| Geburtsdatum | 30.10.1978 |
|---|---|
| Alter | 47 |
| Nat. |
Schweiz |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | BSC Young Boys |
Gerardo Seoane [Trainer]
06.06.2023 - 16:05 Uhr
15.09.2025 - 19:13 Uhr
Zitat von Machtjanix
Jupp. Man kann aber auch froh sein, dass man dem Reflex, vorzeitig mit ihm zu verlängern, widerstanden hat.
Zitat von Deki86
Jetzt ist genau das eingetroffen, was ich bereits Mitte/ende der vergangenen Saison vorausgesagt habe. Es war wirklich abzusehen, dass es mit Seoane nur noch in eine Richtung geht. Wirklich schade, dass man nicht früher reagiert hat. Nun hat man eine ganze Vorbereitung und transferperiode mit einer lame duck als Trainer verschwendet...
Jetzt ist genau das eingetroffen, was ich bereits Mitte/ende der vergangenen Saison vorausgesagt habe. Es war wirklich abzusehen, dass es mit Seoane nur noch in eine Richtung geht. Wirklich schade, dass man nicht früher reagiert hat. Nun hat man eine ganze Vorbereitung und transferperiode mit einer lame duck als Trainer verschwendet...
Jupp. Man kann aber auch froh sein, dass man dem Reflex, vorzeitig mit ihm zu verlängern, widerstanden hat.
Ihr formuliert das immer (fast) alle so nett. Für mich ist das ganze Verhalten unserer Führungsetage (vor allem Bonhoff und Virkus) vollkommen unprofessionell. Anfang August stellen die sich noch hin und sind zufrieden, drei Spiele später ist alles Mist und der Trainer muss weg.
Die beiden genannten sind mit der Führung unseres Vereins vollkommen überfordert und das zeigt sich an diesem Beispiel sehr schmerzhaft.
15.09.2025 - 19:41 Uhr
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
15.09.2025 - 20:14 Uhr
Die letzten Monate hat es wirklich wenig Spaß gemacht unsere Borussia anzuschauen. Selten bin ich so enttäuscht aus dem Stadion gelaufen wie nach dem emotionslosen, gefühlt verlorenen, HSV-Spiel. Selten war mir am Ende ein Spiel so egal wie das gegen Bremen.
Beim Stuttgart-Spiel und auch gegen Bremen waren zeitweise gute Ansätze da - Kampfbereitschaft, hier und da ein spritziger Angriff - aber irgendwie glück- und konzeptlos, kein wirklicher Torabschluss, konfuse Defensivarbeit, Wechsel nach Schema-F, auf dem Platz ein wilder Haufen.
Ich glaube, man hätte nach dem spielerischen Aderlass (Plea, Ko, ja auch Weigl und eigentlich ja auch Neuhaus) im Sommer auch einen Trainerwechsel vornehmen müssen. Die letzten Spiele der Vorsaison ließen erahnen, dass da etwas nicht passt. Scheinbar wollte man diese Saison "aussitzen" und dann mal schauen ... klappte halt nicht.
Seoane hat die Umstände mit den Abgängen und Nicht- bzw. späten Verpflichtungen genauso wie die finanzielle Lage des Vereins geschluckt. Leider hat die Mannschaft auf dem Platz nicht geliefert. 3 Spiele ohne Tor, ein Pokalspiel mit einem Tor mehr als ein Fünftligist ... die letzten Spiele vor der Sommerpause waren schon zum Abgewöhnen ... puh ... und jetzt einer statt 9 durchaus möglichen Punkten.
Es hat nicht funktioniert und wurde Zeit.
Ich wünsche ihm wie allen anderen Ex-Trainern alles Gute und Virkus eine gute Wahl beim Neuen!
Beim Stuttgart-Spiel und auch gegen Bremen waren zeitweise gute Ansätze da - Kampfbereitschaft, hier und da ein spritziger Angriff - aber irgendwie glück- und konzeptlos, kein wirklicher Torabschluss, konfuse Defensivarbeit, Wechsel nach Schema-F, auf dem Platz ein wilder Haufen.
Ich glaube, man hätte nach dem spielerischen Aderlass (Plea, Ko, ja auch Weigl und eigentlich ja auch Neuhaus) im Sommer auch einen Trainerwechsel vornehmen müssen. Die letzten Spiele der Vorsaison ließen erahnen, dass da etwas nicht passt. Scheinbar wollte man diese Saison "aussitzen" und dann mal schauen ... klappte halt nicht.
Seoane hat die Umstände mit den Abgängen und Nicht- bzw. späten Verpflichtungen genauso wie die finanzielle Lage des Vereins geschluckt. Leider hat die Mannschaft auf dem Platz nicht geliefert. 3 Spiele ohne Tor, ein Pokalspiel mit einem Tor mehr als ein Fünftligist ... die letzten Spiele vor der Sommerpause waren schon zum Abgewöhnen ... puh ... und jetzt einer statt 9 durchaus möglichen Punkten.
