Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von SOCRATES
Das es so schlimm ist, dachte ich nicht!
3, 4, 5 Millionen wäre machbar, aber soviel???
Das es so schlimm ist, dachte ich nicht!
3, 4, 5 Millionen wäre machbar, aber soviel???
Nun, das scheint die nackte Wahrheit zu sein. Man sollte nicht vergessen, daß da noch viele "wenn"und "aber" darin enthalten sind.
Noch ist die Pachtfrage nicht entschieden und somit auch noch kein (neuer) Eigenkapitalgeber mit im Boot. Das ist jetzt alles auf der gleichen Basis wie im letzten Jahr und es ist natürlich sehr schade, daß man morgen einen Zettel mit vielen Fragezeichen nach Frankfurt "faxen" muss, da die Stadionfrage im Stadtrat erst nächsten Montag weiter debattiert wird. Aber spätestens im Mai muß das mit der Pacht geregelt sein und dann hat man auch eine Basis um mit den Investoren konkrete Vereinbarungen zu treffen. Denn generell hat man ja Aktien in einem momentan im Raum stehenden Vereinswert von 45 Mio in der Hinterhand.
Die hohe Zahl kommt denk ich auch zustande da ein gewisser Herrn Becca nur Bürge ist. Zu neue Saison wird der Kredit der Sparkasse bestimmt fällig sein. Wir reden alleine dort von über 3 Mio Euro die der FCK aufbringen muss.
Desweiteren werden wir mit Sicherheit keinen neuen Kredit von Klatt Lieblingsfirma mehr bekommen das war ja letzte Saison auch eine nicht gerade kleine Summe.
Desweiteren werden wir mit Sicherheit keinen neuen Kredit von Klatt Lieblingsfirma mehr bekommen das war ja letzte Saison auch eine nicht gerade kleine Summe.
Der Vereinswert wurde in der dritten Liga auf 45 Mio € taxiert. D.h. 11 Mio € entsprechen knapp 25% des Vereinswertes, welche man abtreten muss, nur um die Lizenz zu bekommen. Man Stelle sich vor, die Stadt hätte ebenfalls Aktien bekommen. Wie hätte das funktionieren können?
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Die Erklärung gegenüber Sina Weber hat bei mir alle Klarheiten beseitigt.
Ursprünglich dachte ich mal, Becca würde eine Finanzspritze eines Dritten (etwa einer Sparkasse) verbürgen, welche aber noch nicht in Anspruch genommen wurde. Dass man also im Liquiditätsbedarfsfall im Laufe der Saison 2,6 Millionen Euro von einem Dritten abrufen könne und Becca für den Fall bürge (also mit seinen Mitteln einstehe), dass der FCK die dann entstehende Verbindlichkeit nicht bedienen könnte.
Heute klang das eher danach, dass Becca sozusagen eigenes Geld bereitgestellt hat, das der FCK noch nicht in Anspruch genommen hat. Man wird dies aber eventuell noch tun, um laufende Rechnungen zu begleichen, muss es Becca aber bis zum Ende des Geschäftsjahres (30.06.2020) zurückzahlen.
Wo ist mein Fehler?
Die Erklärung gegenüber Sina Weber hat bei mir alle Klarheiten beseitigt.
Ursprünglich dachte ich mal, Becca würde eine Finanzspritze eines Dritten (etwa einer Sparkasse) verbürgen, welche aber noch nicht in Anspruch genommen wurde. Dass man also im Liquiditätsbedarfsfall im Laufe der Saison 2,6 Millionen Euro von einem Dritten abrufen könne und Becca für den Fall bürge (also mit seinen Mitteln einstehe), dass der FCK die dann entstehende Verbindlichkeit nicht bedienen könnte.
Heute klang das eher danach, dass Becca sozusagen eigenes Geld bereitgestellt hat, das der FCK noch nicht in Anspruch genommen hat. Man wird dies aber eventuell noch tun, um laufende Rechnungen zu begleichen, muss es Becca aber bis zum Ende des Geschäftsjahres (30.06.2020) zurückzahlen.
Wo ist mein Fehler?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 27.02.2020 um 16:33 Uhr bearbeitet Zitat von Roon_Bub
Nun, das scheint die nackte Wahrheit zu sein. Man sollte nicht vergessen, daß da noch viele "wenn"und "aber" darin enthalten sind.
