Fankultur in Bielefeld
30.10.2007 - 13:20 Uhr
02.03.2019 - 01:17 Uhr
Ich war am Mittwoch beim Kabinengespräch mit Yabo und Behrendt. Im Gespräch mit letzterm kam auch das Thema "Erwartungshaltung der Fans" bei Heimspielen zur Sprache.
Behrendt war da sehr offen und meinte, intern spreche der Trainer sogar von einem "Heimkomplex", erst diese Woche habe sich die Mannschaft deshalb zusammengesetzt, um zu besprechen, dass sie sich nicht davon abbringen lassen swenn "Unruhe" auf den Rängen entstehe. Man solle dies bewusst abgrenzen von "Unmut", den habe es zuletzt nicht gegegeben, aber wenn in der 5. Minute im Magdeburg-Spiel bei einem Rückpass auf Ortega Grummeln oder Murmeln von den Tribüne komme, habe das auf manche Spieler eine verunsichernde Wirkung. Einige Spieler würde das nicht an sich heran lassen, andere dafür umso mehr. Behrendt meinte z.B., dass einige Abschlagfehler von Ortega gegen Magdeburg darauf zurückzuführen seien, habe die interne Analyse ergeben, so etwas wäre ihm auswärts nicht passiert.
Offenbar sei die Erwartungshaltung nach dem 4. Platz letzte Saison nicht ganz realistisch bei manchen Fans. Dennoch schätzt Behrendt das Team als gut genug ein, um prinzipiell um den Aufstieg zu spielen. Doch gerade der Spielstil von Uwe Neuhaus mit viel Ballbesitz erfordere Geduld, da der Ball eben nicht lang nach vorne geschlagen werde, sondern die Lücke gesucht werde. Auswärts könne das Team befreiter aufspielen. Aber man versuche, im Magdeburgspiel sich nicht so leicht verunsichern zu lassen, aber Behrendt meinte, dass man allein durch darüber Reden auch keine Garantie habe, dass jetzt alles besser werde. Er plädiere jedoch für Geduld auf allen Ebenen - bei den Spielern auf dem Feld wie bei den Fans auf den Tribünen.
Ich fand das schon ziemlich krass, wie viel (auch negativen) Einfluss wir Fans haben können. Am Sonntag werde ich jedenfalls nicht murmeln oder grummeln, wenn es Fehlpässe gibt o.ä. - mal sehen, was es bringt
Die Andeutungen von Vogi im NW-Videointerview und die Aussagen von Uwe Neuhaus sehe ich mit dem Wissen, was intern besprochen wurde, jedenfalls nun in einem anderen Licht:
Behrendt war da sehr offen und meinte, intern spreche der Trainer sogar von einem "Heimkomplex", erst diese Woche habe sich die Mannschaft deshalb zusammengesetzt, um zu besprechen, dass sie sich nicht davon abbringen lassen swenn "Unruhe" auf den Rängen entstehe. Man solle dies bewusst abgrenzen von "Unmut", den habe es zuletzt nicht gegegeben, aber wenn in der 5. Minute im Magdeburg-Spiel bei einem Rückpass auf Ortega Grummeln oder Murmeln von den Tribüne komme, habe das auf manche Spieler eine verunsichernde Wirkung. Einige Spieler würde das nicht an sich heran lassen, andere dafür umso mehr. Behrendt meinte z.B., dass einige Abschlagfehler von Ortega gegen Magdeburg darauf zurückzuführen seien, habe die interne Analyse ergeben, so etwas wäre ihm auswärts nicht passiert.
Offenbar sei die Erwartungshaltung nach dem 4. Platz letzte Saison nicht ganz realistisch bei manchen Fans. Dennoch schätzt Behrendt das Team als gut genug ein, um prinzipiell um den Aufstieg zu spielen. Doch gerade der Spielstil von Uwe Neuhaus mit viel Ballbesitz erfordere Geduld, da der Ball eben nicht lang nach vorne geschlagen werde, sondern die Lücke gesucht werde. Auswärts könne das Team befreiter aufspielen. Aber man versuche, im Magdeburgspiel sich nicht so leicht verunsichern zu lassen, aber Behrendt meinte, dass man allein durch darüber Reden auch keine Garantie habe, dass jetzt alles besser werde. Er plädiere jedoch für Geduld auf allen Ebenen - bei den Spielern auf dem Feld wie bei den Fans auf den Tribünen.
