Hertha erwägt Protest
16.05.2012 - 02:00 Uhr
18.05.2012 - 20:57 Uhr
Zitat von The Revenant:
Zitat von 111JahreBorussia:
Hier lohnt es sich so oder so nicht zu diskutieren. Die Hertha-Fans die dieses nüchtern betrachten schreiben einmal ihre Meinung (egal ob Pro oder Contra) und lassen es dabei, es sei denn es gibt neue Fakten. Aber der Großteil hier spielt doch Pippi Langstrumpf und machen sich die Welt wie sie ihn gefällt. Alles was gegen Hertha ist, ist gelogen, übertrieben oder aus Rache extra dramatisiert. Alle sind böse, korruppt und verlogen. Egal ob Polizeipräsident, DFB, DFL, Schiedsrichter, Richter und und und. Alle sind ganz ganz böse, nur die Liebe Hertha - die ist total unbescholten, unschuldig und überhaupt trifft es die falschen, die haben sich doch noch nie etwas zu schulden kommen lassen.
Ja nee is klar...........
was erwartest du anderes im herthaforum?
Zumal der gleiche User hier auch auf fast jeder Seite zu finden ist, obwohl es nichts mehr Neues gibt :p
Zitat von 111JahreBorussia:
Hier lohnt es sich so oder so nicht zu diskutieren. Die Hertha-Fans die dieses nüchtern betrachten schreiben einmal ihre Meinung (egal ob Pro oder Contra) und lassen es dabei, es sei denn es gibt neue Fakten. Aber der Großteil hier spielt doch Pippi Langstrumpf und machen sich die Welt wie sie ihn gefällt. Alles was gegen Hertha ist, ist gelogen, übertrieben oder aus Rache extra dramatisiert. Alle sind böse, korruppt und verlogen. Egal ob Polizeipräsident, DFB, DFL, Schiedsrichter, Richter und und und. Alle sind ganz ganz böse, nur die Liebe Hertha - die ist total unbescholten, unschuldig und überhaupt trifft es die falschen, die haben sich doch noch nie etwas zu schulden kommen lassen.
Ja nee is klar...........
was erwartest du anderes im herthaforum?
Zumal der gleiche User hier auch auf fast jeder Seite zu finden ist, obwohl es nichts mehr Neues gibt :p
18.05.2012 - 20:58 Uhr
Im Fortuna-Forum feiert man ausgelassen die Nachreiner-Erklaerung. Kein Wunder, war wohl das vorgezogene Urteil.
18.05.2012 - 20:58 Uhr
Zitat von SaSc20:
... das Spielfeld war wieder Spielbereit und der Spiebetrieb konnte wieder aufgenommen werden.
Das Spielfeld war eben nicht spielbereit. Der Elfmeterpunkt bei den Düsseldorfern fehlte, die Eckfahnen fehlten und die Balljungen waren nicht mehr da.
... das Spielfeld war wieder Spielbereit und der Spiebetrieb konnte wieder aufgenommen werden.
Das Spielfeld war eben nicht spielbereit. Der Elfmeterpunkt bei den Düsseldorfern fehlte, die Eckfahnen fehlten und die Balljungen waren nicht mehr da.
18.05.2012 - 20:58 Uhr
www.express.de:
+++ Anton Nachreiner vom DFB-Kontrollausschuss empfiehlt der Hertha, den Antrag zurückzuziehen und greift den Hauptstadtklub vehement an: "Wenn ein Verein durch seine Fans selbst fast für einen Spielabbruch sorgt, hat er eigentlich nicht das Recht, Protest einzulegen."
Dieser Kommentar ist sowas von unsachlich und trieft vor Inkompetenz, dass ich es kaum glauben kann.
Und das vom DFB-Chefankläger, der eigentlich in der Lage sein sollte, etwas mehr Neutralität und vor allem rechtlichen Sachverstand walten zu lassen - da kann einem echt angst und bange werden.
Ich bin wahrlich niemand, der der Hertha die Daumen drückt - im Gegenteil - aber in diesem Fall hoffe ich, dass die Berliner wirklich alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzt, um dem DFB mal zu zeigen, dass er in rechtlichen Belangen in keinem DFB-eigenen Mikrokosmos lebt.
Notfalls muß ein solches Urteil von einem ordentlichen Gericht gefällt werden und nicht von einem des DFB's, welches in erster Linie die eigenen Interessen zu vertreten scheint und entsprechend urteilt.
Was Recht ist, muss auch Recht bleiben - dieser Leitsatz sollte auch für den DFB gelten.
+++ Anton Nachreiner vom DFB-Kontrollausschuss empfiehlt der Hertha, den Antrag zurückzuziehen und greift den Hauptstadtklub vehement an: "Wenn ein Verein durch seine Fans selbst fast für einen Spielabbruch sorgt, hat er eigentlich nicht das Recht, Protest einzulegen."
