Kader 2025/26
04.03.2025 - 13:45 Uhr
04.09.2025 - 10:52 Uhr
Für mich neuer Kandidat als Rechtsverteidiger: Klefisch in der 4er Kette - 3er Kette passt nicht zu Vuko und PP.
Dann kann man im DM anders aufstellen vielleicht mit Akiyama und dem Ex-Capitano.
Nur so ein Gedanke.
Dann kann man im DM anders aufstellen vielleicht mit Akiyama und dem Ex-Capitano.
Nur so ein Gedanke.
05.09.2025 - 11:44 Uhr
Ich wünsche mir ein ZM mit Akiyama und Nürnberger, aber weil man den Kader nicht adequat gefüllt hat, geht das leider nicht, weil Klassen und Lopez eher offensive AV sind mit 352 Variabilität. Man hat eigentlich nur Holland und Bader RV für das klassische 442. Nürnberger kann es auch ok, aber seine Stärken sind da verschwendet. Das ist ein Konstruktions bzw Planungsfehler, der absolut so gewollt war, weil FK eben den 442/352 Hybrid spielen lassen möchte. Deswegen wird er von mir auch kritisiert. Das ist jetzt zu 98% seine Mannschaft, sein Handschrift, alles.
Das beste System für diesen Kader ist ein flaches, eher defensives 442 mit tief stehender 4er Kette. So hat FK auch nach Übernahme spielen lassen und es war erfolgreich. Nach und nach wurde statt Umachaltspiel höher gepresst und auf Ballbesitz gesetzt. Das funktioniert seit 20+ Spielen nicht.
In diesem 442 spielen idealerweise Holland und Bader auf AV und Nürnberger+Marseiler außen MF. In der Mitte Akiyama+Richter oder Boetius. Vorne Lidberg+ Corredor oder Hornby.
Diese Variante ist FK zu defensiv und reaktivi, aber es passt am besten zu den großen IV, die nicht 352 kompatibel sind bzw in den System schlechter aussehen werden. Es passt auch am besten zu unseren ZM im Kader, va Akiyama und den zwei OM.
Bueno erst widerwillig einzusetzen und dann ziehen zu lassen und dafür Klassen zu holen war für mich der endgültige Beweis, dass FK es einfach nicht raffen will und ein Sturkopp ist. War auch genau so kommuniziert, dass gewisse Stärken im Profil ausschlaggebend für Klassen gesprochen haben bzw ins Kaderprofil passt. Das war O Ton Kohfeldt nach der Verpflichtung.
Das war alles so gewollt und jetzt spielen wir mit Papela RV und ROM, Richter links und rechts obwohl OM, Hornby "die Notlösung" auf OM, Nürnberger die "Notlösung" weiter auf LV, Akiyama auf der Bank etc, alles dem System und seinen dummen Rollen geopfert, die nicht mal adequat besetzt werden.
Dieses Chaos ist selbstverschuldet und leider trauriges Zeichen, dass FK ein "System geht vor allem" Trainer ist. Klares outsmarting, overthinking und seine "Rolle" als Trainer und die der Spiele viel zu ernst nehmend. Fußball ist manchmal so viel einfacher. Stell einfach deine besten 11 Kicker auf. Das wird meistens die beste Grundlage sein, um Punkte zu holen. Deswegen unterstelle ich ihm Eitelkeit und ein aufgeblähtes Ego.
Die Aufgabe eines Trainees ist es die Mannschaft in die bestmögliche Lage zu bringen, um am gegebenen Spieltag erfolgreich zu punkten, erst Recht die Wechsel. Das Anfangssystem war schon holprig genug gegen "tote" FCKler. Dann waren es letztlich die positionsgetreuen Wechsel, die das Harakiri vollendet haben. Nichts anders war das in Lautern, eine absolut selbstverschuldete Niederlage, die sich konsequent aus der Kader bis Spieltagsplanung ergeben haben. Wenn das schon gegen völlig verunsicherte Gegner zu diesem (oder vorher teils glücklichen) Ergebnis führt, dann wird es gegen stabilere (nicht unbedingt bessere) Gegner noch schlimmer aussehen.
