Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von geb-Lautrer
Ich pack es mal hier rein.
Sehr interessant!
Gäste sind Littig und Keßler. Keßler sehr stark
Mit Weichel wird ein Interview eingespielt
Der neue Layenberger Fantalk von heute
ht1tps://www.facebook.com/AntenneKL/videos/2343297985961802/
Die Regionalen waren die Investoren, mit denen der Termin abgesagt wurde. Allerdings nur verschoben.
Man war/ist mit ihnen sehr weit und hat sogar schon einen Vertrag aufgesetzt.
Allerdings hatten sich durch Weichels Vorderung die Voraussetzungen geändert, da der FCK anstatt 425.000 dann plötzlich hätte 3,2Mio hätte aufwenden müssen. Denn nichts anderes würde es bedeuten, wenn der FCK 425 bezahlen muss + den Rest in Anteilen.
Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, hat Keßler von einem Investment in größerem Umfang gesprochen.
Ich pack es mal hier rein.
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Allerdings hatten sich durch Weichels Vorderung die Voraussetzungen geändert, da der FCK anstatt 425.000 dann plötzlich hätte 3,2Mio hätte aufwenden müssen. Denn nichts anderes würde es bedeuten, wenn der FCK 425 bezahlen muss + den Rest in Anteilen.
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https://www.facebook.com/AntenneKL/videos/2343297985961802/
Ab 5:45 startet es.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coolwetter am 30.01.2020 um 20:17 Uhr bearbeitet Zitat von Coolwetter
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Zitat von geb-Lautrer
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Allerdings hatten sich durch Weichels Vorderung die Voraussetzungen geändert, da der FCK anstatt 425.000 dann plötzlich hätte 3,2Mio hätte aufwenden müssen. Denn nichts anderes würde es bedeuten, wenn der FCK 425 bezahlen muss + den Rest in Anteilen.
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Die Regionalen waren die Investoren, mit denen der Termin abgesagt wurde. Allerdings nur verschoben.
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Allerdings hatten sich durch Weichels Vorderung die Voraussetzungen geändert, da der FCK anstatt 425.000 dann plötzlich hätte 3,2Mio hätte aufwenden müssen. Denn nichts anderes würde es bedeuten, wenn der FCK 425 bezahlen muss + den Rest in Anteilen.
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Danke. Da hat es mir beim bearbeiten den Link gekillt
Zitat von geb-Lautrer
Die Regionalen waren die Investoren, mit denen der Termin abgesagt wurde. Allerdings nur verschoben.
Man war/ist mit ihnen sehr weit und hat sogar schon einen Vertrag aufgesetzt.
Allerdings hatten sich durch Weichels Vorderung die Voraussetzungen geändert, da der FCK anstatt 425.000 dann plötzlich hätte 3,2Mio hätte aufwenden müssen. Denn nichts anderes würde es bedeuten, wenn der FCK 425 bezahlen muss + den Rest in Anteilen.
Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, hat Keßler von einem Investment in größerem Umfang gesprochen.
Die Regionalen waren die Investoren, mit denen der Termin abgesagt wurde. Allerdings nur verschoben.
Man war/ist mit ihnen sehr weit und hat sogar schon einen Vertrag aufgesetzt.
Allerdings hatten sich durch Weichels Vorderung die Voraussetzungen geändert, da der FCK anstatt 425.000 dann plötzlich hätte 3,2Mio hätte aufwenden müssen. Denn nichts anderes würde es bedeuten, wenn der FCK 425 bezahlen muss + den Rest in Anteilen.
Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, hat Keßler von einem Investment in größerem Umfang gesprochen.
Kessler hat vor allem klar gemacht, daß selbst bei den 425.000€ Pacht nicht von einer "Pachtreduzierung" gesprochen werden kann. Denn in dem 2018er Vertrag wurde festgehalten, daß sich alle Parteien darin einig sind, daß diese Pacht für einen Drittligisten "marktüblich" wären. Es wäre somit nur eine Fortführung "des Üblichen" auf das man sich vor 2 Jahren geeinigt hatte.