Noch ist die Pachtfrage nicht entschieden und somit auch noch kein (neuer) Eigenkapitalgeber mit im Boot. Das ist jetzt alles auf der gleichen Basis wie im letzten Jahr und es ist natürlich sehr schade, daß man morgen einen Zettel mit vielen Fragezeichen nach Frankfurt "faxen" muss, da die Stadionfrage im Stadtrat erst nächsten Montag weiter debattiert wird. Aber spätestens im Mai muß das mit der Pacht geregelt sein und dann hat man auch eine Basis um mit den Investoren konkrete Vereinbarungen zu treffen. Denn generell hat man ja Aktien in einem momentan im Raum stehenden Vereinswert von 45 Mio in der Hinterhand.
Zitat von SOCRATES
Das es so schlimm ist, dachte ich nicht!
3, 4, 5 Millionen wäre machbar, aber soviel???
Das es so schlimm ist, dachte ich nicht!
3, 4, 5 Millionen wäre machbar, aber soviel???
Nun, das scheint die nackte Wahrheit zu sein. Man sollte nicht vergessen, daß da noch viele "wenn"und "aber" darin enthalten sind.
Noch ist die Pachtfrage nicht entschieden und somit auch noch kein (neuer) Eigenkapitalgeber mit im Boot. Das ist jetzt alles auf der gleichen Basis wie im letzten Jahr und es ist natürlich sehr schade, daß man morgen einen Zettel mit vielen Fragezeichen nach Frankfurt "faxen" muss, da die Stadionfrage im Stadtrat erst nächsten Montag weiter debattiert wird. Aber spätestens im Mai muß das mit der Pacht geregelt sein und dann hat man auch eine Basis um mit den Investoren konkrete Vereinbarungen zu treffen. Denn generell hat man ja Aktien in einem momentan im Raum stehenden Vereinswert von 45 Mio in der Hinterhand.
Vorsicht, im letzten Punkt täuschst Du Dich gewaltig. Stand jetzt, also heute, haben wir nichts, aber auch
garnichts, in der Hinterhand. Der Vereinswert ist 0, nothing, Schrottwert.
Die Invests müssen erst getätigt werden und der Vereinswert festgesetzt werden. Dazu werden wir übermorgen
Entsprechendes hören, hoffentlich.
Zitat von FCKMitglied_16927
Der Vereinswert wurde in der dritten Liga auf 45 Mio € taxiert. D.h. 11 Mio € entsprechen knapp 25% des Vereinswertes, welche man abtreten muss, nur um die Lizenz zu bekommen. Man Stelle sich vor, die Stadt hätte ebenfalls Aktien bekommen. Wie hätte das funktionieren können?
Der Vereinswert wurde in der dritten Liga auf 45 Mio € taxiert. D.h. 11 Mio € entsprechen knapp 25% des Vereinswertes, welche man abtreten muss, nur um die Lizenz zu bekommen. Man Stelle sich vor, die Stadt hätte ebenfalls Aktien bekommen. Wie hätte das funktionieren können?
Das hätte, genau wie das Viersäulenmodell, nicht funktionieren können.
Zitat von FckTribun
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Vorsehen, hier spricht KEIN Finanzexperte!!!
Im Prinzip läuft es so, daß man letztes Jahr dem DFB/DFL vorgerechnet hat, daß man die Saison 2019/2020 ohne insolvent zu gehen durchfinanziert hat. Man rechnet mit diesen und jenen Zuschauer- Werbe- Sponsoringeinnahmen, die Spieler haben diese und jene Gehaltszahlen in ihren Verträgen etc.pp
Dazu oder da hinein hat man 2,6 Mio € als "worst case" (fallende Zuschauereinnahmen ...) gerechnet, die man sich als Bürgschaft von Becca durch einen Kreditgeber (Stadtsparkasse / Quattrrex / jeder andere) in Anspruch nehmen kann.
Bis heute musste davon aber nichts in Anspruch genommen werden. Wenn jetzt zB super hohe Anwaltskosten, die man eben nicht auf dem Zettel hatte, als Ausgaben dazu kommen und man das Geld eben nicht hat um die letzten 4 Monate die Gehälter zu zahlen, dann muß man das Geld, was durch Beccas Bürgschaft abgesichert ist in dieser laufenden Saison noch anzapfen und geht dann natürlich mit diesem Betrag (von 0 bis 2,6 Mio) in die nächste Saison.