Und genau deswegen gehört FK absolut berechtigt (und selbstverschuldet) auf dem Hot Seat. In PKs schiebt er dann gerne die Schuld auf die Spieler oder einer magischen Kraft. Er ist da voll drin und sein System und seine Wechsel sind unfehlbar bzw nur logische Konsequenz (daher unmöglich Fehlerquelle). Er ist all in, der Verein auch. Entweder das klappt oder man muss ihn rauswerfen, damit daran was verändert wird. Daran wird er sich messen lassen müssen. Zeit der Ausreden ist definitiv vorbei.
Das beste System für diesen Kader ist ein flaches, eher defensives 442 mit tief stehender 4er Kette. So hat FK auch nach Übernahme spielen lassen und es war erfolgreich. Nach und nach wurde statt Umachaltspiel höher gepresst und auf Ballbesitz gesetzt. Das funktioniert seit 20+ Spielen nicht.
In diesem 442 spielen idealerweise Holland und Bader auf AV und Nürnberger+Marseiler außen MF. In der Mitte Akiyama+Richter oder Boetius. Vorne Lidberg+ Corredor oder Hornby.
Diese Variante ist FK zu defensiv und reaktivi, aber es passt am besten zu den großen IV, die nicht 352 kompatibel sind bzw in den System schlechter aussehen werden. Es passt auch am besten zu unseren ZM im Kader, va Akiyama und den zwei OM.
Bueno erst widerwillig einzusetzen und dann ziehen zu lassen und dafür Klassen zu holen war für mich der endgültige Beweis, dass FK es einfach nicht raffen will und ein Sturkopp ist. War auch genau so kommuniziert, dass gewisse Stärken im Profil ausschlaggebend für Klassen gesprochen haben bzw ins Kaderprofil passt. Das war O Ton Kohfeldt nach der Verpflichtung.
Das war alles so gewollt und jetzt spielen wir mit Papela RV und ROM, Richter links und rechts obwohl OM, Hornby "die Notlösung" auf OM, Nürnberger die "Notlösung" weiter auf LV, Akiyama auf der Bank etc, alles dem System und seinen dummen Rollen geopfert, die nicht mal adequat besetzt werden.
Dieses Chaos ist selbstverschuldet und leider trauriges Zeichen, dass FK ein "System geht vor allem" Trainer ist. Klares outsmarting, overthinking und seine "Rolle" als Trainer und die der Spiele viel zu ernst nehmend. Fußball ist manchmal so viel einfacher. Stell einfach deine besten 11 Kicker auf. Das wird meistens die beste Grundlage sein, um Punkte zu holen. Deswegen unterstelle ich ihm Eitelkeit und ein aufgeblähtes Ego.
Die Aufgabe eines Trainees ist es die Mannschaft in die bestmögliche Lage zu bringen, um am gegebenen Spieltag erfolgreich zu punkten, erst Recht die Wechsel. Das Anfangssystem war schon holprig genug gegen "tote" FCKler. Dann waren es letztlich die positionsgetreuen Wechsel, die das Harakiri vollendet haben. Nichts anders war das in Lautern, eine absolut selbstverschuldete Niederlage, die sich konsequent aus der Kader bis Spieltagsplanung ergeben haben. Wenn das schon gegen völlig verunsicherte Gegner zu diesem (oder vorher teils glücklichen) Ergebnis führt, dann wird es gegen stabilere (nicht unbedingt bessere) Gegner noch schlimmer aussehen.
Und genau deswegen gehört FK absolut berechtigt (und selbstverschuldet) auf dem Hot Seat. In PKs schiebt er dann gerne die Schuld auf die Spieler oder einer magischen Kraft. Er ist da voll drin und sein System und seine Wechsel sind unfehlbar bzw nur logische Konsequenz (daher unmöglich Fehlerquelle). Er ist all in, der Verein auch. Entweder das klappt oder man muss ihn rauswerfen, damit daran was verändert wird. Daran wird er sich messen lassen müssen. Zeit der Ausreden ist definitiv vorbei.
