Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von lauteres_Wesen
Wo der grundsätzliche Unterschied liegt zwischen einem, der einen Verein fallen lässt wie eine heiße Kartoffel, wenn er seinen Willen nicht bekommt und einem, der ggf. seine Gesamtstrategie ändert, wenn ihm seine Rendite wegläuft, kannst du sicherlich auch erklären.
Zitat von running-man
Aber während der Eine nach einem Fußballinvestment gesucht hat, also mit dem Verein Geld verdienen wollte, ist der Andere Immobilieninvestor und kauft notfalls den Verein als "Kollateralanhängsel" mit.
Der Präsident von Uerdingen ist der Presse nach sauer, dass er dort kein geeignetes Stadion bauen kann - hier hätte er eines, das nur saniert werden muß (völlig ohne Bauleitplanung, Lärmgutachten, Umweltverträglichkeitsprüfung etc). Uerdingen hat kein NLZ - unseres hat trotz aller Mängel noch 3 Sterne. Für jemanden, der mit Fußball Geld verdienen will, ist das ein nahezu ideales Szenario.
Anders bei einem, der primär Immobilieninvest betreibt. Sobald abzusehen ist, dass die Mannschaft mit überschaubarem Aufwand nicht so weit kommt, dass sie Gewinn abwirft, wird die Alternative mit Vereinsinsolvenz, Abriss des Stadions und anderweitiger Bebauung des Geländes durchgerechnet werden.
Gruß aus der Pfalz
Aber während der Eine nach einem Fußballinvestment gesucht hat, also mit dem Verein Geld verdienen wollte, ist der Andere Immobilieninvestor und kauft notfalls den Verein als "Kollateralanhängsel" mit.
Der Präsident von Uerdingen ist der Presse nach sauer, dass er dort kein geeignetes Stadion bauen kann - hier hätte er eines, das nur saniert werden muß (völlig ohne Bauleitplanung, Lärmgutachten, Umweltverträglichkeitsprüfung etc). Uerdingen hat kein NLZ - unseres hat trotz aller Mängel noch 3 Sterne. Für jemanden, der mit Fußball Geld verdienen will, ist das ein nahezu ideales Szenario.
Anders bei einem, der primär Immobilieninvest betreibt. Sobald abzusehen ist, dass die Mannschaft mit überschaubarem Aufwand nicht so weit kommt, dass sie Gewinn abwirft, wird die Alternative mit Vereinsinsolvenz, Abriss des Stadions und anderweitiger Bebauung des Geländes durchgerechnet werden.
Gruß aus der Pfalz
Wo der grundsätzliche Unterschied liegt zwischen einem, der einen Verein fallen lässt wie eine heiße Kartoffel, wenn er seinen Willen nicht bekommt und einem, der ggf. seine Gesamtstrategie ändert, wenn ihm seine Rendite wegläuft, kannst du sicherlich auch erklären.
Der Hauptunterschied liegt darin, dass der Eine durch gezielte Indiskretion an die Bildzeitung verscheucht wurde und der Andere nun als weißer Ritter aufgebaut werden soll. Weiß und Schwarz gibt es aber höchst selten. Wie fast alles im Leben dürften auch unsere beiden Investorenanwärter als graue Ritter zu sehen sein. Bei der Frage, welcher etwas heller und welcher etwas dunkler zu sein scheint, stelle ich auf die in der Öffentlichkeit bekannte Interessenlage ab. Und da ist die Hoffnung auf Rettung durch einen Immobilieninvestor eher gering.
Völlig unabhängig davon, wie lieb oder böse Ponomarev und Becca sein mögen, halte ich es für einen fatalen fehler, dass man nicht intensiv mit beiden verhandelt. Bereits im Vorfeld auch nur Einen der Beiden auszuschließen, halte ich für vereinsschädigendes Verhalten.
Gruß aus der Pfalz
By the way: bei Kapilendo fehlen noch 8000 Euro bis die Schwelle erreicht ist und tatsächlich die Kohle fließt! Die Nachricht des vorläufigen Lizenzerhalts scheint also Früchte getragen zu haben! Kapilendo hat in den latzten 2 Tagen nochmal gehörig Fahrt aufgenommen! Sehr gut das wir die Schwelle erreichen werden, denn die Kohle ist garantiert nicht hinderlich zur Bedingungserfüllung der Lizenz!
