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Ex-Lautrer

31.07.2015 - 09:17 Uhr
Ex-Lautrer |#9341
23.01.2024 - 18:47 Uhr
Die Frage ist doch, ob Klose (oder wer auch immer kommt) Abstiegskampf kann. Die Situation hatte er in seiner spielerischen Laufbahn doch nie und in Altach lief es nicht so gut unter ihm.
Klose wäre durchaus ein Trainer, den ich mir in ruhigen Gewässern anschauen würde. Da wir uns aber nicht in diesen befinden wäre er mir ein zu großes Risiko.
Ex-Lautrer |#9342
23.01.2024 - 22:41 Uhr
Zitat von Josh_Simpson

Kratzer im Gesicht wäre das richtige Stichwort. In Kaiserslautern braucht es Menschen mit Narben im Gesicht denen du ansiehst das die Dreck gefressen haben. Klose hat für mich viel von München und der DFB Lifestyle Welt. In das Schema was ich mir vorstelle, passt er nicht rein. Das ist halt subjektiv. Ich hab viele Leute auf der FCK Bank beobachtet. Die Jungs mit den Kratzern haben noch am besten funktioniert. Über Langfristigkeit brauchen wir nicht reden, die gibt es sowieso nicht

Du willst Klose etwas von Dreck fressen erzählen? Der hat mit 20 noch in der Bezirksliga gekickt und wahrscheinlich mehr auf die Knochen bekommen, als unsere ganze Mannschaft zusammen. Kein NLZ, dafür parallel Zimmermannslehre. Es gibt ja ohne Zweifel berechtigte Gründe gegen Klose als Trainer aber das ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen.
Ex-Lautrer |#9343
23.01.2024 - 22:47 Uhr
Zitat von Troglauer
Zitat von Josh_Simpson

Kratzer im Gesicht wäre das richtige Stichwort. In Kaiserslautern braucht es Menschen mit Narben im Gesicht denen du ansiehst das die Dreck gefressen haben. Klose hat für mich viel von München und der DFB Lifestyle Welt. In das Schema was ich mir vorstelle, passt er nicht rein. Das ist halt subjektiv. Ich hab viele Leute auf der FCK Bank beobachtet. Die Jungs mit den Kratzern haben noch am besten funktioniert. Über Langfristigkeit brauchen wir nicht reden, die gibt es sowieso nicht

Du willst Klose etwas von Dreck fressen erzählen? Der hat mit 20 noch in der Bezirksliga gekickt und wahrscheinlich mehr auf die Knochen bekommen, als unsere ganze Mannschaft zusammen. Kein NLZ, dafür parallel Zimmermannslehre. Es gibt ja ohne Zweifel berechtigte Gründe gegen Klose als Trainer aber das ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen.


Du hast den Kern meines Beitrages nicht verstanden. Mit Kratzern ist ganz sicher kein Fußball gemeint.
Ex-Lautrer |#9344
23.01.2024 - 23:24 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Zitat von Troglauer

Zitat von Josh_Simpson

Kratzer im Gesicht wäre das richtige Stichwort. In Kaiserslautern braucht es Menschen mit Narben im Gesicht denen du ansiehst das die Dreck gefressen haben. Klose hat für mich viel von München und der DFB Lifestyle Welt. In das Schema was ich mir vorstelle, passt er nicht rein. Das ist halt subjektiv. Ich hab viele Leute auf der FCK Bank beobachtet. Die Jungs mit den Kratzern haben noch am besten funktioniert. Über Langfristigkeit brauchen wir nicht reden, die gibt es sowieso nicht

Du willst Klose etwas von Dreck fressen erzählen? Der hat mit 20 noch in der Bezirksliga gekickt und wahrscheinlich mehr auf die Knochen bekommen, als unsere ganze Mannschaft zusammen. Kein NLZ, dafür parallel Zimmermannslehre. Es gibt ja ohne Zweifel berechtigte Gründe gegen Klose als Trainer aber das ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen.


Du hast den Kern meines Beitrages nicht verstanden. Mit Kratzern ist ganz sicher kein Fußball gemeint.