05.09.2025 - 12:19 Uhr
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
05.09.2025 - 16:03 Uhr
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sole98 am 05.09.2025 um 16:09 Uhr bearbeitet
05.09.2025 - 19:02 Uhr
Zitat von Sole98
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
05.09.2025 - 20:22 Uhr
Zitat von Rubens
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Zitat von Sole98
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Ich glaube, mit einzelnen Postings hier was zu erreichen, ist doch auch keine sinnige Erwartungshaltung. Es geht darum, eine Position/Meinung zu äußern. Daraus wird irgendwann ein Meinungs-/Stimmungsbild, welches irgendwann dann doch mal an Interesse gewinnt. Und dazu gehören eben auch unterschiedliche Ansichten.
Es ist noch früh in der Saison, der Tabellenstand ist ok . Und ich für meine Person schreie hier nicht "Kohfeldt raus". Aber an manchem der o.g. Punkte kommt man bei einer tiefgehenden Analyse des letzten Jahres, der Vorbereitung und der bisherigen 5 Spiele nicht vorbei. z.B. halte ich ebenfalls eine 3/5/2-Aufstellung in der aktuellen Situation für eine starke Schwächung, weil zu viele Spieler in diesem System einfach nicht gut performen. Ich würde mir ein solides 4/4/2 mit Variation vor allem im MF wünschen. Ich glaube auch nicht daran, dass man im Defensivbereich sonderlich variabel agieren muss. Es sind die Offensiven, die sich Lösungen einfallen lassen müssen, eine stabile Defensive zu überwinden. Es gibt genügend Mannschaften, die im Defensiven schon seit Jahren "ausrechenbar", aber dennoch erfolgreich sind
Grundsätzlich halte ich Kohfeldt für einen theoretisch sehr versierten und engagierten Fussballexperten. Allerdings kann ich das in der nötigen Tiefe nicht beurteilen, weil MIR da die nötige Sachkenntnis fehlt. Wo ich mir aber recht sicher bin, ist das er Verbesserungspotential hat, wenn es um das Hinsehen und Erkennen des Geschehen auf und neben dem Platz geht. Oft wirkt es für mich so, als ob er ggf. gar nicht so genau hinschauen möchte, weil er dann in eine komplexe Analyse (Ist/Soll-Vergleich) gehen müsste, was wiederum sehr anstrengend und aufreibend sein kann und letztlich einfach nur die Abläufe stört. Nichts ist schwerer, als sein eigenes Tun in Frage zu stellen. In der Wirtschaft nennt man das "Pippi-Langstrump-Management"; "ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt". Leider scheitert solches Handeln schnell am Realitätscheck.
Was ich mir jetzt wünsche, ist nicht eine Entlassung des Trainers, sondern eine gemeinsame kritische Aufarbeitung der bisherigen Entwicklung. Da scheint mir aber zu wenig zu passieren und Kohfeldt scheint uneingeschränkt agieren zu können. Nochmal der Vergleich zur Wirtschaft: Wenn eine Führungskraft mit forschen, ggf. sehr innovativen Strategien an den Start geht, die Ergebniss aber real alsbald sich nicht einstellen, wird er doch von seinem Vorgesetzten nach spätestens zwei Quartalen zu einer kritischen Aufarbeitung eingeladen. Selten wird man dann auseinander gehen und einfach so weiter machen wie zuvor, da die Vorgesetzten (so kenne ich das zumindest) durchaus einen scharfen Verstand haben, selbst wenn sie fachlich keine Experten sind.
Ich denke, in einer solchen Phase ist der Verein (Mannschaft, Trainer, sportliche Führung) so langsam angekommen, auch wenn die aktuellen Ergebnisse das aus verschiedenen, auch schon diskutierten Gründen noch nicht wiedergeben. Aber mal ehrlich, welches der letzten Spiele kann denn in seinem Ausgang mit einer strategischen Leistung Kohfeldts positiv in Verbindung gebracht werden? Doch, wenn überhaupt nur das Bochum-Spiel.
