I Diavoli - Allgemeiner Milan Thread
30.06.2019 - 13:20 Uhr
11.12.2019 - 20:41 Uhr
Zitat von haupti10
Giampaolo war Konzepttrainer und ist gescheitert. Paqueta hat nach dessen Entlassung offen, und einige andere Spieler indirekt geäußert, dass Giampaolos Ideen die Spieler überforderte. Die Mannschaft scheint einen Motivator nötig zu haben, der sie vor jedem Spiel anheizt ohne sie mit komplizierter Taktik zu belasten. Problem: Das ist keine tragfähige Basis, da sich jede Motivation irgendwann abnutzt. Für langfristigen Erfolg braucht es ein eingespieltes, gegenseitiges Verständnis, einen Spielplan oder zumindest eine Spielidee, an der man sich orientieren kann, auch wenn man sich mal nicht so gut fühlt. Sonst ist man immer von der Tagesverfassung der Spieler und von der Hoffnung abhängig, die Spieler vor dem Spiel zu erreichen.
Heißt, so wie die Mannschaft momentan zusammengestellt ist, ist sie wohl (langfristig) nicht mal erfolgsfähig. Denke nicht, dass Ancelotti hier der richtige wäre und das weiß er vermutlich auch selbst, so wie er sich bislang vor einer Rückkehr geniert hat. Evtl. hat diese Mannschaft mit Gattuso bereits ihren Zenit erreicht. Er hat die Mannschaft in der Regel erreicht, Spieler individuell verbessert, die Mannschaft stand hinter ihm und hat für ihn gekämpft. Mehr Spielkultur wäre wünschenswert gewesen, aber dafür scheint die Mannschaft eben auch nur bedingt empfänglich.
Zitat von Pippo_nkns
Hmm ich weiss ja nicht...
Einerseits wäre es wiedermal ein "grösserer" Name, was alleine für das Mindset einen positiven Einfluss haben kann und die Spieler motivieren kann. Zudem hat er wie du ja gesagt hast hier schon Erfolge gefeiert.
Aber andererseits habe ich das Gefühl, dass Ancelotti zu diesem Zeitpunkt der falsche ist. Ohne jetzt genau zu wissen, wie seine Trainings und seine taktischen Pläne und Anweisungen an die Spieler ausschauen, glaube ich dass er für unsere Junge Truppe nicht ideal ist.
Wenn man zurück denkt was einige Bayern Spieler über Ancelotti gesagt haben sollen bezüglich zu wenig Trainingsintensität usw. (https://www.tagesspiegel.de/sport/unruhe-beim-fc-bayern-muenchen-training-wie-in-der-d-jugend/20408252.html), denke ich dass man Momentan eher einen Coach braucht, der den Spieler ein klares Konzept vorgibt (ohne jetzt zu sagen dass sie nicht auch ihre Freiheiten haben sollen).
Ich habe das Gefühl dass Ancelotti besser mit gestandenen Spieler zurecht kommt, die schon erfahrener sind und schon eine gute Grundlage bezüglich Taktik, Technik und Spielverständnis mitbringen.
Mag sein dass das alles nicht stimmt und er voll einschlagen würde wenn er zurückkommt, aber ist nur so mein Gefühl.
Zitat von niko_kranjcar_19
Was würdet ihr zu Ancelotti sagen ?
Die letzten Stationen waren jetzt nicht besonders, aber irgendwie war er nur in Milan richtig erfolgreich. Da hat es einfach immer gepasst.
Was würdet ihr zu Ancelotti sagen ?
Die letzten Stationen waren jetzt nicht besonders, aber irgendwie war er nur in Milan richtig erfolgreich. Da hat es einfach immer gepasst.
Hmm ich weiss ja nicht...
Einerseits wäre es wiedermal ein "grösserer" Name, was alleine für das Mindset einen positiven Einfluss haben kann und die Spieler motivieren kann. Zudem hat er wie du ja gesagt hast hier schon Erfolge gefeiert.
Aber andererseits habe ich das Gefühl, dass Ancelotti zu diesem Zeitpunkt der falsche ist. Ohne jetzt genau zu wissen, wie seine Trainings und seine taktischen Pläne und Anweisungen an die Spieler ausschauen, glaube ich dass er für unsere Junge Truppe nicht ideal ist.
Wenn man zurück denkt was einige Bayern Spieler über Ancelotti gesagt haben sollen bezüglich zu wenig Trainingsintensität usw. (https://www.tagesspiegel.de/sport/unruhe-beim-fc-bayern-muenchen-training-wie-in-der-d-jugend/20408252.html), denke ich dass man Momentan eher einen Coach braucht, der den Spieler ein klares Konzept vorgibt (ohne jetzt zu sagen dass sie nicht auch ihre Freiheiten haben sollen).
Ich habe das Gefühl dass Ancelotti besser mit gestandenen Spieler zurecht kommt, die schon erfahrener sind und schon eine gute Grundlage bezüglich Taktik, Technik und Spielverständnis mitbringen.
Mag sein dass das alles nicht stimmt und er voll einschlagen würde wenn er zurückkommt, aber ist nur so mein Gefühl.
Giampaolo war Konzepttrainer und ist gescheitert. Paqueta hat nach dessen Entlassung offen, und einige andere Spieler indirekt geäußert, dass Giampaolos Ideen die Spieler überforderte. Die Mannschaft scheint einen Motivator nötig zu haben, der sie vor jedem Spiel anheizt ohne sie mit komplizierter Taktik zu belasten. Problem: Das ist keine tragfähige Basis, da sich jede Motivation irgendwann abnutzt. Für langfristigen Erfolg braucht es ein eingespieltes, gegenseitiges Verständnis, einen Spielplan oder zumindest eine Spielidee, an der man sich orientieren kann, auch wenn man sich mal nicht so gut fühlt. Sonst ist man immer von der Tagesverfassung der Spieler und von der Hoffnung abhängig, die Spieler vor dem Spiel zu erreichen.
