sich mit einer vorzeitigen Verpflichtung eines "Notnagels" wie Holtmann doch alles kaputt machen. Sowas bekommt man auch am letzten Tag noch im "Schlussverkauf". Oder man hat es als Plan B oder C schon in der Hinterhand.
Ob ein Holtmann mit 2 Scorerpunkten in den letzten eineinhalb Jahren eine sinnvolle Verpflichtung ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Schnell ist er, nur hatte zuletzt kein Verein was davon.
29.01.2024 - 15:56 Uhr
Zitat von SoBvensson
Inwiefern ist man denn bei Ajorque ins Risiko gegangen?
Außer, dass man sich finanziell mächtig verpokert hat.
Das würde mich echt mal interessieren.
Spieler wie Ajorque, Richter und Mwene stehen doch wie kein Zweites für die risikominimierende Strategie der Vereinsführung in den letzten Jahren. Kohr und da Costa gehören da auch dazu.
Alles Spieler mittleren Alters, die schonmal irgendwo Leistung gezeigt haben, aber letztlich aus unterschiedlichen Gründen so limitiert sind, dass es nie für ganz oben reichen wird und von denen man bei der Verpflichtung bestenfalls den Erhalt des Status Quo erwarten konnte, aber sicher keine Leistungssteigerung.
Risiko wäre man gegangen, wenn man die 6 Mio. für Ajorque in einen jungen Stürmer gesteckt hätte.
Insofern würde man mit Aaronson jetzt schon mehr Risiko gehen als mit allen vorher genannten Spielern zusammen.
Die einzigen Transfers, wo man wirklich ein Wenig ins "Risiko" gegangen ist waren Stach, Krauß und van den Berg, die passenderweise auch alle zu den besser performenden Spielern gehör(t)en.
Zitat von NurFussball
Einige Fakten dringen halt leider nicht bei allen durch. Z. B. die Tatsache, dass Mainz weder jetzt noch vor einigen Wochen ein attraktiver Arbeitgeber für einen guten Spieler ist. Wenn ich schon lese "dass Maddin den nicht geholt hat", rollen sich meine Zehennägel nach oben. Als ob man in den Supermarkt gehen und Spieler aus dem Regal aussuchen könnte. Interessant auch, dass manche hier genau zu wissen glauben, ob Schmidt und Heidel überhaupt und wenn dann nur mit den Falschen verhandeln.
Und wenn dann realistische Namen auftauchen, wird auch gemeckert und sich beklagt, dass das keine Hilfe sein wird.
Spieler, die ein deutliches Upgrade zur Qualität unserer Spieler mitbringen, sind einfach nicht zu erwarten. Ausschließen kann man natürlich nichts, aber das zu erwarten, ist sehr unrealistisch.
Und dass es so lange dauert, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit diesem Umstand geschuldet. Die Verantwortlichen suchen eben auch nach einer echten Verstärkung anstatt irgendwas zu holen. Kommt eben kein solcher Qualitätsspieler nach Mainz, steigt zum Ende der Transferphase eben die Wahrscheinlichkeit, dass es "nur" ein Spieler aus einem niedrigeren Regal wird oder man lieber gar nichts macht, um nicht noch unnötig Geld zu verbrennen.
Und "ins Risiko gehen" ist auch nicht so easy. Trotzdem muss ein Spieler bereit sein. Mehr Geld hilft da oft nicht. Und mit Ajorque ist man ja durchaus schon ins Risiko gegangen. Daran sieht man die mögliche Kehrseite dieser Herangehensweise.
Kein Fan ist derzeit zufrieden wie es läuft. Aber hier wird von manchen so getan als würde man von diesem komplizierten Geschäft deutlich mehr verstehen als die Handelnden, die das hauptberuflich seit vielen Jahren machen.
Ein bisschen mehr Demut, bei allem verständlichen Frust, wäre hier angezeigt. Und würde auch hilfreich sein, die Stimmung in Foren wie diesem nicht immer weiter nach unten zu ziehen.
Zitat von Alsodoch
Das macht doch jetzt auch niemand, ist nicht mal klar, ob er bei uns auf der Wunschliste steht. Wir sollten uns da schon an Fakten halten.
Zitat von Europakreisel
...)
Aber das jetzt als den großen Transfer zu deklarieren und als großen Heilsbringer oder Maddin Masterclass zu sehen, wäre doch wirklich schwach.
...)
Aber das jetzt als den großen Transfer zu deklarieren und als großen Heilsbringer oder Maddin Masterclass zu sehen, wäre doch wirklich schwach.
Das macht doch jetzt auch niemand, ist nicht mal klar, ob er bei uns auf der Wunschliste steht. Wir sollten uns da schon an Fakten halten.
Einige Fakten dringen halt leider nicht bei allen durch. Z. B. die Tatsache, dass Mainz weder jetzt noch vor einigen Wochen ein attraktiver Arbeitgeber für einen guten Spieler ist. Wenn ich schon lese "dass Maddin den nicht geholt hat", rollen sich meine Zehennägel nach oben. Als ob man in den Supermarkt gehen und Spieler aus dem Regal aussuchen könnte. Interessant auch, dass manche hier genau zu wissen glauben, ob Schmidt und Heidel überhaupt und wenn dann nur mit den Falschen verhandeln.
