Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Ansobe
@deadflower
Das ist so ein wenig meine Befürchtung was unsere Investoren angeht.
Da mögen die Mittel reichen, um in der 3.Liga, bei einem nach Insolvenz entschuldeten Verein einzusteigen.
Es mag auch noch reichen, um in der 2.Liga eine überschaubare Kapitalerhöhung mitzugehen.
Aber den FCK finanziell so auszustatten, dass er evtl. 2-3 Jahre ernsthaft um den Aufstieg mitspielen kann, ist schon ne andere Hausnummer.
Sind eben auch alles keine Investoren/Mäzene der Größenordnung Hopp oder Kühne.
@deadflower
Das ist so ein wenig meine Befürchtung was unsere Investoren angeht.
Da mögen die Mittel reichen, um in der 3.Liga, bei einem nach Insolvenz entschuldeten Verein einzusteigen.
Es mag auch noch reichen, um in der 2.Liga eine überschaubare Kapitalerhöhung mitzugehen.
Aber den FCK finanziell so auszustatten, dass er evtl. 2-3 Jahre ernsthaft um den Aufstieg mitspielen kann, ist schon ne andere Hausnummer.
Sind eben auch alles keine Investoren/Mäzene der Größenordnung Hopp oder Kühne.
Die *können* vermutlich noch einiges in den Verein buttern, gerade Dienes. Ob sie das *wollen*, steht auf einem anderen Blatt. Aber das kann sich halt rechnen, weil der Wert der Anteile sich bei einem Aufstieg mindestens verdreifachen würde. Wäre ne Risikoinvestition, aber dafür wird keiner von denen sein Kerngeschäft gefährden.
Davon abgesehen ist Hengen bisher eher die Strategie gefahren, Budget und Gehälter nach und nach anzuheben. Jetzt zwei drei Topstars zu verpflichten, birgt auch Risiken bezüglich der Kaderchemie. Wir sind kein Projekt wie Hoffenheim und Leipzig, wo von Beginn an klar ist, wie der Hase läuft.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 03.06.2025 um 07:03 Uhr bearbeitet
Es besteht ja immer die Möglichkeit das ein Ankerinvestor kommt, der dann auch das Stadion kaufen kann.
Jaja ich weis, die Möglichkeit ist wahrscheinlich gering.
Die PMG könnte auch investieren um in die erste Liga aufzusteigen und das Invest gewinnbringend zu verkaufen.
Wahrscheinlicher ist meiner Meinung nach die Budgets sukzessive zu erhöhen.
Jaja ich weis, die Möglichkeit ist wahrscheinlich gering.
Die PMG könnte auch investieren um in die erste Liga aufzusteigen und das Invest gewinnbringend zu verkaufen.
Wahrscheinlicher ist meiner Meinung nach die Budgets sukzessive zu erhöhen.
Zitat von Toidi
Wekesser kostet uns doch mit seinem 4-Jahres-Vertrag (spekulative Rechnung: 250k Ablöse, 200k Transfernebenkosten (Berater, Gebühren, Signing Fee etc), 4x300k Jahresgehalt) schon wieder einen Großteil von dem, was ein Sirch-Verkauf einbringt. Und dann kannst du noch die anderen Abiamas und Co. reinrechnen.
Wekesser kostet uns doch mit seinem 4-Jahres-Vertrag (spekulative Rechnung: 250k Ablöse, 200k Transfernebenkosten (Berater, Gebühren, Signing Fee etc), 4x300k Jahresgehalt) schon wieder einen Großteil von dem, was ein Sirch-Verkauf einbringt. Und dann kannst du noch die anderen Abiamas und Co. reinrechnen.
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Zitat von nordishLautrer
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Ich bin kein Buchhalter, aber ich würde mal spekulieren dass du die Ablösesumme genauso auf die Dauer des Vertrages „umrechnen“ kannst wie das Gehalt. Notfalls indem man es per Raten zahlt, Ablösesummen sofort voll zu zahlen ist meines Wissens eher unüblich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von domatidi am 03.06.2025 um 08:41 Uhr bearbeitet Zitat von Lullaby
Die *können* vermutlich noch einiges in den Verein buttern, gerade Dienes. Ob sie das *wollen*, steht auf einem anderen Blatt. Aber das kann sich halt rechnen, weil der Wert der Anteile sich bei einem Aufstieg mindestens verdreifachen würde. Wäre ne Risikoinvestition, aber dafür wird keiner von denen sein Kerngeschäft gefährden.