Heißt, so wie die Mannschaft momentan zusammengestellt ist, ist sie wohl (langfristig) nicht mal erfolgsfähig. Denke nicht, dass Ancelotti hier der richtige wäre und das weiß er vermutlich auch selbst, so wie er sich bislang vor einer Rückkehr geniert hat. Evtl. hat diese Mannschaft mit Gattuso bereits ihren Zenit erreicht. Er hat die Mannschaft in der Regel erreicht, Spieler individuell verbessert, die Mannschaft stand hinter ihm und hat für ihn gekämpft. Mehr Spielkultur wäre wünschenswert gewesen, aber dafür scheint die Mannschaft eben auch nur bedingt empfänglich.
Mit der Aussage von Paqueta machst du es dir aber sehr einfach. Dass die Spieler von Giampaolos Anweisungen überfordert waren, kann ebenso gut darauf zurück zu führen sein, dass er es schlicht nicht fertig gebracht hat diese adäquat zu vermitteln. Was bringt einem eine taktisch hochwertige Strategie wenn man sich nicht ausdrücken kann. Damit will ich nicht die komplette Schuld Giampaolo zuweisen, jedoch macht man es sich ebenso leicht unseren Spielern jegliches taktisches Verständnis und jegliche Empfänglichkeit dafür abzusprechen. Warum genau Giampaolos Ideen nicht gefruchtet haben, kann viele Gründe haben und sollte nicht als Grund genommen werden als nächstes nicht wieder einen Konzepttrainer zu holen.
11.12.2019 - 21:54 Uhr
Zitat von Ressgate
Mit der Aussage von Paqueta machst du es dir aber sehr einfach. Dass die Spieler von Giampaolos Anweisungen überfordert waren, kann ebenso gut darauf zurück zu führen sein, dass er es schlicht nicht fertig gebracht hat diese adäquat zu vermitteln. Was bringt einem eine taktisch hochwertige Strategie wenn man sich nicht ausdrücken kann. Damit will ich nicht die komplette Schuld Giampaolo zuweisen, jedoch macht man es sich ebenso leicht unseren Spielern jegliches taktisches Verständnis und jegliche Empfänglichkeit dafür abzusprechen. Warum genau Giampaolos Ideen nicht gefruchtet haben, kann viele Gründe haben und sollte nicht als Grund genommen werden als nächstes nicht wieder einen Konzepttrainer zu holen.
Zitat von haupti10
Giampaolo war Konzepttrainer und ist gescheitert. Paqueta hat nach dessen Entlassung offen, und einige andere Spieler indirekt geäußert, dass Giampaolos Ideen die Spieler überforderte. Die Mannschaft scheint einen Motivator nötig zu haben, der sie vor jedem Spiel anheizt ohne sie mit komplizierter Taktik zu belasten. Problem: Das ist keine tragfähige Basis, da sich jede Motivation irgendwann abnutzt. Für langfristigen Erfolg braucht es ein eingespieltes, gegenseitiges Verständnis, einen Spielplan oder zumindest eine Spielidee, an der man sich orientieren kann, auch wenn man sich mal nicht so gut fühlt. Sonst ist man immer von der Tagesverfassung der Spieler und von der Hoffnung abhängig, die Spieler vor dem Spiel zu erreichen.
Heißt, so wie die Mannschaft momentan zusammengestellt ist, ist sie wohl (langfristig) nicht mal erfolgsfähig. Denke nicht, dass Ancelotti hier der richtige wäre und das weiß er vermutlich auch selbst, so wie er sich bislang vor einer Rückkehr geniert hat. Evtl. hat diese Mannschaft mit Gattuso bereits ihren Zenit erreicht. Er hat die Mannschaft in der Regel erreicht, Spieler individuell verbessert, die Mannschaft stand hinter ihm und hat für ihn gekämpft. Mehr Spielkultur wäre wünschenswert gewesen, aber dafür scheint die Mannschaft eben auch nur bedingt empfänglich.
Zitat von Pippo_nkns
Hmm ich weiss ja nicht...
Einerseits wäre es wiedermal ein "grösserer" Name, was alleine für das Mindset einen positiven Einfluss haben kann und die Spieler motivieren kann. Zudem hat er wie du ja gesagt hast hier schon Erfolge gefeiert.
Aber andererseits habe ich das Gefühl, dass Ancelotti zu diesem Zeitpunkt der falsche ist. Ohne jetzt genau zu wissen, wie seine Trainings und seine taktischen Pläne und Anweisungen an die Spieler ausschauen, glaube ich dass er für unsere Junge Truppe nicht ideal ist.
Wenn man zurück denkt was einige Bayern Spieler über Ancelotti gesagt haben sollen bezüglich zu wenig Trainingsintensität usw. (https://www.tagesspiegel.de/sport/unruhe-beim-fc-bayern-muenchen-training-wie-in-der-d-jugend/20408252.html), denke ich dass man Momentan eher einen Coach braucht, der den Spieler ein klares Konzept vorgibt (ohne jetzt zu sagen dass sie nicht auch ihre Freiheiten haben sollen).
Ich habe das Gefühl dass Ancelotti besser mit gestandenen Spieler zurecht kommt, die schon erfahrener sind und schon eine gute Grundlage bezüglich Taktik, Technik und Spielverständnis mitbringen.
Mag sein dass das alles nicht stimmt und er voll einschlagen würde wenn er zurückkommt, aber ist nur so mein Gefühl.
Zitat von niko_kranjcar_19
Was würdet ihr zu Ancelotti sagen ?
Die letzten Stationen waren jetzt nicht besonders, aber irgendwie war er nur in Milan richtig erfolgreich. Da hat es einfach immer gepasst.
Was würdet ihr zu Ancelotti sagen ?
Die letzten Stationen waren jetzt nicht besonders, aber irgendwie war er nur in Milan richtig erfolgreich. Da hat es einfach immer gepasst.
Hmm ich weiss ja nicht...
