Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Kurze Frage:
Wenn das Stadion europaweit ausgeschrieben werden soll, damit erreicht wird, dass der FCK das Vorkaufsrecht ausüben kann, und bei dieser Ausschreibung kommt ein Kaufpreis von z.B. 40 Mio zustande, dann muss doch immer noch die Stadtsparkasse als eingetragener Gläubiger dem zustimmen. Und wenn deren Forderung höher ist als der Kaufpreis (was hier der Fall wäre), muss die Stadiongesellschaft oder die Stadt als Bürge mit der Bank eine Regelung treffen, was mit den übrigen Schulden passiert. Einigt man sich dabei nicht, geht der Kaufvertrag halt nicht durch, oder der Käufer müsste diese Schulden zusätzlich übernehmen (was er natürlich nicht machen wird).
Die Stadtsparkasse hat also mMn alle Hebel in der Hand, da dieses Geschäft für die ja sehr lukrativ ist.
Oder liege ich hier falsch?
Wenn das Stadion europaweit ausgeschrieben werden soll, damit erreicht wird, dass der FCK das Vorkaufsrecht ausüben kann, und bei dieser Ausschreibung kommt ein Kaufpreis von z.B. 40 Mio zustande, dann muss doch immer noch die Stadtsparkasse als eingetragener Gläubiger dem zustimmen. Und wenn deren Forderung höher ist als der Kaufpreis (was hier der Fall wäre), muss die Stadiongesellschaft oder die Stadt als Bürge mit der Bank eine Regelung treffen, was mit den übrigen Schulden passiert. Einigt man sich dabei nicht, geht der Kaufvertrag halt nicht durch, oder der Käufer müsste diese Schulden zusätzlich übernehmen (was er natürlich nicht machen wird).
Die Stadtsparkasse hat also mMn alle Hebel in der Hand, da dieses Geschäft für die ja sehr lukrativ ist.
Oder liege ich hier falsch?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pasi11 am 27.01.2020 um 11:12 Uhr bearbeitet Zitat von Troglauer
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Zitat von Pasi11
Kurze Frage:
Wenn das Stadion europaweit ausgeschrieben werden soll, damit erreicht wird, dass der FCK das Vorkaufsrecht ausüben kann, und bei dieser Ausschreibung kommt ein Kaufpreis von z.B. 40 Mio zustande, dann muss doch immer noch die Stadtsparkasse als eingetragener Gläubiger dem zustimmen. Und wenn deren Forderung höher ist als der Kaufpreis (was hier der Fall wäre), muss die Stadiongesellschaft oder die Stadt als Bürge mit der Bank eine Regelung treffen, was mit den übrigen Schulden passiert. Einigt man sich dabei nicht, geht der Kaufvertrag halt nicht durch, oder der Käufer müsste diese Schulden zusätzlich übernehmen (was er natürlich nicht machen wird).
Die Stadtsparkasse hat also mMn alle Hebel in der Hand, da dieses Geschäft für die ja sehr lukrativ ist.
Oder liege ich hier falsch?
Kurze Frage:
Wenn das Stadion europaweit ausgeschrieben werden soll, damit erreicht wird, dass der FCK das Vorkaufsrecht ausüben kann, und bei dieser Ausschreibung kommt ein Kaufpreis von z.B. 40 Mio zustande, dann muss doch immer noch die Stadtsparkasse als eingetragener Gläubiger dem zustimmen. Und wenn deren Forderung höher ist als der Kaufpreis (was hier der Fall wäre), muss die Stadiongesellschaft oder die Stadt als Bürge mit der Bank eine Regelung treffen, was mit den übrigen Schulden passiert. Einigt man sich dabei nicht, geht der Kaufvertrag halt nicht durch, oder der Käufer müsste diese Schulden zusätzlich übernehmen (was er natürlich nicht machen wird).
Die Stadtsparkasse hat also mMn alle Hebel in der Hand, da dieses Geschäft für die ja sehr lukrativ ist.
Oder liege ich hier falsch?
