Fankultur in Bielefeld
30.10.2007 - 13:20 Uhr
21.08.2017 - 15:07 Uhr
Starkes Statement der Schalker, auch dass sie statt der kollektiven DFB-Schmähungen einfach eine Choreo hingelegt haben.
Würde bei uns heute allerdings von Ultra-Seite davon ausgehen, dass es so läuft wie in den meisten Stadien an diesem Spieltag.
Würde bei uns heute allerdings von Ultra-Seite davon ausgehen, dass es so läuft wie in den meisten Stadien an diesem Spieltag.
22.08.2017 - 00:14 Uhr
Die Aktion "Rote Karte für die Verbände des DFB " und dazu die vielen Plakate mit Argumenten dazu, fand ich klasse.
22.08.2017 - 00:51 Uhr
Zitat von Johannesbach
Die Aktion "Rote Karte für die Verbände des DFB " und dazu die vielen Plakate mit Argumenten dazu, fand ich klasse.
Die Aktion "Rote Karte für die Verbände des DFB " und dazu die vielen Plakate mit Argumenten dazu, fand ich klasse.
Die Plakate konnte ich leider nicht lesen, entsprechend weiß ich nicht, was darauf geschrieben war. Aber heute muss ich auch sagen, dass mich die Aktionen aus Block 1 und 3 positiv überrascht haben. Das "Sch.. DFB" gab es nur vor Spielbeginn und auf das "Sch... Bullen" wurde gänzlich verzichtet.
Damit hat man insgesamt auf angenehme Weise seinen Protest zum Ausdruck gebracht. Auch der Flyer, der vor dem Spiel verteilt wurde, war gut und weitgehend sachlich formuliert. Das hatte Stil und konnte ich so auch gut nachvollziehen.
Auch dem DFB sollte klar sein, dass Fußball kein reiner Fernsehsport werden darf und es nicht reicht, maximal viel Pay-TV Abos zu verkaufen, um die Fernsehrechte verteuern zu können. Ohne die Stimmung und Atmosphäre im Stadion wäre der Fußball tot - und gar nichts ließe sich mehr vermarkten. Die Kulisse und die Emotionen spielen beim Fußball halt eine ganz andere Rolle als es z.B. beim Tennis der Fall ist.
Vielen Dank auch für die vielen interessanten Beiträge von euch zu diesem Thema. Ich habe interessiert mitgelesen und neue Einblicke erhalten können.
22.08.2017 - 10:52 Uhr
Zitat von HSVsince1993
Er sagt, dass auf das Spiel eingegangen wird und dass er das "ganz cool" findet. Man mag jenes jetzt interpretieren wie man will, wie gesagt, die Spieler sind heutzutage so gut geschult, dass sich dort (so gut wie) keiner mehr gegen seine / irgendwelche Fans auflehnt, aber ich finde schon, dass man die Bevorzugung des situativen Supports herauslesen kann. Ist allerdings auch nur eine Meinung, vielleicht scheiden sich dort ja auch bei den Spielern die Geister, wer weiß das schon.
Bei dieser Diskussion dreht man sich eigentlich immer im Kreis und ich bin der letzte, der auf der Alm nicht mitsingen würde, ob es allerdings einen großen Einfluss auf's Spiel hat bezweifle ich einfach, kann allerdings jeder halten wie er will.
Zitat von pheno
Das Interview mit Kerschbaumer ist mir bekannt und ich habe nur darauf gewartet, dass dieses angeführt wird. Er sagt mit keinem Wort, dass die Stimmung und die Art des Supports in England besser ist, als in Deutschland. Er betont lediglich, dass es anders ist und dass er es cool findet, dass es dort so ist. Ich gebe dir Recht, dass sich die Art des Supports in Österreich und Deutschland kaum unterscheidet,
Das Interview mit Kerschbaumer ist mir bekannt und ich habe nur darauf gewartet, dass dieses angeführt wird. Er sagt mit keinem Wort, dass die Stimmung und die Art des Supports in England besser ist, als in Deutschland. Er betont lediglich, dass es anders ist und dass er es cool findet, dass es dort so ist. Ich gebe dir Recht, dass sich die Art des Supports in Österreich und Deutschland kaum unterscheidet,
Er sagt, dass auf das Spiel eingegangen wird und dass er das "ganz cool" findet. Man mag jenes jetzt interpretieren wie man will, wie gesagt, die Spieler sind heutzutage so gut geschult, dass sich dort (so gut wie) keiner mehr gegen seine / irgendwelche Fans auflehnt, aber ich finde schon, dass man die Bevorzugung des situativen Supports herauslesen kann. Ist allerdings auch nur eine Meinung, vielleicht scheiden sich dort ja auch bei den Spielern die Geister, wer weiß das schon.