Es sind nur noch ca. 5 TEURO mittlerweile, die bei Kapilendo zur Mindestschwelle fehlen. Das ist ein schöner Erfolg für die Auswahl dieser Funding-Möglichkeit. Ich möchte ein Lob für die Vereinsführung insoweit aussprechen, dass die Zeitpunkte gut gewählt waren.
Wie ich erst kürzlich auf einem Fachvortrag zum Thema Crowdfunding/-lending lernen durfte ist die Phase nach den ersten zehn und vor den letzten sieben Tage oft problematisch (Tal der Tränen genannt), weil die begeisterten und entschlossenen Anhänger am Anfang investieren und viele zögerliche und kurzentschlossene erst am Ende. Insofern ist es gut, dass zum Ablauf dieser problematischen Phase die Entscheidung über die Lizenz kam und dann auch die 100% der Mindestschwelle erreicht sein wird. Das kann nochmal Schub geben um das Mindestziel deutlich zu überschreiten (meiner Meinung nach sind 700-900 TEURO durchaus noch gut möglich, ob wir die Million nehmen weiß ich aber nicht).
Das wir damit trotzdem weit von den 2,5 Mio. EURO die hier möglich gewesen wären wegbleiben ist die Kehrseite der Medaille. Ohne hier über "Standortnachteile" sprechen zu wollen zeigt sich, dass trotz viel Unterstützung für den Verein die Basis des FCK eben doch nur so viel leisten will - oder besser kann. Es ist schon gut, was hier geleistet wird, aber man muss eben den Rahmen sehen.
Ähnlich verhält es sich mit der Lizenz. Ich verstehe da @Bertikoks gut, auch wenn es etwas übertrieben formuliert ist. Es ist ein Erfolg, dass wir überhaupt soweit sind bezüglich der Lizenz. Die Frage ist, welche Bedingungen und Auflagen genau gegeben wurden.
Die Bedingung des Finanzierungsnachweises wird sicher gegeben sein, aber was darüber hinaus - vor allem an Auflagen? Transferüberschuss - ok, das ist machbar - oder sogar ein bestimmter Mindestbetrag (das könnte schlecht sein)? Reduktion des negativen EK - da sagte Klatt das sei nicht dabei. Von daher bleibt es - leider - spannend. Wichtig ist, das nachhaltig und gut weitergearbeitet wird und die Frage des Investors positiv ausgeht.
Ehrlich gesagt ist es mir auch gleichgültig, ob dieser Becca oder Ponomarev oder anders heißt, solange es ihn gibt. Dass ich vielleicht doch eine Präferenz hätte, WENN WIR DIE WAHL haben sollten mag sein, aber es ist meiner Meinung nach völlig zweitrangig, bevor wir keine Zusage von mindestens einem haben müssen für meine Begriffe alle Optionen intensiv verfolgt und vor allem niemand vor den Kopf gestoßen werden.
Wie ich erst kürzlich auf einem Fachvortrag zum Thema Crowdfunding/-lending lernen durfte ist die Phase nach den ersten zehn und vor den letzten sieben Tage oft problematisch (Tal der Tränen genannt), weil die begeisterten und entschlossenen Anhänger am Anfang investieren und viele zögerliche und kurzentschlossene erst am Ende. Insofern ist es gut, dass zum Ablauf dieser problematischen Phase die Entscheidung über die Lizenz kam und dann auch die 100% der Mindestschwelle erreicht sein wird. Das kann nochmal Schub geben um das Mindestziel deutlich zu überschreiten (meiner Meinung nach sind 700-900 TEURO durchaus noch gut möglich, ob wir die Million nehmen weiß ich aber nicht).
Das wir damit trotzdem weit von den 2,5 Mio. EURO die hier möglich gewesen wären wegbleiben ist die Kehrseite der Medaille. Ohne hier über "Standortnachteile" sprechen zu wollen zeigt sich, dass trotz viel Unterstützung für den Verein die Basis des FCK eben doch nur so viel leisten will - oder besser kann. Es ist schon gut, was hier geleistet wird, aber man muss eben den Rahmen sehen.
Ähnlich verhält es sich mit der Lizenz. Ich verstehe da @Bertikoks gut, auch wenn es etwas übertrieben formuliert ist. Es ist ein Erfolg, dass wir überhaupt soweit sind bezüglich der Lizenz. Die Frage ist, welche Bedingungen und Auflagen genau gegeben wurden.
