Fanszene Teil V
12.09.2013 - 17:28 Uhr
25.08.2014 - 20:53 Uhr
Zitat von MarioRBL
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Zitat von glenfiddich
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Also so einen Mist habe ich aber auch schon lange nicht mehr gelesen. Gibts bei euch jetzt auch schon Gehirnwäsche? Ist ja schockierend, wenn du das selbst glaubst, was du da schreibst...
Versuche gerade einen Ansatzpunkt zu finden, um diesen Katastrophenbeitrag auseinander zu nehmen, weiß aber nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht in einer freien Minute...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rob1n am 25.08.2014 um 20:54 Uhr bearbeitet
25.08.2014 - 21:15 Uhr
Die wichtigsten Punkte hat foolio schon genannt. Der Unterschied zwischen dem ksc und rb ist ein ganz einfacher. Der ksc gehört letztendlich seinen Mitgliedern, auch wenn zugegebenermaßen viel Geld von Sponsoren kommt. Natürlich deutlich weniger als in Leipzig. Rb dagegen gehört reb Bull, frag mal nach, was eure 8 Mitglieder beruflich machen. Der Verein selbst ist ein Marketinginstrument. Ohne reb bull kein rb.
Und das Argument, dass der ksc sich seinen Platz im Profifußball gekauft hat ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, sorry wenn ich das so hart sage. Der ksc war schon immer ein Ausbildungsverein, wo kommen denn Spieler eie Scholl und kahn her? Natürlich ist man auch bestrebt, Talente günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen (calhanoglu) aber welcher verein macht das nicht?
und auch beim ksc wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, von den Gremien bis zum ordnungsdienst (von der kleinen aufwandsentschädigung abgesehen)
außerdem hat es der ksc nicht nötig, ausstiegsklauseln zu umgehen, indem man spieler munter zwischen verschiedenen vereinen hin und her verleiht. Und Millionengehälter fließen bei einem Etat von 4 mio sicher nicht
Und das Argument, dass der ksc sich seinen Platz im Profifußball gekauft hat ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, sorry wenn ich das so hart sage. Der ksc war schon immer ein Ausbildungsverein, wo kommen denn Spieler eie Scholl und kahn her? Natürlich ist man auch bestrebt, Talente günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen (calhanoglu) aber welcher verein macht das nicht?
und auch beim ksc wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, von den Gremien bis zum ordnungsdienst (von der kleinen aufwandsentschädigung abgesehen)
außerdem hat es der ksc nicht nötig, ausstiegsklauseln zu umgehen, indem man spieler munter zwischen verschiedenen vereinen hin und her verleiht. Und Millionengehälter fließen bei einem Etat von 4 mio sicher nicht
Dieser Beitrag wurde zuletzt von neutrino am 25.08.2014 um 21:18 Uhr bearbeitet
25.08.2014 - 21:18 Uhr
Zitat von MarioRBL
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Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Zitat von glenfiddich
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"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.


Jaja, so sieht's aus
Sorry aber das kann ich nicht ernst nehmen
25.08.2014 - 21:25 Uhr
wie hier schon angemerkt und von mir auch schon geschrieben, ist der beste umgang in diesem fall schlichtweg die ignoranz.
mich erstaunt es nur, wie wenig selbstwertgefühl menschen haben müssen, dass sie sich unter missachtung jeglicher sportlicher fairniss, missachtung jeglichem kulturellem und gelebtem vereinswesen, derart vor den karren dieses konstrukts, bzw. vor den medien und werbekarren von diesem mateschitz spannen lassen. einen unternehmer, multimilliardär, dessen firma hunderte von millionen für marketing ausgibt und selbst mit allen druckmitteln in seiner firma versucht, einen betriebsrat zu verhindern. aber der hopp hat ja auch maßgeblich jahrelang versucht bei sap einen betriebsrat zu verhindern. soweit zu sozialem engagment und achtung der rechtsnormen der sogenannten elite.
@robn1
mach dir nicht die mühe auf diese abstruse post des rb-lers zu antworten. das ist alles dermassen diffus, da weiss man gar nicht wo man anfangen soll. nutze deine zeit besser
die gutgemeinten aktionen zum thema rb, waren sehr ambitioniert. jetz kommt alles anderst und das ist auch gut. ein public viewing wie damals gegen osnabrück wäre prima (wird wohl sehr problematisch, da sky ja die bildrechte hält.),eventuell kann man ja was rund ums clubhaus oder auf dem birkenfeldparkplatz organisieren . 10 euro eintritt und das geld dann sinnvoll spenden. vielleicht gibt es ja in leipzig überschwemmungsopfer, denen wir dann unter die arme greifen können
...ich wäre dabei
.
mich erstaunt es nur, wie wenig selbstwertgefühl menschen haben müssen, dass sie sich unter missachtung jeglicher sportlicher fairniss, missachtung jeglichem kulturellem und gelebtem vereinswesen, derart vor den karren dieses konstrukts, bzw. vor den medien und werbekarren von diesem mateschitz spannen lassen. einen unternehmer, multimilliardär, dessen firma hunderte von millionen für marketing ausgibt und selbst mit allen druckmitteln in seiner firma versucht, einen betriebsrat zu verhindern. aber der hopp hat ja auch maßgeblich jahrelang versucht bei sap einen betriebsrat zu verhindern. soweit zu sozialem engagment und achtung der rechtsnormen der sogenannten elite.
