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Kader- und Systemthread 2013/14

28.05.2013 - 09:47 Uhr
Kader- und Systemthread 2013/14 |#211
09.11.2013 - 19:56 Uhr
Das derzeit keine Entwicklung zu erkennen ist, zeigt wie sehr der mentale Bereich im Sport an Bedeutung gewonnen hat. Es ist ein Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist, wenn du als Underdog in einen negativen Sog gezogen wirst...

Es ist unbestritten, dass Verletzungen und Sperren einen Faktor haben in der derzeitigen Entwicklung, ohne dabei auf die vergangene Saison zu blicken und Vergleiche anzustellen. Es ist völlig utopisch dies zu tun, insbesondere wenn man in einer Spielzeit ein Team hat, welches funktionierte. Das verhält sich in diesem Jahr komplett anders!

Von Beginn an traten Probleme auf und wenn die Ergebnisse nicht folgen, dann kommen erste Selbstzweifel und das eigene Zutrauen, als auch der Mut sinken. Das ist völlig menschlich und nicht mit dem Talent einzelner Spieler zu erklären. Rückschläge, wie das 2-2 gegen Liberec oder hohe Klatschen, wie in Dortmund sorgen dafür, dass der Glaube unweigerlich sinkt.

Der Erfolg in Nürnberg kann kein großes Selbstvertrauen gebracht haben, da die Art und Weise einfach nicht dem entspricht, warum man dieses daraus ziehen sollte. Man hat völlig glücklich gewonnen und der einzige Grund warum man selbstbewusster auftreten könnte, ist die Tatsache, dass man es irgendwie geschafft hat mindestens ein Tor mehr zu erzielen. Das Zustandekommen wird hierbei völlig ausgeblendet, ist aber in der jetzigen Phase elementar. Die tollen Spielzüge wird es auch jetzt nicht geben, denn zuvor hat es in Nürnberg auch nicht geklappt.

Die ständige Rotation trägt auch dazu bei, dass ein Team, welches vom Kollektiv lebt, die eigenen Tugenden nicht dauerhaft auf den Rasen bekommt. Das ist ein elementarer Faktor, was Streich auch wissen wird, aber er scheint mir auch etwas überfordert derzeit. Sonntag zählte bei ihm komplett schon vor dem Spiel am Donnerstag und das ist das völlig falsche Signal, wenn ihr mich fragt.