Die Bedingung des Finanzierungsnachweises wird sicher gegeben sein, aber was darüber hinaus - vor allem an Auflagen? Transferüberschuss - ok, das ist machbar - oder sogar ein bestimmter Mindestbetrag (das könnte schlecht sein)? Reduktion des negativen EK - da sagte Klatt das sei nicht dabei. Von daher bleibt es - leider - spannend. Wichtig ist, das nachhaltig und gut weitergearbeitet wird und die Frage des Investors positiv ausgeht.
Ehrlich gesagt ist es mir auch gleichgültig, ob dieser Becca oder Ponomarev oder anders heißt, solange es ihn gibt. Dass ich vielleicht doch eine Präferenz hätte, WENN WIR DIE WAHL haben sollten mag sein, aber es ist meiner Meinung nach völlig zweitrangig, bevor wir keine Zusage von mindestens einem haben müssen für meine Begriffe alle Optionen intensiv verfolgt und vor allem niemand vor den Kopf gestoßen werden.
Quelle: www.swr.de
Nach Informationen des SWR-Sportmagazins Flutlicht fehlen dem 1. FC Kaiserslautern noch mindestens fünf Millionen Euro, um die Bedingungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Erteilung einer neuen Drittliga-Lizenz zu erfüllen. Der kaufmännische Geschäftsführer des FCK, Michael Klatt, wollte auf Anfrage keine konkrete Summe nennen, dementierte aber, dass das Finanzloch so groß sei. Hinter den Kulissen wird im Verein fieberhaft gearbeitet. Mögliche Geldgeber und Investoren warten auf den richtigen Moment zum Einstieg. Das Zocken um die Zukunft ist bei den Roten Teufeln in vollem Gange.
Die Auflagen und Bedingungen des DFB sind happig: Noch sechs Wochen hat der FCK Zeit, einen Liquiditätsnachweis zu hinterlegen. Deadline: 28. Mai, 23 Uhr 59. Eine Fristverlängerung ist ausgeschlossen.
"Ex-FCK-Aufsichtsratschef Dieter Buchholz, der zu diesen regionalen Investoren gehört, hat gegenüber dem SWR angekündigt, dass er und vier weitere Unternehmer eventuell bereit seien, ihr Engagement um eine weitere Million Euro aufzustocken."
Die Auflagen und Bedingungen des DFB sind happig: Noch sechs Wochen hat der FCK Zeit, einen Liquiditätsnachweis zu hinterlegen. Deadline: 28. Mai, 23 Uhr 59. Eine Fristverlängerung ist ausgeschlossen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 17.04.2019 um 16:09 Uhr bearbeitet
Was sollen solche Artikel? Klatt hat doch gesagt das noch etwa eine Million Euro durch die Anleihe und Kapilendo zusammen kommen müssen. Jetzt haut der SWR plötzlich die Summe 5 Millionen raus, obwohl der Verein das dementiert. Genauso die Frage welche Summe Becca investieren will.
Okay, der SWR spricht jetzt aus, wo die Vorbehalte gegenüber Becca liegen:
Becca ist primär weder am FCK noch am Stadion interessiert.
Becca möchte von der Stadt das Pfaff-Gelände und ist wohl zu gewissen Konditionen bereit, die Stadiongesellschaft als notwendiges Anhängsel mitzukaufen. Da man für solch ein Stadion sinnvollerweise einen Fußballverein halten sollte, ist er notgedrungen bereit, sich in gewissem Umfang (der SWR spricht von "einer sehr niedrigen einstelligen Millionensumme") beim FCK zu engagieren.
Das klingt für mich mittelfristig nicht sonderlich aussichtsreich.
Da sind bei Ponomarev ganz andere Summen durch die Presse gegeistert.
Nochmals: Mir ist es völlig egal, ob der Retter des FCK Becca, Ponomarev, Schulz oder Meier heißt.
Aber derzeit habe ich das Gefühl, das sich unsere Führung verzockt hat.
Ich drücke alle Daumen, dass ich Unrecht habe.
Gruß aus der Pfalz
Becca ist primär weder am FCK noch am Stadion interessiert.