Richtig. Allerdings glaube ich, dass der dicke (und endfällige) Kredit bei irgendeinem Konstrukt der Commerzbank liegt, oder?
Wegen dieser Problematik (erzielbarer Stadionpreis kleiner als Kreditsumme) steht ja im Raum, dass die Stadt weitere Flächen veräußert.
Wenn nun die Stadt für das Stadion bspw. 25 Millionen Euro erhält und für die umliegenden Flächen plus Pfaff-Gelände und/oder sonstiges nochmal 50 Millionen Euro, so kann sie ohne Liquiditätsproblem den Kredit ablösen. Ob es da bilanzielle Probleme zu beachten gilt, kann ich aber nicht sagen.
Bislang schien der Fokus darin zu liegen, dass ein Akteur (Becca oder der insolvente schweizer Fonds) alles kauft. Aktuell scheint sich die FCK-Führung darauf zu konzentrieren, jemanden zu finden, der ausschließlich das Stadion kaufen und ggf. in den Spielbetrieb investieren würde. Einer oder mehrere andere müssten der Stadt dann die übrigen Flächen abkaufen. Das erhöht vermutlich das Risiko der Stadt, das Stadion für einen Preis weit unter dem Kreditbetrag los zu sein und die Differenz irgendwie reinholen zu müssen.
Zitat von Klingenstaedter
Richtig. Allerdings glaube ich, dass der dicke (und endfällige) Kredit bei irgendeinem Konstrukt der Commerzbank liegt, oder?
Wegen dieser Problematik (erzielbarer Stadionpreis kleiner als Kreditsumme) steht ja im Raum, dass die Stadt weitere Flächen veräußert.
Wenn nun die Stadt für das Stadion bspw. 25 Millionen Euro erhält und für die umliegenden Flächen plus Pfaff-Gelände und/oder sonstiges nochmal 50 Millionen Euro, so kann sie ohne Liquiditätsproblem den Kredit ablösen. Ob es da bilanzielle Probleme zu beachten gilt, kann ich aber nicht sagen.
Bislang schien der Fokus darin zu liegen, dass ein Akteur (Becca oder der insolvente schweizer Fonds) alles kauft. Aktuell scheint sich die FCK-Führung darauf zu konzentrieren, jemanden zu finden, der ausschließlich das Stadion kaufen und ggf. in den Spielbetrieb investieren würde. Einer oder mehrere andere müssten der Stadt dann die übrigen Flächen abkaufen. Das erhöht vermutlich das Risiko der Stadt, das Stadion für einen Preis weit unter dem Kreditbetrag los zu sein und die Differenz irgendwie reinholen zu müssen.
Zitat von Pasi11
Kurze Frage:
Wenn das Stadion europaweit ausgeschrieben werden soll, damit erreicht wird, dass der FCK das Vorkaufsrecht ausüben kann, und bei dieser Ausschreibung kommt ein Kaufpreis von z.B. 40 Mio zustande, dann muss doch immer noch die Stadtsparkasse als eingetragener Gläubiger dem zustimmen. Und wenn deren Forderung höher ist als der Kaufpreis (was hier der Fall wäre), muss die Stadiongesellschaft oder die Stadt als Bürge mit der Bank eine Regelung treffen, was mit den übrigen Schulden passiert. Einigt man sich dabei nicht, geht der Kaufvertrag halt nicht durch, oder der Käufer müsste diese Schulden zusätzlich übernehmen (was er natürlich nicht machen wird).
Die Stadtsparkasse hat also mMn alle Hebel in der Hand, da dieses Geschäft für die ja sehr lukrativ ist.
Oder liege ich hier falsch?
Kurze Frage:
Wenn das Stadion europaweit ausgeschrieben werden soll, damit erreicht wird, dass der FCK das Vorkaufsrecht ausüben kann, und bei dieser Ausschreibung kommt ein Kaufpreis von z.B. 40 Mio zustande, dann muss doch immer noch die Stadtsparkasse als eingetragener Gläubiger dem zustimmen. Und wenn deren Forderung höher ist als der Kaufpreis (was hier der Fall wäre), muss die Stadiongesellschaft oder die Stadt als Bürge mit der Bank eine Regelung treffen, was mit den übrigen Schulden passiert. Einigt man sich dabei nicht, geht der Kaufvertrag halt nicht durch, oder der Käufer müsste diese Schulden zusätzlich übernehmen (was er natürlich nicht machen wird).