Ich fand das schon ziemlich krass, wie viel (auch negativen) Einfluss wir Fans haben können. Am Sonntag werde ich jedenfalls nicht murmeln oder grummeln, wenn es Fehlpässe gibt o.ä. - mal sehen, was es bringt
Die Andeutungen von Vogi im NW-Videointerview und die Aussagen von Uwe Neuhaus sehe ich mit dem Wissen, was intern besprochen wurde, jedenfalls nun in einem anderen Licht:
Zitat von NW
Geduld haben eben. Diese Eigenschaft wünscht sich Uwe Neuhaus von seinen Spielern auch am Sonntag gegen Darmstadt. „Was haben wir vor, wie wollen wir den Gegner bespielen?" Diese Gedanken sollen seine Akteure immer im Fokus behalten, auch wenn es von den Rängen mal unruhiger werde, fordert der DSC-Trainer.
Geduld haben eben. Diese Eigenschaft wünscht sich Uwe Neuhaus von seinen Spielern auch am Sonntag gegen Darmstadt. „Was haben wir vor, wie wollen wir den Gegner bespielen?" Diese Gedanken sollen seine Akteure immer im Fokus behalten, auch wenn es von den Rängen mal unruhiger werde, fordert der DSC-Trainer.
02.03.2019 - 04:46 Uhr
Zitat von Juan-Lede
Ich war am Mittwoch beim Kabinengespräch mit Yabo und Behrendt. Im Gespräch mit letzterm kam auch das Thema "Erwartungshaltung der Fans" bei Heimspielen zur Sprache.
Behrendt war da sehr offen und meinte, intern spreche der Trainer sogar von einem "Heimkomplex", erst diese Woche habe sich die Mannschaft deshalb zusammengesetzt, um zu besprechen, dass sie sich nicht davon abbringen lassen swenn "Unruhe" auf den Rängen entstehe. Man solle dies bewusst abgrenzen von "Unmut", den habe es zuletzt nicht gegegeben, aber wenn in der 5. Minute im Magdeburg-Spiel bei einem Rückpass auf Ortega Grummeln oder Murmeln von den Tribüne komme, habe das auf manche Spieler eine verunsichernde Wirkung. Einige Spieler würde das nicht an sich heran lassen, andere dafür umso mehr. Behrendt meinte z.B., dass einige Abschlagfehler von Ortega gegen Magdeburg darauf zurückzuführen seien, habe die interne Analyse ergeben, so etwas wäre ihm auswärts nicht passiert.
Offenbar sei die Erwartungshaltung nach dem 4. Platz letzte Saison nicht ganz realistisch bei manchen Fans. Dennoch schätzt Behrendt das Team als gut genug ein, um prinzipiell um den Aufstieg zu spielen. Doch gerade der Spielstil von Uwe Neuhaus mit viel Ballbesitz erfordere Geduld, da der Ball eben nicht lang nach vorne geschlagen werde, sondern die Lücke gesucht werde. Auswärts könne das Team befreiter aufspielen. Aber man versuche, im Magdeburgspiel sich nicht so leicht verunsichern zu lassen, aber Behrendt meinte, dass man allein durch darüber Reden auch keine Garantie habe, dass jetzt alles besser werde. Er plädiere jedoch für Geduld auf allen Ebenen - bei den Spielern auf dem Feld wie bei den Fans auf den Tribünen.
Ich fand das schon ziemlich krass, wie viel (auch negativen) Einfluss wir Fans haben können. Am Sonntag werde ich jedenfalls nicht murmeln oder grummeln, wenn es Fehlpässe gibt o.ä. - mal sehen, was es bringt
Die Andeutungen von Vogi im NW-Videointerview und die Aussagen von Uwe Neuhaus sehe ich mit dem Wissen, was intern besprochen wurde, jedenfalls nun in einem anderen Licht:
Ich war am Mittwoch beim Kabinengespräch mit Yabo und Behrendt. Im Gespräch mit letzterm kam auch das Thema "Erwartungshaltung der Fans" bei Heimspielen zur Sprache.
