| Geburtsdatum | 26.06.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | SG Stupferich |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Jérôme Gondorf (ehemaliger)
15.01.2020 - 12:20 Uhr
18.08.2024 - 15:12 Uhr
Zitat von 2019_ksc
Keine Ahnung. Das man lieber vor Gericht geht anstatt miteinander zu reden oder sowas.
Zitat von GTStar
Der dann genau was zeigen soll? Dass das Wohl einzelner Spieler über das des KSC geht? Oder dass jeder Spieler Recht darauf hat, so lange beim KSC zu bleiben, wie er will? Oder dass der KSC unfähig ist (bzw. war), juristisch einwandfreie Verträge zu schließen?
Zitat von 2019_ksc
Deswegen in der Öffentlichkeit den Spiegel vorführen.
Zitat von JonBeason
Jerome Gondorf hat im Verein absolut gar nichts zu melden, es ist völlig egal was er vom aktuellen Kurs hält.
Zitat von 2019_ksc
Das mit Retourkutsche habe ich auch schon überlegt. Vielleicht steckt dahinter ja doch ein größerer Plan, den wir aktuell noch nicht umreißen? Schließlich hat er ja schon öfter angedeutet mit dem aktuellen Weg nicht einverstanden zu sein.
Zitat von 18_94
Korrekt.
Dementsprechend ist eine von ihm darin gesehene Verlängerung über 23/24 hinaus von vornherein absurd - da eine solche nicht "gleiche Kondition" wäre.
Die Klage ist in meinen Augen eine reine Retourkutsche für was genau auch immer, mit dem Ziel nochmal den kleinen oder großen Reibach zu machen. Dass dies offensichtlich für ihn wichtiger als sein Ansehen in KA und Umgebung zu sein scheint, lässt mich einigermaßen irritiert zurück.
Zitat von strife7777
Ok, also was in dem Dokument steht ist viel eindeutiger als ich erwartet habe. Ich bin von einem "verlängert sich zu den gleichen Konditionen um ein Jahr" ausgegangen. Hier steht ja aber explizit in welcher Saison die Anzahl der Spiele erreicht werden muss und bis wann sich der Vertrag dann verlängert.
Ergo ist seine Aktion nicht nur unsympathisch sondern auch extrem dumm. Und dafür zerschneidet er das Tischtuch mit dem KSC?
Zitat von UtzdieWutz
Danke für den Link.
Zitat von 2019_ksc
Hier https://arbeitsgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/,Lde/3074679_3075240_19542964_19542986_21613466/?LISTPAGE=19542986
Zitat von turbine
Wo finde ich die Klausel oder wie sieht sie wortwörtlich aus?
Zitat von 2019_ksc
Was du und @turbine vergessen, ist, dass die Klausel bereits öffentlich ist (in der Mitteilung vom Gericht) und da von konkreten Jahren die Rede ist. Also nicht pauschal jedes Jahr , sondern nur auf die beiden Jahre bezogen.
Was du und @turbine vergessen, ist, dass die Klausel bereits öffentlich ist (in der Mitteilung vom Gericht) und da von konkreten Jahren die Rede ist. Also nicht pauschal jedes Jahr , sondern nur auf die beiden Jahre bezogen.
Wo finde ich die Klausel oder wie sieht sie wortwörtlich aus?
Hier https://arbeitsgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/,Lde/3074679_3075240_19542964_19542986_21613466/?LISTPAGE=19542986
Danke für den Link.
Ok, also was in dem Dokument steht ist viel eindeutiger als ich erwartet habe. Ich bin von einem "verlängert sich zu den gleichen Konditionen um ein Jahr" ausgegangen. Hier steht ja aber explizit in welcher Saison die Anzahl der Spiele erreicht werden muss und bis wann sich der Vertrag dann verlängert.
Ergo ist seine Aktion nicht nur unsympathisch sondern auch extrem dumm. Und dafür zerschneidet er das Tischtuch mit dem KSC?
Korrekt.
Dementsprechend ist eine von ihm darin gesehene Verlängerung über 23/24 hinaus von vornherein absurd - da eine solche nicht "gleiche Kondition" wäre.