Dieser Kommentar ist sowas von unsachlich und trieft vor Inkompetenz, dass ich es kaum glauben kann.
Und das vom DFB-Chefankläger, der eigentlich in der Lage sein sollte, etwas mehr Neutralität und vor allem rechtlichen Sachverstand walten zu lassen - da kann einem echt angst und bange werden.
Ich bin wahrlich niemand, der der Hertha die Daumen drückt - im Gegenteil - aber in diesem Fall hoffe ich, dass die Berliner wirklich alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzt, um dem DFB mal zu zeigen, dass er in rechtlichen Belangen in keinem DFB-eigenen Mikrokosmos lebt.
Notfalls muß ein solches Urteil von einem ordentlichen Gericht gefällt werden und nicht von einem des DFB's, welches in erster Linie die eigenen Interessen zu vertreten scheint und entsprechend urteilt.
Was Recht ist, muss auch Recht bleiben - dieser Leitsatz sollte auch für den DFB gelten.
18.05.2012 - 20:59 Uhr
Zitat von blizztake:
Wie würde denn Gladbach handeln in diesem Fall? Die Niederlage eingestehen und tiefenentspannt in die Zweite absteigen? Ich finde dies entspricht exakt einer Doppelmoral...
wenn ich darf :
... vermutlich genauso wie Hertha oder jeder andere Klub auch.
Deswegen muss ich es als Fan aber nicht gut finden, sondern kann auch mal beim eigenen Klub dann eine gewisse Unsäglichkeit unterstellen und hinterfragen um was es meinen verantwortlichen geht..
Und ob du mirs glauben willst, doer nicht. Wäre es mein Klub, hätte ich es weit lieber gesehen, daß man das Sportliche akzeptiert, fernab davon, daß man Protest einlegen kann und darf, um wirtschaftliche Sanktionen ( wie auch immer geartet) gegen alle Verantwortlichen zu erheben !
Wollen wir doch mal eins klar herausstellen, und jeder der was Anderes behauptet würde lügen :
Hertha, bzw. deren Verantwortlichen geht es in keinster Weise um ein Aufarbeitung des Falles selbst, sondern nur darum krampfhaft den allerletzen, sich anbietenden Strohhalm zu ergreifen, um die Liga zu halten. Auf nichts anders baut dieser ganze Protest auf, was man ja auch an der Forderung ablesen kann.
In aller Kürze gesagt, Hertha will mit jedem sich bietenden Mittel seinen ***** retten, Punkt.
Und das kann und sollte man sehr wohl, auch und gerade als Fan des betroffenen Klub´s, zumindest als sehr fragwürdig betiteln, um Worte wie "schäbig, jämmerlich, etc. nicht zu gebrauchen !
Wie gesagt, wärs mein Klub, ich würd´s nicht gerne sehen wollen. Da lieber mit Anstand verlieren und Größe zeigen ... .
Denn dies muß man der Hertha leider, mit der Führung und dem Ziel des Prozesses leider absolut absprechen.
Wie würde denn Gladbach handeln in diesem Fall? Die Niederlage eingestehen und tiefenentspannt in die Zweite absteigen? Ich finde dies entspricht exakt einer Doppelmoral...
wenn ich darf :
... vermutlich genauso wie Hertha oder jeder andere Klub auch.
Deswegen muss ich es als Fan aber nicht gut finden, sondern kann auch mal beim eigenen Klub dann eine gewisse Unsäglichkeit unterstellen und hinterfragen um was es meinen verantwortlichen geht..
Und ob du mirs glauben willst, doer nicht. Wäre es mein Klub, hätte ich es weit lieber gesehen, daß man das Sportliche akzeptiert, fernab davon, daß man Protest einlegen kann und darf, um wirtschaftliche Sanktionen ( wie auch immer geartet) gegen alle Verantwortlichen zu erheben !
Wollen wir doch mal eins klar herausstellen, und jeder der was Anderes behauptet würde lügen :
Hertha, bzw. deren Verantwortlichen geht es in keinster Weise um ein Aufarbeitung des Falles selbst, sondern nur darum krampfhaft den allerletzen, sich anbietenden Strohhalm zu ergreifen, um die Liga zu halten. Auf nichts anders baut dieser ganze Protest auf, was man ja auch an der Forderung ablesen kann.
In aller Kürze gesagt, Hertha will mit jedem sich bietenden Mittel seinen ***** retten, Punkt.
Und das kann und sollte man sehr wohl, auch und gerade als Fan des betroffenen Klub´s, zumindest als sehr fragwürdig betiteln, um Worte wie "schäbig, jämmerlich, etc. nicht zu gebrauchen !