Behrendt war da sehr offen und meinte, intern spreche der Trainer sogar von einem "Heimkomplex", erst diese Woche habe sich die Mannschaft deshalb zusammengesetzt, um zu besprechen, dass sie sich nicht davon abbringen lassen swenn "Unruhe" auf den Rängen entstehe. Man solle dies bewusst abgrenzen von "Unmut", den habe es zuletzt nicht gegegeben, aber wenn in der 5. Minute im Magdeburg-Spiel bei einem Rückpass auf Ortega Grummeln oder Murmeln von den Tribüne komme, habe das auf manche Spieler eine verunsichernde Wirkung. Einige Spieler würde das nicht an sich heran lassen, andere dafür umso mehr. Behrendt meinte z.B., dass einige Abschlagfehler von Ortega gegen Magdeburg darauf zurückzuführen seien, habe die interne Analyse ergeben, so etwas wäre ihm auswärts nicht passiert.
Offenbar sei die Erwartungshaltung nach dem 4. Platz letzte Saison nicht ganz realistisch bei manchen Fans. Dennoch schätzt Behrendt das Team als gut genug ein, um prinzipiell um den Aufstieg zu spielen. Doch gerade der Spielstil von Uwe Neuhaus mit viel Ballbesitz erfordere Geduld, da der Ball eben nicht lang nach vorne geschlagen werde, sondern die Lücke gesucht werde. Auswärts könne das Team befreiter aufspielen. Aber man versuche, im Magdeburgspiel sich nicht so leicht verunsichern zu lassen, aber Behrendt meinte, dass man allein durch darüber Reden auch keine Garantie habe, dass jetzt alles besser werde. Er plädiere jedoch für Geduld auf allen Ebenen - bei den Spielern auf dem Feld wie bei den Fans auf den Tribünen.
Ich fand das schon ziemlich krass, wie viel (auch negativen) Einfluss wir Fans haben können. Am Sonntag werde ich jedenfalls nicht murmeln oder grummeln, wenn es Fehlpässe gibt o.ä. - mal sehen, was es bringt
Die Andeutungen von Vogi im NW-Videointerview und die Aussagen von Uwe Neuhaus sehe ich mit dem Wissen, was intern besprochen wurde, jedenfalls nun in einem anderen Licht:
Zitat von NW
Geduld haben eben. Diese Eigenschaft wünscht sich Uwe Neuhaus von seinen Spielern auch am Sonntag gegen Darmstadt. „Was haben wir vor, wie wollen wir den Gegner bespielen?" Diese Gedanken sollen seine Akteure immer im Fokus behalten, auch wenn es von den Rängen mal unruhiger werde, fordert der DSC-Trainer.
Geduld haben eben. Diese Eigenschaft wünscht sich Uwe Neuhaus von seinen Spielern auch am Sonntag gegen Darmstadt. „Was haben wir vor, wie wollen wir den Gegner bespielen?" Diese Gedanken sollen seine Akteure immer im Fokus behalten, auch wenn es von den Rängen mal unruhiger werde, fordert der DSC-Trainer.
Das ist sicherlich krass, zeigt aber auch, wie sensibel viele junge "menschliche " Spieler auf dem heimischen Fussballrasen reagieren, wenn von aussen (Fans z.B.) Einfluss auf die Spielgestaltung genommen wird.
Es erklärt auch ein wenig , dass die Mannschaften mit positiven Saisonverlauf und nicht allzuhoher Erwartungshaltung sich eher über Fehlpässe sich mental hinwegsetzen können und dabei auch erfolgreicher und selbstsicher sind als Mannschaften, die hinter ihren Saisonvorstellungen hinterherlaufen.
02.03.2019 - 11:54 Uhr
Diese negative Wahrnehmung der Spieler überrascht mich ein bisschen, da ich finde, dass insbesondere die Süd immer sehr aufbauend agiert hat - besonders nach den Spielen und besonders in der Zeit der Hinrunde als man einen Negativlauf hatte, gab es nie "Trainer raus" Rufe oder größere Unmutsäußerungen.