Die Klage ist in meinen Augen eine reine Retourkutsche für was genau auch immer, mit dem Ziel nochmal den kleinen oder großen Reibach zu machen. Dass dies offensichtlich für ihn wichtiger als sein Ansehen in KA und Umgebung zu sein scheint, lässt mich einigermaßen irritiert zurück.
Das mit Retourkutsche habe ich auch schon überlegt. Vielleicht steckt dahinter ja doch ein größerer Plan, den wir aktuell noch nicht umreißen? Schließlich hat er ja schon öfter angedeutet mit dem aktuellen Weg nicht einverstanden zu sein.
Jerome Gondorf hat im Verein absolut gar nichts zu melden, es ist völlig egal was er vom aktuellen Kurs hält.
Deswegen in der Öffentlichkeit den Spiegel vorführen.
Der dann genau was zeigen soll? Dass das Wohl einzelner Spieler über das des KSC geht? Oder dass jeder Spieler Recht darauf hat, so lange beim KSC zu bleiben, wie er will? Oder dass der KSC unfähig ist (bzw. war), juristisch einwandfreie Verträge zu schließen?
Keine Ahnung. Das man lieber vor Gericht geht anstatt miteinander zu reden oder sowas.
Gondorf als echtes Vorbild

Dieser Beitrag wurde zuletzt von GTStar am 18.08.2024 um 15:14 Uhr bearbeitet
18.08.2024 - 15:14 Uhr
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSColeoleeee am 18.08.2024 um 15:17 Uhr bearbeitet
18.08.2024 - 15:17 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Das wäre dann für Gondorf aber eher nachteilig, weil mit "denselben" Konditionen dann auch exakt dieselben Saisons (eben die genannten) gemeint wären. Und in der abgelaufenen Vor-Saison kann er nun mal keine Spiele mehr sammeln, zudem nützt ihm eine Verlängerung bis zum 30.06.2024 gar nüscht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GTStar am 18.08.2024 um 15:20 Uhr bearbeitet
18.08.2024 - 15:33 Uhr
Zitat von GTStar
Das wäre dann für Gondorf aber eher nachteilig, weil mit "denselben" Konditionen dann auch exakt dieselben Saisons (eben die genannten) gemeint wären. Und in der abgelaufenen Vor-Saison kann er nun mal keine Spiele mehr sammeln, zudem nützt ihm eine Verlängerung bis zum 30.06.2024 gar nüscht.
Zitat von KSColeoleeee
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Das wäre dann für Gondorf aber eher nachteilig, weil mit "denselben" Konditionen dann auch exakt dieselben Saisons (eben die genannten) gemeint wären. Und in der abgelaufenen Vor-Saison kann er nun mal keine Spiele mehr sammeln, zudem nützt ihm eine Verlängerung bis zum 30.06.2024 gar nüscht.
Verstehe Deinen Punkt, wäre mir aber trotzdem nicht so sicher, denn „dieselben Konditionen“ beziehen sich eindeutig auf den vorliegenden Vertrag. Wohingegen: Der Verweis auf die Saison 2023 bzw. 2024 steht in Parenthese, ist also linguistisch gesehen „nur“ eine Erläuterung für die Klausel „um eine weitere Saison“.
Wie gesagt, Haarspalterei. Aber vor Gericht weiß man ja bekanntlich nie.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSColeoleeee am 18.08.2024 um 15:36 Uhr bearbeitet
18.08.2024 - 15:54 Uhr
Zitat von JonBeason
Das wirft dann genau nur auf einen ein schlechtes Licht, nämlich auf Gondorf selbst.
Zitat von 2019_ksc
Keine Ahnung. Das man lieber vor Gericht geht anstatt miteinander zu reden oder sowas.
Zitat von GTStar
Der dann genau was zeigen soll? Dass das Wohl einzelner Spieler über das des KSC geht? Oder dass jeder Spieler Recht darauf hat, so lange beim KSC zu bleiben, wie er will? Oder dass der KSC unfähig ist (bzw. war), juristisch einwandfreie Verträge zu schließen?