Es hat nicht funktioniert und wurde Zeit.
Ich wünsche ihm wie allen anderen Ex-Trainern alles Gute und Virkus eine gute Wahl beim Neuen!
16.09.2025 - 00:17 Uhr
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stevo78 am 16.09.2025 um 00:40 Uhr bearbeitet
16.09.2025 - 02:06 Uhr
Zitat von schote64
Hallo, unsportlich ist, das es nur noch ums Geld geht, und genau das meinte @stevi78, zumindest habe ich es so verstanden. Ich jedenfalls bin absolut seiner Meinung. Das hindert aber der Mannschaft doch nicht daran zu gewinnen und sportlich das bestmögliche zu erreichen. Und wenn es aus finanziellen Gründen nicht für die 1. Liga reicht, ich bleibe der Borussia auch in der 2. Liga treu. Ich hoffe der Verein bildet Spieler aus um sportlichen Erfolg zu haben und nicht um den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften. Grüße
Zitat von Daikey1900
Das ist für mich völlig unverständlich, unerträglich. Das ist Defätismus, Kapitulation, Duckmäusertum.
Und unsportlich. Sportlich heisst : nach vorne, nach oben zu kommen. An die Spitze. So weit es geht. Um dort zu bleiben.
Ich habe 1965 die Heimspiele auf dem Bökelberg gesehen, erlebt …. und wir waren Bundesliga, erstklassig.
Und haben diesen Status bis heute – mit zwei ordentlichen Dellen – verteidigt. Wir haben – auch in Europa – immer noch einen Namen. Und sei es nur als kleines gallisches Dorf.
Und dieses Standing soll aufgegeben werden, damit es wieder gegen Tradition in zweiter Liga gehen darf oder soll ? Geht es noch ? Warum nicht (weiter zurück) in die 3. Liga ? Da spielen doch eine Alemannia … 1860 …. RWE … MSV …. supi !!!
Vielleicht versuchst du ja noch mal, deinen ganz persönlichen Fatalismus gegenüber der insgesamten, keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation in den Griff zu bekommen.
In der Verbindung mit einer immer noch existierenden Borussia. In der 1. BuLi.
Zitat von Stevo78
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Das ist für mich völlig unverständlich, unerträglich. Das ist Defätismus, Kapitulation, Duckmäusertum.
Und unsportlich. Sportlich heisst : nach vorne, nach oben zu kommen. An die Spitze. So weit es geht. Um dort zu bleiben.
Ich habe 1965 die Heimspiele auf dem Bökelberg gesehen, erlebt …. und wir waren Bundesliga, erstklassig.
Und haben diesen Status bis heute – mit zwei ordentlichen Dellen – verteidigt. Wir haben – auch in Europa – immer noch einen Namen. Und sei es nur als kleines gallisches Dorf.
Und dieses Standing soll aufgegeben werden, damit es wieder gegen Tradition in zweiter Liga gehen darf oder soll ? Geht es noch ? Warum nicht (weiter zurück) in die 3. Liga ? Da spielen doch eine Alemannia … 1860 …. RWE … MSV …. supi !!!
Vielleicht versuchst du ja noch mal, deinen ganz persönlichen Fatalismus gegenüber der insgesamten, keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation in den Griff zu bekommen.
In der Verbindung mit einer immer noch existierenden Borussia. In der 1. BuLi.
Hallo, unsportlich ist, das es nur noch ums Geld geht, und genau das meinte @stevi78, zumindest habe ich es so verstanden. Ich jedenfalls bin absolut seiner Meinung. Das hindert aber der Mannschaft doch nicht daran zu gewinnen und sportlich das bestmögliche zu erreichen. Und wenn es aus finanziellen Gründen nicht für die 1. Liga reicht, ich bleibe der Borussia auch in der 2. Liga treu. Ich hoffe der Verein bildet Spieler aus um sportlichen Erfolg zu haben und nicht um den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften. Grüße
Allerdings bedingt, dass eine ja das andere. Nur mit wirtschaftlichem Erfolg kann man langfristig sportlich stabil sein und Erfolge feiern. Denn schon immer geht die Vielzahl der Spieler dorthin wo sie mehr verdienen können, wer kann es Ihnen verdenken. Und wenn man großartige Arbeit im ausbilden von Spielern macht, umso schneller sind sie dann auch weg, weil sie woanders mehr verdienen können. Bei manchen Spielern profitiert man davon, bei anderen steht man auf der Verliererseite. Siehe Kleindienst und Itakura.