Er hat Auch erklärt warum man den 2. Antrag (den auf Deckelung der Instandhaltungskosten) zurückgezogen hat. Da das eine Variable ist (mal 800.000 mal mehr) und die Stadt somit keine konkrete Zahl zum rechnen hätte. Von Klatt kommt die Zahl, daß der FCK im Schnitt 3 Mio p.a. dafür aufbringen muß.
Die 3 Mio Instandhaltung plus die 3 Mio Pacht wären 40% (von den 15 Mio) unseres Gesamtjahresbudgets. Und spätestens da hapert es dann mit Investoren, die sicher selbst mit viel "Herzblut" nicht in so ein Konstrukt investieren werden - was verständlich ist.
Am interessantesten war das "Giftpapier" von Littig, der die Last, die ohne FCK auf die Stadt zukommt in verschiedenen Szenarien durchrechnete und auf 60 bis 90 Mio (je nach Realisierung) kam. Dazu der Ausfall per Jahr von einigen Millionen (ich glaube es wurden 6 Mio genannt).
Littig erklärte auch, warum ein FCK der kaum Pacht zahlt aber trotzdem weiter lebtr ein Gewinn für die Stadt ist. Die muß auch ohne FCK jährlich 3,2 Mio an die Bank zahlen. Da ist jeder Euro, der vom FCK kommt eine Erleichterung für die Stadt.
Einigkeit herrscht darin, daß das Stadion langfristig wieder in die Hände des Vereins gehört.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 30.01.2020 um 20:34 Uhr bearbeitet
Vielen lieben Dank für diese wirklich sehr aufschlussreiche und interessante Veranstaltung. Ich kann wirklich nur jedem User hier ans Herz legen sich das Ding in kompletter Länge anzusehen.
Ich nehme folgendes mit: Eigentlich ist die Sachlage aus Sicht des FCK klar: Wir haben uns völlig nackt gemacht, sind bis an die Grenze des möglichen gegangen und haben uns bewegt (z.B. mit dem Rückzug des 2. Antrags). Mehr geht schlicht und ergreifend nicht! Auch nicht die herausgabe von Aktien, da dies tatsächlich die Investoren unwahrscheinlich macht (da diese ja die Aktien auch zurückkaufen müssten und sich somit deren Investitionskapital um die X Mio der Aktienwerte vergrößern würde). Außerdem würde man mit der Herausgabe von Aktien nicht 425 Tsd. bezahlen, sondern eben wieder die für die 3. Liga völlig marktunüblichen 3,2 Mio.
Wir sind im Prinzip so weit gegangen wie wir konnten und sind eigentlich aus dem Spiel raus, bestenfalls als Moderator zwischen Stadt und Investoren tätig.
Der Druck lastet mMn eindeutig auf der Stadt! Die option Aktien zu erhalten ist keine, da die Investoren wie erklärt abspringen, das Kartenhaus bricht zusammen, die Stadt könnte sich somit auch ersparen die Pacht zu reduzieren weil es keinen Pächter mehr gibt.
Die Stadt hat die Aufgabe, andere Finanziers anzuzapfen (Land etc). Gelingt dies, ist alles gut und die Stadt ist für den Moment zufrieden. Gelingt dies nicht, gibt es für die Stadt nur 2 Möglichkeiten:
Entweder man stimmt der Fortführung des Reduzierten Pachtvertrages zu und lutscht den bitteren Drops dem Bürger die finanzielle Last aufzubinden.