Davon abgesehen ist Hengen bisher eher die Strategie gefahren, Budget und Gehälter nach und nach anzuheben. Jetzt zwei drei Topstars zu verpflichten, birgt auch Risiken bezüglich der Kaderchemie. Wir sind kein Projekt wie Hoffenheim und Leipzig, wo von Beginn an klar ist, wie der Hase läuft.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Ansobe
@deadflower
Das ist so ein wenig meine Befürchtung was unsere Investoren angeht.
Da mögen die Mittel reichen, um in der 3.Liga, bei einem nach Insolvenz entschuldeten Verein einzusteigen.
Es mag auch noch reichen, um in der 2.Liga eine überschaubare Kapitalerhöhung mitzugehen.
Aber den FCK finanziell so auszustatten, dass er evtl. 2-3 Jahre ernsthaft um den Aufstieg mitspielen kann, ist schon ne andere Hausnummer.
Sind eben auch alles keine Investoren/Mäzene der Größenordnung Hopp oder Kühne.
@deadflower
Das ist so ein wenig meine Befürchtung was unsere Investoren angeht.
Da mögen die Mittel reichen, um in der 3.Liga, bei einem nach Insolvenz entschuldeten Verein einzusteigen.
Es mag auch noch reichen, um in der 2.Liga eine überschaubare Kapitalerhöhung mitzugehen.
Aber den FCK finanziell so auszustatten, dass er evtl. 2-3 Jahre ernsthaft um den Aufstieg mitspielen kann, ist schon ne andere Hausnummer.
Sind eben auch alles keine Investoren/Mäzene der Größenordnung Hopp oder Kühne.
Die *können* vermutlich noch einiges in den Verein buttern, gerade Dienes. Ob sie das *wollen*, steht auf einem anderen Blatt. Aber das kann sich halt rechnen, weil der Wert der Anteile sich bei einem Aufstieg mindestens verdreifachen würde. Wäre ne Risikoinvestition, aber dafür wird keiner von denen sein Kerngeschäft gefährden.
Davon abgesehen ist Hengen bisher eher die Strategie gefahren, Budget und Gehälter nach und nach anzuheben. Jetzt zwei drei Topstars zu verpflichten, birgt auch Risiken bezüglich der Kaderchemie. Wir sind kein Projekt wie Hoffenheim und Leipzig, wo von Beginn an klar ist, wie der Hase läuft.
Beste Grüße
Lullaby
Nicht die Investoren sind das Problem bei der Kapitalerhöhung, sondern der e.V.. Das müsste
langsam der oder die letzte verstanden haben.
Und nein, das hat weder etwas damit zu tun, ob Hengen die Personalkosten schnell oder langsam
erhöht, noch damit, ob wir Topstars verpflichten oder nicht verpflichten. Es geht dabei um die
strukturelle finanzielle Ausrichtung des Vereins und um die Frage der Eigenbestimmung des Vereins.
Zitat von pulder
Nicht die Investoren sind das Problem bei der Kapitalerhöhung, sondern der e.V.. Das müsste
langsam der oder die letzte verstanden haben.
Und nein, das hat weder etwas damit zu tun, ob Hengen die Personalkosten schnell oder langsam
erhöht, noch damit, ob wir Topstars verpflichten oder nicht verpflichten. Es geht dabei um die
strukturelle finanzielle Ausrichtung des Vereins und um die Frage der Eigenbestimmung des Vereins.
Nicht die Investoren sind das Problem bei der Kapitalerhöhung, sondern der e.V.. Das müsste
langsam der oder die letzte verstanden haben.
Und nein, das hat weder etwas damit zu tun, ob Hengen die Personalkosten schnell oder langsam
erhöht, noch damit, ob wir Topstars verpflichten oder nicht verpflichten. Es geht dabei um die
strukturelle finanzielle Ausrichtung des Vereins und um die Frage der Eigenbestimmung des Vereins.
Ich vermute du hast das aus Gründen der Argumentation so formuliert, aber es ist kein „Problem“. Dass der Verein sich gegen weitere Kapitalerhöhungen wehrt, die die Investoren selbst auch in deutlich größerer Höhe tragen können (das sind allesamt Multimillionäre per ihrer Unternehmen, da anteilsmäßig 1-2 Mio alle paar Jahre ist nichts für die), ist genau richtig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von domatidi am 03.06.2025 um 09:12 Uhr bearbeitet Zitat von nordishLautrer
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Zitat von Toidi
Wekesser kostet uns doch mit seinem 4-Jahres-Vertrag (spekulative Rechnung: 250k Ablöse, 200k Transfernebenkosten (Berater, Gebühren, Signing Fee etc), 4x300k Jahresgehalt) schon wieder einen Großteil von dem, was ein Sirch-Verkauf einbringt. Und dann kannst du noch die anderen Abiamas und Co. reinrechnen.