Bei dieser Diskussion dreht man sich eigentlich immer im Kreis und ich bin der letzte, der auf der Alm nicht mitsingen würde, ob es allerdings einen großen Einfluss auf's Spiel hat bezweifle ich einfach, kann allerdings jeder halten wie er will.
Ab 0:40 in diesem Video-Interview äußert sich Kerschbaumer noch einmal zu den Stimmungsunterschieden in England und Deutschland. Da kann dann jeder noch einmal für sich schauen, wie er das gemeint haben könnte - im Video schwingt ja immer mehr mit als auf dem Papier
22.08.2017 - 14:37 Uhr
Die Auslosung des englischen Ligapokals wird heute in Peking vonstatten gehen - um 4.15 Uhr britischer Zeit. Das ist so absurd und krank und eine solche Verachtung der einheimischen Fans, die für die Stimmung im Stadion sorgen - es wird doch suggeriert, dass der asiatische Fan hier wichtiger ist und sich die britischen Fans anzupassen haben.
Kennt sich jemand im englischen Fußball aus? Werden die Entwicklungen da einfach so hingenommen oder kam es in der Vergangenheit zu ähnlichen Protesten wie es derzeit in Deutschland der Fall ist?
Hier hat der Fan ja wenigsten noch etwas Einfluss - ich erinnere mich als damals versucht wurde, die Sportschau nach 20 Uhr zu verschieben - der Angriff auf eine heilige Kuh - zum Glück recht schnell erfolglos.
Unser Fanbeauftragter Thomas Brinkmeier hat es in der aktuellen "halbier" aus meiner Sicht sehr gut beschrieben: " Der Fußball lebt vom Stadionereignis, von der Symbiose aus Mannschaft und Publikum, von Aktion und Reaktion, von Zweikampf und Schlachtruf, Drama und Spektakel, Glück und Unglück. Ich möchte mir nicht vorstellen, ein Fußballspiel nur für die TV-Zuschauer zu organisieren. Die Fans sind ein wichtiger Teil des Ganzen, sie sind auch Teil des Spiels".
Kennt sich jemand im englischen Fußball aus? Werden die Entwicklungen da einfach so hingenommen oder kam es in der Vergangenheit zu ähnlichen Protesten wie es derzeit in Deutschland der Fall ist?
Hier hat der Fan ja wenigsten noch etwas Einfluss - ich erinnere mich als damals versucht wurde, die Sportschau nach 20 Uhr zu verschieben - der Angriff auf eine heilige Kuh - zum Glück recht schnell erfolglos.
Unser Fanbeauftragter Thomas Brinkmeier hat es in der aktuellen "halbier" aus meiner Sicht sehr gut beschrieben: " Der Fußball lebt vom Stadionereignis, von der Symbiose aus Mannschaft und Publikum, von Aktion und Reaktion, von Zweikampf und Schlachtruf, Drama und Spektakel, Glück und Unglück. Ich möchte mir nicht vorstellen, ein Fußballspiel nur für die TV-Zuschauer zu organisieren. Die Fans sind ein wichtiger Teil des Ganzen, sie sind auch Teil des Spiels".
06.09.2017 - 23:32 Uhr
Arminia aber nicht beim Treffen mit Ultras – Börner trainiert
Zum Dialog bereit
Zum Dialog bereit
Zitat von WB
Bielefeld (WB/jen). Die Atmosphäre zwischen einigen Ultras und den Fußballverbänden sowie manchen Vereinen ist sehr angespannt. Trotzdem fand am Sonntag in Erfurt ein Treffen von etwa 50 Ultras und 25 Vertretern von Vereinen der ersten vier deutschen Ligen statt. Arminia Bielefeld nahm nicht teil, Geschäftsführer Gerrit Meinke erklärt gegenüber dem WESTFALEN-BLATT aber die »grundsätzliche weitere Bereitschaft zum Dialog«.
Formal sei die Einladung bei einigen Vereinen nicht sonderlich gut angekommen, betont Meinke. Es soll eher eine Aufforderung gewesen sein. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am vorigen Donnerstag – auch mit den Fanbeauftragten der Klubs – habe er sich mit anderen Verantwortlichen beraten. »Ich bin generell der Meinung, dass der Dialog mit den Fanszenen/Ultras vor Ort in den Vereinen gut läuft. Unser Konsens am Donnerstag war, dass es einen bundesweiten, übergreifenden Dialog geben soll. Die Zusammenarbeit mit der AG Fankulturen war bisher sicher eher suboptimal. Legitimierte Vertreter der Ultras sollten dabei sein«, sagt Meinke.