Wie gesagt, wärs mein Klub, ich würd´s nicht gerne sehen wollen. Da lieber mit Anstand verlieren und Größe zeigen ... .
Denn dies muß man der Hertha leider, mit der Führung und dem Ziel des Prozesses leider absolut absprechen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hassferder am 18.05.2012 um 21:04 Uhr bearbeitet
18.05.2012 - 20:59 Uhr
Zitat von blizztake:
Zitat von 111JahreBorussia:
Hier lohnt es sich so oder so nicht zu diskutieren. Die Hertha-Fans die dieses nüchtern betrachten schreiben einmal ihre Meinung (egal ob Pro oder Contra) und lassen es dabei, es sei denn es gibt neue Fakten. Aber der Großteil hier spielt doch Pippi Langstrumpf und machen sich die Welt wie sie ihn gefällt. Alles was gegen Hertha ist, ist gelogen, übertrieben oder aus Rache extra dramatisiert. Alle sind böse, korruppt und verlogen. Egal ob Polizeipräsident, DFB, DFL, Schiedsrichter, Richter und und und. Alle sind ganz ganz böse, nur die Liebe Hertha - die ist total unbescholten, unschuldig und überhaupt trifft es die falschen, die haben sich doch noch nie etwas zu schulden kommen lassen.
Ja nee is klar...........
Wie würde denn Gladbach handeln in diesem Fall? Die Niederlage eingestehen und tiefenentspannt in die Zweite absteigen? Ich finde dies entspricht exakt einer Doppelmoral...
Du wirst lachen, wahrscheinlich wäre es wirklich so.
Gladbach ist auch der Verein der in der Neuzeit alle ausgesprochenen Sanktionen nach roten Karten akzeptiert hat und die Fans sind beim ersten Abstieg zum Fairsten Publikum gewählt worden und beim zweiten Abstieg hat man uns vorgeworfen das wir als Fans versagt haben weil wir unsere Mannschaft nicht ausgepfiffen haben.
Von uns wirst du auch keine Zeitungsartikel finden das wir den Mannschaftsbus blockieren oder ähnliches.
Das muss nicht besser sein, im Gegenteil, manchmal finde ich das selbst zu weich gespült, gerade in der Ära Frontzeck ging mir das Wischi-Waschi auf den Geist.
Ich mag Emotionen etc. aber was ich nicht mag sind Menschen die einen auf Hart machen und wenn es dann irgendwie schief läuft am lautesten nach Recht und Ordnung rufen.
Zitat von 111JahreBorussia:
Hier lohnt es sich so oder so nicht zu diskutieren. Die Hertha-Fans die dieses nüchtern betrachten schreiben einmal ihre Meinung (egal ob Pro oder Contra) und lassen es dabei, es sei denn es gibt neue Fakten. Aber der Großteil hier spielt doch Pippi Langstrumpf und machen sich die Welt wie sie ihn gefällt. Alles was gegen Hertha ist, ist gelogen, übertrieben oder aus Rache extra dramatisiert. Alle sind böse, korruppt und verlogen. Egal ob Polizeipräsident, DFB, DFL, Schiedsrichter, Richter und und und. Alle sind ganz ganz böse, nur die Liebe Hertha - die ist total unbescholten, unschuldig und überhaupt trifft es die falschen, die haben sich doch noch nie etwas zu schulden kommen lassen.
Ja nee is klar...........
Wie würde denn Gladbach handeln in diesem Fall? Die Niederlage eingestehen und tiefenentspannt in die Zweite absteigen? Ich finde dies entspricht exakt einer Doppelmoral...
Du wirst lachen, wahrscheinlich wäre es wirklich so.
Gladbach ist auch der Verein der in der Neuzeit alle ausgesprochenen Sanktionen nach roten Karten akzeptiert hat und die Fans sind beim ersten Abstieg zum Fairsten Publikum gewählt worden und beim zweiten Abstieg hat man uns vorgeworfen das wir als Fans versagt haben weil wir unsere Mannschaft nicht ausgepfiffen haben.
Von uns wirst du auch keine Zeitungsartikel finden das wir den Mannschaftsbus blockieren oder ähnliches.
Das muss nicht besser sein, im Gegenteil, manchmal finde ich das selbst zu weich gespült, gerade in der Ära Frontzeck ging mir das Wischi-Waschi auf den Geist.
Ich mag Emotionen etc. aber was ich nicht mag sind Menschen die einen auf Hart machen und wenn es dann irgendwie schief läuft am lautesten nach Recht und Ordnung rufen.
18.05.2012 - 21:00 Uhr
Zitat von MisterNeugierig:
Das schlimme ist doch wieder, dass der DFB ziemlich unfähig ist.