Wekesser kostet uns doch mit seinem 4-Jahres-Vertrag (spekulative Rechnung: 250k Ablöse, 200k Transfernebenkosten (Berater, Gebühren, Signing Fee etc), 4x300k Jahresgehalt) schon wieder einen Großteil von dem, was ein Sirch-Verkauf einbringt. Und dann kannst du noch die anderen Abiamas und Co. reinrechnen.
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Moment. Das habe so gar nicht geschrieben. Ich habe nur die kumulierten Ablösen und Nebenkosten für Wekesser, Gyamerah, Mause und Alidou aus letzter Saison mit einem möglichen Kauf von Yokota verglichen.
Das sind Ausgaben aus der gleichen Periode. Ich habe nicht gesagt, dass wir statt Wekesser für das gleiche Geld hätten Yokota kaufen können.
Die Gesamtkosten des Wekesser-Transfers habe ich nur als Teil der Einordnung der Gesamttransferpolitik von TH aufgeführt und da ja auch Ache benannt, der nicht letzte Saison kam. Ich hätte statt Wekesser auch Klement nennen können.
Ziel der Transferpolitik muss es sein, Werte zu schaffen. Und das ist etwas, was du vor allem auf Strecke machen musst. Wir kaufen zu viele Spieler, die zu alt und zu teuer sind und zu wenig Potential haben, ihren Wert nochmal deutlich zu steigern. Und wir kaufen generell zu viele Spieler. Das, was ein Wekesser, Gyamerah, Abiama, Ranos und Co zeigen hätte man bei Haas, Blum und Zor auch bekommen und die kosten nichts extra außer ner Einsatzprämie.
In diesem Sinne empfinde ich Hengens Ankündigung, dass wir wieder einen „breiten Kader“ bekommen werden schon als bedrohlich und finanziell höchst bedenklich.
Zitat von domatidi
Ich bin kein Buchhalter, aber ich würde mal spekulieren dass du die Ablösesumme genauso auf die Dauer des Vertrages „umrechnen“ kannst wie das Gehalt. Notfalls indem man es per Raten zahlt, Ablösesummen sofort voll zu zahlen ist meines Wissens eher unüblich.
Zitat von nordishLautrer
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Ich bin kein Buchhalter, aber ich würde mal spekulieren dass du die Ablösesumme genauso auf die Dauer des Vertrages „umrechnen“ kannst wie das Gehalt. Notfalls indem man es per Raten zahlt, Ablösesummen sofort voll zu zahlen ist meines Wissens eher unüblich.
Ablösesummen werden über die Vertragsdauer abgeschrieben. Ein Spieler, der 3 Mio Ablöse kostet und einen 3-Jahres-Vertrag unterschreibt steht also nach 2 Jahren noch mit 1 Mio Wert in der Bilanz.
Zitat von Toidi
Ablösesummen werden über die Vertragsdauer abgeschrieben. Ein Spieler, der 3 Mio Ablöse kostet und einen 3-Jahres-Vertrag unterschreibt steht also nach 2 Jahren noch mit 1 Mio Wert in der Bilanz.
Zitat von domatidi
Ich bin kein Buchhalter, aber ich würde mal spekulieren dass du die Ablösesumme genauso auf die Dauer des Vertrages „umrechnen“ kannst wie das Gehalt. Notfalls indem man es per Raten zahlt, Ablösesummen sofort voll zu zahlen ist meines Wissens eher unüblich.
Zitat von nordishLautrer
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Die Kosten für Wekesser sind auf 4 Jahre verteilt. Die Kosten für einen Yokota-Kauf (was in etwa der gleichen Summe entsprechen könnte), würden komplett in das laufende Budget fallen, oder? Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge, wenn ich mich nicht täusche.
Das wir weniger Ablösen für die Kaderplätze 12-20 zahlen sollten, ist natürlich richtig. Aber wir sollten uns auch vor falschen Vergleichen hüten
Ich bin kein Buchhalter, aber ich würde mal spekulieren dass du die Ablösesumme genauso auf die Dauer des Vertrages „umrechnen“ kannst wie das Gehalt. Notfalls indem man es per Raten zahlt, Ablösesummen sofort voll zu zahlen ist meines Wissens eher unüblich.
Ablösesummen werden über die Vertragsdauer abgeschrieben. Ein Spieler, der 3 Mio Ablöse kostet und einen 3-Jahres-Vertrag unterschreibt steht also nach 2 Jahren noch mit 1 Mio Wert in der Bilanz.
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