Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Zitat von nordishLautrer
Rainer Keßler verkündet, dass der FCK die schon vor zwei Jahren genehmigte Kapitalerhöhung ziehen und damit 7,5 Millionen Euro einnehmen wird: … Das Eigenkapital werde für die langfristige Entwicklung des Klubs und die Sicherung der Lizenz für die Saison 2026/27 verwendet, die damit jetzt schon praktisch eingetütet ist - und nicht um kurzfristig in den sportlichen Bereich zu investieren. Der Haken an der Sache: Der Aktienanteil des FCK e.V. sinkt damit von 45,85 auf dann 40,46 Prozent. Den größten Anteil hält künftig nicht mehr der Verein, sondern die Investorengruppe SPI.Das klingt eher schlecht?! Man braucht externe Gelder und muss Anteile verkaufen, um die Lizenz zu sichern? Das wäre auf Dauer nicht tragbar.
Hatte zunächst einen post abgesetzt, der in die gleiche Richtung ging. Keßler hat es dann aber plausibel begründet. Es ist wohl eine Frist zu wahren, binnen derer die Kapitalerhöhung abgerufen werden muss. Andernfalls wäre die wohl „verfallen“. Mich würden da zwar die handwerklichen Details interessieren, aber wichtiger ist mit Sicherheit, dass die Kapitalerhöhung nicht wegen eines akuten finanziellen Engpasses gezogen werden musste. Rainer Keßler verkündet, dass der FCK die schon vor zwei Jahren genehmigte Kapitalerhöhung ziehen und damit 7,5 Millionen Euro einnehmen wird: … Das Eigenkapital werde für die langfristige Entwicklung des Klubs und die Sicherung der Lizenz für die Saison 2026/27 verwendet, die damit jetzt schon praktisch eingetütet ist - und nicht um kurzfristig in den sportlichen Bereich zu investieren. Der Haken an der Sache: Der Aktienanteil des FCK e.V. sinkt damit von 45,85 auf dann 40,46 Prozent. Den größten Anteil hält künftig nicht mehr der Verein, sondern die Investorengruppe SPI.Das klingt eher schlecht?! Man braucht externe Gelder und muss Anteile verkaufen, um die Lizenz zu sichern? Das wäre auf Dauer nicht tragbar.
Zu der spannenden Frage, inwieweit die Lizenz dauerhaft gesichert ist - und zwar ohne Millionenüberschuss bei Transfers, Traumzuschauerschnitt oder eben frisches EK von Investoren - wurde nix verlautbart. Das wäre eben die andere Seite der Medaille, die man aber nie öffentlich beleuchtet.
Zitat von Lautre65
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
War ja abzusehen, dass da nichts passieren wird.
Das große Ganze, des FCK wiegt einfach zu schwer.
Solange wir nicht in der ersten Liga mit mischen, wird sich auch im Allgemeinen nicht allzu viel zum Guten wenden.
Zitat von OlafMarschall
War ja abzusehen, dass da nichts passieren wird.
Das große Ganze, des FCK wiegt einfach zu schwer.
Solange wir nicht in der ersten Liga mit mischen, wird sich auch im Allgemeinen nicht allzu viel zum Guten wenden.
Zitat von Lautre65
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
War ja abzusehen, dass da nichts passieren wird.
Das große Ganze, des FCK wiegt einfach zu schwer.
Solange wir nicht in der ersten Liga mit mischen, wird sich auch im Allgemeinen nicht allzu viel zum Guten wenden.