Die Stadtsparkasse hat also mMn alle Hebel in der Hand, da dieses Geschäft für die ja sehr lukrativ ist.
Oder liege ich hier falsch?
Richtig. Allerdings glaube ich, dass der dicke (und endfällige) Kredit bei irgendeinem Konstrukt der Commerzbank liegt, oder?
Wegen dieser Problematik (erzielbarer Stadionpreis kleiner als Kreditsumme) steht ja im Raum, dass die Stadt weitere Flächen veräußert.
Wenn nun die Stadt für das Stadion bspw. 25 Millionen Euro erhält und für die umliegenden Flächen plus Pfaff-Gelände und/oder sonstiges nochmal 50 Millionen Euro, so kann sie ohne Liquiditätsproblem den Kredit ablösen. Ob es da bilanzielle Probleme zu beachten gilt, kann ich aber nicht sagen.
Bislang schien der Fokus darin zu liegen, dass ein Akteur (Becca oder der insolvente schweizer Fonds) alles kauft. Aktuell scheint sich die FCK-Führung darauf zu konzentrieren, jemanden zu finden, der ausschließlich das Stadion kaufen und ggf. in den Spielbetrieb investieren würde. Einer oder mehrere andere müssten der Stadt dann die übrigen Flächen abkaufen. Das erhöht vermutlich das Risiko der Stadt, das Stadion für einen Preis weit unter dem Kreditbetrag los zu sein und die Differenz irgendwie reinholen zu müssen.
Da ist dann aber auch die Frage, wie der Text des Vorkaufsrechtsrechts genau aussieht. Ob das auch teilweise ausgeübt werden kann oder aber nur für alle Grundstücke gemeinsam.
Ohne genaue Vertragsinhalte zu kennen, ist es halt schwierig zu spekulieren. Dazu ist das Stadion natürlich erheblich weniger wert, wenn die Parkplätze usw. eventuell nicht mitverkauft werden würden.
Aber ich bin trotzdem guter Dinge, dass man sich da einigen wird. Wichtiger wäre aber für mich noch der sportliche Erfolg, denn damit lösen sich einige Probleme ganz von alleine.
Zitat von lauteres_Wesen
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Zitat von Troglauer
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Das dürfte das Hauptproblem sein.
Man braucht wohl die reduzierte Miete, um beim DFB/DFL die Lizenz zu bekommen.
Generell klingt Merk aber tatsächlich so, als hätten sie da etwas in petto.
Trotzdem verstehe ich noch nicht so ganz, weshalb man auch das Rückkaufrecht der Aktien ausgeschlagen hat.
Wenn da jemand kommt und das Stadion incl. aller Schulden etc. übernimmt, dann sollten die 2,8 Mio um die Aktien zurückzukaufen doch wohl auch kein Problem mehr sein.
Grundsätzlich bin ich wieder bei @Troglauer:
Schafft es der FCK ein überzeugendes Konzept vorzulegen, welches der Stadt von heute auf morgen das Stadionproblem abnimmt, dann wird Weichel der letzte sein, der nein sagt.
Mich würde es wirklich freuen, wenn sich in dieser Hinsicht etwas tun würde. Es würde allen Seiten so unglaublich gut tun. Das kann man heute noch gar nicht absehen.
Der FCK kann das Stadion jederzeit kaufen. Ob es sich um eine festgeschriebene Summe oder den Buchwert des handelt weiß ich nicht. Vielleicht hat hierzu jemand gesicherte Informationen hat. Gibt es eine offizielle Ausschreibung von Seiten der Stadiongesellschaft, als Eigentümer, muss dies zuerst einverstanden sein auf das Angebot des Bieters einzugehen. Danach kommt es zu einem Notartermin bei dem die Stadiongesellschaft und der Käufer einen rechtsgültigen Kaufvertrag abschließen. Bevor dieser allerdings wirksam wird muss der FCK auf sein Vorkaufsrecht verzichten. Tut er das nicht, tritt er in den Vertrag an Stelle des Käufers, mit allen Rechten und Pflichten.