Oder man lehnt eben den Vertrag ab und nimmt damit sämtliche Folgen wirtschaftlicher (Annahme von Kessler: 9 Mio p.a. durch Zuschauer), sozialer (Schließung sämtlicher Abteilungen des Vereins, nicht nur des Fußballs, sondern auch der anderen 9 Sportarten), Marketingkultureller (Aushängeschild für Stadt in Deutschland, Europa und der Welt), landessportpolitischer (Schließung des mit Abstand größten Vereins von Rheinland Pfalz, der Olymioniken usw. hervorbringt) Natur.
Der zusammenbruch wäre nicht nur ein Kartenhäußchen, was unten 2 Dächlein und oben drauf ein Dächlein hat, sondern es wäre ein zusammenbruch eines riesengroßen Monsterskartenhauses, ungeahnten Außmaßes. Das kann man der Bevölkerung unmöglich antun. Und die Tatsache, dass man in der Stadiongesellschaft erst seit 2 Jahren an einer Europaweiten Ausschreibung des Stadions arbeitet und auch erst seit 2 Jahren an konzepten alternativer Nutzung arbeitet, dafür kann der FCK nun wirklich nichts. Dies ist ein Versämnis der Stadt.
Wenn aus unserer Sicht der Daumen seitens der Stadt gesenkt wird, dann machen die sehr kurzfristig einen mini cm Schritt nach vorne, um 1 Sek. später von einem Orkan an Nebenwirkungen 1 km nach hinten geblasen zu werden.
Alles andere als eine Zustimmung des Antrags der Stadt (bei allem Verständnis für deren Verantwortung gegenüber der Pflicht für ihre Bürger), ist der Bevölkerung in und um Kaiserslautern schlicht und ergreifend nicht zuzumuten.
Ich bin so heilfroh, dass diese Sendung ausgestrahlt wurde, da sie wirklich aufklärungscharakter hatte. Vom stupiden "Jo mir als Stadt werfen denen da oben jährlich Kohle in den Rachen" muss nach dieser Faktenlage die heute präsentiert wurde eigentlich jeder Kritiker weg um zu der Feststellung zu kommen: Ohne den FCK wirds richtig richtig richtig teuer und das nicht nur auf finanzieller Ebene!
Ich nehme folgendes mit: Eigentlich ist die Sachlage aus Sicht des FCK klar: Wir haben uns völlig nackt gemacht, sind bis an die Grenze des möglichen gegangen und haben uns bewegt (z.B. mit dem Rückzug des 2. Antrags). Mehr geht schlicht und ergreifend nicht! Auch nicht die herausgabe von Aktien, da dies tatsächlich die Investoren unwahrscheinlich macht (da diese ja die Aktien auch zurückkaufen müssten und sich somit deren Investitionskapital um die X Mio der Aktienwerte vergrößern würde). Außerdem würde man mit der Herausgabe von Aktien nicht 425 Tsd. bezahlen, sondern eben wieder die für die 3. Liga völlig marktunüblichen 3,2 Mio.
Wir sind im Prinzip so weit gegangen wie wir konnten und sind eigentlich aus dem Spiel raus, bestenfalls als Moderator zwischen Stadt und Investoren tätig.
Der Druck lastet mMn eindeutig auf der Stadt! Die option Aktien zu erhalten ist keine, da die Investoren wie erklärt abspringen, das Kartenhaus bricht zusammen, die Stadt könnte sich somit auch ersparen die Pacht zu reduzieren weil es keinen Pächter mehr gibt.
Die Stadt hat die Aufgabe, andere Finanziers anzuzapfen (Land etc). Gelingt dies, ist alles gut und die Stadt ist für den Moment zufrieden. Gelingt dies nicht, gibt es für die Stadt nur 2 Möglichkeiten:
Entweder man stimmt der Fortführung des Reduzierten Pachtvertrages zu und lutscht den bitteren Drops dem Bürger die finanzielle Last aufzubinden.