Warum musst die Verhandlung dann erst am Freitag um 13 Uhr 30 angesetzt werden, die sich erwartungsgemäß verhält. Ab 17 Uhr haben dann alle schon wieder Angst ihre Flüge zu verpassen, ein Urteil kommt dann erst am Montag zu Stande. In der Bundesliga geht es um soviel Geld, da sollte erwarten zu sein, dass auch mal ein Flug mehr drin ist, Arbeiten am Samstag Morgen oder nach 17 Uhr.
Es geht um Profisport, da kann ich nicht einfach mal ein Spiel am Saisonende um 2 Wochen hinauszögern, dass hat doch sportlich dann auch einen ganz anderen Wert.
Ob ich Hertha nicht mag? Nicht besonders, halte Preetz für keinen guten Manager, als HSV Fan mag ich eher die Hertha nicht. Ob Hertha den Abstieg verdient hat? Klar. Das haben wir aber eigentlich mit solch eine Saisonleistung auch und ist völlig unerheblich.
Ob Herthafans sich dämlich benehmen, genauso wie einige Spieler, sicherlich. Aber gerade das macht doch ein Gericht aus, dass es nicht nach Sympathien urteilt, sondern nach Tatsachen. Nur weil sich der eine falsch benimmt, darf der andere dann machen was er will?
Das beim DFB ist keine Justiz, sondern es besteht aus Absprachen, die schon vor der Verhandlung feststehen.
So sieht es doch aus! Ganz ehrlich, ich kann hier niemanden nachvollziehen, der nach diesen Aussagen eines der DFB-Repräsentanten dort noch meint, dass da alles mit rechten Dingen zugeht. In dieser Schmierenkomödie wird versucht irgendeine halbgare Ausrede zu erspinnen um den Herrn Superschiedsrichter gut dastehen zu lassen. Man stelle sich mal einen ordentichen Richter vor der sagt "Ganz ehrlich Herr Kläger, Ihnen wurde zwar das Handy geraubt, aber haben Sie den Angeklagten im Zuge dessen nicht auch beleidigt? Zehen Sie ihre Anklage doch lieber zurück..."
Das schlimme ist doch wieder, dass der DFB ziemlich unfähig ist.
Warum musst die Verhandlung dann erst am Freitag um 13 Uhr 30 angesetzt werden, die sich erwartungsgemäß verhält. Ab 17 Uhr haben dann alle schon wieder Angst ihre Flüge zu verpassen, ein Urteil kommt dann erst am Montag zu Stande. In der Bundesliga geht es um soviel Geld, da sollte erwarten zu sein, dass auch mal ein Flug mehr drin ist, Arbeiten am Samstag Morgen oder nach 17 Uhr.
Es geht um Profisport, da kann ich nicht einfach mal ein Spiel am Saisonende um 2 Wochen hinauszögern, dass hat doch sportlich dann auch einen ganz anderen Wert.
Ob ich Hertha nicht mag? Nicht besonders, halte Preetz für keinen guten Manager, als HSV Fan mag ich eher die Hertha nicht. Ob Hertha den Abstieg verdient hat? Klar. Das haben wir aber eigentlich mit solch eine Saisonleistung auch und ist völlig unerheblich.
Ob Herthafans sich dämlich benehmen, genauso wie einige Spieler, sicherlich. Aber gerade das macht doch ein Gericht aus, dass es nicht nach Sympathien urteilt, sondern nach Tatsachen. Nur weil sich der eine falsch benimmt, darf der andere dann machen was er will?
Das beim DFB ist keine Justiz, sondern es besteht aus Absprachen, die schon vor der Verhandlung feststehen.
So sieht es doch aus! Ganz ehrlich, ich kann hier niemanden nachvollziehen, der nach diesen Aussagen eines der DFB-Repräsentanten dort noch meint, dass da alles mit rechten Dingen zugeht. In dieser Schmierenkomödie wird versucht irgendeine halbgare Ausrede zu erspinnen um den Herrn Superschiedsrichter gut dastehen zu lassen. Man stelle sich mal einen ordentichen Richter vor der sagt "Ganz ehrlich Herr Kläger, Ihnen wurde zwar das Handy geraubt, aber haben Sie den Angeklagten im Zuge dessen nicht auch beleidigt? Zehen Sie ihre Anklage doch lieber zurück..."