Es ist einfach schade, dass die Möglichkeit nicht wahrgenommen wird das Team dauerhaft einzuspielen. Auch wenn die Kraft gegen den VfB nachlässt, zu Beginn wäre eine Mannschaft auf dem Rasen, die sich einspielt und findet. So wie das derzeit von statten geht, ist es für einen Klub, wie den SC unmöglich Woche für Woche spielerisch gute Spiele anzubieten.
Kader- und Systemthread 2013/14 |#212
10.11.2013 - 12:15 Uhr
Ich will in aller Kürze eine Anwort versuchen auf die letzten Beiträge von Spence2000 und Pichichi .
Ich möchte voraussschicken , dass ich aufgrund der Erfahrungen der letzten 3 Halbserien ein grundsätzliches Vertrauen in unser Trainerteam habe . Ich stimme darin überein , dass einiges
in taktischer Hinsicht jetzt noch nicht funktioniert , ich halte es aber für falsch , CS taktische Planlosigkeit vorzuwerfen . CS möchte mit seinen Mannschaften , so verstehe ich in Grundzügen seine Taktik , immer möglichst hoch und kompakt stehen und aus dieser Formation heraus den
Gegner permanent "bespielen " wie er es nennt . Auch in diesem Jahr hat es keinen grundsätzlichen Wechsel dieser Taktik gegeben , wohl aber eine Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten , die davon bestimmt sind , dass die neuen Spieler die für sie neuen taktischen Vorgaben zusammen mit der oft fehlenden Wettkampfpraxis sich erst erarbeiten müssen .
Die läuferischen Voraussetzungen sind offensichtlich da , wenn man der Statistik glauben kann ,
allerdings stimmen die Laufwege , die Abstimmung , die Kompaktheit und damit auch das Pass-Spiel noch nicht . Würde die Mannschaft immer so hoch stehen wie letztes Jahr , würde sie aufgrund der aufgezählten Mängel wohl zu oft gnadenlos ausgekontert . Zu Beginn eines Spiels
kann die Mannschaft die Vorgaben immer noch ganz ordentlich umsetzten , verliert aber zu oft
während eines Spiels den Faden , weil ihr einfach die Stabilität noch fehlt . Da wäre es sicherlich hilfreich , wenn weniger rotiert würde , um eine bessere Eingespieltheit zu erreichen . Ohne Rotation geht es aber offensichtlich aufgrund der Mehrfachbelastung und der nicht optimalen Fitness einer Reihe von Spielern einfach nicht . Deshalb muss und will er wohl auch Spieler aus der II. spielen lassen , auch wenn er weiß , dass ihre individuelle Qualität eigentlich ( noch ) nicht ausreicht . Ich gehe davon aus , dass CS besser als jeder hier die jeweiligen Ressourcen seiner Spieler kennt und weiß , wie oft und wie lange er diesen oder jenen spielen lassen kann, die Rotation ist sicherlich kein Selbstzweck , letzte Saison gab es ja auch so etwas wie eine Stammformation . Ich bin sicher , dass eine solche Stammformation sich auch in dieser Saison bald herauskristallisieren wird , vorausgesetzt , die Spieler bleiben und werden (im Großen und Ganzen ) gesund . Mir wäre es wie allen hier auch lieber , das Zusammenwachsen würde schneller vonstatten gehen , ich bin aber immer noch geduldig und glaube , dass sich spätestens zur Rückrunde alles zum Besseren wenden wird .

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SCF - zum Abstieg verdammt ?
Kader- und Systemthread 2013/14 |#213
11.11.2013 - 11:35 Uhr
Zitat von louamba0609:

Auch wenn im Vergleich zum Nürnberg-Spiel kräftig durchrotiert wurde, kann das nicht als Generalalibi dafür gelten, dass die Freiburger Darbietung gestern fast noch grausamer anzuschauen war, als ein frühjährliches Kräftemessen im Erzgebirge auf einem vom strengen Winter schwer gezeichneten Kartoffelacker......


Mit diesem Satz könntest du dich bei einer Hamburger Zeitung bewerben....


Zitat von louamba0609:

Dass die Rädchen bei einer Mannschaft, die innerhalb von 5 Tagen auf 9 Positionen verändert wird, natürlich nicht großartig ineinander greifen können ist logisch, aber wenn man sieht was da an angeblich individueller Klasse (v.a. Darida, Coquelin, Pilar, Mehmedi) zum Einsatz kommt, ist es dann in der Summe doch deutlich zuwenig,....


Es ist ein Unterschied ob man ein paar erfahrene Haudegen aufs Feld schickt die mit langen Bällen auf den großen und kräftigen Stürmer agieren oder ob du kleine uo junge eher technisch versierte Spieler auf den Platz schickst, die ein komplexeres Spiel aufziehen müssen um erfolgreich zu sein. Das Zusammenspiel ist enorm wichtig und müsste geübt werden, damit man die Laufwege der Mitspieler kennt. Es war oft genug zu sehen, dass die Spieler abbremsten um den Mitspieler zu suchen mit dem man noch nie auf dem Platz stand. Die Spielweise des SCF wirkte unzulänglich wie bei einem Testspiel zu Saisonbeginn. Aufgrund der vielen Ausfälle und der aufgerückten Talente, war diese Elf in einer ähnlichen Verfassung. Der Gegner der natürlich schwächer besetzt ist, konnte mit Kompaktheit und Eingespieltheit punkten und individuell sind die auch nicht so schlecht wie sie gemacht werden. Ein Spieler zauberte bevor er in die Buli wechselte in Basel.