Kann man so sehen. Ist mir dann aber doch deutlich zu negativ. Wir zeigen doch gerade auf das es dann eben auch in kleinen Schritten nach vorne gehen kann... Und nicht das ich Sie verkaufen MÖCHTE. Aber lass einen Skyttä so weiter liefern sportlich oder einen Haas ne weiterhin stabile Saison spielen. (Wie gesagt , ich will gar keinen verkaufen). Aber wenn dann Angebote kommen zu denen wir nicht Nein sagen können oder wollen dann wird sich auch hier was zum Guten wenden können , auch in Liga 2
Zitat von Lautre65
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Ja, verarscht haben wir uns aber selber mit der seinerzeitigen Zustimmung zu einem "Säulenmodell", das nicht annähernd so fundiert und transparent vorgestellt wurde, wie die Arbeit der AG zur Fansäule heute. Das ist ja alles nichts wirklich Neues, auch wenn die Gesetzeslage sich im Vergleich zu damals verändert hat und jetzt vielleicht wieder zurückgedreht werden wird.
Was für mich offen bleibt, ist, ob die drei dargestellten Varianten den Lösungsraum wirklich voll umfänglich abbilden. Hier wurden ja zum Beispiel schon mal Bündelungen in einem Genossenschaftsmodell diskutiert, was in etwa der STAK-Variante entspräche, aber möglicherweise ja auch von Fans selbst organisiert werden könnte.
Die einmaligen und laufenden Kosten sind für einen Ertrag in Höhe von 4 Millionen Euro in allen Modellen deutlich zu hoch, da gehe ich mit! Ein bisschen fader Beigeschmack bleibt aber, weil im Subtext der Eindruck entsteht, dass man in der KGaA lieber unter sich bleiben möchte bzw. es am Ende dann doch auf den zu Beginn rhetorisch vehement zurückgewiesenen, zusätzlichen strategischen Investor rausläuft. So nach dem Motto: "Wir wollten das ja nicht, aber die Sachzwänge..."
Fazit: Das ganze Säulenmodell war einfach schlecht durchdacht, von wegen "Lautrer Weg".
Ich denke schon, dass man aktuell seine Hausaufgaben gemacht hat, damals aber eben nicht. Und ich bin nicht restlos davon überzeugt, dass es nicht doch gangbare Wege gäbe. Das müsste aber aus berufenerem Munde kommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 10.12.2025 um 22:05 Uhr bearbeitet Zitat von Lautre65
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Fansäule kommt nicht!
Auch wenn die Begründung nachvollziehbar ist, fühlt man sich doch leicht verarscht!
Das wurde so nicht gesagt.
Ok, aber das ist das was zum Ausdruck gebracht werden sollte. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten einer "Fansäule" aufgezeigt. Allerdings wurden alle Varianten finanziell und rechtlich so nachteilig dargestellt, dass klar war, dass der Vorstand das nicht will.
Interessant ist jedoch der Fakt, dass es immer noch den alten Mitgliederbeschluss dazu gibt, der eigentlich als bindendes Ziel anzusehen ist und der Vorstand nicht versucht hat diesen durch einen neuen Beschluss vom Tisch zu nehmen. Man will wohl unbedingt Ruhe. Das war strategisch-kommunikativ schon gut gespielt so wie sie es gemacht haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Huksley am 10.12.2025 um 23:16 Uhr bearbeitet
Meine Eindrücke von vor Ort:
- Das Verhältnis zwischen GF, Sportdirektor, Coach und Co-Trainer scheint grds. intakt: es wurde untereinander (also nicht auf der Bühne) viel gemeinsam gesprochen und gelacht
- Der Vorstand untereinander scheint sich auch gut zu verstehen
- Die Stimmung innerhalb des Verwaltungsrats und/oder von Verwaltungsrat ausgehend in Richtung Vorstand kam mir merkwürdig vor. Da kann ich mich selbstverständlich auch irren. Da wäre spannend, ob das noch jemandem so aufgefallen ist. Oder sind die einfach so (etwas muffeligger und schlecht gelaunt, Kessler mal ausgenommen)
- Verwaltungsrat und Vorstand wollten unbedingt eine harmonische Sitzung ohne Störfeuer. Das ist gelungen und hat sich auch in den Wahl- und Entlastungszahlen niedergeschlagen.