18.05.2012 - 21:01 Uhr
Berlin ist auch einfach blöd. Die wissen genau, die wollen Einspruch einlegen bei einem DFB-Gericht. DFB! Die sind quasi der verlängerte Arm des Schiris und der Schiri ist die Nr. 1 in Deutschland und sein Wort hat Gewicht. Was mache ich also, wenn ich in der Kabine sitze, merke, der wird gleich wieder anpfeifen und wir wahrscheinlich absteigen? Genau: Ich gehe zu den Spielern, die da in der Kabine sitzen und vielleicht tatsächlich verunsichert sind und sage:
"Leute, egal was gleich passiert, wir werden das in 90 Sekunden wahrscheinlich nicht packen, aber wir werden wohl Einspruch einlegen. Das Wichtigste für euch: Nach dem Abpfiff lasst ihr mir den Stark in Ruhe! Keine Provokationen, keine Beschwerden, keine Beleidigungen, erst Recht keine tätlichen Angriffe! Der Mann ist unser Kronzeuge! Der wird sicher sauer auf Düsseldorf sein, also gebt ihm keinen Grund, auch noch auf Berlin sauer zu sein. Der Typ entscheidet, ob wir nächstes Jahr 1. Liga spielen, nicht der Niemeyer, der gleich 20 Sekunden vor Ende den Ball Hail-Mary-like in den Strafraum pöhlt. Das gibt eh nix, könnt ihr mir glauben."
Jetzt hat das natürlich eindrucksvoll nicht geklappt und man hat den Mann vom DFB sogar geschlagen, was andere vom DFB noch gesehen haben. Das sieht natürlich jetzt kacke aus, wenn man zum DFB geht und sagt "Ey, Wiederholungsspiel". Die werden sich denken "ihr habt doch UNSEREN Schiri geschlagen und gezündelt habt ihr auch!". Also, welche Taktik wende ich dann als Anwalt nicht an? Genau! Die totale Opferrolle! Wenn ich weiß, es werden Vorwürfe in meine Richtung kommen, die alle stimmen, die Spieler haben sich übel danebenbenommen, dann gehe ich nicht hin und erzähle das Märchen von den verängstigten Spielern, die mit ausgezogenen Schuhen in der Kabine sitzen und versuchen, ihre Familie auf der Tribüne zu erreichen. Natürlich KANN ich das tun, ich bin Anwalt und darf auf die Kacke hauen, aber muss ich das - oder backe ich eher kleine Brötchen, wenn ich genau weiß, was der Stark da gleich erzählt, stellt uns in ein schlechtes Licht? Ich glaube allerdings, der Schickhardt hat erst im Prozess bei Starks Aussage gemerkt, dass seine Prozesstaktik jetzt den Bach runtergeht, weil man ihn vorher nicht hinreichend über die Vorkommnisse informiert hat. Ich bin selbst Anwalt und man wird oft genug von den Mandanten im Regen stehengelassen, dass sie einen anlügen oder Dinge verschweigen, die todsicher rauskommen.
Natürlich darf der Richter nicht sagen, dass er den Antrag ablehnt, weil die Berliner gezündelt haben oder nach dem Spiel den Schiri geschlagen, denn das ist juristisch unerheblich und das wird nicht verhandelt. Der Richter wird im Gegensatz zum DFB-Chefankläger schlau genug sein, um das zu wissen, ansonsten wäre ein Einspruch möglich. Aber da er auch nur ein Mensch ist, wird der das im Hinterkopf haben, so naiv sollte man nicht sein.
Das war einfach die schlechteste Strategie seit dem zweiten Weltkrieg. Ist letztlich aber egal, die Chancen waren m.E. gering. Die einzige Möglichkeit, die Berlin hatte war, dass sich nachweisen lässt, dass Stark von der Polizei unter Druck gesetzt wurde, das Spiel sozusagen als "Show" nochmal anzupfeifen, damit es keine Toten gibt. Wenn der Schiri das verneint und sagt, er habe eigenverantwortlich gehandelt, dann wird der DFB einen Teufel tun ihm das abzusprechen. Dass natürlich das Spiel nach der Pause verzerrt war (die Spieler waren kalt, aus der Konzentration gebracht, etc.), ist klar, aber das ist auch sonst so, wenn Spiele wegen Pyro minutenlang unterbrochen werden, und trotzdem sind diese Spiele gültig. Das ist dann einfach dumm gelaufen. Ich glaube nicht, dass der DFB wegen der besonderen Umstände sein eigenes Regelwerk vergisst.
"Leute, egal was gleich passiert, wir werden das in 90 Sekunden wahrscheinlich nicht packen, aber wir werden wohl Einspruch einlegen. Das Wichtigste für euch: Nach dem Abpfiff lasst ihr mir den Stark in Ruhe! Keine Provokationen, keine Beschwerden, keine Beleidigungen, erst Recht keine tätlichen Angriffe! Der Mann ist unser Kronzeuge! Der wird sicher sauer auf Düsseldorf sein, also gebt ihm keinen Grund, auch noch auf Berlin sauer zu sein. Der Typ entscheidet, ob wir nächstes Jahr 1. Liga spielen, nicht der Niemeyer, der gleich 20 Sekunden vor Ende den Ball Hail-Mary-like in den Strafraum pöhlt. Das gibt eh nix, könnt ihr mir glauben."