@robn1
mach dir nicht die mühe auf diese abstruse post des rb-lers zu antworten. das ist alles dermassen diffus, da weiss man gar nicht wo man anfangen soll. nutze deine zeit besser
die gutgemeinten aktionen zum thema rb, waren sehr ambitioniert. jetz kommt alles anderst und das ist auch gut. ein public viewing wie damals gegen osnabrück wäre prima (wird wohl sehr problematisch, da sky ja die bildrechte hält.),eventuell kann man ja was rund ums clubhaus oder auf dem birkenfeldparkplatz organisieren . 10 euro eintritt und das geld dann sinnvoll spenden. vielleicht gibt es ja in leipzig überschwemmungsopfer, denen wir dann unter die arme greifen können
...ich wäre dabei
.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von alteherren am 25.08.2014 um 21:32 Uhr bearbeitet
25.08.2014 - 21:25 Uhr
Zitat von MarioRBL
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Zitat von glenfiddich
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
echt gute Satiere eine Min. habe ich gedacht du meinst den scheiß ernst
25.08.2014 - 21:40 Uhr
Oh Mann, lasst den RBLler doch einfach babbeln.
25.08.2014 - 21:45 Uhr
Zitat von MarioRBL
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Zitat von glenfiddich
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Um Gottes Willen. Du bist ja noch ahnungsloser, als dein Vorgänger RBL-Fan, der hier nur Schwachsinn verzapft hat. Willst du tatsächlich Sponsoren, die jeder Verein in einem gewissen Maße besitzt, mit dem Vereinsmodel vergleichen, von dem du, ich schätze mal dreist, seit zwei bis drei Jahren "Fan" bist? Ich hoffe einfach, dass du nur ein verdammt guter Forentroll bist, denn den Quatsch, den du hier zusammenschreibst, kannst du eigentlich überhaupt nicht ernst meinen
25.08.2014 - 23:03 Uhr
Zitat von MarioRBL
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?!
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?!
Ähm, Nein. Ich demonstriere gegen RB Leipzig. Kommerz is the name of the game. Getreu dem Motto:
Wir haben etwas getan, was für uns bisher vielleicht nicht typisch war: ... Und uns gefragt: Braucht Deutschland noch eine Bank, die einfach so weitermacht?

Zitat von MarioRBL
Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen?
Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen?
Wir sind Badener und glaub mir, wir sind schon selbstkritisch genug.
Zitat von MarioRBL
Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Das letzte Mal, dass ich gegen ENBW demonstriert habe, war noch eine WUTZ dort an der Macht.
Jetzt demonstriere ich gegen RB Leipzig.
Zitat von MarioRBL
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf!
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf!
Genau, nächstes Jahr kaufen wir den Haggan zurück und daneben spielt dann Di Maria, nachdem er etwas mehr internationale Erfahrung gesammelt hat.
Zitat von MarioRBL
Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Ja, genau. Ich sage gradaus Karlsruh gradaus!
26.08.2014 - 06:33 Uhr
Zitat von MarioRBL
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Zitat von glenfiddich
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
Zitat aus dem Supporters Newsletter:
"
In unserer Diskussion sind wir zu folgendem Entschluss gekommen:
• Es wird von Seiten der Supporters Karlsruhe KEINE Kundgebung in Leipzig geben. Gerade im Hinblick auf die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Baustellensituation vor Ort sowie das kritische Sicherheitsempfinden der Kneipenwirte sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Das Wohl unserer Mitglieder sollte stets im Vordergrund stehen.
• Effektiver erscheint es uns deshalb, am Spieltag nicht nach Leipzig zu fahren, sondern durch alternative Maßnahmen unser Geld dem KSC-Umfeld (z.B. der KSC-Jugendabteilung) zukommen zu lassen oder anderen regionalen Organisationen (z.B. dem DRK Neureut) oder sozialen Projekten zu helfen, die dringender auf Geld angewiesen sind.
• Darüber, wie diese Unterstützung im Detail aussehen wird und welche Aktionen im Umfeld des Spiels Leipzig-KSC geplant sind, werden wir Euch in einem separaten Newsletter informieren.
"
(Mein Kommentar bezieht sich auf diesen Artikel von Faszination Fankurve http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=KSC-Stadion-Treffen-der-Stadion-Gegner-abgesagt-&folder=sites&site=news_detail&news_id=7667&gal_id=363&bild_nr=1 , ich stell ihn einfach mal auch hier rein.)