Oder man lehnt eben den Vertrag ab und nimmt damit sämtliche Folgen wirtschaftlicher (Annahme von Kessler: 9 Mio p.a. durch Zuschauer), sozialer (Schließung sämtlicher Abteilungen des Vereins, nicht nur des Fußballs, sondern auch der anderen 9 Sportarten), Marketingkultureller (Aushängeschild für Stadt in Deutschland, Europa und der Welt), landessportpolitischer (Schließung des mit Abstand größten Vereins von Rheinland Pfalz, der Olymioniken usw. hervorbringt) Natur.
Der zusammenbruch wäre nicht nur ein Kartenhäußchen, was unten 2 Dächlein und oben drauf ein Dächlein hat, sondern es wäre ein zusammenbruch eines riesengroßen Monsterskartenhauses, ungeahnten Außmaßes. Das kann man der Bevölkerung unmöglich antun. Und die Tatsache, dass man in der Stadiongesellschaft erst seit 2 Jahren an einer Europaweiten Ausschreibung des Stadions arbeitet und auch erst seit 2 Jahren an konzepten alternativer Nutzung arbeitet, dafür kann der FCK nun wirklich nichts. Dies ist ein Versämnis der Stadt.
Wenn aus unserer Sicht der Daumen seitens der Stadt gesenkt wird, dann machen die sehr kurzfristig einen mini cm Schritt nach vorne, um 1 Sek. später von einem Orkan an Nebenwirkungen 1 km nach hinten geblasen zu werden.
Alles andere als eine Zustimmung des Antrags der Stadt (bei allem Verständnis für deren Verantwortung gegenüber der Pflicht für ihre Bürger), ist der Bevölkerung in und um Kaiserslautern schlicht und ergreifend nicht zuzumuten.
Ich bin so heilfroh, dass diese Sendung ausgestrahlt wurde, da sie wirklich aufklärungscharakter hatte. Vom stupiden "Jo mir als Stadt werfen denen da oben jährlich Kohle in den Rachen" muss nach dieser Faktenlage die heute präsentiert wurde eigentlich jeder Kritiker weg um zu der Feststellung zu kommen: Ohne den FCK wirds richtig richtig richtig teuer und das nicht nur auf finanzieller Ebene!
Zur Fansäule wurde übrigens gesagt das diese in den Startlöchern steht, man allerdings noch abwarten will, bis der FCK durch die anderen Investoren finanziell abgesichert ist
Ob der Druck allzusehr auf der Stadt liegt, wage ich zu bezweifeln.
Es könnte Investoren geben, denen es lieber ist wenn das FWS nicht mehr vom FCK gepachtet wird.
Es könnte Investoren geben, denen es lieber ist wenn das FWS nicht mehr vom FCK gepachtet wird.
Eine für die Aufklärung wichtige Sendung, das finde ich auch. Für meine persönliche Sicht auf die Dinge war allerdings jetzt nichts wirklich Neues dabei - auch nicht in den Pointierungen. Die Zahlenjongliererei wird an den Willensbildungsprozessen nichts ändern, da bin ich mir sicher. Das Ding "Seht es doch einmal von folgender Warte aus..." beeindruckt nicht. Keinen OB und vermutlich auch keine Fraktion. Und erst recht keinen potenziellen Investor.
Ich habe aber jetzt verstanden, warum man die Investoren am Sonntag mit Weichel - und scheinbar in der Folge ja auch mit dem Land - in Kontakt bringen will. Nicht weil die Wahnsinnssummen auf den Tisch zu legen bereit sind, die die Probleme lösen könnten, sondern weil es bei den politischen Entscheidungsträgern eklatant am wirtschaftlichen Sachverstand und an Einsicht in die Handlungslogik dieser Stakeholder fehlt - und sie folglich gar nicht merken, was sie bei denen und weiteren potenziell Interessierten mit ihrem Agieren für einen Flurschaden anrichten.