(...)
Bielefeld (WB/jen). Die Atmosphäre zwischen einigen Ultras und den Fußballverbänden sowie manchen Vereinen ist sehr angespannt. Trotzdem fand am Sonntag in Erfurt ein Treffen von etwa 50 Ultras und 25 Vertretern von Vereinen der ersten vier deutschen Ligen statt. Arminia Bielefeld nahm nicht teil, Geschäftsführer Gerrit Meinke erklärt gegenüber dem WESTFALEN-BLATT aber die »grundsätzliche weitere Bereitschaft zum Dialog«.
Formal sei die Einladung bei einigen Vereinen nicht sonderlich gut angekommen, betont Meinke. Es soll eher eine Aufforderung gewesen sein. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am vorigen Donnerstag – auch mit den Fanbeauftragten der Klubs – habe er sich mit anderen Verantwortlichen beraten. »Ich bin generell der Meinung, dass der Dialog mit den Fanszenen/Ultras vor Ort in den Vereinen gut läuft. Unser Konsens am Donnerstag war, dass es einen bundesweiten, übergreifenden Dialog geben soll. Die Zusammenarbeit mit der AG Fankulturen war bisher sicher eher suboptimal. Legitimierte Vertreter der Ultras sollten dabei sein«, sagt Meinke.
(...)
02.12.2017 - 01:16 Uhr
Arminia-Ultras kritisieren Sponsorenaktion
Zitat von FF
Die Krombacher-Brauerei, sogenannter „Exklusivpartner“ und Sponsor von Arminia Bielefeld führt beim heutigen Heimspiel gegen den FC St. Pauli eine karitative Aktion auf der Bielefelder Alm durch, die in den Augen der Ultras als Tarnung für eine Werbeaktion dient.
So werden beim heutigen Zweitligaspiel blaue Weihnachtsmützen mit dem Motiv der Brauerei verkauft. Der Erlös der Aktion soll für wohltätige Zwecke gespendet werden. Eigentlich organisiert die Fanszene von Arminia Bielefeld beim letzten Heimspiel des Jahres eigene karitative Aktionen. Wegen der Sponsoren-Aktion wird es heute jedoch keine soziale Aktion der Fanszene geben, da die Ultras ihre karitative Aktion nicht in Konkurrenz zu der Sponsoren-Aktion stellen wollen.
(...) Verworfen wurden die Pläne der Ultras aber nicht, nur verschoben.
„Wir lehnen diese Aktion ab und fordern jeden dazu auf, sich zumindest kritisch mit ihr auseinander zu setzen. In unseren Augen ist es ein völlig falscher und dreister Ansatz eine PR-Aktion unter dem Deckmantel eines karitativen Hintergrunds durchzuführen.
(...)
Krombacher sprechen wir diese Überzeugung ab. Am Ende des Tages werden Fans dafür genutzt, Marken- und Imagepflege für ein Produkt zu betreiben. Tatsächlich etwas Gutes zu tun bleibt in unseren Augen zweitrangig, andernfalls wäre keine Marken-Platzierung auf den verkauften Mützen nötig“, heißt es dazu von der Lokal Crew. (Faszination Fankurve, 01.12.2017)
Die Krombacher-Brauerei, sogenannter „Exklusivpartner“ und Sponsor von Arminia Bielefeld führt beim heutigen Heimspiel gegen den FC St. Pauli eine karitative Aktion auf der Bielefelder Alm durch, die in den Augen der Ultras als Tarnung für eine Werbeaktion dient.
So werden beim heutigen Zweitligaspiel blaue Weihnachtsmützen mit dem Motiv der Brauerei verkauft. Der Erlös der Aktion soll für wohltätige Zwecke gespendet werden. Eigentlich organisiert die Fanszene von Arminia Bielefeld beim letzten Heimspiel des Jahres eigene karitative Aktionen. Wegen der Sponsoren-Aktion wird es heute jedoch keine soziale Aktion der Fanszene geben, da die Ultras ihre karitative Aktion nicht in Konkurrenz zu der Sponsoren-Aktion stellen wollen.
(...) Verworfen wurden die Pläne der Ultras aber nicht, nur verschoben.
„Wir lehnen diese Aktion ab und fordern jeden dazu auf, sich zumindest kritisch mit ihr auseinander zu setzen. In unseren Augen ist es ein völlig falscher und dreister Ansatz eine PR-Aktion unter dem Deckmantel eines karitativen Hintergrunds durchzuführen.
(...)