Was in dem Zusammenhang auch noch interessant ist, ist der Punkt, dass man KP Schmitz als Analyst wg. inhaltlicher Differenzen (wie auch immer der genaue Wortlaut war) entlassen hat. Möchte man niemanden haben, der mit objektivem Material den eigenen Eindruck in Frage stellt? Zumindest kann man einen solchen Gedanken haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coach_R am 05.09.2025 um 20:43 Uhr bearbeitet
06.09.2025 - 10:32 Uhr
Zitat von Rubens
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Zitat von Sole98
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
06.09.2025 - 14:28 Uhr
Zitat von Sole98
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
Zitat von Rubens
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Zitat von Sole98
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
Also ich kann dich beim besten Willen nicht verstehen, hier jetzt über Flo diskutieren zu wollen. Wir haben mit Ausnahme Hertha und Lautern, jeweils die volle Punktzahl geholt und hätten sowohl gegen Hertha oder Lautern den Platz auch als Sieger verlassen können vielleicht sogar müssen. Und ja, ich fand die Wechsel gegen Lautern auch nicht optimal aber ich starte doch nicht zu Beginn einer Saison, in die wir ganz gut reingestartet sind eine Trainerdiskussion. Vielmehr sollten wir weiter auf Kontinuität setzen.
07.09.2025 - 08:51 Uhr
Zitat von Rubens
Also ich kann dich beim besten Willen nicht verstehen, hier jetzt über Flo diskutieren zu wollen. Wir haben mit Ausnahme Hertha und Lautern, jeweils die volle Punktzahl geholt und hätten sowohl gegen Hertha oder Lautern den Platz auch als Sieger verlassen können vielleicht sogar müssen. Und ja, ich fand die Wechsel gegen Lautern auch nicht optimal aber ich starte doch nicht zu Beginn einer Saison, in die wir ganz gut reingestartet sind eine Trainerdiskussion. Vielmehr sollten wir weiter auf Kontinuität setzen.
Zitat von Sole98
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
Zitat von Rubens
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Zitat von Sole98
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
Also ich kann dich beim besten Willen nicht verstehen, hier jetzt über Flo diskutieren zu wollen. Wir haben mit Ausnahme Hertha und Lautern, jeweils die volle Punktzahl geholt und hätten sowohl gegen Hertha oder Lautern den Platz auch als Sieger verlassen können vielleicht sogar müssen. Und ja, ich fand die Wechsel gegen Lautern auch nicht optimal aber ich starte doch nicht zu Beginn einer Saison, in die wir ganz gut reingestartet sind eine Trainerdiskussion. Vielmehr sollten wir weiter auf Kontinuität setzen.
Diese Antwort ist mir zu einfach lieber Rubens und halte sie für fahrlässig. Nur weil wir jetzt ein paar Punkte gesammelt haben, die gegen Nürnberg und Berlin glücklich waren, soll man zufrieden sein, obwohl man sieht, dass schleichend etwas in die falsche Richtung geht. Ich fahre doch auch gleich mit meinem Auto in die Werkstatt, wenn das Auto liegen bleibt oder sich falsch verhält, und denke nicht, dass ich trotz der Geräusche gut nach Hause gekommen bin. Ich finde es wichtig, dass es hier angesprochen wird und dass sich Nutzer kritisch äußern und Fehler benennen, denn sonst bräuchten wir auch kein Forum mehr. Gute, sachliche wie kritische Kommentare sind wichtig und helfen, etwas zu verbessern. Daher ein Dankeschön an alle, besonders an diejenigen, die kritisch hinterfragen und darauf aufmerksam machen.