Also muß man für die Lizenzunterlagen 20/21 das "worst case" Szenario aus 19/20 von 2,6 Mio Schulden aus Beccas Bürgschaft heute schon in die Unterlagen schreiben, obwohl man am Stichtag (morgen) noch keinen Cent des theoretisch noch zur Verfügung stehenden Betrages angegriffen hat.
Zitat von Roon_Bub
Vorsehen, hier spricht KEIN Finanzexperte!!!
Im Prinzip läuft es so, daß man letztes Jahr dem DFB/DFL vorgerechnet hat, daß man die Saison 2019/2020 ohne insolvent zu gehen durchfinanziert hat. Man rechnet mit diesen und jenen Zuschauer- Werbe- Sponsoringeinnahmen, die Spieler haben diese und jene Gehaltszahlen in ihren Verträgen etc.pp
Dazu oder da hinein hat man 2,6 Mio € als "worst case" (fallende Zuschauereinnahmen ...) gerechnet, die man sich als Bürgschaft von Becca durch einen Kreditgeber (Stadtsparkasse / Quattrrex / jeder andere) in Anspruch nehmen kann.
Bis heute musste davon aber nichts in Anspruch genommen werden. Wenn jetzt zB super hohe Anwaltskosten, die man eben nicht auf dem Zettel hatte, als Ausgaben dazu kommen und man das Geld eben nicht hat um die letzten 4 Monate die Gehälter zu zahlen, dann muß man das Geld, was durch Beccas Bürgschaft abgesichert ist in dieser laufenden Saison noch anzapfen und geht dann natürlich mit diesem Betrag (von 0 bis 2,6 Mio) in die nächste Saison.
Also muß man für die Lizenzunterlagen 20/21 das "worst case" Szenario aus 19/20 von 2,6 Mio Schulden aus Beccas Bürgschaft heute schon in die Unterlagen schreiben, obwohl man am Stichtag (morgen) noch keinen Cent des theoretisch noch zur Verfügung stehenden Betrages angegriffen hat.
Zitat von FckTribun
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Vorsehen, hier spricht KEIN Finanzexperte!!!
Im Prinzip läuft es so, daß man letztes Jahr dem DFB/DFL vorgerechnet hat, daß man die Saison 2019/2020 ohne insolvent zu gehen durchfinanziert hat. Man rechnet mit diesen und jenen Zuschauer- Werbe- Sponsoringeinnahmen, die Spieler haben diese und jene Gehaltszahlen in ihren Verträgen etc.pp
Dazu oder da hinein hat man 2,6 Mio € als "worst case" (fallende Zuschauereinnahmen ...) gerechnet, die man sich als Bürgschaft von Becca durch einen Kreditgeber (Stadtsparkasse / Quattrrex / jeder andere) in Anspruch nehmen kann.
Bis heute musste davon aber nichts in Anspruch genommen werden. Wenn jetzt zB super hohe Anwaltskosten, die man eben nicht auf dem Zettel hatte, als Ausgaben dazu kommen und man das Geld eben nicht hat um die letzten 4 Monate die Gehälter zu zahlen, dann muß man das Geld, was durch Beccas Bürgschaft abgesichert ist in dieser laufenden Saison noch anzapfen und geht dann natürlich mit diesem Betrag (von 0 bis 2,6 Mio) in die nächste Saison.
Also muß man für die Lizenzunterlagen 20/21 das "worst case" Szenario aus 19/20 von 2,6 Mio Schulden aus Beccas Bürgschaft heute schon in die Unterlagen schreiben, obwohl man am Stichtag (morgen) noch keinen Cent des theoretisch noch zur Verfügung stehenden Betrages angegriffen hat.
So habe ich es auch verstanden bei Voigts Ausführungen.
Heißt das dann im Umkehrschluss, dass sofern man gar nicht an die 2,6 Mio. EUR ran muss im laufenden Geschäftsjahr, dass man dann noch den Spielraum in der entsprechenden Höhe hätte im Etat?
Zitat von FckTribun
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Die Erklärung gegenüber Sina Weber hat bei mir alle Klarheiten beseitigt.