Was willst du mir jetzt erzählen? Klose ist im Vergleich zu den meisten Profis den schweren Weg gegangen. Das hat alles so überhaupt nichts mit "DFB Lifestyle" zu tun. Keine Ahnung, welche Art Narben du dir wünschst aber vielleicht kann der FCK ja einen Pirat verpflichten oder mal bei Werner Lorant anfragen.
Ex-Lautrer |#9345
23.01.2024 - 23:44 Uhr
Es gibt Personen, die weichen positiv von der gesellschaftlichen Norm ab. Das manifestiert sich durchaus in deren Handlungen und Auftreten. Meistens entsteht diese Abweichung durch Ettiketierungsverhalten, das sich irgendwann mal auf die Persönlichkeit der Betroffenen ausgewirkt hat. Diese Abweichung führt oftmals dazu, dass diese Personen in schwierigen Situationen Entscheidungen anders treffen als die Norm.

Das kann an der ein oder anderen Stelle sehr vorteilhaft sein, insbesondere in Krisensituationen. So kann man dann als Trainer manchmal einen Verein besser führen als ein glattgebüttelter DFB-Funktionär. Insbesondere in Kaiserslautern sind oftmals Entscheidungen notwendig, die extrem sind. Ja ich unterstelle Klose, das er zuviel Zeit auf der Ebene bestimmter Personenkreise verbracht hat, die ich nicht unbedingt als nahbar und selbstreflektiert betrachten würde. Ich denke da insbesondere an Leute wie Uli Hoeneß. Das kann sehr viel kaputt machen im eigenen Selbstbild. Kurzum er passt hier nicht hin. Ende der Geschichte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 23.01.2024 um 23:49 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#9346
24.01.2024 - 08:10 Uhr
Zitat von Troglauer

Zitat von Josh_Simpson

Zitat von Troglauer

Zitat von Josh_Simpson

Kratzer im Gesicht wäre das richtige Stichwort. In Kaiserslautern braucht es Menschen mit Narben im Gesicht denen du ansiehst das die Dreck gefressen haben. Klose hat für mich viel von München und der DFB Lifestyle Welt. In das Schema was ich mir vorstelle, passt er nicht rein. Das ist halt subjektiv. Ich hab viele Leute auf der FCK Bank beobachtet. Die Jungs mit den Kratzern haben noch am besten funktioniert. Über Langfristigkeit brauchen wir nicht reden, die gibt es sowieso nicht

Du willst Klose etwas von Dreck fressen erzählen? Der hat mit 20 noch in der Bezirksliga gekickt und wahrscheinlich mehr auf die Knochen bekommen, als unsere ganze Mannschaft zusammen. Kein NLZ, dafür parallel Zimmermannslehre. Es gibt ja ohne Zweifel berechtigte Gründe gegen Klose als Trainer aber das ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen.


Du hast den Kern meines Beitrages nicht verstanden. Mit Kratzern ist ganz sicher kein Fußball gemeint.

Was willst du mir jetzt erzählen? Klose ist im Vergleich zu den meisten Profis den schweren Weg gegangen. Das hat alles so überhaupt nichts mit "DFB Lifestyle" zu tun. Keine Ahnung, welche Art Narben du dir wünschst aber vielleicht kann der FCK ja einen Pirat verpflichten oder mal bei Werner Lorant anfragen.



Kurzer Exkurs:
Es gibt in Lautern Stadt, als Arbeiter-Stadt, so eine seltsame "Street-Credibility".
Nur wenn du ausreichend "Narben" hast, quasi vom Leben gef**** worden bist, biste was.
Denke das ist damit gemeint. Das mag zwar partiell erfolgreich sein und man fühlt sich safe unter
seinesgleichen, das wird aber letztlich bis auf seltene Ausschläge nach oben, never ever zum Erfolg führen
- langfristig und heutzutage ist das sowieso überholt, weil der Fußball und das Business sich weiterentwickelt hat und man damit letztlich nicht mehr dauerhaft erfolgreich ist.