Einerseits wäre es wiedermal ein "grösserer" Name, was alleine für das Mindset einen positiven Einfluss haben kann und die Spieler motivieren kann. Zudem hat er wie du ja gesagt hast hier schon Erfolge gefeiert.
Aber andererseits habe ich das Gefühl, dass Ancelotti zu diesem Zeitpunkt der falsche ist. Ohne jetzt genau zu wissen, wie seine Trainings und seine taktischen Pläne und Anweisungen an die Spieler ausschauen, glaube ich dass er für unsere Junge Truppe nicht ideal ist.
Wenn man zurück denkt was einige Bayern Spieler über Ancelotti gesagt haben sollen bezüglich zu wenig Trainingsintensität usw. (https://www.tagesspiegel.de/sport/unruhe-beim-fc-bayern-muenchen-training-wie-in-der-d-jugend/20408252.html), denke ich dass man Momentan eher einen Coach braucht, der den Spieler ein klares Konzept vorgibt (ohne jetzt zu sagen dass sie nicht auch ihre Freiheiten haben sollen).
Ich habe das Gefühl dass Ancelotti besser mit gestandenen Spieler zurecht kommt, die schon erfahrener sind und schon eine gute Grundlage bezüglich Taktik, Technik und Spielverständnis mitbringen.
Mag sein dass das alles nicht stimmt und er voll einschlagen würde wenn er zurückkommt, aber ist nur so mein Gefühl.
Giampaolo war Konzepttrainer und ist gescheitert. Paqueta hat nach dessen Entlassung offen, und einige andere Spieler indirekt geäußert, dass Giampaolos Ideen die Spieler überforderte. Die Mannschaft scheint einen Motivator nötig zu haben, der sie vor jedem Spiel anheizt ohne sie mit komplizierter Taktik zu belasten. Problem: Das ist keine tragfähige Basis, da sich jede Motivation irgendwann abnutzt. Für langfristigen Erfolg braucht es ein eingespieltes, gegenseitiges Verständnis, einen Spielplan oder zumindest eine Spielidee, an der man sich orientieren kann, auch wenn man sich mal nicht so gut fühlt. Sonst ist man immer von der Tagesverfassung der Spieler und von der Hoffnung abhängig, die Spieler vor dem Spiel zu erreichen.
Heißt, so wie die Mannschaft momentan zusammengestellt ist, ist sie wohl (langfristig) nicht mal erfolgsfähig. Denke nicht, dass Ancelotti hier der richtige wäre und das weiß er vermutlich auch selbst, so wie er sich bislang vor einer Rückkehr geniert hat. Evtl. hat diese Mannschaft mit Gattuso bereits ihren Zenit erreicht. Er hat die Mannschaft in der Regel erreicht, Spieler individuell verbessert, die Mannschaft stand hinter ihm und hat für ihn gekämpft. Mehr Spielkultur wäre wünschenswert gewesen, aber dafür scheint die Mannschaft eben auch nur bedingt empfänglich.
Mit der Aussage von Paqueta machst du es dir aber sehr einfach. Dass die Spieler von Giampaolos Anweisungen überfordert waren, kann ebenso gut darauf zurück zu führen sein, dass er es schlicht nicht fertig gebracht hat diese adäquat zu vermitteln. Was bringt einem eine taktisch hochwertige Strategie wenn man sich nicht ausdrücken kann. Damit will ich nicht die komplette Schuld Giampaolo zuweisen, jedoch macht man es sich ebenso leicht unseren Spielern jegliches taktisches Verständnis und jegliche Empfänglichkeit dafür abzusprechen. Warum genau Giampaolos Ideen nicht gefruchtet haben, kann viele Gründe haben und sollte nicht als Grund genommen werden als nächstes nicht wieder einen Konzepttrainer zu holen.
Bei Sampdoria und Empoli hat er es vermitteln können, deswegen haben wir ihn verpflichtet. Giampaolo galt als nächste große Nummer unter den italienischen Trainern und als Taktikfuchs. Giampaolos Scheitern ist ja nur der letzte von vielen Hinweisen darauf, dass die Mannschaft mit Taktik nicht allzuviel anzufangen weiß. Die praktisch ausbleibende spielerische Entwicklung über Jahre hinweg trotz etlicher Trainerwechsel ist da das stärkste Indiz. Egal, wer auf der Trainerbank saß, geändert haben sich lediglich Details (nach häufig starken Preseasons). Ob die Spieler nun kognitiv überfordert sind, die Bereitschaft fehlt sich einer Spielidee und einem System unterzuordnen oder die Spieler vor jedem Spiel so angespannt sind, dass sie in einen Default-Modus zurückfallen, jedenfalls scheinen sie mir für Taktik und Spielideen nicht empfänglich. Ist ja nicht das erste Mal, dass sich mir diese Vermutung aufdrängt, die wird seit Jahren gefüttert.
11.12.2019 - 23:28 Uhr
@haupti10
Das soll kein Angriff gegen dich sein, sondern gegen diese ganzen "Experten", die einfach Müll plappern.
Da könnte sich ein Hoeneß hinstellen, behaupten Müller ist technisch nach Messi der beste Fußballer der Welt und dann würde es 100% irgendwelche "Experten" geben, die das anderen so verkaufen würden.
Ich kann mich an einen einzigen Bericht erinnern, auf dem dann andere "Experten" aufgesprungen sind, in dem Giampaolo als Taktikfuchs und zukünftiger Starcoach betitelt wurde.
Endplatzierung im Vergleich zum Kaderwert:
14/15 Cremonese 8. Platz <-----> 9.wertvollster Kader
15/16 Empoli 11.Platz <-----> 20.wertvollster Kader
16/17 Sampdoria 10.Platz <-----> 12.wertvollster Kader
17/18 Sampdoria 9.Platz <-------> 11.wertvollster Kader
18/19 Sampdoria 9.Platz <------> 10.wertvollster Kader
Bis auf Empoli, hat Giampaolo sich immer genau da aufgehalten, wo man seine Klubs auch angeordnet hätte vor der Saison.