Gewusst hätte ich gerne, inwiefern es bei den nach Weichels medienöffentlichem Vorpreschen unterbrochenen Gesprächen mit den Regionalen um eine "große Lösung" - oder lediglich um deren Aufstocken auf 4 Mio € - ging. Da hieß es ja im Talk, die Regionalen stünden zu ihrem Interesse aus dem Vorjahr. Schade, dass da nicht nachgebohrt wurde, wobei natürlich auch hier Vertraulichkeit von Gesprächen über unsere Neugier als Fans zu stellen ist. Aber das wäre natürlich auch für Sonntag wichtig, auf welche Größenordnung die angesprochenen "Vertragsentwürfe" eigentlich skalieren - eine zweistellige Millionensumme müsste es angesichts des Lizensierungsdrucks dann ja wohl schon sein.
Ernüchternd, dass beide Akteure bestätigten, dass sich die Interessenslagen nur mit Akteuren darstellen ließen, die ein "großes Herz" für den FCK - aber eben auch ein Kalkül - hätten, also irgendwas zwischen Investor und Mäzen seien. Das heißt ja in der Konsequenz eigentlich, dass man derzeit mit keinem stadionkaufrelevanten Großinvestor außerhalb der (Groß-)Region verhandelt. Nicht verwunderlich, aber ernüchternd. Und das relativiert natürlich das Mantra von den "vielen Gesprächen", in denen man sich befinde. So etwas wie die Kapitrage-Sache wurde gar nicht angesprochen.
Wie gesagt, der FCK wird den Teufel tun, aus vertraulichen Investorengesprächen beim Layenberger-Talk zu plaudern. Aber die ganz große Lösung außerhalb des Kreises der "üblichen Verdächtigen (Regionale, Becca) scheint dann ja doch auch nicht dabei zu sein.
Das wäre jedenfalls mein Fazit: Einen WIRKLICH großen Fisch - jenseits des (partiellen) "Mäzenatentums" - scheinen die aktuell nicht an der Angel zu haben. Nicht verwunderlich, aber etwas ernüchternd.
Ich habe aber jetzt verstanden, warum man die Investoren am Sonntag mit Weichel - und scheinbar in der Folge ja auch mit dem Land - in Kontakt bringen will. Nicht weil die Wahnsinnssummen auf den Tisch zu legen bereit sind, die die Probleme lösen könnten, sondern weil es bei den politischen Entscheidungsträgern eklatant am wirtschaftlichen Sachverstand und an Einsicht in die Handlungslogik dieser Stakeholder fehlt - und sie folglich gar nicht merken, was sie bei denen und weiteren potenziell Interessierten mit ihrem Agieren für einen Flurschaden anrichten.
Gewusst hätte ich gerne, inwiefern es bei den nach Weichels medienöffentlichem Vorpreschen unterbrochenen Gesprächen mit den Regionalen um eine "große Lösung" - oder lediglich um deren Aufstocken auf 4 Mio € - ging. Da hieß es ja im Talk, die Regionalen stünden zu ihrem Interesse aus dem Vorjahr. Schade, dass da nicht nachgebohrt wurde, wobei natürlich auch hier Vertraulichkeit von Gesprächen über unsere Neugier als Fans zu stellen ist. Aber das wäre natürlich auch für Sonntag wichtig, auf welche Größenordnung die angesprochenen "Vertragsentwürfe" eigentlich skalieren - eine zweistellige Millionensumme müsste es angesichts des Lizensierungsdrucks dann ja wohl schon sein.
Ernüchternd, dass beide Akteure bestätigten, dass sich die Interessenslagen nur mit Akteuren darstellen ließen, die ein "großes Herz" für den FCK - aber eben auch ein Kalkül - hätten, also irgendwas zwischen Investor und Mäzen seien. Das heißt ja in der Konsequenz eigentlich, dass man derzeit mit keinem stadionkaufrelevanten Großinvestor außerhalb der (Groß-)Region verhandelt. Nicht verwunderlich, aber ernüchternd. Und das relativiert natürlich das Mantra von den "vielen Gesprächen", in denen man sich befinde. So etwas wie die Kapitrage-Sache wurde gar nicht angesprochen.