07.09.2025 - 11:01 Uhr
Zitat von WickJohn
Diese Antwort ist mir zu einfach lieber Rubens und halte sie für fahrlässig. Nur weil wir jetzt ein paar Punkte gesammelt haben, die gegen Nürnberg und Berlin glücklich waren, soll man zufrieden sein, obwohl man sieht, dass schleichend etwas in die falsche Richtung geht. Ich fahre doch auch gleich mit meinem Auto in die Werkstatt, wenn das Auto liegen bleibt oder sich falsch verhält, und denke nicht, dass ich trotz der Geräusche gut nach Hause gekommen bin. Ich finde es wichtig, dass es hier angesprochen wird und dass sich Nutzer kritisch äußern und Fehler benennen, denn sonst bräuchten wir auch kein Forum mehr. Gute, sachliche wie kritische Kommentare sind wichtig und helfen, etwas zu verbessern. Daher ein Dankeschön an alle, besonders an diejenigen, die kritisch hinterfragen und darauf aufmerksam machen.
Zitat von Rubens
Also ich kann dich beim besten Willen nicht verstehen, hier jetzt über Flo diskutieren zu wollen. Wir haben mit Ausnahme Hertha und Lautern, jeweils die volle Punktzahl geholt und hätten sowohl gegen Hertha oder Lautern den Platz auch als Sieger verlassen können vielleicht sogar müssen. Und ja, ich fand die Wechsel gegen Lautern auch nicht optimal aber ich starte doch nicht zu Beginn einer Saison, in die wir ganz gut reingestartet sind eine Trainerdiskussion. Vielmehr sollten wir weiter auf Kontinuität setzen.
Zitat von Sole98
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
Zitat von Rubens
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Zitat von Sole98
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Zitat von Ben1708
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Ich finde deine Analyse interessant, aber ehrlich gesagt auch ein Stück zu einseitig.
Ja, FK ist systemorientiert, das stimmt. Aber genau das ist auch sein Auftrag: eine klare Spielidee entwickeln und durchziehen. Dass er dabei gewisse Spieler „opfert“ oder sie in Rollen einsetzt, die nicht 1:1 ihren Stärken entsprechen, ist im Profifußball völlig normal. Wenn man nur die „besten 11 Kicker“ aufstellt, wie du sagst, hat man im Zweifel keine Balance – und die ist nun mal elementar.
Dass das 4-4-2 defensiv erfolgreich war, stimmt, aber es war eben auch eindimensional. Jeder Gegner wusste, was kommt. Dass FK dann versucht hat, Ballbesitz und höheres Pressing zu etablieren, ist nicht Sturheit, sondern der logische nächste Schritt, wenn man sich weiterentwickeln will. Ob es aktuell funktioniert oder nicht, ist die andere Frage – aber Stillstand wäre genauso ein Kritikpunkt.
Zum Thema Kader: Bei der AV-Frage gebe ich dir Recht, da fehlt Balance. Aber zu behaupten, das sei nur Kohfeldts Starrsinn, greift zu kurz. Kaderplanung ist nie allein Sache des Trainers, da spielen Sportdirektor, Budget, Markt etc. immer mit rein. Auch die Personalien Bueno/Klassen sind sicher komplexer als „FK will’s halt so“.
Dass FK Spieler wie Hornby oder Richter auf Positionen schiebt, die nicht ihre Parade-Position sind, ist für mich weniger „Harakiri“ als vielmehr ein Ausdruck davon, dass der Kader schlicht nicht so homogen und variabel besetzt ist, wie du es darstellst. Vielleicht überschätzt du da auch etwas die Qualität einzelner Spieler.
Kurzum: Deine Kritik ist nachvollziehbar, aber mir fehlt ein bisschen die Balance. FK komplett auf Eitelkeit, Ego und „Systemwahn“ zu reduzieren, ist mir zu einfach. Er versucht, eine Idee zu etablieren, die eben noch nicht greift. Ob man ihm dafür die Zeit gibt oder nicht, ist eine andere Diskussion.