Das soll kein Angriff gegen dich sein, sondern gegen diese ganzen "Experten", die einfach Müll plappern.
Da könnte sich ein Hoeneß hinstellen, behaupten Müller ist technisch nach Messi der beste Fußballer der Welt und dann würde es 100% irgendwelche "Experten" geben, die das anderen so verkaufen würden.
Ich kann mich an einen einzigen Bericht erinnern, auf dem dann andere "Experten" aufgesprungen sind, in dem Giampaolo als Taktikfuchs und zukünftiger Starcoach betitelt wurde.
Endplatzierung im Vergleich zum Kaderwert:
14/15 Cremonese 8. Platz <-----> 9.wertvollster Kader
15/16 Empoli 11.Platz <-----> 20.wertvollster Kader
16/17 Sampdoria 10.Platz <-----> 12.wertvollster Kader
17/18 Sampdoria 9.Platz <-------> 11.wertvollster Kader
18/19 Sampdoria 9.Platz <------> 10.wertvollster Kader
Bis auf Empoli, hat Giampaolo sich immer genau da aufgehalten, wo man seine Klubs auch angeordnet hätte vor der Saison.
12.12.2019 - 08:01 Uhr
Zitat von Milantelli
@haupti10
Das soll kein Angriff gegen dich sein, sondern gegen diese ganzen "Experten", die einfach Müll plappern.
Da könnte sich ein Hoeneß hinstellen, behaupten Müller ist technisch nach Messi der beste Fußballer der Welt und dann würde es 100% irgendwelche "Experten" geben, die das anderen so verkaufen würden.
Ich kann mich an einen einzigen Bericht erinnern, auf dem dann andere "Experten" aufgesprungen sind, in dem Giampaolo als Taktikfuchs und zukünftiger Starcoach betitelt wurde.
Endplatzierung im Vergleich zum Kaderwert:
14/15 Cremonese 8. Platz <-----> 9.wertvollster Kader
15/16 Empoli 11.Platz <-----> 20.wertvollster Kader
16/17 Sampdoria 10.Platz <-----> 12.wertvollster Kader
17/18 Sampdoria 9.Platz <-------> 11.wertvollster Kader
18/19 Sampdoria 9.Platz <------> 10.wertvollster Kader
Bis auf Empoli, hat Giampaolo sich immer genau da aufgehalten, wo man seine Klubs auch angeordnet hätte vor der Saison.
@haupti10
Das soll kein Angriff gegen dich sein, sondern gegen diese ganzen "Experten", die einfach Müll plappern.
Da könnte sich ein Hoeneß hinstellen, behaupten Müller ist technisch nach Messi der beste Fußballer der Welt und dann würde es 100% irgendwelche "Experten" geben, die das anderen so verkaufen würden.
Ich kann mich an einen einzigen Bericht erinnern, auf dem dann andere "Experten" aufgesprungen sind, in dem Giampaolo als Taktikfuchs und zukünftiger Starcoach betitelt wurde.
Endplatzierung im Vergleich zum Kaderwert:
14/15 Cremonese 8. Platz <-----> 9.wertvollster Kader
15/16 Empoli 11.Platz <-----> 20.wertvollster Kader
16/17 Sampdoria 10.Platz <-----> 12.wertvollster Kader
17/18 Sampdoria 9.Platz <-------> 11.wertvollster Kader
18/19 Sampdoria 9.Platz <------> 10.wertvollster Kader
Bis auf Empoli, hat Giampaolo sich immer genau da aufgehalten, wo man seine Klubs auch angeordnet hätte vor der Saison.
Naja, damit wären wir am Ende Vierter geworden
12.12.2019 - 08:40 Uhr
Es gibt hochintelligente Lehrer die aber nicht in der Lage sind ihr Wissen weiterzugeben. Aus welchen Gründen auch immer. Es gibt auch Lehrer die nicht so hochbegabt sind aber die Schüler zu 100% erreichen können. Die besten sind hochintelligent und können die Schüler zu 100% erreichen. In der Trainerwelt ist das vielleicht ein Klopp oder Pep.
Giampaolo mag selbst den Fußball sehr gut verstehen aber da hat es einfach an der Erreichbarkeit an den Spielern gemangelt. Vielleicht wollte er zu schnell zu viel. Vielleicht wurde er auch dazu gedrängt, schwer zu sagen. Aber mMn hat er es einfach nicht richtig gemacht. Man kann nicht von heute auf morgen die komplette Taktik einer Mannschaft ändern. Das muss fluid verlaufen und im Laufe der Saison entwickelt werden.
Desswegen ist eine "Übergangsphase" eines Trainers auch nur eine Ausrede, denn wie gesagt, man muss zuerst dort ansetzen wo die Spieler sich befinden um die Entwicklung stufenweise vorranzutreiben. Es darf also demzufolge nicht noch schlechter anfangen als es davor war und das war es mMn. Er muss ZUMINDEST in der Lage sein, das gleiche machen zu können was der vorherige Trainer geschafft hat. Wenn nicht, dann ist der Trainer kein Upgrade, ganz einfach!
Gib einem Erst-Klässler Aufgaben von der 2. Klasse und er wird komplett verzweifeln. Das heißt aber nicht dass er dafür überhaupt nicht empfänglich ist. Es wurden einfach Entwicklungsstufen übersprungen und so sehe ich das mit Giampaolo und unserer Mannschaft. Das ist aber auch ein Qualitätsnachweis eines Trainers. Es bringt nichts, die Sachen selber zu verstehen. Du musst sie lehren können. Denn Trainer sind ja eigentlich nichts anderes als Lehrer.
Was macht Pioli ? Er gibt den Spielern Aufgaben der 1. Klasse und sie kommen schon besser damit zurecht. Ob Pioli es überhaupt drauf hat die Spieler auf ein viel höheres Level zu trainieren ist eine andere Frage. Ich denke bisschen Entwicklung ist noch möglich mit ihm, aber viel mehr auch nicht.