Zitat von 2019_ksc
Deswegen in der Öffentlichkeit den Spiegel vorführen.
Zitat von JonBeason
Jerome Gondorf hat im Verein absolut gar nichts zu melden, es ist völlig egal was er vom aktuellen Kurs hält.
Zitat von 2019_ksc
Das mit Retourkutsche habe ich auch schon überlegt. Vielleicht steckt dahinter ja doch ein größerer Plan, den wir aktuell noch nicht umreißen? Schließlich hat er ja schon öfter angedeutet mit dem aktuellen Weg nicht einverstanden zu sein.
Zitat von 18_94
Korrekt.
Dementsprechend ist eine von ihm darin gesehene Verlängerung über 23/24 hinaus von vornherein absurd - da eine solche nicht "gleiche Kondition" wäre.
Die Klage ist in meinen Augen eine reine Retourkutsche für was genau auch immer, mit dem Ziel nochmal den kleinen oder großen Reibach zu machen. Dass dies offensichtlich für ihn wichtiger als sein Ansehen in KA und Umgebung zu sein scheint, lässt mich einigermaßen irritiert zurück.
Zitat von strife7777
Ok, also was in dem Dokument steht ist viel eindeutiger als ich erwartet habe. Ich bin von einem "verlängert sich zu den gleichen Konditionen um ein Jahr" ausgegangen. Hier steht ja aber explizit in welcher Saison die Anzahl der Spiele erreicht werden muss und bis wann sich der Vertrag dann verlängert.
Ergo ist seine Aktion nicht nur unsympathisch sondern auch extrem dumm. Und dafür zerschneidet er das Tischtuch mit dem KSC?
Zitat von UtzdieWutz
Danke für den Link.
Zitat von 2019_ksc
Hier https://arbeitsgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/,Lde/3074679_3075240_19542964_19542986_21613466/?LISTPAGE=19542986
Zitat von turbine
Wo finde ich die Klausel oder wie sieht sie wortwörtlich aus?
Zitat von 2019_ksc
Was du und @turbine vergessen, ist, dass die Klausel bereits öffentlich ist (in der Mitteilung vom Gericht) und da von konkreten Jahren die Rede ist. Also nicht pauschal jedes Jahr , sondern nur auf die beiden Jahre bezogen.
Was du und @turbine vergessen, ist, dass die Klausel bereits öffentlich ist (in der Mitteilung vom Gericht) und da von konkreten Jahren die Rede ist. Also nicht pauschal jedes Jahr , sondern nur auf die beiden Jahre bezogen.
Wo finde ich die Klausel oder wie sieht sie wortwörtlich aus?
Hier https://arbeitsgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/,Lde/3074679_3075240_19542964_19542986_21613466/?LISTPAGE=19542986
Danke für den Link.
Ok, also was in dem Dokument steht ist viel eindeutiger als ich erwartet habe. Ich bin von einem "verlängert sich zu den gleichen Konditionen um ein Jahr" ausgegangen. Hier steht ja aber explizit in welcher Saison die Anzahl der Spiele erreicht werden muss und bis wann sich der Vertrag dann verlängert.
Ergo ist seine Aktion nicht nur unsympathisch sondern auch extrem dumm. Und dafür zerschneidet er das Tischtuch mit dem KSC?
Korrekt.
Dementsprechend ist eine von ihm darin gesehene Verlängerung über 23/24 hinaus von vornherein absurd - da eine solche nicht "gleiche Kondition" wäre.
Die Klage ist in meinen Augen eine reine Retourkutsche für was genau auch immer, mit dem Ziel nochmal den kleinen oder großen Reibach zu machen. Dass dies offensichtlich für ihn wichtiger als sein Ansehen in KA und Umgebung zu sein scheint, lässt mich einigermaßen irritiert zurück.
Das mit Retourkutsche habe ich auch schon überlegt. Vielleicht steckt dahinter ja doch ein größerer Plan, den wir aktuell noch nicht umreißen? Schließlich hat er ja schon öfter angedeutet mit dem aktuellen Weg nicht einverstanden zu sein.