Jetzt hat das natürlich eindrucksvoll nicht geklappt und man hat den Mann vom DFB sogar geschlagen, was andere vom DFB noch gesehen haben. Das sieht natürlich jetzt kacke aus, wenn man zum DFB geht und sagt "Ey, Wiederholungsspiel". Die werden sich denken "ihr habt doch UNSEREN Schiri geschlagen und gezündelt habt ihr auch!". Also, welche Taktik wende ich dann als Anwalt nicht an? Genau! Die totale Opferrolle! Wenn ich weiß, es werden Vorwürfe in meine Richtung kommen, die alle stimmen, die Spieler haben sich übel danebenbenommen, dann gehe ich nicht hin und erzähle das Märchen von den verängstigten Spielern, die mit ausgezogenen Schuhen in der Kabine sitzen und versuchen, ihre Familie auf der Tribüne zu erreichen. Natürlich KANN ich das tun, ich bin Anwalt und darf auf die Kacke hauen, aber muss ich das - oder backe ich eher kleine Brötchen, wenn ich genau weiß, was der Stark da gleich erzählt, stellt uns in ein schlechtes Licht? Ich glaube allerdings, der Schickhardt hat erst im Prozess bei Starks Aussage gemerkt, dass seine Prozesstaktik jetzt den Bach runtergeht, weil man ihn vorher nicht hinreichend über die Vorkommnisse informiert hat. Ich bin selbst Anwalt und man wird oft genug von den Mandanten im Regen stehengelassen, dass sie einen anlügen oder Dinge verschweigen, die todsicher rauskommen.
Natürlich darf der Richter nicht sagen, dass er den Antrag ablehnt, weil die Berliner gezündelt haben oder nach dem Spiel den Schiri geschlagen, denn das ist juristisch unerheblich und das wird nicht verhandelt. Der Richter wird im Gegensatz zum DFB-Chefankläger schlau genug sein, um das zu wissen, ansonsten wäre ein Einspruch möglich. Aber da er auch nur ein Mensch ist, wird der das im Hinterkopf haben, so naiv sollte man nicht sein.
Das war einfach die schlechteste Strategie seit dem zweiten Weltkrieg. Ist letztlich aber egal, die Chancen waren m.E. gering. Die einzige Möglichkeit, die Berlin hatte war, dass sich nachweisen lässt, dass Stark von der Polizei unter Druck gesetzt wurde, das Spiel sozusagen als "Show" nochmal anzupfeifen, damit es keine Toten gibt. Wenn der Schiri das verneint und sagt, er habe eigenverantwortlich gehandelt, dann wird der DFB einen Teufel tun ihm das abzusprechen. Dass natürlich das Spiel nach der Pause verzerrt war (die Spieler waren kalt, aus der Konzentration gebracht, etc.), ist klar, aber das ist auch sonst so, wenn Spiele wegen Pyro minutenlang unterbrochen werden, und trotzdem sind diese Spiele gültig. Das ist dann einfach dumm gelaufen. Ich glaube nicht, dass der DFB wegen der besonderen Umstände sein eigenes Regelwerk vergisst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WindomEarle am 18.05.2012 um 21:05 Uhr bearbeitet
18.05.2012 - 21:04 Uhr
Zitat von hassferder:
Wie gesagt, wärs mein Klub, ich würd´s nicht gerne sehen wollen. Da lieber mit Anstand verlieren und Größe zeigen ... .
Denn dies muß man der Hertha, mit der Führung des Prozesses leider absolut absprechen.
Und wenn ich Arbeitnehmer bei Hertha waere und durch den Abstieg meinen Job verlieren wuerde, dann wuerde ich gegen Preetz Strafanzeige erstattet, weil er seiner Pflicht nicht nachgekommen ist und nicht alles Erdenklich moegliche getan hat, um meinen Arbeitsplatz zu sichern.
Wie gesagt, wärs mein Klub, ich würd´s nicht gerne sehen wollen. Da lieber mit Anstand verlieren und Größe zeigen ... .
Denn dies muß man der Hertha, mit der Führung des Prozesses leider absolut absprechen.
Und wenn ich Arbeitnehmer bei Hertha waere und durch den Abstieg meinen Job verlieren wuerde, dann wuerde ich gegen Preetz Strafanzeige erstattet, weil er seiner Pflicht nicht nachgekommen ist und nicht alles Erdenklich moegliche getan hat, um meinen Arbeitsplatz zu sichern.