Giampaolo mag selbst den Fußball sehr gut verstehen aber da hat es einfach an der Erreichbarkeit an den Spielern gemangelt. Vielleicht wollte er zu schnell zu viel. Vielleicht wurde er auch dazu gedrängt, schwer zu sagen. Aber mMn hat er es einfach nicht richtig gemacht. Man kann nicht von heute auf morgen die komplette Taktik einer Mannschaft ändern. Das muss fluid verlaufen und im Laufe der Saison entwickelt werden.
Desswegen ist eine "Übergangsphase" eines Trainers auch nur eine Ausrede, denn wie gesagt, man muss zuerst dort ansetzen wo die Spieler sich befinden um die Entwicklung stufenweise vorranzutreiben. Es darf also demzufolge nicht noch schlechter anfangen als es davor war und das war es mMn. Er muss ZUMINDEST in der Lage sein, das gleiche machen zu können was der vorherige Trainer geschafft hat. Wenn nicht, dann ist der Trainer kein Upgrade, ganz einfach!
Gib einem Erst-Klässler Aufgaben von der 2. Klasse und er wird komplett verzweifeln. Das heißt aber nicht dass er dafür überhaupt nicht empfänglich ist. Es wurden einfach Entwicklungsstufen übersprungen und so sehe ich das mit Giampaolo und unserer Mannschaft. Das ist aber auch ein Qualitätsnachweis eines Trainers. Es bringt nichts, die Sachen selber zu verstehen. Du musst sie lehren können. Denn Trainer sind ja eigentlich nichts anderes als Lehrer.
Was macht Pioli ? Er gibt den Spielern Aufgaben der 1. Klasse und sie kommen schon besser damit zurecht. Ob Pioli es überhaupt drauf hat die Spieler auf ein viel höheres Level zu trainieren ist eine andere Frage. Ich denke bisschen Entwicklung ist noch möglich mit ihm, aber viel mehr auch nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von niko_kranjcar_19 am 12.12.2019 um 08:43 Uhr bearbeitet
12.12.2019 - 09:38 Uhr
@Milantelli Du siehst ja selbst, dass Giampaolo damit 5 Jahre lange höher platziert war als der Marktwert vorhersagen würde. Das können nicht allzuviele Trainer von sich behaupten. Aber bei Giampaolo ging es auch weniger um die Platzierung. Einen Namen hat er sich gemacht, weil er überall ansehnlichen Fußball hat spielen lassen und immer mal wieder, z.B. mit Sampdoria gegen Juve spielerische Ausrufezeichen setzte. Wo Sampdoria gerade rumgurkt sieht man ja.
@niko_kranjcar_19 Klar, Kommunikation ist immer eine Interaktion und deren Gelingen von der Passung zwischen allen Beteiligten abhängig, aber zufälligerweise funktionierte es in Milan mal wieder überhaupt nicht, während es in den vorigen, wesentlich kleineren Vereinen, funktionierte und sich einige Spieler, z.B. Andersen äußert wohltuend gegenüber Giampaolos Lehrweisen und Wissen äußerten. Was wurde eingekauft und von den Trainern der letzten Jahre verzapft, wenn unsere Spieler verglichen mit Empoli und Sampdoria taktische Erstklässler sind?
Dass sehe ich auch noch als wahrscheinlichen Faktor. In Milan hat man keine Zeit und was ein Konzepttrainer braucht ist nunmal Zeit. Nicht nur 3-4 Monate, sondern 1 bis 2 Saisons, gerade nach 5 Jahren Konzeptabstinenz und spielerischer Notdurft. Stattdessen redete man ständig darüber so schnell wie möglich in die CL zurückzukommen und bald wieder in der Weltspitze mitzuspielen. Den Rest kennt man ja.
@niko_kranjcar_19 Klar, Kommunikation ist immer eine Interaktion und deren Gelingen von der Passung zwischen allen Beteiligten abhängig, aber zufälligerweise funktionierte es in Milan mal wieder überhaupt nicht, während es in den vorigen, wesentlich kleineren Vereinen, funktionierte und sich einige Spieler, z.B. Andersen äußert wohltuend gegenüber Giampaolos Lehrweisen und Wissen äußerten. Was wurde eingekauft und von den Trainern der letzten Jahre verzapft, wenn unsere Spieler verglichen mit Empoli und Sampdoria taktische Erstklässler sind?
Zitat von niko_kranjcar_19
Vielleicht wollte er zu schnell zu viel. Vielleicht wurde er auch dazu gedrängt, schwer zu sagen. Aber mMn hat er es einfach nicht richtig gemacht. Man kann nicht von heute auf morgen die komplette Taktik einer Mannschaft ändern. Das muss fluid verlaufen und im Laufe der Saison entwickelt werden.
Vielleicht wollte er zu schnell zu viel. Vielleicht wurde er auch dazu gedrängt, schwer zu sagen. Aber mMn hat er es einfach nicht richtig gemacht. Man kann nicht von heute auf morgen die komplette Taktik einer Mannschaft ändern. Das muss fluid verlaufen und im Laufe der Saison entwickelt werden.
Dass sehe ich auch noch als wahrscheinlichen Faktor. In Milan hat man keine Zeit und was ein Konzepttrainer braucht ist nunmal Zeit. Nicht nur 3-4 Monate, sondern 1 bis 2 Saisons, gerade nach 5 Jahren Konzeptabstinenz und spielerischer Notdurft. Stattdessen redete man ständig darüber so schnell wie möglich in die CL zurückzukommen und bald wieder in der Weltspitze mitzuspielen. Den Rest kennt man ja.
12.12.2019 - 10:27 Uhr
Zitat von haupti10
@Milantelli Du siehst ja selbst, dass Giampaolo damit 5 Jahre lange höher platziert war als der Marktwert vorhersagen würde. Das können nicht allzuviele Trainer von sich behaupten. Aber bei Giampaolo ging es auch weniger um die Platzierung. Einen Namen hat er sich gemacht, weil er überall ansehnlichen Fußball hat spielen lassen und immer mal wieder, z.B. mit Sampdoria gegen Juve spielerische Ausrufezeichen setzte. Wo Sampdoria gerade rumgurkt sieht man ja.