Auch nach der Niederlage gegen Magdeburg habe ich nur aufbauende Reaktionen wahrgenommen und die Spieler wurden mit Applaus verabschiedet. Da finde ich die Erwartungen der Spieler dann etwas hoch und realitätsfremd. Aber gut, wenn sie das so empfinden und es sie verunsichert - dann ist das wohl so.
Aber ich erinnere mich besonders an das Spiel in Paderborn als noch gefeiert wurde, obwohl man unnötig und kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert hat. Gut, das war ein Auswärtsspiel. Aber zuhause hat man diese Saison wahrlich wenig gute Leistungen für sein Geld gesehen und dafür blieb die Stimmung aus meiner Sicht immer sehr gemäßigt und entspannt. Da würde in anderen Vereinen ein ganz anderer Druck entstehen. Dass die Mannschaft damit gerade ein Problem hat, macht mich gerade etwas ratlos und ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.
Auch nach der Niederlage gegen Magdeburg habe ich nur aufbauende Reaktionen wahrgenommen und die Spieler wurden mit Applaus verabschiedet. Da finde ich die Erwartungen der Spieler dann etwas hoch und realitätsfremd. Aber gut, wenn sie das so empfinden und es sie verunsichert - dann ist das wohl so.
Aber ich erinnere mich besonders an das Spiel in Paderborn als noch gefeiert wurde, obwohl man unnötig und kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert hat. Gut, das war ein Auswärtsspiel. Aber zuhause hat man diese Saison wahrlich wenig gute Leistungen für sein Geld gesehen und dafür blieb die Stimmung aus meiner Sicht immer sehr gemäßigt und entspannt. Da würde in anderen Vereinen ein ganz anderer Druck entstehen. Dass die Mannschaft damit gerade ein Problem hat, macht mich gerade etwas ratlos und ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.
02.03.2019 - 13:36 Uhr
Insgesamt gebe ich Dir recht, dass die Stimmung insgesamt, auch während der Negativserie, noch recht positiv geblieben ist. Es ist aber auch nciht von der Hand zu weisen, dass in einzelnen Heimspielen relativ schnell "von den Rängen" (kann dafür keine Tribüne oder so ausmachen, daher sehr allgemein) negative Geräusche wie Stöhnen oder ähnliches kamen. Die waren, gerade wenn der Gesang der Ultras etwas leiser war, doch recht deutlich zu vernehmen.
Ich denke mal darum geht es, dass einzelne Geräusche oder Rufe in diese Richtung eben durchaus auf dem Spielfeld wahrgenommen werden und dass einige Spieler das sich wohl sehr zu herzen nehmen und sich dadurch verunsichern lassen. Als Allgemeinkritik würde ich die Aussagen von Behrendt und/oder Yabo nicht verstehen.
Ich denke mal darum geht es, dass einzelne Geräusche oder Rufe in diese Richtung eben durchaus auf dem Spielfeld wahrgenommen werden und dass einige Spieler das sich wohl sehr zu herzen nehmen und sich dadurch verunsichern lassen. Als Allgemeinkritik würde ich die Aussagen von Behrendt und/oder Yabo nicht verstehen.
02.03.2019 - 13:59 Uhr
Zitat von Frankenarmine
Ich denke mal darum geht es, dass einzelne Geräusche oder Rufe in diese Richtung eben durchaus auf dem Spielfeld wahrgenommen werden und dass einige Spieler das sich wohl sehr zu herzen nehmen und sich dadurch verunsichern lassen. Als Allgemeinkritik würde ich die Aussagen von Behrendt und/oder Yabo nicht verstehen.
Ich denke mal darum geht es, dass einzelne Geräusche oder Rufe in diese Richtung eben durchaus auf dem Spielfeld wahrgenommen werden und dass einige Spieler das sich wohl sehr zu herzen nehmen und sich dadurch verunsichern lassen. Als Allgemeinkritik würde ich die Aussagen von Behrendt und/oder Yabo nicht verstehen.
Nur als Info: In dem Gespräch mit Yabo (die Gespräche liefen getrennt voneinander) kam das Thema nicht zur Sprache. Wenn ich nicht zuletzt in der Behrendt-Gruppe gewesen wäre, hätte ich das Thema auch mal in der Yabo-Gurppe angesprochen, um seine Meinung dazu zu hören.