Becca möchte von der Stadt das Pfaff-Gelände und ist wohl zu gewissen Konditionen bereit, die Stadiongesellschaft als notwendiges Anhängsel mitzukaufen. Da man für solch ein Stadion sinnvollerweise einen Fußballverein halten sollte, ist er notgedrungen bereit, sich in gewissem Umfang (der SWR spricht von "einer sehr niedrigen einstelligen Millionensumme") beim FCK zu engagieren.
Das klingt für mich mittelfristig nicht sonderlich aussichtsreich.
Da sind bei Ponomarev ganz andere Summen durch die Presse gegeistert.
Nochmals: Mir ist es völlig egal, ob der Retter des FCK Becca, Ponomarev, Schulz oder Meier heißt.
Aber derzeit habe ich das Gefühl, das sich unsere Führung verzockt hat.
Ich drücke alle Daumen, dass ich Unrecht habe.
Gruß aus der Pfalz
Zitat von DanielFranklin
Was sollen solche Artikel? Klatt hat doch gesagt das noch etwa eine Million Euro durch die Anleihe und Kapilendo zusammen kommen müssen. Jetzt haut der SWR plötzlich die Summe 5 Millionen raus, obwohl der Verein das dementiert. Genauso die Frage welche Summe Becca investieren will.
Was sollen solche Artikel? Klatt hat doch gesagt das noch etwa eine Million Euro durch die Anleihe und Kapilendo zusammen kommen müssen. Jetzt haut der SWR plötzlich die Summe 5 Millionen raus, obwohl der Verein das dementiert. Genauso die Frage welche Summe Becca investieren will.
Möglicherweise meinen beide ungefähr das Selbe, aber Klatt hat halt schon 4 Mio Finanzierungszusage durch die Bodenseebank in der Tasche und verkauft das Ganze als 1 Mio.
Es ist mittlerweile ziemlich schwer bei den kolportierten Summen den Überblick zu behalten.
Fest steht nur, dass unsere womöglich letzte Saison im Profifussball zu einem sehr hohen Prozentsatz durch Quatrexx, die Bodenseebank & die Fans fremdfinanziert wird.
Gab es schon mal etwas vergleichbares im Profifussball ?
Was denken eigentlich die Drittligakonkurrenten, die versuchen seriös zu wirtschaften und den Gürtel eng schnüren müssen, über unsere von Bankens Gnaden finanzierte Saison 19/20?
Ich frage mich, woher der SWR weiss, wieviel Becca in den FCK investieren will. Dieser "niedrige einstellige Millionenbetrag" ist ja offensichtlich nicht frei erfunden. Ich finde es dumm und sehr befremdlich das solche Interna immer wieder rauskommen. Das ist kontraproduktiv, amateurhaft und man spielt mit den Gefühlen der Fans und verärgert ggf. den Investor.
Zitat von LoddarMadaeus
Was denken eigentlich die Drittligakonkurrenten, die versuchen seriös zu wirtschaften und den Gürtel eng schnüren müssen, über unsere von Bankens Gnaden finanzierte Saison 19/20?
Was denken eigentlich die Drittligakonkurrenten, die versuchen seriös zu wirtschaften und den Gürtel eng schnüren müssen, über unsere von Bankens Gnaden finanzierte Saison 19/20?
Die lachen sich über uns kaputt, wenn sie die Spiele auf dem Betze mit wenig Aufwand gewinnen. Es zeigt sich dann das Geld keine Spiele gewinnt.
Ich mache mich mal unbeliebt und werfe ein paar kritische Fragen in die Runde.
Gerne wird ja der AR in den Mittelpunkt gerückt. Unser Vorstand kommt mir da irgendwie etwas zu kurz. Klatt ist nun seit immerhin 3 Jahren im Amt (Altlasten hin oder her). Vorneweg, ich mag ihn auch, irgendwie (zumindest noch) und ich denke er hat was auf dem Kasten, aber so langsam frage ich mich schon ein paar Dinge, auch seine Amtszeit betreffend:
- War es wirklich unmöglich ein Wertpapierprospekt rechtzeitig raus zu bringen, so dass wir Fans und Mitglieder hätten Anteile erwerben können? Wie lange weiß man schon, dass man ein Wertpapierprospekt braucht?
- Wie ist zu bewerten, dass der Verein bisher ca. eine Million Euro in die Investorensuche investierte?