@niko_kranjcar_19 Klar, Kommunikation ist immer eine Interaktion und deren Gelingen von der Passung zwischen allen Beteiligten abhängig, aber zufälligerweise funktionierte es in Milan mal wieder überhaupt nicht, während es in den vorigen, wesentlich kleineren Vereinen, funktionierte und sich einige Spieler, z.B. Andersen äußert wohltuend gegenüber Giampaolos Lehrweisen und Wissen äußerten. Was wurde eingekauft und von den Trainern der letzten Jahre verzapft, wenn unsere Spieler verglichen mit Empoli und Sampdoria taktische Erstklässler sind?
Dass sehe ich auch noch als wahrscheinlichen Faktor. In Milan hat man keine Zeit und was ein Konzepttrainer braucht ist nunmal Zeit. Nicht nur 3-4 Monate, sondern 1 bis 2 Saisons, gerade nach 5 Jahren Konzeptabstinenz und spielerischer Notdurft. Stattdessen redete man ständig darüber so schnell wie möglich in die CL zurückzukommen und bald wieder in der Weltspitze mitzuspielen. Den Rest kennt man ja.
@Milantelli Du siehst ja selbst, dass Giampaolo damit 5 Jahre lange höher platziert war als der Marktwert vorhersagen würde. Das können nicht allzuviele Trainer von sich behaupten. Aber bei Giampaolo ging es auch weniger um die Platzierung. Einen Namen hat er sich gemacht, weil er überall ansehnlichen Fußball hat spielen lassen und immer mal wieder, z.B. mit Sampdoria gegen Juve spielerische Ausrufezeichen setzte. Wo Sampdoria gerade rumgurkt sieht man ja.
@niko_kranjcar_19 Klar, Kommunikation ist immer eine Interaktion und deren Gelingen von der Passung zwischen allen Beteiligten abhängig, aber zufälligerweise funktionierte es in Milan mal wieder überhaupt nicht, während es in den vorigen, wesentlich kleineren Vereinen, funktionierte und sich einige Spieler, z.B. Andersen äußert wohltuend gegenüber Giampaolos Lehrweisen und Wissen äußerten. Was wurde eingekauft und von den Trainern der letzten Jahre verzapft, wenn unsere Spieler verglichen mit Empoli und Sampdoria taktische Erstklässler sind?
Zitat von niko_kranjcar_19
Vielleicht wollte er zu schnell zu viel. Vielleicht wurde er auch dazu gedrängt, schwer zu sagen. Aber mMn hat er es einfach nicht richtig gemacht. Man kann nicht von heute auf morgen die komplette Taktik einer Mannschaft ändern. Das muss fluid verlaufen und im Laufe der Saison entwickelt werden.
Vielleicht wollte er zu schnell zu viel. Vielleicht wurde er auch dazu gedrängt, schwer zu sagen. Aber mMn hat er es einfach nicht richtig gemacht. Man kann nicht von heute auf morgen die komplette Taktik einer Mannschaft ändern. Das muss fluid verlaufen und im Laufe der Saison entwickelt werden.
Dass sehe ich auch noch als wahrscheinlichen Faktor. In Milan hat man keine Zeit und was ein Konzepttrainer braucht ist nunmal Zeit. Nicht nur 3-4 Monate, sondern 1 bis 2 Saisons, gerade nach 5 Jahren Konzeptabstinenz und spielerischer Notdurft. Stattdessen redete man ständig darüber so schnell wie möglich in die CL zurückzukommen und bald wieder in der Weltspitze mitzuspielen. Den Rest kennt man ja.
Jeder neue Trainer muss in der 1. Klasse anfangen - in seiner Spähare natürlich. Klopp müsste in City auch mit 0 anfangen, das ist logisch. Aber Klopp geht auch nicht hin und sagt den Jungs: So, ab heute spielen wir so. Alles was ihr davor gelernt habt, schnell vergessen!
Und ich wiederhole da jetzt noch mal was ich geschrieben habe. Zeit braucht jeder neue Trainer um seine Ideen auf den Platz zu bringen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass es schlechter wird. Man muss, wie gesagt, dort anknüpfen wo der letzte Trainer aufgehört hat und seine Idee Stück für Stück einbauen.
So ähnlich hat Ancelotti gesprochen als er in Napoli angefangen hat und man Angst hatte, dass er Sarri nicht ersetzen könnte.
Ich denke in seinen früheren Stationen hat er einfach in Ruhe arbeiten können und die Zeit die er gebraucht hat, hat er sich einfach genommen, ohne wirklich Druck bekommen zu haben. Hier hat er selbst zu schnell zu viel verlangt. Natürlich begründet damit, dass er Druck von den Chefs gekriegt aber da muss er cool bleiben und an sich und seine Trainerkenntnisse glauben. Das sind Stärken die ein Trainer bei großen Vereinen haben müssen und bei kleinen eben nicht!
Wir haben ja gesehen was nach dem 1. Spieltag! passiert ist. Das alles war kein Umgang eines Toptrainers der eine Mannschaft trainert welche hohe Ziele hat. Er war einfach überfordert von allen Sachen und wusste nicht wie er damit umgehen soll. Man muss ihn jetzt nicht für immer abschreiben, vielleicht hat er noch eine gute Karriere vor sich aber bei uns musste er einfach Lehrgeld zahlen. Er war noch nie in so einer Situation und vielleicht hat er daraus gelernt.
12.12.2019 - 12:06 Uhr
Zitat von niko_kranjcar_19
Jeder neue Trainer muss in der 1. Klasse anfangen - in seiner Spähare natürlich. Klopp müsste in City auch mit 0 anfangen, das ist logisch. Aber Klopp geht auch nicht hin und sagt den Jungs: So, ab heute spielen wir so. Alles was ihr davor gelernt habt, schnell vergessen!