Es dürfte ein längerer Weg werden um festzustellen was für den FCK die günstigste Lösung ist. Sollte das Bieterangebot höher sein als die für den FCK festgeschriebene Summe, so muss er diese zahlen sobald der Notarvertrag vom Bieter unterzeichnet wurde und er Eigentümer des Stadions werden will.
Es dürfte ein längerer Weg werden um festzustellen was für den FCK die günstigste Lösung ist. Sollte das Bieterangebot höher sein als die für den FCK festgeschriebene Summe, so muss er diese zahlen sobald der Notarvertrag vom Bieter unterzeichnet wurde und er Eigentümer des Stadions werden will.
Zitat von Ivo_Ilicevic
Das dürfte das Hauptproblem sein.
Man braucht wohl die reduzierte Miete, um beim DFB/DFL die Lizenz zu bekommen.
Generell klingt Merk aber tatsächlich so, als hätten sie da etwas in petto.
Trotzdem verstehe ich noch nicht so ganz, weshalb man auch das Rückkaufrecht der Aktien ausgeschlagen hat.
Wenn da jemand kommt und das Stadion incl. aller Schulden etc. übernimmt, dann sollten die 2,8 Mio um die Aktien zurückzukaufen doch wohl auch kein Problem mehr sein.
Zitat von lauteres_Wesen
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Zitat von Troglauer
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Das dürfte das Hauptproblem sein.
Man braucht wohl die reduzierte Miete, um beim DFB/DFL die Lizenz zu bekommen.
Generell klingt Merk aber tatsächlich so, als hätten sie da etwas in petto.
Trotzdem verstehe ich noch nicht so ganz, weshalb man auch das Rückkaufrecht der Aktien ausgeschlagen hat.
Wenn da jemand kommt und das Stadion incl. aller Schulden etc. übernimmt, dann sollten die 2,8 Mio um die Aktien zurückzukaufen doch wohl auch kein Problem mehr sein.
Warum will man (Weichel), wenn das "große Geschäft" (Stadion) gelöst werden soll/will/kann/muß - vorher noch schnell ein "kleines Geschäft" (Aktien-Deal) einschieben? Wo doch klar ist, daß es der Stadt keinen Handlungsspielraum erweitert und nur dem FCK den Handlungsspielraum nimmt.
Wie schon mal beschrieben wurde ausgegliedert um EK in den Verein / die Kapitalgesellschaft zu bringen. Die Abgabe von Aktien gegen Pachtminderung würde keine EK Anteile bringen sondern nur die FCK Anteile verkleinern. Ein späterer Rückkauf würde dann die bereitstehende Finanzmasse zum Rückkauf des Stadions mindern. Somit wäre auch um diesen Betrag die sog. "positive Fortführungsprognose" des FCK gemindert und auf die kommt es auch und vor allem bei der Erteilung der Lizenz an.
Am Ende ist es für die Stadt / den Steuerzahler vollkommen egal, ob man jetzt Anteile für die Pachtreduzierung bekommt oder später einen "besseren" Preis für das Stadion. Was nicht egal ist ist die Lizenz.
Und ja, es ist kompliziert. Und ja, man muß den Wert des Stadions durch eine öffentliche Ausschreibung ermitteln. Ohne das geht gar nichts. Und man muß auch einbeziehen, daß der damalige Kredit eben nicht nur das Stadion war sondern man das Stadion ohne den Alleinmieter gar nicht mehr gebraucht hätte und dieser Mieter mit 20 Mio in der Kreide stand. Sprich, der Stadionwert ist nicht gleichzusetzen mit dem Kredit, den die Stadt aufnehmen musste.