Die Stadt an sich macht einen Transformations-Prozess durch, bekommt ihn aber in meinen Augen
nicht wirklich hin. Auch wenn die Universität hier seit über 40 Jahren besteht und Max Planck Institut etc. dazu kamen, es auch noch eine FH gibt, wird die Stadt eher durch das Arbeiter-Niveau geprägt, bzw. auch durch die "wir essen alles und geben uns mit allem zufrieden"-Amerikaner. Das ist der Nährboden aus dem alles entspringt. Damit ist nicht gesagt, dass das nennen wir es mal "akademische Niveau" nirgendswo zu finden ist, bzw. sich nicht zeigt. Es ist aber sehr zurückhaltend, bzw. unter sich.
Und so ist auch dieser Verein. Wie schnell geht das, dass man in Fan-Kreisen wieder "von denen da oben" spricht, weil vieles fehl-interpretiert wird, bzw. einfach nicht verstanden und/oder das große Ganze nicht gesehen wird. Des Volkes Stimme und auch oft Zorn fordert eben dann diese Mentalitäten ein, derer sie selbst entstammt und sich wohlfühlt. Hart arbeiten, oft auch in Jobs, in denen einem nicht die Sonne aus dem A**** scheint oder irgendwas geschenkt wird. Hart eben. Dann gibt der Verein und das Wochenende, samt FCK-Spiel Struktur, auf das man hinfiebert und erwartet im Gegenzug, dass man sich beim Verein, als Verantwortlicher, wie auch als Spieler ähnlich lang macht, Gras frisst und das Leben hart nimmt, wie man selbst.
Das alles gilt ja nicht nur für Lautern-Stadt, sondern auch natürlich teils fürs Einzug-Gebiet. Das ist die Story, die die Fans mit dem Verein verbinden und so ist ein Klose dann schnell ein Gebrandmarkter, einer, der in München war, einer, der "uns" verlassen hat, einer "der was Besseres ist". Wer laut ist, hat Recht, so das Credo. Wer was erlebt hat, hat die Glaubwürdigkeit, zu führen. So die Einstellung. Daher wird bei Novizen oder Greenhorns, vor allem wenn sie noch von außerhalb kommen, auch wenn sie mal eine Verbindung zum FCK hatten, gleich geschrien, dass man das hier nicht will und funktionieren kann. Zu weit oben, zu wenig glaubwürdig, nix erlebt im Leben und daher "nicht einer von uns".

Es zieht sich doch wie ein roter Faden bei all denen, die sich hier versucht haben und dieser Art waren.
Ein Steinebach, Rombach in der Führungsebene - da ist dann auch egal, wie erfahren die waren oder was sie geleistet haben im Leben. Das ist ja fast dann schon eher hinderlich, weil "Universität" z.B..
Oder Riesenkampff. Und damit will ich deren Tun überhaupt nicht beurteilen, das war auch oft dürftig. Es erklärt nur, warum solche Personen direkt ein schlechtes Standing von Anfang an haben. Das ist so ein "Stadt-Gefühl". Es würden viele eher Antwerpen wieder mit Handkuss nehmen, als ein Runjaic, der den FCK, samt Spiel damals auf ein anderes Niveau gehoben hat. Das ist auch voll ok. Man muss es nur verstehen können und auch akzeptieren, dass man mit dieser Haltung vielleicht irgendwann nochmal einen Glückswurf landet, mit ein paar Talenten, die alle 20-50 Jahre vorkommen und zusammenfinden.