Krombacher sprechen wir diese Überzeugung ab. Am Ende des Tages werden Fans dafür genutzt, Marken- und Imagepflege für ein Produkt zu betreiben. Tatsächlich etwas Gutes zu tun bleibt in unseren Augen zweitrangig, andernfalls wäre keine Marken-Platzierung auf den verkauften Mützen nötig“, heißt es dazu von der Lokal Crew. (Faszination Fankurve, 01.12.2017)
06.12.2017 - 13:46 Uhr
Quelle: www.nw.de
Zwei aktuelle Überfälle auf St. Pauli-Fans in Bielefeld erinnern an fast tödliche Attacke von 2012
Zwei Tätergruppen haben am Freitagabend Fans des FC St. Pauli überfallen und verletzt, um ihnen Fanutensilien abzunehmen
Mich gruselt es, diesen Artikel unter dem Thread "Fankultur" reinzustellen, was aus meiner Sicht nicht wirklich passt. Zwei Tätergruppen haben am Freitagabend Fans des FC St. Pauli überfallen und verletzt, um ihnen Fanutensilien abzunehmen
Es gibt Leute, die nichts aber auch gar nichts begreifen.
Mein Sohn und sein Kumpel sind nach dem Spiel in der Nähe des Bahnhofs auch von schwarz gekleideten Personen angesprochen worden, die wissen wollten wo sie herkommen.
Mein Sohn konnte dann "nachweisen" (Handyhintergrundbild), dass er Arminiafan ist. Ansonsten hätte er zumindest Schläge abbekommen.
Es ist einfach nur ekelhaft, dass solche Subjekte (ich rede in diesem Zusammenhang nicht von Fans), nach dem Spiel marodierend durch die Straßen laufen und gegnerische Fans suchen, die sie ausrauben und verprügeln können.
Was sind das für Leute? Da gewinnt die eigene Mannschaft mit 5:0, was einen normalerweise glücklich und entspannt sein lässt und diese Knallköppe wollen prügeln.
Mir ist schon klar, dass dies grundsätzlich ein gesellschaftliches Problem ist und ich habe auch keine Lösung, es ist einfach nur abstoßend.
Ich hoffe diese Leute können identifiziert werden und bekommen von der Justiz einen saftigen Denkzettel.
08.02.2018 - 10:45 Uhr
Habs mal hier reingepackt, auch wenn es keine Bielefelder Fans waren.
Da musste ich gestern doch sehr lachen und gleichzeitig war absolutes Fremdschämen angesagt. Wie die Mainz Ultras in ihren Faschingskostümen nach der Pokalniederlage gegen die Eintracht die eigene Mannschaft runtergemacht haben, war schon wirklich ein sehr skurriles und lächerliches Bild. Wäre ich Spieler, hätte ich mir das nicht geben können, ohne mich schlappzulachen.
Da musste ich gestern doch sehr lachen und gleichzeitig war absolutes Fremdschämen angesagt. Wie die Mainz Ultras in ihren Faschingskostümen nach der Pokalniederlage gegen die Eintracht die eigene Mannschaft runtergemacht haben, war schon wirklich ein sehr skurriles und lächerliches Bild. Wäre ich Spieler, hätte ich mir das nicht geben können, ohne mich schlappzulachen.
11.02.2018 - 11:14 Uhr
http://m.westfalen-blatt.de/DSC/3174729-Attacke-von-Vermummten-passiert-am-Bahnhof-in-Wattenscheid-viele-Frauen-und-Kinder-im-Zug-Randalierer-greifen-Zug-mit-Arminia-Fans-an
Erschreckend was heutzutage alles auf dem Rücken des Fussballs ausgetragen wird. Wer die Bilder, die schon während des Spiels durch sämtliche WhatsApp Gruppen geisterten, gesehen hat, weiß vermutlich auch was ich meine.
Da stehen einfach 70-80 maskierte Kerle und wollen einen Zug "überfallen". Bitte was?!
Und unsere Helden wären ohne den super handelnden Zugführer auch noch drauf eingegangen. Das ist doch einfach nur noch abartig.
Erschreckend was heutzutage alles auf dem Rücken des Fussballs ausgetragen wird. Wer die Bilder, die schon während des Spiels durch sämtliche WhatsApp Gruppen geisterten, gesehen hat, weiß vermutlich auch was ich meine.
Da stehen einfach 70-80 maskierte Kerle und wollen einen Zug "überfallen". Bitte was?!
Und unsere Helden wären ohne den super handelnden Zugführer auch noch drauf eingegangen. Das ist doch einfach nur noch abartig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HSVsince1993 am 11.02.2018 um 11:15 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