18.05.2012 - 21:05 Uhr
Zitat von WindomEarle:
Berlin ist auch einfach blöd. Die wissen genau, die wollen Einspruch einlegen bei einem DFB-Gericht. DFB! Die sind quasi der verlängerte Arm des Schiris und der Schiri ist die Nr. 1 in Deutschland und sein Wort hat Gewicht. Was mache ich also, wenn ich in der Kabine sitze, merke, der wird gleich wieder anpfeifen und wir wahrscheinlich absteigen? Genau: Ich gehe zu den Spielern, die da in der Kabine sitzen und vielleicht tatsächlich verunsichert sind und sage:
"Leute, egal was gleich passiert, wir werden das in 90 Sekunden wahrscheinlich nicht packen, aber wir werden wohl Einspruch einlegen. Das Wichtigste für euch: Nach dem Abpfiff lasst ihr mir den Stark in Ruhe! Keine Provokationen, keine Beschwerden, keine Beleidigungen, erst Recht keine tätlichen Angriffe! Der Mann ist unser Kronzeuge! Der wird sicher sauer auf Düsseldorf sein, also gebt ihm keinen Grund, auch noch auf Berlin sauer zu sein. Der Typ entscheidet, ob wir nächstes Jahr 1. Liga spielen, nicht der Niemeyer, der gleich 20 Sekunden vor Ende den Ball Hail-Mary-like in den Strafraum pöhlt. Das gibt eh nix, könnt ihr mir glauben."
Jetzt hat das natürlich eindrucksvoll nicht geklappt und man hat den Mann vom DFB sogar geschlagen, was andere vom DFB noch gesehen haben. Das sieht natürlich jetzt kacke aus, wenn man zum DFB geht und sagt "Ey, Wiederholungsspiel". Die werden sich denken "ihr habt doch UNSEREN Schiri geschlagen und gezündelt habt ihr auch!". Also, welche Taktik wende ich dann als Anwalt nicht an? Genau! Die totale Opferrolle! Wenn ich weiß, es werden Vorwürfe in meine Richtung kommen, die alle stimmen, die Spieler haben sich übel danebenbenommen, dann gehe ich nicht hin und erzähle das Märchen von den verängstigten Spielern, die mit ausgezogenen Schuhen in der Kabine sitzen und versuchen, ihre Familie auf der Tribüne zu erreichen. Natürlich KANN ich das tun, ich bin Anwalt und darf auf die Kacke hauen, aber muss ich das - oder backe ich eher kleine Brötchen, wenn ich genau weiß, was der Stark da gleich erzählt, stellt uns in ein schlechtes Licht? Ich glaube, der Schickhardt hat erst im Prozess bei Starks Aussage gemerkt, dass seine Prozesstaktik jetzt den Bach runtergeht, weil man ihn vorher nicht hinreichend über die Vorkommnisse informiert hat. Ich bin selbst Anwalt und man wird oft genug von den Mandanten im Regen stehengelassen, dass sie einen anlügen oder Dinge verschweigen, die todsicher rauskommen.
Natürlich darf der Richter nicht sagen, dass er den Antrag ablehnt, weil die Berliner gezündelt haben oder nach dem Spiel den Schiri geschlagen, denn das ist juristisch unerheblich und das wird nicht verhandelt. Der Richter wird im Gegensatz zum DFB-Chefankläger schlau genug sein, um das zu wissen, ansonsten wäre ein Einspruch möglich. Aber da er auch nur ein Mensch ist, wird der das im Hinterkopf haben, so naiv sollte man nicht sein.
Das war einfach die schlechteste Strategie seit dem zweiten Weltkrieg. Ist letztlich aber egal, die Chancen waren m.E. gering. Die einzige Möglichkeit, die Berlin hatte war, dass sich nachweisen lässt, dass Stark von der Polizei unter Druck gesetzt wurde, das Spiel sozusagen als "Show" nochmal anzupfeifen, damit es keine Toten gibt. Wenn der Schiri das verneint und sagt, er habe eigenverantwortlich gehandelt, dann wird der DFB einen Teufel tun ihm das abzusprechen. Dass natürlich das Spiel nach der Pause verzerrt war (die Spieler waren kalt, aus der Konzentration gebracht, etc.), ist klar, aber das ist auch sonst so, wenn Spiele wegen Pyro minutenlang unterbrochen werden, und trotzdem sind diese Spiele gültig. Das ist dann einfach dumm gelaufen. Ich glaube nicht, dass der DFB wegen der besonderen Umstände sein eigenes Regelwerk vergisst.
Im 2.WK waren es weniger irgendwelche Strategien die zur deutschen Niederlage geführt haben, sondern vielmehr war der Krieg von Anfang an nicht zu gewinnen.
Ähnlich verhält es sich auch mit diesem Prozess.