Zitat von louamba0609:

...Bei aller fußballerischen Limitiertheit, die einem dieser Tage als SC-Fan begegnet, so sollte man doch erwarten dürfen, dass die Spieler zumindest körperlich und mental alles in die Waagschale werfen, was sie haben. ....


Schau dir mal bitte die Daten an. Freiburg kämpft, hat aber vielleicht deshalb nicht immer das richtige Timing und dass ein Team am Tabellenende nicht vor Selbstvertrauen strotzt ist nachvollziehbar. Gerade den Tschechen fehlt mMn auch noch die Kraft. Mehmedi hatte anfangs die gleichen Schwierigkeiten und ist mittlerweile in sehr guter Form, als einziger in der Offensive.

Zitat von louamba0609:

...Entweder es fehlt an der Körperspannung wie beim Verteidigen der Kopfballchance, die Baumann mit einem Wahnsinnsreflex entschärft oder man ist nicht aufmerksam genug in bestimmten Situationen, kommt öfters einen Ticken zu spät, was nicht selten zu unnötigen Foulspielen und Karten führt oder lässt sich -vermutlich aus Überforderung oder fehlgesteuerter Motivation heraus- zu falschen Entscheidungen und kleinen Undiszipliniertheiten hinreißen, die ebenfalls (neben schwachen Schiri-Leistungen) mitverantwortlich sind für das saisonale Kartendebakel....

MMn ist nur der Platzverweis von Mehmedi nach Schiedsrichterbeleidigung eindeutig. Wenn man sich die Maßstäbe in den Spielen des BVB in der Bundesliga u. Cl als Vergleich heranzieht, sind die Platzverweise zb gegen Diagne, Höfler usw. unberechtigt. Die Elfer gegen Diagne waren extrem harte Entscheidungen und normalerweise gibt es dann höchstens die Gelbe obwohl das Regelwerk die Rote Karte hergibt. Lewandowskis reindrehen in den Abwehrspieler wird seit der Diagneszene nicht mehr gewertet, oder? Die Aktion von Merte war mMn viel eindeutiger. Dass Guede nicht mehr funktioniert ist eindeutig, aber in der erfolgreichen Rückrunde zu Beginn der Amtszeit von Streich hat er genau so aggressiv gespielt und selten für solche Szenen Gelb gesehen.

Zitat von louamba0609:

Den SC haben unter Streich immer Klarheit, Struktur und die absolute Fokussierung auf den Gegner und dessen Spielsystem ausgezeichnet. .


Streich hat immer wieder mal betont dass es für ihn ein Vorteil ist unter der Woche die Mannschaft auf den Buligegner vorzubereiten während andere Teams international spielen bzw. deren Spieler mit ihren Auswahlen unterwegs sind. Dieser Vorteil fehlt und was noch schwerer wiegt ist das Fehlen zahlreicher potentieller Leistungsträger ua. in den Trainingseinheiten.

Zitat von louamba0609:

Namen waren Schall und Rauch. Schon in der Rückrunde 11/12, in der man als Abstiegskandidat Nr. 1 27 Punkte sammelte, war es ganz und gar irrelevant wer wo aufgestellt wird. Streich baute nach der kurzen Vorbereitung in der damaligen Winterpause Leute wie Diagne, Guédé, Sorg, Ginter, Lumb scheinbar problemlos ein und die Mannschaft funktionierte -von vereinzelten Rückschlägen in Mainz oder Stuttgart abgesehen-, tadellos und es war eine echte Freude, ein SC-Spiel im Stadion oder vor dem Fernseher anzuschauen. Ehrliche Arbeit gepaart mit Spielkultur ließ Fußballdeutschland aufhorchen.
Streich sagte, was er von den Spielern sehen will und die Spieler kapierten, als sei es das Selbstverständlichste der Welt. Letzte Saison funktionierte es gar noch besser. Verletzungsausfälle fielen so gut wie gar nicht ins Gewicht. Personenunabhängigkeit schien bei Streich systemimmanent zu sein..