Der Fanbeauftragte hat Behrendts Meinung gestützt und angemerkt, dass die Unterstützung und der Applaus nach den Spielen sehr positiv sei, es gebe keine Unmutsäußerungen - sehr wohl aber in gewissen Situationen eine Unruhe, die sich von Unmut abgrenzen lasse. Und diese Unruhe sei eben gekennzeichnet durch ein Aufstöhnen nach Fehlpässen, Murmeln oder Grummeln bei Rückpässen usw.
02.03.2019 - 15:24 Uhr
Ich empfinde es sogar als positiv, wenn sich unsere Mannschaft mit diesem Thema beschäftigt. Zeigt es doch, dass die Mannschaft nicht nur trainiert, sondern sich auch damit beschäftigt, wie man sich verbessern kann. Dass wir über die Saison gesehen einen "Heimkomplex" haben kann ja jeder sehen, der sich die jeweilige Heim- und Auswärtstabelle anschaut. Und nun analysiert man halt welche Einflussfaktoren es geben könnte, die Diskrepanz dieser Tabellen zu erklären. Hilfreich wird dabei sein zu erkennen, welcher Mitspieler sich durch z.B. allgemeinem Murmeln oder Grummeln verunsichern lässt und welchem Mitspieler man unterstützen kann. Da geht es um gruppendynamische Prozesse, die man dann, wenn erkannt, positiv beeinflussen kann. Unser DSC hat ja jetzt einen Psychologen neu im Team. Vielleicht wirkt sich diese Einstellung ja schon so aus, dass man sich auch mit solch einem Thema beschäftigt. M. E. kann solch ein Prozess im Team helfen.
Ansonsten halte ich die allgemeine Stimmung auf unserer altehrwürdigen Alm für unkritisch. Wenn man bedenkt, dass die Heimbilanz in dieser Saison halt mau ist und zudem ein beliebter Trainer freigestellt werden musste, sogar eigentlich gut. Man hat als Arminia-Fan halt schon viel ertragen dürfen und die Mannschaft liefert ja auswärts auch viele positive Momente.
Kritisch sehe ich allerdings mögliche Verunsicherungen durch die sozialen Medien. Was großen Teils in der Kommentarfunktion der NW und wohl auch bei Facebook geschrieben wird, ist einfach eine vereinsschädigende Frechheit. Da werden Spieler und z. T. Trainer und der Sportdirektor derart durch den Dreck gezogen, dass einem Angst und Bange werden kann. Florian Dick ist über Jahre schlecht gemacht worden. Jetzt ist Julian Börner im Fadenkreuz. Cacutalua wurde fertig gemacht, bei Aue ist er Stammspieler. Keanu wurde als Kannix Staude bezeichnet, Nils Teixeira hatte nie eine Chance. Die Verträge Klos, Salger und Börner sollen nicht verlängert werden, der Sportdirektor verpflichtet nur Invalide, etc., etc., bla, bla, bla. Wenn man bedenkt, dass sich die NW (eine Tochterfirma) diese Kommentare selbst schreibt, sollte man bei Arminia mal darüber nachdenken, die NW aus dem Sponsorenpool "unehrenhaft" zu entlassen. Leider begegne ich immer wieder Fans, die die dreckige Kommentarfunktion der NW unreflektiert nachplappern. Und das halte ich für ein Problem, dass Spieler mit gering ausgeprägtem Selbstbewusstsein, auf die "Verunsicherungsstrasse" bringen kann. Hoffen wir, dass die Jungs morgen immer wieder daran denken, wie man den Gegner bespielen will und an die Worte von UN denkt und alles Andere ausblenden kann
Ansonsten halte ich die allgemeine Stimmung auf unserer altehrwürdigen Alm für unkritisch. Wenn man bedenkt, dass die Heimbilanz in dieser Saison halt mau ist und zudem ein beliebter Trainer freigestellt werden musste, sogar eigentlich gut. Man hat als Arminia-Fan halt schon viel ertragen dürfen und die Mannschaft liefert ja auswärts auch viele positive Momente.