Jeder neue Trainer muss in der 1. Klasse anfangen - in seiner Spähare natürlich. Klopp müsste in City auch mit 0 anfangen, das ist logisch. Aber Klopp geht auch nicht hin und sagt den Jungs: So, ab heute spielen wir so. Alles was ihr davor gelernt habt, schnell vergessen!
Klopp müsste in Man City eben nicht bei 0 anfangen, weil das, was die Spieler unter Guardialo gelernt und angewandt haben einiges wert ist und dies Klopps Fußballidee sowieso vermutlich schon sehr nahe kommt, dass er gar nicht so viel ändern würde. Sprich, wenn Klopp bei Man City anhäuert, hat er sicherlich keine taktischen Erstklässler unter sich und muss für seine Fußballidee nicht bei 0 anfangen.
Zitat von niko_kranjcar_19
Und ich wiederhole da jetzt noch mal was ich geschrieben habe. Zeit braucht jeder neue Trainer um seine Ideen auf den Platz zu bringen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass es schlechter wird. Man muss, wie gesagt, dort anknüpfen wo der letzte Trainer aufgehört hat und seine Idee Stück für Stück einbauen.
Und ich wiederhole da jetzt noch mal was ich geschrieben habe. Zeit braucht jeder neue Trainer um seine Ideen auf den Platz zu bringen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass es schlechter wird. Man muss, wie gesagt, dort anknüpfen wo der letzte Trainer aufgehört hat und seine Idee Stück für Stück einbauen.
Erfolg verläuft nicht linear. Man wollte der Mannschaft eine Identität auf dem Platz und Spielkultur verleihen, dass man dazu mit Spielgewohnheiten und Vorstellungen der Spieler brechen muss ist logisch, denn wie soll sich sonst etwas spürbar und strukturell ändern? Entsprechend muss man auch damit rechnen, dass sich die Leistungen vorerst verschlechtern können bis das Konzept aus der Asche des alten Chaos aufsteigt und verinnerlicht wird und ab da an hätte man einen Gewinn, den man durch ein "Aufbauen auf bisher" nicht erreichen könnte. An was hätte man denn bei Gattuso anknüpfen können? Defensiv ja, aber offensiv war da nichts. Wie gesagt zeichnete sich Gattuso vor allem dadurch aus, dass er die Spieler erreichte und heiß machte und das verdient Lob, aber der taktische Unterbau war wohl eher einfach gehalten (oder schon damals konnten die Spieler nicht Gattusos Ideen umsetzen, wer weiß). Aber so etwas ist keine tragfähige Basis für konstanten Erfolg. Ich denke nicht, dass Guardialo viel mehr bei uns erreichen würde, weil auch er niemand ist, der seine Spieler permanent motiviert und menschlich auf Tuchfühlung geht. Er ist auf Spieler mit Eigenmotivation und Spielintelligenz angewiesen, die gewillt, seine Ideen umzusetzen. Wir haben mit Pioli nun wieder einen Trainer, der eher zu unseren Spielern passt bzw. mit dessen Gewohnheiten übereinstimmt, aber ob man mit diesen Gewohnheiten langfristigen Erfolg haben kann darf ob unserer Vergangenheit stark angezweifelt werden. Will man einen Umbruch ohne etwas zu brechen? Das geht nicht.
12.12.2019 - 12:43 Uhr
@haupti10 @mig1981
Vielleicht wäre man 4. geworden, vielleicht auch nicht.
Was diese Auflistung halt zeigen sollte ist, dass Giampaolo bis auf bei Empoli nie den großen Sprung geschafft hat, wenn ich mir den Kader der Samp anschaue, dann würde ich sie auch diese Saison irgendwo zwischen Platz 9-14 sehen.
Ansehnlicher Fussball ist sehr subjektiv, meiner Meinung nach, hat Giampaolo seine eigene Taktik nicht verstanden.
Im 4-3-1-2 brauchst du AV die Offensiv mitgehen und da ist mir schon in den !Testspielen! negativ aufgefallen, wie Giampaolo Calabria/RiRo immer wieder nach hinten geschickt hat, obwohl durch die mitte nichts ging.
Ohne hin bin ich der Meinung, dass jegliches System ohne schnelle Flügel im modernen Fussball, nur über eine sehr hohe Individuelle Klasse (die haben wir nicht) oder gezielt gegen bestimmte andere Taktiken, funktioniert.
Die beiden besten Beispiele sind Deulofeu und Theo, die durch ihre Geschwindigkeit den Gegnern Probleme bereiten...
Vielleicht wäre man 4. geworden, vielleicht auch nicht.
Was diese Auflistung halt zeigen sollte ist, dass Giampaolo bis auf bei Empoli nie den großen Sprung geschafft hat, wenn ich mir den Kader der Samp anschaue, dann würde ich sie auch diese Saison irgendwo zwischen Platz 9-14 sehen.
Ansehnlicher Fussball ist sehr subjektiv, meiner Meinung nach, hat Giampaolo seine eigene Taktik nicht verstanden.
Im 4-3-1-2 brauchst du AV die Offensiv mitgehen und da ist mir schon in den !Testspielen! negativ aufgefallen, wie Giampaolo Calabria/RiRo immer wieder nach hinten geschickt hat, obwohl durch die mitte nichts ging.
Ohne hin bin ich der Meinung, dass jegliches System ohne schnelle Flügel im modernen Fussball, nur über eine sehr hohe Individuelle Klasse (die haben wir nicht) oder gezielt gegen bestimmte andere Taktiken, funktioniert.
Die beiden besten Beispiele sind Deulofeu und Theo, die durch ihre Geschwindigkeit den Gegnern Probleme bereiten...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Milantelli am 12.12.2019 um 12:44 Uhr bearbeitet
13.12.2019 - 12:12 Uhr
Zitat von niko_kranjcar_19
....