Dann hast du wohl nicht mehr als eine Youtubezusammmenfassung gesehen. Freiburg hat sich in die Rückrunde gekämpft und gewürgt. Gegen Ausburg hat man nicht unverdient, aber etwas glücklich gewonnen. Ein Vorteil war dass der SCF als Tabellenschlusslicht und ohne Cisse gnadenlos unterschätzt wurde. Die Gegner nahmen den SCF auch nach den ersten Siegen noch nicht richtig ernst und die Medien ordneten die Erfolge als peinliche Niederlagen der Gegner ein.
Diagne und Lumb haben sich definitiv nicht problemlos eingefügt. Diagne hatte unzählige Böcke drin und Lumb musste nach einem Riesenbock den Platz räumen. Ginter und Sorg zog Streich hoch und begründete es damit, dass beide Spieler sein System kennen, verstehen und perfekt umsetzen können. Guede rannte wie ein "Irrer" jedem Ball nach bevor er sich nach und nach in die Ordnung einfügte.
Man hatte auch das Glück das man auf Mannschaften traf, die zb wie Leverkusen gegen den Trainer spielten. Spielkultur gab es nur gegen Köln. Freude hatte man an der Spielweise, weil man den Gang in die zweit Liga erwartet hatte und die Ansprüche niedrig waren. Der SC hatte während der Erfolgsphase immer fast die gleiche Elf auf dem Platz!!!!


Zitat von louamba0609:

Momentan geht leider nichts mehr von allein. Aber auf Grund des oben Geschriebenen lass ich es nur bedingt gelten, dass es an der schwierigen Integration der Neuen und partiellem Verletzungspech liegt. Streichs Sprachjargon hat sich auch merklich gewandelt. Sprach er früher immer davon, was es für eine Freude sei, den Jungs beim Training oder beim Spiel zuzuschauen und vermittelte allen Widrigkeiten zum Trotz eine gewisse Leichtigkeit des Seins, so sieht man sich permanent mit der wenig lustvollen Vokabel vom "abarbeiten" konfrontiert.
Das hört sich für mich an, als ob jeder seine individuelle Agenda oder Checkliste hat für die Bereiche, in denen von den Trainern Entwicklungspotential bzw. -bedarf gesehen wird und die es abzuhaken gilt, worunter Spielfreude und fußballerischer Instinkt ganz offensichtlich leiden.
Natürlich ist es ein Ding der Unmöglichkeit der Mannschaft eine Art "Lockerheit-Chip" zu implantieren, aber vielleicht muss Streich seine Rhetorik langsam jetzt doch mal überdenken, nachdem in Form einer selbsterfüllenden Prophezeeiung diese als bockschwer propagierte Saison mittlerweile wirklich bittere Realität geworden ist..


Dann hast du wohl die letzten INterviews verpasst. Da lobt er genau mit diesen Worten seine junge Mannschaft. Während den erfolgreichen Phasen verwendete er ähnliche Worte wie abarbeiten, damit seine Jungs den Erfolg nicht als selbstverständlich ansehen. Die Defensive ist das Fundament einer erfolgreichen Mannschaft und dort spielt man eben nicht mit Leichtigkeit sondern mit Kampf und Konzentration. Spielfreude entsteht nicht durch die Wortwahl des Trainers sondern Mannschaften können diese entwickeln wenn sie eingespielt sind. Die vielen Wechsel machen das noch unmöglich.
Zitat von louamba0609:

Mönchengladbach hat es 2012/2013 vorgemacht, wie es geht. Mit Reus, Neustädter, Dante und Anderson hatte man einen ähnlichen Aderlaß an Schlüsselspielern zu verkraften wie der SC aktuell. Und obwohl die Neuverpflichtungen Xhaka, de Jong, Dominguez und Mlapa deutlich hinter den Erwartungen zurück blieben (fast mehr wie "unsere" Neuen) hat Favre es trotz der Belastung mit CL-Quali und der EL-Gruppenphase geschafft, ein funktionierendes Kollektiv zu formen, dass trotz vieler Personalrochaden die EL-Gruppenphase nach anfänglichen Problemen mit 11 Punkten relativ souverän überstand und man eine größtenteils sorgenfreie Bundesligasaison mit einem soliden Mittelfeldplatz abschloss. Für mich sollte Gladbach mehr als Vorbild dienen, als sich damit zu trösten, dass die Frankfurter Eintracht aktuell, zumindest ergebnismäßig, nicht wesentlich erfolgreicher ist als der Sportclub. Von der fußballerischen Qualität her trennen die SGE und den SC derzeit Welten.

Dann sieht der Mal bitte die Etattabellen an und dir dürfte klar werden weshalb es Gladbach leichter fiel die Doppelbelastung zu stemmen. Frankfurt musste keinen Leistungsträger abgeben und hat sich zudem mit Rosi, Flum, Kadlec, Josule (Scler oder SC-Wunschspieler) verstärkt. Freiburg hat außer Darida nur Spieler mit einem Makel wie Verletzung, Bankdrücker, schwache Liga, mangelnde Erfahrung geholt. Darida hat sich diesen Makel eingefangen...
http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-13-14-die-etats-der-klubs-bid-1.3548908
Kader- und Systemthread 2013/14 |#214
19.11.2013 - 11:52 Uhr
Weil es den Braunschweig-Thread noch nicht gibt und die Frage der Aufstellung eine grundsätzliche für die nächsten Wochen ist (ohne Schuster, ggf. ohne Schmid) würde ich das gerne hier diskutieren.

An sich stellt sich das Team mE - wenn alle anderen zuletzt angeschlagenen Spieler sich fit melden sollten (Hanke, Pilar, Darida) - bis auf eine bzw. zwei Positionen in nächster Zeit praktisch von selbst aus.


Baumann
Sorg - Ginter - Diagne - Günter
Fernandes - Darida (Höfler)
Klaus - Mehmedi - Pilar
Hanke

Bank: Schwolow (T), Höhn, Lorenzoni, Coquelin, Kerk, Klaus, Freis

Verletzt/Reha: Mujdza, Schuster, Schmid, Hedenstad (wohl), Terrazzino
Nicht dabei: Batz (T), Jullien, Krmas, Zuck, Guede


Die Preisfrage: Wenn Höfler so spielt wie in der 2. Halbzeit des Stuttgart-Spiels, dann muss er auf der Sechs spielen, allein wegen der Zweikampfstärke, die er mehr verkörpert als Darida. Ansonsten hätte natürlich Darida deutlich mehr Qualität auf der Acht im Spiel nach vorne als Fernandes; allerdings kann ich mir ein Pärchen Höfler-Darida (und Fernandes auf der Bank) nun auch nicht wirklich vorstellen. Spielt Darida auf der Doppel-Sechs, dann wäre für Mehmedi als hängende Spitze bzw. Offensiv-Allrounder genug Platz und Hanke könnte den Platz neben ihm einnehmen.
Spielen dagegen Höfler-Fernandes die Doppel-Sechs, dann könnten Mehmedi und Darida die Stürmer sein oder Darida geht auf die von Schmid verwaiste RM-Position; das wäre von den drei Positionen allerdings seine schwächste...