Berlin ist auch einfach blöd. Die wissen genau, die wollen Einspruch einlegen bei einem DFB-Gericht. DFB! Die sind quasi der verlängerte Arm des Schiris und der Schiri ist die Nr. 1 in Deutschland und sein Wort hat Gewicht. Was mache ich also, wenn ich in der Kabine sitze, merke, der wird gleich wieder anpfeifen und wir wahrscheinlich absteigen? Genau: Ich gehe zu den Spielern, die da in der Kabine sitzen und vielleicht tatsächlich verunsichert sind und sage:
"Leute, egal was gleich passiert, wir werden das in 90 Sekunden wahrscheinlich nicht packen, aber wir werden wohl Einspruch einlegen. Das Wichtigste für euch: Nach dem Abpfiff lasst ihr mir den Stark in Ruhe! Keine Provokationen, keine Beschwerden, keine Beleidigungen, erst Recht keine tätlichen Angriffe! Der Mann ist unser Kronzeuge! Der wird sicher sauer auf Düsseldorf sein, also gebt ihm keinen Grund, auch noch auf Berlin sauer zu sein. Der Typ entscheidet, ob wir nächstes Jahr 1. Liga spielen, nicht der Niemeyer, der gleich 20 Sekunden vor Ende den Ball Hail-Mary-like in den Strafraum pöhlt. Das gibt eh nix, könnt ihr mir glauben."
Jetzt hat das natürlich eindrucksvoll nicht geklappt und man hat den Mann vom DFB sogar geschlagen, was andere vom DFB noch gesehen haben. Das sieht natürlich jetzt kacke aus, wenn man zum DFB geht und sagt "Ey, Wiederholungsspiel". Die werden sich denken "ihr habt doch UNSEREN Schiri geschlagen und gezündelt habt ihr auch!". Also, welche Taktik wende ich dann als Anwalt nicht an? Genau! Die totale Opferrolle! Wenn ich weiß, es werden Vorwürfe in meine Richtung kommen, die alle stimmen, die Spieler haben sich übel danebenbenommen, dann gehe ich nicht hin und erzähle das Märchen von den verängstigten Spielern, die mit ausgezogenen Schuhen in der Kabine sitzen und versuchen, ihre Familie auf der Tribüne zu erreichen. Natürlich KANN ich das tun, ich bin Anwalt und darf auf die Kacke hauen, aber muss ich das - oder backe ich eher kleine Brötchen, wenn ich genau weiß, was der Stark da gleich erzählt, stellt uns in ein schlechtes Licht? Ich glaube, der Schickhardt hat erst im Prozess bei Starks Aussage gemerkt, dass seine Prozesstaktik jetzt den Bach runtergeht, weil man ihn vorher nicht hinreichend über die Vorkommnisse informiert hat. Ich bin selbst Anwalt und man wird oft genug von den Mandanten im Regen stehengelassen, dass sie einen anlügen oder Dinge verschweigen, die todsicher rauskommen.
Natürlich darf der Richter nicht sagen, dass er den Antrag ablehnt, weil die Berliner gezündelt haben oder nach dem Spiel den Schiri geschlagen, denn das ist juristisch unerheblich und das wird nicht verhandelt. Der Richter wird im Gegensatz zum DFB-Chefankläger schlau genug sein, um das zu wissen, ansonsten wäre ein Einspruch möglich. Aber da er auch nur ein Mensch ist, wird der das im Hinterkopf haben, so naiv sollte man nicht sein.
Das war einfach die schlechteste Strategie seit dem zweiten Weltkrieg. Ist letztlich aber egal, die Chancen waren m.E. gering. Die einzige Möglichkeit, die Berlin hatte war, dass sich nachweisen lässt, dass Stark von der Polizei unter Druck gesetzt wurde, das Spiel sozusagen als "Show" nochmal anzupfeifen, damit es keine Toten gibt. Wenn der Schiri das verneint und sagt, er habe eigenverantwortlich gehandelt, dann wird der DFB einen Teufel tun ihm das abzusprechen. Dass natürlich das Spiel nach der Pause verzerrt war (die Spieler waren kalt, aus der Konzentration gebracht, etc.), ist klar, aber das ist auch sonst so, wenn Spiele wegen Pyro minutenlang unterbrochen werden, und trotzdem sind diese Spiele gültig. Das ist dann einfach dumm gelaufen. Ich glaube nicht, dass der DFB wegen der besonderen Umstände sein eigenes Regelwerk vergisst.
Im 2.WK waren es weniger irgendwelche Strategien die zur deutschen Niederlage geführt haben, sondern vielmehr war der Krieg von Anfang an nicht zu gewinnen.
Ähnlich verhält es sich auch mit diesem Prozess.
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