Jerome Gondorf hat im Verein absolut gar nichts zu melden, es ist völlig egal was er vom aktuellen Kurs hält.
Deswegen in der Öffentlichkeit den Spiegel vorführen.
Der dann genau was zeigen soll? Dass das Wohl einzelner Spieler über das des KSC geht? Oder dass jeder Spieler Recht darauf hat, so lange beim KSC zu bleiben, wie er will? Oder dass der KSC unfähig ist (bzw. war), juristisch einwandfreie Verträge zu schließen?
Keine Ahnung. Das man lieber vor Gericht geht anstatt miteinander zu reden oder sowas.
Das wirft dann genau nur auf einen ein schlechtes Licht, nämlich auf Gondorf selbst.
Ich meinte dass er dann sowas sagt wie "seht ihr mal wie ihr mit uns umgeht, deshalb hab ich es auch mal so gemacht." Ach keine Ahnung, ich Versuche doch auch einfach nur eine Erklärung zu finden
18.08.2024 - 21:17 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Dieselben Konditionen beziehen sich hier nur auf das Monetäre. Das selbe kann aber nicht für die Jahre 2024 und 2025 gelten. 2024 ist das selbe wie 2024. Aber nie das selbe wie 2025.
Wenn man jetzt so interpretieren kann, dass sich dieser Wortlaut auch auf den gesamten Vertrag auswirkt, dann ist das einfach lächerlich. Dann sind jeglicher Interpretationen in irgendwelcher Form Tür und Tor geöffnet. Gerade im Land der Sprache der Dichter und Denker. Dann würden die meisten Steuergelder wohl in unsere Judikative fließen müssen.
18.08.2024 - 23:35 Uhr
Zitat von Karl15
Er wurde hier immer von vielen Fans kritisiert und konnte mit der letzten Saison viele auf seine Seite ziehen und zieht jetzt so eine Nummer ab.
Unfassbar.
Der hätte wenn er gewollt hätte einen Job beim Verein bekommen können und damit Kohle machen.
Ich komme wirklich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus…
Er wurde hier immer von vielen Fans kritisiert und konnte mit der letzten Saison viele auf seine Seite ziehen und zieht jetzt so eine Nummer ab.
Unfassbar.
Der hätte wenn er gewollt hätte einen Job beim Verein bekommen können und damit Kohle machen.
Ich komme wirklich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus…
Im Endeffekt muss man froh sein, dass "so ein Charakter" eben keinen Job bekommen wird.
19.08.2024 - 00:53 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Er hat das Finanzielle immer ohne Berater geklärt. Juristischen Rat hat er nach eigenem Bekunden immer gehabt.
19.08.2024 - 06:51 Uhr
Zitat von turbine
Dieselben Konditionen beziehen sich hier nur auf das Monetäre. Das selbe kann aber nicht für die Jahre 2024 und 2025 gelten. 2024 ist das selbe wie 2024. Aber nie das selbe wie 2025.
Wenn man jetzt so interpretieren kann, dass sich dieser Wortlaut auch auf den gesamten Vertrag auswirkt, dann ist das einfach lächerlich. Dann sind jeglicher Interpretationen in irgendwelcher Form Tür und Tor geöffnet. Gerade im Land der Sprache der Dichter und Denker. Dann würden die meisten Steuergelder wohl in unsere Judikative fließen müssen.
Zitat von KSColeoleeee
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Darüber dass die Klage an den Haaren herbeigezogen scheint und gleichsam arbeitsrechtliche Haarspalterei mit einem Mustervertrag betrieben wird, ist schon viel gesagt worden. Auch das Unverständnis, warum sich Gondorf hier in selbstzerstörerischem Maß um seine Reputation bringt, war hier ein Hauptthema.