Sollte man gegen Braunschweig wie oben dargestellt auflaufen, dann wird die Aufstellung gegen Liberec am Donnerstag drauf wieder mal ein Puzzle-Spiel; Pilar, Darida und Hanke sehe ich nicht in der Lage, drei Mal in einer Woche 90 Minuten zu gehen. In Gladbach die Woche darauf würde ich sie dann aber gerne wieder in der ersten Elf sehen. Da dann aber auch Höfler und Guede in Liberec gesperrt sind, müsste man (in der EL) mal wieder Experimentieren, vielleicht ja so:


Baumann
Sorg - Diagne - Höhn - Günter (Lorenzoni)
Ginter (Albutat) - Fernandes
Klaus - Mehmedi - Coquelin
Freis

Bank: Batz (T), Krmas (Albutat), Lorenzoni, Kerk, Darida, Pilar, Hanke


Klaus und Mehmedi würden dann ggf. nicht 90 Minuten durchspielen, sondern nach vielleicht 60 Minuten durch Darida und Pilar ersetzt (wenn das Knie keine Reaktion zeigen sollte). Höhn könnte Ginter in der IV ersetzen, der wg. Daridas Absenz in der Startelf dann im DM gebraucht würde (wie gesagt: Höfler ist in der EL gesperrt). Eine Möglichkeit wäre natürlich auch Albutat aus der 2. Mannschaft...

Übrigens: Die Reisestrapazen nach Liberec sind nun wirklich nicht so doll; da kann man wirklich alle guten Spieler mitnehmen!


Gegen Gladbach würde dann wieder die "Stammelf" von Beginn an auflaufen:

Baumann
Sorg - Diagne - Ginter - Günter
Fernandes - Darida (Höfler)
Klaus - Mehmedi - Pilar
Hanke

Bank: Schwolow (T), Höhn, Lorenzoni, Höfler, Coquelin, Kerk, Freis

Vielleicht trifft Hanke dann ja gegen seinen Ex-Klub
Dieser Beitrag wurde zuletzt von scooff am 19.11.2013 um 11:53 Uhr bearbeitet
Kader- und Systemthread 2013/14 |#215
19.11.2013 - 12:14 Uhr
@scoof

Gute Überlegungen, die Elf der nächsten Wochen sollte sich ja (Stand heute) wirklich praktisch von alleine aufstellen und ehrlich gesagt finde ich das genannte Personal auch gar nicht so schlecht. Es sollen nur alle fit und ungesperrt bleiben - bitte AB JETZT.

Auch wenn es noch "weit weit" in der Zukunft (nach braunschweig) ist, stellt sich mir die Frage, ob man nicht eher erst gegen Gladbach (anstatt in Liberec) großartig rotieren sollte und nochmal mit einer eingespielten Mannschaft versucht, das Abenteuer EuroLeague (gepaart mit Aufbruchstimmung) ins "Finalspiel gegen Sevilla" zu retten. Als Fan vor Ort und im Sinne des Sports würde ich mir das sehr wünschen.

In Gladbach (werde ich wohl auch vor Ort sein) wird es für die Mannschaft sowieso extrem schwer zu bestehen... und dann wieder nach einem "abgeschenkten, demoralisierenden" Donnerstag im Kopf - wahrscheinlich umso mehr. Ich denke Deine zweite Aufstellung könnte in Gladbach die ideale "Auswärts-Mauer-Taktik"-Verkörperung sein, sowie von Streich zuletzt ja indirekt angekündigt.
Kader- und Systemthread 2013/14 |#216
19.11.2013 - 12:15 Uhr
Zitat von diszi:

Baumann
Sorg Höhn Ginter Günter
Fernandes Höfler
Klaus Mehmedi
Hanke



Ja, aber zu einfach müssen wir es Braunschweig nun auch nicht machen.
Beginnen wir doch lieber mit elf Mann in der Startelf... ;-)
Kader- und Systemthread 2013/14 |#217
19.11.2013 - 12:45 Uhr
Zitat von scooff:
Zitat von diszi:

Baumann
Sorg Höhn Ginter Günter
Fernandes Höfler
Klaus Mehmedi
Hanke



Ja, aber zu einfach müssen wir es Braunschweig nun auch nicht machen.
Beginnen wir doch lieber mit elf Mann in der Startelf... ;-)