Und wenn dann realistische Namen auftauchen, wird auch gemeckert und sich beklagt, dass das keine Hilfe sein wird.
Spieler, die ein deutliches Upgrade zur Qualität unserer Spieler mitbringen, sind einfach nicht zu erwarten. Ausschließen kann man natürlich nichts, aber das zu erwarten, ist sehr unrealistisch.
Und dass es so lange dauert, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit diesem Umstand geschuldet. Die Verantwortlichen suchen eben auch nach einer echten Verstärkung anstatt irgendwas zu holen. Kommt eben kein solcher Qualitätsspieler nach Mainz, steigt zum Ende der Transferphase eben die Wahrscheinlichkeit, dass es "nur" ein Spieler aus einem niedrigeren Regal wird oder man lieber gar nichts macht, um nicht noch unnötig Geld zu verbrennen.
Und "ins Risiko gehen" ist auch nicht so easy. Trotzdem muss ein Spieler bereit sein. Mehr Geld hilft da oft nicht. Und mit Ajorque ist man ja durchaus schon ins Risiko gegangen. Daran sieht man die mögliche Kehrseite dieser Herangehensweise.
Kein Fan ist derzeit zufrieden wie es läuft. Aber hier wird von manchen so getan als würde man von diesem komplizierten Geschäft deutlich mehr verstehen als die Handelnden, die das hauptberuflich seit vielen Jahren machen.
Ein bisschen mehr Demut, bei allem verständlichen Frust, wäre hier angezeigt. Und würde auch hilfreich sein, die Stimmung in Foren wie diesem nicht immer weiter nach unten zu ziehen.
Inwiefern ist man denn bei Ajorque ins Risiko gegangen?
Außer, dass man sich finanziell mächtig verpokert hat.
Das würde mich echt mal interessieren.
Spieler wie Ajorque, Richter und Mwene stehen doch wie kein Zweites für die risikominimierende Strategie der Vereinsführung in den letzten Jahren. Kohr und da Costa gehören da auch dazu.
Alles Spieler mittleren Alters, die schonmal irgendwo Leistung gezeigt haben, aber letztlich aus unterschiedlichen Gründen so limitiert sind, dass es nie für ganz oben reichen wird und von denen man bei der Verpflichtung bestenfalls den Erhalt des Status Quo erwarten konnte, aber sicher keine Leistungssteigerung.
Risiko wäre man gegangen, wenn man die 6 Mio. für Ajorque in einen jungen Stürmer gesteckt hätte.
Insofern würde man mit Aaronson jetzt schon mehr Risiko gehen als mit allen vorher genannten Spielern zusammen.
Die einzigen Transfers, wo man wirklich ein Wenig ins "Risiko" gegangen ist waren Stach, Krauß und van den Berg, die passenderweise auch alle zu den besser performenden Spielern gehör(t)en.
Naja, 6 bis 7 Mios sind schon eine hohe Investition für einen Verein wie den unseren. Und damit ein Risiko. Das Geld fehlt definitiv, wenn der Spieler nicht einschlägt. Und gerade bei einem älteren Spieler wie Ludo sinkt dann auch der Wiederverkaufswert schnell sehr deutlich ebenso wie die Chancen, ihn weiterzuvermitteln.
Und für einen jungen Spieler wird niemand soviel ausgeben, wenn nicht ausreichend Potential erkennbar ist. Im Zweifel ist das finanzielle Risiko geringer, da junge Spieler mit Potential dann trotzdem noch gute Wiederverkaufswerte erzielen können, auch wenn sie sich nicht wie erhofft entwickelt haben.
29.01.2024 - 16:04 Uhr
Zitat von NurFussball
Ob ein Holtmann mit 2 Scorerpunkten in den letzten eineinhalb Jahren eine sinnvolle Verpflichtung ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Schnell ist er, nur hatte zuletzt kein Verein was davon.
Zitat von ligainsider27
Ne da gehe ich nicht mit. D98 hat Justvan und Holtmann geholt und sind jetzt angeblich noch an einer Ngankam Leihe dran.
Und wir? NICHTS.
Rein gar nichts.
Ne da gehe ich nicht mit. D98 hat Justvan und Holtmann geholt und sind jetzt angeblich noch an einer Ngankam Leihe dran.
Und wir? NICHTS.
Rein gar nichts.
Ob ein Holtmann mit 2 Scorerpunkten in den letzten eineinhalb Jahren eine sinnvolle Verpflichtung ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Schnell ist er, nur hatte zuletzt kein Verein was davon.
Wenn ich den User richtig verstehe, geht es ihm mitnichten darum, dass oder ob Holtmann eine Verstärkung oder sinnvolle Verpflichtung ist oder nicht; es geht ihm vielmehr darum, dass man es (im Gegensatz zu den Lilien) bis jetzt nicht schaffte, überhaupt einen neuen Spieler an Land zu ziehen. Holtmann, Justvan und der genannte Ngankam dienen da lediglich als Platzhalter.
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