Fußballvereine sind eigentlich immer so strukturiert gewesen, am wirtschaftlichen Limit zu agieren um den maximalen sportlichen Erfolg zu ermöglichen. Während Covid ist Ihnen dieses Konzept auf die Füße gefallen, da sie keine Rücklagen hatten und somit zum Teil Schulden aufnehmen mussten.
Hinzukommt, dass Fußballvereine heutzutage einen Spagat absolvieren zwischen Werbefläche für Sponsoren und Soziokultureller Impact für die Region und Gemeinde. Wobei leider ersteres die Überhand gewonnen hat und auch mittlerweile die Werte und Interessen der Gemeinschaft der soziokulturellen Gemeinde verkauft werden.
Zurück zu Gerardo Seoane. Ein feiner Gentleman und super Typ, der vielleicht noch ein bisschen mehr Nähe zulassen muss um auch emotional noch mehr den Verein und die Fans mitzunehmen.
In Gladbach wurde er auch etwas im Regen stehen gelassen, der Kader wurde im Verhältnis zu der Konkurrenz kontinuierlich schwächer, die Erwartungshaltung jedoch immer höher.
Der Ausfall von Kleindienst wurde im Kader nicht ersetzt, obwohl er mit Abstand der wichtigste Spieler ist. Ebenso der Verkauf von Itakura konnte nicht aufgefangen werden.
So war dann auch das Spiel gegen Bremen in der ersten Hälfte von der Leistung eigentlich sogar gut. Nur haben halt vorne der Finisher und in der Abwehr der Stabilisator gefehlt.
Ich wünsche ihm nur das Beste, ist ein feiner Kerl. Zudem bin ich mal gespannt wer der Nachfolger wird
16.09.2025 - 19:49 Uhr
Vielleicht auch nochmal ein paar positive und dankende Worte an Seoane gerichtet.
Ich fand ihn als Trainer in seiner aussendarstellung durchweg positiv. Menschlich ein echt feiner Kerl, dem man den fussballsachverstsnd auch gar nicht absprechen kann, auch wenn es hinten raus nicht mehr gereicht hat und er in ähnliche Muster, wie zu seiner Zeit in Leverkusen gefallen ist. Letztlich wäre es wahrscheinlich der bessere Weg gewesen nach der letzten Saison zu sagen, wir trennen uns, danke für die schöne Zeit, in dieser Phase in der wir uns befanden gut gemacht.
Er hat nie lamentiert, Kaderbreite oder Qualität, geschweige denn Verletzungen vorgeschoben, wenn es nicht so lief. Gleichzeitig sehr analytisch und redegewandt ohne zu nerven a la farke, auch in den PKs.
Er hat immer professionell agiert, alles intern besprochen und nichts nach außen gebracht. Nicht einmal Neuhaus Soloelfer gegen Bremen oder seinen Malleauftritt hat er irgendwie weiter kommentiert.
Für mich ein Trainer, der viel investiert und zu jedem Zeitpunkt äußerst professionell gearbeitet hat.
Menschlich finde ich es tatsächlich schade, war er doch nicht nur ein Sprachgenie, sondern eben auch ein sehr guter Typ. Für mich zweifellos einer der sympathischsten Trainer der letzten 20 Jahre auf unserer Bank. Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg für seine kommenden Aufgaben und das er sich in seinem Wesen treu bleibt.
Ich fand ihn als Trainer in seiner aussendarstellung durchweg positiv. Menschlich ein echt feiner Kerl, dem man den fussballsachverstsnd auch gar nicht absprechen kann, auch wenn es hinten raus nicht mehr gereicht hat und er in ähnliche Muster, wie zu seiner Zeit in Leverkusen gefallen ist. Letztlich wäre es wahrscheinlich der bessere Weg gewesen nach der letzten Saison zu sagen, wir trennen uns, danke für die schöne Zeit, in dieser Phase in der wir uns befanden gut gemacht.
Er hat nie lamentiert, Kaderbreite oder Qualität, geschweige denn Verletzungen vorgeschoben, wenn es nicht so lief. Gleichzeitig sehr analytisch und redegewandt ohne zu nerven a la farke, auch in den PKs.
Er hat immer professionell agiert, alles intern besprochen und nichts nach außen gebracht. Nicht einmal Neuhaus Soloelfer gegen Bremen oder seinen Malleauftritt hat er irgendwie weiter kommentiert.
Für mich ein Trainer, der viel investiert und zu jedem Zeitpunkt äußerst professionell gearbeitet hat.
Menschlich finde ich es tatsächlich schade, war er doch nicht nur ein Sprachgenie, sondern eben auch ein sehr guter Typ. Für mich zweifellos einer der sympathischsten Trainer der letzten 20 Jahre auf unserer Bank. Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg für seine kommenden Aufgaben und das er sich in seinem Wesen treu bleibt.
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