Fair enough, aber wenn die vermeintlich "eindimensionale" Taktik eine Kehrtwende und Erfolgsserie gebracht hat, warum geht man davon ab? Wenn das "upgrade" eins sei soll, dann muss es sich auch im Ergebnis niederschlagen und das ist eher niedeschmetternd, nämlich Abstiegskurs seit seiner ersten Vorbereitung letzten Winter. Wenn das die Handschrift des Trainers sein soll, dann ist mir das für de vermeintlichen Ertrag deutlich zu riskant und unkonstant im Ergebnis.
Der Kader ist sicherlich nicht top 3, aber mit Lidberg, Pfeiffer, Vuko, Nürnberger, Corredor, Akiyama und Marseiler hat man mMn gute bis sehr gute 2.Ligapieler, einige mit 1 Liga Erfahrung mit Boetius und Richter, plus ein paar solide durchschnittliche wie Klefisch, Holland oder Hornby, meinetwegen sogar Schuhen (bisher diese Saison gut). Plus zwei drei Verletzte mit Bader, Bialek und Will die locker gutes 2. Liga Niveau haben. Das ist ein durchaus tiefer Kader für das Level.
Das ist mehr als genug um mehr als 25p in den letzten 22 Spielen seit 2 Vorbereitungen mit dem Trainer rauszubekommen. Ja, da habe ich (und sollte eigentlich jeder) mehr erwartet. Das ist kein Kader mit dem man im unteren Tabellenviertel rumkrebsen sollte.
Wenn er ein Trainer so viel mehr Talent braucht, um sein System zum Funktioniere zu bringen, dann ist für mich das System das Problem und nicht das Spieler"material". FK verballert mir einfach zu viel Holzkohle für zu wenig Energieertrag. Und ich würde ihm sowohl System-- als auch Evaluierungsblindheit vorwerfen. Das ist doppelt schlecht. Das FCK Spiel war dafür einfach ein Paradebeispiel. Falsche Grundformation und daraus resultierend Folgefehler beim (Rollen)Wechsel.
Und mein letztes Argument in der Reihe wäre einfach seine bisherige Trainerhistorie. Bisher hat ihm keiner irgendwo nachgetrauert und er ist überall über sein Ego und sein Pepp Guardiola Syndrom gestolpert. SV #€& Eupen, ey. Er kann echt froh sein nochmal eine Chance in der 2 Bundesliga bekommen zu haben, aber er ist dabei seine Fehler zu wiederholen.
Überall hat er zunächst gute Ergebnisse aus dem bestehenden rausgeholt nur um dann mit seiner Handschrift sukzessive alles abzubauen oder unnötig zu verkomplizieren. Wäre wahrlich nicht der erste Trainer, dem das passiert. Und die Tatsache, dass es bei ihm immer so gelaufen ist, sollte bei mehr Leuten hier Alarmglocken läuten lassen. Seine Hybris seine eigne Realität (2. LIGA) vorspulen zu wollen, statt das Level mit den Mitteln (sowohl taktisch als auch Kadertalent) zu schlagen, die dafür angebracht sind.
Wenn man versucht zu früh zu schnell zu rennen, stolpert man über seine eigenen Füße und legt sich hin.
Mir ist ist nicht klar, was Du mit Deinen Postings erreichen willst. Einen Trainerwechsel, weil Kohlfeldt Deiner Meinung nach, zu wenig aus dem Kader herausholt oder weil er auf seinen vorherigen Stationen zu wenig Meistertitel eingefahren hat. Kohfeldt ist immer noch ein junger Trainer, der mir mit seiner akribischen Arbeit sehr gut gefällt. Er wird sicherlich auch noch weiter lernen aber ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden.
Naja, ich kann und will nichts erreichen mit einem Forumpost. Nur meine Meinung äußern und auf Themen hinweisen, die mehr diskutiert werden sollten. Ja, darunter die Trainerfrage.
Nein, ich würde ihn noch nicht feuern wollen, aber ich finde es gerechtfertigt FK auf dem hot seat zu befördern. Wenn ein Trainer zu wenig aus einem Kader, den er maßgeblich mitgestaltet hat, rausholt, dann muss man genauer hinschauen.