- Finanzen: Bedenkt man wie das alles noch vor 3-4 Jahren aussah, so stehen Verein als auch ausgegründeter Profibereich auf den ersten vordergründigen Blick wirtschaftlich halbwegs stabil da.
Hauptproblem von Hengen:5-Jahres-TV-Tabelle und damit weiterhin Wettbewerbsnachteil.
Hauptproblem Verein: Liquidität, da Schulden bei Profibereich und Investoren schneller fällig werden, als die erstaunlich schnelle, schon stattfindende, Entschuldung voranschreitet. Hier sollte man meiner Meinung nach zumindest ggü. dem Profibereich seine existierenden Stimmvorteile einsetzen um die Darlehen zu strecken anstatt aus meiner Perspektive viel zu günstig weitere Anteile an SPI zu veräußern (bzw. technisch Kapitalaufstockung nicht mitzugehen). Wäre gespannt wie da die Realmachtverhältnisse wirklich aussehen (...des Lied ich sing').
Nicht wirklich gesprochen wurde über folgende Elefanten:
-Stadionkosten/mögliche Dauerlösungsoptionen
- echtes strukturell-wirtschaftliches Defizit der Profiausgliederung, die jährlich auszugleichen ist (über Transfererlöse, Investoren, Darlehen,...)
- Gründe warum man im Frühjahr das zusätzliche Geld der Investoren nimmt (nehmen muss?).
- Es gab keine Hinweise von Hengen wie er das neue Amateurstadion bezahlen will und ob da ggf in der aktuellen GuV schon etwas für hinterlegt wurde.
- Das Verhältnis zwischen GF, Sportdirektor, Coach und Co-Trainer scheint grds. intakt: es wurde untereinander (also nicht auf der Bühne) viel gemeinsam gesprochen und gelacht
- Der Vorstand untereinander scheint sich auch gut zu verstehen
- Die Stimmung innerhalb des Verwaltungsrats und/oder von Verwaltungsrat ausgehend in Richtung Vorstand kam mir merkwürdig vor. Da kann ich mich selbstverständlich auch irren. Da wäre spannend, ob das noch jemandem so aufgefallen ist. Oder sind die einfach so (etwas muffeligger und schlecht gelaunt, Kessler mal ausgenommen)
- Verwaltungsrat und Vorstand wollten unbedingt eine harmonische Sitzung ohne Störfeuer. Das ist gelungen und hat sich auch in den Wahl- und Entlastungszahlen niedergeschlagen.
- Finanzen: Bedenkt man wie das alles noch vor 3-4 Jahren aussah, so stehen Verein als auch ausgegründeter Profibereich auf den ersten vordergründigen Blick wirtschaftlich halbwegs stabil da.
Hauptproblem von Hengen:5-Jahres-TV-Tabelle und damit weiterhin Wettbewerbsnachteil.
Hauptproblem Verein: Liquidität, da Schulden bei Profibereich und Investoren schneller fällig werden, als die erstaunlich schnelle, schon stattfindende, Entschuldung voranschreitet. Hier sollte man meiner Meinung nach zumindest ggü. dem Profibereich seine existierenden Stimmvorteile einsetzen um die Darlehen zu strecken anstatt aus meiner Perspektive viel zu günstig weitere Anteile an SPI zu veräußern (bzw. technisch Kapitalaufstockung nicht mitzugehen). Wäre gespannt wie da die Realmachtverhältnisse wirklich aussehen (...des Lied ich sing').
Nicht wirklich gesprochen wurde über folgende Elefanten:
-Stadionkosten/mögliche Dauerlösungsoptionen
- echtes strukturell-wirtschaftliches Defizit der Profiausgliederung, die jährlich auszugleichen ist (über Transfererlöse, Investoren, Darlehen,...)
- Gründe warum man im Frühjahr das zusätzliche Geld der Investoren nimmt (nehmen muss?).