Hier noch die heutige Pressemeldung von Littig / Kreis-CDU:
https://www.der-betze-brennt.de/forum/viewtopic.php?p=1267009#p1267009
Die Ausschreibung des Stadions (ohne die Flächen drum herum) dient doch lediglich dazu einen Marktwert für das Stadion festzustellen. Wenn es für den FCK gut läuft, wird dabei eine geringe Summe raus kommen, denn was will denn jemand mit dem Stadion anfangen.
Also sagen wir mal 20 Mio. Dann kann der FCK mit dem Vorkaufsrecht für diesen Preis einsteigen. Risiko für die Stadt, es bleiben 45 Mio Schulden stehen und ob die Restfläche den Wert beim Verkauf hergibt ist sehr fraglich. D.h. wenn die Stadt die restlichen Flächen verkauft, dann müssen dafür mindestens 27-32 Mio raus kommen. 45 Mio abzgl. der Gelder für die Tilgung da sind. (13-17 Mio glaub ich). Kommt die Summe nicht raus, bleibt die Stadt drauf sitzen.
Für den FCk super. Man kauft für 20 Mio das Stadion. Finanziert teilweise durch Investoren. Sagen wir mal 50 % davon. Die restlichen 50 % nimmst du frisch am Kapitalmarkt auf. Zur Zeit sehr niedrig Zinsen und du hast über 10-20 Jahre Ruhe und kalkulierbare und niedrigere Zahlungen für das Stadion aus du jetzt Pacht zahlst.
Wenn die Stadt generell mitzieht bei der Idee, wird es anders laufen. Man wird von den 65 Mio Schulden die 13-17 Mio Tilgungsrücklage abziehen. Bleiben 38 bis 42 Mio. Dann realistisch errechnen was die Flächen um das Stadion an Wert bringen. Sagen wir 10-12 Mio und der FCK müsste dann für das Stadion noch 28-30Mio bringen.
Macht natürlich einen Unterschied.
Aber egal wie. Es ist sinnvoll und die einzige Lösung für den FCK die Stadionfrage zu klären. Das hätte man schon viel früher machen müssen. Man kann schon froh sein, dass jetzt endlich mal Schwung in die Sache kommt und es wahrscheinlich kaum noch einen Ausweg für irgendjemanden gibt als die Stadionfrage zu klären.
Bin gespannt.
Also sagen wir mal 20 Mio. Dann kann der FCK mit dem Vorkaufsrecht für diesen Preis einsteigen. Risiko für die Stadt, es bleiben 45 Mio Schulden stehen und ob die Restfläche den Wert beim Verkauf hergibt ist sehr fraglich. D.h. wenn die Stadt die restlichen Flächen verkauft, dann müssen dafür mindestens 27-32 Mio raus kommen. 45 Mio abzgl. der Gelder für die Tilgung da sind. (13-17 Mio glaub ich). Kommt die Summe nicht raus, bleibt die Stadt drauf sitzen.
Für den FCk super. Man kauft für 20 Mio das Stadion. Finanziert teilweise durch Investoren. Sagen wir mal 50 % davon. Die restlichen 50 % nimmst du frisch am Kapitalmarkt auf. Zur Zeit sehr niedrig Zinsen und du hast über 10-20 Jahre Ruhe und kalkulierbare und niedrigere Zahlungen für das Stadion aus du jetzt Pacht zahlst.
Wenn die Stadt generell mitzieht bei der Idee, wird es anders laufen. Man wird von den 65 Mio Schulden die 13-17 Mio Tilgungsrücklage abziehen. Bleiben 38 bis 42 Mio. Dann realistisch errechnen was die Flächen um das Stadion an Wert bringen. Sagen wir 10-12 Mio und der FCK müsste dann für das Stadion noch 28-30Mio bringen.
Macht natürlich einen Unterschied.
Aber egal wie. Es ist sinnvoll und die einzige Lösung für den FCK die Stadionfrage zu klären. Das hätte man schon viel früher machen müssen. Man kann schon froh sein, dass jetzt endlich mal Schwung in die Sache kommt und es wahrscheinlich kaum noch einen Ausweg für irgendjemanden gibt als die Stadionfrage zu klären.