- Ist es nicht leicht vermessen eine zweite Anleihe (die man vor nicht zu langer Zeit gar nicht wollte) und ein mehr als gängiges Instrument wie Crowdlending, als klaren Plan zu verkaufen? Ein Vorhaben ist das eine, Ok, es könnte uns letztendlich die Lizenz bringen, aber müsste hinter einem "klaren Plan" nicht mehr stecken als sich eine weitere Saison "auf Pump" zu realisieren?
Daran anknüpfend: Was ging denn schief, dass man letztendlich eine zweite Anleihe (+Crowdlending) brauchte? Was war denn der ursprüngliche Gedanke? Investorengelder, weil man 10 Prozent Rabat aufrief?
- Kann Klatt Visionen/Konzepte vor Investoren wirklich verkaufen? Inwieweit muss er das als VV? Wie sieht der genaue Prozess aus? Wie ist Wahrnehmung von Außen unabhängig des Aufsichtsrates? Ist diese gut, oder ist Klatt letztendlich doch eher der eloquente Buchhalter? Kann man mit Klatt an der Spitze glaubwürdig zukunftsfähige Visionen vorleben?
- Warum dümpeln wir quasi ohne wirkliches Zuschauer-Konzept durch die Saison? Wären durch Konzepte und/oder Marketing-Maßnahmen mehr Zuschauereinnahmen möglich?
Ich sags mal abschließend so, sein Job ist sicherlich nicht leicht und unsere Altlasten kann man nicht wegdiskutieren, er investiert bestimmt auch viel Arbeit, aber gefühlt steht er mir auch etwas zu sehr über den Dingen... Daran, und an meine Fragen anknüpfend, mache ich mir schon unsere Zukunft betreffend Gedanken... Könnte man sich ggf. sinnvoller aufstellen und ist das Führungs-Konstrukt effektiv ?
Gerne wird ja der AR in den Mittelpunkt gerückt. Unser Vorstand kommt mir da irgendwie etwas zu kurz. Klatt ist nun seit immerhin 3 Jahren im Amt (Altlasten hin oder her). Vorneweg, ich mag ihn auch, irgendwie (zumindest noch) und ich denke er hat was auf dem Kasten, aber so langsam frage ich mich schon ein paar Dinge, auch seine Amtszeit betreffend:
- War es wirklich unmöglich ein Wertpapierprospekt rechtzeitig raus zu bringen, so dass wir Fans und Mitglieder hätten Anteile erwerben können? Wie lange weiß man schon, dass man ein Wertpapierprospekt braucht?
- Wie ist zu bewerten, dass der Verein bisher ca. eine Million Euro in die Investorensuche investierte?
- Ist es nicht leicht vermessen eine zweite Anleihe (die man vor nicht zu langer Zeit gar nicht wollte) und ein mehr als gängiges Instrument wie Crowdlending, als klaren Plan zu verkaufen? Ein Vorhaben ist das eine, Ok, es könnte uns letztendlich die Lizenz bringen, aber müsste hinter einem "klaren Plan" nicht mehr stecken als sich eine weitere Saison "auf Pump" zu realisieren?
Daran anknüpfend: Was ging denn schief, dass man letztendlich eine zweite Anleihe (+Crowdlending) brauchte? Was war denn der ursprüngliche Gedanke? Investorengelder, weil man 10 Prozent Rabat aufrief?
- Kann Klatt Visionen/Konzepte vor Investoren wirklich verkaufen? Inwieweit muss er das als VV? Wie sieht der genaue Prozess aus? Wie ist Wahrnehmung von Außen unabhängig des Aufsichtsrates? Ist diese gut, oder ist Klatt letztendlich doch eher der eloquente Buchhalter? Kann man mit Klatt an der Spitze glaubwürdig zukunftsfähige Visionen vorleben?
- Warum dümpeln wir quasi ohne wirkliches Zuschauer-Konzept durch die Saison? Wären durch Konzepte und/oder Marketing-Maßnahmen mehr Zuschauereinnahmen möglich?
Ich sags mal abschließend so, sein Job ist sicherlich nicht leicht und unsere Altlasten kann man nicht wegdiskutieren, er investiert bestimmt auch viel Arbeit, aber gefühlt steht er mir auch etwas zu sehr über den Dingen... Daran, und an meine Fragen anknüpfend, mache ich mir schon unsere Zukunft betreffend Gedanken... Könnte man sich ggf. sinnvoller aufstellen und ist das Führungs-Konstrukt effektiv ?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 17.04.2019 um 18:37 Uhr bearbeitet
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