Kritisch sehe ich allerdings mögliche Verunsicherungen durch die sozialen Medien. Was großen Teils in der Kommentarfunktion der NW und wohl auch bei Facebook geschrieben wird, ist einfach eine vereinsschädigende Frechheit. Da werden Spieler und z. T. Trainer und der Sportdirektor derart durch den Dreck gezogen, dass einem Angst und Bange werden kann. Florian Dick ist über Jahre schlecht gemacht worden. Jetzt ist Julian Börner im Fadenkreuz. Cacutalua wurde fertig gemacht, bei Aue ist er Stammspieler. Keanu wurde als Kannix Staude bezeichnet, Nils Teixeira hatte nie eine Chance. Die Verträge Klos, Salger und Börner sollen nicht verlängert werden, der Sportdirektor verpflichtet nur Invalide, etc., etc., bla, bla, bla. Wenn man bedenkt, dass sich die NW (eine Tochterfirma) diese Kommentare selbst schreibt, sollte man bei Arminia mal darüber nachdenken, die NW aus dem Sponsorenpool "unehrenhaft" zu entlassen. Leider begegne ich immer wieder Fans, die die dreckige Kommentarfunktion der NW unreflektiert nachplappern. Und das halte ich für ein Problem, dass Spieler mit gering ausgeprägtem Selbstbewusstsein, auf die "Verunsicherungsstrasse" bringen kann. Hoffen wir, dass die Jungs morgen immer wieder daran denken, wie man den Gegner bespielen will und an die Worte von UN denkt und alles Andere ausblenden kann

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordallianz am 02.03.2019 um 15:27 Uhr bearbeitet
02.03.2019 - 15:54 Uhr
Zitat von Juan-Lede
Nur als Info: In dem Gespräch mit Yabo (die Gespräche liefen getrennt voneinander) kam das Thema nicht zur Sprache. Wenn ich nicht zuletzt in der Behrendt-Gruppe gewesen wäre, hätte ich das Thema auch mal in der Yabo-Gurppe angesprochen, um seine Meinung dazu zu hören.
Der Fanbeauftragte hat Behrendts Meinung gestützt und angemerkt, dass die Unterstützung und der Applaus nach den Spielen sehr positiv sei, es gebe keine Unmutsäußerungen - sehr wohl aber in gewissen Situationen eine Unruhe, die sich von Unmut abgrenzen lasse. Und diese Unruhe sei eben gekennzeichnet durch ein Aufstöhnen nach Fehlpässen, Murmeln oder Grummeln bei Rückpässen usw.
Nur als Info: In dem Gespräch mit Yabo (die Gespräche liefen getrennt voneinander) kam das Thema nicht zur Sprache. Wenn ich nicht zuletzt in der Behrendt-Gruppe gewesen wäre, hätte ich das Thema auch mal in der Yabo-Gurppe angesprochen, um seine Meinung dazu zu hören.
Der Fanbeauftragte hat Behrendts Meinung gestützt und angemerkt, dass die Unterstützung und der Applaus nach den Spielen sehr positiv sei, es gebe keine Unmutsäußerungen - sehr wohl aber in gewissen Situationen eine Unruhe, die sich von Unmut abgrenzen lasse. Und diese Unruhe sei eben gekennzeichnet durch ein Aufstöhnen nach Fehlpässen, Murmeln oder Grummeln bei Rückpässen usw.
Ich war auch in der Gruppe dabei und die Aussagen haben mich etwas verwundert, würde sie aber nicht überbewerten. Klar ist die Erwartungshaltung nach der letzten Saison größer geworden, aber was gerade in der Hinserie über weite Strecken gespielt wurde (noch unter Saibene, ich erinnere nur an die beiden Duisburg-Spiele) war nun wirklich nicht sehr ansehnlich. Bin daher auch dem Sandhausen-Spiel ferngeblieben.
Nach dem Trainerwechsel wurde es ja besser und ich denke der Heimsieg gegen den HSV hat auch ein Stück weit für die schwache Hinserie entschädigt.