Man kann es in Freiburg auch schlichtweg vergessen, dass normalerweise elf Mann pro Team auf dem Platz stehen :cool
Kader- und Systemthread 2013/14 |#218
19.11.2013 - 13:11 Uhr
Zitat von Gifri:
Zitat von scooff:
Zitat von diszi:

Baumann
Sorg Höhn Ginter Günter
Fernandes Höfler
Klaus Mehmedi
Hanke



Ja, aber zu einfach müssen wir es Braunschweig nun auch nicht machen.
Beginnen wir doch lieber mit elf Mann in der Startelf... ;-)


Man kann es in Freiburg auch schlichtweg vergessen, dass normalerweise elf Mann pro Team auf dem Platz stehen :cool


Zumindest am Ende des Spiels sind es meist keine Elf mehr... :o :D :grrr

•     •     •

...that I rock does not mean I am made of Stone!
Kader- und Systemthread 2013/14 |#219
25.11.2013 - 15:08 Uhr
Da der Spieltags-Thread zu Liberec noch nicht existiert, packe ich das einmal hier herein.

Endspiel in Liberec! Die Jungs müssen gewinnen, wenn sie noch eine Chance haben wollen, in der EL weiterzukommen. Immerhin haben sie nur ein Spiel von vieren verloren, allerdings auch keines gewonnen. In Liberec stehen die Chancen nicht so schlecht. Immerhin war das Hinspiel gegen Liberec das wohl spielerisch beste Spiel in der EL bislang, in dem man leider wegen persönlicher Aussetzer von Mehmedi und Baumann die drei Punkte liegen ließ. Beide Spieler haben sich mittlerweile in ihren Leistungen sehr stabilisert und sind zur Zeit (neben Ginter und Fernandes) kaum aus der SC-Elf wegzudenken.

Folgendes zur personellen Ausgangslage vor dem Hintergrund des wichtigen Auswärtsspiels in Gladbach am Sonntag, das wirklich sau schwer werden wird. Aller Voraussicht nach strebt Streich am Sonntag eine ähnliche Elf an wie in Braunschweig. Die Jungs sind jetzt auf ihren Positionen eingespielt, maximal wird es demgegenüber ein oder zwei Änderungen geben. In Liberec wird es demzufolge einige Wechsel geben, vor allem Hanke, Pilar und Freis werden nicht 90 Minuten spielen.


Verletzte: Mujdza, Hedenstad, Schuster, Schmid und Terrazzino werden sicherlich ausfallen; mit Darida rechne ich im Kader.

Gesperrt: Höfler und Guede sind wegen ihrer gelb-roten Karten aus dem Estoril-Spiel gesperrt. Höfler wird sowieso am Sonntag vollkommen frisch gebraucht, bei Guede ist das völlig unerheblich.

Kader-Umstellungen: Für Höfler und Guede werden dann wohl Darida und Klaus, der wohl einen sehr guten Eindruck bei der II. hinterlassen hat, in den Kader rutschen. Ansonsten sind keine Kader-Veränderungen zu erwarten.


Elf:

Baumann
Sorg - Ginter - Diagne - Lorenzoni
Albutat (Höhn)
Klaus - Mehmedi - Fernandes - Coquelin (Kerk)
Freis