Es ist und bleibt ein großer Luxus und Wettbewerbsvorteil in Liga 2 alle Säulen der Vorsaison mit in diese Saison gebracht zu haben. Daran gemessen ist mir das in der Tat viel zu wenig gegen bisher stark strauchelnde Gegner mit wesentlich mehr turnover. Das Team ist wiederholt viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und schenkt Chancen und Spiele an Gegner ab. Es sind va diese selbstverschuldeten Fehler, die mich ärgern. Das sollte nach dieser Zeit, Handschrift, Umstellung whatever einfach nicht mehr so regelmäßig passieren. Tut es aber, was mich denken lässt, dass es Teil des Systems oder Umstellung ist (Überforderung? Falsche Einschätzung?), die FK einfach wegerklärt oder nicht wahrhaben möchte. Quasi sein toter Winkel.
Dafür exemplariach steht die RV Position. Jeder casual Fan hat letzte Saison im Stadion gesehen, dass Lopez defensiv wiederholt Problemstelle ist, die gezielt von Gegnern bespielt wurde. Man hat sogar Thiede geholt, weil man das wusste. Wenn man dann als Trainer bei 1:0 Führung auswärts Lopez bringt, weil der eben der RV auf der Bank ist (ROLLE!!!), dann kann ich das nicht mehr entschuldigen. Das ist schlicht dumm und stur, evtl überheblich (weil Lautern so harmlos war), weil aus vergangenen Fehlern offensichtlich nicht gelernt.
Wenn das weiterhin passiert (und für mich formt sich bei FK da ein Muster) und FK/sein Team in der Nachschau und Analyse nicht selbstkritisch genug sind, dann muss man handeln und ihn feuern, um diese Probleme einzustellen, weil sie einfach von ihm bzw seiner Systemsurheit resultieren.
Und das sind nur die Systemprobleme. Die Spieler/Rollenfragen waren da bisher ausgeklammert. Für mich auch noch mal so ein dickes Fass. Wird auch von anderen gemacht (zB Papela vs Akiyama), da bin ich nicht der Einzige, der FKs Einsatzwahl kritisiert.
Das ist nicht wenig. Wenn man so betrachtet FK für viele dysfunktionale Entscheidungen verantwortlich macht, dann ist die Trainerfrage nur konsequent.
Also ich kann dich beim besten Willen nicht verstehen, hier jetzt über Flo diskutieren zu wollen. Wir haben mit Ausnahme Hertha und Lautern, jeweils die volle Punktzahl geholt und hätten sowohl gegen Hertha oder Lautern den Platz auch als Sieger verlassen können vielleicht sogar müssen. Und ja, ich fand die Wechsel gegen Lautern auch nicht optimal aber ich starte doch nicht zu Beginn einer Saison, in die wir ganz gut reingestartet sind eine Trainerdiskussion. Vielmehr sollten wir weiter auf Kontinuität setzen.
Diese Antwort ist mir zu einfach lieber Rubens und halte sie für fahrlässig. Nur weil wir jetzt ein paar Punkte gesammelt haben, die gegen Nürnberg und Berlin glücklich waren, soll man zufrieden sein, obwohl man sieht, dass schleichend etwas in die falsche Richtung geht. Ich fahre doch auch gleich mit meinem Auto in die Werkstatt, wenn das Auto liegen bleibt oder sich falsch verhält, und denke nicht, dass ich trotz der Geräusche gut nach Hause gekommen bin. Ich finde es wichtig, dass es hier angesprochen wird und dass sich Nutzer kritisch äußern und Fehler benennen, denn sonst bräuchten wir auch kein Forum mehr. Gute, sachliche wie kritische Kommentare sind wichtig und helfen, etwas zu verbessern. Daher ein Dankeschön an alle, besonders an diejenigen, die kritisch hinterfragen und darauf aufmerksam machen.
Ich finde es Belustigend wie man versucht negative Stimmung im Forum und auch gegenüber dem Verein zu verbreiten . Macht weiter so da habe ich wenigstens was zum schmunzeln und denk mir meinen Teil.
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