Jeder neue Trainer muss in der 1. Klasse anfangen - in seiner Spähare natürlich. Klopp müsste in City auch mit 0 anfangen, das ist logisch. Aber Klopp geht auch nicht hin und sagt den Jungs: So, ab heute spielen wir so. Alles was ihr davor gelernt habt, schnell vergessen!
Und ich wiederhole da jetzt noch mal was ich geschrieben habe. Zeit braucht jeder neue Trainer um seine Ideen auf den Platz zu bringen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass es schlechter wird. Man muss, wie gesagt, dort anknüpfen wo der letzte Trainer aufgehört hat und seine Idee Stück für Stück einbauen.
So ähnlich hat Ancelotti gesprochen als er in Napoli angefangen hat und man Angst hatte, dass er Sarri nicht ersetzen könnte.
Ich denke in seinen früheren Stationen hat er einfach in Ruhe arbeiten können und die Zeit die er gebraucht hat, hat er sich einfach genommen, ohne wirklich Druck bekommen zu haben. Hier hat er selbst zu schnell zu viel verlangt. Natürlich begründet damit, dass er Druck von den Chefs gekriegt aber da muss er cool bleiben und an sich und seine Trainerkenntnisse glauben. Das sind Stärken die ein Trainer bei großen Vereinen haben müssen und bei kleinen eben nicht!
Wir haben ja gesehen was nach dem 1. Spieltag! passiert ist. Das alles war kein Umgang eines Toptrainers der eine Mannschaft trainert welche hohe Ziele hat. Er war einfach überfordert von allen Sachen und wusste nicht wie er damit umgehen soll. Man muss ihn jetzt nicht für immer abschreiben, vielleicht hat er noch eine gute Karriere vor sich aber bei uns musste er einfach Lehrgeld zahlen. Er war noch nie in so einer Situation und vielleicht hat er daraus gelernt.
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Jeder neue Trainer muss in der 1. Klasse anfangen - in seiner Spähare natürlich. Klopp müsste in City auch mit 0 anfangen, das ist logisch. Aber Klopp geht auch nicht hin und sagt den Jungs: So, ab heute spielen wir so. Alles was ihr davor gelernt habt, schnell vergessen!
Und ich wiederhole da jetzt noch mal was ich geschrieben habe. Zeit braucht jeder neue Trainer um seine Ideen auf den Platz zu bringen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass es schlechter wird. Man muss, wie gesagt, dort anknüpfen wo der letzte Trainer aufgehört hat und seine Idee Stück für Stück einbauen.
So ähnlich hat Ancelotti gesprochen als er in Napoli angefangen hat und man Angst hatte, dass er Sarri nicht ersetzen könnte.
Ich denke in seinen früheren Stationen hat er einfach in Ruhe arbeiten können und die Zeit die er gebraucht hat, hat er sich einfach genommen, ohne wirklich Druck bekommen zu haben. Hier hat er selbst zu schnell zu viel verlangt. Natürlich begründet damit, dass er Druck von den Chefs gekriegt aber da muss er cool bleiben und an sich und seine Trainerkenntnisse glauben. Das sind Stärken die ein Trainer bei großen Vereinen haben müssen und bei kleinen eben nicht!
Wir haben ja gesehen was nach dem 1. Spieltag! passiert ist. Das alles war kein Umgang eines Toptrainers der eine Mannschaft trainert welche hohe Ziele hat. Er war einfach überfordert von allen Sachen und wusste nicht wie er damit umgehen soll. Man muss ihn jetzt nicht für immer abschreiben, vielleicht hat er noch eine gute Karriere vor sich aber bei uns musste er einfach Lehrgeld zahlen. Er war noch nie in so einer Situation und vielleicht hat er daraus gelernt.
Ich möchte deinem 1.Klässer-Vergleich mal widersprechen.
Die meisten unserer Spieler (auch wenn es manchmal anders aussieht) haben vor dieser Saison schon mal Fussball gespielt und kamen nicht von einer anderen Sportart oder vom Futsal. (1. Klässer kommen ja meist aus einer kiTa oder Kindergarten).
Dazu kommt bei Milan, dass man sich bewusst einen Trainer gesucht hat, der das alte System (Variante des 4-3-3) beendet und mit einer neuen Philosphie startet. Hierzu hat man sich dann auch Spieler gesucht die dafür passen sollten und auch auf einige Optionen (einen neuen LA) verzichtet und auch unpopuläre Abgänge in Kauf genommen.
Hier jetzt Giampaolo die Schuld für das Versagen zu geben finde ich zu einfach. Da muss, auch wenn es mir allein wegen meines Nicks schwer fällt, eine Ebene darüber angefangen werden.
Es ist ja nicht so, dass der fussballfremde /-laie Singer da alles entschieden hat, sondern durchaus Leute die zum einen eine längere Laufbahn im Fussball hatten und zum anderen Manager die auch schon bei anderen Vereinen Kader zusammengestellt haben.
Diese Leute sollten dann auch in der Lage sein zu sehen, ob die Konstellation Trainer - Spieler / Spieler - Spieler zusammen passt und wie groß eine Änderung sein darf, die man in der Sommerpause und den erstn 3-4 Spielen umsetzen kann.
Dazu noch der Anspruch neue "Transferwerte" zu generieren und gleichzeitig ein Anspruch nach Jahren wieder in die CL zu kommen. Das ist wohl bisher auch nur den wenigsten Mannschaften in einer Top-Liga gelungen.
Jetzt kommt dann eben der nächste Kracher mit Pioli (keine Kritik an dem Mann persönlich).
Ein Freund des guten alten 4-3-3 von letzter Saison und wieder der Bruch mit dem System (und dem Kader) das (der) im Sommer neu installiert wurde.
Was erwartet man jetzt von ihm? Soll er den Erfolg (CL-Teilnahme) bringen oder die Spieler weiter entwickeln?
Das ist jetzt eine Frage an euch. Für welches der beiden Saisonziele steht ein Pioli oder kann er beide erfüllen?
Meine Meinung ist, dass er (bei Milan) nur als Verwalter taugt und wohl auch wieder bald Platz machen muss.
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