Ich dachte, die KSCer demonstrieren nicht gegen RB Leipzig, sondern gegen Kommerz im Fußball?! Sprich dass sie sich selbstkritisch gegen die Auswüchse in ihrem eigenen Verein richten, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Insofern wäre eine Demonstration zuhause recht sinnvoll, z.B. vor der Konzernzentrale von EnBW. Unter anderem dank derem Geld konnten Westvereine jahrzehntelang bei ostdeutschen Traditionsclubs wildern und deren besten Talente wegkaufen. Auch der KSC "hat sich seinen Platz im Profifußball gekauft - gewachsene Strukturen und sportlicher Wettbewerb wurden hierdurch auf den Kopf gestellt."
Und warum denn das Geld dem KSC-Umfeld zukommen lassen?! Die schwimmen doch in ihren Millionen aus dem DFL-Topf! Konsequent wäre es, es den Karlsruher Bezirks- und Stadtligisten zukommen zu lassen, DANN würde "das Engagement hunderttausender Ehrenamtlicher im deutschen Fußball, die Jugendarbeit betreiben, den Spielbetrieb sichern und wichtige gesellschaftliche Werte vermitteln" auch tatsächlich gefördert werden!
Wenn ich die KSC-Sponsoren so durchgehe, dann frage ich mich warum staatsgestützte (EnBW) oder staatsbetriebene (Lotto BW) Unternehmen in Karlsruhe Millionengehälter finanzieren dürfen. Vom hart erarbeitetem Geld des Steuerzahlers, der über die Verwendung nicht gefragt wurde. Während gleichzeitig das privat erwirtschaftete Geld das in Leipzig investiert wird als "Verbrechen am Fußball" hingestellt wird. In Wirklichkeit aber kann durch dieses der traditionsreiche Leipziger Fußball und dessen Fanszene endlich wieder aufleben - die Zuschauerzahlen sprechen Bände!
Bisher hat der Westen den Ostfußball leergekauft und die hiesigen Fanszenen verdorren lassen, und es hat sich eigenartigerweise niemand daran gestört. Jetzt nehmen das Geld und die Talente den umgekehrten Weg, der Fußball und die Fanszene blüht wieder auf, und alle schreien Zeter und Mordio, weil nun auf einmal bei uns dieselben Bedingungen herrschen wie sie jahrzehntelang dem Westen vorbehalten waren. Das sind wohl die im Text gemeinten "gewachsenen Strukturen": Man sagt einfach "Wir dürfen das, weil wir bereits oben stehen, ihr dürft das nicht, weil ihr dann ja unsere gewachsenen Strukturen durchbrechen würdet!". Mir scheint das eher eine Neiddebatte zu sein als eine konstruktive und ernstgemeinte Diskussion über Werte im Fußball.
Boah wenn das deine ehrliche Meinung ist kann man dir nicht mehr helfen.... Ausser dir zu raten weniger Red Bull zu trinken.... Selten so nen stuss gelesen.
26.08.2014 - 08:48 Uhr
Eines muss man dem Redbull-Mario zu Gute halten: Das Argument, dass die Ost-Vereine benachteiligt sind wegen der schwachen Wirtschaft vor Ort ist ein interessanter Denkanstoß. Ein Silvano Varnhagen geht dann in der A-Jugend eben zum KSC, statt in Erfurt Profi zu werden, weil RWE uns gegenüber wirtschaftlich schwächer gestellt ist. Ich verstehe schon, dass man als Ostler da neidisch in den Westen schaut, wenn man jahrzehntelang die Bundesliga verfolgt hat und mitansehen musste, wie der Verein aus meiner jeweiligen Region keine Chance hatte, im Konzert der Großen mitzuspielen.
Der Rest des Posts ist natürlich populistisches, fakten-verdrehendes Gewäsch. Vor allem, dass wir als neureicher Verein dargestellt werden, der sich seine exklusiven Top-Sponsoren gerade so aussuchen kann. Vielmehr isses doch so, dass wir das Schicksal der Ost-Vereine teilen. Durch die Gründung des künstlichen Südweststaats Baden-Württemberg wanderte ein beträchtlicher Teil unserer hiesigen Wirtschaft nach Stuttgart ab. Deshalb ist der VfB der Großverein und wir - analog zu den Ostclubs - der wirtschaftlich benachteiligte Underdog (deshalb haben wir die Schwaben ja auch so dolle lieb
). Und das obwohl Karlsruhe fußballhistorisch der bedeutsamere Standort ist (Stichwort International Football Club).
Der Rest des Posts ist natürlich populistisches, fakten-verdrehendes Gewäsch. Vor allem, dass wir als neureicher Verein dargestellt werden, der sich seine exklusiven Top-Sponsoren gerade so aussuchen kann. Vielmehr isses doch so, dass wir das Schicksal der Ost-Vereine teilen. Durch die Gründung des künstlichen Südweststaats Baden-Württemberg wanderte ein beträchtlicher Teil unserer hiesigen Wirtschaft nach Stuttgart ab. Deshalb ist der VfB der Großverein und wir - analog zu den Ostclubs - der wirtschaftlich benachteiligte Underdog (deshalb haben wir die Schwaben ja auch so dolle lieb
). Und das obwohl Karlsruhe fußballhistorisch der bedeutsamere Standort ist (Stichwort International Football Club).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moetee am 26.08.2014 um 08:50 Uhr bearbeitet
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