Bei Grammozis ist das jetzt ganz spannend. Eigentlich ein Hybrid. In seiner Spieler-Karriere durchaus ein "harter Hund", der auch aufm Betze nachgewiesen hat, dass er kämpft. Das rechnen ihm die Leute an. Leider aber auch in einer sehr schwierigen Zeit, Richtung 2006. Die ganzen Ferydoon Zandis, Grammozis, Seitz aus der dunklen Zeit, hat man nicht wirklich "gut" abgespeichert. Hinzu kommt, dass Grammozis öffentlich kein Lautsprecher ist, siehe PK´s oder Interviews. Vom Typ her irgendwie uneindeutig. Das macht es für viele wohl schwierig. Beim Typ Antwerpen waren Attitüde, eigenes Auftreten und Auftreten der Mannschaft deckungsgleich. Das kam gut an. Schuster hatte den Faustpfand des Aufstiegs, was ihn lange trug. Und bei Grammozis kommt dann noch zweierlei dazu: zum einen, dass er denkbar schlecht mit den 3 Spieltag-Niederlagen startete, was, gepaart mit dieser irrigen Hoffnung aus der Zeit vor dem ominösen Düsseldorf-Spiel Richtung Aufstieg, Erwartungshaltung, Enttäuschung, den Nährboden bereitet, dass er schon angezählt ist. Zum anderen haben viele den den Rauswurf Schusters nicht verstanden und hängen demnach noch in der Vergangenheit teils fest und sind somit nicht offen für das Neue. Und so hätte mancher eher dankestrunken mit Schuster trotz schlechter Leistungen und Niederlagen weitergemacht, als einem Grammozis mal eine Chance zu geben, nur weil er eben nicht der eigenen Wahl entspricht, was für einen Trainer man gerne aufm Betze gesehen hätte.

Grammozis kann dies nur schaffen, wenn er das was ihn auszeichnet über die Mannschaft an die Fans im Spiel "kommuniziert". Durch den Auftritt der Mannschaft, auch bei Niederlagen. Aber vor allem durch Erfolg. Er selbst wird es in PK´s, Interviews oder sonstwo nicht mehr schaffen die Fans abzuholen. So schlimm das ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Callavera am 24.01.2024 um 08:16 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#9347
24.01.2024 - 08:50 Uhr
Zitat von Josh_Simpson

Es gibt Personen, die weichen positiv von der gesellschaftlichen Norm ab. Das manifestiert sich durchaus in deren Handlungen und Auftreten. Meistens entsteht diese Abweichung durch Ettiketierungsverhalten, das sich irgendwann mal auf die Persönlichkeit der Betroffenen ausgewirkt hat. Diese Abweichung führt oftmals dazu, dass diese Personen in schwierigen Situationen Entscheidungen anders treffen als die Norm.

Das kann an der ein oder anderen Stelle sehr vorteilhaft sein, insbesondere in Krisensituationen. So kann man dann als Trainer manchmal einen Verein besser führen als ein glattgebüttelter DFB-Funktionär. Insbesondere in Kaiserslautern sind oftmals Entscheidungen notwendig, die extrem sind. Ja ich unterstelle Klose, das er zuviel Zeit auf der Ebene bestimmter Personenkreise verbracht hat, die ich nicht unbedingt als nahbar und selbstreflektiert betrachten würde. Ich denke da insbesondere an Leute wie Uli Hoeneß. Das kann sehr viel kaputt machen im eigenen Selbstbild. Kurzum er passt hier nicht hin. Ende der Geschichte.

Das trifft doch alles auf eine Person wie Klose zu, der lange kämpfen musste, bis er als Profi final durchgestartet ist. Ein Spieler, der in seiner Jugend durch alle Raster der Auswahlverfahren gefallen ist und dem man kurz nach dem Aufwärmen gesagt hat, dass er jetzt seine Sachen packen kann. Wenn du als kleiner Junge nach Deutschland kommst, am nächsten Tag in der Schule sitzt und kein Wort Deutsch verstehst. Da kannst du kein Mitläufer werden, weil für dich immer alles anders ist, nichts einfach oder selbstverständlich und du ständig den komplizierten Weg gehen musst.

Was du Klose eigentlich vorwirfst, und vielleicht ist dir das überhaupt nicht bewusst, ist sein Erfolg. Du sprichst von Kreisen, in denen sich Kose bewegt hat, in denen sich automatisch jeder Fußballer bewegt, der auf absolutem Spitzenniveau Fußball spielt. Der Rest ist einfach nur eine plumpe Unterstellung, die viel über deine tiefe Abneigung gegen Klose und Hoeneß aussagt aber nichts über die Person Miro Klose.