Apropos Trainerwechsel. Da fand ich die Aussage von Behrendt doch recht aufschlussreich, dass Saibene von einem Tag auf den anderen nicht mehr mit den Spielern gesprochen habe. Und zur Gegneranalyse im Stuhlkreis. Es war jedenfalls deutlich rauszuhören, dass die Mannschaft froh über den Trainerwechsel war und jetzt vieles besser geworden ist. Nicht zuletzt wurden Neuhaus und Nemeth für Kommunikation und auch für die neue Spielidee gelobt.
Werde versuchen beim Kabinengespräch mit Neuhaus ebenfalls teilzunehmen.
02.03.2019 - 17:42 Uhr
Bei den Kabinengesprächen erfährt man immer viel interessante Internas - ich war bei Klos und Prietl anwesend - lohnt sich. Mögt ihr noch mehr erzählen? Falls dies die Kabine verlassen darf und auch in der Öffentlichkeit gesagt werden dürfte - versteht sich.
02.03.2019 - 23:18 Uhr
Gebe dir recht, das Kabinengespräch ist auf jeden Fall eine interessante und lohnende Sache. Zumal Yabo und Behrendt auf mich einen sympathischen und lockeren Eindruck hinterlassen haben.
Überhaupt scheint es da innerhalb der Mannschaft keine Probleme zu geben.
Ich verzichte jetzt erstmal auf weitere Einzelheiten, weil das eher viele kleinere Geschichten wären.
Die kann man dann vielleicht noch bei passender Gelegenheit einbringen.
Überhaupt scheint es da innerhalb der Mannschaft keine Probleme zu geben.
Ich verzichte jetzt erstmal auf weitere Einzelheiten, weil das eher viele kleinere Geschichten wären.
Die kann man dann vielleicht noch bei passender Gelegenheit einbringen.
03.03.2019 - 08:34 Uhr
Also ich finde, das auch Unmutsäußerungen seitens der Fans mal dazu gehören. Solange die Grundhaltung positiv ist, muss die Mannschaft/der Spieler damit eben professionell umgehen.
Insgesamt sind mir die Einpeitscher und Capos nicht sympathisch, weil es nicht meine Welt ist und ich mit Ende vierzig da nicht mehr dazu gehöre. Ich betrachte das aber doch als eine Möglichkeir, mit der erlebnisorientierte Fans eine Bindung zum Verein aufbauen. Solange sich die Fanclubs nicht über die Familie und Einzelpersonen stellen, die auch andere Pflichten haben und daher unregelmäßig zur Alm kommen, ist doch alles OK.
Zum Glück kann ich mir nicht vorstellen, dass auf der Alm so eine Szene wie gerade auf Schalke stattfindet, wo die "Superfans" dem Kapitän die Spielführerbinde erst geben und dann wieder abnehmen. Soweit sollte der Einfluß und die "Macht" der Fans nicht gehen. Als Spieler würde mich das eher abschrecken und ich würde mich anderweitig umsehen.
Kurz: Unterstützung natürlich, Unmutsäußerungen in bestimmten Situationen auch aber Drohgebärden und Schmähungen natürlich nicht. Letzteres hilft ja auch keinem weiter...
Insgesamt sind mir die Einpeitscher und Capos nicht sympathisch, weil es nicht meine Welt ist und ich mit Ende vierzig da nicht mehr dazu gehöre. Ich betrachte das aber doch als eine Möglichkeir, mit der erlebnisorientierte Fans eine Bindung zum Verein aufbauen. Solange sich die Fanclubs nicht über die Familie und Einzelpersonen stellen, die auch andere Pflichten haben und daher unregelmäßig zur Alm kommen, ist doch alles OK.
Zum Glück kann ich mir nicht vorstellen, dass auf der Alm so eine Szene wie gerade auf Schalke stattfindet, wo die "Superfans" dem Kapitän die Spielführerbinde erst geben und dann wieder abnehmen. Soweit sollte der Einfluß und die "Macht" der Fans nicht gehen. Als Spieler würde mich das eher abschrecken und ich würde mich anderweitig umsehen.
Kurz: Unterstützung natürlich, Unmutsäußerungen in bestimmten Situationen auch aber Drohgebärden und Schmähungen natürlich nicht. Letzteres hilft ja auch keinem weiter...
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