Wie gesagt, der FCK wird den Teufel tun, aus vertraulichen Investorengesprächen beim Layenberger-Talk zu plaudern. Aber die ganz große Lösung außerhalb des Kreises der "üblichen Verdächtigen (Regionale, Becca) scheint dann ja doch auch nicht dabei zu sein.
Das wäre jedenfalls mein Fazit: Einen WIRKLICH großen Fisch - jenseits des (partiellen) "Mäzenatentums" - scheinen die aktuell nicht an der Angel zu haben. Nicht verwunderlich, aber etwas ernüchternd.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 31.01.2020 um 08:32 Uhr bearbeitet
@Newtrial,
ich glaube bei den Gesprächen jetzt mit den Regionalen geht es vor allem um die Perspektive Lizenz. Die Geschichte mit dem Stadionrückkauf wurde aus meiner Wahrnehmung bisher immer als mittelfristiges Ziel angesprochen. Das hat also in den bevorstehenden Gesprächen maximal nachrangigen Charakter und von daher wundert es mich nicht, dass von Kapitrage und Co derzeit keine Rede ist.
ich glaube bei den Gesprächen jetzt mit den Regionalen geht es vor allem um die Perspektive Lizenz. Die Geschichte mit dem Stadionrückkauf wurde aus meiner Wahrnehmung bisher immer als mittelfristiges Ziel angesprochen. Das hat also in den bevorstehenden Gesprächen maximal nachrangigen Charakter und von daher wundert es mich nicht, dass von Kapitrage und Co derzeit keine Rede ist.
Zitat von Newtrial
Eine für die Aufklärung wichtige Sendung, das finde ich auch. Für meine persönliche Sicht auf die Dinge war allerdings jetzt nichts wirklich Neues dabei - auch nicht in den Pointierungen. Die Zahlenjongliererei wird an den Willensbildungsprozessen nichts ändern, da bin ich mir sicher. Das Ding "Seht es doch einmal von folgender Warte aus..." beeindruckt nicht. Keinen OB und vermutlich auch keine Fraktion. Und erst recht keinen potenziellen Investor.
Ich habe aber jetzt verstanden, warum man die Investoren am Sonntag mit Weichel - und scheinbar in der Folge ja auch mit dem Land - in Kontakt bringen will. Nicht weil die Wahnsinnssummen auf den Tisch zu legen bereit sind, die die Probleme lösen könnten, sondern weil es bei den politischen Entscheidungsträgern eklatant am wirtschaftlichen Sachverstand und an Einsicht in die Handlungslogik dieser Stakeholder fehlt - und sie folglich gar nicht merken, was sie bei denen und weiteren potenziell Interessierten mit ihrem Agieren für einen Flurschaden anrichten.
Gewusst hätte ich gerne, inwiefern es bei den nach Weichels medienöffentlichem Vorpreschen unterbrochenen Gesprächen mit den Regionalen um eine "große Lösung" - oder lediglich um deren Aufstocken auf 4 Mio € - ging. Da hieß es ja im Talk, die Regionalen stünden zu ihrem Interesse aus dem Vorjahr. Schade, dass da nicht nachgebohrt wurde, wobei natürlich auch hier Vertraulichkeit von Gesprächen über unsere Neugier als Fans zu stellen ist. Aber das wäre natürlich auch für Sonntag wichtig, auf welche Größenordnung die angesprochenen "Vertragsentwürfe" eigentlich skalieren - eine zweistellige Millionensumme müsste es angesichts des Lizensierungsdrucks dann ja wohl schon sein.