Bank: Batz (T), Höhn, Günter, Darida, Kerk, Pilar, Hanke


- Statt Höhn könnte Diagne in der IV beginnen, Ginter wird Streich wie fast immer nicht schonen. Für den gesperrten Höfler muss wohl Albutat ran im DM, vielleicht auch Ginter - dann würden Höhn und Diagne die IV bilden.
- An Coquelin glaube ich nach dem misslungenen Experiment in Estoril nicht. Selbst wenn Darida fit sein sollte, wäre er nicht der Sechser wie Höfler, sondern der 8er/10er wie Fernandes.
- Zu Sorg gibt es momentan keine Alternative. Da er jedoch während der Länderspielpause regenerieren konnte, sollte diese englische Woche kein Problem für ihn darstellen.
- Auf Mehmedi als Spielgestalter kann Streich kaum verzichten, über ihn läuft zur Zeit das Spiel - ihn braucht man dringend in der Startelf, vor allem, solange Darida nicht "drin" ist im SC-Spiel. Von daher sollte und muss er Mehmedi, Fernandes und Freis von Beginn an bringen und je nach Spielverlauf dann in der II. Halbzeit rausnehmen ("schonen"). Immerhin könnte man dann Pilar, Darida und Hanke von der Bank bringen, was einen Offensiv-Schub zur Folge haben könnte.
- Statt Coquelin könnte auch Kerk in der Startelf stehen. Für ihn und wegen seiner noch vorhandenen körperlichen Defizite wäre eine Einwechslung gegen bereits müde gespielte Gegner aber einfacher zu bewältigen.


Gegen Gladbach ist dann wohl wieder mit der Elf zu rechnen:

Baumann
Sorg - Ginter - Höhn - Günter
Höfler
Freis (Darida, Klaus) - Mehmedi - Fernandes - Pilar
Hanke

Möglicherweise reicht es ja dann schon für Schmid für einen Einsatz von Beginn an. Das kann man dann ja vielleicht schon aus einem Vorbericht für Liberec rauslesen.


Das Schöne ist, dass man mit der Startelf von Braunschweig nun erstmals eine Starting-Elf hat, die man einüben und einspielen könnte und die vorerst die Bundesliga-Stammelf sein könnte. Wenn dann nach und nach bis zum Winter Schmid, Mujdza und Darida zurückkommen (mit Schuster und Hedenstad ist ja vorher nicht mehr zu rechnen), dann könnten diese die Plätze von Freis (Schmid), Mujdza (Günter bzw. "Rotation" mit Sorg und Günter) und - tja - ggf. Höfler/Hanke/tw. Fernandes (Darida, aber Frage: wohin dann eigentlich wirklich mit Darida?!) einnehmen - aber erst dann, wenn sie tatsächlich fit sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von scooff am 25.11.2013 um 15:10 Uhr bearbeitet
Kader- und Systemthread 2013/14 |#220
29.11.2013 - 13:15 Uhr
Mit dem 4-1-4-1-System habe ich ehrlich gesagt nach wie vor so meine Probleme. Jedes Mal, wenn der SC in diesem System aufläuft, sind die Abstände zwischen Defensive und Offensive einfach viel zu groß. Der Gegner muss dann nur den 6er zustellen und schon hat Freiburg enorme Probleme beim Spielaufbau, auch weil sich außer Mehmedi kaum jemand aus der Offensive zurückfallen lässt. Das war in Estoril ganz eklatant zu sehen, aber auch gegen Braunschweig und in Liberec konnte man dies häufig beobachten.
Verliert der SC dann den Ball mal im Spielaufbau, wird es eigentlich immer sofort extrem gefährlich, da man im Mittelfeld meistens in Unterzahl ist und gegnerische Spieler dadurch mehr Platz haben.

Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass man aus den drei Spielen immerhin 7 Punkte geholt hat. Mit etwas weniger Glück hätten es meiner Meinung nach aber auch problemlos 0 oder 1 Punkt sein können. Für mich sind die Vorteile eines 4-1-4-1 einfach (noch?) nicht ersichtlich. Eine defensivere Kompaktheit kann ich jedenfalls nicht ausmachen und offensiv tut man sich wie schon dargelegt wesentlich schwerer als zuvor. Vielleicht wird das System auch noch nicht richtig umgesetzt, ich weiß es nicht. Sobald die meisten Verletzten wieder an Bord sind, gehe ich aber ohnehin wieder vom alten 4-2-3-1 bzw. 4-4-2 aus.
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