Ursprünglich dachte ich mal, Becca würde eine Finanzspritze eines Dritten (etwa einer Sparkasse) verbürgen, welche aber noch nicht in Anspruch genommen wurde. Dass man also im Liquiditätsbedarfsfall im Laufe der Saison 2,6 Millionen Euro von einem Dritten abrufen könne und Becca für den Fall bürge (also mit seinen Mitteln einstehe), dass der FCK die dann entstehende Verbindlichkeit nicht bedienen könnte.
Heute klang das eher danach, dass Becca sozusagen eigenes Geld bereitgestellt hat, das der FCK noch nicht in Anspruch genommen hat. Man wird dies aber eventuell noch tun, um laufende Rechnungen zu begleichen, muss es Becca aber bis zum Ende des Geschäftsjahres (30.06.2020) zurückzahlen.
Wo ist mein Fehler?
Könnte mir jemand, der die PK gesehen hat, eventuell aufschlüsseln, was genau Voigt bezüglich Beccas Bürgschaft gesagt hat.
Die Erklärung gegenüber Sina Weber hat bei mir alle Klarheiten beseitigt.
Ursprünglich dachte ich mal, Becca würde eine Finanzspritze eines Dritten (etwa einer Sparkasse) verbürgen, welche aber noch nicht in Anspruch genommen wurde. Dass man also im Liquiditätsbedarfsfall im Laufe der Saison 2,6 Millionen Euro von einem Dritten abrufen könne und Becca für den Fall bürge (also mit seinen Mitteln einstehe), dass der FCK die dann entstehende Verbindlichkeit nicht bedienen könnte.
Heute klang das eher danach, dass Becca sozusagen eigenes Geld bereitgestellt hat, das der FCK noch nicht in Anspruch genommen hat. Man wird dies aber eventuell noch tun, um laufende Rechnungen zu begleichen, muss es Becca aber bis zum Ende des Geschäftsjahres (30.06.2020) zurückzahlen.
Wo ist mein Fehler?
Mich hat diese Passage auch ein wenig verwirrt zurückgelassen, da an der Stelle Darlehen, Eigenkapital und Bürgschaft in Frage und Antwort durcheinander geschmissen wurden. Ich habe das jetzt so verstanden:
- Flavio Becca bürgt gegenüber dem DFB in Höhe von 2,6 Millionen € für den FCK.
- Falls der FCK Liquiditätsprobleme bis zum Ende dieser Saison bekommen sollte, wird die Bürgschaft "gezogen" und Flavio Becca gibt ein Darlehen über 2,6 Millionen €, fällig zum Saisonende (klingt komisch, aber so habe ich das verstanden).
- Diese "Liquiditätsunterdeckung" würde dann in die neue Saison mitgezogen und wäre beim ermittelten Finanzloch bereits berücksichtigt.
Ich verstehe das so, dass verschiedene Szenarien bei der Erstellung der Lizenzunterlagen berücksichtigt wurden: mit und ohne Reduzierung der Stadionmiete, mit und ohne Inanspruchnahme des Darlehens von Becca. Das derzeit prognostizierte Finanzloch von 11 Millionen € scheint somit die "plausibelste Prognose" nach derzeitigem Stand zu sein.
Edit: Roon_Bubs Antwort hatte ich nicht mehr gesehen. Wir scheinen das ja aber weitestgehend ähnlich verstanden zu haben, nur dass ich nicht sicher bin, ob Becca nicht selbst als Darlehensgeber fungieren würde.
@kappel1719: Ja, man könnte das Geld noch abrufen. Aber wenn man es tut, vergrößert man nur die Lücke nächste Saison. Damit ist es eigentlich kein "Budget", sondern ein Stöpsel, um das Untergehen zu verhindern. Man sollte es daher tunlichst vermeiden, wenn es nicht unbedingt überlebensnotwendig ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ponder am 27.02.2020 um 17:03 Uhr bearbeitet
Und wenn man jetzt mit berücksichtigt, daß Merk/Voigt schon vor Wochen unsere finanziellen Reserven auf 700.000 € bezifferten, die am Saisonende bei 0 angelangt sind (Gehälter / Stadionpacht für 4 Monate), dann kann man sich vorstellen, was eine ungütliche Einigung mit Ehrmann (Anwaltskosten / Abfindung) bewirken kann. Dann ist man in noch ein Schritt tiefer der Becca / Quattrex - Falle. Für die Vereinsführung katastrophal, für ihre Gegenspieler ein Grund sich die Hände zu reiben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 27.02.2020 um 17:09 Uhr bearbeitet
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