Was die Textgenese der Klausel betrifft, bin ich grad über ein Detail gestolpert, das mir nicht gleich aufgefallen ist und der Haarspalterei das i-Tüpfelchen verleihen könnte: Den Unterschied im Deutschen zwischen den Wörtern „gleich“ und „denselben“. - Vielleicht wurde das hier schon erörtert, dann streicht oder überlest bitte meinen Post. -
Jedoch steht in der besagten Klausel:
„(…)verlängert sich der vorliegende Lizenzspielervertrag automatisch um eine weitere Saison – mithin mit einer Laufzeit vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 – mit denselben Konditionen wie im Rahmen des vorliegenden Vertrages…“ Die Klausel verwendet das Wort „denselben“ und das könnte das wortgewaltige Zünglein an der Waage sein. Der Unterschied ist: „dasselbe“ meint immer exakt dasselbe, das „Gleiche“ etwas sehr ähnliches, aber eben nicht exakt dasselbe. Beispiel: Zwei Männer stehen am Bratwurststand und essen die gleiche Wurst (beide eine Bratwurst), aber nicht dieselbe. - Kurzum: Vielleicht hängt sich daran tatsächlich die gesamte Klage auf? Man will darauf hinaus, dass „derselbe“ Vertrag weiter gültig ist, derselbe Vertrag mit denselben Konditionen. Stünde an dieser Stelle „mit den gleichen Konditionen“ - wäre aus linguistischer Sicht die Klausel supereindeutig, weil eben nicht derselbe Vertrag gemeint wäre. Hoffe, es wird klar, was ich meine
Gondorf und sein Anwalt würden sich hier also vor Gericht als vermeintliche Deutsch-Profis entpuppen wollen, die es sehr genau mit der Wahl eines Wortes in diesem Vertrag nehmen.
(Was ja gar nicht zu Gondorf passt, weil er bisher immer ohne Berater agiert und ziemlich sicher nicht auf derartige Wortklaubereien geachtet hat.)
Wie auch immer: Da sich Gondorf bisher (leider) nicht öffentlich zur Causa geäußert hat, werden wir den Dienstag abwarten müssen.
Dieselben Konditionen beziehen sich hier nur auf das Monetäre. Das selbe kann aber nicht für die Jahre 2024 und 2025 gelten. 2024 ist das selbe wie 2024. Aber nie das selbe wie 2025.
Wenn man jetzt so interpretieren kann, dass sich dieser Wortlaut auch auf den gesamten Vertrag auswirkt, dann ist das einfach lächerlich. Dann sind jeglicher Interpretationen in irgendwelcher Form Tür und Tor geöffnet. Gerade im Land der Sprache der Dichter und Denker. Dann würden die meisten Steuergelder wohl in unsere Judikative fließen müssen.

Zum 1. Absatz würde ich dir zu stimmen. Fasse ich die bekannte Klausel genauso auf.
Aber es gibt da so ein Sprichwort, 2 Juristen = 3 Meinungen. Und so hat @KSColeoleeee für mich tatsächlich einen Punkt, wenn man die Worte ein wenig verdreht interpretiert könnte man sogar das ganze wieder ein wenig anders sehen.
Das ist zwar nicht meine Auffassung vom Wortlaut aber wir wissen nicht wie Juristen das für sich interpretieren. Und im Moment frage ich mich ob man Verträge nicht nur einmal juristisch überprüfen sollte sondern eher 5-6 mal. Wenn eine anfangs für much eindeutige Formulierung plötzlich wieder schwammig wird.
19.08.2024 - 07:00 Uhr
Da kam mir gerade ein anderer Gedanke. Am Ende wird Gondorf sein Gehalt aus 2023/2024 zurück zahlen müssen. Denn es ist ja das selbe Gehalt das er schon 2022/2023 erhalten hat. Er hat also doppelt kassiert.
Wir können nur hoffen, dass das Gehalt in 2023/2024 überwiesen und nicht mit Lohntüte ausgezahlt wurde. Denn dann würde man die ganzen Scheine ja nicht mehr finden weil sie bereits im Umlauf sind.
Wir können nur hoffen, dass das Gehalt in 2023/2024 überwiesen und nicht mit Lohntüte ausgezahlt wurde. Denn dann würde man die ganzen Scheine ja nicht mehr finden weil sie bereits im Umlauf sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von turbine am 19.08.2024 um 07:08 Uhr bearbeitet
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