Ernüchternd, dass beide Akteure bestätigten, dass sich die Interessenslagen nur mit Akteuren darstellen ließen, die ein "großes Herz" für den FCK - aber eben auch ein Kalkül - hätten, also irgendwas zwischen Investor und Mäzen seien. Das heißt ja in der Konsequenz eigentlich, dass man derzeit mit keinem stadionkaufrelevanten Großinvestor außerhalb der (Groß-)Region verhandelt. Nicht verwunderlich, aber ernüchternd. Und das relativiert natürlich das Mantra von den "vielen Gesprächen", in denen man sich befinde. So etwas wie die Kapitrage-Sache wurde gar nicht angesprochen.
Wie gesagt, der FCK wird den Teufel tun, aus vertraulichen Investorengesprächen beim Layenberger-Talk zu plaudern. Aber die ganz große Lösung außerhalb des Kreises der "üblichen Verdächtigen (Regionale, Becca) scheint dann ja doch auch nicht dabei zu sein.
Das wäre jedenfalls mein Fazit: Einen WIRKLICH großen Fisch - jenseits des (partiellen) "Mäzenatentums" - scheinen die aktuell nicht an der Angel zu haben. Nicht verwunderlich, aber etwas ernüchternd.
Eine für die Aufklärung wichtige Sendung, das finde ich auch. Für meine persönliche Sicht auf die Dinge war allerdings jetzt nichts wirklich Neues dabei - auch nicht in den Pointierungen. Die Zahlenjongliererei wird an den Willensbildungsprozessen nichts ändern, da bin ich mir sicher. Das Ding "Seht es doch einmal von folgender Warte aus..." beeindruckt nicht. Keinen OB und vermutlich auch keine Fraktion. Und erst recht keinen potenziellen Investor.
Ich habe aber jetzt verstanden, warum man die Investoren am Sonntag mit Weichel - und scheinbar in der Folge ja auch mit dem Land - in Kontakt bringen will. Nicht weil die Wahnsinnssummen auf den Tisch zu legen bereit sind, die die Probleme lösen könnten, sondern weil es bei den politischen Entscheidungsträgern eklatant am wirtschaftlichen Sachverstand und an Einsicht in die Handlungslogik dieser Stakeholder fehlt - und sie folglich gar nicht merken, was sie bei denen und weiteren potenziell Interessierten mit ihrem Agieren für einen Flurschaden anrichten.
Gewusst hätte ich gerne, inwiefern es bei den nach Weichels medienöffentlichem Vorpreschen unterbrochenen Gesprächen mit den Regionalen um eine "große Lösung" - oder lediglich um deren Aufstocken auf 4 Mio € - ging. Da hieß es ja im Talk, die Regionalen stünden zu ihrem Interesse aus dem Vorjahr. Schade, dass da nicht nachgebohrt wurde, wobei natürlich auch hier Vertraulichkeit von Gesprächen über unsere Neugier als Fans zu stellen ist. Aber das wäre natürlich auch für Sonntag wichtig, auf welche Größenordnung die angesprochenen "Vertragsentwürfe" eigentlich skalieren - eine zweistellige Millionensumme müsste es angesichts des Lizensierungsdrucks dann ja wohl schon sein.
Ernüchternd, dass beide Akteure bestätigten, dass sich die Interessenslagen nur mit Akteuren darstellen ließen, die ein "großes Herz" für den FCK - aber eben auch ein Kalkül - hätten, also irgendwas zwischen Investor und Mäzen seien. Das heißt ja in der Konsequenz eigentlich, dass man derzeit mit keinem stadionkaufrelevanten Großinvestor außerhalb der (Groß-)Region verhandelt. Nicht verwunderlich, aber ernüchternd. Und das relativiert natürlich das Mantra von den "vielen Gesprächen", in denen man sich befinde. So etwas wie die Kapitrage-Sache wurde gar nicht angesprochen.
Wie gesagt, der FCK wird den Teufel tun, aus vertraulichen Investorengesprächen beim Layenberger-Talk zu plaudern. Aber die ganz große Lösung außerhalb des Kreises der "üblichen Verdächtigen (Regionale, Becca) scheint dann ja doch auch nicht dabei zu sein.