- Es gab keine Hinweise von Hengen wie er das neue Amateurstadion bezahlen will und ob da ggf in der aktuellen GuV schon etwas für hinterlegt wurde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Huksley am 10.12.2025 um 23:48 Uhr bearbeitet Zitat von Huksley
- Gründe warum man im Frühjahr das zusätzliche Geld der Investoren nimmt (nehmen muss?).
- Es gab keine Hinweise von Hengen wie er das neue Amateurstadion bezahlen will und ob da ggf in der aktuellen GuV schon etwas für hinterlegt wurde.
- Gründe warum man im Frühjahr das zusätzliche Geld der Investoren nimmt (nehmen muss?).
- Es gab keine Hinweise von Hengen wie er das neue Amateurstadion bezahlen will und ob da ggf in der aktuellen GuV schon etwas für hinterlegt wurde.
Auch wenn es nicht so kommuniziert wurde, könnte ich mir vorstellen, dass das zusammenhängt.
Also gut möglich, dass wir jetzt lieber die Kapitalerhöhung nehmen, um auch schon was für das Amateurstadion in der Hand zu haben, falls hier die Finanzierung nicht so klappen sollte wie vielleicht geplant.
Macht für mich da irgendwie am Meisten Sinn, es wurde ja explizit gesagt, dass das nicht kurzfristig eingesetzt werden soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK1900_ am 11.12.2025 um 01:07 Uhr bearbeitet
Was wäre denn der (individuelle) Vorteil einer Fan-Säule, außer das die Anteile durch verschiedene FCK-Fans abgedeckt sind und sie nicht an andere Dritte weitergegeben werden können?
Kann mir mal jemand erklären, warum die Kapitalerhöhung jetzt gezogen wurde?
Klar, dass mit der Frist habe ich mitbekommen, aber braucht man das Geld denn aktuell wirklich so dringend, dass man das ganze jetzt unbedingt durchdrücken musste, bevor man neue Entschlüsse fassen muss?
Soweit ich das sehe, ist die finanzielle Entwicklung aktuell doch mehr als zufriedenstellend. Die nach wie vor zunehmenden Mitgliederzahlen sorgen für eine zunehmende Entschuldung des Vereins, sportlich wie tabellarisch sollte man künftig auch die miesen Drittligajahren zunehmend ausgleichen und auch sonst können wir uns doch aktuell nicht beschweren.
Was hat uns also nun dazu "gedrängt" die Kapitalerhöhung zu ziehen? Unabhängig davon wie man zu solchen Anteilsverkäufen steht, so dürfte der Verein in den letzten Jahren ja zunehmend an Wert gewonnen haben und das Ende dieser Entwicklung nicht absehbar sein. Sofern ich es also irgendwie vermeiden kann, verzichte ich doch auf vorzeitige Verkäufe, oder sehe ich das falsch?
Klar, dass mit der Frist habe ich mitbekommen, aber braucht man das Geld denn aktuell wirklich so dringend, dass man das ganze jetzt unbedingt durchdrücken musste, bevor man neue Entschlüsse fassen muss?
Soweit ich das sehe, ist die finanzielle Entwicklung aktuell doch mehr als zufriedenstellend. Die nach wie vor zunehmenden Mitgliederzahlen sorgen für eine zunehmende Entschuldung des Vereins, sportlich wie tabellarisch sollte man künftig auch die miesen Drittligajahren zunehmend ausgleichen und auch sonst können wir uns doch aktuell nicht beschweren.
Was hat uns also nun dazu "gedrängt" die Kapitalerhöhung zu ziehen? Unabhängig davon wie man zu solchen Anteilsverkäufen steht, so dürfte der Verein in den letzten Jahren ja zunehmend an Wert gewonnen haben und das Ende dieser Entwicklung nicht absehbar sein. Sofern ich es also irgendwie vermeiden kann, verzichte ich doch auf vorzeitige Verkäufe, oder sehe ich das falsch?
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