Bin gespannt.
Zitat von Roon_Bub
Warum will man (Weichel), wenn das "große Geschäft" (Stadion) gelöst werden soll/will/kann/muß - vorher noch schnell ein "kleines Geschäft" (Aktien-Deal) einschieben?
Zitat von Ivo_Ilicevic
Das dürfte das Hauptproblem sein.
Man braucht wohl die reduzierte Miete, um beim DFB/DFL die Lizenz zu bekommen.
Generell klingt Merk aber tatsächlich so, als hätten sie da etwas in petto.
Trotzdem verstehe ich noch nicht so ganz, weshalb man auch das Rückkaufrecht der Aktien ausgeschlagen hat.
Wenn da jemand kommt und das Stadion incl. aller Schulden etc. übernimmt, dann sollten die 2,8 Mio um die Aktien zurückzukaufen doch wohl auch kein Problem mehr sein.
Zitat von lauteres_Wesen
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Zitat von Troglauer
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
Warum braucht man auf Biegen und Brechen eine Mietminderung ohne jede Gegenforderung, wenn hinter einem Leute stehen, die bereit sind zeitnah das ganze Stadion zu kaufen?
"Zeitnah" würde ich nicht gleichsetzen mit "ist bis zum Deadline-Day (Lizenzunterlagen) erledigt". Das ist sicherlich das Problem....
Das dürfte das Hauptproblem sein.
Man braucht wohl die reduzierte Miete, um beim DFB/DFL die Lizenz zu bekommen.
Generell klingt Merk aber tatsächlich so, als hätten sie da etwas in petto.
Trotzdem verstehe ich noch nicht so ganz, weshalb man auch das Rückkaufrecht der Aktien ausgeschlagen hat.
Wenn da jemand kommt und das Stadion incl. aller Schulden etc. übernimmt, dann sollten die 2,8 Mio um die Aktien zurückzukaufen doch wohl auch kein Problem mehr sein.
Warum will man (Weichel), wenn das "große Geschäft" (Stadion) gelöst werden soll/will/kann/muß - vorher noch schnell ein "kleines Geschäft" (Aktien-Deal) einschieben?
Du zäumst das Pferd von hinten auf.
Um was es mir/uns ging war, dass es bis zu dem DFB-Stichtag zu knapp sein könnte.
Somit würde gelten:
Aktien an die Stadt verkaufen -> "Pachterlass" -> Lizenz -> Rückkauf des Stadions ohne Zeitdruck -> Rückkauf der Aktien
Mir wäre es auch am liebsten, wenn man auf die Aktienkauf/-rückkaufgeschichte verzichten könnte.
Verstehe mich da nicht falsch
Zitat von Marie
Für den FCk super. Man kauft für 20 Mio das Stadion. Finanziert teilweise durch Investoren. Sagen wir mal 50 % davon. Die restlichen 50 % nimmst du frisch am Kapitalmarkt auf. Zur Zeit sehr niedrig Zinsen und du hast über 10-20 Jahre Ruhe und kalkulierbare und niedrigere Zahlungen für das Stadion aus du jetzt Pacht zahlst.
Für den FCk super. Man kauft für 20 Mio das Stadion. Finanziert teilweise durch Investoren. Sagen wir mal 50 % davon. Die restlichen 50 % nimmst du frisch am Kapitalmarkt auf. Zur Zeit sehr niedrig Zinsen und du hast über 10-20 Jahre Ruhe und kalkulierbare und niedrigere Zahlungen für das Stadion aus du jetzt Pacht zahlst.
Falls man einen vernünftigen Preis findet, sollte man dann nicht auch versuchen, die Fans ins Boot zu holen? Ich könnte mir schon vorstellen, bei den aktuellen Pachtbedingungen (Reduzierung in Liga 2 und 3, Instandhaltung durch den FCK) einen ganz kleinen Anteil am Stadion zu erwerben.
Das Stadion als Faneigentum, wäre das nicht fast dasselbe wie Vereinseigentum?
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