Das wäre jedenfalls mein Fazit: Einen WIRKLICH großen Fisch - jenseits des (partiellen) "Mäzenatentums" - scheinen die aktuell nicht an der Angel zu haben. Nicht verwunderlich, aber etwas ernüchternd.
Für mich klang das so, als würden sie an mehr als die zusätzlichen 3,3Mio arbeiten, von denen bei den Regionalen die Rede war.
Wobei man jetzt natürlich auch nicht mehr genau sagen kann, wer mit den "Regionalen" jetzt überhaupt noch gemeint ist.
Wird jetzt von Buchholz & Co. + Sachs gesprochen? Oder gibt es vielleicht doch noch die "Regionalen" um die Investorengruppe Dienes & Sachs?
Oder haben sie sich jetzt alle zusammen getan, weil es jetzt wirklich ums Überleben des Vereins geht.
Übrigens noch mal DANKE an unsere ehemaligen Klatt und Bader, für die "klatte" Lüge, der FCK sei so aufgestellt, das eine weitere Saison oder mehrere 3.Liga KEIN PROBLEM wäre.
Das wurde gestern auch noch mal deutlich angesprochen.
Zitat von geb-Lautrer
Wobei man jetzt natürlich auch nicht mehr genau sagen kann, wer mit den "Regionalen" jetzt überhaupt noch gemeint ist.
Wird jetzt von Buchholz & Co. + Sachs gesprochen? Oder gibt es vielleicht doch noch die "Regionalen" um die Investorengruppe Dienes & Sachs?
Oder haben sie sich jetzt alle zusammen getan, weil es jetzt wirklich ums Überleben des Vereins geht.
Wobei man jetzt natürlich auch nicht mehr genau sagen kann, wer mit den "Regionalen" jetzt überhaupt noch gemeint ist.
Wird jetzt von Buchholz & Co. + Sachs gesprochen? Oder gibt es vielleicht doch noch die "Regionalen" um die Investorengruppe Dienes & Sachs?
Oder haben sie sich jetzt alle zusammen getan, weil es jetzt wirklich ums Überleben des Vereins geht.
Wäre vielleicht garnicht mal das Schlechteste, wenn dieses "Regionalen" dieses Mal alle zusammen sind.
Das heißt, dass die damals von Littig ins Spiel Gebrachten (Dienes, Sachs...), wie auch die Seite Theiss/Buchholz/Becker investieren würden.
Das wäre wirklich ein Ausrufezeichen, weil sowas Gräben zuschütten würde.
Buchholz ist ja vielen ein Dorn im Auge. Ich kann hierzu nichts sagen,
weil ich diese Riesen-Aversion nicht teile, bzw. die Hintergründe nicht kenne.
Daher bin ich da raus.
Allerdings muss ich sagen, dass, wenn investiert wird (auch in einer höheren Größenordnung)
man vielleicht das schlechte Gerade in Punkto Buchholz dann auch mal etwas ruhen lassen sollte.
Das die Entscheider in diesen Ebenen, weil viel Geld im Hintergrund, vielleicht nicht die einfachsten Menschen sind, Macht haben, mit ihr agieren...geschenkt. Denke das ist bei fast allen so.
Kaum einer kommt zu wirklichen hohen Geldsummen, ohne mit den Ellenbogen nicht links rechts sich auch
ordentlich durchgesetzt zu haben.
Die Summe, da gebe ich @Newtrial recht, wäre doch recht interessant zu erfahren.
Geht das jetzt auch alles ohne den potentiellen großen bisher vorh. Investor (Becca??)
oder wartet er ab, wieviel die Regionalen bereit sind zu geben und füllt dann auf?
Wieder Bürgschaften, Darlehen, etc. oder in welcher Form?
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