EDIT: Danke @Callavera für deinen super Exkurs, der viel besser beschreibt, was ich im zweiten Absatz auch ausdrücken wollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troglauer am 24.01.2024 um 09:00 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#9348
24.01.2024 - 09:10 Uhr
Das magst du so sehen, ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, die Geschichte von Klose und dem FCK in den letzten 20 Jahren widersprechen allem, was du da schreibst sehr deutlich. Wie gesagt es ist deine Meinung, da werde ich dir nicht reinreden. smile
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 24.01.2024 um 09:19 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#9349
24.01.2024 - 09:52 Uhr
Klose ist ein Spätberufener, was man erstmal in dem Alter schaffen muss. Das war auch gleichzeitig sein Vorteil damals - dieses frei aufspielen und dass er eben nicht schon so verkopft in alles reinging. Dieser Verein, der FCK, hat massiv von ihm profitiert. Das heißt aber gleichzeitig nicht, dass man vor Dankbarkeit zerfließen muss. Dennoch wäre unsere Entwicklung schon früher Richtung "unten" gegangen. Und selbst der Deal und das Verhökern via Lotto Richtung Bremen hat uns ja auch nur einen Aufschub gegeben. Aber immerhin.

Und dann? Legte er eine Weltkarriere hin, weil er eben genau diese Resilienz hat, die es brauch und die man auch nicht antrainieren kann, da kann man die Buben noch so sehr in Internate stecken und sie drillen. Die brachte er mit. Und das ist genau das, was dem FCK/der Mannschaft fehlt. Resilienz.

Im Grunde kann man sagen, dass Klose fast schon zu gut für den FCK ist, denn wäre er dumm gewesen, hätte er sich locker schon vor Jahren, egal in welcher Position seinen Ruf etc. bei uns ruinieren können. Es ist ein Zeichen von Intelligenz abzuwägen und seine Fähigkeiten einschätzen zu können. Wenn er sich dafür bereit fühlt - und lt. Interview tut er das offensichtlich - kann man davon ausgehen, dass er sich die Nummer hier zutraut, ohne mit massivem Schaden rauszugehen.

Diese Vorgeschichte in Österreich ist ohne Belang. Seine sehr gute Arbeit im schlecht laufenden und organisierten FC Bayern Nachwuchsleistungszentrum ist dagegen viel höher zu bewerten und als Referenz zu sehen. Wenn ihm die Thrombose in beiden Beinen nicht dazwischengekommen wäre, die ihn zwischenzeitlich zurückgeworfen hatte, würde er auch schon 1,2 Schritte weiter sein.

Wir erwarten immer den "Wurf", den "Weg", bei dem alles glatt läuft. Würden wir aber alle selbst so behandelt werden, dann käme keiner weit. Gerade die Chancen sind es, die oft erfolgreiche und unorthodoxe Wege bereiten. In fast jeder Trainerkarriere findet man Dellen, Rauswürfe, Momente, in denen es gestockt hat. Manch einer stieg auch einfach nur recht hoch ein (aufgrund von Kontakten, Geschick oder gutem Präsentieren) und wurde von einem Team getragen, was dann den Eindruck vermittelte, als ob DIE große Trainerbegabung vorliegen würde. Es ist da immer leicht den Stab zu brechen. Problem ist halt: der FCK 2024 ist kein Ausprobier-Verein. Und wird es auf absehbare Zeit nicht sein. Um zu überleben und Gelder zu generieren, müssen wir aber diesen Weg zumindest partiell bei Jugend-Spielern gehen, um sie größtmöglich gewinnbringend zu verkaufen. Bedeutet: Wir können schwer ein Risiko beim Trainer gehen. Zumindest solange nicht, bis in irgendeiner Form Solidität vorherrscht.
Ex-Lautrer |#9350
24.01.2024 - 10:59 Uhr
Es bleibt Jedem unbenommen,wie er zu Klose eingestellt ist.Aber hört bitte auf ihn in dieser Sache als Opfer hinzustellen,dass ist er nämlich nicht.
Als er von Allen praktisch angefleht wurde,dass er doch seiner früheren Aussage folgt und nochmal zurück kommen mag,da hat er uns mim A rsch nicht angeschaut.Um seine Trainerlaufbahn zu pushen,da sollten wir nicht für herhalten.
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